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pe!: Frau Godfrey Frl. Irenthom (England), ®<- rnischles Doppel: Frl. Payot Fisher.
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Schwei; - Deutschland fraglich.
Beim Schweizer Vchwirnrnverbanb ift etn Antrag M Schwirnrnciubs Luzern «lngelausen, den sür den 30. August geplanten Schwimm-Länder- komps zwischen der Schweiz und Deutschland ad- zusagen. Der Grund hiersür ist Die infoly der Ausreisegebühr t*on 100 3HL vom Deutschen Schwimmverband noch nicht endgültig gegebene Zulage, die der mit der Durchsugrung betraut« Luzerner 6lub bil zum 5. August enwrtrte.
Bad Homburger Tennisturnier.
Während da- Tennisturnier von Bad-Nauheim ebenso wie die Nationalen Tenni-meifterschasten in Braunschweig etn Opser der wirtschastlichen DerHälMiss« geworden sind, hält der Tennisclub Bad Homburg an seinem Plan, ein Turnier gröberen Ümsonge- zu veranstalten, seit. Für da- Turnier sind die Tage vom 20. bis 23. August in Aussicht genommen. Die Kamps« werden zum ersten Male auf der neuen Platzanlage ausgerra» gen. die von der Kurverwaltung im Park errichtet worden ist.
Kurze Sportnotizen.
Hans Stuck, einer der erfolgreichsten deutschen Automodilrennsahrer, will seinen Vertrug mit Mer. cedes-Benz losen. Der Grund hierfür ist die Bevor« zuaung von Taracciola beim Avusrennen, dem man bessere Reifen al» Stuck zur Verfügung gestellt hatte.
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Amerikanische Fechterinnen trafen in Hamburg ein und werden auf ihrer Deutschland« tournee ihre ersten Kämpfe am 12. und 13. August in der Hansastadt austrugen. Den Höhepunkt dieser Veranstaltung bildet ein Schaukamps zwischen der Führerin der Ueberseeaaste Marion Lloyd und der Weltmeisterin Helene Mayer.
Die jungt Kölner Meifterspielerin Lilly Außem im Gespräch mit dem Hamburger Senator d e L h a • peaurouge, der ihr anläßlich des Hamburger Turniers um die Deutsche Tennis-Meisterschust die höchste Auszeichnung des deutschen Sports, die Ehrenplakette des Reichspräsidenten, llberretchle.
Deutsche TenniSmeistefschafien.
Die Vorschlußrunden erreicht.
Di« anbaltenbe Hitze war am Dvnnerstag auch m Hamburg wieder so ttart daß di« ©plele um die Deutschen Tennt-meist«rschafl«n erst am Nachmittag vor nur 2000 Zuschauern fortgesetzt werden konnten. 3n den Einzelspielen sind aber dennoch bereits die Vorschlußrunden erreicht worden. 3m Herren-Ginzel stehen der Argentinier Boyd, der Spanier Maier, sowie der Deutsch- böhmc Roderich Menzel unter den .letzten Bier", während die beiden Deutschen Dr Dessart und 3aenede noch um den Eintritt in die Borschluh- runde kämpsen müssen. Der Sieger dieses Lres- sens kommt im Demifinale gegen den Argen- linier Doyd. während aus der anderen Seite Maier auf Roderich Menzel trifft. 3n den Bier- telfinales siegt« Boyd über den Tschechen ®iba mit 6:4 6:3. 6:2. Maier fertigte den Tschechen Malecek leicht mit 6:3. 6:1. 62 ab. Schwerer hatte es Roderich Menzel, der den fapanifchen Davispokalspieler H. Sa loh nach vier Sähen mit 2:6. 6:3. 6.1. 6:4 bezwang. Im Achtenfinal kam der junge Berliner Iaeneck« zu einem neuen schönen Grsolg. er schlug den letzten Im Wettbewerb liegenden Engländer. Sharp«, nach interessantem Kamps mit 0:6. 9:7. 1:6, 6:3. 6:2. — Bei den Damen erreichte Irmgard Rost (Köln) nach einem 6:4, 6:l-Sicg über Freisrau v. Reznicek die Vorschlußrunde, wo sie auf die Siegerin des Treffen- Krahwinkel-Hammer trifft. 3n der anderen Hälfte kam hie Engländerin Mist Heeley zu einem schwer erkämpften 3:6. 8:6. 6:1 Sieg über Aenne Pech. Mist Heeletz kommt im Demifinale gegen Lilly Auhem. die am späten Dorabend noch nach Satzverlust gegen die hoffnungsvolle Marielouise Horn (Wiesbaden) 6:3, 3:6, 6:2 gewonnen hatte.
