Ausgabe 
11.3.1931
 
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SJ.«fpori

Am

Nachdruck verboten

Ohne Gewähr

7. Marz 1931

24. Ziehungstag

109657

181041

169604

319495

1508 4585 9486

73562 79029 83154 97270 109258

fpanfiavir.*

1/PASTILLEN

(ACDIOINIUMDEOIVAT1 / /

Das Chlorodont-Mundwasser

50392 107790

112997 140496

212186

300615 315086

342601 399109

27602

22297

143093

228654

327445

131492

150057

167461

206274

237658

266600

291645

324564

337283

365098

116578

158753

197377

248432

300651

362745

33962 105128

130520 195302 255570 308610 322605 397240

123522 157909 178137 207635 244040

287329 317762

347578

120335

167456

205699

264220

303612

367575

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139702

203825

295680

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326153

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247138

296343

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347889

102894

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143768

158216

191300

225430

256244

279077

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336764

346382

120357 169189

212485 255353

305830 369336

136470 164821

189267

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296523 331670

352613

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321650

336808

351038

122977 .150160 216502 304430 318739 352398

138988

167957

193020

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274882

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354343

188609

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265221

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376305

165472 236731

306294 320473

357932

196901

237592

267518

341485

386451

133311

154447

176798

211791

239505

270241

291721

328250

338123

389927

189387 251656

307379 321760

390686

30571

157392

172846

203846

242994

283811

315814

343722

370125

42581 63177

92262 121600 142201 155127 178547

217831 239893

277994 310620 329766 344306 393056

33675

156313

240900

336237

110192

141649

168842

194375

242577

275200

314672

342171

366362

214446

42209 184513 268628 365039

I.C.Teutonia" Watzenborn-Steinberg.

In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

Gewinnauszug

5. Klasse 36. Preußisch-Süddeutsche (262. Preutz.) Staats-Lotterie

Im Eewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500 000, 8 Gewinne zu je 25 000, 26 zu je 10000, 72 zu je 5000, 172 zu je 3000, 582 zu je 2000, 948 zu je 1000; 1580 ui je 500. 4870 zu ie 400 M.

Sch utt gegen \

WM

Schlußwort appellierte der Vorsitzende nochmal- an die Anwesenden, das Gehörte an die Berufs- kollegen weiterzugeben und sie aufzurütteln, denn nur in der Geschlossenheit liege die Stärke.

Schöffengericht Wehlar.

Angetreuer Postbeamter.

£2 Wetzlar, 7. März. Ein Einwohner aus Wetzlar, der im vorigen Jahre im Bezirk der Postagentur Wißmar Postaushelferdienste versah, hatte Gelder, die er in amtlicher Eigenschaft empfangen hatte, unterschlagen. Es handelte sich um Beträge von 61 und 31 Mark, die ihm von einem Launsbacher Geschäftsmann zur Absen­dung aus Zahlkarte übergeben worden waren. Er tnig aber die Beträge nicht in das hierfür vorgeschriebene Annahmebuch ein, sondern ver­brauchte sie für sich. Wegen Anterschlagung im 'Amt unter Anklage gestellt, gab er sein Ver­gehen unumwunden zu. Angeblich will er einen Teil des Geldes zur Anschaffung eines AnzugS, den er unbedingt benötigte, verwandt haben. Der Schaden ist mittlerweile vom Vater des An­geklagten in voller Höhe ersetzt worden. Da der Angeklagte bei Begehung der Straftat Beamten­eigenschaft hatte, fanden die verschärften Straf­bestimmungen Anwendung. älnterNrnsah der Mir.dest'trafe von je einem Jahre Zuchthaus für jede Straftat wurde er zu einer Gesamtstrafe von 1 Jahr 1 Monat Zuchthaus verurteilt.

Ein rücksichtsloser Kraftfahrer.

