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Wirtschaft

Banknoten.

7-1 \ 81

8-1

53,5

0.2H.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt

50,13

3,15

26,25

2,25

53,3

5,25

100

97

97

13,1

6,85

85,5

101

53

5,2

89,5

26,3

2,4

1,35

22,25

18

18,4

1,4

22,25

18 18,5 1,35

3,1

3 3

18,25 1,4

3,15

3,1

8,75

13,4

6,75

Nachdem schon zweimal diesbezügliche Be­schwerden unter , Eingesandt" zur Sprache kamen, kann ich heute nicht umhin, als Dritter mich zum Wort zu melden. Es handelt sich nämlich hier um einen, wenn ich sagen darf, abstrakten Fall.

Wir haben schon gut drei Jahrzehnte unser Geschäftshaus (Engros-Gefchäft) im Nordviertel der Stadt, und zwar war dies Haus Nr. 9. Einige Jahre vor dem Krieg fand plötzlich eine Llmnumerierung statt und unser Hauserhielt Nr. 11. Wir muhten infolgedessen unsere sämt­lichen Drucksachen und alles, was damit zu- sammenhing, ändern lassen und dennoch kamen mitunter in der ersten Zeit Verwechslungen von­seiten unserer Kundschaft vor. Nach und nach verlor sich dies aber.

Ganz komisch muh es aber klingen, wenn tour jetzt zu unserem größten Erstaunen benachrichtigt werden, in unserer Straße erhielten die Hauser neue Nummern und unser Anwesen sei jetzt

85

100,3

53

5,13

89,5

50

50,6

99,5

92

88,6

100

97

97

95,5

4% Ceiienetdiitoe Goldrente . - 4,20% Lcsterreichtsche Stlberrenle

4% eckterreichttche Einheitliche Rente...........

4% Ungarische Goldrente ....

4% Ungarische ©taatirenle v. 1010

4Vt% |)eeoL oon 1918.....

4% Ungarische Kronen real« . . -

4% Türkische Zollanleche von 1911

4% Türltiche BagdadbahnÄnl Serie I...........

1% deögl. Serie 11.......

5% Rumänische vereinh. Rente von 1903 ..........

4%% Rumänisch« vereinh. Rente von 1013........- -

% touswritoe Seele .

grün, 7Junuar

LImerikanstche Noten ...... Belgische Noten. ....... Läniiche Noten ........

Englische Noten ....... yranzchische Noten ....... Holländische Noten ....... Italienische Noten........

Norivegilche Noien.......

Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten ....... Schwedische Note» ....... Schmelzer Noten ........ Spanische Noten ........ Tschechoslowakische Note».....

Ungarische Noten ......

furt, 20 Uhr im Dorlesungsgebäude, Hörsaal 44. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Das Land des Lächelns ' mit Nicharo Tauber. Astoria-Licht- spi-ele:Rm^Tin-Tin, der König der Wildnis" undMein Herz gehört dir". Dortrag:Die Arbeitslosenversicherung" von NegierungSrat Dr. Dues, 20.30 älhr im Heim des DHD.

2lus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen, Freitag. 19,30 Uhr, findet die Erstaufführung der KomödieDer Kaiser von Amerika" von Bernard Shaw statt. Die Berliner Erstaufführung war ein Erfolg großen Formales, ebenso wie an allen übrigen Bühnen, an denen dieses Stück bisher aufgefuhrt wurde. Das Weihnachtsmärchen »Goldmarre und Pechmarie". das am Sonntag. 11. Januar, zum letztenmal gegeben wird, beginnt an diesem Tag bereits um 14,45 Uhr.

Eine Protestkundgebung der An­gestellten. die sich mit der Kündigung der Tarifverträge beschäftigen soll, wird in unserem heu­tigen Anzeigenteil von der Gießener Ortsgruppe des Dcutfchnationalen Handlungsgehilfen-Verbondes auf kommenden Freitagabend in das Caf6 Leib cinbe- rufen. (Siehe Anzeige.)

Der Deutschnationale Arbeiter­bund, Ortsgruppe Gießen, veranstaltet am kommenden Samstag, 20.15 Uhr, imPostkeller' einen öffentlichen Dortragsabend, bei dem Land­tagsabgeordneter P. N ü f f e r über das Thema /Deutschnationale Dollspartei und Arbeiter­schaft" sprechen wirb. (Siehe heutige Anzeige.)

