Wirtschaft
Kreis Büdingen.
Berlin
Jranrfurt a. 2)1.
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Datum
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Vieles in war auch Landtags Vorliebe gesetze.
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Vlmthdie Notierung
Geld | Bries,
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■■ ein Gesuch jtl II. um E lieb im Hau | Vorschläge der '' lelchnt Werder Seit zur Genei . ichmigung t Ztadtratemrio
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bii* 12.33 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
Eventka.....
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Lechwerke
Phlltvv Holzmann . . . Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt. . Wayß & freytao . . •
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T Büdingen, 5. Mai. Am Samstagabend wurde' einem hiesigen Gastwirt, während sich in seinem Lokal noch Gäste befanden, aus seiner Privatwohnung eine Geldkassette mit 8 0 0 MarkInhalt entwendet. Die Ermittlungen sind im Gange.
Kreis Wetzlar.
# Wetzlar, 5. Mai. Der Bezirksausschuß zu Koblenz hat den Anfang der Jagd auf Rehböcke für den Kreis Wehlar auf den 2 9. M a i festgesetzt.
Vereinigte Stahlwerke Olavi Minen . . . . Kaliwerke Aschersleben Kaliwerke Westeregeln Kaliwerke Salzdetfurth
. 6 . 6 . 8 . 8 . 0 8tt
10 . 7 . 7 . 7 . 7 . 6 . 7 ey,
10 . 6 7.2
Amtsgericht Gießen.
Ein Betrugsfall endete mit der Verurteilung des Angeklagten zu einer Geldstrafe von 300 Mark. Ein hiesiger Kaufmann hatte sich von einem in bescheidenen Verhüll-' nissen lebenden Eisenbahnbeamten, der den Erlös aus einem Häuschen gern in Darlehen anlegen wollte, vor vier IaHren 1000 Mk. entliehen, ihn aber zur Hergabe des Darlehens nur durch Vorspiegelung einer Reihe falscher Angaben veranlaßt. Rückgabe des Darlehens nach zwei Monaten topr vereinbart. Der Angeklagte hat aber bis heute noch keinen Pfennig bezahlt: er ist gänzlich ohne Vermögen und hat den Offenbarungseid geleistet. Eine der falschen Angaben bestand darin, daß er dem Darlehnsgeber seine immerhin wertvolle Zimmereinrichtung zeigte mit dem Bemerken, er könne mit dieser gewiß zahlen. Sie war aber gar nicht sein Eigentum. Dann sprach er von Erbschaften und versprach -Zahlung, sobald sie ihm anfielen. In Wirklichkeit bestanden sie aber gar nicht, bzw. er war nicht erbberechtigt. Dann stellte er Grundbuchsicherung in Aussicht, war aber zu einet* solchen gar nicht imstande. Rur seine seitherige ülnbescholtenheit schützte ihn vor Gefängnis.
Verordnung über Zollermäßigungen für Weizen und Spelz.
Durch eine Verordnung vom 6. Mai wird der Zoll für Weizen und Spelz zur Herstellung von Mehl oder Schrot für diejenigen Mühlenbetriebe, die in dem Kalendervierteljahr April bis 3um ausländischen Weizen oder Spelz zu Mehl oder Schrot verarbeitet haben, in Höhe von 20 vH. der gesamten von ihnen in dieser Zeit nachweislich zu Mehl oder Schrot vermahlenen Mengen inländischen und ausländischen Weizens und Spelzes auf 20 Reichsmark je Doppelzentner ermäßigt. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 15. 3uni und ist den geltenden Vorschriften über den Vermahlungszwang für Inlandweizen an- gepaßt, so daß die derzeitige Dermahlungsquote von 50 v. H. völlig unberührt bleibt und eine für die Landwirtschaft nachteilige Wirkung auf dem deutschen Markt ausgeschlossen ist. Die Mühlen werden gehalten werden, den ganzen Vorteil dieses Zollvergütung von 50 Mark für die Tonne ausländischen Weizens den Verbrauchern dadurch zugute kommen zu lassen, daß eine entsprechende Senkung des Mehlpreises erfolgt.
.Handel und Gewerbe im April.
