Den Albachern gelang es. nocy vor der Pause einen Treffer zu verwandeln. Nach der Pause spielte Albach mit günstigem Wind und konnte sofort den Ausgleich erzielen. Ruttershausen wurde jedoch durch flinkes Spiel überlegen und konnte dem Albacher Tormann noch zweimal das Nachsehen geben. Albach dagegen konnte trotz einiger gefährlicher Situationen vor dem Ruttershäuser Tor nichts mehr zu Werke bringen.
To. Londorf — Sporlgemeinde Eintracht Frankfurt.
QIn den beiden Osterfeiertagen hatte der Tv. Londorf eine durch vier Ligaspieler verstärkte Handtallelf der Sportgemeinde Eintracht Frankfurt a. M. zu Gast. Am Ostersonntag spielte diese Mannschaft gegen die II. Mannschaft des Tv. Londorf. Anfangs konnten die Londorfer noch standhalten, dann aber zeigten die Eintrachtler ihre technischen Feinheiten und führten bis Halbzeit 5:1. Das Spiel endete schließlich 11:1 für Frankfurt.
Am zweiten Feiertag spielte die Sportgemeinde Eintracht in verstärkter Aufstellung gegen die I. Mannschaft des Tv. Londorf. Den gut durchdachten Angriffen der Eintrachtmannschaft setzten die Turner erfolgreichen Widerstand entgegen. Bi.s Halbzeit lagen die Frankfurter 3:0 in Führung. Aach der Pause sah man wieder dasselbe Bild. Bei dem Stande von 6:0 kam Londorf zum Ehrentor. Mit 7:1 für Frankfurt endete der spannende Kampf.
Arbeiter-Turn- und Sportbund.
Gießen I — Dackenheim I 2:2.
Am ersten Osterfeirrtag waren die Frankfurter Gäste der Freien Turnerschaft Gießen. Gießen lieferte ein frisches Spiel, die Gäste erschienen etwas ermüdet, gaben aber doch alles her und lieferten ein ausgeglichenes Spiel, das mit einem gerechten Unentschieden endete.
Wieseck I — Frankfurt a. M. Dockenheim I 3:3.
Wieseck hatte sich zum Ostersamstag die erst« Mannschaft von Frankfurt-Dockenheim zu einem Freundfchaftsspiel verpflichtet. Es entwickelte sich ein flottes Spiel. Der Ersahtorhüter der Einheimischen bekam viel Arbeit und meisterte dabei schwierige Dinge. Wieseck konnte zwar die Führung übernehmen, doch glichen die Gäste bald aus. Wechselseitig kamen dann beide Tore in Bedrängnis. Zum Schluß gelang es beiden Parteien, noch je zweimal erfolgreich zu sein.
Wieseck I — Heusenstamm I 4:4.
Auf dem Wiesecker Sportplatz herrschte am ersten Osterfciertag Hochbetrieb. Die erste Mannschaft hatte sich in Heusenstamms I. eine führende Mannschaft des 4. Bezirkes verpflichtet. Die Gäste konnten kurz nach Beginn einen Dorsprung von zwei Toren schaffen, jedoch gelang es Wieseck, ein Tor aufzuholen. Aach dem Wechsel gelang der Ausgleich. Dann aber waren es die Gäste, die in kurzer Zeit das Aesultat auf 4:2 stellten. Wieseck kam dann wieder mehr zur Geltung und schus das Unentschieden.
Wieseck II — Mendorf I 8:3.
Am Karfreitag standen sich obige Mannschaften in einem Freundschaftsspiel in Wieseck gegenüber. Die Gäste gaben alles her, um den Einheimischen ein gleichwertiges Spiel zu liefern. In gleichmäßigen Abständen mußte der Hüter der Gäste achtmal den Ball aus dem Aeh holen, während es seiner Partei nur dreimal gelang, das Schluß- trio der Einheimischen zu überwinden.
Wieseck II — Daubringen I 5:3.
Zur Halbzeit führte Daubringen mit 1:0. Aach der Pause zeigte sich Wieseck merklich überlegen und gab dem Hüter der Gäste fünfmal das . Rachsehen. während jene durch zwei Elfmeter nur zwei Tore aufholen konnten.
r Die I. Iugendmannschaft von Staufenberg verlor gegen Wieseck mit 3:0.
wieseck III — Saasen I 11:1.