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Jissern geben die Höhe der zuletzt befd)toffenen Dividende an. - Reichsbankdlslont 5 Lambardzinsfutz 6 v.h.

Beginn des offiziellen Verkehrs in eine 2lb- s ch w ä ch u n g um. Neben den wirtschaftlichen Momenten, wie die Streiklage in Oberschlesien, schlechter Abschluß der Metallgesellschaft und der Bemberg AG., Erhöhung des Fehlbetrages der Reichsfinanzen um 140 Millionen, der schwache Neuhorker Schluß usw., verstimmte vor allem der weitere Nückgang der Svenska-Aktien. Auch Bem­berg lagen erheblich gedrückt. Schiffahrts-Aktien lagen stärker angeboten und bis 4 Prozent schwächer. Einige Nachfrage bestand wieder nach Reichsbankanteilen, während Julius Berger mehr zufällig 2,5 Prozent höher eröffnete. 2m all­gemeinen konnten sich seDst die noch niedrigeren Berliner Mittagsschlußkurse von gestern nicht behaupten, sondern auch noch gegen diese waren Abbröckelungenbis zu 1 Prozent fest­zustellen. Stolberger Zink, Westeregeln. Elek­trische Lieferungen und AKU. verloren bis 2 Prozent, Bemberg bis zu 3,5 Prozent, Hrnw- burg-Süd bis zu 4 Prozent und Svenska 11,25 Mk Am Anleihemarkt konnte sich Altbesitz um 0,3 Prozent erholen. Ausländer fast geschäftslos und kaum verändert. Pfandbriefe ruhig. Am Geld­markt ermäßigte sich der Sah für Tagesgeld auf 3 bis 5 Prozent, im übrigen unverändert. Mo­natsgeld auf 6,5 bis 7,5 Prozent, Warenwechsel 5,4 Prozent. Der Verlauf war nicht einheitlich, bei kleinen Umsätzen aber eher 0,5 bis 1 Prozent schwächer. Mit einer Ermäßigung der Londoner Diskontrate wird heute kaum gerechnet. Svensta, die sich vorübergehend um 2 Mk. erholten, gingen im Verlaufe weiter zurück und erreichten mit 132,50 Mk. einen neuen Tiefkurs.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

F r a n k f u r t a. M.. 8. Jan. Auftrieb: 87 Rinder, 833 Kälber, 346 Schafe, 1205 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 68 bis 74 Mark, mittlere Mast, und Saugkälber 62 bis 67. geringe Kälber 56 bis 61 S ch a f e : Maftlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 45 bis 48, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 38 bis 44 Mark. Schweine wurden nicht notiert. Marktoerlaus: Kälber ruhig, ge­räumt; Schafe lebhaft, geräumt; Schweine schlep- pend, großer Ueberstand.

Große Strafkammer Gießen.

* Gießen, 6. Januar. Drei Angeklagte, dar­unter ein P o l i z e i o b e r w a ch t m e l st e r, waren vom Bezirksschöffengericht verurteilt worden, und zwar der Oberwachtmeister wegen D i e b st a h l s zu 3 Monaten Gefängnis, die beiden an­deren Angeklagtem ein Handwerker und ein Arbei­ter, zu je 100 Mark (Selb(träfe wegen Be­günstigung. Gegyn dieses Urteil legten der Haupt­angeklagte und die Staatsanwaltschaft Berufung ein. Die Beweisaufnahme ergab, daß zwei der An­geklagten über einen 2,40 Meter hohen Drahtzaun gestiegen und die Jagdhütte eines Jägers, der sie zum Besuch eingeladen hatte, betreten haben. Der Hauptangeklagte nahm aus der Hütte verschiedene Gegenstände mit; diese legte er zunächst unter einer nicht weit entfernten Hecke nieder und holte sie später dort ab. Das Berufungsgericht dielt die von der ersten Instanz gegen den Oberwachtmeister er­nannte Strafe von drei Monaten aufrecht, und sprach die beiden anderen Angeklagten mangels Be­weises frei. Die Strafe von 3 Monaten sei, wenn auch hoch, doch durchaus angemessen, da der An­geklagte als Sicherheitsbeamter zum Schutze des Eigentums bestellt und berufen sei. Seine Schutz­behauptung, er habe dem ihm bekannten Eigen­tümer der Jagdhütte nur einen Schabernack spielen wollen, fei nicht glaubhaft.