Rach der auf Grund von Berichten preußischer Industrie- und Handelskammern und des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages im Preußischen Ministerium für Handel und Gewerbe zusammengestellten Llebersicht über die Lage von Handel und Gewerbe war im Monat April nur auf einzelnen Gebieten, so insbesondere in der Tuchindustrie, eine gewisse saisonmäßige Belebung festzustellen. Für eine dauernde grundlegende Besserung liegen noch keine Anzeichen vor: doch scheint der Tiefstand der deutschem Wirtschaft, wie der Weltwirtschaft langsam überwunden zu werden.
Schweinemarki in Gießen.
Auf dem heutigen Schweinemarkt in Gießen standen 307 Ferkel und 6 Läufer zum Verkauf. Es kosteten Ferkel bis sechs Wochen alt 18 bis 20 Mark, sechs bis acht Wochen alt 20 bis 24 Mark, acht bis dreizehn Wochen alt 24 bis 28 Mark, Läufer 30 bis 40 Mark. — Tendenz: schleppend, Ueberstand.
Buderu» . . . ■
Deutlche Erdöl . • • dienet Steinkohle . . Geilenkirchener ...
Harpcner. ... e
Hoelch Eilen. . . . • I'le Bergbau ....
Klöcknerwerke ...» KSln-Ncucisen. . . . ManncSmunn-Nöbre» Mansselder Bergbau . Cbetldilel. Eilenbedarf Lberschtes. Nolüwerke. Bhönir Bergbau . . .
Rheinische Braunkohle»
Rheinstahl .....
Süebeck Montan . . .
Miag
Gebr. Roeder . . . Botgt & Haesfner , Süddeutsche Zucker
Landkreis Gießen.
• G roßcn-Linden, 5. Mai. Altbürgermeister Leun und seine Ehefrau Ehristine, geb. Pirr, feiern am 8. Mai in körperlicher und geistiger Rüstigkeit das Fest ihrer goldenen Hochzeit. Herr Leun war 30 Jahre in der Gemeinde Großen-Linden als Bürgermeister tätig. Während seiner langen Dienstzeit hat sich der Gemeinde geändert. Der Iubilar lange Iahr- Mitglied des Hessischen und interessiert sich heute noch mit für die neuen Reichs- und Landes-
Die hinter den
Kurszettel -er Berliner un- Frankfurter Börse.
angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt veschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o. 5)., Lombardzinsfuß 6 o. f).
3|B. Gießen ( Die sieggewc ßen schon des ihrem jiingfkr Niederlage tafl schönes Spiel, i dttk/en den (Bet H an den Lall, li II Llellungsspiel \ Iflf nicht allzu I Pinien, gefchw Isen. Wohl n | «fragen, die : | -der der Stur | Ngenbe Tord | hm ließen die $ | haklheit vermi I chne Singel, de L ihne Schneider | und Ritter der I 25 Kilometer (f bester Zvri vr 'Wiener als ' gewohnt ist, d W Mehlt i außerdem gef \ Kiffer.
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Otumänildie Noten .......
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Tschechoslowakische Noten.....
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Devisenmarkt Berlin —
• Der Aktienindex. Der vorn Statistischen Reichsamt errechnete Akttenindex (1924/26 = 100) stellt sich für die Woche vom 27. April bis 2. Mai auf 89,1 gegenüber 91,5 in der Vorwoche, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie auf 83,6 (87,3), Gruppe verarbeitende Industrie auf 79,5 (81,4), und Gruppe Handel und Verkehr auf 110,6 (112,8). Für den Durchschnitt des Monats April ist der Index mit 92,4 gegenüber 91,1 im Durchschnitt des Monats März ermittelt, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie mit 88,4 (86,2), Gruppe verarbeitende Industrie mit 82,1 (81,0), unb Gruppe Handel und Verkehr mit 113,9 (113,0).
Frankfurter Börse.
Hans 1,75 v. S). an. Am Anleihemarkt lagen deutsche Anleihen vernachlässigt. Von fremden Werten Anatolier ruhig. Am Pfandbriesmarkt ergaben sich kaum Veränderungen. Das Geschäft war ebenfalls klein. Im Verlaufe war die Haltung unsicher und recht undurchsichtig. Die Kurse unterlagen mehrfachen Schwankungen und blieben weiterhin ehr ungünstig. JG.-Farben gaben zunächst bis auf 143 v. H. nach, konnten sich dann aber wieder auf 143,5 v. H. erhöhen. Am Geldmarkt war die Situation weiter erleichtert. Der Satz wurde jedoch aus 4,5 v.H. belassen. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1990, gegen Pfund 20,4225, London gegen 9ieuv york 4,8635, gegen Paris 124,4250, gegen Mailand 92,89, gegen Madrid 46,50, gegen Schweiz 25,2450 gegen Holland 12,1050.
