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lande Arbeit zu geben und seinen Unbeschäftigten neue Detätigungsmoglichkeiten zu bieten. Eine Voraussetzung hat dieser Plan freilich: daß im Anfänge genügend Geldmittel zur Ver­fügung stehen, um den Bedarf für das zu kaufende Land, für einen Teil der Lieberfahrts­kosten und für die Verpflegung der ersten Pionier­gruppe im Anfänge zu decken. Zwei Millionen Schillinge, denkt der Minister, würden für diese Zwecke genügen. Zwei Millionen Schillinge frei­lich sind besonders für österreichische Verhältnisse nicht wenig Geld, und manches kritische Wort ist schon jetzt an diese Forderung geknüpft worden. Aber schließlich ist cs ein Betrag, der nicht einem persönlichen Unternehmen zugeführt wird. Es scheint auch die Möglichkeit gegeben, diese Geld­mittel vom Dankkapital gegen Garantie der Re­gierung rasch zu erhalten. So hat denn der Plan

des Ministers alle Aussichten auf Verwirklichung. Ich mag denken", sagt der Minister,wie ich will und komme immer zum gleichen Ergebnis, daß die alten Germanen die Bevölkermngsfrage ungleich richtiger lösten als wir ncuzeitigen Deut­schen, die wir uns auf ui fc: Wissen und Können so viel zu gute tun. W.nn vor mehr als tausend Jahren die deutschen Gemarkungen wieder so ausgefüllt waren, daß es an Baum fehlte, haben sich ihrer so und so viele zusammcngetan, um gemeinschaftlich eine neue Heimat zu suchen, nötigenfalls eine solche sich zu erkämpfen. Heut­zutage ist es Gott fei Dank nicht mehr nötig, mit Schwert und Kanonen Land zu erobern, son­dern mit unversprihtem Blut, und mit dem Buch und dem Pflug in der Hand kann sich das deutsche Volk ganze Königreiche erobern."

Wirtschaft.

Wochenbericht

vom Jranffurfer Effektenmarkt.

Die Frankfurter Effektenbörse zeigte in dieser Woche eine weitere beachtliche Festigkeit. Die auf­wärtsstrebende Tendenz war übrigens nicht un­beeinflußt von der festen Veranlagung des Ren- tcnmarktes. Hier kam cs fast zu einer Hausse, nach­dem sich die feit langem vermindert bestehende Nachfrage noch verstärkte. Pfandbriefe, Kommu- nalvbligationen waren in erster Linie gesucht. Nachfrage bestand auch für Jndustrieobligationen, Stadtanleihen, Reichsschuldbuchfvrderungen und Staatsanleihen. Bevorzugte Anlage bleiben nach wie vor die Pfandbriefe der priva en und öffent­lichen Grundkrcditinstikute. Die Gründung der In­ternationalen Bodenkreditbank wirkte hier beson­ders anregend Die neue Bank soN den Realkredit pflegen, vor allem durch Llebernahme von Pfand­briefen und Obligationen, um den notwendigen, bisher aber vernachläsfig en Kapitalausgleich für langfristige Kredite neu zu beleben und zu fördern. Die Börse stand unter dein Einfluß der Erwartung eines verbes.erten internationalen Kapitalaus­gleichs sowie unter dem Eindruck der Kapitalrück- wanderung nach Deutschland, in Verbindung mit der Zunahme ausländischer Celdosferten. Daneben fand die internationale Festigkeit der Reichsmark, die Konstatierung des Instituts für Konjunktur­forschung über M« allgemeine Lage, endlich die sich mehrenden Kaufaufträge aus dem In- und Ausland stärkere Deachtnng. Einen größeren Markt ha'len vor allem Montanwerte. Anregend wirkte besonders das Ergebnis der Reisen deut­scher Industrieller nach Rußland, da man für den Montanmarkt größere Bestellungen erwartet. Bei lebhafter Anteilnahme der in- und ausländischen Kundschaft ergaben sich prägnante Kursbesferun- gen. von denen Rheinstahl mit plus 9 Prozent, Gelsenkirchen mit plus 10 Prozent, Mannesmann mit plus 12 Prozent, Rheinische Braunkohlen mit plus 15 Prozent besonders hervortraten. Auch die übrigen Mcntanaktien lagen bis zu 8 Prozent fester. Elcktrowerte waren dagegen auffällig ver­nachlässigt. Eire stärkere Kuribeweoung hatten ferner Kunstseideaktien und Deutsche Linoleum, d'e jedrrch beide gegen Ende der Woche nur noch ge­ringe Besserungen aufwiesen. Don Zrllstoffwertcn lagen Aschaffenburger 12 Prozent und Waldhof 8 Prozent höher. Die übrigen Marktgebiete wur­den von diesen Sonderbewegun^en mehr oder we­niger beeinflußt und schlossen per Saldo meist mit* Kurserhöhungen von 4 bis 8 Prozent. Am Far­benmarkt war das Geschäft zwar lebhafter, doch schritt hier die Spekulation meist wieder zu Reali­sationen, so daß der Kurs nur behauptet blieb. Der Geldmarkt zeigte in der ganzen Woche e'me leichte Verfassung. Am Devisenmarkt machte sich der Kapitalrücksluß in einer starken ^Befestigung der Reichsmark geltend, ©egen Schluß _der Woche vollzog sich ein allgemeiner Rückschlag. ^Er setzte unmittelbar nach Erledigung der noch ^vorliegenden Ka"'aufträge ein. und es w'rlte sich 'nunmehr aus, daß die Kulis e angesichts der schnel­len Steigerungen der letzten Tage realisierte, zu­mal auch die Auslandbörsen sehr schwache Hal­tung zeigten.

