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Gporigrößen von 1930.
F Helene Mayer, Siegerin in mehreren großen Ausland-Fechtturnieren.
Westdeutsche Hochschulmeisterschasten.
3m westdeutschen Hochschulsport stehen in den nächsten Wochen eine Reihe von Meisterschafts- endkämpfen bevor. 3m Handball steigt zunächst am 17.3anuar in Köln das noch ausstehende Vorschluhrundenspiel der älniversitäts- Mannschaften von Köln und Bonn. Der Sieger trifft am 11. Februar in Münster auf die dortige Universitäts-Elf. 3m Hockey sind für den 21.3anuar zwei Vorrundenspiele, Bonn—Köln in Bonn und Technische Hochschule Rachen— Universität Münster in Aachen, angesetzt. Das Fußball-Endspiel zwischen Köln und Münster geht am 28. 3anuar in Köln vor sich.
Um Pokalsiegerehren.
3n der bevorstehenden Zwischenrunde stehen sich in Mannheim S ü d d e u t s ch l a n d und Westdeutschland unter der Leitung des Berliner Schiedsrichters Zander gegenüber. Wegmi seiner Meisterschaftsspiele kann der Süden, der mweachtet dessen schon seit einigen 3ahren dem Pokalwettbewerb nur geringes 3nteresse entgegenbringt, keine allzustarke Mannschaft stellen. Da aber auch der Westen seine disqualifizierten Repräsentativen aus Schalke und Gladbach ersehen muh, erscheint der Ausgang des Kampfes durchaus offen.
Süddeutschland: 3akob (3ahn Regensburg): Schütz, Stubb (Eintracht Frankfurt): Heid- kamp (Bayern München), Brehing (Waldhof), Mantel (Eintracht Frankfurt): Schaller, Chmer, Möbs (alle Eintracht Frankfurt), Hörnle (Phönix Ludwigshafen), Hofmann (Bayern München).
Westdeutschland tritt in folgender Aufstellung an: Duchloh (Speldorf): Dusch (Duisburg), Weber (Kassel): Kluck (Rheine), Münzcn- berg (Aachen), Schlösser (Barmen): Albrecht Hochgesang (Düsseldorf), Riggemeyer (Mülheim), Zar- gcs, Schmidt (Sülz).
3n der Hindenburg-Karnvfbahn in Deuthen treffen im zweiten Spiel oes Tages S ü d o st - deutschland und Mitteldeutschland zusammen. Die Sachsen stellen eine geschlossene Mannschaft, die sich lediglich aus den Spielern des Dresdner SC. und Guts Muts Dresden ;u- sammenseht. Gefühlsmäßig muß man daher die Mitteldeutschen im Endspiel erwarten.
Heber das Endspiel hat der DFB. noch keine Beschlüsse gefaßt Erst nach Feststellung der Teil
nehmer an der Endrunde werden Termin und Austragungsort festgelegt.
Fußballklub 1926 (Sroßen-Buseck.
FL. 26 Großen-Vuseck Liga — 56.21 Wetzlar 3:1 (2:0).
Am Sonntag zeigte die Mannschaft von FS. Grohen-Duseck eine beachtliche Leistung: denn sie schlug auf eigenem Platze die in stärkster Vertretung erschienene Ligamannschaft von Wetzlar- Riedergirmes mit 3:1. Wit diesem Sieg bewies Grohen-Duseck erneut die gute Veranlagung der jungen Elf. Der Platz befand sich, trotz der Riederschläge, in guter Verfassung. Deide Mannschaften befleißigten sich der größten Fairneß. Wetzlar stellte alte, wettspielerfahrene Spieler, die durch ihre flotten Angriffe oft das Busecker Tor in Gefahr brachten, aber auch die Großen- Dusecker waren immer wieder schnell vor des Gegners Tor und erzielten bis zur Pause durch den Halblinken zwei Tore. Rach dem Wechsel gestaltete der Plahbesiher das Spiel überlegen für sich und erzielte einen weiteren Treffer durch den Linksaußen. Kurz vor Schluß raffte ,ich Wetzlar sichtlich auf und erzielte den verdienten Ehren treffer.
Handball im Lahn Oünsberg Gau
Der vergangene Sonntag brachte mit nachstehenden Spielen die Fortsetzung der Derbandsspiele und den Beginn der Nachrunde.
To. Haufen I — To. Burkhardsfelden 1 2:3 (1:2).
Sofort nach Spielbeginn ging der Platzbesiger in Führung, konnte sich aber nur einen Augenblick dessen erfreuen, denn die Gäste glichen schon fünf Minuten später aus und errangen außerdem ein weiteres Tor. Die zweite Hälfte brachte beiden Mannschaften noch je einen Erfolg und den knappen Sieg der Gäste.
To. wieseck I — To. Beuern I 6:2.
Der Platzbesitzer war während des ganzen Spieles leicht überlegen und sicherte sich durch einen verdienten Sieg die ersten Punkte der Nachrunde.
To. Ahbach 1 — To. Dorlar I 1:3.
