Zeit ist Geld, denn Zeit spart Geld. Aber viele Leute opfern Zeit wie Geld unnötigen Dingen. Man denke nur an Fleischbrühe, deren Herstellung aus frischem, gutem Fleisch stundenlanges Kochen erfordert. Wie spielend leicht aber kann man sich den Genuß einer appetitanregenden und belebenden Bouillon verschaffen. Man löst einfach einen Maggi- Fleischbrühwürfel in l Liter kochendem Wasser auf. und eine gute Fleischbrühe ist fertig zum Gebrauch als Trinkbouillon, zum Kochen von Gemüsen, aur Bereitung von Suppen und Soßen. Maggi's Fleischbrühwürfel sollten in jedem Haushalt stets vorrätig sein, denn sie sind gut, praktisch und billig. 5918V
Eine Aeberraschung für Hausfrauen und Kinder ist das Sanella - Margarine - Preisausschreiben. 50 000 Mark und 40 000 Sachpreise gelangen zur Verteilung I Bei dieser Fülle von Preisen bietet sich also jedem, der sich mit der Preisaufgabe beschäftigt, eine große Gewinnmöglichkeit. Die Preisaufgabe selbst erscheint auf „Glückstüten", die in jedem einschlägigen Geschäft kostenlos er- hältlich sind.5864V
Die hessische höhere Bauschule in Bingen a.RH^ die vor vier Jahren anläßlich ihres 30jährigen Be- stehens seitens der hessischen Regierung zur solchen ernannt wurde, ist eine Fachschule, die Gewerbetreibenden, die sich zu Baugewerksmeistern oder Unternehmern ausbilden wollen, die technischen Kenntnisse vermittelt, ferner zu den mittleren tech- nischen Laufbahnen der Behörden, Kommunen, Städte, wie auch des privaten Baugewerbes vor- bereitet. Die Schule untersteht dem hessischen Staats- Ministerium (Landesamt für das Bildungswesen) und gliedert sich in Hochbau- und Tiefbauabteilung mit je fünf aufsteigenden Klassen. Das Semester beginnt am 13. Oktober 1931. Die Aufnahmebedingun- gen sind dieselben wie bei den übrigen Baugewerk- schulen. Programm und Auskunft kostenlos durch die Direktion. _____________ 5972V
Durch die überaus starken Auswlnlerungsschäden des vergangenen Winters sind der Landwirtschaft iroße Verluste entstanden. Wieder aber hat die Er* ahrung gelehrt, daß da, wo rechtzeitig im Herbst vor er Aussaat eine entsprechende Kaligabe verabreicht wurde die Saaten den Unbilden des Winters bester standgehalten haben. Die Kalidüngung schützt das Ge- treibe vor Lagerfrucht und anderen Schädigungen und liefert schwere, gehaltreiche Körner! 56390
Ein einfaches Rezept! Zur Bereitung einer billigen und kräftigen Seifenpaste lösen Sie zweckmäßig em Paket Dr. Thompsons Seifenpulver in !/< Liter kochendheißem Wasser auf, rühren gut um und lassen die Masse erkalten. Dann erhalten Sie drei Pfund weiche weiße Seifenpaste, die zum Abseifen und Scheuern zum Vorwaschen und Einweichen beson- ders schmutziger Wäsche ganz vorzüglich ist. 5655V
wohlfahrlsschule. Das Wintersemester der Wohl- fahrts- und Pfarrgehilfinnenschule beginnt, wie aus dem Anzeigenteil ersichtlich ist, am 22. Oktober. Mit diesem Wintersemester werden zugleich die neuen Kurse in den drei vom Hessischen Diakonie-Verein geleiteten Schulen (Wohlfahrts.Pfarrgehilfinnen, und Gemeindepflegeschule) eröffnet. Zu jeder näheren Auskunft über Die Ausbildung für Staat, Gemeinde und Kirche ist die Deriktion der Schule gern bereit
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Zwei Jahrhunderte auf einem Bild
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In der Bezirksklaste hat Großen-Buseck I Wie-
achtenswerten Gegner finden, wenn man auch Gäste als Sieger erwarten muß.