Im Laufe des Donnerstagnachmittags muhten die Spiele in Hamburg wegen eine- schweren Gewitters für länger« Zeit unterbrochen werden. DiS zu dieser Zeit waren in den Doppelspielen noch folgende Ergebnisse zustande gekommen: Herren-Doppel: Dr. DessartMourney — Ha- berl/Bvlzano 6:4, 61. 4:6. 6:0; Brugnon Bernard —Serwrio Gaslini 6:2, 6:3. SB; Maier Artens —Avory/David 6:3, 6:3, 6:2. Gemischtes Doppel: Horn/Zappa— Iedrzejowska Frenz 6:4. 9:7. DeutscheTennismeisterschaften beendet
Die Internationalen Tennismeisterschaften von Deutschland wurden am Sonntaa vor einer groben Zahl von Zuschauern beendet- Die neuen Meister heißen: Herren Einzel: Menzel (Deutfch-Böhmen). Damen-Einzel: Lilly Außem (Köln). Herren-Doppel: Dr. Dessart/Rourney (Hamdurg/Koln), Damen-Dop-
Kleine Strafkammer Giehen.
• Gießen. 7.August.
Lin auswärtiger Gastwirt war vom Amtsgericht wegen Psandoerschleppung im Sinne des 8 13? StGB, zu einer Geldstrafe von 60 Mk. bzw. 12 Tage Gefängnis verurteilt worden. Kegen dieses Urteil legte er zwecks Freisprechung Berufung ein. Die Berufungsoerhandlung ergibt aber wiederum, daß der Angeklagte ein gepfändetes Schwein beiseite geschafft hat. Da-die Tat in milderem Lichte erscheint, wird die Strafe auf 25 Mark evtl. 5 Tage Gefängnis ermäßigt.
Lin Reisender aus Oberhessen wird beschuldigt des Widerstand» gegen die Staatsgewalt. Lr soll bei einer Lrwerbslosendemonstration einen Polizeibeamten, der sich im Dienst besand, vor die Brust gestoßen haben und zwar derart, daß er bewußtlos zusammenbrach und noch längere Zeit hindurch an Schmerzen in der Herzgegend zu leiden hatte. Das inständige Amtegericht hm ihn zu 5 Monaten Ge- ängnis verurteilt. Der Staatsanwalt ist in der wütigen Berusungsverhandlung der Meinung, daß der Angeklagte wußte, daß der Verletzte Polizeibeamter war, und beantragte mit Rücksicht aus die ene 'Brutalität und '>11111 schütze der in der heutigen Zeit besonders gesährdeten Sicherheit»- beamten Erhöhung der Strafe auf 8 Monate Gefängnis. Das Gericht beließ es aber bei der in erster Instanz erkannten »träfe von 5 Monaten Gefängnis, da nicht mit voller Bestimmtheit erwiesen sei, daß der Angeklagte den Verletzten al» Polizetagent erkannt habe.
Ein vielfach vorbestrafter in höherem Alter flehen- der Bettler war in erster Instanz wegen Bettelns und Landstreicherei zu 6 Wochen Haft und Ueber- weisung an die Landespolizeibehörde verurteilt wvr- den. Aus seine Berufung erkannte das Gericht auf 5 Wochen Haft, erklärte diese aber verbüßt und : überwies ihn außerdem an die Verwaltungsbehörde Jwecks Einleitung von Fürsorgemaßnahmen, damit er körperlich zurückgekommene und nicht mehr ar I beitssähige Mann in einer geeigneten Pflegeanstalt untergebracht werde.
