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Das bißchen Erde.

Vornan von Richard Skovronnel.

Copyright by 3. CEngetyorns Nachf., Stuttgart.

30. Fortsetzung. Nachdruck verboten

..Lieber Malte", sagte er und bemühte sich, seiner Stimme einen milden Klang zu geben, es sind bbse Worte gefallen zwischen unS ... die Erregung entschuldigt vieles, aber du selbst hast ja eben schon wieder eingelenkt. llnb auf deine Fragen will ich dir Antwort geben, ich' habe nichts zu verbergen, meine Hände sind rein. 2n der Zeit, als du noch nicht mündig warst, habe ich die Vellahner Abrechnungen dem Obervormundschaftsgericht vorgelegt, mir für je­den Pfennig die Billigung dieser Behörde ein« geholt. Ebenso war eS auch jetzt. Du warst fluchtähnlich davongesahren, ich bin dein Lehns­herr immer noch, es war meine Pflicht, auf dem verlasfenen Gute nach dem Rechten zu sehen. Und da fand ich arge Mißstände vor. Ehe ich aber an ihre Beseitigung ging, holte ich eben­falls ein Gutachten der zuständigen Behörde ein ... ich sah gewissermaßen eine Szene wie die hier jetzt eben voraus' ...

..Du warst sehr vorsichtig, lieber Onkel", warf Malte bitter ein.

Ah nein", erwiderte der Erblandmarschall,in dem Bewußtsein meiner Verantwortlichkeit tat ich nicht- als meine strenge Pflicht gegen das mir anvertraute Gut. 3n einem aber" er hob unwillkürlich seine Stimmebefleißigte ich wich der Vorsicht, die du eben an mir rühmtest: beim Abschluß meiner Ehe! Da erwog ich sorg­fältig auch daS Letzte, weil ich Anfechtungen voraussah. Und nun kann ich dir zum Abschied nur den einen Rat geben: spar Zeit und Mühe und Geld. Meine Verwaltung de- Lehn-gutes Vellahn steht ebenso unantastbar da wie die RechtSgültigkeit meiner Ehe."

Malte warf den Kopf in den Racken zurück.

Ich verstehe, Onkel Christoph! Wie hatte ich auch glauben können, du wärest imstande, irgend­einen unüberlegten Schritt zu tun! Besonders mit meinem Gelbe hast du eS dir ganz vortreff­lich überlegt: wer kein Geld hat, kann keine Pro­zesse führen, namentlich nicht, wenn eS um einen Streitgegenstand geht wie die Hohenrömnitz! Beim ersten Termin schon wären meine paar Groschen zu Ende. Also gehab dich wohl, ich reite nach Vellahn zurück. In ein paar kurzen Wochen wird sich alles entscheiden" ... Er wandte sich Jur Tür, doch eine Handbewegung deS andern lieh hn innehalten. Der Erblandmarschall erhob seine flagere Gestalt aus dem breiten Ledersessel, ging hm ein paar Schritte nach.

Einen Augenblick noch, lieber Reffe ... viel­leicht hatte diese so heftige Auseinandersetzung auch ihr Gutes. Du sagtest eben, in ein paar kurzen Wochen wird sich alles entscheiden. Ich vertraue Gott dem Allmächtigen, der mich bis hierher geführt hat, er wird seine gnadenspcn- dende Hand nicht abziehen von mir bi- zuletzt. Aber seine Wege sind unerforschlich, vielleicht hat er seinem demütigen Knechte noch eine neue Prüfung aufgesvart die schwerste von allen ... Und da möchte ich dir einen bil­ligen Ausgleich Vorschlägen."

Malte wandte sich überrascht zurück.

Du mir, Onkel Christoph?"