Wochenbericht

vom frankfurter Produktenmarkt.

Die Preistendenz am Frankfurter Getreide­markt war auch in dieser Woche weiter steigend. Die Stimmung des Marktes war allerdings wesentlich ruhiger als in den vorangegangenen Wochen. Auf dem erhöhten Preisniveau waren die Mühlen mit Eindeckungen zurückhaltender

geworden. Das Angebot war jedoch in fast allen Getreidearten außerordentlich knapp, so daß die Preise schon deshalb ihre Aufwärts- bewcgung fortsetzten.

Im Vordergründe der Preisbewegung stand in dieser Woche der Roggenmarkt, an dem die plötzliche Heraufsetzung des Zolles ein starkes Anziehe,: des Preises verursachte. Die Erhöhung dürfte ausschließlich zu dem Zweck erfolgt sein, um die Einfuhr größerer Posten russischen Rog­gens zu verhindern. Da jedoch das Angebot weiterhin sehr knapp war, ergaben sich für die Tonne eine Preissteigerung von 15 Mark gegen die Vorwoche. Der Weizenmarkt lag nach der festen Haltung in der vergangenen Woche etwas vernachlässigt, konnte jedoch von der festen Veranlagung der übrigen Gctreidearten 7,50 Mk. per Tonne profitieren. Die Nachfrage war gering.

Die Lage am Gerstenmarkt hat sich leicht gebessert, wenn auch die Brauereien im Einkauf weiterhin stark zurückhalten. Futter- und In­dustriegerste hatten weiter freundlichen Markt. Hafer lag anfangs der Woche ziemlich ruhig, konnte aber später im Einklang mit der Bewe­gung des Roggenmarktcs ebenfalls seinen Preis­stand verbessern.

Mehl lag zwar infolge an den Brotgetreidc- märkten herrschenden festen Stimmung fest, das Geschäft bewegte sich jedoch in sehr engen Gren­zen, da der Konsum zu den erhöhten Mehlpreisen im Einkauf zurückhielt. Der Grohmühlenpreis hat in dieser Woche eine weitere Erhöhung um 25 Pfennig per Doppelzentner erfahren, was naturgemäß nicht ohne Einfluß auf den Ab­satz blieb. Am Roggcnmehlmarkt war die Nach­frage etwas besser. Der Preis zeigte gegen die Vorwoche eine Erhöhung von 1,75 Mark per 100 Kilogramm.

Ausgesprochen fest lag weiterhin der Futter- m i t t e l m a r k t. Der geringe Anfall aus den Mühlenfabrikaten infolge des kleinen Mehl­geschäfts hatte ein sehr knappes Angebot zur Folge, wozu noch die kalte Witterung hinzukam, so daß in Kleien und Nachmehlen größere Käufe vorgenommcn wurden. Auch für ölhaltige Futter­mittel bestand bei sehr kleinem Angebot Nach­frage, so daß die Preise allgemein stärkere Er­höhungen auswicsen.