Amtsgericht Gießen.
Ein Einwohner «ineS Nachbarortes, der nach Gießen fuhr, ließ sich von einem anderen Orts- «inwohner überreden, für dessen Sohn. einem Gießener Metzger, drei frisch geschlachtete Ziegen- lämnKfcen mitzunebmen. Ss war dies ein« reine Gefälligkeit von ihm. Mit Baler und Sohn hatte er gar nichts zu tun. erhielt aber zu feinem Erstaunen einen Strafbefehl, weil er gegen eine Verordnung der Stadt Gießen belr. die Einfuhr von frischem Fleisch, verstoßen und al» Sinbringer keine amtliche Nachuntersuchung des Fleisches veranlaßt habe. Qr erhob Einspruch und erklärte in der I Verhandlung resigniert, er hab« von seinem Auf» I traggeber nicht einmal ein .Dankschön" erhalten und solle nunmehr noch Strafe zahlen; dieser, der ihn auch gar nicht instruiert habe, sei allein der (huldige Teil. Das Gericht stellte sich auch auf den Standpunkt, daß unter solchen Verhältnissen allerdings nicht der Angeklagte, sondern der Austraggeber als Einbringer zu betrachten sei und sprach ersteren frei.
Die Nkinlmalgeldstrafe — 1 Mark — erhielt ein anderer Angeklagter wegen eines ViehtranS- portes. Er batte aus einem fernen, seuchenverdächtigen Bezirk 3 Schweine für seinen Hausgebrauch nach Trais a. d. Lda. verbracht und versäumt, den Transport rechtzeitig, wie dies Vorschrift, bet der zuständigen Stelle anzumelden. Er will die ein- schlägiaen Bestimmungen nicht genau gekannt, namentlich nicht gewußt haben, daß der betret fenbe Bezirk seuchenverdächtig feL Das mag richtig sein, schützt ihn aber nicht vor Strass, denn jedermann, einerlei ob er Händler fei oder nicht, muffe fich. nach Anficht des Gerichtes, bet den großen Schäden, die Seuchen mit sich brächten, vor jedem Viehtranspvrt über die einschlägigen Bestimmungen und darüber, ob der Ursprungs ort der Tiere seuchenfrei sei oder nicht, verlässigen, tue er es nicht, so handle er mindesten» fahv- lässig.
Die Polizei hatte gegen 4 Uhr auS einem b* Frankfurter Straße herunter! ährenden Auto Grammopbonmulik gehört, die fraglos die Ruhe der Anwohner der Straße störte. Ss gelang ihr, die vier Insassen, drei Herren und ein Mädchen, die von einer Festlichkeit kamen, sestzuftellen. 5ie erhielten lämtsich Strasbesehl« wegen Ruhestörung. Der Autolenker und der Aufdreher des Grammophons ließen diese rechtskräftig werden, das andere Paar erhob Einspruch, und beide erzielten Freispruch. Es war ihnen zu glauben, daß fte sich um die Musik in feiner Weise kümmerten, nicht zum Spiele ermunterten, keinen Beifall äu-
mußten eine Niederlage hinnebmen. in der der 1 Krästeunterfchkd richtig zum Ausdruck tarn. Di« Fürther machten auch in Fulda «inen ausge- | zeichneten Eindruck.
1. Sd. Xürnbtrg schlügt den veutschrn Meister.
vor 20 000 Zuschauern mußte der Berliner und Deutsch« Meister Hertha BsL. 1" Nürnberg eine verdiente Niederlage hinnehmen Der .Club de- herrschte fast wahrend de» ganzen Spiele» das Feld und siegte selbst in dieser Hohe durchaus verdient. Halb dirigierte den Angriff glänzend.
Cpieloereiniflung 1900 (Ziehen.
Spklocreinlgung 1900 (Clga) gegen Sportklub 06 Alsfeld (CI90).