I »Vawohl, denn du dauerst mich trotz deiner Verblendung, llnb hör mir gut zu, ich werde fassen" ... Der Erblandmarschall wog tedes Wort, ehe er'S aussprach.....Die Hohen-

rownitz vererbte sich bisher nur im ManneS- stamme. Aber solche Bestimmungen können ge­ändert werden mit Einwilligung aller Betel- lrgten. Die Herren von Römnitz im Märkischen >lnJ mit Geld abzufinden. Dir biete ich einen andern Preis: da- LehnSgut Vellahn für dich und deine Rachkommen für alle Zeiten! Du brauchst nur zuzustimmen, dah die Hohenrömnitz sich fortan auch nach der Kunkel vererbt ... Dah ich meinen Besitz hinterlassen kann, wem ich will, auch wenn mir jetzt eine Tochter geboren wird?" ...

Malte stand eine kurze Weile überlegend. Das war ein Angebot, da- er nicht erwartet hatte ... Eine Sicherheit gegen jeden Wechsel des Schick- salS ... Wie eS auch kam, er war geborgen ... Geborgen vor aller Sorge um da- bißchen Rot- dürft und Rahrung ... Als ein behäbiger Herr konnte er sich aufbauen auf kleinem, aber siche­rem Besitz ...

Heberleg nicht lange", drängte der andre, sonst könnte mich vielleicht wieder gereuen, Wa­lch dir eben geboten habe, wie ... wie unter dem Drange einer höheren Eingebung, möchte ich sagen! E- ist ehrlich und christlich, gibt jedem sein Teil ... Komm, wir rufen die Zeugen gerbet und beschwören eS über dem Schwertnauf nach altem Brauch ... Die Urkunde kann später auS- gefertlgt werden" ...

Malte blickte auf, zu rasch vielleicht, sonst wäre ihm der seltsam gespannte Ausdruck in den Augen deS Aelteren entgangen. Er trat einen Schritt zurück und schüttelte den Kopf.

Rein, Onkel Christoph, ich lehne ab. Weil du c4 mir bietest. Bei einem andern hätte ich's mir reiflich überlegt und vielleicht zugestimmt. Bei dir versehe ich mich irgend einer Heimtücke, die dahinter lauert, und lehne ab.

-Du bist zu Unrecht verbittert", sagte der Erb­landmarschall,ich will dir die neue Kränkung nicht anrechnen und lege sie zu dem übrigen. 2lber bedenke wohl, Gott der Herr sieht auf uns herab! Vielleicht streckt er in diesem Augenblicke die Hand aus nach dem Zünglein der Waage und lenkt es auf die rechte Seite" ...

Malte zuckte mit den Achseln.

Onkel Christoph, du stehst dich mit ihm besser vielleicht tut er dir den Gefallen. Vielleicht sagt er sich aber auch, .dieser Kerl von Erbland­marschall strapaziert mich bei jedem unbeträcht­lichen Quark, ich will zur Abwechslung mal dem andern helfen. Der hat mir noch nie mit seinen Sorgen die Ohren vollgeguenaelt!' ... Also unsre Chancen sind so ziemlich gleich. Ich will die meinige ruhig abwarten."

Du willst eS dir nicht noch einmal über­legen?"

Rein, lieber Onkel."

Das ist dein letztes Wort?"

Mein letztes. Alles oder gar nichts! Dein Drängen aber bestärkt mich in dem Glauben, dah hier doch wohl alles nicht so in Ordnung ist, wie du sagtest. Run, daS wird sich ja bei näherer Prüfung Herausstellen" ...

Der Erblandmarschall straffte seine hagere Ge­stalt.

Ich biete dir eine Wohltat, nach der jeder andre in deiner Lage mit beiden Händen greifen würde du antwortest mir mit einer Beschimp­fung. Es ist genug, Gott der Herr wird zwischen

uns entscheidens Eins aber toifTc" er trat einen Schritt näher und hob die Hand wie zum wenn er mir beifteht. werde ich kein Mitleid kennen. Dann kannst du vor meiner schwelle im Elend verkommen, ich werde nicht den Finger rühren, dir zu helfen!"

Malte lachte kurz auf.