Die Woche schloß in fester Haltung und zu folgenden Notierungen: Weizen 307.53; Roggen 202,50 bis 205; Sommergerste 215 bis 220; Hafer 170 bis 175; Weizenmehl, südd. 43,75 bis 44,75; Weizenmehl, Niederrhein. 43.50 bis 44,50; Rog­genmehl 28,75 bis 29,75; Weizenkleie 10,75 bis 11: Roggenkleie 11,75 bis 12 Mark. Die Preise verstehen sich in Mark (für Getreide je Tonne, für alles übrige per 100 Kilogramm).

Wochenbericht

vom Frankfurter Gchlachtviebmarkt.

Die allgemeine Lage auf dem Schlachtvieh­markt bot in dieser Woche ein nut wenig ver­ändertes Bild, jedoch ergaben sich auf fast allen Märkten kleine Preiserholungen. Der Absatz ließ indessen weiter zu wünschen übrig, zumal auch die Beschickung der Märkte weiterhin sehr stark war. Die Aussichten für die Schweinehaltung find schlecht, wenn sich auch in den letzten Tagen auf verschiedenen Märkten höhere Preise für Zucht- schweine erzielen ließen.

Trotz des großen Austriebs von Kühen am Rindermarkt war hier die Nachfrage noch am besten. Die Preise konnten jedoch hier keine Erhöhung erzielen, während Ochsen, Dullen und Färsen durchweg um eine Mark höher lagen. Nach ruhigem Handel verblieb etwas Lleberstand.

Kälber und Schafe wurden nach mittel­mäßigem Geschäft ausverkauft. Bei Kälbern be­trug die Erholung bis zu 4 Mk., wahrend bei Schafen die Preise unverändert blieben. Bei Schweinen ergaben sich trotz der unvermindert starken Beschickung Preisbesserungen von 1 bis 2 Mk. Nach anfangs etwas regerem Geschäft flaute der Handel später wieder stark ab und man konnte gegen Schluß des Marktes wieder Schweine zu den vorwöchentlichen Preisen er­halten.

Der Gesamtauftrieb bestand aus 1331 (1346 in der Vorwoche) Rindern, darunter be­fanden sich 260 Ochsen, 116 Bullen, 471 Kühe und 320 Färsen, ferner aus 1511 (1430) Kälbern, 273 (219) Schafen und 6841 (6883) Schweinen, darunter 540 aus Litauen. Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 46 bis 50, a2) 41 bis 45. bl) 36 bis 40; Bullen a) 43 bis 47. b) 39 bis 42; Kühe a) 37 bis 40, b) 33 bis 33. c) 28 bis 32. d) 24 bis 27; Färsen a) 47 bis 50, b) 42 bis 46, c) 38 bis 41. Kälber b) 61 bis 66, c) 55 bis 60, d) 48 bis 54. Schafe al) 45 bis 48, b) 38 bis 44. Schweine a) 50 bis 52, b) 50 bis 52, c) 50 bis 53,. d) 50 bis 52, e) 46 bis 50.