Mm morgigen Dienstag haben die Mannen der epielDtrriniflung 1900 die erst« Mannschas, de» Sportklubs Alsfeld zu Gast. Die Alsfelder find in (Bitfttn keine Unbekannten. Al» die IwOer zum letzten Male In Alsfeld antraten, waren sie reichlich vom Pech verfolg«. Die Blauweißen konnten nur mit 0 Mann antreten und mußten nicht zuletzt deshalb eine Riederiag« von 4:1 hlnnehmen. Morgen treten nun die Al-selder auf dem Platz an der Liebigshöhe an und finden voraussichtlich eine abermals ersatzgeschwächte Elf al» Gegner vor. Die 1900er müssen auf einige Ihrer Besten vier,sichten. Unter diesen Umständen ist zu erwarten, daß sich ein zleenlich ausgeglichener Kampf entwickeln dürste, denn die Alsfelder stellen eine eisrige Mannschas«, bk zu kämpfen versteht und dabei über »inen schuß- freudigen Sturm verfügt. Die 1900er follten das Spiel durchaus ni«h« aus die leichte Achsel nehmen, sondern redlich bemüht sein, dem Unentschieden ge- gen Wiesbaden 00m Sonntag einen Sieg folgen zu lasten Man erwartet, trotz ersatzgeschwächter Mann- schast einen Sieg der Dlauweißen, der um fo eher zu ereingen sein müßte, als bk Hiesigen vor eigenem Publikum und auf eigenem Platze (pielen werden Außerdem Ist eine Revanche für di« Niederlage in Alsfeld fällig.
Die höchste Gportauszeichnung für Lilly Außem.
betten. feinen Spielvorschlag »„achten u bgL m, so daß sie als Ruhestörer auszufchalten waren.
Rundfuntprogramm.
Freitag. 14. August.
7 Frühkvnzer« aus Schallplatten. 12.05: Schallplattenkonzert Szenen aus .Die Walküre" von Richard Wagner 17 Nacdmittagskvnzert des Rundfunkorchesters. 18.43: .Di« Rechtsstellung der Ehefrau nach yeietzlichem Güterrecht". Bortrag von Dr H Kißling. 10.05: .Die fozial« Rund- funkhisse", Vortrag von H. 8bele. 10 20: .Was haben wir von her diesjährigen Funk-Ausstellung zu erwarten?", Vortrag von Herbert Hofen, Berlin. 10 45: Handharmonikokonzert d«s Hand-
Harmonika-Quartett» *.rolflngen 20.13: 6-äit Spitteier Prosa und Lyrik. 20.50: Untrtt>allun®4» kontert des Philharmonitchen Orchesters Stuttgart. 22.30 bis 24 (Don Karlsruhe) IxmAimiftl
Samstag, 15 August.
T: Frühkvnzeri auf Schallplatten. 10,20 dis 10.50: .Lest ihr eine Zeitung?" Gespräch zwilchen Redakteur Wilhelm Aventz und Lehrer Erich Augenretch. 12.05 Schallplattenkonzert 15.20 bis 16: Stunde der Jugend. 17. Nachmtttagskonzert des Rundttmkorchcfters. 18.40. .Alts und neu« Publiztflit", Gespräch zwilchen Hannes 5Tüppers und Erich Reger 10.05. Samischer Sprachuntev richt 10.45 Anekdoten. 20 (Von Baden-Baden)! Konzert des Städtischen 0rchesters. 21 Aquarium! Bunter Abend 23 vis 24: Tanzmusik.
WowrbWtimifil im Dresdener Zwmaer.
An den schönen Hochsommerabenden dieser Wochen werden im Dresdner Zwinger Abendkonzerte veranstaltet, zu denen die hellerleuchtete Fassade des eindrucksvollen Varockbauwerk» einen stimmung». vollen Rahmen abgibt.
Buntes Allerlei.
wie man dem Fingerabdruck auf die Spur kam.