Wechselvoll kommen beide Tore öfters in gefährliche Bedrängnis. Wieseck übernahm bald die Führung, behielt sie und beschloß das Spiel mit hohem Ergebnis.
Die 11. Jugend Wiesecks spielte gegen die I. Jugend Lollar und verlor 1:6.
Lollar I — Raunheim I 3:0.
Am zweiten Feiertag war Raunheim in Lollar zu Gast. Die Einheimischen gingen mächtig aus sich heraus und übernahmen bald die Führung. Die Gäste brachten es zu keiner besonderen Leistung. Lollar beherrschte allmählich das Feld und gewann verdient.
Londorf I — Frankfurt 26 I 3:4.
Londorf hatte sich Gäste aus Frankfurt a. M. verschrieben, die zur Halbzeit mit 2:0 führten.
Aach dem Wechsel konnte Londorf ein Tor auf» holen. Frankfurt kam dann zu zwei weiteren Erfolgen, aber im Endspurt holte Londorf zum knappen Ergebnis auf.
Raunheim I — Raunheim I 2:3.
Aaunheim hatte sich Raunheim 1. verpflichtet. Die Gäste stellten eine flinke Mannschaft ins Feld. Aaunheim muhte alle Register ziehen, um sich der drängenden Angriffe zu erwehren. Erst allmählich wurde das Spiel ausgeglichener. Dreimal konnten die Gäste den Schlußmann der Einheimischen überwinden, während dieselben nur zweimal erfolgreich sein konnten.
Kurze Sportnotizen.
Der englischeRennfahrerKaheDon, der schon seit geraumer Zeit mit seinem Rennboot „Miß England" in Buenos Aires weilte,
unternahm erneut einen Weltrekorbversuch, nachdem ihm bisher das Glück wenig günstig gewesen war. Katze Don erreichte eine Geschwindigkeit von 103,73 Stundenmeilen, was einen Stundendurchschnitt von 166,937 Kilometer entspricht. Der Engländer hat damit den erst unlängst von Garwood in Florida ausgestellten Weltrekord von 162,675 Stundenkilometer erheblich verbessert.
*
289 Meldungen sind für das Straßen- Radrennen Berlin—Kottbus—Berlin, das am Sonntag auf der traditionellen 270 Kilometer langen Strecke zur Entscheidung kommt, eingegangen. Unter den 40 Teilnehmern der ^-Klasse befinden sich so starke Amateure wie die Berliner Risch, Kutschbach, Stacher, Rüdiger, W. Hoffmann, Merlan, ferner Aeckar-Westig, Hegen- dörfer-Fürth und HankqsChemnitz.
Wirtschaft.
• Die Indexziffer der Großhandelspreise im März. Die für den Monatsdurchschnitt März berechnete Grohhandels- indcxziffer des Statistischen Reichsamts verzeichnete mit 113,9 etwa den gleichen Stand wie im Bormonat (114,0). Bon den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstosfe um 0,8 v. H. auf 106,7 gestiegen, während die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren um 0,2 v. H. auf 106,2 und diejenige für industrielle Fertigwaren um 0,8 v. H. auf 138,7 zurückgegan- gen ist.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 9. April. Tendenz: sehr fest. Die heutige Börse eröffnete in ausgesprochen fester Haltung, nachdem schon an der gestrigen Abendbörse weitere Kurserhöhungen zu verzeichnen waren. Eine starke Anregung ging von der Meldung der „Kölnischen Zeitung" aus, daß die I.-G.-Farben-Industrie an ihrem schon lange bestehenden Borhaben festhält und der Aufsichtsratsversammlung am 12. Mai eine 12- prozentige Dividende Vorschlägen will. Ferner wurden die endgültige Festsetzung des Termins für die Londoner Ministerbesprechung, der Rückgang der Arbeitslosenziffer um 200 000 und die weitere Aachfrage nach festverzinslichen Werten, günstig ausgenommen. Die schwache Haltung der deutschen Städteanleihen an der festen gestrigen Aeuyorker Börse blieb dagegen ohne Einfluß. Bei den Danken sollen größere Kauforders des Publikums und des Auslandes Vorgelegen haben, so daß auch die Kulisse Deckungen und Meinungskäufe vornahm. Das Geschäft war zu den ersten Kursen recht lebhaft, besonders für Spezialwerte. Im Bordergrunde standen Kunstseide-Aktien, von denen Aku 4,25 Prozent und Demberg 5,5 Prozent gewannen. Es verlautete, daß die Konvention unter Führung der I.-G.