kommt, so läßt er sich durch ein einfaches Mittel wieder in einen gebrauchsfähigen Zustand versetzen. Er wird in eine Wanne mit 'altem Wasser gelegt, eine Stunde darin gelassen, yer- ausgenommen, auf einen nicht färbenden 3ugel gehängt und im Freien an einem kühlen Ort getrocknet. Dann ist ihm von seinem Mißgeschick nichts mehr anzumerken. Ebenso werden harte Regenkappen wieder in einen guten Zustand verseht. Doch muß bei ihnen das Futter vorher entfernt werden. ., .,,
Seidene Strümpfe lauwarm waschen, nicht plätten, nicht rollen. Feucht kommen sie zum Trocknen und ihre Haltbarkeit verlängert sich, wenn sie vor dem ersten Tragen in lauwarmem Wasser ausgcdrückt werden. Sie liegen flach zusammengefaltet im Schrank, und am besten ist es, wenn sie nach dem Tragen gewaschen werden.
Gailsche Feuerwehr.
DieFreiwilligeGailscheFeuerwehr hielt am Samstag im Schipkapah ihre ordentliche Hauptversammlung unter dem Vorsitz des 2. Hauptmanns C. Münch ab.
Rach dem vom Schriftführer vorgetragenen Jahresbericht hielt der Vorstand im abgelaufenen Zähre acht Vorstandssitzungen, es fanden sieben Hauptübungen und eine Zubiläumsübung statt, an denen im Durchschnitt 50 Mitglieder teilnahmen. Der gegenwärtige Mitgliederbestand beträgt 111, wovon 73 aktive, 34 passive und 4 unterstützende Mitglieder sind.
Die Kosten für die von beiden Wehren begangene Feier des 75jährigen De - stehens beliefen sich auf 1650 Mk.: sie blieben mit 150 Mk. unter dem Voranschlag von 1800 Mk. Ruch der vom Kassenführer vorgelegte Kassenbericht zeigte ein günstiges Ergebnis, so daß, wie der Vorsitzende ausführte, die Wehr trotz schwerer Zeiten ihre Tätigkeit zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger fortsetzen kann.
Auszeichnungen für langjährige Dienstzeiten wurden verliehen: für 40 Jahre den Kameraden Wahl, Volz und G ä b i s ch , für 30 Sahre den Kameraden Meinhardt, Rohrbach, Stein und Ritzel, für 20 Sahre den Kameraden Wack, Bender, Römer und Feuerbach, für 10 Jahre den Kameraden Henn, Pohl, Dippel, Simon und Walter, und für 5 Sahre den Kameraden W i t h - mann, Müller, W. und A. Dörr.
Sn einem Schreiben aus Degerloch-Stuttgart, wo er sich zur Kur aufhält, teilte der 1. Hauptmann, C. Wenzel, mit, daß er infolge Alters und Krankheit das Kommando niederlegen müsse. Bei der Reuwahl wurde der bisherige 2. Hauptmann Münch zum l.H aupt- m a n n gewählt, an seine Stelle trat der bisherige Schriftführer und Adjutant R. Bouffier, und an dessen Stelle der Kamerad Otto Wahl. Da der bisherige Kassensührer Müller ebenfalls aus Gesundheitsrücksichten von seinem Amt zurücktrat, wurde der bisherige 1. Spritzenobmann Schmück zum Kassierer gewählt. ®ie bisherigen Obleute: Hof (Leiter), Rohrbach (Steiger), Volz (Hydranten) und Enders (Spritze) wurden wieder- und Kamerad Fiedler als erster Sprihenobmann neu gewählt, zu Beisitzern die Kameraden Wack und Bender bestimmt. Sn Anerkennung ihrer seit langen Sahren dem Korps geleisteten Dienste wurde der ausgeschiedene 1. Hauptmann C. Wenzel zum Ehrenhauptmann und der ebenfalls zurückgetretene Kassenführer Müller zum Ehren-Rechner ernannt. Der 1. Hauptmann beglückwünschte die neugewählten Vorstandsmitglieder und gab dem Wunsche Ausdruck, daß es den ausgeschievenen Kameraden Wenzel und Müller bei voller Gesundheit wieder beschieden sein möge, dem Korps auch fernerhin mit ihrem erprobten Rat zur Verfügung zu stehen.
