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II bei Lich.
lüiksfall am Oster« rahe Lich-Äiedcr- Ergänzung un'nc» indes: Die alsbald iteten Feststellungen e Gießen haben er- )lgenschtverrn Zu- Liehautv und dem ite 22 Jahre alte : aus Lich noch am nehrere Wictschalten inen, Motorrad nach lte. Aus dieser Fahr: iHeinrichLud.
Mähren einhft. 1 zwischen Lich und . Motorrad fahren- chr Tten gl er iri: line im Zickzack d: 5 dieser Autofahrer gssignalen veranlas" lüd) bewogen, naai d diesem Auto den jturt-c unmittelbar den Motorradlern
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dann das Vrehtransportauto des Händlers Horn aus Ober-Hörgern entgegen, das von dem Hohne HornS geführt wurde, der anscheinend auch nicht ganz nüchtern war und in seiner Begleitung zwei junge Leute aus Ober-Hörgern in dem Auto hatte. Dieser Kraftwagen kam mit einer Ladung Dich von üuedborn und sollte nach Griedel und Butzbach fahren. Einer der Autoinsassen bekundete, Stengler sei mit seinem Motorrad auf der in der Fahrtrichtung ; des Autos gelegenen rechten Straßenseite. nach der Fahrtrichtung des Motorradlers also links, mithin auf der verkehrten Seite gefahren. Kurz vor dem herankommenden Transportauto habe Etcnglcr versucht, die Landstraße noch zu überqueren, um auf die vorschriftsmäßige Straßenseite zu gelangen. Dabei sei er zu dicht an das ' Auto herangekommen, so daß dann der Zu
sammenstoß erfolgte. Die Polizeibehörde schließt aus der Lage der beiden Leichen und des Motorrades aber auch, daß der Führer deS DiehautoS die Kurve scharf geschnitten und dadurch zu dem Zusammenstoß beigetragen hat. Der Autvführcr Horn selbst, der etwa 100 Meter nach dein Vorfall kurz hielt, das Schutzblech vom Aad- reifen hochbog, und dann weiterfuhr, ohne sich ! um die Derunglüdten zu bekümmern, konnte in
der Aacht zum Dienstag zu einer klaren Schilderung des Sachverhalts nicht gebracht werden. Cr wurde gestern nachmittag aus der Haft rm Licher AmtSgerichtsgesängnis zur richterlichen Vernehmung vorgeführt und gestern abend wieder auf freien Fuß gesetzt, da Verdunkelungsgefahr nicht mehr vorlicgt und auch Fluchtverdacht nicht besteht. Aach dem erforderlichen gerichtsärztlichen Befund der Leichen wurden diese gestern i zur Bestattung freigegeben. An dem Transport
auto wurde bei dem Zusammenprall der linke Kotflügel völlig cingedrüdt. außerdem entstand am Vorderbau des Wagens weiterer Schaden, dessen Ausmaß einen Anhaltspunkt gibt für die ; Wucht deS Zusammenpralls Das Motorrad ; wurde am Dorderbau ebenfalls stark mitgenom
men. Beide Fahrzeuge wurden nach den behörd- I lechen Feststellungen freigegcben.
Bornotizen.
— Tagcskalendcr für Mittwoch. Stadttheater: „Viktoria und ihr Husar" von 19.30 bis 22.30 Uhr. — Lichtspielhaus Bahnhof- i strahe: „Ihre Majestät die Liebe".
Aus dem Stadttheaterbureau । wird uns geschrieben: Heute, 19.30 Uhr (im Mittwoch-Abonnement) und morgen, Donnerstag, 19.30 Uhr, im Dienstag-Abonnement. Gastspiel der Vereinigten Operettentheater Bochum-Ham- I l>orn. Zur Aufführung gelangt die Operette »Viktoria und ihr Husar", Musik von Paul Abraham, mit einem Personal von 70 Personen. Die Intendanz macht darauf aufmerksam, daß diese beiden Gastspiele die letzten Operettenvor- । Stellungen dieser Spielzeit sind. Opcrettenpreisc.
Am Freitag, 10. April, Gastspiel von Auguste , Prasch-Grevenberg, Ehrenmitglied des Meininger i LandcStheatcrs, in der Erstaufführung des breiartigen Lustspiels: „Die Welt, in der man sich langweilt", von Edmund Pailleron; Spielleitung I Peter Fassott.