Der bekannte 2l u t o u n f a l l, der sich im vorigen Jahre zwischen Lollar und Gießen ereignete und dem zwei Menschenleben, Vater und Sohn aus Großen-Buseck zum Opfer fielen, wurde heute in der Berufungsinstanz verhandelt. Der wegen fahr­lässiger Tötung im Sinne des § 222 StGB, ange­klagte Autoführer war in erster Instanz frei- gesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft, die 6 Monate Gefängnis beantragt hatte, legte gegen dieses Urteil Berufung ein. In der heutigen Ver­handlung fand unter Zuziehung eines Sachverstän­digen eine umfangreiche Beweisaufnahme statt. Diese ergab, daß der von Gießen kommende Auto- sührer die Motorradfahrer (Fahrer und Beisitzer) schon von weitem aus der Richtung Lollar Heron- fahren sah. Das Motorrad fuhr mit der Geschwin­digkeit von etwa 30 Kilometer ganz auf der rechten Seite. Das Auto fuhr zuerst mit einer Geschwindig­keit von 40 Kilometer und minderte diese später

** Abendandacht für Studenten. Am Freitag. 9. Januar, findet um 20.30 Uhr pünktlich M der Kapelle des Alten Friedhofs die dritte Abend- andacht dieses Wintersemesters statt. Zu diesen An- dachten haben die evangelischen Gemeindeglieder der Stadt freien Zutritt.

»* Eine Siebzigjährige. Frl. Mmna Schomber, Löderstraße 1 wohnhaft, kann am heutigen 8. Januar ihren 70. Geburtstag begehen. Frl. Schomber ist eine alte Gießener Ein­wohnerin. . , . .

** Unterhaltungsstunde für reder- m a n n. Von der Volkshochschule wird rnttgeterlt, daß die Unterhaltunasstunden am Freitag, 9. Januar, 16 Uhr, im Singsaal des Realgymna­siums mit einer musikalischen älnterhaltungs-- stunde, gegeben von Kräften des Kammerorchesters der Volkshochschule unter Mitwirkung von Frau Fischer (Klavier), wieder ausgenommen werden. Eine Aenderung ist insofern eingetreten, als in Zukunft an jedem Diensta- ^lehrende Dortrage und an jedem Freitag musikalische und literar.sche Darbietungen stattfinden. oeixrmcmn ist zu diesen Veranstaltungen, bei denen kein Eintritt erhoben wird, eingeladen. (Siehe heutige An- ^ Äonjert in der Heilstätte Sel- tersberg. Man berichtet uns: Der Gießener Ouartettverein trug durch einen sehr schönen musikalischen Vortrag zur Verherrlichung der Deihmichtsfeiertage in der Heilstätte Setters- bcrg bei. Die Patienten nahmen die Darbietungen mit großer Befriedigung auf und sehen zukünf­tigen Veranstaltungen auf gleichem Gebiete gerne entgegen.

* Zimmerbrand im E tudentenheim. Gestern abend wurde die Feuerwehr nach dem Studentenheim gerufen. Die Wachmannschaft sand einen ausgedehnten Zimmerbrand vor (hervorge­rufen durch einen Wäschetrockenofen), der mit zwei Schlauchleitungen bekämpft werden mußte. Es gelang nach kurzer Zeit, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken, obwohl die starke Rauch­entwicklung die Arbeit der Löschmannschaft außer­ordentlich erschwerte. Rach zweistündiger an- strengender Tätigkeit war die Gefahr beseitigt. Der Schaden ist nicht unwesentlich, da eine Zimmerdecke völlig durchbrannte und umfang- , reiche Reparaturarbeiten notwendig werden dürften. Die Feuerwehr hat leider nach wie r or darüber zu klagen, daß mit den Feuer­meldern immer wieder Unfug getrieben wird. Die Bevölkerung kann sich ein Verdienst er­werben, wenn sie den älebeltätern das Handwerk zu legen mithilst.

