Staotrats-Sitzung in Gießen
des städtischen Was
SJL-tfpoti
4 996 782,52 Mark Mark Ausgabe, in 5 682 023,41 Mark Mark Ausgabe ab.
Die Rechnung
Gießen.
mit der Verurteilung iner Geldfirafc
• Gießen, 5.Mai 1931.
Der Gießener Stadtrat trat heute nachmittag im Stadthaus, Bergstraße, zu einer kurzen öffentlichen Sitzung zusammen. Anwesend waren Oberbürgermeister Dr. Keller, Bürgermeister Dr. Seid, die Beigeordneten Dr. Hamm und Iustizrat Dr. Rosenberg, sowie 22 Stadtratsmitglieder.
Betriebsrechnungen von 1927 und 1928.
der Dermögensrechnung mit Einnahme und 5 504 924,67
168.5J 1,320 58-335 112,30 112'g »l ta 16,39 1-Z
zeade Chancen unausgenüht ließen, einen Schuß über das Tor jagten, eine Ecke ausließen. Aber bereits in der zweiten Minute setzte Haupt einen scharfen Schuß auf des Gegners Tor, unhaltbar lär den Tormann, und brachte so seinen Verein iit Führung. Bald darauf hatte allerdings auch 3ülfer Gelegenheit, sein Können zu beweisen. 3ii flotter Spielhandlung, bei schönen Einzel- •kiftungen wechselten die Angriffe: die Fried- berger, die anfänglich etwas hilflos spielten, timen in Fahrt und verlegten den Kampf mehr in. die Mitte des Spielfeldes, die BfB.er blieben jedoch immer leicht überlegen. In der achtzehnten Minute fiel der Ausgleich als Abschluß eines gut angelegten Angriffs. In der Folge tcüdten die Friedberger etwas mehr, ohne jedoch las Kommando an sich reißen zu können. Lehr» «inrnd schuf kurz vor dem Wochse' int Anschluß on eine schöne Vorlage den Ha.bzeitstand 2:1
' iwr den DfB.
Rach dem Wechsel änderte sich an der Di- hutiion nicht viel, die Gießener : lieben weiter leicht überlegen, der Gegner arbeitete aber auch einige Chancen heraus, versagte jedoch vor dem Tvr. Eine selbst von den Plahbesihern als reichlich hart bezeichnete Schiedsrichterentscheidung leichte einen Elfmeter für die VfD.er, der von Xüter glatt verwandelt wurde. Im Verlauf der
unhaltbar verwandelt wurde. Dar' nun etwas härtere Formen an, kitngtert sich energisch, um eine f läge zu verhindern, aber kurz v lang Haupt doch noch ein Tr ihm Lehrmund uneigennützig den C. intk. Ein Ergebnis von 5:2 hätte
58,10 112.06 20,362 16,315
168,16 21.99
111,98 ?485
43,51 12-395 73,0»
BfB.-Gießen.
B(B. Gießen (Ciga) — VfV. Friedberg (£iga) 5:1.
Die sieggewohnten Friedberger, die auch in Gießen schon des öfteren erfolgreich waren, mußten bei
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3M 455 1,52 1,52 1,64 ,578 2,01 ,442 204 ,439 497
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1,3g 53,1k l'iS '» -r S:
Zunächst wurde dieRechnungder Stadtkasse für das Rj. 1 9 2 7 genehmigt. Die Rechnung schließt in der Betriebsrechnung mit — . Ermahnte und 4 922 073,67
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KV Aleoüllllm. rerS Spielhälfte fest sehen konnten, zwei glän ; ob tl W-
klaffe A.
Deitsprung: 1. Gräf 1900 : 5.35 : 2. Köller (Butzbach): 5.18; 3. Schlarb 1900 : 4,60. Kugel- stoßen: 1. Luh VfB. Gießen: 13,86; 2. Schneider (Ettingshausen): 10.30; 3. Rau (Lich): 9.20. 1 0 0 Me t e r: 1. Koch 1900 ; 2. Kirchheimer VfB. Gießen; 3. Matern (Butzbach). Tauziehen: 1900 I: VfB. I nicht angetreten; 1900 II gewinnt gegen Ettingshausen; Butzbach gewinnt gegen 1900 III; L ch gewinnt gegen 1900 IV. 4X100- Meter: 1. Butzbach; 2. 1900 (die anderen Mannschaften traten nicht an). 1900 führt mit großem Vorsprung, verlor beim letzten Wechsel den Stab, holt aber bis um Drustbreik wieder auf.
