lande Arbeit zu geben und seinen Unbeschäftigten neue Detätigungsmoglichkeiten zu bieten. Eine Voraussetzung hat dieser Plan freilich: daß im Anfänge genügend Geldmittel zur Verfügung stehen, um den Bedarf für das zu kaufende Land, für einen Teil der Lieberfahrtskosten und für die Verpflegung der ersten Pioniergruppe im Anfänge zu decken. Zwei Millionen Schillinge, denkt der Minister, würden für diese Zwecke genügen. Zwei Millionen Schillinge freilich sind besonders für österreichische Verhältnisse nicht wenig Geld, und manches kritische Wort ist schon jetzt an diese Forderung geknüpft worden. Aber schließlich ist cs ein Betrag, der nicht einem persönlichen Unternehmen zugeführt wird. Es scheint auch die Möglichkeit gegeben, diese Geldmittel vom Dankkapital gegen Garantie der Regierung rasch zu erhalten. So hat denn der Plan
des Ministers alle Aussichten auf Verwirklichung. „Ich mag denken", sagt der Minister, „wie ich will und komme immer zum gleichen Ergebnis, daß die alten Germanen die Bevölkermngsfrage ungleich richtiger lösten als wir ncuzeitigen Deutschen, die wir uns auf ui fc: Wissen und Können so viel zu gute tun. W.nn vor mehr als tausend Jahren die deutschen Gemarkungen wieder so ausgefüllt waren, daß es an Baum fehlte, haben sich ihrer so und so viele zusammcngetan, um gemeinschaftlich eine neue Heimat zu suchen, nötigenfalls eine solche sich zu erkämpfen. Heutzutage ist es Gott fei Dank nicht mehr nötig, mit Schwert und Kanonen Land zu erobern, sondern mit unversprihtem Blut, und mit dem Buch und dem Pflug in der Hand kann sich das deutsche Volk ganze Königreiche erobern."
Wirtschaft.
Wochenbericht
vom Jranffurfer Effektenmarkt.
Die Frankfurter Effektenbörse zeigte in dieser Woche eine weitere beachtliche Festigkeit. Die aufwärtsstrebende Tendenz war übrigens nicht unbeeinflußt von der festen Veranlagung des Ren- tcnmarktes. Hier kam cs fast zu einer Hausse, nachdem sich die feit langem vermindert bestehende Nachfrage noch verstärkte. Pfandbriefe, Kommu- nalvbligationen waren in erster Linie gesucht. Nachfrage bestand auch für Jndustrieobligationen, Stadtanleihen, Reichsschuldbuchfvrderungen und Staatsanleihen. Bevorzugte Anlage bleiben nach wie vor die Pfandbriefe der priva en und öffentlichen Grundkrcditinstikute. Die Gründung der Internationalen Bodenkreditbank wirkte hier besonders anregend Die neue Bank soN den Realkredit pflegen, vor allem durch Llebernahme von Pfandbriefen und Obligationen, um den notwendigen, bisher aber vernachläsfig en Kapitalausgleich für langfristige Kredite neu zu beleben und zu fördern. Die Börse stand unter dein Einfluß der Erwartung eines verbes.erten internationalen Kapitalausgleichs sowie unter dem Eindruck der Kapitalrück- wanderung nach Deutschland, in Verbindung mit der Zunahme ausländischer Celdosferten. Daneben fand die internationale Festigkeit der Reichsmark, die Konstatierung des Instituts für Konjunkturforschung über M« allgemeine Lage, endlich die sich mehrenden Kaufaufträge aus dem In- und Ausland stärkere Deachtnng. Einen größeren Markt ha'len vor allem Montanwerte. Anregend wirkte besonders das Ergebnis der Reisen deutscher Industrieller nach Rußland, da man für den Montanmarkt größere Bestellungen erwartet. Bei lebhafter Anteilnahme der in- und ausländischen Kundschaft ergaben