Gott sei Dank, lieber Onkel, jetzt sind wir uns wenigsten- wieder einig! Verlast dich draus: wenn ich hier mal wo- zu sagen habe, werde ich mit der fremden Sippschaft da brausten auch nicht viel Federlesen- machen!" Er wandte sich ab. schritt sporenllirrend zur Tür hinaus. Der andre aber sah ihm mit haßerfüllten Augen uach... es gab Krieg, Geschrei in allen Gos- Ten ... Lx muhte vor strengen Richtern Rede und Antwort stehen. Richt nur hier In der Hei­mat. wo fein Ansehen übermächtig war, sondern auch in der Fremde, wo er nur einer war unter vielen .* unter vielen, denen da Recht gespro­chen wurde, ohne Ansehung der Person ... Und in einem hatte der Verhaßte richtig vermutet: ein einziges kurze- Wort hatte er bei allem kühlen Äbwögen übersehen, als er sich entschloß, eine neue She einzugehen! öin einzige- Wort nur, aber es wog so schwer, dah darum diese Ehe nicht mehr galt, al- hätte er sie mit irgend­einer Scharwerksdirne geschlossen ... In der Abschrift, die ihm fein Bibliothekar nach Mai­land schickte damals, hatte es nicht gestanden, al- er aber nach bet Heimkehr das Archiv öffnete und die alte Urkunde hervorholte, war es da. Grinste ihn höhnisch an ... Ein paar Buchstaben waren eS nur in der verschnörkelten Mönch-« schrift deS sechzehnten Jahrhunderts auf festem Pergament ... Und da kam ein Tag ... Seine junge Gattin flüsterte ihm in vertrauter Stunde in- Ohr, dah sich unter ihrem Herzen eine frohe Hoffnung regte ... Du wurde ein Aufrechter, der sich bis dahin keine- Makels zeihen durfte, zum Fälscher ... au- Haß ... In Sampierdarena, einem Heinen oberitalienischen Städtchen. lebte ein gar geschickter Mann, der nicht nur alte Tizian- und Tintoretto- herstellte, sondern auch die dazu gehörigen Urkunden für die kauflustigen Amerikaner, die solche Schätze in weltentlegenen Dorfkirchen auf Roberten ... Der -ßontc Rocca- bruna hatte von ihm gehört und übernahm die Besorgung ... Al- er zurückkehrte, stand an bet verhängnisvollen Stelle ein ungefährliche- Wort, eine Vorschrift, bie von jebem Frauen­zimmer zu erfüllen war ... Einemecklen- vöraisch Iungfrouw" nur burfte ber Herr bet Hohenrömnitz freien, baraus wat einetugenb- hafte" geworben ... so geschickt war bie Arbeit, dah man selbst mit einem starken Vergtöherungs- glafe keine verräterische Sput zu bemerken ver­mochte ... Unb ebenso leicht wat ba- übrige auszufühten ... Zwei Abschriften gab es nur von bet alten Utkunbe, in Vellahn unb bet dem Moltzahner Rotar ... Der Iustizrat Stahmer war gestorben, sein junger Rachsolger gab be­reitwillig bie Akten heraus, als man ihm ben bcrlodcnben Antrag machte, Rechtsvertreter bet Herrschaft Hohenrömnitz zu werden. Und nicht schwerer war e- mit ber andern Abschrift ... Man fuhr nach Vellahn hinüber, ber Alte ba. bet baS verlassene Schlößchen hütete, hatte keinen Argwohn ... Man beschäftigte ihn unauffällig unten auf ber Diele, inbessen oben bet andre in sorglos ausbewahrten Papieren suchte schimps- lich wat eS. sich so zu erniedrigen! ... Und nur eine Entschuldigung gab es: eS wat niemand

mehr da. den man schädigte. Der einzige ver­schollen in fremder Erde, vielleicht längst schon begraben unb vermodert, bie andern aber, bie In der Mark saßen, hatten bie Hoffnung wohl längst ausgegeben. Und Fremde waren eS, kaum ein Tropfen mehr von dem Blute des Ahn­herrn floß in ihren Adern ... Jetzt aber war ber wiedergekehrt, ben bie Frevel tat am näch­sten schlug, und neben ihm stand eine starke Hel­ferin ... Keines Menschen Auge konnte bie Tat entbeden, nur gab es da etwas Unheimliche- ... Die Sonne mit ihrem Licht ... Wenn man es in einem geschlissenen Glase sing, war es wie das Auge Gotte-, da- im Dunkeln sah ... all« Heimlichkeiten wurden vor ihm offenbar. Sv scharf fah es. daß es zu unterk-beiben vermochte, ob eine Schrift vierhundert Jahre alt war unb die andre dazwischen nur ein paar Monate ...