** Ein Jagdhütteneinbruch in der Nahe von Bersrod wurde heute vormittag der Landes- kriminalpolizeistelle in Gießen angezeigt. Der Ein­brecher ist nach Durchbrechen der Außenwand in die Jagdhütte, die einem Gießener Jäger gehört, ein­gedrungen. Was gestohlen worden ist. muß erst die alsbald aufgenommene polizeiliche Ermittlung er­geben.___________________

Sprechstunden der wcoathon.

11.30 bis 12 30 Uhr. 16 bi» 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

Holzversteigerungs - Termine.

Ftettag, den 9. Danuar.

Versteigerer: Stadtgemeinde Gießen. Versteige­rungsort: Licher Straße, am Forsthaus Hochwart. 9.30 Uhr. r m ri .

Versteigerer: Forstamt Eichelsdorf. Versteigerungs. ort: Gastwirtschaft Ronthaler zu Langd. 10 Uhr.

* Mehlpreise rhöhung. Die Süddeutsche Mühlenvereinigung hat den Preis für Weizen­mehl Spezial 0 am 7. d. M. wieder um 25 Pf. auf 42,25 Mk. ab Mühlenstation erhöht.

* Detriebseinschränkungen bei den Burger Eisenwerken. Die ungünsttgen Verhältnisse auf dem Daumarkt zwingen die Bur­ger Eisenwerke GmbH, in Burg (Dillkreis) zu Bettiebseinschränkungen, wodurch voraussichtlich 50 Prozent der Belegschaft zur Entlassung kom­men werden. Ein weiterer Grund für diese Maß­nahme ist in der saisonmähigen Geschäftssttlle im Ofenhandel zu suchen. .

< Deutsche Hypothekenbank in Mei­ningen-Weimar. Das Institut ernvftehlt zum Anlagetermin 7prozentige. bis zum 1.2lpri(1936 unkündbare Pfandbriefe Emission XXV. Die Pfand­briefe. die in Thüringen Mündelsicherheit genießen, werden an den Börsen in Berlin und Frankfurt zur Zeit mit 96,75 Prozent notiert. Rach der kürzlich durchgeführten Bereinigung mit der Norddeutschen Grund-Credit-Bank in Weimar verfügt die Deutsche Hypoth kenbank bei einem Eigenkapital (Grundkapi­tal und offene Reserven) von 28 Millionen Reichs- mark über einen Darlehnsbestand von 550 Millionen Reichsmark. Die Bank, bekannt unter dem Namen Meininger Hypothekenbank" als eine der ältesten deutschen Hypothekenbanken, läßt sich insbesondere auch die durch die zentrale Lage in Mitteldeutschland gegebene Pflege des Kleindarlehnsgeschäfts angelegen fein. Im übrigen fei auf den Anzeigenteil verwiesen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a.M., 8.Jan. Tendenz: schwächer. Die festere Haltung der gestrigen Abendborse konnte sich heute im Vormittagsverkehr nicht mehr behaup­ten. Die Börse eröffnete zu den ersten Kursen in erneut abgeschwächterer Haltung. Ein Druck auf die Stimmung wurde von neuem durch die Kursabschwächung von Svenska um 11 Mark aus« geübt, die als Folge der weiter bevorstehenden Ka­pitalerhöhung der Gesellschaft anzusehen ist. Der- stimmend wirkte vor allem noch der Streik in Ober- schlesien. nachdem man über die teilweise Beilegung des Konflikts im Ruhrgebiet befriedigt war. Das Geschäft war im ganzen klein, doch waren fast durch­weg wieder Kursrückgänge festzustellen. Star­kes Angebot bestand am Markt der Kunstseideaktien. Der ungünstige Abschluß bei Bemberg wirkte weiter nach so daß Aku 4 v. H. und Bemberg 3 v. H. ver­loren. Am Markte der Elektrowerte stellte sich AEG. 1,75 v. H. niedriger, Schuckert um 2 v. H. und Sie­mens 2,5 v. H. niedriger, Felten konnte dagegen leicht anziehen. Licht & Kraft waren selbst unter Berück­sichtigung des Dioidendenabschlusses noch 1,25 v. H. schwächer. J.-G.-Farben verloren bis zu 0,25 v.H. Am Montanmarkt wiesen Rheinstahl 1,5 v. H., Gelsen- kirchen 1,25 v. H. Verlust auf. Salzdetfurth konnten sich gut behaupten. Süddeutsche Zucker tagen in Be­wirtungen der ungünftiaen Ausführungen im Ge­schäftsbericht dieser Gesellschaft 3 v. H. schwächer. Am Bankenmarkt konnten sich Reichsbank und Barmer Bank 1 v. H. befestigen, während im übrigen Ver­luste bis 1.5 v. H. eintraten. Schiffahrtsaktien 1 v. H. niedriger An den übriaen Märkten herrschte infolge der Orderlosigkeit Geschättsstille. Von Anleihen zogen Attbesitz etwas an, Ausländer ohne Interesse. Der Pfandbriefmarkt lag ruhig bei meist unver­änderten Kursen. Im Verlaufe blieb das Geschäft klein, und die Kurse lagen auf dem ermäßigten Niveau wesentlich unverändert. Die Stimmung war jedoch uneinheitlich. Svenska er^ab nach einer vor­übergehenden Erhöhung um 2 Mark mit 232 Mark einen neuen Tiefstand. Der Geldmarkt war weiter leicht Taaesgeld unverändert mit 3,5 v. H. Am De­visenmarkt eraaben sich keine nennenswerten Ver­änderungen. Man nannte Mark gegen Dollar 4 2022, aegen Pfund 20,3991 London gegen Kabel 4.8550, Baris 123,69. neaen Mailand 92,74 aegen Madrid 45,80, gegen Schweiz 20,05, gegen Holland 12,0620.