Rach Erledigung einiger interner Angelegenheiten wurde die Versammlung geschlossen.
Oberhessen.
Landkreis Gießen.
k. Lollar, 12. Mai. Der Ortsgewerbeverein Lollar und Umgebung hielt am Sonntag im Gasthaus „Zur Traube" seine diesjährige Generalversammlung ab. Aus dem vom stellvertretenden Vorsitzenden R i n g l e b erstat- ' teten Jahresbericht ging hervor, daß das Vereinsleben im letzten Sahre von den ungünstigen Wirtschaftsverhältnissen wesentlich beeinflußt wurde. Die von Rechner Friedr. Riehm vorgelegte Rechnung zeigte eine Einnahme von 477,70 Mark, eine Ausgabe von 466,26 Mark. Bei der Vorstandswahl wurde an Stelle des
verstorbenen Spenglermeisters Fuchs Zimmermeister H. Schelm als Vorsitzender gewählt. Sm übrigen fand Wiederwahl der ausscheidenden Vorstandsmitglieder statt. Als Mitglieder des Gesellenprüfungsausschusses wurden Zimmer- meister Schelm und Malermeister Friedrich Ringleb gewählt. Zum Schluß referierte Geschäftsführer Kirchner (Gießen) über die Aufgaben der Handwerkerberatungsstelle des De- zirksverbandes.
OGöbelnrod.12. Mai. Hier sind noch viele alte Leute vorhanden. S*nf Einwohner sind 80 Sahre alt und darüber, nämlich: 1. Hch. Römer (86 3.), 2. Anna Marie Römer (853.), 3.^)ak. Weber (81 3.), 4. Hch. Schulz«. (803.), 5. Marie Sprankel (80 3.). Zwei Leute stehen nahe am 80. Lebensjahr. Es sind dies Sohannes Schultheiß (793.) und 3oh. Seng (78 3.): Seng, versieht noch den Posten eines Polizeidieners.
> Bellersheim, 12. Mai. Am vergangenen Sonntagmorgen fiel das 1 jährige Töchterchen eines hiesigen Landwirts beim Spielen in einen Kochtopf mit heißem Wasser und zog sich derartig schwere Brandwunden zu, daß das Kind am nächsten Tag seinen Verletzungen erlag.
Kreis Friedberg.
WSN. Bad-Nauheim, 12.Mai. Auch hier ist jetzt eine Erhöhung des Brotpreises eingetreten. Der Preis des Bierpfundbrotes ist von 70 auf 75 Pf. heraufgesetzt worden.
Kreis Büdingen.
* Wallern hausen 12. Mai. Eine Kuh des Landwirts Heinrich Hofmann Hierselbst brachte ein Kalb mit sieben Beinen zur CSelt Davon haben vier Beine eine vollkommen normale Stellung, die übrigen drei Deine sind dem Kalb hinter dem Schulterblatt angewachsen und hängen nach links herunter; auch diese drei überzähligen Beine sind von normaler Beschaffenheit, nur sind sie an einer Stelle zusammengewachsen. Das mißgestaltete Kalb ist bereits etwa 14 Tage alt und gedeiht ganz normal.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
Z Aus dem Kreise Wetzlar, 12.Mai. Die Sammlung Im Kreise Wetzlar für den Volks« bund Deutsche K r i e g s g r ä b e r f ü r s o r g e hat 2402,63 Mark ergeben. — Der Bezirksausschuß in Koblenz hat den Schluß der Schonzeit für Rehböcke auf den 28. Mai festgesetzt, so daß der 29. Mai der erste Iagdtag ist.
Z Groß-Rechtenbach, 12. Mai. Die hiesige Gemeindejag b "mürbe in zwei Bezirken auf bie Dauer von neun Jahren meistbietenb verpachtet. Bei bem Einzelausgebot blieben Höchstbietende: für Bezirk I (202 Hektar Feld unb 124 Hektar Walb) Karl Weber, Ans.sicher, Groß-Rechtenbach, mit 690 Mark, für Bezirk II (278 Hektar Felb unb 30 Hektar Walb) Friebrich S ch m i b t, Kreisstraßenwärter, Groß-Rt.chtenbach, mit 210 Mark. Das Höchstgebot bei ber Gesamtausbietung hatte Rechtsanwalt unb Notar Dr. Schauen, Wetzlar, mit 1280 Mark. Die bisherige Höchstsumme betrug 1200 Mark, bie Vorkriegspacht 1235 Mark jährlich.