sicht zutage getreten, daß mit der Genehmigung weiterer Bäcker-Kaffeewirtschaften Schluß zu machen sei, weil verschiedentlich in derartigen Geschäften ein Offenhalten über die Ladenschluhzeit hinaus vorgekommen sei und daher die Entwickelung eines Rachtverkehrs in diesen Wirtschaften befürchtet werden müfse. Die große Mehrheit des Stadtrats trat diesen Erwägungen nicht bei. Darauf erklärte der Beigeordnete Iustizrat Dr. Rosenberg, daß die Mehrheit des Ausschusses gegen das vorliegende Konzessionsgesuch auch nichts einzuwenden haben werde, wenn der Ausschankbetrieb auf die Ladenzeit beschränkt bleibe.
Bei einem Gesuck des Invaliden Karl Dier - lamm um Erlaubnis zum Ausschank alkoholfreier Getränke im Erfrischungshäuschen Krof- dorfer Straße 5 wurde die Bedürfnisfrage bejaht und das Gesuch befürwortet. Die Stadtrats- mitglieder S ch w i e d e r und Horn möchten nunmehr die weitere Einrichtung derartiger Erfrischungshäuschen vermieden sehen, da jetzt schon eine Llebersetzung gegenüber dem Bedarf bestehe. Stadtratsmitglied Ad. Schmidt rügte, daß manche der Erfrischungshäuschen bis spät nachts osfengehalten werden, ohne begründeten Anlaß, und daß in dieser Zeit nur Rauchmaterial verkauft werde. Er ersuchte um Abhilfemahnahmen.
Das Gesuch von Wilhelmine G r e i l i ch , geb. Hagner, um Erlaubnis 5um Schankwirtschaftsbetrieb mit Branntweinausschank im Hause Reuenweg 28, „Zum Löwen", wurde befürwortet.
Die erhöhte Sondergebäudesteuer.
Stadtratsmitglied L a u n s p a ch frug zum Schluß noch an, ob die Stadtverwaltung ebenfalls beabsichtige, die Sondergebäudesteuer nach dem Myster des hessischen Staates zu erhöhten Sähen zu erheben. Einem solchen Vorgehen werde seine Fraktion nicht zustimmen. Oberbürgermeister Dr. Keller erklärte, die Sondergebäudesteuer werde nach Maßgabe des Voranschlags und der gesetzlichen Bestimmungen erhoben. Die Stadtratsmitglieder Horn und Leop. Mayer mochten ebenfalls gewichtige Bedenken und Vorbehalte geltend. Auf Vorschlag des Stadtratsmitglieds Horn wird sich der Finanzausschuß des Stadtrats in seiner nächsten Sitzung mit dieser Angelegenheit beschäftigen, von der Stadtverwaltung werden für diese Sitzung die erforderlichen Aufschlüsse erwartet.
Der Stadtrat trat hierauf in die nichtöffentliche Beratung ein.
verlauf eher entsprochen. Der Schiedsrichter konnte nicht überzeugen.
Spielvereinigung 1900 Gießen.
VfB. Kurhessen Marburg (Liga) gegen Spvg. 1900 Gießen 1:1 (0:0).
Das anläßlich des Iugendtages bestehende Fußballspielverbot bestimmte die beiden Vereinsleitungen, das für den Sonntag vorgesehene Rückspiel in Marburg schon am Samstagabend auszutragen. 1900 bestritt das Spiel in einer zuverlässigen Ausstellung. Die Läuferreihe und die drei Schlußleute lieferten eine ausgezeichnete Partie. Sie ließen dem schnellen Gegner nicht viel Zeit zur Entfaltung, ohne dabei auch nur einen Moment den eigenen Spielaufbau zu vernachlässigen. Der erstmalig mktwirkende Torwart (früher Westmark Trier) erwies sich als sehr gut. Eine ganz vorzügliche Partie lieferte der junge Mittelläufer. Bewunderung erweckten dessen hervorragende Kopfbälle. Das Schmerzenskind war immer noch der Sturm, der durchweg nicht schnell genug war und es im entscheidenden Moment am entschlossenen Torschuß fehlen lieh. Die linke Angriffseite überragte die rechte. Fast alle Entscheidungen des Schiedsrichters kamen zu spät, oft erst auf Zuruf. Das Spiel wurde sehr fair aus- getragen.