Berliner Börse.

Berlin, 8. Jan. Die freundlichere ©timmuna. die an der gestrigen Tagesbörle und auch noch Mi Beginn des heutigen Vormittagsverhrhrs ge­herrscht hatte, mußte später einer stärkeren Unsicherheit Platz machen und schlug zu

- 8,8

- 13,13

-i 6,85

Dummer 9.

Was soll man nun hierzu sagen, wenn man die Vorgeschichte kennte ja wie wir, sie als Leidtra- , genta schon einmal mitgemacht hat? Bei den | heutigen schweren Zeiten wäre es doch vielleicht angebracht, daß die Behörde mehr Rücksicht auf f den Geschäftsmann nähme, denn durch diese er­neute älmnumerierung haben wir doch immerhin allerhand älnkosten aufzunehmen, um unsere Drucksachen usw. wieder in Ordnung zu bringen. Vielleicht entsteht auch noch mancher sonstige Ge­schäftsschaden, tar uns heute noch nicht voll und ganz bewußt ist. .

Ein Geschäftsmann des Nordviertels.

e

Das Eingesandt über die Aenderung der Haus- ,< nummern in der Kaiserallee imGießener Anzeiger" vorn 5. Januar zeigt, wie groß der Unwille der Be­völkerung über diese wiederholten Aenderungen ist. Man kann wirklich nicht verstehen, daß man z.-ö. die Zahl der freien Nummern für einige unbebaute Plätze von 10 auf 8 verkleinert und dadurch die Umnumerierung der nachfolgenden Häuser notwendig m $ßenn die Stadtverwaltung die Aufgabe hat, diese Aenderungen der Hausnummern, die in Darmstadt vorgenommen werden sollen, den Hauseigentümern mitzuteilen, hat sie sicher auch das Recht, gegen un­nötige und wiederholte Aenderungen Einspruch zu erheben.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Freitag, den 9. Januar.

Kapelle des Alten Friedhofs. 20.30 Uhr punttüchk Abendandacht für Studenten.

Israelitische Gemeinden.

Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 10. Januar. Dor» abend: 4.45 Uhr; morgens 9; abends 5 und 5.40 Uhr.

Israelitische Religlonvgefellschaft. Sabbaifeter den 10. Januar. Freitag abend 4.23 Uhr; Samstag vor« mittag 8.30; nachmittags 4-55; Sabbatausgang 5.40« Wochengottesdienst: morgens 7.10; abends 4 Uhr.

