Ausgabe 
9.4.1931
 
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Den Albachern gelang es. nocy vor der Pause einen Treffer zu verwandeln. Nach der Pause spielte Albach mit günstigem Wind und konnte sofort den Ausgleich erzielen. Ruttershausen wurde jedoch durch flinkes Spiel überlegen und konnte dem Al­bacher Tormann noch zweimal das Nachsehen geben. Albach dagegen konnte trotz einiger gefährlicher Situationen vor dem Ruttershäuser Tor nichts mehr zu Werke bringen.

To. Londorf Sporlgemeinde Eintracht Frankfurt.

QIn den beiden Osterfeiertagen hatte der Tv. Londorf eine durch vier Ligaspieler verstärkte Handtallelf der Sportgemeinde Eintracht Frank­furt a. M. zu Gast. Am Ostersonntag spielte diese Mannschaft gegen die II. Mannschaft des Tv. Lon­dorf. Anfangs konnten die Londorfer noch stand­halten, dann aber zeigten die Eintrachtler ihre technischen Feinheiten und führten bis Halbzeit 5:1. Das Spiel endete schließlich 11:1 für Frank­furt.

Am zweiten Feiertag spielte die Sportgemeinde Eintracht in verstärkter Aufstellung gegen die I. Mannschaft des Tv. Londorf. Den gut durch­dachten Angriffen der Eintrachtmannschaft setzten die Turner erfolgreichen Widerstand entgegen. Bi.s Halbzeit lagen die Frankfurter 3:0 in Führung. Aach der Pause sah man wieder das­selbe Bild. Bei dem Stande von 6:0 kam Londorf zum Ehrentor. Mit 7:1 für Frankfurt endete der spannende Kampf.

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Gießen I Dackenheim I 2:2.

Am ersten Osterfeirrtag waren die Frankfurter Gäste der Freien Turnerschaft Gießen. Gießen lie­ferte ein frisches Spiel, die Gäste erschienen etwas ermüdet, gaben aber doch alles her und liefer­ten ein ausgeglichenes Spiel, das mit einem ge­rechten Unentschieden endete.

Wieseck I Frankfurt a. M. Dockenheim I 3:3.

Wieseck hatte sich zum Ostersamstag die erst« Mannschaft von Frankfurt-Dockenheim zu einem Freundfchaftsspiel verpflichtet. Es entwickelte sich ein flottes Spiel. Der Ersahtorhüter der Ein­heimischen bekam viel Arbeit und meisterte dabei schwierige Dinge. Wieseck konnte zwar die Füh­rung übernehmen, doch glichen die Gäste bald aus. Wechselseitig kamen dann beide Tore in Bedräng­nis. Zum Schluß gelang es beiden Parteien, noch je zweimal erfolgreich zu sein.

Wieseck I Heusenstamm I 4:4.

Auf dem Wiesecker Sportplatz herrschte am ersten Osterfciertag Hochbetrieb. Die erste Mann­schaft hatte sich in Heusenstamms I. eine führende Mannschaft des 4. Bezirkes verpflichtet. Die Gäste konnten kurz nach Beginn einen Dorsprung von zwei Toren schaffen, jedoch gelang es Wie­seck, ein Tor aufzuholen. Aach dem Wechsel ge­lang der Ausgleich. Dann aber waren es die Gäste, die in kurzer Zeit das Aesultat auf 4:2 stellten. Wieseck kam dann wieder mehr zur Gel­tung und schus das Unentschieden.

Wieseck II Mendorf I 8:3.

Am Karfreitag standen sich obige Mannschaften in einem Freundschaftsspiel in Wieseck gegenüber. Die Gäste gaben alles her, um den Einheimischen ein gleichwertiges Spiel zu liefern. In gleich­mäßigen Abständen mußte der Hüter der Gäste achtmal den Ball aus dem Aeh holen, während es seiner Partei nur dreimal gelang, das Schluß- trio der Einheimischen zu überwinden.

Wieseck II Daubringen I 5:3.

Zur Halbzeit führte Daubringen mit 1:0. Aach der Pause zeigte sich Wieseck merklich über­legen und gab dem Hüter der Gäste fünfmal das . Rachsehen. während jene durch zwei Elfmeter nur zwei Tore aufholen konnten.

r Die I. Iugendmannschaft von Staufenberg ver­lor gegen Wieseck mit 3:0.

wieseck III Saasen I 11:1.

