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II Die Angehöri- 'Infanterie- (XVIII, 10), bie bt> | |en Friedberg und liefen gestern hier ju btm faß 400 erschienen mären, un-rn tefc 'Lades t sand die Meder- unter dem Dorliy Dr. Fuhr statt.

)vt und ehrend der berftotbenen Käme- > hielt ötudiemal der lebhaftem Dci- jwiftes in unserem de bezeichnete. Den jenen aus rin und rtc Deierviertheit. Aussehen W Der- h sitzen, aber er iit ihr.

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LlnterhaltungSteil bestritten die Feuerwehrkapelle und die GefangSabtcilung des Turnvereins. Der Vorstand der Landstürmervereinigung mit Dr xuhr an der Spitze wurde einstimmig wieder­gewählt.

ftrciö Büdingen

V i bba. 6. Juli. Heute nachmittag er­eignete sich hier ein schwerer Unfall. Dem 72 Jahre alten Dienstknecht L. Werner auS Sellnrod bei Landwirt Wilhelm Rullmann hier in Stellung, ging ein schwerbeladener Wagen über daS rechte Vein, so dah der Llnter- schenkel gebrochen wurde. Der Bedauernswerte muhte noch Gießen in die Klinik geschafft werden.

ch Llnter-Schmitten, 7. 3alL Der Pach- ter de« benachbarten Hofgutes Haubenmühle, IDrauer, hält in einem festen Drahtpferch ein zahmeS Reh, das vor einiger Zeit zwei Kitzchen zur Welt brachte, die sich vortrefflich entwickelten. VachtS drangen geht zweifremde wildernde Hunde in den Pferch und würgten dieRickezuTvde. Bi« der Be­sitzer die Bestien bemerkte, war es zu spät. Die Kitzchen hatten sich in der Bretterhütte versteckt und blieben dadurch am Leben. Run müssen si« mühsam genährt und grohgezogen werden.

Kreis Schotten.

± Droh-Eichen, 7. Iuli. Zum ersten Male seit der Einweihung sand in der neuen Turnhalle eine größere Veranstaltung statt. Die E v a n g. Kirchengemeinde hatte für den Samstag­abend zu einem Gemeindeabend eingeladen, der überaus gut besucht war. Anlaß zu dieser Veranstaltung war der Besuch deS früheren Geistlichen de« Kirchspiels. Pfarrer Staubach auS Watzenborn-Steinberg, mit seiner Iugend- vereinigung. Männerchor und Turnverein Groß- Sichen hoben in dankenswerter Weise den Abend durch ihre Darbietungen verschönern helfen. Vach gemeinsamem Gesang und einem BegrühungSchor deS Männergesangvereins hieß der OrtSgeistnche, Pfarrer König, die Erschienenen willkommen. Pfarrer Stoubach gab dann seiner Freude Ausdruck, mit seiner Familie wieder einmal an dem Orte weilen zu können, an dem er beinahe zwei Iahrzehnte gewirkt habe. Die Iugendver- einigung Watzenborn-Steinberg führte alsdann ein Theaterstück und zwei HanS-SachS-Spiele auf. Die Paulen füllten die Turner, die Turnerinnen und der Männerch^r mit ihren Darbietungen au«.

preuhen.

Kreis Marburg.

][ Marburg, 7. Iuli. Die Stadtverordneten stimmten in ihrer heutigen Sitzung u. a. der Der- äuficrung von städtischem Gelände an der Mohn- kopfftrahe zu, auf dem die Universität einen großzügigen Erweiterungsbau der Medizinischen Klinik errichten will.

Dillkreis.

WGV. Dillenburg. *1. Iuli. AlS ein hie­siger Bahnbeamter morgens auS dem Vachtdienst heimkehrte, fand et seine Frau mit einem Buch rn der Hand in einem Lehnstuhl sitzend 1 o t auf. Die Küche war mit starkem Gasgeruch erfüllt. Der GaShahn war undicht geworden, und daS auSströmende GaS hat den Tod der Frau, die vermutlich Beim Lesen eingeschlummert war, herbeigesührt. Im nahen Oberscheld war einem Einwohner sein Wiesengrundstück bei einer Hebung der Feuerwehr zerttampelt wor­den. Da der Geschädigte dem Kommandanten des­halb Vorhaltungen machte, wurde die Wehr zu einer Besprechung einberufen. Deren Ende war. dah die Wehr ihre sofortige Auf­lösung beschloß. Sämtliche Wehrleute zogen ihre von der Gemeinde angeschofften Uniform- röckc aus und traten in Hemdsärmeln den Heimweg an.