In der Rächt zum 9. Juni 1930 überfuhr ein Motorradfahrer aus Waldgirmes auf der Orts­straße in Werdorf einen Reichswehrsoldaten des Gießener Regiments. Statt sich um den Schwer­verletzten, der, wie sich nachher herausstellte, außer leichteren Verletzungen auch eine schwere Gehirnerschütterung, einen Schädelbruch und einen Bruch des linken Anterschenkels erlitten hatte, zu kümmern, stand der Kraflsahrer, der samt einem Beifahrer ebenfalls zu Fall gekommen war, wieder auf und entwischte schleunigst, nach­dem er sah, was er angerichtet hatte. Lediglich dem Amstand, daß zwei Werdorfer junge Leute gleich nach dem Anfall die Stelle passierten, war es zu danken, daß dem Verletzten Hilfe zuteil wurde. Eine am Tatort gefundene Fußraste, die bei dem Sturz vom Motorrad abgcsprungen war, trug zur Ermittlung des Täters bei. Er hatte sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und unter der weiteren Anklage, daß er den bei dem Anfall Verletzten vorsätzlich in hilfloser Lage verlosten habe, vor dem Richter zu verantworten. Der Angeklagte bestritt zwar die zweite Straf­tat, wurde aber durch Zeugen überführt. In Anbetracht der vom Angeklagten an den Tag gelegten Rohheit, verhängte das Gericht eine Gefängnisstrafe von 3 Monaten und 2 Wochen.

Sonntag weilte die erste Mannschaft zum fälligen Gesellschaftsspiel m Sterzhausen bei Mar­burg. Es entspann sich ein flotter Kampf, in dem jedoch bis zur Halbzeit keine der beiden Parteien erfolgreich sein konnte. In der zweiten Halbzeit fiel der einzige Treffer des Tages, der aus einem Straf­stoß der aus 40 Meter Entfernung verwandelt wurde, resultierte. Das Spiel wurde sehr fair aus­getragen und hatte einen gerechten Leiter.

$. ep. V. 1926 Steinbach.

12 Gewinne ju 3000 M. 311673 349517 361661

44 Gewinne ju 2000 M. 61368 84085 105516 189363 198747 220022 278229 299469 317280

265650 29U98 292772 295349 316642 319417 ------ 324965 331090 341331 352557 363o21

16 Gewinn« ,u 5000 M. 65586 98947 117046 134254 261841 338584 362173 375198

16 Gewinne ,u 3000 M. 76471 118133 178244

252349 265197 288428 335644 345650

74 Gewinne,u 2000 W. 11832 32568 37120 50012 ----- 62185 63602 74428 86184 87000 91884 ------ 127417 142202 161254 168769 ----- 202573 216696 236734

angenommen.

Weiterhin wurde davon Kenntnis gegeben, daß das hiesige F o r st a m t ab 1. April 1931 neu besetzt wird In der Dienstwohnung des städtischen Ge­bäudes sind erhebliche Instandsetzungsarbelten er­forderlich, deren Kosten sich auf mutmaßlich 2000 Mk belaufen. Der Gemeinderat bewilligte den ent­sprechenden Kredit.

Landkreis Gießen.