sich prägnante Kursbesferun- gen. von denen Rheinstahl mit plus 9 Prozent, Gelsenkirchen mit plus 10 Prozent, Mannesmann mit plus 12 Prozent, Rheinische Braunkohlen mit plus 15 Prozent besonders hervortraten. Auch die übrigen Mcntanaktien lagen bis zu 8 Prozent fester. Elcktrowerte waren dagegen auffällig vernachlässigt. Eire stärkere Kuribeweoung hatten ferner Kunstseideaktien und Deutsche Linoleum, d'e jedrrch beide gegen Ende der Woche nur noch geringe Besserungen aufwiesen. Don Zrllstoffwertcn lagen Aschaffenburger 12 Prozent und Waldhof 8 Prozent höher. Die übrigen Marktgebiete wurden von diesen Sonderbewegun^en mehr oder weniger beeinflußt und schlossen per Saldo meist mit* Kurserhöhungen von 4 bis 8 Prozent. Am Farbenmarkt war das Geschäft zwar lebhafter, doch schritt hier die Spekulation meist wieder zu Realisationen, so daß der Kurs nur behauptet blieb. Der Geldmarkt zeigte in der ganzen Woche e'me leichte Verfassung. Am Devisenmarkt machte sich der Kapitalrücksluß in einer starken ^Befestigung der Reichsmark geltend, ©egen Schluß _der Woche vollzog sich ein allgemeiner Rückschlag. ^Er setzte unmittelbar nach Erledigung der noch ^vorliegenden Ka"'aufträge ein. und es w'rlte sich 'nunmehr aus, daß die Kulis e angesichts der schnellen Steigerungen der letzten Tage realisierte, zumal auch die Auslandbörsen sehr schwache Haltung zeigten.
Wochenbericht
vom frankfurter Produktenmarkt.
Die Preistendenz am Frankfurter Getreidemarkt war auch in dieser Woche weiter steigend. Die Stimmung des Marktes war allerdings wesentlich ruhiger als in den vorangegangenen Wochen. Auf dem erhöhten Preisniveau waren die Mühlen mit Eindeckungen zurückhaltender
geworden. Das Angebot war jedoch in fast allen Getreidearten außerordentlich knapp, so daß die Preise schon deshalb ihre Aufwärts- bewcgung fortsetzten.
Im Vordergründe der Preisbewegung stand in dieser Woche der Roggenmarkt, an dem die plötzliche Heraufsetzung des Zolles ein starkes Anziehe,: des Preises verursachte. Die Erhöhung dürfte ausschließlich zu dem Zweck erfolgt sein, um die Einfuhr größerer Posten russischen Roggens zu verhindern. Da jedoch das Angebot weiterhin sehr knapp war, ergaben sich für die Tonne eine Preissteigerung von 15 Mark gegen die Vorwoche. Der Weizenmarkt lag nach der festen Haltung in der vergangenen Woche etwas vernachlässigt, konnte jedoch von der festen Veranlagung der übrigen Gctreidearten 7,50 Mk. per Tonne profitieren. Die Nachfrage war gering.
Die Lage am Gerstenmarkt hat sich leicht gebessert, wenn auch die Brauereien im Einkauf weiterhin stark zurückhalten. Futter- und Industriegerste hatten weiter freundlichen Markt. Hafer lag anfangs der Woche ziemlich ruhig, konnte aber später im Einklang mit der Bewegung des Roggenmarktcs ebenfalls seinen Preisstand verbessern.
Mehl lag zwar infolge an den Brotgetreidc- märkten herrschenden festen Stimmung fest, das Geschäft bewegte sich jedoch in sehr engen Grenzen, da der Konsum zu den erhöhten Mehlpreisen im Einkauf zurückhielt. Der Grohmühlenpreis hat in dieser Woche eine weitere Erhöhung um 25 Pfennig per Doppelzentner erfahren, was naturgemäß nicht ohne Einfluß auf den Absatz blieb. Am Roggcnmehlmarkt war die Nachfrage etwas besser. Der Preis zeigte gegen die Vorwoche eine Erhöhung von 1,75 Mark per 100 Kilogramm.