Kirche und Schule.

][ Lützellinden, 7. Iuli. DaS Kreis- f c ft der Iungmännerbünde, verbunden mit dem Posaunens« st und dem 25. Iubi- läum der Kreisverbindung Wetzlar, fand am Sonntag hier statt und erfreute sich eines Kahl- reichen Besuche«. Wohl übet 5000 Besucher, aus dem ganzen Kreise und dem benachbarten Hessen, und 250 Posaunen blaset nähmen an dem Feste teil. Die Probe der Posaunenchöre sand am Vor­mittag statt. Im Festgottesdienst predigte Pfarrer Lenz (Gießen). Mit Marschmusik beiregte sich sodann ein langet Festzug durch die Straßendes Ortes zum Kriegerehrenmal vor der Kirche. Die Posaunenchöre spielten, sodann gedachte Pfarrer O. K u h l v der gefallenen Bruder. Auf dem Fest­platz hielt der Ortspfarrer und Kreispräfes. Pfar­rer Koch, die Degrüßungsansprach?, in der be­sonders auf die Gründung der Kreisverbindung

im Mai 1906, damals mit nur drei Vereinen, und die Entwicklung der Kretsverbindung. di« jetzt das sechsfache, nämlich 18 Vereine umfaßt, bin- gewiesen wurde. Die erste Festansprache zu dem Festmottv _3ugenb heraus" hielt Psarrer Do­rn c l (Rvdheim), al« zweiter Redner sprach Pfat' rer Lenz (Gießen >. Den Höhepunkt de« Festes bildete die Ansprache des greifen PfarretS D. Kuhlo (Bethel), der aus dem Leben und von dem Sterben des Vater« Dodelf-chwingh er­zählte. Prediger T r i p p l e r (Groß-Rechtenbach) sprach in seinem Schlußwort dem KreiSpräseS, Pfarrer Koch (Lützellinden), den Dank der Ver­eine auS für feine treue Mitarbeit als KteiS- präles während 25 langen Iahren. Die musika­lischen Darbietungen der Posaunenchöre unter der Leitung deS Posaunemneisters D. Kuhlv. die die Vorträge umrahmten, bereiteten den Freun­den geistlicher Musik genußreiche Stunden; des- gleichm die Vorträge der vereinigten Männer­chöre unter der Leitung von Albert Kuhl (HörnS- hecmi Cm Hornsolo von D. Kuhlo hinterlieh ebenfalls einen tiefen Eindruck. Mit dem ßutber- licö .Sin feste Burg ist unser Gott" wurde daS Fest beschlossen.

Bortrog in der Historischen Fachschaft.

