holte.
V. f. N. Lich.
Wirtschast
Nachdruck verboten
Ohne Gewähr
10. August 1931
2. Ziehungslag
38650 49420 70980 79567 96764 110406
87908 88915 90632 94730 100781
Prämien zu |e
Im Gewinnrabe verblieben: 2
Verantwortlich für Lokales: i.V. HL. Neuner.
101433
132583
158617
175986
190026
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226203 275242 298050 336075 348658
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301310 319301
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200334 247708 274503 332250
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130480 154807 174361 188567 208071 227873 275899 298193 337387 352392
171235 209150 247710
275602
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381527
16302 18578
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174674
217966
255973
276413
341577
383097
136893 159431 179350 190965 220795 261639 296884 320844 338294 379029
132795 165554 188864 212129
238836 249310 288282 311002
328946 350917
377589 394397
99620 144459
170152 196378 212515 241337 260985 291666 313326 330825 353723 378987 397739
116170 158345
182176 210028 234709
247413 284161
305450 319521
347538 365219 390566
123134
163613
182255 210152
236647
248200
287607
306832
322829
348177
367938
392511
dem Stande zu Anfang Juli 1931 — entgegen den Befürchtungen wegen der starken Gewitterregen zu Mitte Juli — im allgemeinen wenig geändert.
Im Reichsdurchschnitt ergeben sich nach den Schätzungen zu Anfang August 1931 folgende Hektarerträge (gegenüber den Schätzungen zu Anfang Iuli d. I.): Winterroggen 16,4(16,8) Doppelzentner, Sommerroggen 13,3 (13,6), Winterweizen 21,0 (21,3), Sommerweizen 20,7 (20,6), Spelz 13,2 (12,6), Wintergerste 22,2 (22,9), Sommergerste 19,1 (19,3). Hafer 19,6 (19,5) Doppelzentner.
Mit Ausnahme von Winterroggen scheint hiernach bei ollen Getreidearten ein etwas gröberes Gesamtergebnis als im Vorjahre in Aussicht zu stehen, und zwar hauptsächlich an Winter- und Sommerweizen, sowie Sommergerste und Hafer. Der Mehrertrag an diesen Getreidearten beruht — abgesehen von Hafer — im wesentlichen auf der Hrnstellung des Getreidebaues vom Roggenanbau auf andere Getreideartcn, insbesondere auf Weizen und Sommergerste.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
der mit hervorragendem Anschlag und Rückschlag manchen Pluspunkt für die Mannschaft heraus-
Gewinnaoszug
5. Klasse 37. Preußisch-Süddeutsche (263. Preutz.) Staats-Lotterie
Lich I — Leihgestern 11 6:1 (3:1).
Zu Beginn der neuen Saison stellten die Rasenspieler nach fast zweijähriger Pause wieder eine aktive Elf auf. Die Mannschaft, die in der Hauptsache aus Spielern der ehemaligen Iu- gend besteht, zeigte in ihrem ersten Spiele schon eine annehmbare Leistung. In technischen Einzelleistungen standen sie ihrem nicht schlecht spielenden Gegner nichts nach, wohl aber mangelte es noch an dem für das Spiel unbedingt nötigen Zusammenhang, der aber nach einigen Spielen und intensivem Training bald gefunden werden dürfte.
Lich 1. Jugend — Gichen 1900 2. Jugend 4:2.
Die Iugend, die natürlich durch die Abgabe ihrer besten Spieler geschwächt war, zeigte sich trotzdem in Gießen dem Gegner als überlegen und siegte verdient.
Lich (Schüler) — Leihgestern (Schüler) 0:3.
Lieber die Schüler ist zu sagen, daß sie noch viel trainieren müssen, um sich vor allem die nötige Ausdauer anzueignen.
Handball im (Sau Hessen (O.T )
Klein-Linden I — Lich 1 6:6 (5:0).
In Klein-Linden trat am Sonntag die 1. Hand- ballmannschast des Tv.Lich gegen die erste des Tv.
derte, ihn vom Stuhl zu bewegen, um dadurch die Beine zu üben, oder das anderemal, wenn er seine Arme trainieren wollte, seinen Partner' anwies, ihm die geballte Faust zu öffnen. Eine, Variation dieser Hebung bestand darin, daß man einen Gegenstand mit der Faust umklammerte und einen Kameraden aufforderte, diesen Gegenstand aus der Llmtlammerung zu lösen.