Ausgesprochen fest lag weiterhin der Futter- m i t t e l m a r k t. Der geringe Anfall aus den Mühlenfabrikaten infolge des kleinen Mehlgeschäfts hatte ein sehr knappes Angebot zur Folge, wozu noch die kalte Witterung hinzukam, so daß in Kleien und Nachmehlen größere Käufe vorgenommcn wurden. Auch für ölhaltige Futtermittel bestand bei sehr kleinem Angebot Nachfrage, so daß die Preise allgemein stärkere Erhöhungen auswicsen.
Die Woche schloß in fester Haltung und zu folgenden Notierungen: Weizen 307.53; Roggen 202,50 bis 205; Sommergerste 215 bis 220; Hafer 170 bis 175; Weizenmehl, südd. 43,75 bis 44,75; Weizenmehl, Niederrhein. 43.50 bis 44,50; Roggenmehl 28,75 bis 29,75; Weizenkleie 10,75 bis 11: Roggenkleie 11,75 bis 12 Mark. — Die Preise verstehen sich in Mark (für Getreide je Tonne, für alles übrige per 100 Kilogramm).
Wochenbericht
vom Frankfurter Gchlachtviebmarkt.
Die allgemeine Lage auf dem Schlachtviehmarkt bot in dieser Woche ein nut wenig verändertes Bild, jedoch ergaben sich auf fast allen Märkten kleine Preiserholungen. Der Absatz ließ indessen weiter zu wünschen übrig, zumal auch die Beschickung der Märkte weiterhin sehr stark war. Die Aussichten für die Schweinehaltung find schlecht, wenn sich auch in den letzten Tagen auf verschiedenen Märkten höhere Preise für Zucht- schweine erzielen ließen.
Trotz des großen Austriebs von Kühen am Rindermarkt war hier die Nachfrage noch am besten. Die Preise konnten jedoch hier keine Erhöhung erzielen, während Ochsen, Dullen und Färsen durchweg um eine Mark höher lagen. Nach ruhigem Handel verblieb etwas Lleberstand.
Kälber und Schafe wurden nach mittelmäßigem Geschäft ausverkauft. Bei Kälbern betrug die Erholung bis zu 4 Mk., wahrend bei Schafen die Preise unverändert blieben. Bei Schweinen ergaben sich trotz der unvermindert starken Beschickung Preisbesserungen von 1 bis 2 Mk. Nach anfangs etwas regerem Geschäft flaute der Handel später wieder stark ab und man konnte gegen Schluß des Marktes wieder Schweine zu den vorwöchentlichen Preisen erhalten.
Der Gesamtauftrieb bestand aus 1331 (1346 in der Vorwoche) Rindern, darunter befanden sich 260 Ochsen, 116 Bullen, 471 Kühe und 320 Färsen, ferner aus 1511 (1430) Kälbern, 273 (219) Schafen und 6841 (6883) Schweinen, darunter 540 aus Litauen. Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 46 bis 50, a2) 41 bis 45. bl) 36 bis 40; Bullen a) 43 bis 47. b) 39 bis 42; Kühe a) 37 bis 40, b) 33 bis 33. c) 28 bis 32. d) 24 bis 27; Färsen a) 47 bis 50, b) 42 bis 46, c) 38 bis 41. — Kälber b) 61 bis 66, c) 55 bis 60, d) 48 bis 54. — Schafe al) 45 bis 48, b) 38 bis 44. — Schweine a) 50 bis 52, b) 50 bis 52, c) 50 bis 53,. d) 50 bis 52, e) 46 bis 50.