- Farben-Industrie zustande gekommen sei. Die Faröen-Aktie selbst lag 1,65 Prozent fester. Deutsche Erdöl lagen auf die Ausführungen in der Wintershall-Generalversammlung, daß das Erdöl zu einem wichtigen Produktionsgebiet werden solle, 4,25 Prozent höher. Der Elektromarkt verzeichnete durchweg Kursbefserungen von 1,75 bis 3 Prozent. Größere Kursgewinne am Kalimarkt hatten Aschersleben und Salzdetfurth, die 5 bzw. 6,5 Prozent anzogen. Bon Zellstoffwerten lagen Wgldhof 2,75 Prozent gebessert. Süddeutsche Zucker (plus 3.5 Prozent) zogen erneut kräftig an. Kurserhöhungen bis 1,5 Prozent hatten ferner Montanwerte, Deutsche Linoleum, Schiffahrts- und Berkehrs-Aktien. Holzmann setzten ihre Aufwärtsbewegung um 1.39 Prozent fort. Der Dankenmarkt lag sehr fest. Commerzbank gewannen 3 Prozent, Reue Reichsbank 3,5 Prozent. Bayerische Hypothekenbank 2,5 Prozent. Durch erneut schwächere Haltung fielen Iung- hans auf, die auf das Scheitern der Uhren» Verhandlungen weitere 3 Prozent verloren. Schutzgebiete lagen nur knapp behauptet. Bon fremden Werten Türken gehalten. Der Pfandbriefmarkt lag fest. Reichsschuldbuchforderungen fest und 0,75 Prozent höher. Im Verlaufe war die Tendenz zwar fest, doch konnten sich die erhöhten Kurse nicht immer behaupten, da die Spekulation zu kleinen Gewinnmitnahmen schritt. Der Geldmarkt zeigte eine fortschreitende Erleichterung, Tagesgeld war auf /3,5 Prozent herabgesetzt. Am Devisenmarkt ergaben sich keine nennenswerten Beränderungen. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1990, gegen Pfund 20,4025, Lon- ■ von gegen Aeuhork 4,8593, gegen Paris 124,23, gegen Mailand 92,92, gegen Madrid 44,18,
e
Berliner Börse.
Berlin, 9. April. Wie schon heute vormittag zu ertemten war, zeigte die heutige Börse zu Beginn des offiziellen Verkehrs ein festesAus- sehen. Das Geschäft war weit lebhafter, als in der letzten Zeit. Bom Auslande lagen für eine Reihe von Spezialwerten, besonders für Reichsbank, Elektrowerte, einige Kauforders vor, und auch das Publikum war mit Käufen am Markte. Beruhigend wirkte vor allem der Rückgang der Arbritslosenziffer in der zweiten März- Hälfte um 200 000, der Reichsbankauswcis für die erste Aprilwoche, der unter Berücksichtigung der Feiertage eine gute Entlastung brachte (Wechsel und Schecks minus 187,5 Millionen, Roten minus 105 Millionen, Deckungen plus 1,4 bzw. 0,9 Prozent). Stimulierend wirkte auch die Festsetzung des Termins für die deutsch-englische Konferenz, auf der namentlich Wirtschaftslagen und das Reparationsproblem besprochen werden dürsten. Mit großer Befriedigung wurde die Bilanz des Salzdetfurth-Konzerns ausgenommen, die ein sehr günstiges Bild zeigte. Cs entwickelte sich an diesem Markte sehr lebhaftes Geschäft, und die Kurse lagen meist bis 9 Prozent fester. Im Durchschnitt waren ein- bis dreiprozentige Gewinne festzustellen. Spezialwerte besserten sich darüber hinaus bis 6 Pro-., Kunstseidewerte, von denen Aku 6,25 Prozent und Bemberg 9,25 Prozent anzogen, ferner Mansfeld und Deutsche Erdöl erschienen mit Plus-Plus-Zeichen. Reichsbank und auch die anderen Bankwerte waren gefragter und bis 5 Prozent höher. Ueber 3 Prozent fester waren noch Berger, Schultheiß, AEG., Schlickert, Siemens, Chade. Schwach lagen nur Iunghans, die bei Minus-Minus-Rotiz 4,5 Prozent auf den gescheiterten Zusammenschluß in der Uhrenindustrie verloren. Deutsche Anleihen blieben weiter fest, ebenfalls Reichsschuldbuchforderungen und die Rentenmärkte. Ausländer konnten ebenfalls meist anziehen. Der Geldmarkt brachte eine fortschreitende Erleichterung, Tagesgeld 5 bis 7 Prozent, sonst unverändert. Im Verlause wurde es zunächst etwas ruhiger, bei Abschwächungen bis 1 Prozent nach beiden Seiten, später setzte sich aber eine neue Aufwärt s- bewegung durch, da weitere Ausland- o r d e r s eingetroffen waren und die Auslandbörsen ebenfalls fester tendierten. Siemens, I.-G.- Farben, REW. und Salzdetfurth gingen erneut bis 3 Prozent in die Höhe. Später konnten sich die. erhöhten Kurse nicht immer alle behaupten.