Ainlt- Rott. Buen-AireS Brss.-Antw. Christinnia - Zopen Hagen Stockholm Hcllinafors. Italien. . . London. . . Wcunort .. Paris.... Schweiz .. Sparten. .

Japan . . . wo de Jan. Wien in D.- Ceft. adgest. Prag . . . . Belrrad .. *buoap:fi. . Bulgarien . l'iffabon . . Danzig. . . Sonft-ntm.

Iben. . . Canaoa . . Uru uay» . Cairo ...

etwas. Etwa 20 Meter von dem Auto entfernt überquerte ein Mann die Straßes Diesem wich das Motorrad nach rechts aus und rannte direkt in das entgegenkommende Auto hinein. Beide Motorrad- ahrer waren tot. Der Zusammenstoß erfolgte auf der rechten Seite der Straße. Der Sachverständige erklärte, nur den Angeklagten treffe die Schuld an dem Zusammenstoß. Der Staatsanwalt schloß sich diesem Gutachten an und forderte in längeren Aus- ührungen mit Nachdruck die Verurteilung des llutoführers. Das Gericht schloß sich diesem Stand­punkt an, hob das freisprechende Urteil auf und erkannte auf eine Gefängnis st rafe von 4 Monaten. Es könne kein Zweifel sein, daß der Autoführer zu weit nach links gefahren sei; er hätte sich aber rechts halten müssen, dann wäre der Un­fall vermieden worben, da noch überreichlich Platz zum Ausweichen gewesen sei. Der Angeklagte habe die Vorschriften der Kraftfahrverkehrsordnung ver­letzt, namentlich dadurch, daß er, der die Motorrad- | ahrer schon von weitem gesehen, darauf losgefahren ei. Er hätte entweder halten, oder doch so langsam ahren müssen, daß er jederzeit halten konnte. Die Inbestraftheit des Angeklagten und der Umstand, daß er selbst den Tod der zwei Motorradfahrer aufs tiefste bedauere, hätten das Gericht bewogen, die Strafe- nicht allzu hoch zu greifen.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Medaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Sßeranttbörtung.)

And abermals die Aenderung der hausnummernk

.tranftun a. di. I 25enin

Schluß«! 1-Uhr« I Schluß« i Anfang* Mrs Kurs | hirel I Kurs

Oalum I

6% Seutttfte Reich-ante ihr von 1927 .........

.% Deutsche Reichsanleihe von 1929 ..........

Deutsche 9InU2ötol.-(5d)un> mii

Auskol.-Rechlcn.......

LeSgl. ohne Auoloi.-Rochts . .

£% Hcll. yoUifioat von 1929

(rüdtäblb. 1O?%)......

Lberhciirn T-rov in,. Anleihe mii auzloi^Srditen......

Seuildie Kumm. LammeiaLl. tttnielbc Gerte 1.......

8% firanlf. Hnp.-Bank Voldps« XJII unfüDbbar dir 1984 . . .

7% grantl. Hvp.-Bank Goldpse unlänbbor bU 1932 .....

4yt% Rdciniiche Hyp^Baal Ltyu. Golvpse.........

8% Pr. LandeSpsandbriesanftcük, -Slanobdck 1H.I9......

8% Pr. LondrSpiandbriesanstalt, Komm.«Ldl.R. 20......

7% Pr. Landesu'andbriesanstall, Planvbriese R. LI......

7IE.G- abg. B m^negS-Obligatio- nen, rückzahlbar 1932 .....

1

Jranrrun a. 2)1.1 Äerlin

Sranffurt a. M.

Serlin

Ech--i 1-Uhr- kurs I K rs

Schluß­kurs

Anfang- Kurs

vchluß« kurs

1-Uhr- Kurs

vchluß- kurs

Anfang» Kurs

Datum |

7.1

8-1

71

8.1.