*
* Neuerliche Erhöhung des Mehlpreises. Die Süddeutsche Mühlenvereinigung hat den Preis für Weizenmehl Spezial 0 gestern um weitere 25 Pf. auf 44,75 RM. pro 100 kg erhöht.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 14. März. Tendenz: fest. Die heutige Börse eröffnete auch zum Wochenschluß in weiter festerer Haltung, wenn auch das Geschäft sehr gering blieb. Es lagen erneut einige Kaufaufträge, besonders für Elektrowerte, vor, denen so gut wie kein Verkauf gegenüberstand. Das Geschäft blieb eng begrenzt, wohl aud) im Zusammenhang mit dem frühen Börsenbeginn an Samstagen. Besondere Anregungen lagen nicht vor. Die erneut schwächere gestrige Ncuyorker Börse blieb ohne Einfluß. Die Kursbefestigungen gegenüber der gestrigen Abendbörse betrugen in der Mehrzahl 1,5 v. H. Die Farbenaktien eröffneten mit 147 v. H. nur mäßig höher, während Deutsche Erdöl 1,5 v. H. fester lagen. Sehr fest lagen am Elektrornarkt Schuckert mit plus 2,25 v. H., ferner Siemens, Gesfürel und AEG. bei Erhöhungen bis 1,25 v. H. Einen stärkeren Kursgewinn hatten Aschersleben, die 4 v. H. fester eröffneten, Salzdetfurth plus 2 v. H. Montanwerte verzeichneten Kursbefestigungen bis 1 o. H. Bauunternehmungen lagen uneinheitlich. Während Zement Heidelberg 1,5 und Holzmann 1 v. H. höher eröffneten, setzten Wayß & Freytag 1,25 v. H. schwächer ein. Fester lagen noch Kunstseidewerte (plus 1 v. H.), Kontigummi (plus 2,25 v. H.) und Bankaktien (plus Id.'''. Am Markt der deutschen Anleihe lagen Neubesitz fester. Am Aus- lanbrentenmarft ergaben sich überwiegend kleine Kurserhöhungen. Der Pfandbriefmarkt lag zwar still, aber überwiegend fester. Liquidationspfandbriefe und Schuldbuchforderungen bis 0,75 v. H. höher. Die Börse war im Verlaufe auf dem heutigen Kursstand gut behauptet. Die Umsatztätigkeit bewegte sid) weiterhin nur innerhalb der Kulisse. Am Geldmarkt war Tagesgeld angeboten, doch wurde der Satz auf unverändert 4 v. H gelassen. Am Devisenmarkt zeigte die Reichsmark wieder eine leichte Befestigung. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2005, gegen Pfunde 20,7065. von Usancen erzielten London gegen Neu- york 4,8581, gegen Paris 124,13, gegen Mailand 92,73, gegen Madrid 45,20, gegen Schweiz 25,2490, gegen Holland.12,12.
Berliner Börse.
