Ausgabe 
7.1.1931
 
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Die Arbeitslosen- Versicherung

Vortrag

Herrn Regierungsrat Dr. Bues,

Leiter des Arbeitsamts Gießen, Donnerstag, dem 8. Januar,

Montag, den 12. Januar, werden im Langeberg versteigert: 1560

a) Brennholz rm: Scheitholz: Eiche 3, Kiefer 7, Fichte 18; Knüppel: Buche 15, Eiche (z. T. auf Pfoftenlänge geschnitten) 55, Kiefer 4, Fichte 32; Stöcke: Kiefer 2; Reisholz (Wellen): Buche 50, Eiche 1200, Hartlaub 200 (dabei gute Forstwellen).

b) Nutzholz im: Schnittholz: Kiefer 3. bis 5. Kl. 15; Lärche 2. Kl. 4; Fichte 2. bis 3. Kl. 6; Wagnerholz: Eiche 2; Bauholz: Fichte (langschäftig) in kleinen Losen 50; rm Spalierholz: Fichte (1,55 lang) 6; Stielholz: Esche 6, Pfosten: Eiche 2.

Zusammenkunft: 10 Uhr. Kreisstraße Rieder-Bessingen; Langsdorf: Waldein« gang.

Weitere Brennholzversteigerungen sind geplant: Montag, den 19. Januar: Höler, Fuchsstrauch (sämtliches Brennholz); Dienstag, 20. Januar: Riedwald, Meilbach, Münchwald (sämtliches Brennholz). Ge« naue Veröffentlichung Ende der Woche.

Hauptrollen: Margit Suchy Bruno Kastner - Hella Kürtly Im Beiprogramm: TOD-WOCllB und MiCky-MflUS

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Süllen- und Eber-Verkauf.

Die Gemeinde Langd beabsichtigt, einen zum Dienste untauglichen Bullen, zirka 20 Zentner, und einen Eber wegen Inzucht auf dem Submissionswege zu verkaufen. Letzterer kann noch zur Zucht benutzt wer- den. Angebote pro Zentner Lebendgewicht wolle man geschlossen bis zum Freitag, dem 9. d. M., nachmittags 3 Uhr, auf der Bür­germeisterei abgeben, wobei die Bedingun­gen entgegengenommen werden können.

Langd, j^en 6. Januar 1931. 145D

Hessische Bürgermeisterei.

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Das Land des Lächelns

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Bürgersteuer 1930.

Um Härten bei der Einbehaltung der Bürgersteuer durch Lohnabzug zu ver­meiden, sind die Arbeitgeber ermächtigt, in den Fällen der wöchentlichen Lohnzahlung tbie Lohnabzüge auf zwei Lohnzahlungen zu verteilen. Es können also die am 10. Ja- ?nuar (März) 1931 fällig werdenden Bür- gersteuerraten von 3 RM. bzw. 4,50 RM. gleichmäßig in Höhe von 1,50 RM. bzw. 2,25 RM. auf die beiden in die Zeit vom | 11. bis 24. Januar (März) 1931 fallenden Lohnzahlungen verteilt werden. Eine Ein­schränkung dieser Ermächtigung gilt dann, wenn ein Arbeitnehmer aus dem Arbeits­verhältnis bei dem Arbeitgeber, in dessen Diensten er am 10. Januar oder 10. März 1931 gestanden hat, vor Ablauf des ^tägi­gen Verteilungszeitraumes ausscheidet. In diesen Fällen hat der Arbeitgeber den an der vollen Bürgersteuerrate noch fehlenden Betrag bei der letzten Lohnzahlung einzu­behalten. 9C

Die Abführung der auf diese Weise ein­behaltenen Beträge an die Stadtkasse hat mit dem ganzen Betrag (3 RM. bzw. 4,50 RM.) spätestens bis zum Ablauf einer Woche nach der letzten in den Verteilungs­zeitraum fallenden Lohnzahlung unter Be­achtung der auf Seite 4 der Steuerkarte aufgedruckten Anordnung zu geschehen.

Gießen, den 6. Januar 1931.

Der Oberbürgermeister: Dr. Keller.

Holzversteigerung.

Dienstag, den 13. Januar, vormittags 9Uhr, werden in der Dillschen Wirt­schaft zu Treis a. d. Lda. aus den Staats­walddistrikten Hege, Scheid und Himberg der Försterei Treis versteigert: 141D

Nutzholz.

Stammholz, Abschnitte: Fichte (Schnitt­holz), Güteklasse A, 4b 1 Stück -- 1,63 lm. Kl. 5 2 Stück - 3,83 km; Güteklasse N, 4a 3 Stück - 4,94 fm (Hege Rr. 736 bis 739, 748, 749), Kiefer N, 3a 1 Stück = 1,09 fm (Hege Rr. 745).

Derbstangen: Fichte 1. Kl. 86 Stück, 2. Kl. 115 Stück, 3. Kl. 217 Stück; Reisstangen: Fichte 4. Kl. 174 Stück, 5. Kl. 70 Stück (Scheid 21 Himberg 1).

Ruhscheiter (2,5 m lang): Eiche 1 rm (Hege Rr. 743).

Brennholz.

Scheiter rm: 132 Buche 1. Kl., 5 2. Kl., 16 Eiche, 2 Aspe; knüpvel rm: 165 Buche, 60 Eiche, 3 Aspe, 1 Kiefer, 3 Fichte; Reisig 3. kl. rm: 258 Buche, 30 Eiche (unauf­gearbeitet); Stöcke rm: 3 Buche, 0,2 Fichte (Hauklotz).

Das Nutzholz wird zuerst versteigert; blau unterstrichene Drennholznummern kommen nicht zum Ausgebot.

Auskunft durch Herrn Förster Bing zu Treis a. d. Lda. und das Forstamt.

Gießen, den 4. Januar 1931.

Hessisches Forstamt Gießen.

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