— D i c Stabs musik der Heilsarmee | aus Berlin veranstaltet am nächsten Freitagabend in der Aula des llniversitätsgebäudes ein geistliches Moniert. Die Veranstaltung sei zum Besuche bestens empfohlen. Näheres ist aus der gestrigen Anzeige ersichtlich.
Leutnant z. S. Wittich
über die Miltelmeersahrt der deutschen Linienschiffe.
Im Kreise der Mitglieder des hiesigen Vereins | für Bewegungsspiele und des M arine« I Vereins hielt gestern abend im Eaf6 Ebel Lcut- [ nant 3. c. Wittich vom Linienschiff „Hessen" einen i Vortrag über die Mittelmeerreise der deutschen Li i nienschiffe, über die wir s. Z. in Reiseberichten aus I Wittichs Feder unsere Leser informierten Der Redner | führte im Geiste seine Zuhörer erst nad) fticl, erzählte I von den mannigfachen Vorbereitungen, die für eine I längere Ausreise an Bord eines Kriegsschiffs ge- I troffen werden müssen, und von dem Leben und I Treiben auf dem Schisse selbst. An Hand von Bil- I Gern vermittelte cr einen Eindruck von den Großen- ■ v.rhältnissen des Schisses: man hatte Gelegenheit, ■ die Mannschaften bei der Arbeit zu sehen, und cr I libtc dann die Ausreise mit, die durch den Kaiscr- I Wilhelm-Kanal in die Nordsee führte. Durd; den ■ Acrmelkanal, durch den Golf von Biseaya, der durd) I feine Stürme bekannt ist und den Schiffen fdjroer I zu schaffen macht (einige Sturzseen über Bord I waren in prächtigen, künstlerisch gesehenen Bildern I s.stgchaltcn), um Eap Finisterre und Durd) die
Meerenge von Gibraltar führte die Reise. In 211b
conte, einem spanischen Hafensradtchey, wohnte die Mannschaft einem Stierkampf bei, den der Redner in anschaulicher Form zu schildern wußte. Die weitere Reise führte nach dem Golf von Neapel, nach Sizilien: Palermo, Syrakus, Taormina wurden besucht, schließlich liefen die Schiffe Venedig an. In Bildern lernten die Zuhörer die Schönheiten der Lagunenstadt kennen, und auch hier wußte der Redner viel Wisfenswertes zu erzählen. Die Rück reife führte die Linienschiffe nod) "Dor die Instl Korfu, und schließlich kehrte man im Geiste mit den Schissen nach Kiel zurück. Mit einem kernigen, von tiefer Heimatliche erfüllten Spruch beschloß der Vortragende seine mit großem Beifall aufgenommenen Ausführungen. Eine lange Reihe, zum großen Teil felbft vorn Redner angenommener Bilder gab dem Vortrag em besonderes Gepräge. Der Rest des Abends war der Geselligkeit gewidmet, die durch Darbietungen prächtigen Secmannshumors ihre eigene Note erhielt. Die Mannschaft des Linienschiffs „Helfen“ dürfte sich in Gießen wiederum, wie früher, «ehr wohlgefuhlt haben. Der Führer und die Matrosen gaben ihrer Freude über die gastliche Aufnahme unverhohlen Ausdruck, und sic werden sich sicherlich noch lange an die in Gießen verlebten schonen Stunden erinnern.
•• Kreisausschußsitzung fällt aus. Die öffentliche Kreisausschuß sihung, die für Samstag, 11. April, anberaumt war und in der der Einspruch gegen die Bürgermeisterwahl in Holzheim verhandelt werden sollte, fällt aus.
•• Personalien. Verseht wurde der Amtsvorstand des Forstamts Bingenheim, Forstmeister Georg Eckert, wegen Aushebung des Forstamts Bingenheim vom 1. April ab in gleicher Dienst- eigenschaft in das Forstamt Lengfeld. - 3n den Ruhestand verseht wurde der Dermessungsober- Inspektor Friedrich Fuchs zu Alsfeld auf sein Aachsuchen mit Wirkung vorn 1. Juli ab. Ernannt wurde der Hilfsamtsgehilfe beim Pathologischen Institut der Landesuniversität Gießen Ludwig Veite zum Institutsgehilscn beim gleichen Institut mit Wirkung vom 1. März ab.
** Seinen schweren Verletzungen erlegen. Der 4öjäf)rigc Arbeiter Karl N a u aus Weickartshain, der — wie gestern berichtet — am Samstagnachmittag bei der Arbeit in der Eiscnstein- grube bei Atzenhain von Erdmassen verschüttet wurde, ist gestern abend in der Chirurgischen Klinik leider seinen jd)weren inneren Verletzungen erlegen.