Datum

7-1

8 1

7-1

8-1

Homvurg-Ämerita Later . . .71

Hamburg-Südam. Dompslchiss. 8 (xmia Dampsschist.....10]

Norvdeuycher Lloyd.....S

Allgemeine TcuilcheCredtiavst. 10

Barmer Bankverein .... 10

Berliner HandelSgelellschaft . 12

Commen» und Prioat.Bant . 11

Darmstädter und Nationalbant 12, Deutsche Bar>k und

DiSconw-Geiellschast, ... 10

Dresdner Bant......10

Reichsbant........12

ALB............6

Bergmann.........9

Elettr. LieferungSgesellschaft. 10

Licht und Straft......10

gellen & Guilleaume . . . iyt Gesellichalt für Elektrtfche

Unternehmungen .... 10

Homburger Elektrizitäts-Werks 10

Rheinische Elektrizität .... 9

Schlemche Elektrizität. ... 10

Slinilkert L Eo.......11

Siemens S HalSke.....16

Vabmeti« & So.......10

BnderuS.....&

Eiiener Steinkohle ...... e>

Gcljcnkirchener ....... 8

Harpcncr...... . . 0

Hoeich Ellen........6'/»

Iile Bergbau ....... 10 nlötfncrrocrte..... 2

Köln-Neuellen....... ?

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Obcrlchici. Eiienbedars .... 6

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1 Rheinslahl.........6

1 Riebeck MoatWV

62,5

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34 67,13 57,13

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58,75

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76

62,13

61,13

34,75

65,75

56,5

149

67

Beretntnte Stahlwerke .....

Otavi Minen......16/,

Kaliwerke Aschersleben ... 10

Kaliwerke Westeregeln ... 10

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

I. G. Farben.Iudustris. . . 12

Goldschmidt .....b

Metallg.'ieUjchaft. ...... S

PhilivV Holzmann ...... 7

Zementwerk Heioelbcrg . . 10

Cemcntwerk Karlstadt. . . . 1°

Waytz & Freytag ...... 8

Schultheis Pahenhofer ... 16 .................

Aku...........18

Zellstoss Waldbos .... 13V.

Zellstoff Aschaffenburg ... 12

Charlottenburger Wasser 8

Daimler Motoren......0

Deutsche Linoleum......

Nat. Automobil . ...... 0

Leonhard Tietz ...... 10

/frankfurter Maschine« <

Grttzner..... .... 6

Heyliaenstaedt ....... 0

ZunghanS..........6

Lechwerke. ......... 8

Mainkraftwerke Höchst a. M.. .8

Miag...........10

Gebr. Roeder.......10

Loigt & Haessner ...... L i Süddeutsche Zucker . . » . 10

58,5

129

135

197,5

127

128

35

45

67

71,5 69

40

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102,5

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250

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32

63,25

63

136

2 L 2

ei i i ist i 11 11 i i is i i i ! ! ss i i iiii iima ^i

58,25

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128 135,75 196,75

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102 246,75

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58.88

59.12

2.475

2,495

112,18

112.62

81,37

81.69

44,26

44.44

12,40

12,46

73,19

73.49

7. Januar

8 Januar

Amtliche Notierung

Seio s >

Amtliche Notierung

(Sen 1 ätu

168,97

169,31

168,96

169,30

1,305

1,309

1,306

1,310

58,56

58,68

58,56

58,68

112,18

112,40

112,19

112,41

112,17

112,39

112,18

112,40

112,35

112,57

112,34

112,56

10,56

10,58

10,563

10,583

21,98

22,02

21 ,98

22,02

20,379

20,419

20,382

20,422

4.1975

4,2055

4,1980

4,2060

16,473

16,513

16,47

16,51

81,34

81,50

81,37

81,53

44,61

44,69

44,51

44,59

2,078

2,082

2,078

2,082

0,376

0,378

0,381

3,383

59,04

59,16

59,04

59,16

12,442

12,462

12,444

12,464

7,424

7,438

7,425

7,439

73.37

73.51

73,35

73,49

3,040

3,046

3,039

3.045

18,81

18,85

18,82

18,86

81,46

81,62

81,44

81,60

1,784

1,789

1,784

1,789

5,435

5,445

5,437

5,447

4,181

4,189

4,182

4,190

2,927

2,933

2,927

2,933

20,90

20,94

20.90

20,94

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Geflügelaus zuchtvemns >

Z^chtverein .Aörd ^sen), beranftati «aale von @aftt tzne 1. Allgeme Ausstellung, die dies, tour mit v, Louge, ä JSer. OBtt&ör krmmgsnummern

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