Berlin, 14. März. Auch zum heutigen Wochen- schluß blieb die Tendenz, trotz der weiteren Kurs- abschwächungen gestern in Neuyork, reckt f e st. Schon gestern abend hatte in Frankfurt die Aufwärtsbewegung Fortschritte machen können, da die Spekulation Deckungen vornahm. Auch heute lag das Geschäft hauptsächlich in Händen der Börse selbst und war daher nicht übermäßig groß. Bei den Banken bestand weiter kleines Kaufinteresse des Publikums, besonders fiel heute Süddeutschland mit Aufträgen auf. Dadurch, daß auf Spezialgebieten etwas stärkeres Interesse bestand, wurde das Gesamtbild recht günstig. Die heutige Stimmung stand jedoch in keinem Verhältnis zu dem umgehenden Material, das wieder einmal knapp zu werden scheint. So sollen Svenska bei einem Umsatz von 25 Stück 94 Mark Gewinn erzielt haben. Sonst ist als fest zu bezeichnen Rheinische Braunkohlen plus 2,75 v. H., Ilse plus 2 v. H., Kali, die nach Beurteilung der optimistischen Aeußerungen Geheimrats von Korte s in der gestrigen Burbach-Generalversammlung bis zu 5 v. H. höher lagen. Feldmühle plus 5,13 v. H. Dessauer Gas auf unveränderte 9-o. H.-Dividende
und zu erwartende günstige Erklärungen über ble Verhandlungen wegen des beschlagnahmten Warschauer Gaswerkes erneut 2,75 v. H. höher, und nur Zellstoff Waldhof auf den gemeldeten Dividendenrückstand minus 3 v. H. Anleihen eher freundlich, Ausländer ruhig^ Aud) Pfandbriefe still, doch überwiegend fester. Reichsschuldbuchforderungen gefragt, bei lebhaften Umsätzen bis 0,75 v. H. anziehend. Tagesgeld am Medio auf 4,5 bis 6,5 v. H. erhöht, die übrigen Sätze unverändert. Im Verlaufe zogen die Kurse unter Bevorzugung bei lebhaften Umsätzen weiter an. Elektro-Schlesien gingen nach anfangs PlusPlus später 4 v. H. höher zur Notiz. Maschinen- werte blieben gefragt, auch Bankaktien standen etwas mehr im Vordergründe, Deutsche Linoleum lagen verhältnismäßig schwach.
Schweincmarlt in Homberg.
-er. Homberg a. b. Ohm, 12. März. Der gestrige Schweinemarkt war trotz der starken Kälte mit 164 Ferkeln beschickt. Das Geschäft war schleppend, es verblieb etwas Ueberftanb. Es wurden im allgemeinen, je nach dem Alter der Tiere, pro Stück 20 bis 30 Mark bezahlt.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
0 Krofdorf, 13.März. Der ä irrste Ein» w o h n e r unseres Dorfes, Pflastermeister Adam Krombach, ist im 89. Lebensjahre gestorben. Er erfreute sich in seinen Bekanntenkreisen hohen Ansehens. — Gestern besichtigten Vertreter der Gemeinde- und Forstbehörde Gelände, das zur Herrichtung eines Sportplatzes in Betracht kommen konnte. Da nach Ansicht der Forstbehörde die Distrikte „Krokel" und „Eichwald" weniger geeignet erscheinen, sollen über einen Streifen Land, teils Wald, teils Ackerland, am Wettenberg Verhandlungen geführt werden.
c? Salzböden, 13. März. Die Amtszeit des hiesigen Schiedsmannes und seines Stellvertreters ist ab gelaufen. Die Gemeindevertretung wählte einstimmig Wilhelm R o l s h a u = f e n zum Schiedsmann und Ludwig Kraft zu feinem Stellvertreter.
# Dutenhofen, 12. März. Die hiesige Raiffeisengenossenschaft hielt hier im „Iagdschlcßchen" ihre diesjährige Generalversammlung ab. Der Vorsitzende, Zugführer Schnei de.r, gab zunächst einen Llebrrblick über die Arbeit der Genossenschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Bilanz wurde von Derbandsrevi- for Iolk (G'>ß'm> erläutert. Der Gesamtumsatz des kehten Jahres betrug 78 627,37 Mk. Die Spareinlagen habr.l oie Höhe von 55 022 Mk. erreicht. Die an die Mitglieder ausgeliehenen Darlehen betragen 50 556,26 Mk. Der Reservefonds steht mit 4019,92 Mk., der Sterbekassenfonds mit 1000 Mark zu Buche. Der Reingewinn betrug 397,23 Mark. Den Warenbeziehern konnten 5 v. H. zurückvergütet werden. Fremdes Kapital ist wenig in Anspruch genommen worden. Die Bilanz wurde genehmigt und den Verwaltungsorganen Entlastung erteilt. Für den Posten des Derrnnsrech- ners wurde Karl Weber gewählt. Der bisherige Vereinsrechner, Cisenbahnsekretär a. D. Tresse n st e d t, wurde in den Aufsichtsrat gewählt. Ein Lichtbildervortrag von Dr. Krubl über „Kalidüngung" und ein zweiter Vockrag über „Erzeugung und Absatz von Obst und Gemüse' fanden den Beifall der Versammlung.