Der Erblandmarschall liest sich in einen der breiten Ledersessel fallen, kalter Schwelst perlte ihm auf ber Stirn ... unb vor seinen Augen verwanbelte sich da- Schreibzimmer in einen weiten Saal ... Eine wimmelnde Menge füllte die eine Hälfte, reckte die neugierigen Halse, aus der andern Seite sasten die Richter im schwarzen Talar. Aber sie trugen die Züge der Römnitze, die da an ben eichengetäfelten Wänben hingen ... Und ber älteste von ihnen sprach: Christoph Winisreb Siebolb Römnitz, dein Schild wird zerbrochen, dein Andenken in unferm Ge­schlechte au-gelöscht! ... Er über schlug bie Hande vor ba- Gesicht: ja, ihr Herren, mir geschieht, waS Rechten- ist. denn ich habe immer nur den Hast gekannt, niemals jedoch seine verzeihende Schwester, die Liebe ... Einmal trat sie mir in den Weg, unb ich stieß sie von mir ... Ein schlanker Knabe stand neben dem Sarge seine- Vaters, ftredte hilfesuchend die Arme nach mir. denn er war ganz allein ... Ich aber wandte mich ab, denn ich sah in dem Knabenantlitz zwei Augen, bie mich einst lachcnb verraten hat­ten

An der Tür pochte es, er hob den Kops. Eine juaendschöne schwarzhaarige Frau trat über die Schwelle. Sie ging langsam, denn sie trug ein kostbares Leben. Und In einem fremdländisch klin­genden Deutsch fragte sie. wo er so lange bliebe. Der peinliche Besuch wäre ja längst schon wieder fort ... Da erhob er sich rasch, führte sie behut­sam zum nächsten Sessel. Und er entschuldigte sich mit einem Lächeln, er hätte ein paar Minuten allerhand Törichtes gedacht---

In der Rächt, die diesem Tage folgte, brannte eS im Hohenrömnitzer Schlosse. Der Herr Erb­landmarschall hatte noch spät in seinem Schreib­zimmer gearbeitet unb war dabei wohl vom Schlafe übermannt worden. Eine unwillkürliche Bewegung warf bie Lampe um, daS brennende Oel ergost sich über den Tisch, ein wahres Wun­der war eS, dah der greife Schloßherr mit dem Leben davonkam. Die Flammen hatten schon seine Kleidung ergriffen, er aber besaß die sel­tene Geistesgegenwart, sie mit Hilfe eine- Sosa« kifsen- zu erfttden. Schwere Brandwunden erlitt er dabei an Gesicht und Händen, und jeder andre an seine Stelle hätte wohl laut um Hilfe gerufen. Der Herr Srblandmarfchall aber be­zwang die heftigen Schmerzen, um seine der Schonung bedürftige Frau Gemahlin nicht zu erschreden. Ohne Aufheben- holte er einen Teil der Dienerschaft herbei, ihren Anstrengungen ge­lang es, das gefahrdrohende Feuer auf seinen Herd zu beschränken... (Fortsetzung folgt)

Hausfrauen, Kinder I

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Bekanntmachung.

Die diesjährige öffentliche Impfung in ber Stadt Gießen findet wie folgt statt:

1. Impftermin: Mittwoch. 16. September, von 15 bis 16 Uhr:

Nachschau: Mittwoch. 23. September, von 16 bis 16% Uhr.

2. Impftermin. Mittwoch. 23. September, von 15 bis 16 Uhr:

Nachschau: Mittwoch. 30. September, von 16 bis 16K Uhr.