M«m berichtet itn«: Am 2. Iuli hielt Dr. Hei­chelheim der Historischen Fachschaft einen Vor- ttag über ..Größe und Viedergang der helle- nisttfchen Wirtschaft im 3. und 2. Iohrhundert v. Ehr." Eingang» verwie« der Redner auf die im heutigen Schrifttum bestehenden Theorien zum Untergang des Hellenismus und ihre Vertreter. K a r st e d t sieht den Viedergang des Hellenis­mus begründet im Eingreifen Roms, während R o st o v z e f f ihn durch innere Schwierigkeiten erklären will. Der Redner stellte sich die Auf­gabe. an Hand der uns bekannt gewordenen Wirt- schastSzahlen des Altertums die beiden Theorien nachzuprüfen und zu bewerten. Er unterscheidet acht verschiedene Sachgruppen: 1. wirtschaftliche Betriebs Verbesserungen, 2. Stand von Geld, Geld­verkehr und Zinsfuß, 3. Preise. Löhne. Frachten, 4. Bodenrente und Häusermiete, 5. Produktion, Import. Export, 6. Bevölkerungsbewegung. 7. Steuern, 8. Lebenshaltung. Mit Hilfe dieser Sach­gruppen glaubte bet Redner ein anschauliches Bild vom Stande der Wirttchaft geben zu können. Als Dergleichsmaßstab zog er den Wirtschafts- ftanb des 5. und 4. Iahrhunderts vor Christi heran. War an Hand der Zahlen für die ver­schiedenen Sachgruppen für daS 5. Iahrhundert, d. i. das Perikleische Zeitalter, eine wirtschaft­liche Blüte festzustellen, so ist die wirtschaftliche Lage des 4. Iahrhunderts geradezu katastrophal. Der Redner bezeichnete die explosive Gewalt, mit der das Hellenentum feit Alexander sich bessere Lebensbedingungen suchte, auch vom Wirt­schaftlichen her alS durchaus verständlich. Die Zeit des Hellenismus teilte Dr. Heichelheim in drei größere Perioden; die erste von 340 bis 280 v. Ehr., ist eine Aufstieg Periode, die zweite, von 280 bis 230, die Blütezeit des HellemSmus, die dritte, von 230 bis 160, die Kataftrophen- periode. Deutlich weist das Wirttchaftsleben in der Zeit von 340 bis 280 eine Aufwärtsbewegung gegenüber dem 4. Iahrhundert auf. Zwar ist noch alles in Gärung begriffen. Rückschläge find unvermeidlich, aber in dieser Zeit kristallisieren sich die Reiche heraus, die für das wirtschaftliche Geben der Folgezeit wichtig sind. Im Iahrzehnt von 260 bis 250 erreicht der Hellenismus seinen wirtschaftlichen Höhepunkt. Dieser erreicht zwar nicht mehr die Höhe des 5. Iahrhunderts, be­deutet aber gegenüber dem 4. Iahrhundert einen nie mehr erreichten Höhepunkt. Die folgenden Iahrzehnte von 250 bis 230 scheinen der Theorie Rostovzeffs recht zu geben. Durch dauernde Bru­derkriege innerhalb der hellenistischen Welt wird auch die Wirtschaft in Mitleidenschaft gezogen, sie geht mehr und mehr zurück. Aber in der Peit von 220 bis 200 kommt es noch einmal zu einer politischen Gesundung, zu einer wirtschaft­lichen Aufwärtsbewegung. Da führt das Ein­greifen Roms in den noch stark geschwächten Ge- sellschaftsorganismus zur Katastrophe. Der all­mähliche Aufschwung wird durch das Erscheinen der römischen Heere im Osten vernichtet. Eine nochmals versuchte Reorganisation des hellenisti­schen Ostens, die in der Zeit von 190 bis 180 stattfand, vereitelte Rom. Damit ist die Wirt- fchaftskrast des Ostens gebrochen. Rom ist, von außen gesehen, der Sieger. Aber die Verhältnisfe treiben mehr und mehr auch zum Untergang des Westens, und dies ist auch nicht mehr aufzu­halten, als Augustus in die Dahnen hellenisti­scher Herrscher, wenigstens auf dem Gebiet der Verwaltung, einlenkt. Mit diesen Ausführungen glaubt der Redner die Theorie Karstedts auch von der wirtschaftlichen Seite her im Großen und Ganzen stützen zu können.

Wirtschaft.

200 Millionen Mark Verlust bei Norbwolle.

Die Verwaltung der Vorddeutschen Wollkämmerei und Kammgarnspin­nerei. Bremen, teilt folgendes mit:

Au' Grund der Prüfungen der letzten Wochen, die Nch mit Rücksicht auf die zahlreichen Tochter- aefellfchaften. insbefonder« auf die V. V. Han» dels-Mij. Ultra Mare. Amsterdam, sehr schwierig gestalteten, müssen die Gefamlverlustedes. Konzerns nach Abschreibung aller Beteiligun­gen auf rund 200 Millionen Mark ge­schäht werden. Die Verluste sind in den letzten Iahren entstanden; die in Verbindung mit der Verschachtelung der einzelnen Gesellschaften inner­halb des Konzerns angewandten BuchungSmetho- den haben verhindert, sie früher zu erkennen. Eine Sanierung de- Unternehmens wird nur dann möglich fein, wenn die Gläubiger auf ihre Forderungen von insgefamt 240 Millionen Mark einen größeren Verzicht aussprechen. Unter dieser Voraussetzung ist zu erwarten, daß zur Zeit schwebende Verhandlungen mit den In- terefsentengruppen. die darauf hinzielen, dem Unternehmen außer den früher bereits für die Schaffung von Vorzugsaktien zur Verfügung ge­stellten 30 Millionen Mark weitere Mtttel in Höhe von 50 Millionen Mark gegen Gewährung des gleichen Betrages in Aktien zu sichern, in kurzer Frist zu einem positiven Ergebnis führen werden, wodurch die Einleitung eines Vergleichs­verfahrens sich vermeiden lassen werde.