(2 E r d a, 13. März. Am Dienstag hielt der Turnverein in Verbindung mit dem Sportverein einen Werbeabend ab. Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Lehrer A r m b r e ch t (Kinzenbach) begrüßte die Turner, Sportler uni) Gäste und wies, auf die Bedeutung der Leibesübungen für die Gesundheit hin. In einigen Filmen wurde dann aus verschiedenen Gebieten des Sportes das Wesentlichste gezeigt. Der Abend verlief zu allgemeiner Zufriedenheit. — Eine Kuh des Landwirts Bremer brachte drei Kälber zur Welt, von denen allerdings nur zwei am Leben blieben. Die Kuh befindet sich wohlauf.
Aus dem Amlsverkündigunasblait.
*DasAmtsverkündigungsblatt Nr. 18 vom 13. März enthält: Vereinfachung der Staatsverwaltung auf dem Gebiete des Vermessungswesens. — Die Erhebung der Stempelabgabe für Luxuswagen, Luxusreitpferde und Federwagen. — Die Ausführung des Gesetzes über den Urkundenstempel vom 12. August 1899. — Reichshandwerkswoche. — Die Erhebung einer Biersteuer in den Gemeinden Oppenrod und Bellersheim. — Wasserbezugsordnung für die Gemeinde Klein-Linden. — Dienstnachrichten.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
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111,98
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4.209 58,51
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20,443
16,47
168,66 22,12
112,42
59,07 2,495
112,57 80,91
45,69 12.455
73,29
a. M.
Datum
13.3
14.3
13.3.
14.3
Dalum
13.3.
14.3.
13-3.
14.3.
Daium
133.
143.
13.3.
14.3.
Belgische Noten ....... Dänische Noten ....... Englische Noten ........ Franjüiische Noten ....... Holländische Noten ....... Italienische Noten........
Norwegische Noten.......
Deutich-Vcsterreich, * 100 Schilling Rumänische Noten ....... Schwedische Noten ....... Schweiler Noten........
Spanische Noten ........ Tschechoslowakische Noten.....
Ungarische Noten ....
Devisenmarkt Berlin
6% Deutsche Relchsanteihe io» 1027 ...
7% Drilliche Reichsanlethe
0011 1029 . .......
Deutsche SInl.-Nblös^Schuld mH Auslm. Rechten .....
Deegl. ohne Auelos.-Rechte - -
8% Hess, yolhflnat Den 1999 (rüdiafilb. 102%)
Cbrrbellcn Provinz > Anleihe mt' Auswi.-Nechten . .
Deutsche Stamm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1 . .
8% htanlL Hnp.-Bank Boldpse XIII unfünobar bla 1934
7% slranks Hvp.-Ban» ©olbpfe ur.füiiobnt bla 1939
4'/s% 9>deini,che HvV^Bank Lion. Golvpse......
8% Pr. Lnnberviandbriesanstalt, ‘tlonöbilcfr 91. i»
8% Pr L'anDctpianobrtefanftalt, STomm^Cbl. 8t. 20 . . .
7% Irt. SanbeevranDbritfanüalt, 'SfniiDbriefc fH. 11 • -
O.ß.QJ. abfl. AortliegS-Obllgatio- »en. rüdiablbar 1932 .....
4% Oesterretchlsche ©olbrente . . 4,20% Oesterreichtsche GUberrenft <% Ccficneldilldje Einheitliche Nrnte
<% Ungarische ödlbrenfe . . . .
e% Unfiarifdie Staatsrente v. 1910
4^,% deSgl. von 1913
1% Unparifdjf Kronen rrnte . •
4% Türkische Zollanlethe von 1911
4% Türiilche Bagdadbahn-Anl Serie 1 .