Berliner Börse.
Berlin, 6. Mai. Da auch heute eine Reihe ungünstiger Momente vorlag, taxierte man im heutigen Vormittagsverkehr eher schwächere Kurse, und war dann überrascht, als zu den ossiziellen Notierungen gegen gestern kaum Veränderungen festzustellen waren. Dem schwachen. Neuyork wurde wenig Bedeutung beigemessen^ da mrtfr die übrigen europäischen Börsen sich nicht in ihrer Tendenz hierdurch beeinflussen ließen. Da kaum Material an die ^Märkte kam, sah sich die Spekulation zu Deckungen veranlaßt, zumal man sich durch das rückgängige Stickstoffgeschäft in seinem Urteil nicht beeinflussen ließ. Eine Stütze bot der Tendenz auch der weiter erleichterte Geldmarkt. Das Geschäft bewegte sich in engen Grenzen und bestand in der Hauptsache aus Deckungen der Kulisse. Kurs- abschwächungen von mehr als 1,5 o.H. waren selten. Darüber hinaus gewannen Verkehrswesen, Reichsbank, Kunstseideaktien und Salzdetfurth 2 bis 4 v.H., während Braunkohlen und Süddeutsche Zucker je mit einem 2,5-v. H.-Verlust auffielen. Schlesische. Zement verloren auf Dividendenbefürchtungen (man sprach von 8 nach 12 v. H.) 3,5 v. H. Anleihen ruhig. Von Ausländern Bosnier bis 0,75 v. H. höher. Pfandbriefe unentwickelt. Reichsschulbuchforderungen etwa behauptet. Tagesgeld ermäßigte sich auf 4,75 bis 6,75 v. H., Monatsgeld nannte man mit 5,25 bis 6,75 v.H., Warenwechsel stellten sich auf zirka 5 v. H. Im Verlaufe war es, vom Farbenmarkt ausgehend, vorübergehend fester. Später drückte aber doch die O r d e r l o s i g k e i t wieder mehr auf die Märkte. Die im Verlaufe erzielten Gewinne gingen größtenteils wieder verloren. Vereinzelt ging das Kursnioeau auch noch Unter Anfang zurück. Bemerkenswert war hierbei ein 2,5-v. H.-Rückgang der Rheinstahlaktien und die weiter schwache SBeran* lagung der Karstadtaktien. Auch Salzdetfurth büßten ihren Anfangsgewinn fast wieder ganz ein.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 6. Mai. Es wurden notiert; Weizen 305 Mark. Roggen 217,50, Hafer (inländischer) 217,50 bis 220, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 42,50 bis 44,50, Roggenmehl 30,50 bis 32,50, Weizenkleie 13,75, Roggenkleie 14 bis. 14,25 Mark. — Tendenz: abwartend.
sich in dankbarer Erinnerung mit der Gemeinde zu dieser schönen Feier vereinigt, im Gedanken an das Textwort der Predigt: „Don Gott kommt nur Güte". Er gedachte auch der Eltern dieser Konfirmanden, die vor 50 IaHren ihre Kinder mit vielen Hoffnungen zur Konfirmation geführt hätten. Zum Schluß brachte der Verein für Christliche Musik noch Schäfers Sonntagstted, „Das ist der Tag des Herrn", zu Gehör.
** ,Der Rheinische Braunkohlen- film."'Das Rheinische Braunkohlensyndikat hatte für den vergangenen Sonntagoormittag zu eine Werbeoeranstaltung in die Palast-Lichtspiele ein* geladen. Es gelangte zunächst ein Film zur Vorführung, der unter dem Titel „Eine gute Idee die Sorgen der Hausfrau anführte, die ihr die hohen Ausgaben für Brennstoff bereiten. Der Film wies als Lehrbeispiel darauf hin, daß Defen und Herde in guter Verfassung sein müssen, wenn sparsamer Brennstoffverbrauch gewährleistet sein soll. Der Rheinische Braunkohlenfilm" gab sodann em Bild von der Entwicklung des rheinischen Braunkohlenbergbaues, aus den kleinsten Anfängen heraus bis zu den modernen Fördermethoden mit dem fahrbaren Kabelbagger und den Förderbrücken, die heute im Tagbau Verwendung finden und eine enorme Leistungssteigerung in der Kohlengewinnung ermöglichen. Der Film zeigte außerdem noch die Verarbeitung der Rohbraunkohle zu Briketts und die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten der Briketts in Haushalt und Industrie. Die Werbeveranstaltung war sehr gut besucht.