Kleine Strafkammer Gießen.
* Gießen, 8. Mai. Ein auswärtiger Monteur wurde vom Amtsgericht wegen Pfand- verschleppung, Vergehen gegen § 137 StGB., zu 4 Wochen Gefängnis verurteilt. Die verhältnismäßig strenge Strafe wurde angeseht, weil der Angeklagte sich weigerte, anzugeben, wohin et den Pfandgegenstand — ein Grammophon.— gebracht hat. Gegen dieses Urteil legte der Angeklagte Berufung ein mit dem Antrag auf Herabsetzung der Strafe. Da er heute den Aufbewahrungsort des Grammophons angibt und fein früheres Verhalten bedauert, ermäßigt das Berufungsgericht die Strafe auf 3 0 Mar k.
Ein Landwirt war wegen Körperverletzung angeklagt, in erster Snstanz aber freigesprochen worden. Er war beschuldigt, einen anderen Menschen durch einen Wurf mit einem Stück Holz am Kopf verletzt zu haben. Der erste Richter nahm an, der Angeklagte habe nicht mit Absicht gehandelt. Gegen das freisprechende Urteil legte die Staatsanwaltschaft Berufung ein. Rach der heutigen Beweisaufnahme besteht daran, daß der Angeklagte vorsätzlich gehandelt hat, nicht der geringste Zweifel. Das Berufungsgericht hob das erste Urteil auf und erkannte auf eine Geldstrafe von 25 Mark.
Ein Kaufmann ist beschuldigt, eine bei ihm bedienstete Angestellte mißhandelt und sie zu
einem Vergehen gegen das Lebensmittelgeseh angeftiftet zu haben. Snfolge Unvorsichtigkeit der Angestellten waren dem Angeklagten eine Anzahl Hühner erstickt: Der Angeklagte soll nun seine Bedienstete beauftragt haben, die toten Hühner abzusehen. Das Amtsgericht hatte wegen
Körperverletzung auf eine Geldstrafe von 30 Marl und wegen der Anstiftung auf 100 Mark erkannt. Die Berufungsverhandlung bringt keine volle Klarheit, weshalb die Strafkammer den Angeklagten, der Berufung eingelegt hat, frei« spricht.
Wirtschaft.
* Der Aktienindex. Der vom Statistischen Reichsamt errechnete Aktieninbex (1924/26 = 100) stellt sich für bie Woche vom 4. bis 9. Mai auf 86,5 gegen 89,1 in ber Vorwoche, unb zwar in ber Gruppe Bergbau unb Schwerindustrie auf 80,4 (83,6), Gruppe verarbeitende Jnbustrie auf 77 (79,5) unb Gruppe Hanbel unb Verkehr auf 108,3 (110,6).
'VereinfürchemischeSndustrie AG., Frankfurt a. M. Die Gewinn- und Verlustrechnung von 1930 zeigt einen Druttorohgewinn von (alles in Mill. Mk.) 1,96 einschließlich 0,092 Dorjahresvortrag (1. 5. Bruttogewinn 1,87). Abzüglich der Unkosten verbleibt ein Reingewinn von 410 512 Mk (554 786 Mk.), aus dem eine Stammaktiendividende von 5 Prozent (7 Prozent) und eine Dorzugsaktiendividende von wieder 8 Prozent zur Verteilung vorgeschlagen wird.