d. Heuchelheim, 10. März. Am Sonntag wurde, wie bereits berichtet. Bürgermeister Kreiling unter großer Anteilnahme weiter Kreise zu Grabe getragen. Der Verstorbene hotte ein arbeitsreiches Leben hinter sich. Im Jahre 1901 wurde er, der vorher kaufmännischer An­gestellter war, als Rachfolger seines Vaters zum Bürgermeister von Heuchelheim ge­wählt. Er behielt dieses Amt bis zum Tage seines Todes. Bei den späteren Wahlen trat nie ein Gegenkandidat auf. Seine nie erlahmende Arbeitskraft, sein bescheidenes Wesen, sein Ver­ständnis für alle Glieder der Gemeinde und sein umfangreiches Wissen auf allen Gebieten des öf eidlichen Lebens verschafften ihm die Achtung aller Bürger. Die Demokratische Partei berief ihn verschiedentlich in den Kreistag und in den Kreisausschuß. Er gehörte ferner dem Vorstand der Ortskrankenkasse Gießen-Land an und wirkte auch im Aufsichtsrat in der Bezirkssparkasse Gießen mit. Sehr groß und vielseitig war seine Arbeit innerhalb unseres Gemeinwesens. Vor dem Kriege wurde Dank seiner Initiative die Feldbereinigung in Angriff genommen und teil­weise durchgeführt, ein neues Schulhaus wurde gebaut, während der Kriegs- und Rachkriegs­jahre bemühte er sich um Lebensmittel und um den täglichen Bedarf für die Gemeinde. Aeberall half er durch Rat und Tat, linderte die Rot, soweit es in seinen Kräften stand. Rach dem Kriege wurde die Feldbereinigung abgeschlossen und ein neues Grundbuch angelegt; ein neuer Ortsbebauungsplan wurde aufgestellt, ein Sechs-

368684 393502

96 Gewinne z» 1000 M. 5816 32992 35285 41059 47189 73157 75955 89936 108923 110297 13549 ---- ------ ------- ----- 127955 129193

In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 401M. gezogen

132 Gewinne <u 500 M. . - ---- - -----

34648 36898 41323 68116 62122 66109 67629 ------- _ ...----- ----------------- 116105

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

reich in Frage kommen, sind mit wenigen Aus­nahmen alle in Ettlingen eingetroffen und be­finden sich dort unter Leitung von Reichstrainer Rerz und des süddeutschen Verbandssportlehrers Brechenmacher in eifrigem Training. Am Mitt­woch steigt auf dem KFV.-Plahe in Karlsruhe ein Probespiel, nach dessen Ausgang die end­gültige Rominierung der Rationalelf erfolgen wird.

IN. Nationaler Hindernis-Langlauf.

Der am 22. März auf der Rennbahn in Groh- borstel stattfindende Hf. Rationale Hindernis- Langlauf verspricht, wie in den Vorjahren, wie­der ein sportliches Ereignis zu werden. Der zweimalige Sieger, der deutsche Waldlaufmeister Selber (Stuttgart) hat bereits fest zugesagt. Ferner werden der deutsche 10-Kilometer-Meister Petri (Hannover 78). der deutsche Polizei- meister im Waldlauf, Schaumburg (Ober­hausen), der friesische Raturläufer Holthuis, Diekmann (Hannover 78), und die bekannten Hamburger Polizeiläufer Dreckmann^ Schlemmer, Husen, Fahrenkrug und Groth am Start stehen.

Der Deutsche Skiverband zeichnete aus

Anläßlich der internationalen wintersportlichen Deranstalttrngen auf dem Feldberg (Schwarz­wald) hat der Deutsche Skiverband durch feinen Vorsitzenden Dinkelader dem früheren langjähri­gen Präsidenten und jetzigen Ehrenpräsidenten des Verbandes. Professor Kohlhepp, das Goldene Ski des Deutschen Ski-Verbandes überreicht.

Nürnberger Kunstiurnsieg in Frankfurt.

2(m Sonntagvormittaa trugen in Frankfurt der Sv. 1846 Nürnberg, Tg's. 48 Würzburg und Tgde. Frankfurt-Bornheim einen Kunstturnkampf an drei Geräten und in einer Einzel-Freiübung aus, den die Nürnberger mit 1228 Punkten vor Bornheun (1212 Punkte) und Würzburg (1159 Punkte) ge­wannen. Der beste Einzelturner war der frank­furter Haßler mit 171 Punkten.

Nurmi britischer Rekordhalter.

Der englische Leichtathletik-Berband hat in seiner Sitzung am Samstag den von Nurmi anläßlich des Klubkampfes zwischen dem Achilles-Klub London, Stade Fran^ais Paris und einer Mannschaft des Berliner und Deutschen SC. im Vorjahre in Stam- fordbridge erzielte Leistung im Laufen über sechs englische Meilen (9656 Meter) mit 29:36 als bri­tischen Rekord anerkannt. Gleichzeitig wurde der Speerwurfrekord des Engländers E. Turner mit 56,90 Meter bestätigt.