*• Studierende der Pädagogik werden nur nod) in Main z angenommen. Die hessische Regierung hat die Verfügung erlassen, daß neue Immatrikulationen sür Studierende der Pädagogik für das kommende Semester nur nod) an dem Pädagogischen Institut in Mainz angenommen werden. Die am Pädagogischen Institut Darmstadt Studierenden verbleiben bis zum Ende ihres Studiums in Darmstadt.
Oderheffen.
Landkreis Wieweil.
d. Heuchelheim, 7. April. Am Donnerstag wurde unser neuer Bürgermeister Rinn durch Regierungsrat Dr. Braun als Vertreter des Kreisamtes Gießen in fein Amt eingeführt und vereidigt. Regierungsrat Dr. Braun hob in einer Ansprache die Schwierigkeiten der zu lösenden Ausgaben, die sich durch die Rotzeit ergeben haben, hervor und betonte, daß ein ganzer Mann erforderlich sei, der unbeirrt seinen Weg gehen müsse, wenn er seinem Amte gerecht werden wolle. Der neugewählte Bürgermeister Rinn erklärte, daß er lich der Schwierigkeiten bewußt sei, er werde aber alles ausbieten, um das Vertrauen aller Gerncindemit- glicbcr zu erwerben Sodann leistete er den vorgeschriebenen Diensteid. Die Gemeinderatsmitglieder O. Kreiling (SPD.) und L. SackVll. (Bürgerl. Frakt.) gaben der Hoffnung auf gedeihliches Zusammenarbeiten mit dem Bürgermeister Ausdrud. — Für den 12. April steht nunmehr auch die Beigeordnetenwahl bevor. Die bürgerliche Liste bringt hierfür das Gemeinderatsmitglied Ludwig Sack VII. in Vorschlag. Für die Liste der Sozialdemokratischen Partei kandidiert Installationsmstr. A Schmidt.
x Altcn - Duscck, 7. April. Am ersten Öfter- seiertag veranstaltete der M a n d 0 1 i n c n k 1 u b ..Frisch aus" einen Konzertabend, den man als einen schönen Erfolg des noch jungen Vereins bezeichnen darf. Musikvorträge unter Leitung des Dirigenten L.Schreiner wechselten ab mit Darbietungen eines Gesangsauartctts. die sämtlich von den zahlreichen Besuchern wohlverdienten Beifall ernteten. Im zweiten Teile des Abends brachte Fräulein Emmi Benner (Atten-Duscck) einige Lieder mit Gitarrebegleitung schön zum
Vortrag. Mit zwei flott ausaeführten luftigen Theaterstüdchen sand das reichhaltige Programm seinen Abschluß.
Mrcie Friedberg.
WSR. Friedberg. 7. April Am ersten Osterseicrtag wurde das zehnjährige Söhnchen des Eisenbahnbeamten Gröninger in Ober-Wöllstadt von einem Auto erfaßt und überfahren. Trotz sofortiger Operation im hiesigen Bürgcrholpital ist das bedauernswerte Kind an den schweren inneren Verletzungen, die es bei dem Unfall erlitten hatte, gestorben.
<£ Bad - Nauhcim, 6. April. In seltener geistiger und körperlicher Irische feierte Amts- gcrichtsdircklor i. R. Dr. Fuhr seinen 70. Geburtstag. Der Jubilar, der sich seit feiner Ruhe standsversetzung der Anwaltstätigkcit widmet, erfreut sich als Jurist wegen seines Gerechtigkeits- empfindens größter Wertschätzung. Er machte sich
über feine berufliche Tätigkeit hinaus aud> Im öffentlichen Leben der Stadt sehr verdient. Er ist heute noch Vorsitzender der hiesigen Abteilung der Deutschen Kolontalgcscllschast. Dem Jubilar gingen zahlreiche Glückwünsche aus allen Bevölkerungskreisen zu. u. a. auch ein Glückwunschtelegramm des Gießener Oberbürgermeisters Dr. Keller, der mitteilte, daß die Stabt Gießen die Verdienste Dr. Fuhrs um die Schaffung des Gießener Volksbades durch Anbringung eines Bildes des Jubilars im Volksdad ehren werde. Amtsgerichtsdirektor i. R. Dr. Fu hr war früher viele Jahre in Gießen in Amtstätigkeit.