Gleich nach Anstoß fand sich Gießen gut zusammen und konnte das Spiel leicht überlegen gestalten. Die Kampfhandlungen spielten sich zum großen Teil in der Marburger Spielhälfte ob. Der Gastgeber wurde nur durch einige Durchbrüche seines Rechtsaußen gefährlich. Auch bei Marburg waren die drei Schlußleute in großer Form. Dem überragenden Können seines Torwarts verdankte der Plahverein das Llnentschie- den. Mitte der ersten Halbzeit schoß Adelberger einen Elfmeterstrafstoß daneben. Torlos wurden die Seiten gewechselt. Rach der Pause machten beide Mannschaften energische Anstrengungen um die Führung. Aber erst 20 Minuten vor Schluß konnte Wilhelmi auf Halbrechts durch entschlossenes Rachsetzen 1900 die Führung verschaffen, die bis Dahin schon mehr als verdient war. Die Gießener verloren aber bald darauf den linken Verteidiger Iäckel. Marburg kam dadurch etwas mehr auf. Fast mit dem Schlußpfiff konnte Marburg durch einen Elfmeter gleichziehen und dadurch ein Resultat erzielen, das keineswegs dem Spielverlauf entsprach. Bedauerlich war es, daß sich der Schiedsrichter bei Fällung dieser harten und ungerechten Entscheidung, die die Gießener um den verdienten Sieg brachte, von Marburgs Publikum und von den Spielern beeinflussen ließ.
Die Ligareserve hatte sich gleichfalls für Samstag Steinbergs 1. Mannschaft nach Gießen verschrieben. Obwohl 1900 mit zahlreichem Ersatz antrat, enttäuschte die Mannschaft nach der angenehmen Seite, der vielleicht sogar einen knappen Sieg gerechtfertigt hätte. Das spannende Spiel endete 3:3 Unentschieden, nachdem es schon bei der Pause 2:2 stand.
Zugendtag-Ergebnisse.
Del den aus Anlaß des Iugendtages auf dem Sportplatz der Spielvereinigung 1900 aus- getragenen leichtathletischen Wettkämpfen wurden folgende Ergebnisse erzielt. (Genannt sind jeweils nur die drei ersten Sieger.)
ihrem jüngsten Gastspiel eine überraschend hohe Niederlage kassieren. Zwar lieferten die Gäste ein schönes Spiel, waren in der Ballbehandlung sicher, deckten den Gegner sorgfältig ab, gingen energisch nn den Boll, ließen ober an Kombination und im
Klasse B.
Hochsprung: 1. Radon VfB.: 1,45; 2. Lenzer 1900: 1,20 ; 3. Diedenkapp (Flensungen): 1,15. Spe erwerfen: 1. Herbert 1900: 32,27; 2. Theiß (Flensungen): 19,45. 1 00 Meter: 1. Wagner VfB; 2. Rühl (Flensungen); 3. Groß 1900. Hinderni slaufen: 1. VfB. Gießen; 2. Flensungen; 3. 1900.
Klasse C.
7 5 Meter: Diese wurden in vier Abteilungen gelaufen. I. Weihrauch 1900, Schmitz 1900, Hornung (Butzbach), Kreiling (Wieseck; II. Größer (Wieseck. Hörder VfB, Fischer VfB., Goldschmidt VfB; III. Krieger (Wieseck), Ommert 1900, Eisenhut (Wieseck). W e i t s p r u n g: I. Volk 1900: 3,98; 2. Leschner (Butzbach) 3,71; Hammel (Wieseck): 3,71; III. Maural (Butzbach): 3,69. Ballweitwurf: 1. Haas (Wieseck): 59,90; 2. Blei (Flensungen): 57,30; 3. Groh 1900: 56,90.\
MTV. Gießen in Frankfurt-Rödelheim erfolgreich.