Impflokal ist die Turnhalle der Schiller- schule, Schillerstraste. 5982C

Zu diesen Terminen können alle in 1930 und früher geborenen Kinder, bei welchen ber Nachweis der erfolgreichen Impfung bisher noch nicht erbracht wurde, vorge­stellt werden. Die Kinder müssen mit rein- gewaschenem Körper und reinen Kleidern zur Impfung gebracht werden. Kinder aus Häusern, in denen übertragbare Krank­heiten herrschen, sind nicht zugelasien.

Gießen, den 9. September 1931.

Der Oberbürgermeister. 3. 93.: I)r. Hamm.

Obstversieigerung.

Donnerstag, den 17., und Areilag, den 18. b. 2Tl an beiden Tagen um 9 Uhr be­ginnend, versteigert die Gemeinde Mün­zenberg etwa 2000 Zentner Mepfel, großen­teils Tafeläpfel (darunter Gold von Blen­heim, Baumanns Reinette, Champagner- Reinette, Goldparmäne und andere Sor- ten), etwa 40 Zentner Mollebusch-Birnen, etwa 40 Zentner paftoren-Birnen. Die Mollebusch-Birnen kommen am 18. d. M. zur Versteigerung. 6008O

Auch sind in der Gemeinde noch etwa 600 Zentner Aepfel zu kaufen.

Zusammenkunft an beiden Tagen am Ortsausgang nach Wohnbach.

Münzenberg, 11. September 1931.

Hessische Bürgermeisterei Münzenberg.

Weg.

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Kartoffellieferung.

Die Lieferung des Winterbedarfs an guten, haltbaren, ausgelesenen, lagerfähig Sen Speisekartosseln für die Küchen der niversitätskliniken Gießen von insgesamt 2100 Zentner ist zu vergeben. 5901D

Angebote nebst Proben sind an die Ver­waltung der Universitätskliniken Gießen, woselbst auch die Lieferungsbedingungen eingcsehen werden können, bis Dienstag, den 22. September 1931, vormittags 11 Uhr. einzureichen.

Die Lieferung kann geteilt vergeben werden.

Zuschlagsfrist drei Tage.

Gießen, ben 4. September 1931.________

Obstversieigerung.

Bekanntmachung.

Am Mittwoch, dem 16. September 1931, soll das Obst der Gemeinde Mahenborn- Steinbcrg öffentlich an Ort und Stelle nach den festgesetzten Bedingungen versteigert werden. 598J3D

Zusammenkunft vormittags am 8 Uhr auf der hiesigen Bürgermeisterei.

Obstversieigerung.

Nächsten Donnerstag, den 17. September 1931, vormittags 10 Uht anfangend, soll das der Gemeinde Lberstadt gehörige Obst öffentlich meistbietend baumweise ver­steigert werden. 5968D

Die Zusammenkunft der Steigerer ist auf der Dreispitze.

Eberstadt, den 11. September 1931.

Bürgermeisterei Eberstadt.

Görloch.

Zwetschen Versteigerung in Lang-Göns.

Montag, den 14. September 1931, soll die Gern eiude-Zwetschen ernte, zirka 180 Zentner, versteigert werden. 6021D

Für auswärtige Steigerer gilt Barzah­lung.

Anfang 9% Uhr vormittags an ber Straße Lang-GönsHochelheim.

Lang-Göns, ben 12. September 1931.

Hessische Bürgermeisterei, Rompf,

Obstversieigerung.

Dos Gemeindeobst von Holzheim unb Legheim: Aepsel, Birnen und Zwetschen, wird Mittwoch, den 16. September, öffent­lich versteigert. 6007V

Anfang 9 Uhr am Ortsausgang nach Gruningen.

Holzheim, den 11. September 1931. hessische Bürgermeisterei Holzheim.

Buß.

Obstversieigerung.

Nächsten Mittwoch, den 16. September, vormittags 10 Uhr, soll dos Gemeindeobst. bestehend in Zwetschen, Ziepfein und Bir* nen, meistbietend gegen Barzahlung ver­steigert werden. 5998D

Zusammenkunft vormittags 10 Uhr beim Schulhaus, am Ortsausgang von Dorf* Güll.

Dorf-Güll, den 10. September 1931.

Hessische Bürgermeisterei Dorf-Güll.

Grieb.