450. Jubiläum
des Grünberger GallusmarkieS.
4- Grünberg, 5. Mai. Die Gallusmarkt- kornmission und der Vorstand des Verkehrsvereins hielten eine Sitzung ab, um über die Aus»- gestaltung des diesjährigen Gal- lusrnarktes zu beraten. In diesem Iahre kann nämlich Grünberg das 45 0. Iubiläum seines Gallusmarktes begehen, denn am 31. Ianuar 1481 wurde der Stadt von dem damaligen Kaiser Friedrich HL aus dem Hause Habsburg das Recht verließen, am St. Kalixten- abenb (14. Oktober) einen „freien I a ß r - markt" zu beginnen. Man war allgemein der Meinung, daß dieses für die Stadt wichtige Ereignis durch eine besondere Veranstaltung begangen werden müsse. Geplant ist unter Mitwirkung der Vereine und sonstiger Kräfte eine Feier am vorhergehenden Sonntagabend in der Tum- holle. in deren Mittelpunkt ein historisches Festspiel, umrahmt von Ansprachen, gesanglichen und anderen Darbietungen stehen soll. Eine engere Kommission unter dem Vorsitz des Bürgermeisters soll das Rähere darüber bestimmen, ebenso auch entscheiden, ob vielleicht am zweiten Markttage eine Wiederholung des Festspiels stattfinden soll. Ferner hielt man es für wünschenswert. den auswärts wohnenden ©rünbergem besondere Einladungen zu dem Iubiläum zugehen zu lassen. Weiter soll der Ausgestaltung des Iux- plahes, der sich immer als die beste Anziehungskraft erwiesen hat. besondere Sorgfalt zugewandt werden. Auch soll die Stratzenschmückung mit den vor einigen IaHren für diesen Zweck beschafften Fahnen und Wimpeln wieder erfolgen womöglich noch in erweitertem Maße, ebenso soll die Straßenbeleuchtung auf dem Marktplätze und den Hauptstraßen durch stärkere Lampen wirkungsvoller gestaltet werden.
4% Cefleneldittoe Solbrente . . 4,20% Ocstcrreichische Silberrente 4% Oellerreichllche Einheitliche
Rente ..........
4% Ungarilche Goldrente ....
4% Ungarilche ClaotSrente v. 1910
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i% Ungarische Kronenrente . . •
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4% Türkische Bagdadbahn-Anl Serie I.....
4% deSgl. Serie li.......
6% Rumänische vereinh. Rente
von 1903
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4% RumSnilche vereinh. Rente -
Serlln, 5.
Amerikanische Noten Belgische Noten. Däniiche Noten . Englische Noten . Französische Noten Holländische Noten italienische Noten. Norwegische Nolen Deutsch-Oesterreich,
F r a n k f u r t a. M., 6. Mai. Tendenz: uneinheitlich. Nachdem noch an der Vorbörse infolge der wieder schwächeren Neuyorker Börse recht niedrige Kurse genannt wurden, eröffnete die amtliche Börse in etwas freundlicherer H a l t u n g. Anregend wirkten weiterhin die evtl. Beteiligung frer BIZ. zur Begebung von Krediten auch für Deutschland und der heute erschienene Geschäftsbericht der IG.-Farbenindustrie, der zwar keine Belebung des Geschäftes herbeiführte, aber der jetzigen Wirtschaftslage entsprechend als normal betrachtet wurde. Auch der weitere Zuwachs der Spareinlagen im Reiche fand Beachtung, während, anderseits der matte Schluß der Neuyorker Börse zur Zurückhaltung mahnte zumal man wieder Abgaben von dieser Seite befürchtet. Das Geschäft war ziemlich klein, und die Kursentwicklung infolge der Order- losigkeit uneinheitlich, aber gegen die Vorbörse etwas befestigt. Farben und die übrigen Chemiewerte blieben nur behauptet, schwächer lagen Kunstseideaktien, 'Karstadt, Zellstoff Aschaffenburg, Wayß & Freytag und Mainkraft, die bis 4x/> o. H. niedriger eröffneten. Letztere erschienen mit Minus-Minus- Zeichen. Auch Bankaktien verzeichneten überwiegend Kursrückgänge bis 1 v. H. Elektrowerte bei geringen Umsätzen unverändert. Von Kaliwerten gewannen Salzdetfurth trotz des schwächeren Absatzes im April 1 v. H., gaben aber später wieder nach. Schiffahrtswerte gehalten. Von variablen Werten zogen Jung-
H. ®. Farben-Industrie... 12
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der Vater die elterliche Gewalt verwirkt, wenn er wegen eines an dem Kinde verübten Verbrechens oder vorsätzlichen Vergehens zu einer Gefängnisstrafe von mindestens sechs Monaten oder mit Zuchthaus bestraft worden ist.