Wir sind längst davon abgekommen, etwa einen 800-Meter-Läufer täglich seine Strecke laufen zu
ven gebildet worden. Die Geschäftsinhaber fo* wie der bisherige Aufsichtsrat sind von ihren! Funktionen zurückgetreten. Für die Leitung der Bank, die in Zukunft die Firma „Rvrddeutsche Vereinsbank AG." tragen wird, ist Herr Köpke, bisher Direltionsmitglied der Rorddeutschen Dank in Hamburg, Filiale der Deutschen Dank und Dis- conto-Gesellschaft. gewonnen worden.
Frankfurter Getreidebörse.
F r a n k f u r t a. M., 12. Aug. Es wurden notiert? Weizen 235 Mord Roggen 205 Mark, Wintergerste (neue Ernte) 175 Mark, Hafer (inländischer, alt) 190 bis 195 Mark, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 39,75 bis 40,50 Mark, Weizenmehl (niederrhemisches) 39,75 bis 40,25 Mark, Roggenmehl 28,25 bis 30 Mark, Weizenkleie 9,25 bis 9,50 Mark, Roggenkleie 9,25 bis 9,50 Mark. — Tendenz: stetig. Bei Weizen und Roggen ist das Hektolitergewicht während einer kurzen Uebergangszeit gestrichen.
ön der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
4 Gewinne zu 10000 M. 53704 64499
6 Gewinne zu 5000 M. 120601 142136 155652
24 Gewinn, »u 3000 M. 12971 79369 86490 94044 143984 150791 187900 190735 203471 257845 274152 372229
50 Gewinne zu 2000 M. 6374 24152 52591 54724 56870 66983 103949 120560 127152 148096 194060 219192 228204 249473 268294 270481 279895 293022 319703 320547 334070 339692 342391 349014 357677
114 Gewinnezu 1000 M. 7910 16459 34652 40566 48836 51724 58927 73892 83147 87085 99125
100492 133723
202308
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278141
293748
338210
373707 ____ ______ ______
196 Gewinne zu 500 M. 7395 14049
20170 26798 33308 37674 44632
51632 52308 58291 59845 67028
79877 85290 85399 89543 91513
Senkung des Reichsbankdiskonts.
Ab heute Reichsbankdiskont 10 Prozent.
Lombardsatz 15 Prozent.
Berlin, 11. Aug. (DTB.) Die Reichsbank hat mit Wirkung ab Mittwoch, den 12. August, den Diskontsatz von 1 5 v. h. a u s 1 0 v. h. und den Lombardsah von 20 auf 15 o. h. herabgesetzt.
In der Sitzung des Zentralausschusfes der Reichs- bank begründete Reichsbankpräsident Dr. Luther die Herabsetzung wie folgt: Oie scharfe Diskontrnaß- nohme vom 1. August hatte den ausgesprochenen Zweck, die Wiederaufnahme des vollen Zahlungsverkehrs vorzubereiten und feine Durchführung zu erleichtern. Die an die Erhöhung geknüpften Erwartungen haben sich in vollem Umfange erfüllt. Der llebergang zum normalen Bankverkehr hat sich ohne nennenswerte Ausweitung des Kreditbestandes der Reichsbank und des Umlaufes an Zahlungsmitteln vollzogen. Rach dem Status vom 7. d. IN. ist bis zu diesem Tage bereits wieder eine Rückbildung der Anlage der Reich-bank um 122 Millionen RM. und des Gesamtumlaufes an Zahlungsmitteln um 107 Millionen Reichsmark eingetreten. Auch die Wiedereröffnung der Sparkassen ist durchaus befriedigend verlaufen. Da auch sonst im Wirtschaftsleben deutliche Entspannungsmerkmale unverkennbar sind, glaubt die Reichsbank, nicht länger zögern zu sollen, den Rotdiskont von seiner gegenwärtigen höhe wieder auf 10 v. h. und zugleich den Lombardsah auf 15 v. h. herabzusehen. Sie ist sich dabei bewußt, dah auch die neuen Zinssätze der wirtschast noch auherordentliche La st en auferlegen und steht es als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, ihrerseits alles zu versuchen, was geeignet ist. weitere Diskontermäßigun- g e n zu ermöglichen.