Handball der Sp.-Vg. 1900.
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Die historische Fregatte „Old I r o n s i d e", die vor mehr als 100 Jahren für Amerika Kriegsdienste leistete, vor den Wolkenkratzern von Manhattan im Hafen von Neuyork.
Tv. Erda — Tu. Garbenheim. (2. Bezirk): Tu. Lol- lar I — Tv. Londorf II; Tu. Lollar II — Tu. Allen- dorf II; Tv. Allertshausen I — Tu. Ruttershausen I. (3. Bezirk): Tu. Hausen I — Tv. Beuern I; Stein- dach I — To. Hausen II; Tv. Albach II — Burk- hardsselden I.
Jugendklasse (Gruppe 1): Tv. Kesselbach — Tv. Londorf. (Gruppe 2): Tu. Launsbach — Tu. Garbenheim.
Arbeiter-Turn- und Sportbund.
sondern das. tief in ihr wurzelnde Bewußtsein, daß darauf die Grundlage ihrer ganzen Rasse und das Glück ihres eigenen Daseins beruht. So mancher Dschaggar, der genug Geld verdient, möchte feine Frau europäisieren und von der groben Arbeit fern halten, aber sie läßt sich nicht darauf ein, denn sie weih, daß sie ihr hohes Ansehen und ihre Würde verliert, wenn sie nicht die Feld- und Hauswirtschaft besorgt, daß sie aus der Arbeitsgemeinschaft mit den Nachbarinnen ausgestohen würde und zur verachteten Fremden herabsinken mühte. Als einmal in Bukowa die Männer wegen Ruhestörung eingesperrt wurden und wie die andern Gefangenen arbeiten sollten, standen schon früh um Morgen ihre Frauen vor dem Gefängnistor und forderten hartnäckig, die Arbeit für ihre Gatten zu leisten. Sie erblicken darin keine Mühe, sondern eine Ehre, die ihnen allein zukommt. Auch durch die Vielehe wird das Ansehen der Frau nicht herabgesetzt, sondern gerade dadurch wird ihr zum Bewußtsein gebracht, dah ihre Geltung von ihrer wirtschaftlichen Tüchtigkeit abhängt und dah ihre Freiheit und Unabhängigkeit durch ihre Arbeit gesichert ist. Wenn sie einen Sohn hat, richtet sie ihre Aufmerksamkeit mehr und mehr auf ihn und bezeichnet ihn als ihren Eheherrn, denn mit ihm seht sie ihr Leben fort, wenn sich der Mann eine jüngere Frau genommen hat, an ihm findet sie im Alter ihre Stühe, während der alternde Mann sehr viel häufiger vereinsamt. Schon der Kosename „mlja.oko, mein Speiser, meine Speiserin". mit dem sich Mann und Frau rufen, deutet auf die Lebenseinheit hin, die zwischen den 6eit)en besteht, die bei der Hochzeit gemeinsam aus einer Schüssel gespeist haben. Diese Anrede kann der Mann nur mit der ersten Frau tauschen, da nur sie mit ihm gemeinsam durch die feierliche Hoch- zeitszeremvnie gegangen ist. So genießt die erste Frau besondere Verehrung. Die Hochachtung, die gerade durch ihre Leistung die Frau dem Schwarzen abnötigt, geht aus zahlreichen Lehren und Aeuherungen des afrikanischen Dolksmundes hervor, so wenn es z. B. vom Sterben heißt: „Mann und Frau verhalten sich beim Sterben ganz verschieden. Der Mann stirbt wie eine Ziege, die Frau wie ein Schaf. Die Ziege schreit, wenn sie den Todesstoß empfängt, und so tut der Mann; er stirbt ungebärdig. Das Schaf unterdrückt den Todesschrei; es denkt an sein ßamm und will es nicht erschrecken. So ist auch die Haltung der beiden Geschlechter im Sterben ganz verschieden. Der Mann wirst die Glieder auseinander, die Frau krümmt sich über ihren Schoß, als wolle sie ihr Kindlein schützen." So wird die Frau gerühmt: „Nichts Klügeres gibt es aus Erden als das weibliche Geschlecht." Oder: „Die Frau ist Fürsorgerin; sie allein kann die Weisen ausziehen."