Berliner Produktenmarkt.
Berlin, 8. April. Die bereits gestern nachmittag und heute vormittag zutage getretene schwächere Stimmung am Produktenmarkt erhielt sich auch zu Beginn der heutigen Börse. Allerdings beschränkten sich die Preisrückgänge in der Hauptsache auf das handelsrechtliche Lieferungsgeschäft. Angesichts der günstigeren Witterungsverhältnisse erfolgten verschiedentlich Realisationen, während die Käufer teilweise in Erwartung weiterer Maßnahmen gegen eine Brotpreiserhöhung, Zurückhaltung bekundeten. Die Weizen-Lieferungspreise lagen inso^gedesien 1 bis 2 Mark, die Roggenpreise sogar bis 3,50 Mark unter gestrigem Schlußniveau. Das Angebot zur prompten Verladung hat sich allerdings kaum verstärkt und die Forderungen sind hoch gehalten, so daß infolge der niedrigeren Gebote Abschlüsse nur schwer zustande kommen. Für Weizen- und Roggenmehl gestaltet sich das Geschäft schleppend, bei nominell unveränderten Preisen. Hafer und Gerste liegen am Promptmarkte infolge des geringen Angebotes ziemlich stetig.
Schweinemarkt in Laubach.
□ Laubach, 7. April. Zu dem Oster- fertelmarlt waren etwa 250 Ferkel aufgetrieben. Die Preise bewegten sich, je nach Qualität, zwischen 20 und 30 Mark für bai Stück. Wenn auch die Ware recht gut war, so erschienen die Preise allgemein doch als zu hoch. Trotzdem war der Absatz befriedigend.
Büchertisch.
— Das kürzlich im Verlag von Emil Roth, Gießen, erschienene Buch „Landwirtschaftskunde, II. Steil: Pflanzenkunde" (130) von Görlach und Steinmann ist für ländliche und landwirtschaftliche Berufsschulen bestimmt. Es stellt eine Zusammenfassung der Lehrgebiete der Pflanzenkunde, eines Teiles des landwirtschaftlichen allgemeinen Pflanzenbaues und des speziellen Pflanzenbaues, sowie der hauptsächlichsten Teile des Pflanzenschutzes dar. Unter Weglassung jeglichen unnötigen Ballastes umfaßt das Lehrbuch alles, was aus dem Pflanzenleben und der Kultur der hauptsächlichsten landwirtschaftlichen Ruhpflan^en für den Schüler zu wissen notwendig ist. Zahlreiche guteAbhildungen, Skizzen, Zeichnungen und Photographien geben dort, wo es nötig -ist, die erforderliche Unterstützung in der Anschauung. Die geistige Mitarbeit des Lernenden wird besonders durch die vielen in den Text eingefügten Versuche angeregt und damit zugleich der Einprägung der einzelnen Vorgänge in das Gedächtnis Vorschub geleistet. ®ie kurze Zusammenfassung des Stoffes am Ende der einzelnen Abschnitte gibt eine klare Ueber- sicht Über den Inhalt des Buches, sowie über die stoffliche Einteilung und fördert so auch das folgerichtige Denken und den geistigen Aufbau im Kopfe des Schülers. Dazu hilft die Hervorhebung durch fetten Druck neben dem im übrigen durchaus klaren und reinen Druck des gesamten Stoffmaterials. Sehr erfreulich ist auch die besondere Sorgfalt, welche auf die Ausarbeitung des wichtigen Kapitels „Pflanzenschutz" verwendet wurde. Inhaltsverzeichnis und Sachregister geben schnell Aufschluß über den Ort der Behandlung der verschiedenen Gebiete. Man kann zusammenfassend sagen, daß das Buch als ein äußerst brauchbares Instrument in der Hand des Schülers bezeichnet werden kann, das sowohl den Lernenden weitgehe^dst unterstützt, als auch dem ehemaligen Schüler für später ein zweckmäßiges Rachschlagebuch ist, das seinen Wert auf lange Zeit bei- behält. Dr. Eh.