Wechselvoll kommen beide Tore öfters in ge­fährliche Bedrängnis. Wieseck übernahm bald die Führung, behielt sie und beschloß das Spiel mit hohem Ergebnis.

Die 11. Jugend Wiesecks spielte gegen die I. Ju­gend Lollar und verlor 1:6.

Lollar I Raunheim I 3:0.

Am zweiten Feiertag war Raunheim in Lollar zu Gast. Die Einheimischen gingen mächtig aus sich heraus und übernahmen bald die Führung. Die Gäste brachten es zu keiner besonderen Lei­stung. Lollar beherrschte allmählich das Feld und gewann verdient.

Londorf I Frankfurt 26 I 3:4.

Londorf hatte sich Gäste aus Frankfurt a. M. verschrieben, die zur Halbzeit mit 2:0 führten.

Aach dem Wechsel konnte Londorf ein Tor auf» holen. Frankfurt kam dann zu zwei weiteren Er­folgen, aber im Endspurt holte Londorf zum knap­pen Ergebnis auf.

Raunheim I Raunheim I 2:3.

Aaunheim hatte sich Raunheim 1. verpflichtet. Die Gäste stellten eine flinke Mannschaft ins Feld. Aaunheim muhte alle Register ziehen, um sich der drängenden Angriffe zu erwehren. Erst all­mählich wurde das Spiel ausgeglichener. Dreimal konnten die Gäste den Schlußmann der Einheimi­schen überwinden, während dieselben nur zweimal erfolgreich sein konnten.

Kurze Sportnotizen.

Der englischeRennfahrerKaheDon, der schon seit geraumer Zeit mit seinem Renn­bootMiß England" in Buenos Aires weilte,

unternahm erneut einen Weltrekorbversuch, nach­dem ihm bisher das Glück wenig günstig ge­wesen war. Katze Don erreichte eine Geschwindig­keit von 103,73 Stundenmeilen, was einen Stun­dendurchschnitt von 166,937 Kilometer entspricht. Der Engländer hat damit den erst unlängst von Garwood in Florida ausgestellten Weltrekord von 162,675 Stundenkilometer erheblich verbessert.

*

289 Meldungen sind für das Straßen- Radrennen BerlinKottbusBerlin, das am Sonntag auf der traditionellen 270 Kilometer langen Strecke zur Entscheidung kommt, einge­gangen. Unter den 40 Teilnehmern der ^-Klasse befinden sich so starke Amateure wie die Berliner Risch, Kutschbach, Stacher, Rüdiger, W. Hoff­mann, Merlan, ferner Aeckar-Westig, Hegen- dörfer-Fürth und HankqsChemnitz.

Wirtschaft.