Zum ersten Verbandsspiel auf eigenem Platz empfängt am kommenden Sonntag 1900s 1. Mannschaft die gleiche des VfL. Wetzlar. Das letzte Treffen zwischen den beiden alten Rivalen endete mit einem klaren 3:0-Sieg der Spielvereinigungsleute. In der neuen Saison haben sich jedoch beide Mannschaften noch nicht zu einer besonderen Leistung aufschwingen können. Der Ausgang des Kampfes ist offen.
Handball im Lahn'Oünsberg-Gau
Der kommende Sonntag hat folgende Spiele auf dem Programm:
Gauklasse: Tu. Londorf I — Tv. Dorlar I; Tu. Allendorf I — To. Atzbach I; Tv. Staufenberg I gegen Tv. Wieseck I.
Bezirksklasse (1. Bezirk): Tv. Rodhcim — Tv. Launsbach; Tu. Wißmar — Tu. Kinzenbach;
Die Namen unserer Münzen.
Mark, Franc, Pfund usw., diese Bezeichnungen Haden alle ihre Geschichte. Das Wort Mark ist aus einem französischen Wort marc abgeleitet, das früher ein Stück Gold bezeichnete. Der Franc verdankt feinen Namen der lateinischen Inschrift „Francorum rex" (König der Franken); diese Inschrift befand sich auf alten Geldstücken. Das Pfund hat seinen Namen von dem Gewicht eines bestimmten Silberwertes in England. Die spanische Währungseinheit Peseta bedeutet etwa „kleines Stück". Der Rubel wurde abgeleitet von dem slawischen Wort rubbi, das mir mit „Aus- zackung" übersehen müssen. Verfolgt man die Geschichte der russischen Münzen zurück, so findet man die ersten Stücke tatsächlich mit Auszackun- gen hergestellt. Der holländische Gulden heißt auch Florin, und dieser Name kommt aus Florenz. Der portugiesische Escudo stammt von einem französischen Wort £cu, es bedeutet Wappenschild. Der deutsche Taler hieß ursprünglich Ioachims- thaler. In Ioachimsthal wurde den dort vorhandenen einstmals reichen Silberminen eine Münze angeschlossen, deren Produkte man einfach Ioachimsthaler nannte. Davon blieb der Begriff Taler übrig. Dollar ist die amerikamsche Form des Wortes Taler, ebenso bedeutet das skandinavische Wort rixdal nichts weiter als das deutsche Reichstaler. Das Wort Rupie ist dem Sanskrit entnommen; es bedeutet dort eigentlich Vieh. Aber das Vieh galt einstmals in Indien als Geld im Tauschverkehr, und so blieb das Wort erhalten.
Frauenverehrung bei den Schwarzen.
Ein Europäer, der als Farmer in Ostafrika lebte, wollte einmal auf einer großen Versamm- lung von eingeborenen Männern und Frauen den Regern ins Gewissen reden, weil sie alle Arbeit und Mühe auf die Schulterndes „schwächeren Geschlechtes" legten. Daß die Männer bei seinen Worten in Zorn gerieten, erschien ihm Znatürlich; aber um so merkwürdiger war es ihm, dah auch die Frauen ihn wütend anblickten und ihm sehr deutlich zu verstehen gaben, er solle nicht über Dinge reden, 'die er nicht verstehe, sie seien mit ihrem Lose sehr zufrieden, und so, wie die Arbeit unter den Geschlechtern verteilt sei, so sei es gut und richtig. Die allgemeine Anschauung, daß die Frau unter den Afrikanern gering geachtet werde, weil sie so schwere Arbeit tun müsse, wird dadurch in überraschender Weise widerlegt, und tatsächlich herrscht sogar in Ost- afrika eine Frauenverehrung, wie Bruno Gutmann in der bei Hugo Bermühler in Berlin erscheinenden Monatsschrift „Der Erdball" nachweist. Daß die Afrikanerin so hartnäckig an ihrem Leben als „Lasttier" festhält, ist nicht etwa dumpfer Deharrungstrieb oder sklavische Furcht,
Gpielvereinigung 1900 Gießen.