ErläuierungenzumNeichsbankausweis" vom 7. August 1931.
Berlin, 10. Aug. (WTB. Funkspruch.) Rach dem Ausweis der Reichsbank vom 7. August 1931 hat sich in der verslossenen Bankwoche die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechsel und Schecks, Lombard und Effekten um 122,1 Millionen auf 3849,5 Millionen Reichsmark ermäßigt. Im einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und Schecks um 190,1 Millionen auf 3462,7 Millionen Reichsmark zugenommen, die Lombardbestände um 179,5 Millionen auf 167,5 Millionen Reichsmart und die Bestände an Reichsschahwcchscln um 132,5 Millionen auf 116,5 Millionen Reichsmark abgenommen. An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 88,1 Millionen Reichsmark in die Kassen der Reichsbank zurückgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 78,1 Millionen auf 4375,6 Millionen Reichsmark, derjenige an Rentenbankscheinen um 10 Millionen auf 409,2 Millionen Reichsmark verringert.Dementsprechend haben sich die 'Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 18,5 Millionen Reichsmark erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 780,6 Millionen Reichsmark eine Abnahme um 53,2 Millionen Reichsmark. — Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen haben sich um 62,6 Millionen auf 1642,2 Millionen Reichsmark erhöht. Im einzelnen haben die Goldbestände um 1,7 Millionen auf 1365 Millionen Reichsmark und die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 60,9 Millionen auf 307,2 Millionen Reichsmark zugenommen. Die Deckung der Roten durch Gold und deckungsfähige Devisen beträgt 38,2 v. H. gegen 36,1 v. H. in der Vorwoche.
Vorschützung
-er deutschen Getreideernte.
Rach den im Statistischen Reichsamt zusammen» gestellten Ergebnissen der (zweiten) Erntevorschätzung zu Anfang August d. I. haben sich die Aussichten für die diesjährige Getreideernte gegenüber
3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
6 Gewinn« JU 10000 M. 37557 142571 174082
6 Gewinn« zu 5000 M. 61602 78960 389072
24 Gewinne zu 3000 M. 7557 14438 62449 77527 151374 199395 199565 258393 340879 365359 373645 382363
42 Gewinne zu 2000 M. 22930 56024 74318 78261 88261 105928 118814 122639 123939 144415 158996 190948 258847 270541 279518 279687
500000, 2 Gewinne zu je 500000, 2 zu je 300000, 2 zu je 200000, 4 zu je 100000, 6 zu je 75000, 10 zu je 50000, 26 zu (e 25000, 180 zu je 10000, 466 zu je 5000, 926 zu je 8000, 2804 zu je 2000, 5596 zu je 1000, 9246 zu je 500, 27768 zu je 400 M
176 Gewinne,u 500 M. 8275 9837 13358 20955 22248 22407 23351 38692 40993 56305 68761 72239 73963 77848 79201 82324 84735 86166 -------------------------- ------ 103341
Wie trainierten die antiken Sportsleute?
Von Or. Ludwig Englert, Dozent an der OHfL. Berlin.
AeDiede Mungsd N Devöll Anmgen voll Mer den krw i”r ft a r f e @ Ration am ( N erfuhr. Au »ttnUn, die Ä dieder 5
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lassen, wir wechseln vielmehr mit der Entfernung ab und geben in einem gewissen Zyklus kürzere, mittlere und längere Strecken zu absolvieren. Aehnliche Bestrebungen begegnen uns auch in der Antike. Die Sportlehrer bildeten die sog. Tetroden, oder zu deutsch einen Diertagezhklus, aus und setzten für jeden Tag eine besondere Aufgabe. Rach dem Zeugnis des Philostratus wurde der Sportsmann am ersten Tag vorbereitet, am zweiten intensiv beschäftigt, am dritten der Erholung überlassen und am vierten mittelmäßig angestrengt. Auf diese Tetraden ist Philostratus außer» ordentlich schlecht zu sprechen, ja er macht dieser , Trainingsmethode geradezu den Dorwurf, daß sie die gesamte Gymnastik zugrunde gerichtet habe. Und in der Tat ergeben sich bei näherem Zusehen ernstliche Bedenken, die Philostratus richtig erkannte und die auch in unserer Zeit bei einem starr gehandhabten Trainingszyklus gegeben wären. Bei diesem System bleibt nämlich die persönliche Disposition des Sportmannes außer acht. Es könnte sein, daß er am zweiten Tage, an dem ein intensives Training trifft, nicht disponiert ist und ernstlichen Schaden nehmen kann, wenn der Trainer dies nicht berückfichtigt.