Außerordentlich beachtlich und wenig bekannt ist, daß für den Fall, daß die Mutter die volle elterliche Gewalt ausübt, sie die Bestellung eines Beistandes zu ihrer Unterstützung verlangen kann. So segensreich diese Einrichtung ist, wird von ihr in der Praxis des täglichen Lebens doch selten Gebrauch gemacht: vielfach glaubt die Mutter dadurch in ihren Rechten beschränkt zu werden. Das ist ein Irrtum. Der Beistand soll die Mutter beraten, eine Entscheidungsgewalt hat er dagegen nicht. 0r. C. Aus der Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 6.Mai 1931.
Kraftfahrer, schont das Wild.
Der Deutsche Touring-Club (DTC.) hat wiederholt seststellen müssen, daß durch Kraftfahrer bei Fahrten in der Dunkelheit Hasen und Kaninchen, die auf den Landstraßen in den Lichtkegel der Scheinwerfer gerieten, teils mit Absicht, teils aus Fahrlässigkeit überfahren wurden. Abgesehen davon daß das absichtliche Ueberfahren von Wild zweifellos strafbar ist und daß auch die Möglichkeit zivilrechtlicher Er- satzpflicht besteht, wenn dem Fahrer Vorsatz oder Fahrlässigkeit nachgewiesen wird, muß es als eine außerordentliche Roheit bezeichnet werden, em Tier mit dem Auto zu Tode zu Hetzen.
Der Deutsche Touring-Club betrachtet es als eine Selbstverständlichkeit, daß kein anständiger Fahrer einen solchen Wlldfrevel begeht, und er bittet, rücksichtslos alle Kraftfahrer zur Anzeige zu bringen, die vorsätzlich oder fahrlässig Wild auf der Straße überfahren.
Daten für Donnerstag, 7. Mai.
Sonnenaufgang 4.49 Uhr, Sonnenuntergang 19.55 Uhr. — Mondaufgang 1.34 Uhr, Monduntergang 8.06 Uhr. ,
1833: der Komponist Johannes Brahms in Hom. bürg geboren: — 1840: der russische Komponist Peter Tschaikowsky in Wotkinsk geboren; — 1851: der Kirchenhistoriker Adolf von Harnack in Dorpat geboren; — 1880: der französische Schriftsteller Gustave Flaubert in Craisset bei Rouen gestorben; — 1919: Vertrag von Versailles.
Bornotizen.
— Volkshochschule. Man schreibt uns: Die Kurse Menschen unserer Zeit" (Professor Messer), Potenzen Wurzeln, Logarithmen" (Studienrat Dr. Heufsel) und „Englisch für Fortgeschrittene" (Studienassessor Christ) nehmen mit dem heutigen Mittwoch ihren Anfang. Die Kurse finden in der Universität statt; die Hörsäle sind aus der heutigen Anzeige ersichtlich.
— Gasvorträge mit Schau kochen finden am Donnerstag und Freitag, jeweils 20 Uhr, im Saale des Cafe 2d6 statt. Da auch diesmal wieder — wie man uns mitteilt — mit gutem Besuch zu rechnen sein dürfte, empfiehlt es sich, daß die Interessenten sich rechtzeitig mit Eintrittskarten' versehen, die kostenlos in allen Gasgeräte- und Fischgeschäften, im Städtischen Gaswerk und im Volksbad erhältlich sind (Siehe gestrige Anzkeige.)