' Portland-Zement-Werke Heidelberg-Mannheim-Stuttgart AG. Die G.-V. beschloß die Verteilung einer Dividende von 7 Prozent auf das begebene Stammkapital von 22,63 Millionen Mark für das ganze 3ahr und auf die mit einem Viertel eingezahlten jungen Aktien im Betrage von 1,257 Millionen Mark für ein halbes 3ahr aus dem Reingewinn von 2,072 Millionen Mark.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 13. Mai. Tendenz: widerstandsfähig. Trotz des schwachen Schlusses der gestrigen Reuyorker Börse und der meist schwachen übrigen ausländischen Plätze eröffnete die heutige Börse bemerkenswert widerstandsfähig. Die Spekulation schritt eher zu kleinen Rückkäufen, zumal das noch herauskommende Material ohne Schwierigkeiten Aufnahme fand. Das Geschäft war im ganzen recht klein, da die Unterbrechung des Geschäftes durch den morgigen Feiertag die Kulisse zur Zurückhaltung veranlaßte. Auch die schwebenden innen- und außenpolitischen Fragen feinten gefchäftshemmend. Gegenüber der gestrigen Abendbörse ergaben sich jedoch meist kleine Besserungen. So gewannen 3.-G.°Farben, Elektrowerte, Kunstseideaktien und einige Rebenwerte bis zu 1,5 Proz. Etwas größere Kursgewinne hatten am Montanmarkt Rheinstahl mit plus 2,25, Salzdetfurth mit plus 2,25 Proz. und von Bauunternehmungen Holzmann mit plus 3.5 Proz. Riedriger eröffneten dagegen noch Zellstoff Aschaffenburg, Scheideanstalt. Bankaktien bei Rückgängen von 0,5 bis 1.25 Prozent. Karstadt blieben nach den gestrigen Rückgängen gut behauptet. An den übrigen Märkten herrschte Geschäftsstille. Am Anleihemarkt blieben deutsche Bons vernachlässigt, während ausländische Renten behauptet lagen. Pfandbriefe ruhig. Reichsschuldbuchforderungen nicht erholt. 3m Verlaufe konnte sich das Kursniveau bei kleinem Geschäft erneut um etwa 1 Prozent erhöhen, obwohl von außen her keine Orders Vorgelegen haben. Wesentlich schwächer kamen, ohne besonderen Anlaß, Verein für Chemische 3i duftete auf geringes Angebot mit minus 3,25 Proz. niedriger zur Rotiz. Deutsche Anleihen blieben weiterhin vernachlässigt. Der heute erschienene Wochenbericht der Dresdener Bank, der zu Börse und Geldmarkt Stellung nimmt, wurde relativ günstig ausgenommen. Am Geldmarkt machte sich im Hinblick auf den bevorstehenden Medio etwas Rachfrage bemerkbar, so daß der Sah auf 4 Proz. ermäßigt wurde. Die Lage war im ganzen jedoch unverändertleicht. Am Devisenmarkt lagen der Dollar und der Franc gegen London fest. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1980, gegen Pfund 20,41; London gegen Reuyork 4,8620; gegen Paris 124,26; gegen Mailand 92,90; gegen Madrid 48,60; gegen «Schweiz 25,23; gegen Holland 12,1065.
Berliner Börse.
Berlin, 13, Mai. Rach den gestrigen starken Abschwächungen war rein positionstechnisch eine bessere Haltung ou erwarten. 3m Vormittagsverkehr glaubte man an diese noch nicht recht, da es an Anlegungen fehlte und auch Reuyork in schwächerer Haltung geschlossen hatte. Zu erwähnen wäre allerdings, daß die Rachricht von der neuen Londoner Knan-sensation inzwischen entschieden in Abrede gestellt worden war. Auch der Monatsbericht der Dresdener Bank lag an sich