Richt immer haben die Griechen ihren richtigen Erkenntnissen gemäß gehandelt und sich dieser Trainingsgrundgedanken bedient. Ie mehr die Gymnastik zur Athletik entartete, je mehr an die Stelle des allseitig durchgebildeten, schönen Körpers die gemästeten Gestalten der Athleten traten, desto mehr mußte auch die Trainingsmethode in Verfall geraten. Schon lange vor dem Ausgang der Antike ist sie völlig vergessen und als man am Ende des 19. Iahrhunderts wieder begann, intensiv Leibesübungen zu betreiben, da knüpfte man nicht an die Erfahrungen der Griechen an, sondern man kam selbständig und folgerichtig auf Grund der eigenen Erfahrungen zu ganz ähnlichen Ergebnissen.
Erst heute, da der moderne Sport in sich geschlossen neben dem antiken steht, spüren wir die Beziehungen zwischen ihnen ganz deutlich, und wir fühlen, wie die Jahrhunderte sich berühren.
ähnlich, wie wenn wir in klassischem Lande einen Bauern den Acker pflügen sehen, den seine Ahnen i vor Hunderten von Iahren in gleicher Weise be- I bauten.
Klein-Linden zum Freundschaftsruckspiel an. Das Spiel wurde von selten der Licher ziemlich hart durchgeführt, so daß dem Schiedsrichter Reiz (Gießen) sein Amt nicht leicht gemacht wurde. Das Vorspiel in Lich hatte ebenfalls unentschieden 7:7 geendet. _
Die Licher 2. Mannschaft zeigte sich der 2. Mannschaft Klein-Lindens nicht gewachsen und mußte eine 5:0-Niederlage (Halbzeit 3:0) entgegennehmen.
Wanderer erhält den Internationalen Alpenpokal!
Am 31. Juli 1931 starteten deutsche Fahrzeuge zur Internationalen Alpenfabrt. Die Wanderer-Werke meldeten das einzige deutsche Markenteam im Kamps um den Internationalen Alpenpokal. Dem Team war ein voller Erfolg beschieden. Mit großer Ueberlegen- heit gewann Wanderer gegen stärkste internationale Konkurrenz in dieser bisher schwersten Prüfungsfahrt der Welt die höchste Auszeichnung: den Internationalen Alpenpokal. Den Wandererprioatfahrern Frl. Lilo Graumüller (Dresden) und R u h st r a t (Göttingen) wurde die Erinnerungsmedaille des Gletscherpokals zugesprochen.
Kurze Sportnotizen.
Der Stabhochspringer Wegner (Halle) wurde beim Stockholmer Leichtathletikfest doch schwerer verletzt, als man erst annahm. Die Röntgen- Untersuchung Wegners hat einen Rippenbruch ergeben, so daß der deutsche Meister für Jüngere Zeit außer' Gefecht gesetzt ist.
Ein Blick auf die Zusammenstellung der Meisterschaftsergebnisse und Rekordleistungen in den letzten 30 Icchren zeigt uns, daß sich die Höchstleistungen in diesem Zeitraum in beinahe unglaublichem Maße verbessert haben. Dies wäre nicht möglich, wenn sich die Trainingsmethoden in den letzten Iahrzehnten nicht bis zum äußersten verfeinert hätten, wenn wir nicht gelernt hätten durch ein rationelles Training die Leistungen höher und immer höher hinaufzuschrauben. Schon scheint die äußerste Grenze erreicht zu sein und in diesem Zeitpunkt ist es nicht unbillig, nmh rückwärts zu schauen, um zu betrachten, welche Trainingsmethoden früher üblich gewesen sind.