Tie Daktyloskopie, die Lehre von den Fingerabdrücken, hat heute eine große Bedeutung erlangt, vor allem aus kriminalistischem Gebiet, wo man tm Fingerabdruck dos sicherste Identisizie- rungszeichen für die Verbrecher erkannt hat; aber es ift auch des weiteren vorgeschlagen worden. dieses untrügliche Erkennungszeichen überhaupt für jeden Menschen zu verwerten und feinem Pah hinzuzufügen. Immer wieder werben auf bielem Gebiet noch neue Fortschritte gemacht. So ist jetzt in dem Polizeilaboratortum des berühmten Lyoner Kriminalisten Dr. Loc a r d eine Methode auSgearbeltel worden, um undeutliche und verwischt« Fingerabdrücke, di« fich schwer photographieren lassen, doch verwerten zu können. Man bat eine Flüssigkeit gesunden, die. wenn Ile auf einen fast unsichtbaren Fingerabdruck gehäufelt wird, hart wird und ein vollkommen genaue» Modell deS Fingerabdrucks bietet. Wenn die Flüssigkeit geronnen ist, kann vieler Abguß leicht abgenommen und im Laboratorium für mikroskopische und photographische Studien benutzt werden Es hat Jahrtausende gebauert, bevor die Menschheit diesem ^Interfcheidungsmerkmal auf die Spur kam. Die interessante Geschichte der Entdeckung der Bedeutung der Fingerabdrucke liesert Dr. Locard in einem Aufsatz d«r Pariser Fachzeitschrist „Detcctive“. Die Zeichnungen der Linien an den Fingerspitzen kannten die Chinesen schon vor 3000 Jahren, und Ile wurden von europäischen Anatomen im 17. Jahrhundert beschrieben. Marcello M a l p i g h i war der erste, der 1686 in seinem Bries an Russu» diese Linien- bilter an den Fingerspitzen eingehender beschreibt und sich für di« Fingerabdrücke interessierte Er wurde zum .Großvater der Daktyloskopie'. Nach ihm veschästigten sich noch verschiedene Anatomen mit diesen Fingerabdrücken, aber ber rechtmäßige
Taler der Wissenschast wurde erst der große böhmische Physiologe Johann Svangelista Purkinje. Er vecöfseiitltchte tm Iahi« 1823 eine »Physiologische Untersuchung de» Gesichtsorgan» und des Hautsystems" und gab darin eine Beschreibung und Klas thkrung der Finge abdrücke. Doch starb er 1869, ohne die große Bedeutung seiner Arbeit sür die Kriminalistik erlebt zu haben
Unteredessen hatte die Anwendung dieser Wissenschast bereits ein hoher englischer Beamter in Indien. Sir William Jones Hers hell, begonnen. Er war Ehes der Verwaltung de» Hocghly-Distrikts In Bengalen und ließ seit 1858 die geschriebenen Verträge mit den Fingerabdrücken der Vertragschließenden versehen. Hershell wußte zuerst nicht, daß dieser Abdruck einzigartig war und daher zur Identlsizierung bienen konnte, sondern «r benutzte nur den mystischen Gedanken, der sowohl von Chinesen wie Hindu» vertreten wird, daß eine durch körperliche Berührung hervorgerusene Spur stärker an ein Gelöbnis bindet als di« bloße Unterschrift. Lange Ersahrung -brachte ihn dann aber zu der Erkenntnis, die sogar Purkinie entgangen war. daß nämlich die Linienbilder der Fingerspitzen ausgezeichnete Srkennut^smale seien. Im Jahre 1877 pal er in einem Bericht an die Regierung um die Erlaubnis, diese Methode bei Gesungenen anwenden zu dürsen, und benutzte sie auch bei der Pensionsverwaltung. Doch war nicht» von seinen Beobachtungen und Anwendungen in der Öffentlichkeit bekannt geworden, alS 1880 die Londoner Zeitschrist „Nature*4 einen Brief von einem englischen Arzt Henry F a u l d s erhielt, der in einem Krankenhaus zu Tokio an- I gestellt war. Er hatte vorgeschichtliche japanische Töpfereien untersucht unb zahlreich» | Fingerabdrücke gesunden, die er mit den Ab-
Die schweren Unwetterverheerungen am Mittelrhein.
Zerstörte Rhein Uferstraße südlich von Bonn.