— Handchuch der geographischen Wissenschaft. Hcrausgegeben von Universitätsprofessor Dr. Fritz Klute, Gießen, unter Mitwirkung von Professor Dehrmann-Frankfurt und anderen Gelehrten, in Lieferungen zu je 2,40 Mark, Lieferung 11 bis 15, Akademische Verlagsgssellschast Alhenaion m. b. H., Wildpark- Potsdam. — In den neuen Lieferungen, die in bezug auf die ausgezeichnete Illustration, namentlich was die beigegebenen farbigen Tafeln anbelangt, alle Erwartungen erfüllen, werden die Abschnitte Amerika. Australien und Afrika- fortgeführt. Professor Maull-Graz schließt die Schilderung von Paraguay ab und gibt dann eine kurze Darstellung der Falklandinseln. Im nächsten Kapitel wird mit Brasilien begonnen. Sehr schöne Bilder, namentlich aus dem Gebiet des Amazonas illustrieren das Heft. Besonders segelnd ist die Darstellung Australiens von Pro- sessor Geißler-Breslau. Ein Gebiet, das bislang recht vernachlässigt erschien und dessen Bedeutung als neuer Wirtschaftsraum namentlich der breiten Oeffentlichkeit so gut wie unbekannt geblieben war. wird hier sehr eindrucksvoll geschildert. Die beiden letzten Lieferungen enthalten Beschreibungen der drei Atlasländer Marokko, Algerien und Tunesien, vor allem auch in ihren politischen unp wirtschaftlichen Beziehungen zu Europa.
— Der Erdball. Illustrierte Monatsschrift für Länder-, Menschen» und Völkerkunde. Sjer- ausgegeben von Leo Frobenius, Verlag Hugo Bermühler-Berlin-Lichterfelde. Die Leitung der bekannten geographischen Monatsschrift hat neuerdings der berühmte Afrikaforscher Leo Frobenius vom Frankfurter Forschungsinstitut für Kulturmorphologie übernommen. So ist das Märzheft zu einer Afrika-Sondernummer ausgestaltet worden, für die der Herausgeber selber einen grundlegenden Aufsatz über die Kunst Afrikas beigesteuert hat. Die außerordentlich fesselnden Ausführungen werden durch eine Reihe von Kartenskizzen und hochinteressanten Abbildungen auf Tafeln ergänzt. (Bezugspreis 3 Mark im Vierteljahr.)
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskvnt 5 o. H., Lombardzinsfuß 6 v. H.
Frantiuri a. 2)1. |
3erlm
Schluß» hird
Echlußk. Abend» börse
Schluß» für.
Schluß!. Mittag» börse
Datum
8.4.
9.4.
8.4.
9.4.
B% Deutsche ReichSameihe von 1927 .........
84,75
_
85
_
7% Deutsche Reichsanleihe von 1929 ..........
101
_
100,6
_
Deutsche Slnt.-Ablös.-Schuib mit
Auslos.-Rechten.......
59,13
59,4
59
59,5
Desgl. ohne Sluslos.-Rechte . .
6,3
6,5
6,25
6,5
8% Hess. Bolkritaai von 1929 (rüdiabtb. 102%)......
94,5
—
94,65
_
Oberhejscn Provinz - Anleihe mit
Aneios.»Rechten......
56,5
_
—
Deutsche Stumm. Eammelabl.
Anleihe Serie 1 ....
58
_
53,25
—
8% ficanfl. Hnp.-Bank Goldpse XIII unkündbar bi, 1934 . . .
101,75
_
_
_
7% Franks. Hnp.-Bank (Dolbpfe unfünbbat bi, 1932 ......
95,9
_
_
4yt% Rheinische Hyp^BanI Liqu. Golopfe...... .
93,5
_
8% Pr. LonbeSpfandbriesankakl, Psondbriese R. l» . . . .
8% Pr LanbeipianebriesanNalt,
Stomm^Cbl. Dl. 20......
100,5
_
100,5
_
7% Pr. Lanbe-utanbbrtesankalt, Psanbbricse R 91 .....