Der Aktienindex. Der vom Statistischen Reichsamt errechnete Aktieninder (1924 28 - 100) stellt sich für die Woche vom 29. Juni bi« 4. Iuli auf 87,7 gegenüber 79,1 in der Vorwoche, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwer­industrie aut 73,9 (74,1), Gruppe verarbeitende Industrie aus 68,6 (69,2) und Gruppe Handel und Verkehr auf 100,6 (11,8t

Rheinische Stahlwerke AG.. Essen. Die Generalversammlung der Rheinischen Stahl­werke AG.. Essen, genehmigte den Abschluß für 1930 31 mit 6 Proz. (7,5 Proz.) Dividende. Wie von der Verwaltung ausgeführt wurde, wird sich die Gefellfchaft auch in Zukunft, wie bisher, von jeder Expansionspolitik femhalten. Die Verbin­dung mit der IG.-Farbenindustrie werde auch in Zukunft nützlich fein. Die Verwaltung fei über­zeugt. daß die Transaktion mit den Riebeck- Montan-Aktien sich günstig auswirken werde. Zur gegenwärtigen Geschäftslage wurde mitgeteilt, daß die Kohlenabrufe keine Steigerung erfahren haben. Erfreulich sei daS Zustandekommen des Kohlen- syndikats auf eine Dauer von zehn Iahren. Man könne hoffen, dah dadurch der Absatz günstig be­einflußt werde.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 8. Iuli. Tendenz: schwach. Die Llngewihheit über die Gestaltung der Devisen­marktlage rief an der heutigen Börse starke Zurückhaltung hervor. Unter dem Eindruck der Kursrückgänge an der gestrigen Veuyorker Börse erfuhr die Abwärtsbewegung der Kurse, die bereits an der gestrigen Abendbörse zu bemerken aewesen war. eine Fortsetzung in verstärktem Ausmaße. Vervosität ging vor allem von den sich erhaltenden Gerüchten über angebliche Schwie­rigkeiten bei deutschen Privatbanken aus, wobei eine posittve Grundlage allerdings nicht genannt werden konnte. Die große Aktion der Heber- nähme einer Ausfallburgschaft in Höhe von 500 Millionen Mark für die deutsche Golddiskont­bank wurde dagegen geteilt aufgefaßt und blieb auf die Gesamtstimmung ohne nennenswerten Einfluh. Da vom In- und Auslande Berkaufs- orders in größerem .Umfange Vorlagen, traten gegenüber der gestrigen Abendbörse Kursverluste von 1,5 v. H. bis 3 v. H ein. Darüber hinaus waren Salzdetfurth 10 v. H, Siemens 5.5 v. H. Zellstoff Waldhof 5 v. H. und Licht & Kraft 5,5 v. H. schwächer notiert. Von Ehemiewerten lagen IG.-Farben 4,5 v. H. und Scheideanstalt 3,5 v. H. niedriger. Recht schwach lagen ferner AEG.. Gesfürel. Schlickert, Rheinstahl, Holzmann und Aku, bei denen Verluste bis zu 4 v. H. zu verzeichnen waren. Bei Bankwerten ergaben sich nur kleinere Kurseinbuhen. Lediglich Reichsbank verloren 2,75 v. H. und Danatbank 2 v. H. An den übrigen Märkten kam infolge der Enge des Geschäftes zunächst keine Votierung zustande. Deutsche Anleihen lagen ebenfalls schwach, Alt- besitz minus 1 v. H. Auch fremde Werte waren leicht gedrückt. Am Pfandbriesmarkt war die Lage noch recht unübersichtlich. Goldpfandbriese waren eher etwas angeboten. Reichsschuldbuch­forderungen lagen 2 v. H. niedriger. Im Verlaufe