Ein beispielloser Giegeszug.

Die Eishockeymannschaft der Manitoba-Universi­tät, die in Krynica ungeschlagen die Weltmeister­schaft errang, besiegte jetzt die Oxforder Universttats- mannschaft mit 4:0. Die Kanadier haben auf ihrer ganzen Europareife keine Niederlage erlitten und nur ein Unentschieden gegen Schweden zu verzeich­nen. Ihr Torergebnis von 214:14 spricht genug.

Kurze Sportnotizen.

Die FIFA hält gelegentlich des Fußball- Länderspieles Frankreich Deutschland in Paris eine Tagung ab.

Walter Glaß- Klingenthal gewann am Mon­tag mit Sprüngen von 43,44 und 45 Meter das internationale Skispringen in St. Blasien.

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Zum Citenrieberennen am 22.März sind bisher schon 108 Meldungen eingegangen.

4 Gewinn« zu 5000 W. 12697 371077 ----- ----- 47683

daß die Schnitte im Schubladenboden zum Teil von innen geführt waren. Danach waren Geld und Bu­cher nicht gestohlen, sondern veruntreut und beseitigt worden. Nach der eingehenden Beweisausnahme konnte hierfür nur die Angeklagte als Täterin m Betracht kommen, und ihre Berufung wurde daher kostenfällig zurückgewiesen.

Oberbeffen.

Gemeinderat in Lich.

J) ß i d), 9. Mörz. In der jüngsten G eme inde- ratssitzung wurden zunächst die Abgabe­preise für das Tarisholz der Holz­hauer wie folgt festgesetzt: Scheiter )e Raummeter Buche 11 Mark, Hainbuche 7,50 Mark, Eiche 7 Mark und Kiefer 7 Mark; Knüppel je Raummeter Buche 8 Mark Hainbuche 6,50 Mark, Eiche und Kiefer je 6 Mark Fichte 5 Mark; 50 Stück Wellenstamin- reiftg 12,50 Mark; Astreisig 8 Mark; Buchenstocke je Raummeter 5 Mark. v M

Sodann teilte der Vorsitzende mit, daß nach einer Verfügung der Aufsichtsbehörde der nach dem 31. De­zember 1930 beschloßene Entwurf einer Ortssatzung über die Erhebung einer F i l t a l st eue r in der Stadt Lick) lediglich für den Rest des R,. 1930 die Genehmigung finden könne, während sie vom Rj. 1931 ab auf Grund der Bestimmungen des Real- steuersenkungsgefetzes und der Durchführungsbestim­mungen hierzu versagt werden müsse. In Anbetracht des Umstandes, daß sich die Einführung dieser Steuer für den Rest des Rj. 1930 nicht mehr lohnt, beschloß der Gemeinderat, den Antrag auf Genehmigung zurückzunehmen. _A ... f .

Ein auswärtiger Schafhalter will vO Hammel der städtischen Schafherde beitreiben. Der Beitrieb wurde genehmigt. Im Anschluß hieran wurde das Bei - triebsgeld für Schafe für 1931 festgesetzt Auswärtige Besitzer zahlen für Schafe 5 Mark für ßämmer 3 Mark, hiesige Besitzer für Schafe 3 Mark, für Lämmer 1,50 Mark. ..

Die Freiwillige Feuerwehr Lich beantragte Die Anschaffung einer Motorspritze. Die gleiche Angelegenheit hat den Gemeinderat in den letzten Monaten v. I. auf Antrag des Kreisamts schon einmal beschäftigt. Der Gemeinderat steht vor wie nadj den Anträgen wohlwollend gegenüber, aus . finanziellen Erwägungen und im Hinblick auf die unzureid)ende Wasserversorgung in entlegenen Staot- teilen mußte das Gesuch vorläusig aber abschlägig beschieden werden.