Die Indexziffer der Großhan­delspreise im März. Die für den Mo­natsdurchschnitt März berechnete Grohhandels- indcxziffer des Statistischen Reichsamts verzeich­nete mit 113,9 etwa den gleichen Stand wie im Bormonat (114,0). Bon den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstosfe um 0,8 v. H. auf 106,7 gestiegen, während die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren um 0,2 v. H. auf 106,2 und diejenige für industrielle Fer­tigwaren um 0,8 v. H. auf 138,7 zurückgegan- gen ist.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 9. April. Tendenz: sehr fest. Die heutige Börse eröffnete in ausgespro­chen fester Haltung, nachdem schon an der ge­strigen Abendbörse weitere Kurserhöhungen zu verzeichnen waren. Eine starke Anregung ging von der Meldung derKölnischen Zeitung" aus, daß die I.-G.-Farben-Industrie an ihrem schon lange bestehenden Borhaben festhält und der Aufsichtsratsversammlung am 12. Mai eine 12- prozentige Dividende Vorschlägen will. Ferner wurden die endgültige Festsetzung des Termins für die Londoner Ministerbesprechung, der Rück­gang der Arbeitslosenziffer um 200 000 und die weitere Aachfrage nach festverzinslichen Werten, günstig ausgenommen. Die schwache Haltung der deutschen Städteanleihen an der festen gestrigen Aeuyorker Börse blieb dagegen ohne Einfluß. Bei den Danken sollen größere Kauforders des Publikums und des Auslandes Vorgelegen ha­ben, so daß auch die Kulisse Deckungen und Mei­nungskäufe vornahm. Das Geschäft war zu den ersten Kursen recht lebhaft, besonders für Spezialwerte. Im Bordergrunde standen Kunst­seide-Aktien, von denen Aku 4,25 Prozent und Demberg 5,5 Prozent gewannen. Es verlautete, daß die Konvention unter Führung der I.-G.- Farben-Industrie zustande gekommen sei. Die Faröen-Aktie selbst lag 1,65 Prozent fester. Deutsche Erdöl lagen auf die Ausführungen in der Wintershall-Generalversammlung, daß das Erdöl zu einem wichtigen Produktionsgebiet wer­den solle, 4,25 Prozent höher. Der Elektromarkt verzeichnete durchweg Kursbefserungen von 1,75 bis 3 Prozent. Größere Kursgewinne am Kali­markt hatten Aschersleben und Salzdetfurth, die 5 bzw. 6,5 Prozent anzogen. Bon Zellstoffwerten lagen Wgldhof 2,75 Prozent gebessert. Süd­deutsche Zucker (plus 3.5 Prozent) zogen erneut kräftig an. Kurserhöhungen bis 1,5 Prozent hat­ten ferner Montanwerte, Deutsche Linoleum, Schiffahrts- und Berkehrs-Aktien. Holzmann setz­ten ihre Aufwärtsbewegung um 1.39 Prozent fort. Der Dankenmarkt lag sehr fest. Commerzbank gewannen 3 Prozent, Reue Reichsbank 3,5 Pro­zent. Bayerische Hypothekenbank 2,5 Prozent. Durch erneut schwächere Haltung fielen Iung- hans auf, die auf das Scheitern der Uhren» Verhandlungen weitere 3 Prozent verloren. Schutz­gebiete lagen nur knapp behauptet. Bon frem­den Werten Türken gehalten. Der Pfandbrief­markt lag fest. Reichsschuldbuchforderungen fest und 0,75 Prozent höher. Im Verlaufe war die Tendenz zwar fest, doch konnten sich die erhöhten Kurse nicht immer behaupten, da die Speku­lation zu kleinen Gewinnmitnahmen schritt. Der Geldmarkt zeigte eine fortschreitende Erleich­terung, Tagesgeld war auf /3,5 Prozent herab­gesetzt. Am Devisenmarkt ergaben sich keine nen­nenswerten Beränderungen. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1990, gegen Pfund 20,4025, Lon- von gegen Aeuhork 4,8593, gegen Paris 124,23, gegen Mailand 92,92, gegen Madrid 44,18,

e

Berliner Börse.

Berlin, 9. April. Wie schon heute vormittag zu ertemten war, zeigte die heutige Börse zu Be­ginn des offiziellen Verkehrs ein festesAus- sehen. Das Geschäft war weit lebhafter, als in der letzten Zeit. Bom Auslande lagen für eine Reihe von Spezialwerten, besonders für Reichsbank, Elektrowerte, einige Kauforders vor, und auch das Publikum war mit Käufen am Markte. Beruhigend wirkte vor allem der Rück­gang der Arbritslosenziffer in der zweiten März- Hälfte um 200 000, der Reichsbankauswcis für die erste Aprilwoche, der unter Berücksichtigung der Feiertage eine gute Entlastung brachte (Wech­sel und Schecks minus 187,5 Millionen, Roten minus 105 Millionen, Deckungen plus 1,4 bzw. 0,9 Prozent). Stimulierend wirkte auch die Fest­setzung des Termins für die deutsch-englische Konferenz, auf der namentlich Wirtschaftslagen und das Reparationsproblem besprochen werden dürsten. Mit großer Befriedigung wurde die Bilanz des Salzdetfurth-Konzerns ausgenommen, die ein sehr günstiges Bild zeigte. Cs entwickelte sich an diesem Markte sehr lebhaftes Geschäft, und die Kurse lagen meist bis 9 Prozent fester. Im Durchschnitt waren ein- bis dreiprozentige Gewinne festzustellen. Spezialwerte besserten sich darüber hinaus bis 6 Pro-., Kunstseidewerte, von denen Aku 6,25 Prozent und Bemberg 9,25 Prozent anzogen, ferner Mansfeld und Deutsche Erdöl erschienen mit Plus-Plus-Zeichen. Reichs­bank und auch die anderen Bankwerte waren ge­fragter und bis 5 Prozent höher. Ueber 3 Pro­zent fester waren noch Berger, Schultheiß, AEG., Schlickert, Siemens, Chade. Schwach lagen nur Iunghans, die bei Minus-Minus-Rotiz 4,5 Pro­zent auf den gescheiterten Zusammenschluß in der Uhrenindustrie verloren. Deutsche Anleihen blie­ben weiter fest, ebenfalls Reichsschuldbuchforde­rungen und die Rentenmärkte. Ausländer konn­ten ebenfalls meist anziehen. Der Geldmarkt brachte eine fortschreitende Erleichterung, Tages­geld 5 bis 7 Prozent, sonst unverändert. Im Ver­lause wurde es zunächst etwas ruhiger, bei Ab­schwächungen bis 1 Prozent nach beiden Seiten, später setzte sich aber eine neue Aufwärt s- bewegung durch, da weitere Ausland- o r d e r s eingetroffen waren und die Ausland­börsen ebenfalls fester tendierten. Siemens, I.-G.- Farben, REW. und Salzdetfurth gingen erneut bis 3 Prozent in die Höhe. Später konnten sich die. erhöhten Kurse nicht immer alle behaupten.