Sämtliche Mannschaften im Feld.
Auf dem Sportplatz an der Liebigshöhe wird am morgigen Sonntag lebhafter Spielbetrieb herrschen. Die Spielvereinigung hat ihre sämtlichen Mannschaften im Feld und tritt fast durchweg gegen Gegner an, denen ein guter Ruf voraus geht. Die Ligamannschaft spielt gegen die neugebackene Liga von Dillenburg und hat sich damit einen Gegner verpflichtet, mit dem nicht gut Kirschen essen ist. Die Blauweihen mußten sich jedenfalls von dem Gegner des Sonntags bereits zweimal in Gesellschaftsspielen (mit knappen Resultat zwar) geschlagen bekennen. Die Dillenburger stellten ihre Bezirksligareife dadurch unter Beweis, indem sie sich in den Verbandsspielen der vergangenen Saison ungeschlagen hielten. Die Mannschaft der Spielvereinigung tritt voraussichtlich in kompletter Aufstellung an. Lediglich der Tormann Schmidt, der gesperrt ist, wird durch Wißmar erseht, der sich zur Zett in guter Form befinden soll. Für einen Sieg der 1900 ist allerdings mehr denn je Siegeswttlen und Ehrgeiz, die nötige Zusammenarbett und ein produktives Spiel allererste Voraussetzung. Im übrigen erwartet das heimische Publikum wieder einmal ein schönes Spiel. , , ,
Die Ligareserve trägt vor dem Ligaspiel ihr zweites Verbandsspiel gegen die I. Mannschaft von Oberbiel (Kreis Wetzlar) aus. Die Gaste stellen eine außerordentlich befähigte Mannschaft. Die Blauweihen treten allerdings auch in stärkster Besetzung an. Der Ausgang des Kampfes ist offen.
Die III. (Lehrmannschaft) trägt am Vormittag ein Spiel gegen die I.Elf von Heuchelheim aus. Die Heuchelheimer sind als sehr eifrig bekannt; ob es allerdings zu einem Siege für sie reichen wird, ist noch fraglich. Die IV. Mannschaft empfängt ebenfalls am Vormittag die I. Mannschaft von Großen-Buseck zum Verbandsspiel. Die Gäste dürsten den Blauweihen überlegen und als Sieger zu erwarten sein.
Iugendspiele.
Am Sonntag bestreitet die Jugend-Fußball-Ab- teilung in Wetzlar einen Klubkampf aegen den SV. Wetzlar. 1900 fährt mit vier Mannschaften in die Nachbarstadt, und zwar treten die 1. und 2. Jugend sowie die 1. und 2. Schülermannschaften jeweils den gleichen Mannschaften des Gastgebers gegenüber. Die 1. Jugend hat einen schweren Gegner vor sich. Die 2. Mannschaft vermochte gegen die 2. von Wetzlar schon einmal zu gewinnen, wird fick) diesmal jedoch sehr anstrengen müssen. Die 1. Schüler stehen der stärksten Schülermannschaft des Gaues gegenüber; die zweiten Schüler haben entsprechend ihrer letzten Leistungen Aussicht auf Erfolg.
VfB.-Gießen.
VfB. Liga — Hessen-Kassel 09 Liga.
Die Grün-Weihen haben einen schweren Gang vor sich. Kaum weniger schwer, als der Gang nach Fulda vor drei Wochen. Wenn man sich dessen erinnert, dah Hessen 09 am vergangenen Sonntag den Fuhballsportlern unseres Bezirks dadurch eine Lleberraschung bescherten, indem sie die Mannschaft von „Kurhessen" Kassel mit 5:0 schlugen. Der Kampf fand außerdem noch auf dem Platz des Unterlegenen statt. Diese Sachlage allein bedeutet, daß die VsBer alles einsehen müssen, wenn sie am Sonntag, dazu noch in Kassel • auch nur einigermaßen gut abschneiden wollen.