konnten sich die Kurse etwa« erholen, da da« Angebot nachgelassen hatte und die Spekulation einige Deckung «Nachfrage bekundete Man hofft, daß durch ein rasche« Eingreifen der Regierung die Durchführung des Plane« für die deutsche GolddiSkontbank fchnellfteri« gewährleistet wird. Gegenüber den vorherigen Verlusten stellten sich Erholungen von 1 biS 1.5 v. H ein. Am Geld­markt war Tagesgelb zum Satz von 8 v. H aus­geglichen. Am Devisenmarkt notierte Reichsmark gegen Dollar 4,2140, gegen Pfunde 20.5050. Im llsancenverkehr lag Paris gegen London fest. Man nannte London gegen Reuyork 4.8660, gegen Pari« 124.16. gegen Mailand 92.94. gegen Madrid 51,25, gegen Schweiz 25,08, gegen Hol­land 12,0840.

Berliner Börse.

Berlin, 8. Iuli. Wenn auch heute Vormittag die Tendenz eher zur Schwäche neigte, rechnete man doch nicht mit einem so schwachen Börsen- beginn. Man hatte jedenfalls angenommen, dah die Vachricht von den 500 Millionen Mark Kredit der deutschen Wirtschaft für die GolddiSkontbank außerordentlich beruhigend wirken würde, doch übte sie an der Börse nur einen geringen Eindruck aus. Dor allem will man erst die Wirkung im Auslande abwarten. Die Gerüchle von einer lang­fristigen Anleihe für das Deutsche Reich der Daily Herald" schreib', von 1,5 Milliarden Mark konnten ebenfalls heu e kaum wirken. Verstim­mend wirkte vor allem die schwache Veuyorker Börse, wozu auch heule schwache Meldungen von den Auslandbörsen gekommen sind. Die Speku­lation schritt auf allen Märkten zu D.lattstellun- gen, zumal auch von außen DerkaufsorderS ein­gegangen waren, zum Teil aus dem Auslände. Die Rückgänge zu den ersten Kursen waren recht erheblich und gingen zum Teil bis zu 10 Prozent. Etwa 14 Werte erschienen mit Mi­nus-Minuszeichen. Besonders schwach tagen Svenska, Karstadt, Alu, Mannesmann, Stahlver­ein, IG.-Farben, Chade, Schuckert, Siemen« und Westeregeln. Salzdetfurth gingen um 10 Proz. zurück. Vordwvlle, die heute zum letztenmal per Termin gehandelt wurden, gingen bei einem An­gebot von 2000 2,63 Proz. zurück. Braubank wur­den heute exklusive Dividende notiert. Vur Dank Elektrischer Werte lagen heute bei einem Gewinn von 3 Proz. fester. Deutsche Anleihen waren na­türlich ebenfalls sehr schwach. Altbesih gingen um 0,75 Proz. Veubesitz über 0,25 Proz. zurück. Auch Ausländer lagen schwacher, ebenfalls Pfandbriefe und Reichs'chuldbuchforderungen, letztere bei etwa Iproz. Rückgängen. Geld war zwar etwas billi­ger, doch nrch sehr gesucht. TageSgeld stellte sich auf 8 bis 10 Proz., die andern Sähe unverändert. Am Devisenmarkt scheint da« Angebot heute wieder gering zu sein. Im Verlause gin­gen die Kurse bei weiteren Abgaben der Börse und des Auslandes zurück. Degen Anfang ergaben sich neue Verluste bis zu 3 und 4 Proz. IG - Farben lagen schwach. Otavi lagen auf die starke KupferpreiSermähigung angeboren. Im späteren Verlauf konnten sich verschiedentlich kleine Er­holungen durchsetzen.

Frankfurter Getreidebörse.

F r a n k f u r t a. M., 8. Iuli. SS wurden notiert: Weizen 290 Mk. Roggen 245 biS 240, Hafer (int) 190 pro Tonne; Weizenmehl (südd., Spcz. 0) 38,75 bis 39,75, Roggenmehl 32,25 bis 33,25, Weizenkleie 10,40 bis 10,50, Roggenkleie 11,50 TH. pro Doppelzentner. Tendenz: Stetig.

Schwcinemarkt in Gedern.