Srieffaften der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Sdjnftleitung.)
C. 140. ’-Uad) § 6 Absatz 3 des Einkommensteuer gesetzes unterliegen Lotteriegewinne nicht der Ein Fommenfteuer.
Wirtschaft.
* Der Aktienindex. Der vom Statistischen Reichsamt errechnete Aktie.iinder (1924 26
100) stellt sich für die Woche vom 30. März dis 4. April auf 92,8, gegenüber 91,8 in der Vorwoche, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie auf 89,1 (87.3), Gruppe verarbeitende Industrie auf 82,3 (81,5) und Gruppe Handel und Verkehr auf 114.5 (113,6). Für den Durchschnitt des Monats März 1931 ist der Index mit 91.1 gegenüber 85,6 im Durchschnitt Februar 1931 ermittelt, und zwar in der Gruvpe Bergbau und Schwerindustrie 86,2 (79,0), in der Gruppe verarbeitende Industrie 81,0 (75,6), und Gruppe Handel und Verkehr 113,0 (108,7).
' I.-G.- Farbenindustrie AG., Frankfurt a. M. Wie WTB.-Handelsdienst auf Anfrage von der Verwaltung der I.-G.-Farben- inbuftric erfährt, sind sämtliche im Umlauf befindlichen Gerüchte über die voraussichtliche Dividende verfrüht. Die Bilanzfiyung des Aufsichtsrates findet am 2. Mai statt.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 8. April. Tendenz: unsicher. Die Unsid)crheit Hinsichtlid) der Dividende der J.-G. Farbenindustric bewirkte aud) zu Beginn der heutigen Börse eine stärkere Zurückhaltung der Speku lation. Die Grundstimmung war jcdod) nicht u n f r e u n b l i d), doch bestand allgemein eine gc wisse Unsicherheit. Da auch der Ordereingang von außen her stark nachgelassen hat tind die gestrige 'Jlcui)orfcr Börse wiederum in schwächerer Haltung schloß, bewegte sich die Umsatztätigkeit in sehr engen Grenzen. Die ersten Notierungen lagen zum Teil etwas freundlicher, nachdem schon vorbörslid) höhere Kurse genannt worden waren. Später machte sich bei der Spekulation wieder Abgabe ncigung bemerkbar, und die Kurse konnten fid) nicht mehr ganz behaupten. Einige Anregung bot die über- raschend feste Haltung des Kalimarktes, an dem sogar kleine Kundenorders zur Ausführung gekom- men fein sollen. Salzdetfurth eröffneten 5,5 v. H- und Aschersleben 1 v. Sy fester. Durd) feste Haltung fielen nod) am Bankenmarkt Neue Reichsbank mit plus 4 0. H auf. Im übrigen war die Kursgestal tung gegenüber der gestrigen Abendbörfe uneinheitlich. Aefter eröffneten erneut Süddeutsche Zucker, Aku, Bemberg, Karstadt, Deutsche Linoleum^ Bauunternehmungen bei Besserungen bis 2,25 d. Sy Stärker abgeschwächt lagen von variablen Papieren Iunghans, die nad) der gestrigen Steigerung 3,5 u. Sy einbüßten. Der Ehemiemarkt lag im ganzen etwa behauptet. Von Elektrowerten setzten AEG. 0,75 v. H- fester ein, während Licht & Kraft und Elektrische Lieferungen bis 1,75 v. Sy nachgaben. Siemens lagen behauptet. Am Montanmarkt lagen Rheinische Braunkohlen minus 7,75 v. Sy mehr gedrückt, Phönix plus 4,75 u. Sy Aon sonstigen Ter- minroerten gewannen Bayrische Hypothekenbank 1 v. Sy Der Anleihemarkt lag sehr still und ohne Veränderung. Am Pfandbriefmarkt blieben Städte bcsitzanleihe weiter gesucht. Auch nad) Industrieobligationen bestand noch Nachfrage. Reichssd)uld- budjforbcrunqcn unverändert. Im weiteren Verlaufe der Börse machte fid) von feiten der Arbitrage verstärktes Interesse für AEG. bemerkbar, bie erneut 1,5 u. Sy anzogen, während die übrige Börse unverändert blieb und uneinheitlich lag. Scheide anstatt gaben bis 1 0. Sy nach. Das GesdM war nad) wie vor gering. Am Geldmarkt machte fid) eine weitere Erleichterung bemerkbar, fo daß der Satz für Tagcsgcld erneut ermäßigt wurde. Tagesgcld stellte fid) auf 4 0. Sy, Monatsgeld auf 5,25 bis
5,5 v. Sy Am Devisenjnarit zeigte die Mark wieder eine Befestigung. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1985, gegen Pfund 20,4025. Aon Valuten lagen Paris und Mailand schwächer, London international fest. London gegen Reuyork 4,8523, gegen Paris 12,423, gegen Mailand 92,8250, gegen Madrid 44,10, gegen Schweiz 25,2375, gegen Holland 12,1190.