Ein Vorsd)lag des Landesklrchenamts Darmstadt wegen der Benutzung des S t i f t s s ch u l h a u s e s durch die Volksschule fand unter Geltend­machung gewisser Vorbehalte Zustimmung

Der hiesige Verkehrs- und Verschone- rungsverein gibt seit 1. November 1930 wöchent­lich dreimal ein Bekanntmachungsblatt heraus, in dem alle städtischen Bekanntmachungen Aufnahme finden. Während in den ersten zwei Monaten der Heraus­gabe kostenlose Ausnahme ftattfanö, soll vom I Ja- ' nuar d.I ab eine jährliche Pauschalvergütung von 150 Mark für die Ausnahme aller städtischen Be­kanntmachungen gewährt werden.

Der Bürgermeister teilte mit, daß der Finanzaus­schuß des Hessischen Landtags eine Vorlage der Re­gierung angenommen habe, nach der sich die B e i - träge d e r Gemeinden zu den persön­lich e n K o ft e n d e r D o l k s s ch u l e vom 1. April 19oi in der Weise regeln, daß die Gemeinde für jede Normalstelle 200 Mark und für jede Mehrstelle einen erhöhten Beitrag zu zahlen haben. Die Zahl der Normalstellen wird bei Zugrundelegung der Meß­zahl 45 aus der Schülerzahl ermittelt, die die Schule .am 10. Mai 1930 aufwies. Für die Stadt Lich er­geben sich hiernach bei einer Schülerzahl von 314 für das neue Schuljahr 7 Normal- und eine Mehrstelle. Hierfür wären zu zahlen, wie seither, 1400 Mark . und einmal 1000 Mark (für die Mehrftelle), die Er- 1 Haltung der 8. Schulstelle sei von der Bewilligung x- des entsprechenden Beitrags abhängig. Rektor Erb gab hierzu Erläuterungen; er hob hervor, daß das v neue Schuljahr gegenüber dem alten eine erhöhte Schülerzahl aufwiese, und daß lediglich durch vor­zeitigen Stichtag die eine Mehrftelle herauszurechnen fei Auch in künftigen Jahren fei die Schulerzahl voraussichtlich so hoch, daß acht Normalstellen ge­bildet werden könnten. Mit Rücksicht daruf, daß es sich um eine einmalige Mehrausgabe von 800 Mark handle beantragte er Beibehaltung der Mehrstelle im Schuljahr 1931. Die Vorlage wurde widerspruchslos

fchaftlichen Verhältnisse ein Rückgang in der Mit­gliederzahl zu verzeichnen ist, der durch die Zu­gänge in 1930 nicht voll ausgeglichen werden konnte. Die Mitgliederzahl betrug Ende 1930 int ganzen 184. Die Wandertätigkeit im abgelaufenen Jahre konnte als recht befriedigend bezeichnet werden. 17 Wanderauszeichnungen wurden ver­liehen. Die vom Verein veranstalteten Vorträge und Monatsversammlungen erfreuten sich eines guten Besuches. Die Rechnungsablage für das Jahr 1930 und der Voranschlag für das Jahr 1931 fanden die Genehmigung der Mitgliederversamm­lung. Für die nächste Hauptversammlung in Schot- ten soll eine Herabsetzung des Mitgliedsbntrages an den Hauptverein beantragt werden. Für die Herstellung eines Aussichtsturmes auf dem Auer­berg wurde wieder ein Betrag von 50 Mark vor­gesehen. Die Vorstandswahl ergab die Wieder­wahl des seitherigen Vorstandes. In dem anschlie­ßenden Llnterhaltungsteil des Abends trug der zufällig anwesende, bekannte vberhessische Dialekt- dichter G e o r g H e ß aus Leihgestern einige seiner köstlichen Mundartdichtungen vor und erntete da­für stürmischen Beifall.