*

* Neuerliche Erhöhung des Mehl­preises. Die Süddeutsche Mühlenvereinigung hat den Preis für Weizenmehl Spezial 0 gestern um weitere 25 Pf. auf 44,75 RM. pro 100 kg erhöht.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 14. März. Tendenz: fest. Die heutige Börse eröffnete auch zum Wochenschluß in weiter festerer Haltung, wenn auch das Ge­schäft sehr gering blieb. Es lagen erneut einige Kauf­aufträge, besonders für Elektrowerte, vor, denen so gut wie kein Verkauf gegenüberstand. Das Geschäft blieb eng begrenzt, wohl aud) im Zusammenhang mit dem frühen Börsenbeginn an Samstagen. Besondere Anregungen lagen nicht vor. Die erneut schwächere gestrige Ncuyorker Börse blieb ohne Einfluß. Die Kursbefestigungen gegenüber der gestrigen Abend­börse betrugen in der Mehrzahl 1,5 v. H. Die Farben­aktien eröffneten mit 147 v. H. nur mäßig höher, während Deutsche Erdöl 1,5 v. H. fester lagen. Sehr fest lagen am Elektrornarkt Schuckert mit plus 2,25 v. H., ferner Siemens, Gesfürel und AEG. bei Er­höhungen bis 1,25 v. H. Einen stärkeren Kursgewinn hatten Aschersleben, die 4 v. H. fester eröffneten, Salzdetfurth plus 2 v. H. Montanwerte verzeichneten Kursbefestigungen bis 1 o. H. Bauunternehmungen lagen uneinheitlich. Während Zement Heidelberg 1,5 und Holzmann 1 v. H. höher eröffneten, setzten Wayß & Freytag 1,25 v. H. schwächer ein. Fester lagen noch Kunstseidewerte (plus 1 v. H.), Kontigummi (plus 2,25 v. H.) und Bankaktien (plus Id.'''. Am Markt der deutschen Anleihe lagen Neubesitz fester. Am Aus- lanbrentenmarft ergaben sich überwiegend kleine Kurserhöhungen. Der Pfandbriefmarkt lag zwar still, aber überwiegend fester. Liquidationspfandbriefe und Schuldbuchforderungen bis 0,75 v. H. höher. Die Börse war im Verlaufe auf dem heutigen Kursstand gut behauptet. Die Umsatztätigkeit bewegte sid) weiterhin nur innerhalb der Kulisse. Am Geldmarkt war Tagesgeld angeboten, doch wurde der Satz auf unverändert 4 v. H gelassen. Am Devisenmarkt zeigte die Reichsmark wieder eine leichte Befestigung. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2005, gegen Pfunde 20,7065. von Usancen erzielten London gegen Neu- york 4,8581, gegen Paris 124,13, gegen Mailand 92,73, gegen Madrid 45,20, gegen Schweiz 25,2490, gegen Holland.12,12.

Berliner Börse.

Berlin, 14. März. Auch zum heutigen Wochen- schluß blieb die Tendenz, trotz der weiteren Kurs- abschwächungen gestern in Neuyork, reckt f e st. Schon gestern abend hatte in Frankfurt die Auf­wärtsbewegung Fortschritte machen können, da die Spekulation Deckungen vornahm. Auch heute lag das Geschäft hauptsächlich in Händen der Börse selbst und war daher nicht übermäßig groß. Bei den Banken bestand weiter kleines Kaufinteresse des Publikums, besonders fiel heute Süddeutschland mit Aufträgen auf. Dadurch, daß auf Spezialgebieten etwas stärkeres Interesse bestand, wurde das Gesamt­bild recht günstig. Die heutige Stimmung stand jedoch in keinem Verhältnis zu dem umgehenden Material, das wieder einmal knapp zu werden scheint. So sollen Svenska bei einem Umsatz von 25 Stück 94 Mark Gewinn erzielt haben. Sonst ist als fest zu bezeichnen Rheinische Braunkohlen plus 2,75 v. H., Ilse plus 2 v. H., Kali, die nach Beurteilung der optimistischen Aeußerungen Geheimrats von Kor­te s in der gestrigen Burbach-Generalversammlung bis zu 5 v. H. höher lagen. Feldmühle plus 5,13 v. H. Dessauer Gas auf unveränderte 9-o. H.-Dividende

und zu erwartende günstige Erklärungen über ble Verhandlungen wegen des beschlagnahmten War­schauer Gaswerkes erneut 2,75 v. H. höher, und nur Zellstoff Waldhof auf den gemeldeten Dividenden­rückstand minus 3 v. H. Anleihen eher freundlich, Ausländer ruhig^ Aud) Pfandbriefe still, doch über­wiegend fester. Reichsschuldbuchforderungen gefragt, bei lebhaften Umsätzen bis 0,75 v. H. anziehend. Tagesgeld am Medio auf 4,5 bis 6,5 v. H. erhöht, die übrigen Sätze unverändert. Im Verlaufe zogen die Kurse unter Bevorzugung bei lebhaften Umsätzen weiter an. Elektro-Schlesien gingen nach anfangs PlusPlus später 4 v. H. höher zur Notiz. Maschinen- werte blieben gefragt, auch Bankaktien standen etwas mehr im Vordergründe, Deutsche Linoleum lagen ver­hältnismäßig schwach.