nicht ungünstig, das Rheinische Draunkohlensyn- öifat sprach von einem gebesserten Absatz, Presse melbungen behaupteten mit ziemlicher Bestimmtheit, daß die Rheinstahl-Bilanzsihung am 16. Mai eine sechsprozrntige Dividende beschließen werde. Es kam auch seitens des Publikums nicht mehr allzuviel Ware heraus, die teilweise auch noch von den Banken aufgefangen wurde, anderseits bekundete die Spekulation, die gestern stark Abgeber war, Deckungsneigung, und es lagen die ersten Rotierungen des heutigen offiziellen Verkehrs überwiegend über gestern Schluß. Aber auch nach unten konnte man ein- bis zweiprozentige Abschwächungen feststellen. Die Tendenz war im ganzen unsicher. Einzelne Werte erschienen mit Plus-Plus-Zeichen und waren auch über den Durchschnittsrahmen gebessert. So Hoesch mit 3 v. H., Chemische Heyden mit plus *f$ v. H. und Rheinstahl mit plus 4 v. H. /letztere auf die anfangs erwähnten Dividendenhofinungen). Sonst waren noch BMW. mit plus 3,5 v. H., Svenska mit plus 2,50 Mark, Berger minus 3 v. H., Deutsche Atlanten minus 2,75 v. H. und Bank Elektrischer Werte minus 3,75 v. H. wesentlich verändert. Anleihen und Ausländer ruhig. Sprozen- tige Mexikaner 0,5 v. H. höher. Pfandbriefe weiter Jebr still. Reichsschuldbuchforderungen lagen unverändert, später vernachlässigt. Der Geldmarkt war weiter entspannt. Tagesgeld 3 bis 5 v. H., Monatsgeld 5,5 bis 6,75 v. H., Warenwechsel etwa 5 bis 5,25 v. H. 3m freien Verkehr fielen Deutsche Petroleum auf den dividendenlosen Abschluß durch schwache Haltung auf. Man hörte einen Kurs von 56 v. H. Brief. 3n Anbetracht der morgigen Feiertagsunterbrechung war das Geschäft auch im Verlaufe ruhig. Die Kurse bewegten sich unter leichten Schwankungen um das Anfangsniveau herum.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 13. Mai. Es wurden notiert: Weizen 305; Roggen 217,50; Hafer, inländischer 215 bis 217,50, Weizenmehl, südd. Spez. 0 42,25 bis 44,50; Roggenmehl 30 bis 32; Weizenkleie 13,50 bis 13,65; 'Roggenkleie 14 Mark. Tendenz: ruhig.
Berliner Produktenmarkt.
Berlin, 12. Mai. Die Unsicherheit, die durch die verschiedenen Regierungstransakttonen in den Produktenmarkt getragen worden ist, hat zu einer fast völligen Stagnation des Geschäftes geführt; Käufer und Verkäufer stehen sich abwartend gegenüber. Das Snlanbangebot zur prompten Verladung ist in Weizen und Roggen ziemlich gering, anderseits besteht angesichts des unbefriedigenden Mehlabsatzes nur geringe Rachfrage. Bei den wenigen zustande kommenden Abschlüssen werden etwa gestrige Preise bezahlt. Am Lieferungsmarkte hielten sich die Preisveränderungen gleichfalls in engen Grenzen und gestrige Schluß- Preise waren nicht immer behauptet. Weizen- und Roggenmehle werden nur für den notwendigsten Bedarf gekauft. Sn Hafer tritt das Angebot etwas mehr in Erscheinung, die ersthändigen Forderungen lauten aber im allgemeinen zu hoch, so daß Abschlüsse kaum zustande kommen. Der Lieferungsmarkt setzte überwiegend schwächer ein.
Gießener Wochenmarktpreise.
Auf dem heutigen Wochenmarkte kosteten das Pfund: Butter 140 bis 150 Pfennig, Matte 30 bis 35, Käse (zehn Stück) 60 bis 140, Wirsing 20 bis 40, Weißkraut 15 bis 25, Rotkraut 25 bis 40. Gelbe Rüben 15 bis 20, Rote Rüben 15 bis 20, Spinat 25 bis 30, Spargel 60 bis 100, Feldsalat 100 bis 120, Tomaten 70 bis 80, Zwiebeln 10 bis 15, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 35 bis 40, Rhabarber 15 bis 20, Kartoffeln 5 bis 6, Aepfel 45 bis 50, Dörrobst 30 bis 35, Honig 40 bis 50, Sunge Hähne 90 bis 110, Suppenhühner 90 bis 110, Rüsse 60 bis 70 Pfennig. Tauben (Stück) 70 bis 80, Eier 9, Blumenkohl 40 bis 70, Salat 20 bis 25, Salatgurken 40 bis 70, Ober-Kohlrabi 20 bis 25, Lauch 5 bis 15, Rettich 20 bis 25, Sellerie 10 bis 50 Pf. bad Stück; Radieschen 15 bis 20 Pf. das Bündel. Kartoffeln 4 bis 5 Mark, Weißkraut 10 bis 15 Mark, Wirsing 20 bis 30 Mark, Rottraut 20 bis 30 Mark pro Zentner.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Dre hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 v. H., Lombardzinsfuß 6 o. H.