Berliner Produktenmarkt.

Berlin, 8. April. Die bereits gestern nach­mittag und heute vormittag zutage getretene schwächere Stimmung am Produktenmarkt erhielt sich auch zu Beginn der heutigen Börse. Aller­dings beschränkten sich die Preisrückgänge in der Hauptsache auf das handelsrechtliche Liefe­rungsgeschäft. Angesichts der günstigeren Witte­rungsverhältnisse erfolgten verschiedentlich Rea­lisationen, während die Käufer teilweise in Er­wartung weiterer Maßnahmen gegen eine Brot­preiserhöhung, Zurückhaltung bekundeten. Die Weizen-Lieferungspreise lagen inso^gedesien 1 bis 2 Mark, die Roggenpreise sogar bis 3,50 Mark unter gestrigem Schlußniveau. Das Angebot zur prompten Verladung hat sich allerdings kaum verstärkt und die Forderungen sind hoch gehalten, so daß infolge der niedrigeren Gebote Abschlüsse nur schwer zustande kommen. Für Weizen- und Roggenmehl gestaltet sich das Geschäft schlep­pend, bei nominell unveränderten Preisen. Hafer und Gerste liegen am Promptmarkte infolge des geringen Angebotes ziemlich stetig.

Schweinemarkt in Laubach.

Laubach, 7. April. Zu dem Oster- fertelmarlt waren etwa 250 Ferkel aufge­trieben. Die Preise bewegten sich, je nach Qua­lität, zwischen 20 und 30 Mark für bai Stück. Wenn auch die Ware recht gut war, so erschienen die Preise allgemein doch als zu hoch. Trotzdem war der Absatz befriedigend.

Büchertisch.

Das kürzlich im Verlag von Emil Roth, Gießen, erschienene BuchLandwirtschafts­kunde, II. Steil: Pflanzenkunde" (130) von Görlach und Steinmann ist für ländliche und landwirtschaftliche Berufsschulen bestimmt. Es stellt eine Zusammenfassung der Lehrgebiete der Pflanzenkunde, eines Teiles des landwirt­schaftlichen allgemeinen Pflanzenbaues und des speziellen Pflanzenbaues, sowie der hauptsäch­lichsten Teile des Pflanzenschutzes dar. Unter Weglassung jeglichen unnötigen Ballastes um­faßt das Lehrbuch alles, was aus dem Pflanzen­leben und der Kultur der hauptsächlichsten land­wirtschaftlichen Ruhpflan^en für den Schüler zu wissen notwendig ist. Zahlreiche guteAbhildungen, Skizzen, Zeichnungen und Photographien geben dort, wo es nötig -ist, die erforderliche Unter­stützung in der Anschauung. Die geistige Mit­arbeit des Lernenden wird besonders durch die vielen in den Text eingefügten Versuche angeregt und damit zugleich der Einprägung der einzelnen Vorgänge in das Gedächtnis Vorschub geleistet. ®ie kurze Zusammenfassung des Stoffes am Ende der einzelnen Abschnitte gibt eine klare Ueber- sicht Über den Inhalt des Buches, sowie über die stoffliche Einteilung und fördert so auch das folgerichtige Denken und den geistigen Aufbau im Kopfe des Schülers. Dazu hilft die Hervor­hebung durch fetten Druck neben dem im übrigen durchaus klaren und reinen Druck des gesamten Stoffmaterials. Sehr erfreulich ist auch die be­sondere Sorgfalt, welche auf die Ausarbeitung des wichtigen KapitelsPflanzenschutz" verwendet wurde. Inhaltsverzeichnis und Sachregister geben schnell Aufschluß über den Ort der Behandlung der verschiedenen Gebiete. Man kann zusammen­fassend sagen, daß das Buch als ein äußerst brauchbares Instrument in der Hand des Schülers bezeichnet werden kann, das sowohl den Lernenden weitgehe^dst unterstützt, als auch dem ehemaligen Schüler für später ein zweckmäßiges Rachschlage­buch ist, das seinen Wert auf lange Zeit bei- behält. Dr. Eh.