Das Vorbild für unseren Sportbetrieb ist die Gymnastik der Griechen und darum interessiert es uns in erster Linie, wie sie das Training ihrer Sportsleute gestaltet haben. Schon früh haben sie begonnen, genaue Anweisungen für die Vorbereitung auf die großen nationalen Kampfspiele zu geben und sie sind dabei zu Erkenntnissen gekommen, die sich eng mit unseren Anschauungen und Erfahrungen auf diesem Gebiete berühren. Es konnte nicht ausbleiben, dah verschiedene Leute sich besonders eingehend mit diesen Fragen be- festigten und daß sich dadurch Spezialisten für Leibesübungen entwickelten, die man Gymnastrn und Paidotriben nannte, und die in gewissem Sinne unseren Sportlehrern entsprechen.
Man hat nach dem Aufkommen des modernen Sports längere Zeit geglaubt, daß das Lausen die beste Vorbereitung für den Wettlauf, das Schwimmen das beste Training für den Schwimmwettbewerb sei usw., mit anderen Worten, daß einer die Hebungen trainieren müsse, denen er sich im Wettkampf zu unterziehen gedenkt. Wir sind von dieser Anschauung mehr und mehr abgekommen.
Dir wissen heule recht gut, daß ein Läufer sich vorteilhaft auch in anderen Hebungen trainiert und daraus für feine speziell läuferische Leistung einen großen Ruhen ziehen kann.
Dieser Gedanke scheint den alten Griechen durchaus nicht fremd gewesen zu sein. Denn wir hören, bah der Faustkämpfer Tisandros aus Naxos um die Vorsprünge dieser Insel herum und weit ins Meer hinaus schwamm, daß Alesias sich mit einem Stier zum Ringkampf trainierte, daß andere dicke Eisenplatten gerade und krumm bogen oder sich mit kräftigen Zugochsen zusam- rnenspannen liehen. Schon aus diesem Zeugnis sehen wir, daß man in der Antike bereits die Bedeutung der vorbereitenden Hebungen erkannt hatte und sich durchaus nicht einseitig allein in den Hebungen trainierte, die man wettkamvi- mähig bestreiten wollte. Wenn ein Boxer sich mit besonderer Vorliebe im Schwimmen trainiert, dann steckt dahinter die Ueberlcgung, dah vorzüglich die Arme durch diese Hebung gekräftigt werden. Unb noch eine zweite sehr wichtige Erkenntnis ist in dem erwähnten Zeugnis verborgen: dah es nämlich zweckmäßig ist, im Training die Anforderungen höheren stellen, als im Wettkampf. Dies bestätigt eine weitere Rachricht aus der Antike, dah man nämlich die Läufer im tiefen Sande und mit Bleisandalen trainieren liefe, worauf ihnen das Laufen beim Wettkampf sehr leicht vorkam, bei dem diese Hindernisse wrgsielen.
Wir haben sichere Anhaltspunkte dafür, dah die Griechen auch die vorbereitende Gymnastik im modernen Sinne gekannt haben. Man hat lange übersehen, dah sie eine große Anzahl von Freiübungen ausgebildet haben, die in ihrem physiologischen Effekt genau überlegt waren. Es war ihnen ganz klar, dah durch die Rumpfbeuge nach vorwärts in erster Linie die geraden Rückenmuskeln geübt werden, während das wechselweise Rumpfbeugen nach rechts und links vorwärts vor allem die schiefen Rumpfmuskeln beansprucht. Das Schleudern der Fersen gegen das Gesäß, das Schwingen der Arme, das wir heute die „Mühle" nennen, das Schattenboxen ohne Gegner, all das und vieles andere war ihnen genau so vertraut wie uns.
Man hat in der Reuzeit die Erfindung der Didecstandübungen als eine neue Entdeckung gebucht, ober bei genauerem Zusehen zeigt sich, daß sie auch bei den alten Griechen geübt waren. Man hielt die Arme nicht nur mit geballten Fäusten längere Zeit seitwärts gestreckt, um die Muskeln zu kräftigen, man forderte auch einen Partner auf, die beiden Arme herunterzuziehen und leistete ihm dabei Widerstand und führte sie umgekehrt gegen seinen Widerstand von unten nach oben, eine Hebung, die heute jedem Leichtathleten aus dem Wintertraining vertraut ist. Genau wie wir verfügten die Griechen über mehrere Möglichkeiten, diese Hebung zu variieren und zu komplizieren, indem sie dem Sportsmann bei der oben erwähnten Hebung etwa noch Hanteln in die Hände gaben und außerdem noch durch einen Partner Widerstand leisten ließen. Von dem großen Faustkämpfer Milon berichtete man, daß er das einemal einen Partner auffor-
ömeriianifdje Noten.......