17 Siege — 8 erste Siege.
Me seine Vorgänger, war auch das von der Rödelhsimer Turngemeinde 1847 veranstaltete 6. Kretsoffenc Sportfest ein voliler Erfolg. Richt weniger als 450 Teilnehmer hatten s'ich gemeldet. Die erzielten Ergebnisse dürfen als sehr gut bezeichnet werden. Erwähnenswert ist, daß sich unsere Giehencr Vertreter gegen die äußerst starke Konkurrenz aus den Grvh- städkn Frankfurt, Mainz, Darmstadt, Hanau usw. sehr gut zu behaupten verstanden.
Schon am Samstagnachmittag zeigten die Iu- § endlichen ihr teilweise ausgezeichnetes Können.
In der Klasse der Iugend-Turnerinnen, bei denen nur vier Einzelkonkurrenzen ausgeschrieben waren, zeigte sich Frl. R ö h m i g jeweils als Beste; sie errang vier erste Siege, und zwar im 75-Meter-Lauf mit 10,2 Sek., im Hochsprung mit 1.35 Meter, im Weitsprung mit 4,61 Meter und im Schlagballweitwurf mit 54,60 Meter. Auch in der Turnerinnen- O b e r ft u f e'geigten sich die MTV.erinnen von ihrer besten Seite; von den sieben ausgeschriebenen Konkurrenzen waren die Gießener Farben bei fünf unter den drei ersten Siegerinnen zu finden. Mit einer ausgezeichneten Leistung wartete Frl. Bickelhaupt im 100-Meter-Lauf auf, konnte sie doch mit 12,8 Sek. die seit 1928 von Frl. Schäuh, Wiesbaden, aufgefteHte — und seither nicht mehr erreichte — Kreishöchstleistung erzielen und sich vor die Kreismeisterin Frl. Brückner, Mainz, an die erste Stelle sehen. Im Hochsprung wurde sie ebenfalls mit 1,40 Meter erste und im Dreikampf zweite Siegerin.. Frl. C s p a ch belegte im Hochsprung den zweiten, im Weitsprung den dritten und im Dreikampf den fünften Platz. Frl. Amend bestritt nur den Dreikampf und wurde sechste Siegerin. In der 4xl00-Mekrstaffel für Turnerinnen gingen die Giehenerinnen — Frl. Espach, Amend, Röhmig, Bickelhaupt — vor Turnerbund Wiesbaden, „Vorwärts" Dockenheim und TV. 1860 Frankfurt I. als überlegener erster Sieger durchs Ziel.
Auch die Turner warteten mit beachtenswerten Leistungen auf. H. Rotherntel setzte sich im Kugelstoßen mit 11,70 Meter an erste Stelle und wurde im Dreikampf (Oberstufe), trotzdem er 52 Punkte erreichte, nur zehnter Sieger. Im Stabhochsprung erreichte L. M a lkörn e s i u s gemeinsam mit Weiland, Offenbach, ' und Krayer ,, Riederrad, die 3-Mcter-Grenze, wurde jedoch im Stichkampf auf den dritten Platz verwiesen; im Dreikampf (Oberstufe) wurde er mit 50 Punkten zwölfter Sieger. E. S e y b wurde im Dreikampf (Unterstufe) durch einen Versager beim Kugelstoßen nur fünfzehnter Sieger.
Mit diesen siebzehn Siegen haben die Vertreter des Männerturnvereins die neue Saison würdig eröffnet.
Ein Weltrekord im Gegelflug.
Der Frankfurter Pilot Groenhoff fliegt 265 km weit.
Anläßlich der Einweihung des neuen Münchener Flughafens weilte der Frankfurter Pilot Groenhoff mit dem Segelflugzeug „Fafnir" der Rhön-Rossitten-Gesellschaft dort, um Schausegelflüge auszusühren. Am Sonntag war die Witterung aber für größere Flugleistungen nicht geeignet, so daß Groenhoff erst am Montag zu einem längeren Fluge aufsteigen konnte. Er ließ sich von der Motorschleppmaschine der Rhön- Rossitten-Gesellschaft bis auf fast 500 Meter Hochschleppen und dann loslösen. Cs gelang ihm, über der Stadt München noch fast weitere 500 Meter emporzusteigen, so daß er schließlich eine Höhe von 1000 Meter erreicht hatte, die es ihm gestattete, l1/» Stunden über dem Weichbilde Münchens zu kreuzen. Dann kam ein Gewitter auf; dessen Dorwinde Groenhoff geschickt aus- nuhte und vor bem Gewitter davonflog.