Datum
Franksur
Schluß« kurS
12.5.
a. an. |
1 «Uhr- Ku r4
13.5.
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Schluß«!
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___________________________________________1
Datum
Frankfur
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13.5.
_________________Bankno
_________Berlin, 12.Mai_________ Amerikani'che Noten......
Belgische Noten ......
Dänische Noten .......
Englische Noten . .......
Französische Noten.......
Holländische Noten.......
Italienische Noten........
Norwegische Noten.......
Deutsch-Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Noten.......
Schwedische Noten.......
Schweizer Noten........
Spanische Noten........
Tschechoslowakische Roten.....
Ungarische Noten
Devisenmarkt Berlin
len.
Geld
4,178
58,13 111,95 20,357
16,38 168,08
22,00 111,98 58,905
2,48 112,13
80,70 41,32
12,415 72,98
- Frankfurt
Brief 4,198 58,37 113,39 20,437 16,44 168,76
22,08 112,42 59,145
2,50 112,57
81,02 41,48
12,475 73,28
a.M.
6% Deutlche RetchSanleihe von 1927 ..........
7% Deutsche ReichSanleihe voll 1929 ..........
Deutsche AnI..AbISs..SchuId mtl AuSlos.-Rechten ....... DeSgl. ohne BuSlos.-Rechte . . . 6% Hell. Boiktstaat Bon 1929 (rückzahlb. 102%)......
Oberteilen Provinz. Anleihe mit AuSlos^Rechten.......
Deutsche komm. Sammel abl.
Anleihe Serie 1.......
6% Franks. Hyp.-Bank Goldpse XIII unlünbbar bi» 1934 . . .
7% Franks. Hyp^Bank Goldpse unkündbar bi» 1933 .....
<y,% Rheinische Hyp.-Bank
84,75
100
55,13
4,65
95
55
54
101,25
95,5 90,75
100,5
96,5
2,2
15,8
3,9
3,85
3,85
7,6
6,4
£l I II 1 1 1 1 1 1 II 1 1 1 1 1 1 । t » I H । •!
85
100,25
55
4,75
54
100,5
96,5
22,4
2,2
18,5
15,75
3=
14,6
6,4
1 1 8J 1 11 1 1 1 1 1 1 1 Kl 1111 IS 2« a 5«
Hamburg-Ämerika Paket ... 7
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8
Hanta Dampfschiff .... 10
Norddeutscher Lloyd.....8
Allgemeine DeutscheCreditanst. 10
Barmer Bankverein ... 10
Berliner Handelsgesellschaft . 12
Commerz- und Prtvat-Bank. 11
Darmstädter und Nattonalbank 12
Deutsche Bank und
Disconto-Geselllchast, ... 10
Dresdner Bant......10
Reichsbank........12
A.E.G............8
Bergmann.........9
Elektr. LieferungSgesellschast. 10
Licht und Kraft......10
Felten & Guilleaume ... 7%
Selelllchaft für Elektrische
Unternehmungen .... 10
Hamburger ElektrizttätS-Werke 10
Rbeinilche Elektrizität .... 9
Schlesische Elektrizität. ... 10
Schocken L Co.......11
Siemens & Halske ..... ie
TranSradio.........8
llabmeyer STo.......10
Buderus..... .... 6
Essener Steinkohle ...... 8
Geilenkirchener ....... I
Harpcner. ........ 0
Hoesch Eisen........ey,
äile Bergbau.......10
Köln-Ncuessen........ 7
ManneLmann-Röhre» .... 7
ManSfeider Bergbau ..... 7
Oberschles. Eiienbcdarf .... 6
Oberschlej. KokSwerke. .... 7
Phönix Bergbau......