Handchuch der geographischen Wissenschaft. Hcrausgegeben von Univer­sitätsprofessor Dr. Fritz Klute, Gießen, unter Mitwirkung von Professor Dehrmann-Frankfurt und anderen Gelehrten, in Lieferungen zu je 2,40 Mark, Lieferung 11 bis 15, Akademische Verlagsgssellschast Alhenaion m. b. H., Wildpark- Potsdam. In den neuen Lieferungen, die in bezug auf die ausgezeichnete Illustration, namentlich was die beigegebenen farbigen Tafeln anbelangt, alle Erwartungen erfüllen, werden die Abschnitte Amerika. Australien und Afrika- fortgeführt. Professor Maull-Graz schließt die Schilderung von Paraguay ab und gibt dann eine kurze Darstellung der Falklandinseln. Im nächsten Kapitel wird mit Brasilien begonnen. Sehr schöne Bilder, namentlich aus dem Gebiet des Amazonas illustrieren das Heft. Besonders segelnd ist die Darstellung Australiens von Pro- sessor Geißler-Breslau. Ein Gebiet, das bislang recht vernachlässigt erschien und dessen Bedeu­tung als neuer Wirtschaftsraum namentlich der breiten Oeffentlichkeit so gut wie unbekannt ge­blieben war. wird hier sehr eindrucksvoll ge­schildert. Die beiden letzten Lieferungen enthalten Beschreibungen der drei Atlasländer Marokko, Algerien und Tunesien, vor allem auch in ihren politischen unp wirtschaftlichen Beziehungen zu Europa.

Der Erdball. Illustrierte Monatsschrift für Länder-, Menschen» und Völkerkunde. Sjer- ausgegeben von Leo Frobenius, Verlag Hugo Bermühler-Berlin-Lichterfelde. Die Leitung der bekannten geographischen Monatsschrift hat neuer­dings der berühmte Afrikaforscher Leo Frobe­nius vom Frankfurter Forschungsinstitut für Kulturmorphologie übernommen. So ist das Märzheft zu einer Afrika-Sondernummer aus­gestaltet worden, für die der Herausgeber selber einen grundlegenden Aufsatz über die Kunst Afrikas beigesteuert hat. Die außerordentlich fes­selnden Ausführungen werden durch eine Reihe von Kartenskizzen und hochinteressanten Ab­bildungen auf Tafeln ergänzt. (Bezugspreis 3 Mark im Vierteljahr.)

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlossenen Dividende an. Reichsbankdiskvnt 5 o. H., Lombardzinsfuß 6 v. H.

Frantiuri a. 2)1. |

3erlm

Schluß» hird

Echlußk. Abend» börse

Schluß» für.

Schluß!. Mittag» börse

Datum

8.4.

9.4.

8.4.

9.4.

B% Deutsche ReichSameihe von 1927 .........

84,75

_

85

_

7% Deutsche Reichsanleihe von 1929 ..........

101

_

100,6

_

Deutsche Slnt.-Ablös.-Schuib mit

Auslos.-Rechten.......

59,13

59,4

59

59,5

Desgl. ohne Sluslos.-Rechte . .

6,3

6,5

6,25

6,5

8% Hess. Bolkritaai von 1929 (rüdiabtb. 102%)......

94,5

94,65

_

Oberhejscn Provinz - Anleihe mit

Aneios.»Rechten......

56,5

_

Deutsche Stumm. Eammelabl.

Anleihe Serie 1 ....

58

_

53,25

8% ficanfl. Hnp.-Bank Goldpse XIII unkündbar bi, 1934 . . .

101,75

_

_

_

7% Franks. Hnp.-Bank (Dolbpfe unfünbbat bi, 1932 ......