A.E-G. abg. AormegS-Obligati» nen, rückzahlbar 1932 . . .
। 96,5
—
। 96,5
—
4% Oelterreichhche ©olbrente . . 4,20% Ocsterreichische Gilbertentt
4% Oesterreich« che Einheitliche Reine ......
4% Ungarische ©olbrente ....
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
4!4% beSgi. von ISIS
4% Ungarische Stronenrente . .
4% Türiiiche Zollanleihe von 1911
4% Türkische Bagbabbahn-Anl
Serie I .
4% besgi. Serie II.......
6% Rumänische verein h. Rente von 1903 .......
4%% Rumänische vereinh. Rente von 1913 ..........
t% Rumänische vereinh. Rente .
23,25
—
23,4
2,5
23,13
_
_
_
_
—
—
19,25
—
16,5
—
——
—
—
16,25
——
■■ ■
—
—
—
4,4
4,4
4,35
4,4
4,25
4,5
___
4,4
4,4
4,4
—
—
—
8,5
8,5
15,2
___
15,2
15,25
7
•—
7
7,1
ftrantfun a. 2)1.
Berlin
Schluß» furä
Schlupf. Abend» börf-
Schiuß» lurs
Schluß!. Mtiiag» börse
Datum
8.4.
9 4.
8-4.
9.4.
Hamburg-Amerika 'Batet ... 7
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8
73,5
74
73,13
73,9
—
—
121
—
Hama Dampfschiff.....10
—
—
95,13
—
Norbbeutscher Lloyv.....8
75
76
74,75
75,5
Allgemeine Deutsche Crebttanst. 10
——
—
Barmer Bankverein . . . 10
—
—
—
—
Berliner Hanbeltgeiellschast . 12
130
—
129
130,5
Commerz- unb Privat-Bonk . 11
117
120
117
119,5
Darmstäbter unb 'Jiarwnalbant 12 Deutsche Ban! unb
150,5
—
150
151
Disconto-Gejellschast, ... 10
114,5
115,25
113,9
114,75
DreSbncr Bank......10
114,5
115
113,75
114,75
Reichsbanl........12
271,5
—
—
—
AEG...........8
ifB
116,75
113,5
116,65
Bergmann.........9
—
—
101
—
Elektr Lieferungsgeleilschaft. 10
139,75
141
140
141,5
Licht unb Straft......10
128,5
130,5
128
131
gelten & Guilleaume . . . Gesellschaft für Elektrische
94,75
—
93,75
95,5
Unternehmungen .... 10
132
134,75
132,75
135,13
Hamburger ElekirtziiätS-Werke 10
Rheinische Elektrizität .... 9
—
125
124
124,25
Schlctliche Elektrizität. ... 10
—
—
—
—
Schocken LEo.......11
142
145
141,5
145,25
Siemens L Halske ..... 16
189,5
193
188
191,5
Traniraolo.........8
—
—•
——
—
V <16 menet & Co.......10
131
131
—
—
.................b
57,5
—
57,75
56
Deutsche Erböl ....... 6
77
81,25
77,5
80,75
Essener Steinkohle ...... 8
—-
—
—
Gelsenkirchener.......8
86,75
—
.85
86
Horpcucr ........ 0
78,5
—
78
—
——
—
74,25
75,75
Ilse Bergbau ....... 10
—
203
206
fllöditcrrocrle ........ 7
73
—
72,75
73,75
Küln-Neuessen........ 7
—
—
81,5
82,13
Mannesmann-Röhren .... 7
83
84,5
83,25
84
Mansfelber Bergbau . .... 7
—
35,75
37,75
Cberldilci. Ciicnbebatf .... 6
•—
—
——
Oderschles. Kokswerke..... 7
—
82,25
83,75
Phöni, Bergbau ... 6%
64
65
64,13
65,5
Rheinische Braunkohlen . . IC
188,5
—
188
189,5
Rhetnstadi ........
89
90,5
88,9
90,25
Rieb eck montan ...... 7.5
—
—
—
—
iVrantiun a.Dl.
Berlin
Schluß» furd
Schluß!. Abend» börf-
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Datum
8.4.
9.4.
8.4.
9.4.
Bereinigte Stahlwerke ....