Y Gedern, 7. Iuli. Trotz heftigen Regen« war der Auftrieb zum heutigen Schweine­rn a r k t befriedigend hoch. Es standen 605 Tiere zum Verkauf. Für 6 Wochen alte Ferkel wur­den 8-10 Mk., für 6-8 Wochen alte 10-14 Mk, und für Läufer je nach Qualität 1520 Mk. be­zahlt. Der Handel war schleppend. ES verblieb geringer Ueberftanb.

Aus dem Amtsverkündigungsblait.

Das Amtsverkündigungsblatt Vr. 47 vom 3. Iuli enthält: Straßensperre. Sonntagsruhe im Handelsgewerbe in den Land­gemeinden des Kreises Gießen. Antrag der Gemeinde Klein-Linden auf Genehmigung einer Kläranlage. Schülerferienkarten. Dienst­nachrichten.

* Das AMtsverkünbigungsblatt Vr. 48 vom 7. Iuli enthält: Stand der Maul- und Klauenseuche in Hessen. Der Geschäfts­gang beim Kreisamt Gießen. Sonntagsruhe im Handelsgewerbe in den Landgemeinden de« Kreises Gießen. Sperrung einer Lahnstrecke. Das Ergebnis der Hauptkörung im Iahre 1931.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 o.H., Lombardzinsfuß 8 o. S).

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47

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Sbcinffdit (SltUnjität .... 9

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16.5

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146

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61

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Satiwerke Sestrreaeln .

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Scheideanstalt.....

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Zementwerk Saristadt. .

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Zellstoss Ealbbo, . . .

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Zellstoss Aschaffenburg .

6

57,25

54

61.75

Dessauer @a$.....

. 9

115,25

110,5

Tairnler Motoren . . .

e

. O

25.5

25,25

24,25

Teutsche Linoleum . .

. 5

61

59.25

60.5

56,75

37

Lrenstetn & koppel . .

. O

39

Leonhard Tietz ....

. k

85

85

82

SoenSko .......

15

241,5

232

2 ha de........

-

261,75

251,25

nranksurker Maschtneu .

. O

8,5

Gntzner.......

Mainkrastwerke Höchst a.

. C

26

26,25

K.

. 6

Süddeutscher Zucker . .

10

104,5

-

Banfnofcru

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2R.

SerlIn,7.Züsl

«eld

Ärief

Amerikanische Roten.......

4,217

4.237

Belgische Roten.........

58,80

59.04

Dänische Roten.........

112,63

113,07

Englische Roten.........

20,49

20,57

Französische Noten........

Holländische Roten........

16,487

16,547

169,43

170,11

Italienische Noten........

22,11

22,19

Rorwegischc Noten........

112,61

113,05

Drutsch-L esterreich, i 100 Schilllntz

59,13

59,37

Rumänische Noten........

2,495

2.515

Schwedische Noten........

112,94

113,38

Schweizer Roten.........

81,68

82.00

Spanische Noten.........

40.02

40.18

Ungarische Roten ........

73,30

73,60

7. IvN

8. Iuli

«mtllche »eld

Notierung Zrirt

»mtllche Seid

Notierung »rief

Helsingfort .

10.593

10.613

10.593

10.613

LZ.en. . . .

59,19

59.31

59,205

59.325

Prag . . .

12,473

12,494

12,473

12.493

Budapest. .

73,43

73,57

73,40

73.54

Sofia . . .

3.047

3.053

3.049

3.055

Holland . .

169.43

169.77

169.44

169,77

LSlo. . . .

112,72

112.94

112,72

112,94

Kopenhagen.

112,74

112,96

112,72

112.94

Stockholm .

112.89

113,11

112,86

118.08

London. . .

20,475

20.515

20,475

20,515

Buenos Alrek

1.344

1.348

1,341

1,345

Neuvork . .

4.209

4,217

4.209

4,217

Brüssel. . .

58,78

58,90

58,77

58,89

Italien. . .

22,06

22,10

22,045

22.085

Sarii . . .

16,475

16,505

16,478

16,518

Schweiz . .

81,63

81,79

81,67

81.83

Spanien . .

40,36

40,44

40,03

4O.ll

Tanzig. . .

81,87

82,03

81.89

82.05

Japan . . .

2.081

2.085

2,081

2.085

Rio de Ian..

0,316

0,318

0,315

0.317

Jugoslawien.

Lissabon . .

7.437

18,67

7.451

18,71

7.437

18,68

7,451

18,72