Belgische Noten ......... Tonische Noten.........
Englische Noten.........
Französische Noten........
Holländische Noten........
Italienische Noten........
Norwegische Noten........
Deutsch-Oesterreich, 1 100 Schilling Rumänische Noten........
Schwedische Noten........
Schweizer Noten. ........ Spanische Noten.........
Ungarische Noten........
* Tarifsenkung für „ .
Roch in dieser Woche werden für das gesamte deutsche Verkehrswesen wichtige Entscheidungen fallen. Am Freitag wird die Reichsregierung den Vertretern der deutschen Länder das Gesetz übet den Ausgleich zwischen Eisenbahn und Kraftwagen Derlegen und alsdann wahrscheinlich durch Rotverordnung in Kraft setzen. Gleichzeitig wird dcr Schenker-Vertrag über die Reuregelung des Rollfuhrwesens bei der Reichsbahn in seiner nunmehr geänderten Fassung voraussichtlich vom Verkehrsminister genehmigt werden. Die Reichsbahn beabsichtigt, im Güterverkehr erhebliche Senkungen für die oberen Tarifklassen vorzunehmen.
• Diskontherabsetzung in Danzig. Die Bank von Danzig hat mit Wirkung ab 10. August ihren Diskontsatz von 10 auf 7 und ihren Lombardsah von 12 auf 8 Prozent herabgesetzt.
• I n der Grünsteinindustrie des Kreises Biedenkopf, die bis vor kurzem noch relativ gut beschäftigt war und teilweise sogar mit Doppelschichten arbeitete, wurden in den letzten Tagen infolge Auftragsmangels größere Arbeiterentlassungen vorgenommen.
* Wiedereröffnung der Schröder- Bank. Die I.-F.-Schröder-Dank, Kommanditgesellschaft auf Aktien, Bremen, wird heute den vollen Zahlungs- und Heberweisungsverkehr aufnehmen. Das Grundkapital der Dank beträgt nach dem Wiederaufbau 12 Millionen Mark: dazu kommen 3 Millionen Mark offene Reserven. Vor der Feststellung des Kapitals sind umfassende Abschreibungen vorgenommen urtb innere Reser-
X’ÖÄ ff Sinn für <n gchend verloren Umfahrt/ habt. Und das
Wirkungen beziehen nicht Wer, fWe! heute auf M aroh, als daß l S solchen e ausgeschopft »et such einer enge« fiahtten nach Ausdruck getom Möglichkeiten et ^gehalten zu Italien geg verdient, well di Wich das deutschen Minis empfang zu de tarnet bet 2 bet Ton wat c gestellt, Vie Wii glücklichen Sreil Mussolini seine hervvrholle und yertrekern deslsa mal in seiner Boden verlassen Berlin machen M Wichen hc cmbqu herzlich IM all der LMand Vied
Lrbrt dm lach gen haben sch b den W in ihr größte 311*1 gerade darin ta Hallungen nicht ■ fcm daß die A urfxit pwHifä । öer -Wartung, Seisban ßxgefcr lallen sich ba> in ßübtitol lassen, ist ja u engen politische Paris befürcht, reich. Wir ho Epielball zivifö Italien hin un. wirtschaftlich toi seiiigen Orgonif <wch etwa bei . auf dm Daikon auch in der Abr Italiens mit un tmmerfein schon , nch bei den ganz Legierungen in l dutchgeseht hat ™ ist , ein
b schasirstast auch notigen b •Veiten Herr
Kunst und Wissenschaft.
Professor Dr. Detlstein t-
Auf feinem Landsitz in $ r iitd-im Schnih-Tak am Brenner starb nach längerer Krankheit im Alter von 68 Iahren der Professor der Wiener Hniversität und Direktor des Botanischen Gartens, Dr. Richard W e t t st e i n. Wettstein war Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften und Vorsitzender der Oesterreichisch-Deutschen Arbeitsgemeinschaft.