Schweincmarlt in Homberg.

-er. Homberg a. b. Ohm, 12. März. Der gestrige Schweinemarkt war trotz der starken Kälte mit 164 Ferkeln beschickt. Das Geschäft war schleppend, es verblieb etwas Ueberftanb. Es wurden im all­gemeinen, je nach dem Alter der Tiere, pro Stück 20 bis 30 Mark bezahlt.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

0 Krofdorf, 13.März. Der ä irrste Ein» w o h n e r unseres Dorfes, Pflastermeister Adam Krombach, ist im 89. Lebensjahre gestorben. Er erfreute sich in seinen Bekanntenkreisen hohen Ansehens. Gestern besichtigten Vertreter der Ge­meinde- und Forstbehörde Gelände, das zur Her­richtung eines Sportplatzes in Betracht kommen konnte. Da nach Ansicht der Forstbehörde die DistrikteKrokel" undEichwald" weniger ge­eignet erscheinen, sollen über einen Streifen Land, teils Wald, teils Ackerland, am Wettenberg Verhand­lungen geführt werden.

c? Salzböden, 13. März. Die Amtszeit des hiesigen Schiedsmannes und seines Stellvertreters ist ab gelaufen. Die Gemeinde­vertretung wählte einstimmig Wilhelm R o l s h a u = f e n zum Schiedsmann und Ludwig Kraft zu feinem Stellvertreter.

# Dutenhofen, 12. März. Die hiesige Raiffeisengenossenschaft hielt hier im Iagdschlcßchen" ihre diesjährige Generalver­sammlung ab. Der Vorsitzende, Zugführer Schnei de.r, gab zunächst einen Llebrrblick über die Arbeit der Genossenschaft im abgelaufenen Ge­schäftsjahr. Die Bilanz wurde von Derbandsrevi- for Iolk (G'>ß'm> erläutert. Der Gesamtumsatz des kehten Jahres betrug 78 627,37 Mk. Die Spar­einlagen habr.l oie Höhe von 55 022 Mk. erreicht. Die an die Mitglieder ausgeliehenen Darlehen betragen 50 556,26 Mk. Der Reservefonds steht mit 4019,92 Mk., der Sterbekassenfonds mit 1000 Mark zu Buche. Der Reingewinn betrug 397,23 Mark. Den Warenbeziehern konnten 5 v. H. zu­rückvergütet werden. Fremdes Kapital ist wenig in Anspruch genommen worden. Die Bilanz wurde genehmigt und den Verwaltungsorganen Ent­lastung erteilt. Für den Posten des Derrnnsrech- ners wurde Karl Weber gewählt. Der bisherige Vereinsrechner, Cisenbahnsekretär a. D. Tres­se n st e d t, wurde in den Aufsichtsrat gewählt. Ein Lichtbildervortrag von Dr. Krubl über Kalidüngung" und ein zweiter Vockrag überEr­zeugung und Absatz von Obst und Gemüse' fanden den Beifall der Versammlung.

(2 E r d a, 13. März. Am Dienstag hielt der Turnverein in Verbindung mit dem Sport­verein einen Werbeabend ab. Die Veran­staltung war sehr gut besucht. Lehrer A r m b r e ch t (Kinzenbach) begrüßte die Turner, Sportler uni) Gäste und wies, auf die Bedeutung der Leibes­übungen für die Gesundheit hin. In einigen Filmen wurde dann aus verschiedenen Gebieten des Sportes das Wesentlichste gezeigt. Der Abend verlief zu allge­meiner Zufriedenheit. Eine Kuh des Landwirts Bremer brachte drei Kälber zur Welt, von denen allerdings nur zwei am Leben blieben. Die Kuh befindet sich wohlauf.

Aus dem Amlsverkündigunasblait.

*DasAmtsverkündigungsblatt Nr. 18 vom 13. März enthält: Vereinfachung der Staats­verwaltung auf dem Gebiete des Vermessungswesens. Die Erhebung der Stempelabgabe für Luxus­wagen, Luxusreitpferde und Federwagen. Die Ausführung des Gesetzes über den Urkundenstempel vom 12. August 1899. Reichshandwerkswoche. Die Erhebung einer Biersteuer in den Gemeinden Oppenrod und Bellersheim. Wasserbezugsordnung für die Gemeinde Klein-Linden. Dienstnachrichten.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

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Geld

Zries

Noten......