Auf fast grundlosem Spielgelände wurde dieser Kampf ausgetragen. Während das Spiel meist von Atzdach leicht überlegen durchgeführt wurde, brachte die zweite Spielhälfte der Mannschaft, bis auf das Ehrentor, durch die schlechte Schußkraft detz Sturmes keinen weiteren Erfolg. Der Kampf stand bereits bei der Pause 3:0 für Dorlar.
Dorlar Jugend gegen Hausen Jugend 1:0.
Albach I — Steinbach I 5:0 (2:0).
Am Sonntag standen fid) in Albach die Mannschaften der Turnvereine Albach und Steinbach zu dem ersten Derbandsspiel der Nachrunde gegenüber. Sie lieferten sich ein hartes Treffen, das die Platzmannschaft verdient für sich entschied.
To. Garbenheim 1 — To. Erda l 5:0.
Ein überaus schnelles und vonseiten Erdas hart durchgeführtes Spiel sah man in Garbenheim. Trotzdem hatte der Platzbesitzer das Spiel jederzeit in der hattd und siegte sicher.
To. Wißmar I — To. Rodheim I 1:0 abgebrochen.
Bereits in der ersten Hälfte hatte der Platzverein durch ein Tor die Führung übernommen, während den Gästen nichts gelang. Das Spiel wurde zehn Minuten vor Schluß abgebrochen.
To. Londorf II — To. 5 taufen berg I 0:1.
Der Vorkampf dieses Spieles endete seinerzeit in Staufenberg mit 15:2 für den Platzbesitzer. Staufenberg hatte im Rückspiel Mühe, seinen in der ersten yälfte errungenen Erfolg zu halten, denn der Platzbesitzer war meist überlegen, verstand aber nicht zu schießen.
Polizei Butzbach — To. Garbenteich 3:1 (1:1).
Am Sonntag trafen sich beide Mannschaften in • Butzbach zu einem Freundschaftsspiel. Obwohl die
Polizei den Turnern körperlich stark überlegen war, waren sich beide Mannschaften gleichwertig. Bereits in der 8. Minute ging Garbenteich in Führung. Nach verteiltem Feldspiel stellte die Polizei kurz vor Halbzeit den Ausgleich her. In der zweiten Spielhälfte konnte die Platzmannschaft noch zweimal erfolgreich fein, während ein zweites Tor der Turner nicht gegeben wurde. Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf entsprochen. Der Schiedsrichter konnte nicht immer gefallen.
Deutschlands drittes Sechstagerennen.
Dortmund beginnt am Freitag.
In der Dortmunder Westfalenhalle nimmt am kommenden Freitag das 6. Sechstagerennen feinen Anfang. Für die lange Reife wurden folgende Mannschaften verpflichtet: Rausch-Hürtgen, Bremer- Damerow, v. Kempen-Stübecke, Krüger-Funda, Goe- bel-Dinale, Guerra-Linari, Ehmer-Tietz, Broccardo- Blanchonnet, Kilian-Pützfeld, Preuß-Resiger, Pijnen- burg-Schön, Manthey-Maczinsky, Charlier-Deneef, Tonani-Schenk. — Das Dortmunder Rennen wird einer der bestfrequentierten Winterbahnveranstaltungen des Jahres sein; wurden doch allein im Vorverkauf schon 40 000 Karten abgesetzt.
Schrneling Ex-Weltmeister.
Die Neuyorker Boxkommission hat Schmeling des Weltmeisterschaftstitels für verlustig erklärt, nachdem Jacobs, Scbmelings Manager, sich weigerte, den Titelkampf seines Schützlings gegen Sharkey im nächsten Juni ohne vorherige Ausscheidungskämpfe anzunehmen.
Skistaffelläufe in der Internationalen Wettlaufordnung.
Der DSV. will bei der nächsten Eis-Tagung in Oberhof die Aufnahme der „Staffelläufe" in die Internationale Wettlauf-Ordnung beantragen. Man hofft, daß von den nordischen Staaten die Schweden diesen deutschen Antrag unterstützen werden, denn die Schweden waren es bekanntlich, die schon in den 70er 3ahren des vergangenen Jahrhunderts sogenannte „nationale Eilboten- Rennen" über große Strecken auf Skiern veranstalteten. 3n Deutschland ist man auf Grund der in den letzten Jahren in Bayern und in den Mittelgebirgen gesammelten Erfahrungen von den ursprünglich ungewöhnlich langen (teilweise über 1OO Kilometer) Strecken abgekommen. Man wählt jetzt grundsätzlich Strecken zwischen 35 bis 50 Kilometer. in Staffeln zu Fünf, so daß also jeder Läufer 7 bis 8 Kilometer zurückzulegen hat.
In diesem Winter finden in Deutschland derartige Staffelläuse am 25. Januar (Mitteldeutscher Derbands-Staffellauf) im Taunus, am 1. Februar (Sauer lands-Derbands-Stafsellauf) auf dem Winterberg, am 15. Februar (Fränkische Staffelläufe) in Bischofsgrün und gleichzeitig Schwarzwälder Staffel-Meisterschaft in Schönwald, sowie schließlich am 22. Februar (Schlesische Staffelmeisterschaft) in Landeck statt. Außerdem umfaßt natürlich auch die deutsche Meisterschaft in Lauscha-Ernstthal wieder die „Deutsche Staffelmeisterschaft".