Berliner Börse.
Berlin. 8. April. Aach einem unsicheren und fast geschäktslofen Vormittag machten lich schon vorbörslich leichte Anzeichen einer Besserung bemerkbar, und die Tendenz war zu Beginn de« offiziellen Verkehrs wieder freundlich. Obwohl die Kursgestaltung lehr uneinheitlich war, konnte man gegen die schwachen Frankfurter Abendkurse leichte Erholungen seststellen. Trotzdem wiesen viele 1- bis 2prozcntige Abschwächungen gegen gestern Mittagschluß auf, denen wiederum Besserungen bis 1 Prozent, vereinzelt 2 Prozent, gc- genüberstanden. Die Festigkeit der Rentenmärkte gab der Börse eine kräftige Stühe. Verkaufs- orders waren nur in geringem Umfange vorhanden. Man konnte aber auch wieder Rückkäufe der Arbitrage und Deckungen der Spekulation, die gestern Blanloabgaben vorgenommen hatte, bemerken. Die wahrscheinliche Verschiebung der Besprechungen der Minister in London und die gestrige sd)wack;e Reuyorker Börse blieben ohne Einfluß. Dagegen bewirkten etwas bessere Mitteilungen aus der Tertil-, Draht- und Stabeisen-In- dustrie an den betreffenden Märkten Anregung Am Farbenmartt konnte man kaum Interesse des Rheinlandes seststellen. trotz aller anders lautenden Rachrichten glaubt man an der Börse doch, daß die Dividende bei I.-G.-Farben 12 Prozent brutto betragen wird. Ehade und Svenska lagen je 3 Mk.. Berger. Iunghans. Thüringer Gas, Bemberg unö Polyphon 2 bis 3 Prozent niedriger Kaliwerte wieder bis 2,5 Prozent fester. Auch Holzmann. Hackethal und Reue Reichsbauk- anteile bis 2,5 Prozent anziehend. Earotti gingen infolge der Meldung einer wahrscheinlichen drei- bis vierprozentigen Dividendereduktion bei einem Umsatz von 8 Millionen 8.5 Prozent zurück. Deutsche Anleihen nicht ganz einheitlich. Bon Ausländern besserten sich Bosnier Eisenbahnen um 1 Prozent Re chsschuldbuchsorderungen weiter fest. Tagcsgcld war mit 5,5 bis 7,5 Prozent etwas leichter. Monatsgeld unverändert 5.5 bis 7 Prozent. Warenwechsel etwa 5,1 Prozent. Im Verlaufe schritt die Spekulation zunächst weiter zu Deckungen, später wurde cs aber nach Erledigung der cingcgangcncn Orders wieder ruhiger, und die Börse nahm Realisationen vor, so daß die sührenden Werte zum Teil 1 bis 2 Prozent gegen Anfang verloren.
Frankfurter (Getreidebörse.
Frankfurt a. M.. 8. April. Es wurden notiert: Weizen 305: Roggen 212 bis 214; Braugerste 235 bis 210; inländischer Hafer 192.50 dis 195; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 43.75 bis 44.75; Roggenmchl 29 bis 33.75; Weizcnkleie 11,60 bis 11,75; Roggenkleie 12,75 Mk. Tendenz: befestigt.
Tchweinetnarkt in Lich.
L i ch, 7. April. Aus dem heutigen Schweine m a r 11 in unserer Stabt standen 866 Ferkel zum Verkauf. Der Geschäftsverlauf war gut, der Markt hinterließ jedoch geringen Ueberftanö. Man bezahlte für Ferkel bis zu 6 Wochen alt 18 bis 20 Mark, 6 bis 8 Wochen alt 21 bis 25 Mark, 8 bis 10 Wo chen alt 26 bis 28 Mark.
Kurszettel -er Berliner un- Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befd)losjenen Dividende an. — Reichsbanldiskvnt 5 d. Sy, Lombardzinsfuß 6 0.3).
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