4% deSgl. Serie II
5% Rumänische vereinh. Rente von 1903 . .
<'/.% Rumänische vereinh. Rente von 1913 ........
1% Rumänische vereinh. Rente .
84,75
98,5
56
6,3
92,5
54
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4,4
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7,85
S 11 £ r-11 1 11 1 i 1 J 1 1 1 1 1 1 SS 1 1
Hamburg-Amerika Pakei ... 7
Hamburg.Südam.Dampsschiss. 8
£>ama Dampsschiss ... 10
Norddeutscher Lloyd.....8
Allgemeine DeutscheCredilansi. 10
Barmer Bankverein ... 10
Berliner Handelegesellschasl . 12
Commerz- und Privat-Bank . 11
Darmstädter und Nationalbank 12
Deutsche Bank und
Discontv-cSeseUIchaft, ... 10
Dresdner Bank......10
Meichsbank........12
■21.6.®............8
Bergmann .........9
chlektr. Lleserung«gesellschast. 10
Licht und Least......10
nelikii & Guilleaume . . . 7%
Gesellschast für Elektrische
Unternehmungen .... 10
Hamburger EickkrtzitSt--Werke 10
Mbeiniiche Elektrizität .... 9
Schlesische Elektrizität. ... 10
Lchuäert L Co. ......11
Siemens L Hairke ..... 16
IranSradto..... 8
vahmeoetÄGo.......10
Buderus ....•••••• 6
Essener Steinkohle .•••••« Gelsenkirchener ..•••••*
Hoeich Eisen. ..••••.
Aifc Bergbau ..»•••• 10
.....................7
ManncLmanN'Mvhret» • • • • '
Mansselder Bergbau . .... 7
Obcrschles. Liienbedars .... 6
1 Oberichles. Leitwerke..... 7
Dhönir Bergbau ..... 6’/j
Rheinische Brounlvble» • • 10
Mheiustahi . ....... G
Ricbeck Äonta« ...... 7,2
72,5
74,5
131
113
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131
128.75
94
131
123,75
181
136,5
58
73,25
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72
82
39
67
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113,5
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182,25
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i
82,75
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105,25
125.5
130
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128,5
123
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57,5
73
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79
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79,5 81,25 37,75
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Konst.Utto. Athen Canava Um uay. Lotto . .
13.Murz
14 .März
Amiliche »eid
168.21
1,453
58,49
112,25
112,22
112,39
10,56
21,99
20,388
4,197
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53,99
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7,367
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3.040
18,83
81.45
1,784
5,445 '
4,196
3,267
20,91
Notierung
33 rief
168,55 1,457
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112,44
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10,58
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3,046 18.87
81.61
1.889 5,455 4,204 3,372 20,95
Amtliche Geld
168,16 1,457
58,48
112,26
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45,22 2,078
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4.195
3.167
20,90
Notieruna »riet
168,50 1,461
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112.48
112,43
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3,050
18,87 81,60.
1,789
5.45
4.203
3.173
20,94
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rät” bunlle Tal. P AB: das tonn e, Abstiegs, - aber dc mermol! Mach Mit erhobenem sll nichts zu sehen, rennt das ral hinab Der Lichter von Lor das Gespenst noch fliegt dem Wachter' Schritte voraus, und erfennt das geängstu Eule, die, vom Llch bemüht ist, ihre Kra str vermutlich jur et ob« dergleichen, geh
Knegsbel
Der Reichst digten, Kriegs bliebenen im Krei Schipkapaß" eine Tagung erhielt ei daß Sie Geschäfts Sih in Gießen au] rückblicken kann.
Der I. Dorschen- beck, Gieren, eröf) war u. a. auch Gar ftabt. Gausekretär Q dm Geschästsbmch schästssieUe vvr 10 etwa 1500 zahlend, Zahl hat sch bis dreisacht. In alle
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