In diesem Kampf gilt es für jeden Einzelnen, sich dem Mannschaftsganzen restlos unterzuordnen; jeder muh sich verpflichtet fühlen, die Scharte von Fulda durch ein wenigstens ehrenvolles Ergebnis gegen den morgigen Gegner auszuwetzen. Dah die Mannschaft sehr wohl imstande ist, auf Erfolg zu spielen, bewies sie in Fronhausen und Horas. Auf das Ergebnis dürste man im Bezirk Hessen-Hannover gespannt sein; den Gießenern wäre eine Gelegenheit geboten, sich einen guten Namen zu machen und sei es auch nur durch das erwartete einigermaßen repräsentable Ergebnis.
Die II. Mannschaft spielt auf dem Waldsport- platz gegen die I. Mannschaft von Hertmannstein. Es ist das ein Gesellschaftsspiel, ein Rückspiel, das nunmehr ausgetragen werden muß. Die III. Mannschaft hat die II. Mannschaft von Herr- mannstein zum Gegner. Der Ausgang der beiden Kämpfe ist offen.
Jugendspiele.
Vor schweren Aufgab:n stehen die beiden 3u- gendmannschasten. «y. I. und II. Iugend treten gegen die I. und II. Iugend des VfB. Kurhessen Marburg an und werden es gegen diese Gegner nicht leicht haben. Die Marburger, die über eine sehr gute Iugendabteilung verfügen, haben in ihren Iugendmannschaften ausgezeichnete Spieler, gegen die die Vf Der alles aufzubieten haben werden.
Sportverein 1928 Garbenteich.
Am kommenden Sonntag empfängt die 1. Mann
schaft des Sportvereins die gleiche der Spielver- einiauna 1926 Leihgestern zum ersten Verbands- spiel. Die Gäste, die zur Zeit eine spielstarke Elf ins
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 13. September.
7.00: Bremen: Hafenkonzert. 8.15: Katholische Morgenfeier. 10.00: Kassel: Anläßlich der Wecbe- woche des Vereins für oas Deutschtum im Ausland des Landesverbandes Hessen-Rassau-Wal- deck: Deutsche Stunde, Rezitationen von Else Hessenauer. 10.30 bis 11.30: Richard Wagner, „Die Walküre", 1. Aufzug (einführender Vortrag von Hans Rosbaud, unter Mitwirkung des Rundfunkorchesters). 11.30: Leipzig: (Reichssendung) Kantate. 12.15: Schallplattenkonzert. 12.50: Dre Programme der Sonntags- und Montagskonzerte des Frankfurter Orchester - Vereins — Bericht von Hans Rosbaud. 14.00: Stunde des Landes. 15.00: Stunde der Iugend, Kasperltheater von Liesel Simon. 16.00: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 16.50 bis 17.45: Aus dem Wiener Stadion: Länderfußballspiel Oesterreich — Deutschland. 17.45: Fortsetzung des Nachmittagskonzertes. 18.15: Kammermusik. 18.50: I. Paul Heyse, Einführung: Dr. Ludwig Marcuse, Leseproben: Leonhard Blaß. 19.30: Kassel: Blasmusik. 20.45: Klassische Monologe, gesprochen von Kurt Katsch. 21.15: Der Ring des Nibelungen: „Die Walküre", 1. Aufzug. 22.15: Deutsche Motorrad-Bahnmeisterschast im Stadion Frankfurt a. M., Bericht von Ernst Nebhut.
Montag, 14. September
7.00: Frühkonzert auf Schallplatten. 12.05: Schallplattenkonzert. 15.15: „Kommunale Frauenmitarbeit zur Bekämpfung der Not Iugendlicher", Vortrag von Frau Direktorin Lill. 17.00 bis 18.30: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.40: „Abrüstungsfragen", Vortrag von Oberst außer Dienst v. Oerhen, Berlin. 19.05: Englischer Sprachunterricht. 19.45: Volkslieder, 1. Oesterreich. 20.30: Der Tag des Ulysses, ein Querschnitt durch den Roman von Iames Ioyce.
Dienstag, 15. September.