95,9

_

_

4yt% Rheinische Hyp^BanI Liqu. Golopfe...... .

93,5

_

8% Pr. LonbeSpfandbriesankakl, Psondbriese R. l» . . . .

8% Pr LanbeipianebriesanNalt,

Stomm^Cbl. Dl. 20......

100,5

_

100,5

_

7% Pr. Lanbe-utanbbrtesankalt, Psanbbricse R 91 .....

A.E-G. abg. AormegS-Obligati» nen, rückzahlbar 1932 . . .

96,5

96,5

4% Oelterreichhche ©olbrente . . 4,20% Ocsterreichische Gilbertentt

4% Oesterreich« che Einheitliche Reine ......

4% Ungarische ©olbrente ....

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

4!4% beSgi. von ISIS

4% Ungarische Stronenrente . .

4% Türiiiche Zollanleihe von 1911

4% Türkische Bagbabbahn-Anl

Serie I .

4% besgi. Serie II.......

6% Rumänische verein h. Rente von 1903 .......

4%% Rumänische vereinh. Rente von 1913 ..........

t% Rumänische vereinh. Rente .

23,25

23,4

2,5

23,13

_

_

_

_

19,25

16,5

16,25

4,4

4,4

4,35

4,4

4,25

4,5

___

4,4

4,4

4,4

8,5

8,5

15,2

___

15,2

15,25

7

7

7,1

ftrantfun a. 2)1.

Berlin

Schluß» furä

Schlupf. Abend» börf-

Schiuß» lurs

Schluß!. Mtiiag» börse

Datum

8.4.

9 4.

8-4.

9.4.

Hamburg-Amerika 'Batet ... 7

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8

73,5

74

73,13

73,9

121

Hama Dampfschiff.....10

95,13

Norbbeutscher Lloyv.....8

75

76

74,75

75,5

Allgemeine Deutsche Crebttanst. 10

Barmer Bankverein . . . 10

Berliner Hanbeltgeiellschast . 12

130

129

130,5

Commerz- unb Privat-Bonk . 11

117

120

117

119,5

Darmstäbter unb 'Jiarwnalbant 12 Deutsche Ban! unb

150,5

150

151

Disconto-Gejellschast, ... 10

114,5

115,25

113,9

114,75

DreSbncr Bank......10

114,5

115

113,75

114,75

Reichsbanl........12

271,5

AEG...........8

ifB

116,75

113,5

116,65

Bergmann.........9

101

Elektr Lieferungsgeleilschaft. 10

139,75

141

140

141,5

Licht unb Straft......10

128,5

130,5

128

131

gelten & Guilleaume . . . Gesellschaft für Elektrische

94,75

93,75

95,5

Unternehmungen .... 10

132

134,75

132,75

135,13

Hamburger ElekirtziiätS-Werke 10

Rheinische Elektrizität .... 9

125

124

124,25

Schlctliche Elektrizität. ... 10

Schocken LEo.......11

142

145

141,5

145,25

Siemens L Halske ..... 16

189,5

193

188

191,5

Traniraolo.........8

V <16 menet & Co.......10

131

131

.................b

57,5

57,75

56

Deutsche Erböl ....... 6

77

81,25

77,5

80,75

Essener Steinkohle ...... 8

-

Gelsenkirchener.......8

86,75

.85

86

Horpcucr ........ 0

78,5

78

74,25

75,75

Ilse Bergbau ....... 10

203

206

fllöditcrrocrle ........ 7

73

72,75

73,75

Küln-Neuessen........ 7

81,5

82,13

Mannesmann-Röhren .... 7

83

84,5

83,25

84

Mansfelber Bergbau . .... 7

35,75

37,75

Cberldilci. Ciicnbebatf .... 6

Oderschles. Kokswerke..... 7

82,25

83,75

Phöni, Bergbau ... 6%

64

65

64,13

65,5

Rheinische Braunkohlen . . IC

188,5

188

189,5

Rhetnstadi ........

89

90,5

88,9

90,25

Rieb eck montan ...... 7.5

iVrantiun a.Dl.

Berlin

Schluß» furd

Schluß!. Abend» börf-

Schuß» furö

Schluß!. 37111 tag» böre

Datum

8.4.

9.4.

8.4.

9.4.

Bereinigte Stahlwerke ....