Kurze Sportnotizen.
Ein Rekord-Meldeergebnis hat das vom 30. Januar bis 8. Februar stattfindende Berliner Reitturnier gesunden. Von den über 3000 eingegangenen Rennungen entfallen allein 130 auf den Großen Preis der Republik, der mit seiner Dotierung von 35 000 Mk. das wertvollste Jagdspringen der Welt darstellt. Reben der deutschen Elite verzeichnet die Teilnehmerliste auch zahlreiche Ausländer aus Schweden, Holland und Italien, von denen letzteres den Deutschen den Sieg nicht leicht machen wird.
Weltmeister Erich Möller startet am Samstag erneut im Brüsseler Wintervelodrom und trifft dort auf Linart, Thollembeck, Wynsdau und Serss.
*** •
Walter Gaß I., der ausgezeichnete Thüringer Skispringer, hält zur Zeit im Schwarzwald
im Auftrage des Skiklubs Freiburg Kurse im Springen ab. Aus der Wax-Egon-Schan-e am Feldberg sprang Glaß bis zu 49 Meter.
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Der 12. Fußballkampf München gegen Berlin endete mit einer katastrophalen Riederlage der Reichshauptstädter, die am Dreikönigstage in München mit nicht weniger als 7:1 (4:1) geschlagen wurden. Bei Berlin versagte fast die ganze Mannschaft, während die Münchener hervorragend in Schuß waren. Die erfolgreichen Torschützen waren Köpp! (Wacker) mit drei, Schmidt und Haringer (Bayern) mit je zwei Toren. Berlins Ehrentreffer erzielte Pahlke (TB), der mit seinen Vereinskameraden Schmidt und Kauer noch die einzigsten Lichtblicke bei den Berlinern waren.
Eisrennen auf einer vier Kilometer langen Rundstrecke auf dem Titisee veranstaltet der Mv- forrtabclub Freiburg t. Br. am 25. Januar.
•
HansvonStuckundCarraccivla.die Europa-Bergmeister im Automobil, wollen sich demnächst auch als Bobfahrer betätigen und haben zum Wanderpokal in Arosa gemeldet.
Siudenienschastsiagung in Marburg.
• Marburg, 6. Jan. Die Deutsche Studentenschaft hielt vom 3. bis 5. Januar in Marburg ihre zweite Tagung über Fragen der Hochschulreform ab, an der Rektoren, Professoren und Studierende der verschiedenen Universitäten und Hochschulen Deutschlands und Oesterreichs teilnahmen.
Als erster Referent sprach Prof. Dr. Stach- 1 i n , Münster, über „Hochschule und akademische Berufe". Ausgehend von Art und Wesen des echten Akademikers kennzeichnete der Redner die verschiedenen Mißstände des heutigen Hochschulstudiums und machte Vorschläge zur Abänderung. Stadtschulrat H a r t n a d e, Dresden, sprach über das Thema: „Masse und Auslese". Seine Aussüh- rungen, welche auf gutes statistisches Material gestützt waren, zeigten die große Gefahr der Heber- füllung der akademischen Berufe und waren ein fcharser Hinweis auf die Rotwendigkeit, schon im Rahmen der zum Studium vorbereitenden höheren Lehranstalt eine sorgfältige Auswahl der künftigen Studierenden zu treffen. Dr. Laenen, Berlin, schilderte in einem Vortrage die rechtliche Sage der Hochschule, während Pfarrer Kunze, Leipzig, die Frage „Hochschule und Volkstum" behandelte.
An die Referate schlossen sich Aussprachen an, in denen sowohl Professoren, als auch Studierende zu den verschiedenen Punkten der Hochschulreform Stellung nahmen. Rebenher gingen zur Behandlung von Sonderfragen Besprechungen der einzelnen Fachgruppen der Studierenden.
Mainzer Haushaltsziffern.
WSR. Mainz, 6. Jan. Auf Grund einer liebersicht des Oberbürgermeisters über den ordentlichen Haushalt der Stadt Mainz s ü r 1 9 3 0 ist nach dem Stande vom 30. Rovember 1930 ein Fehlbetrag von 1 572 167 Mark festzustellen, der sich am Ende des Berichtsjahres schätzungsweise auf r u n b 2 395 0 0 0 Markbelaufen dürfte. 11. a. beträgt beim Kapitel Wohl- fahrtspf 1 ege d'e Mehraufwendung gegen den Voranschlag bis 1. Dezember 786 363 Mark. Bei den Gemeindesteuern rechnet man mit einem Ausfall von 2 bis 300 000 Mark. Die Ersparnisse durch die Kürzung der Deamtengehälter und Pensionen für die Monate Februar und März werden mit etwa 80 000 Mark beziffert.
Sprechstunden der Dicoattion.
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