4,189

58,27

111,95

20,368

16,41

167,98

22,04

111,98

58,83

2,475

112,13

80,59

45,51

12,395

72,99

- Jtanffur

4.209 58,51

112.39

20,443

16,47

168,66 22,12

112,42

59,07 2,495

112,57 80,91

45,69 12.455

73,29

a. M.

Datum

13.3

14.3

13.3.

14.3

Dalum

13.3.

14.3.

13-3.

14.3.

Daium

133.

143.

13.3.

14.3.

Belgische Noten ....... Dänische Noten ....... Englische Noten ........ Franjüiische Noten ....... Holländische Noten ....... Italienische Noten........

Norwegische Noten.......

Deutich-Vcsterreich, * 100 Schilling Rumänische Noten ....... Schwedische Noten ....... Schweiler Noten........

Spanische Noten ........ Tschechoslowakische Noten.....

Ungarische Noten ....

Devisenmarkt Berlin

6% Deutsche Relchsanteihe io» 1027 ...

7% Drilliche Reichsanlethe

0011 1029 . .......

Deutsche SInl.-Nblös^Schuld mH Auslm. Rechten .....

Deegl. ohne Auelos.-Rechte - -

8% Hess, yolhflnat Den 1999 (rüdiafilb. 102%)

Cbrrbellcn Provinz > Anleihe mt' Auswi.-Nechten . .

Deutsche Stamm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1 . .

8% htanlL Hnp.-Bank Boldpse XIII unfünobar bla 1934

7% slranks Hvp.-Ban» ©olbpfe ur.füiiobnt bla 1939

4'/s% 9>deini,che HvV^Bank Lion. Golvpse......

8% Pr. Lnnberviandbriesanstalt, tlonöbilcfr 91. i»

8% Pr L'anDctpianobrtefanftalt, STomm^Cbl. 8t. 20 . . .

7% Irt. SanbeevranDbritfanüalt, 'SfniiDbriefc fH. 11 -

O.ß.QJ. abfl. AortliegS-Obllgatio- »en. rüdiablbar 1932 .....

4% Oesterretchlsche ©olbrente . . 4,20% Oesterreichtsche GUberrenft <% Ccficneldilldje Einheitliche Nrnte

<% Ungarische ödlbrenfe . . . .

e% Unfiarifdie Staatsrente v. 1910

4^,% deSgl. von 1913

1% Unparifdjf Kronen rrnte .

4% Türkische Zollanlethe von 1911

4% Türiilche Bagdadbahn-Anl Serie 1 .

4% deSgl. Serie II

5% Rumänische vereinh. Rente von 1903 . .

<'/.% Rumänische vereinh. Rente von 1913 ........

1% Rumänische vereinh. Rente .

84,75

98,5

56

6,3

92,5

54

54,65

100,75

95,25

91,45

100,5

96,5

24,25

2,3

19,8

16,75

4,4

4,4

15,5 . 7,95

1 I 15 I 1 I | II I 1 1 1 II 11111*1321^

84,9

99

56.8

6,3

92,4

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100.5

96,5

24,5

20,1

4,4

4,3

4,3

9,4

15,4

7,85

S 11 £ r-11 1 11 1 i 1 J 1 1 1 1 1 1 SS 1 1

Hamburg-Amerika Pakei ... 7

Hamburg.Südam.Dampsschiss. 8

£>ama Dampsschiss ... 10

Norddeutscher Lloyd.....8

Allgemeine DeutscheCredilansi. 10

Barmer Bankverein ... 10

Berliner Handelegesellschasl . 12

Commerz- und Privat-Bank . 11

Darmstädter und Nationalbank 12

Deutsche Bank und

Discontv-cSeseUIchaft, ... 10

Dresdner Bank......10

Meichsbank........12

21.6.®............8

Bergmann .........9

chlektr. Lleserung«gesellschast. 10

Licht und Least......10

nelikii & Guilleaume . . . 7%

Gesellschast für Elektrische

Unternehmungen .... 10

Hamburger EickkrtzitSt--Werke 10

Mbeiniiche Elektrizität .... 9

Schlesische Elektrizität. ... 10

Lchuäert L Co. ......11

Siemens L Hairke ..... 16

IranSradto..... 8

vahmeoetÄGo.......10

Buderus .... 6

Essener Steinkohle .« Gelsenkirchener ..*

Hoeich Eisen. ...