Rheinilche Braunkohlen . . 10
Rhctnstahl..... 6
< Riebeck Montan......7,2
53
53,9
114,5
104,5
127
102,5
102,25
93,25
105,5
109,25
76
101,5
128,5
152,5
121
39,5 65
69
55
67,5
32
48
153,75
62,5
104
102
94,5
107
76,5
103
128,5
153,5
48,5
64,25
53 105,25 70,75
53,9
115,25
104,5
127
102,5 102
141
94,5
70,5 105,5 108,75
76
102,25
108
129,25 153,4
121,5
38,5 64,25
69,25
57
49,5
170
51,75
57
68,75
32
69,5 47,75 154,4
61,5
53,75
103,5
70,65
54
115,5
104
127
102,5
102,5
141,5
95,25
108
105,5
75
110,25
129
153
64,4
70,4
52,5
168,25
51,75
57
68
32,5
68,75
48,5
155
65,25
Bereinigte Stahlwerke ..... Otavi Minen......16'/,
Kaliwerke Aschersleben ... 10
Kaliwerke Westeregeln ... 10
Kaliwerke Salzdetfurth ... 15
3. ®. Farben-Industrte ... 12
Dynamit Nobel.......6
Scheideanstalt........ 9
Goldschmidt . .......5
RütgerSwerke........6
Metallgelelllchaft.......8
Philipp Holzmann......7
Zementwerk Heidelberg . . 10
Cementwerk Karlstadt. ... 10
9Rnh6 & 3reotaa......8
47
131
135,5
199
137
126
40
47
67
70,5
74
24
47
132
136
202,5
137,13
125,5
46,75
67
74
74
46
27,5 131,5 136,5
201
137,5
40
47,25 68
=
24
46,25
27,13
133
136
202,5
138
40,13
47,5
73
12.Mai
13.Mai
Amtliche Notierung
(Seit) | Bries
Amtliche Notierung
Geld | Brici
8% Pr. LondeSpsandbriesanstalt, Psantkrtese R.t,......
8% Pr. Landr-psandbriesanstalt, Romm^Dbl. 8t. 20......
7% Pr. LandeSpiandbricfanstalt, Psondbrtese R. N......
A.E.G. abg. Bortriegr-Obltgatio- nen. rückzahlbar 1932 .....
4% Oesterretchtsche Goldrente . . 4,20% Ocstenetchische SULerrente 4% Oelterretchtlche Einheitliche Rente...........
4% Ungarische Goldrente . . . . 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4y»% bergt, von 1913.....
4% Ungarische Kronenrente . . . 4% Türtische Zollanlethe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anl.
Serie 1...........
4% brfel. Serie U.......
5% Rumänisch« veretnh. Rente von 1903 ..........
4H% Rumänische veretnh. Rente von 1913 ..........
1% Rumänische vereinte Rente
Schultheis Patzenhofer ... 15
Ostwerke....... • • 12
..............18 Bemberg........."
Zellstoff Waldbof .... 18'/,
Zellstoff Aschaffenburg ... 12
Charlottenburger Wasser ... 8
Dessauer Gas . . . ..... 9
Daimler Motoren......0
Deutsche Linoleum ......
Nat. Automobil . ...... 0
Orenstein & Koppel.....6
Leonhard Tietz ...... 10
Svenska .......
Frankfurter Maschinen .... 4
Gritzner...... .... 6
Heyligenstaedt ....... 0
IunghanS...........
Lechwerke...........
Mainkrastwerkc Höchst a.M.« . 8
Mtag...........10
Gebe. Roeder ....... 10
Botgt & Haesfner ...... 9
Süddeutsche Zucker .... 10
70,75
87,5.
82,5
75
26,5
76
100
235
35
62
115,75
87,75
73,75
140
69,25
86,75
82
73
121,25
27
76,5
43,5
98,5
236
14,75
33
114
140,5
70,75
88,25
82,5
121
25,65
76,25
43
238,5
AMIt.« N0N. Buen.-AireS Brfl.-?lntw. Christianta. Kopenhagen Stockholm . Helsingfors. Italien. . London. . . Reuyork .. Paris.... Schwei» . . Spanien. . Japan . . . Rio de Jan. Wien in Ceft abgest. Prag . . . . Belgrad . . Budapest. . Bulgarien. Lissabon . Danzig. . . Konstantin. Athen. . . Sanaoa . . Uruguay. .
Latrv
lbö,4d 1,326
58,325 172,28 112,27 112,43 10,553
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20,950
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112,43 10,553
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58,95 12,423
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2,079 0,271
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3,041 18,90
81,68 1,789
5,446 4,199 2,603 20,95