Kreis Lauterbach

£ ß a u t e r b a d), 7. März. Am 22. März fin­det hier ein Schaufliegen statt. Es sollen ti. a. Staffelflüge, Geschicklichkeitsflüge, Ziellan­dungen, Ballonjagden, sowie eine Rückenflugvor- sührung gezeigt werden. Don den Piloten seien Ludwig Maier, Fluglehrer der Flugübungs­stelle 17 des DLD., Heinrich M o o g , der Wies­badener Kunstslieger, Hans Erich L o ch n e r der fliegende Primaner, Riedel, Darmstadt, einer der bekanntesten Forschungssliegcr der Rhön-Ro- sitten-Eesellschaft, Darmstadt, genannt. Der Flug­tag stellt für Lauterbach eine gewiß nicht alltäg­liche Veranstaltung dar. Am Dienstag fand in der Burgwirtschaft die diesjährige Hauptver­sammlung des Beamten-Orts- und Kreiskartells statt. Der 1. Vorsitzende, Justizobersekretär Höll, erstattete den Jahres­bericht. Der vom Rechner gegebene Rechenschafts­bericht ergab einen günstigen Kas enbestand. Dem Rechner wurde Dank für seine Arbeit ausge­sprochen. Der Vorsitzende machte dann längere Ausführungen über die gegenwärtigen Röte der Beamtenschaft. Im Anschluß daran hielt ein Ver­treter des Beamtenwirtsck a t bundes, Herr Drötz (Frankfurt a M.) ein Referat über wirtschaftliche Selbsthilfeeinrichtungen der Beamten. In seinem

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Am Sonntag verlor die ersatzgeschwächte erste Mannschaft gegen die verstärkte Reserve der Spie - Vereinigung 1900 mit 6:1. Die zweite Mannschaft hatte die gleiche Steinbergs zu Gast und konnte mit 7:1 einen hohen Sieg erringen. Der zweiten Mann­schaft dürfte in dieser Aufstellung noch mancher Sieg beschieden fein.

Sandball im Lahn-Dünsberg Gan.

LV. Allendorf (Lahn) l TV. Kahensuri l 2:1.

Den schönsten bisher errungenen Sieg konnte die Allendörser Mannschaft am vergangenen Sonntag feiern; gelang es ihr doch, mit nur zehn und zum Schluß mit neun Mann spielend, den ^.-Meister des Lahn-Dill-Gaues sicher zu schlagen.

Arbeiter-Turn- und Svoribunb.

Hungen I Lollar I 0:1.

Lollar war zu einem Rück,Piel in Hungen zu Gast. Trotzdem die Gäste in verstärkter Aufstel­lung antrateii, lieferten ihnen die Einheimischen ein völlig gleichwertiges Spiel. Wohl kamen be.de Tore öfters" in gefährliche Bedrängnis, aber erst gegen Schluß gelang es Lollar durch einen Straf­stoß das einzige Tor zu erzielen.

Gcoßen-Linden I Burkhardsfelden I 5:2.

In Grohen-Linden lieferten sich beide Mann­schaften ein flottes Spiel. Die Einheimischen mach­ten dem Gegner viel zu schaffen. Fünfmal mußte der Hüter der Gäste das Leder aus dem Reh holen, während es den Gästen selbst nur zweimal gelang, erfolgreich zu fein. So konnte Grohen- Linden die im Vorspiel erlittene Riederlage wie­der ausgleichen.

Grünberg I Beuern I 1:1.

In einem gleichwertigen Spiel konnte Grun- berg bis Halbzeit mit 1:0 führen. Rach dem Wech­sel drückten die Gäste merklich auf Ausgleich, den sie auch bis zum Schluß herstellten. Im Spiel der zweiten Mannschaften konnte Grünberg nut 1:0 Sieger bleiben.

hausen I Watzenborn I 2:1.

Watzenborn war in Haufen zu Gast und muhte eine Riederlage hinnehmen.