7.00: Frühkonzert auf Schallplatten. 12.05t Schallplattenkonzert. 15.20 bis 15.50: Hausfrauen- nadynittag. 17.00: Nachmittagskonzert des Würt- tembergischen Tonkünstlerorchesters. 18.40: „Holländer und Deutsche in Nieüerländisch-Indien", Vortrag von Dr. Th. Metz. 19.05: „Die junge Kaufmanns-Generation", Dreigespräch zwischen Albert Stüber, Heinrich Auerbach und Karl Iacklowski. 20.00: Von Berlin: Reichssendung: Wir wollen helfen. 21.00: Im Fluge um die Welt (USA.), 2. Abend.
Mittwoch, 16. September.
7.00: Frühkonzert auf Schallplatten. 10.20 bis 10.50: Schulfunk. 12.05: Schallplattenkonzert. 15.15 bis 16.00: Stunde der Iugend. 17.00: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.40: „Das Haus. Die Geschichte feines Werdens", Vortrag von Budo Rasch. 19.05: Primaner sprechen über Bergs „Wozzek", Lettg.: Dr. Majer- Leonhardt. 19.45 bis 20.15: Zitherkonzert. 20.30 bis 21.00: Drei Kurzgeschichten, von Hermhnia Zur Mühlen. 21.00: Orientalische Musik, Vortrag mit Beispielen von Emil Kahn. 22.30 bis 23.00: Mannheim: Komponistenstunde, Werke von Ernst Mehlich, Baden-Baden.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
secks II zum Gegner. Der Ausgang des Spieles ist offen. Burkhardsfelden I ist in Marburg zu Gast und wird wohl den Platzbesitzern den Sieg überlassen müssen. Hachborn I hat Gießen II zum Gegner. Die Gäste dürsten die Besseren sein. Leun I spielt gegen Großen-Linden I. Der Glücklichere wird hier wohl Sieger bleiben. Naunheim II ist in Oberndorf und Rodheim I in Kinzenbach zu Gast. Die Mannschaften spielen bei gleichverteilten Chancen. Londorf I muh nach Odenhausen; Rüddingshausen I nach Sichertshausen, und Marburg II spielt in Allertshausen. Die Gäste sollten jeweils die Sieger stellen. Außerdem spielen: Nieder-Ohmen I — Gießen III, Beuern I gegen Grünberg II, Lich I — Hausen I, Saasen I gegen Watzenborn I, Launsbach I — Allendorf an der Lahn I, Frankenbach I — Leun II, Waldgirmes I — Wißmar I, Gleiberg I — Klein-Linden I, Hungen II — Harbach I, Großen-Linden II gegen Lang-Göns I, Großen-Buseck II — Heuchel* heim II. . '
In der Jugendklasse finden folgende Spiele statt: Naunheim — Heuchelheim, Gießen — Wlß- mar, Wieseck II — Rodheim, Krofdorf — Großen- Linden, Staufenberg — Hausen, Nieder-Ohmen — Wieseck I, Hachborn — Lollar.
Hanvball.
In der Herbstrunde der Handballer ist Krofdorf in Herborn zu Gast und sollte von dort einen siche- ren Sieg mit nach Hause bringen. Wieseck hat Wißmar zum Gegner. Hier wird es ein interessantes Treffen geben, bei dem die Platzbesitzer wohl ein Plus für sich in Anspruch nehmen dürfen.
In der Fortsetzung der Kreisklassenspiele Sonntag wird Gießen I die erste Mannschaft Schwalheim auf dem Trieb zum Gegner haben. Die Gäste stellen wohl eine gute Mannschaft ins Feld, jedoch dürsten sie gegen die technisch besseren Gast-' gebet wenig Siegesaussichten haben.
Wieseck I empfängt die erste Mannschaft von Dorheim. Wenn die Platzbesitzer, die technisch immer schöne Spiele lieferten, zu dem kommenden Kampf keinen einheitlichen Mannschaftswillen mitbringen, dürften nur wenige Siegesausfichten bestehen.
Ein interessantes Treffen wird in Naunheim ftattfinben. Die Spitzenführer der 1. Gruppe, Naunheim und Heuchelheim stehen sich gegenüber. Gleichwertige Gegner werden hier um die Punkte ringen. Naunheim hat den Vorteil des eigenen Platzes und
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