•
** Ruhestörung durch anhaltendes Musizieren. Das Polizeiamt weist darauf bin, -aß anhaltendes Musizieren, insbesondere Klavier- spielen Spielenlassen von mechanischen Musikappo- raten '(Grammophonen, Radiolautsprechern u. dgl.) im Freien oder bei offenen Fenstern meist eine erhebliche Belästigung der Nachbarschaft bildet und häufig den Tatbestand des § 360, Ziffer 11, des Reichsstrafgesetzbuches (ungebührliche Erregung ruhe, störenden Lärms oder Verübung groben Unfugs) erfüllt. Die Polizeibeamten sind angewiesen, einzuschreiten.
" Die Fünfziger-Vereinigung 1 8*6 7 /1 9 1 7 beging am Sonntag in der Stadt- kivche die 50. Wiederkehr ihres Konfirmations- tages. Die Feier wurde eingeleitet durch einen Musikvortrag des Vereins für Christliche Musik, ..Chor aus Messias" (Händel) und einen Gesa g des Knabenchors. (Sodann erinnerte Pfarrer Deckerin seiner Predigt daran, daß vor fünfzig IaHren am 24. April in der Stadtkirche 104 Knaben durch Pfarfer D. Schlosser und 103 Mädchen durch Pfarrer R a u m a n n konfirmiert wurden. Viele von diesen seien nicht mehr am Leben, viele habe das Leben in andere Gegenden verschlagen. Die noch hier Lebenden hätten
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Hamburg-Amerika Bake« ... 7
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Hansa Damplschiss.....10
Norddeutscher Lloyd.....8
Allgemeine Deutlche Credttanst. 10
Barmer Bankverein .... 10
Berliner HandelSgelelllchaft . 12
Commerz, und Prival-Bank. 11
Darmstädter und Nationalbank 12
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TiSconto-GescUschaft, ... 10
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Licht und Kraft......10
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Hamburger Eleltrizitätt-Werke 10
Rheinische Elektrizität .... 9
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Lalimeyer SCo.......10
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Deutsche Anl.-lllblöl.-SchuId mtl
Desgl. ohne Auriol.- 6% Hell. Aoll-ilaat (tüdiofilb. 102%)
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AuSlol.-Rechien Deutlche Kamm. Sa Anleihe Serie 1 6% Rranlf. COP.-S
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Rechte . . bon 1929
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DIondbnese R. 1' 6% Pr. LanveSPic
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Bsondbrtcle N. tl O.@.@. dbg. Aorcr nen, rückzahlbar
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Frankfurt a. M.
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Buen.-AireS Brss-'Antw-
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81,75
Christiania. .fiopenbagen ßiodbolm ■
112,30
112,30
112,52
112,52
112,30
112,30
112,52
112,52
96,5
96
93
96
112,42
112,64
112,43
112,65
91,5
——
89,75
91
HelsrngsorS.
Aralien. . .
10,558
10,578
10,556
10,576
80,25
79,5
80
79
21,97
22,01
21,97
20,482
22,01
——
—
—
——
London • , »
20,402
20.442
20,442
—
——
124,5
125,5
9/eunort • •
4,196
4,204
4,195
4,203
28.65
—
28
28,4
Paris....
16,399
16,439
16,394
16,434
80.5
—
80,75
82
■ Schweiz ..
80,481
80,497
80,795
80,955
—
—
——
— »
Spanien • ■
43,86
43,94
43,71
43,79
—
—
—
——
ksapan . . •
2,075
2,079
2,075 0,289
2,079
——
——
49
49
>Hio Ve Jan.
0,282
0,284
0,291
105
—
104
105,5
Wien in D.«
59,14
241
—
241
241
E?eft. adgest.
59,03
59,15
59,02
Prag . . .
12,427
12,447
12,428
12,448
15,75
Bclzrad . .
7,380
7,394
7,377
7,391
_
_
32,5
Budavell - -
73,14
73,28
73,14
73,28
3,042
_
—
Pulaarien.
3,037
3,043
3,036
_
,—
Lissabon
18,85
18,89
18,85
18,89
_
—
Tanüa. .
81,56
81,72
81,56
81,79
1,789
68
-
.Ronftantm.
1,784
1,789
1,784
_
—
Athen. .
5,44
5,45
5,34
5,49 »
_
Kanaoa .
4,193
4,201
4,192
4,200
_
__
UnuuaO .
2,687
2,693
2,667
2,673
20,955
120,5
—
121
118
Kairo . .
1 20,915
20,955
20,915
Deutsche Linoleum
.....O
Nat. Automobil . . Orenlietn & Koppel Leonhard Tietz . .
.....O
.....6
.... 10