Die Jugend von Hausen spielte gegen die äu­gend von Rödgen und gewann ebenfalls 2:1.

Handball.

Schiri-Els Gießen I 2:2.

Aus dem Wiesecker Platze fand ein Lehrspiel statt. Giehen war durch einige Spieler von Wieseck verstärkt und muhte alles aufbieten, um den Ver­einigten ein gleichwertiges ©Mel zu liefern. Den Schiedsrichtern gelang es bis Halbzeit nut 2:0 zu führen. Erst nach der Pau,e konnte Gießen den Ausgleich Herstellen.

OeutschlandsZniernationale proben...

Die vom Deutschen Fuhball-Dund nach Ett­lingen eingeladenen Spieler, die für die Aus­wahl für das Pariser Länderspiel gegen Frank-

Familienhaus geschaffen, um der Wohnungsnot zu begegnen, die Reuausgestaltung des Gottes­hauses und die Anlage eines Friedhofes wurden durch ihn gefördert, die Reuorganisation der Feuerwehr und die Errichtung eines Geräte­hauses fanden bei ihm tätige Mitarbeit. Seine Hauptaufgabe sah er in der Schaffung einer Wasserleitungs- und Kanalisationsanlage, die er schon vor dem Kriege verwirklicht sehen wollte. Aber erst vor zwei Jahren konnte sie in Angriff genommen und durchgeführt werden. Bürger­meister Kreiling konnte mit Freude und be­rechtigtem Stolz auf die von ihm geleistete Ar­beit zurückblicken. Anfang Januar dieses Jahres wurde er 65 Jahre alt, erreichte somit 'Oie Altersgrenze und wollte sich zur Ruhe setzen. In der Gemeinde Heuchelheim wird ihm ein dankbares Andenken bewahrt bleiben.

z Rödgen. 10. Mär;. 2m hiesigen Lese­verein hielt Dr. Michel einen Vortrag über das ThemaDie Entstehung der heimischen Land­schaft". Der Redner gab einen umfassenden ileberblid über die Frühzeit der Erde, vermittelte zum besseren Verständnis der heimischen Land­schaft einen Begriff der erdgeschichtlichen Ent­wicklung durch die Jahrmillionen, nnd leitete daraus die Gegensätzlichkeit der Bodengestaltung und die Verschiedenartigkeit der Bodenmassen ab. In einem zweiten Vortrag wird der Redner über das Mittelalter und die Reuzeit der Erde sprechen.

Kreis Büdingen.

JE Gelnhaar, 9. März. Gestern nacht wurde in der hiesigen Kleinverkaufsstelle der Dezugs- und Kreditgenossenschaft ein Ein­bruch verübt. Der Dieb durchschnitt eine Fenster­scheibe und öffnete so das Fenster, durch das er in den Laden gelangen konnte. Als ihm nur ein ganz kleiner Geldbetrag in die Finger fiel, hielt er sich an die Schokolade und an Tabak. Von dem Täter fehlt bis jetzt jede Spur.

Kreis -llSfcld.

H Alsfeld, 7.März. Am Mittwoch hielt der hiesige Zweigverein des Vogels­berger Höhenclubs unter der Leitung seines Vorsitzenden, Bürgermeister Dr. D ö l s i n g, seine diesjährige ordentliche Mitgliederversamm­lung im GasthausZur Erholung" ab. Aus dem Jahresbericht des Vorsitzenden war zu entnehmen, daß unter der Einwirkung der ungünstigen wirt-

386389

100 Gewinn« zu 1000 W. 4898 12752 25494 29410 ----- 34624 73294 83409 83613 92690 93205 ' - ------ ------ 126565 127259

391476

172 Gewinn« zu 500 M. 7295 34787 36737 39572 ----- 46603 47348 47434 48790 55955 59742 71309 74180 75606 75719 89902 91318 99854 102894 103667 108062 112921 129608 143463 157818 182833 225127 252328 278965 314163 334610 345185 395110