Ltovi Minen ... 16*/,

61

62,25

60,75

61,5

31,75

32,25

Kaliwerke Aschersleben ... 10

170

175

169

175

Kaliwerke Westeregeln ... 10

174,5

174,5

181,4

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

262

268,5

260,75

269,25

3. ®. Farben-Industrie ... 12

157,4

159

156

158,75

fcnnamit Nobel.......6

Scheibeanstalt........V

133

135

Golbschmibt ........5

53

53,13

55,5

Rütgerswerke..... « 6

58

58,5

57,25

58,5

Metallgeielllchaft.......8

77

76,75

Philipp Holzmann......1

102

103,41

101

102,5

Zementwerk Heidelberg . . 10

84

Cementwetk Karlftabi. ... 10

Wank & .............8

38

38

Schultheis Patzenhofer ... 15

179

183

estwerke.........12

Aku .........18

91

95,25

88,75

94,28

Bemberg........."

100,5

106

98,75

106

Zellktoff Walbhos .... 18'/,

110

112,75

109,75

112,5

Zellstoff Aschaffenburg ... 12

86

88

85,9

86

Cbdrlottenburget Wasser ... 8

142

144,75

Daimler Motoren . ..... 0

34,5

35,5

33,75

35

Deutsche Linoleum ......

94,5

95,75

94,5

96

Not. Automobil ...... 0

Crenftein 8 Stoppel.....6

58

58,25

Lconharb Tietz ...... 10

123

123

124

SvenSka . . .......

266

266

269

frankfurter Maschinen .... 4

17,5

17,4

G eigner .........

45

44,75

Henligenllaebt .......

IungnanS..........

Lechwerke..........8

_

Mainkrastwerke Höchst a. M.. .8

72

tWiag..........IC

eW

Gebt. Roeder.......IC

Botgt & Haeffner ...... 8

Süddeutsche Zucker . . IC

129,5

133

128,5

130,25

Banknoten.

Berlin, 8 . April

Geld

Bries

Amerikani'che Noten......

4,18

4,20

Belgische Noten. .......

58,16

58,40

Tannche Noten .......

111,90

112,34

Englische Noten........

20,344

20,424

Rtansöiiidie Noten.......

16,386

16,446

Holländische Noten.......

167,81

168.49

gtalieniidie Noten........

22,03

22,11

Norwegische Noten.......

111,96

112,40

Deutsch-Oesterreich, 1 100 Schilling

58,79

59,03

Rumänische Noten.......

2,477

2,497

112,01

112,45

Schweizer Noten........

80,55

80,87

Spanische Noten........

46.11

46,29

Tschechoslowakische Noten.....

12,389

12.449

Ungarische Noten

72,90

73,20

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

8. April

9. April

Amtliche Notierung

Amtliche Geld

Notierung Bries

WelD

Bries

Slmft.» Rott-

168,18

168,52

168,23

168,57

Buen.-AireS

1,453

1,462

1,458

1,462

Brss. Antw

58,32

58,44

58,36

58,48

(Ebrtfttania

112,23

112,45

112,23

112,45

fioD<nhnqen

112,19

112,41

112,23

112,45

Stockholm .

112,28

112,50

112,31

112.53

Helsingtors.

10,556

10,576

10,56

10,58

(Italien . . .

21,965

22,005

21,97

22,01

tionbon. . . Neunork .

20,38

20,42

20,388

20,428

4,1945

4,2025

4,1955

4,2035

Paris. . . .

16,403

16,443

16,404

16,444

Schweiz ».

80,755

80,915

80,825

80,985

Spanien - -

46,22

46,32

46,22

46,32

Japan - - .

2,072

2,076

2,072

0,309

2,076

Rio de Ian. Wien in

0,300

0,302

0,311

Ceft. abfleft.

58,975

59,095

58,975

59,095

Prag . . .

12,426

12,446

12,427

12,447

Bel trab . .

7,369

7,383

7,373

7,387

tdoapeil - -

73,11

73,25

73,12

73,26

Bin arten

3,042

3,048

3,041

3,047

Lissabon

18,84

18,88

18,84

18,88

Danzig. . Konst arm.

81.50

81,66

81,49

81,68

1,784

1,789

1,784

1,789

Athen

5,44

5,45

5,44

5,45

Lanaoa

4,192

4,200

4,192

4,201

Uru na».

2,947

2,953

2,912

2,918

Cdxo . .

20,91

20,95

20,91

20,95