Aus aller Wett.
Ein Motorradfahrer rast In einen Lisenbahnzug.
Ein Motorradfahrer, dessen Fahrzeug mit Beiwagen versehen war, stieß auf der Strecke Steinau —Parchwitz (Schlesien) mit seinem Motorrad bei einem Bahnübergang mit einem Zuge der Liegnitz» Rawitscher Kleinbahn zusammen. Der Zug schleifte das Fahrzeug etwa 50 Meter mit, bevor er zum Halten gebracht werden konnte. Bei dem Zusammen« stoß explodierte der Benzintank des Motorrades, so daß der Fahrer im Nu in Hellen Flammen stand und verbrannte. Der Mitfahrer wurde mit schweren Verletzungen in ein Liegnitzer Krankenhaus eingeliefert.
Veröffentlichung des literarischen Rachlasses des Freiherrn vom Stein.
Aus Anlaß der 100jährigen Wiederkehr des Todestages des Freiherrn vom Stein, des Wegbereiters deutscher Freiheit und Einheit, Huben die Reichsregierung und preuh ische Staatsregierung und der Deuts ch e und der Preußische Städtetag die Veröffentlichung des gesamten literarischen Rachlasses veranlaßt. Hierdurch soll das Leben und das Lebenswerk des großen deutschen Staatsmannes dokumentarisch wiedergegeben werden. Das Werk um- aßt sechs Bände. Mit der Zusammenstellung wurde Dr. phil. Erich Botzenhart beauftragt Ein Vorspruch der Reichsregierung und der preußischen Staatsregierung und eine Einführung vom Präsidenten des preußischen Oberverwaltungs- gerichts, Staatsminister a. D. Prof. Dr. D r e w s, werden der Veröffentlichung der Dokumente vorangehen.
303520 323285 344905 374918 379993
100 Gewinne zu 1000 M. 11634 13580 22257 22987 ----- ----- ----- --------------— 125295
Aus
jede gezogene Nummer sind
zwei gleich
hebe
Gewinne gefallen, und zwar je einer
auf
die Lofe gleicher Nummer in Abteilungen I und II
den beiden
, 11. August
12. August
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
(Selb
Ärles •
Geld
Brie,
Helstngsori .
10,585
10,605
10.585
10,605
Wien....
59,15
59,27
59.15
59,27
Prag . . .
12,467
12,487
12,467
12,487
Budapest . .
73.43
73,57
73,43
73,57
Sofia . . .
3.052
3,058
3,052
3,058
Holland . .
169,68
170,02
169,73
170,07
Oslo....
112,49
112,71
112,49
112,71
Kopenhagen.
112,49
112,71
112,49
112,71
Stockholm .
112,54
112,76
112,54
112,76
London. . .
20,445
20,485
20,445
20,485
Buenos Aires
1,198
1,202
1,193
1,197
Neuyorl . .
4,209
4,217
4,209
4,217
Brüli?l. . .
58,61
58,73
58,61
58,73
Italien. . .
22.03
22,07
22,04
22,08
Paris . . .
16,485
16,525
16,485
16,525
Schwei; . .
82,02
82,18
82,07
82,20
Spanien . .
36,36
36,44
36,16
36,24
Danzig. . .
81,67
81.83
81,69
81,85
Japan . . .
2,080
2.084
2,080
2.084
Rio de Ian..
0,275
0,277
0,249
0,251
Iugoflawlea.
7,453
7.467
7,458
7,472
Liiiadon . .
18,53
18.57
18,53
18,57
Banknoten.
Äerlin, 11 .Auaust
Geld
Brief
4,20
4,24
58,43
58,67
112,23
112,67
20,39
20,47
16,45
16,51
169,31
169,99
21,94
22,02
112,23
112.67
59,08
59,32
2,477
2,497
112,28
112,72
81,84
82,16
35,92
36,08
73,00
73,30
Güter
geplant.
108424
108821
118618
131878
131900
134542
148981
174000
184486
194908
214907
215914
253457
254136
255611
263361
263924
271767
272735
274905
279870
283787
284587
288861
288931
302745
319962
327193
332560
336064
352247
353892
354680
359248
369208
375241
395263
397515