Aifc Bergbau ..» 10

.....................7

ManncLmanN'Mvhret» '

Mansselder Bergbau . .... 7

Obcrschles. Liienbedars .... 6

1 Oberichles. Leitwerke..... 7

Dhönir Bergbau ..... 6/j

Rheinische Brounlvble» 10

Mheiustahi . ....... G

Ricbeck Äonta« ...... 7,2

72,5

74,5

131

113

146

109,75

109,5

107

131

128.75

94

131

123,75

181

136,5

58

73,25

90,5

72

82

39

67

186

85,5

113,5

107,65

131,75

128,5

132

136,5

182,25

58

74,5

90,75

i

82,75

67,5

86,25

72.75

128

96,75 73,25

130.5

113

145

109,75 109.75

105,25

125.5

130

127.5 92,25

128,5

123

134,25 180,75

134,5

57,5

73

89,25

79

73

187,5

71,25

79,5 81,25 37,75

80,5

66,5 186,75 84,25

84

72,5

127 99,75 73,75

132 113,5

146

110,25 110,25

107,25

131,75

128 93,5

132

122

136,75 182,5

74,75

90,25

80 73,75 189,5 73,25 30,75

82 39,4 8lT5

67 191,5 86,25

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1

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Seretntgte Stahlwerke.....

)tavi Minen .....16/,

aliwerke Aschersleben ... 10 aliwerke Westeregeln ... 10 taliwerke Salzdetfurth ... 15

. Färben-Industrie ... 12 chnamit Nobel ....... 6 rcheideanstalt ...... 9

kOigerSwerke ........ 6 stetallgeseklschast. ...... 8

IHUivV Hol,mann......7

lementwerk Heidelberg . . 10 ementroed Karlstadt. ... 10

Davb & Rieotflfl......#

-chuirdeis Patzenhvser ... 15 »werke.........12

Mu ..........18

lembcrg...... H

«ellftofl Waldhas .... IS'/, ijellstoss «schassenburg ... 12 Charlottenburger Wassel . . . 8 Dessauer (Ba5 ...... 9

Daimler Motoren . ..... 0 Deutsche Linoleum ......

?a:. Automobil ...... 0

SvenSka . . ........

frankfurter Malchine» 4 Sriyner . - ....... 6 >cvliaenstaedt ....... 0 ZunghanS.........6

Schwede..........8

Nainkraftwede Höchst a. M.. . 8 Miag..... 10

öebr. Roeder.......10

lkoigt L Haeffuer ...... 9 küddevtsche Zucker ....

67,25

34

149,5

224,5

146,5

132,5

56,75

79,5

92

81

93

45

78,25

85

112,5

89

34

107,5

120

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1 isis aistfci 1111 11^22111^11111 (li 11 11 in - r_- S-o

67

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143

148

222,25

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46

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44

176

76,75

82,5 112

87,25

134

33 106,5

56,75 120,9 -267

14,25

36,25

126,5

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147.5

153,25 227

147,25

47,25 56,5

93,75

178,5

78,5

85

109 89.5

136,73 34,75

107

58

123

276,5

-

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14 .März

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Notierung

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Amtliche Geld

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Notieruna »riet

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rät bunlle Tal. P AB: das tonn e, Abstiegs, - aber dc mermol! Mach Mit erhobenem sll nichts zu sehen, rennt das ral hinab Der Lichter von Lor das Gespenst noch fliegt dem Wachter' Schritte voraus, und erfennt das geängstu Eule, die, vom Llch bemüht ist, ihre Kra str vermutlich jur et ob« dergleichen, geh

Knegsbel

Der Reichst digten, Kriegs bliebenen im Krei Schipkapaß" eine Tagung erhielt ei daß Sie Geschäfts Sih in Gießen au] rückblicken kann.

Der I. Dorschen- beck, Gieren, eröf) war u. a. auch Gar ftabt. Gausekretär Q dm Geschästsbmch schästssieUe vvr 10 etwa 1500 zahlend, Zahl hat sch bis dreisacht. In alle

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