Ltovi Minen ... 16*/,
61
62,25
60,75
61,5
—
—
31,75
32,25
Kaliwerke Aschersleben ... 10
170
175
169
175
Kaliwerke Westeregeln ... 10
174,5
—
174,5
181,4
Kaliwerke Salzdetfurth ... 15
262
268,5
260,75
269,25
3. ®. Farben-Industrie ... 12
157,4
159
156
158,75
fcnnamit Nobel.......6
—
——
—
—
Scheibeanstalt........V
133
135
—
—
Golbschmibt ........5
53
—
53,13
55,5
Rütgerswerke..... • « 6
58
58,5
57,25
58,5
Metallgeielllchaft.......8
77
—
76,75
—
Philipp Holzmann......1
102
103,41
101
102,5
Zementwerk Heidelberg . . 10
—
84
—
Cementwetk Karlftabi. ... 10
—
—
—
•—
Wank & .............8
38
—
38
—
Schultheis Patzenhofer ... 15
—
—
179
183
estwerke.........12
—
—
—
—
Aku .........18
91
95,25
88,75
94,28
Bemberg........."
100,5
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98,75
106
Zellktoff Walbhos .... 18'/,
110
112,75
109,75
112,5
Zellstoff Aschaffenburg ... 12
86
88
85,9
86
Cbdrlottenburget Wasser ... 8
—
—
—
—
—
——
142
144,75
Daimler Motoren . ..... 0
34,5
35,5
33,75
35
Deutsche Linoleum ......
94,5
95,75
94,5
96
——
—
——
—
Not. Automobil ...... 0
—
—
——
——
Crenftein 8 Stoppel.....6
—
—
58
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123
—
123
124
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266
—
266
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17,5
—
17,4
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G eigner .........
45
——
44,75
——
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—
—
—
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Lechwerke..........8
—
_
Mainkrastwerke Höchst a. M.. .8
72
—
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—
—
—
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Süddeutsche Zucker . • • . IC
—
129,5
133
128,5
130,25
Banknoten.
Berlin, 8 . April
Geld
Bries
Amerikani'che Noten......
4,18
4,20
Belgische Noten. .......
58,16
58,40
Tannche Noten .......
111,90
112,34
Englische Noten........
20,344
20,424
Rtansöiiidie Noten.......
16,386
16,446
Holländische Noten.......
167,81
168.49
gtalieniidie Noten........
22,03
22,11
Norwegische Noten.......
111,96
112,40
Deutsch-Oesterreich, 1 100 Schilling
58,79
59,03
Rumänische Noten.......
2,477
2,497
112,01
112,45
Schweizer Noten........
80,55
80,87
Spanische Noten........
46.11
46,29
Tschechoslowakische Noten.....
12,389
12.449
Ungarische Noten
72,90
73,20
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
8. April
9. April
Amtliche Notierung
Amtliche Geld
Notierung Bries
WelD
Bries
Slmft.» Rott-
168,18
168,52
168,23
168,57
Buen.-AireS
1,453
1,462
1,458
1,462
Brss. Antw
58,32
58,44
58,36
58,48
(Ebrtfttania •
112,23
112,45
112,23
112,45
fioD<nhnqen
112,19
112,41
112,23
112,45
Stockholm .
112,28
112,50
112,31
112.53
Helsingtors.
10,556
10,576
10,56
10,58
(Italien . . .
21,965
22,005
21,97
22,01
tionbon. . . Neunork . •
20,38
20,42
20,388
20,428
4,1945
4,2025
4,1955
4,2035
Paris. . . .
16,403
16,443
16,404
16,444
Schweiz ».
80,755
80,915
80,825
80,985
Spanien - -
46,22
46,32
46,22
46,32
Japan - - .
2,072
2,076
2,072
0,309
2,076
Rio de Ian. Wien in
0,300
0,302
0,311
Ceft. abfleft.
58,975
59,095
58,975
59,095
Prag . . .
12,426
12,446
12,427
12,447
Bel trab . .
7,369
7,383
7,373
7,387
tdoapeil - -
73,11
73,25
73,12
73,26
Bin arten
3,042
3,048
3,041
3,047
Lissabon
18,84
18,88
18,84
18,88
Danzig. . Konst arm.
81.50
81,66
81,49
81,68
1,784
1,789
1,784
1,789
Athen
5,44
5,45
5,44
5,45
Lanaoa
4,192
4,200
4,192
4,201
Uru na».
2,947
2,953
2,912
2,918
Cdxo . .
20,91
20,95
20,91
20,95