Gegen 5 älhr nachmittags wurde er über Regensburg gesichtet, nachdem er inzwischen bis auf 1200 Meter gestiegen war. Schließlich landete er abends gegen 8.30 Llhr in Kaaden in der Tschechoslowakei. Kaaden liegt in der Rähe von Karlsbad am Rande des Erzgebirges. Die von Groen- hoff zurückgelegte Strecke beträgt nicht weniger als 265 Kilometer. Damit ist es dem kühnen Ftte- ger gelungen, den alten Weltrekord des Wiener Robert Kronseld um über 100 Kilometer zu schlagen. Bemerkenswert an dieser neuen Höchstleistung ist, daß sie über eine vollkommen ebene Strecke erhielt worden ist, während z. B. auch die Höchstleistung von Kronfeld nur dadurch möglich war, daß er sich immer an Ge
le r w e r k s für das Rj. 1 928 weist an Einnahmen 514 858,35 Mark, an Ausgaben 514 250.02 Mark auf. Wurde genehmigt.
Die Rechnung des städtischen Gaswerks für das Rj. 1 9 2 8 zeigt folgenden Abschluß: Einnahme 1 267 483,34 Mark, Ausgabe 1262 862,10 Mark. Genehmigt.
Die Rechnung des städtischen Volks- Lades für das Rj. 1 9 2 8 schließt in Einnahme und Ausgabe mit je 70 81^,68 Mark ab. wurde genehmigt.
Die Rechnung des städtischen Elek- ir i ä i tätswerkes für das R j. 1 928 weist in Einnahme 2 862 196,51 Mark, in Ausgabe 2861 782,73 Mark auf. Genehmigt.
Die Rechnung der städtischen Straßenbahn für das Rj. 1 9 2 8 schließt in Einnahme und Ausgabe mit je 515 183,73 Mark ab. Genehmigt.
Eine Reihe uneinbringlicher Außenstände zur Rechnung für 1927 wurde niedergeschlagen.
Schankkonzessionsgesuche.
Ein Gesuch des Bäckermeisters Aug. Deibel II. um Erlaubnis zum Kaffeewirtschaftsbe- ttieb im Hause Reuenweg 50 sollte nach dem Vorschläge des Sozialpolitischen Ausschusses ab= gelehnt werden, es wurde aber mit großer Mehrheit zur Genehmigung befürwortet. Für die Genehmigung des Gesuchs sprachen sich aus die Stadtratemitglieder Horn, Ricolaus.Beck- mann, Leop. Mayer, Ad. Schmidt und Loeber; dagegen wandte sich Stadtratsmitglied Rahnefeld, während Stadtratsmitglied Hirsch und Beigeordneter Iustizrat Dr. R o - I enberg die Gründe des Sozialpolitischen Ausschusses darlegten. Im Ausschuß war die An-
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;weiten Halbzeit erhielten die Hiesigen noch einen elhnekr zugespvochen, der ebenfalls von Ritter rpiel nahm Gäste Der» 'e Rieder- chluß ge- nachdem . vorgelegt dem Spiel»
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. Es wurden notiert*. 17,50, Hafer (inlänbu enmehl (süddeutsches, ioggcnmetjt 30,50 dis. igenUeie 14 bis »14,25 ö.
hiesiger Kaufmann lescheidenen Lerhält- tarnten, bet ben Gr>—, , • . ~ — -
im in -Sarieben on-B ^tellungsspiel soviel zu wünschen übrig, daß es der obren M M enl- * nicht allzu oft gelang, die Läuferreihe zu über» .^ k«Darlebrns M^?"iden, geschweige denn hie Betteidigung mattzu- r-Sa ffir > , Wn. Wohl wurden einige Angriffe sehr gut vor- ^ Darlehens n«h Setragen, die Läuferreihe gab sich redlich Muhe, V? £ jES I °bfr der Sturm spielte so unrationell, daß selbst • mrLnm hwobl! swingende Torchancen unausgenützt blieben. Außer- in.cn dem ließen die Innenstürmer im Torschuß die nötige
lallchen An-U Exaktheit vermissen. Die Platzbesitzer, die zunächst 6 5)arl£cber °^ne Bingel, der erst kurz vor Halbzeit erschien und bCrv \«^ri<hhina ,°6ne Schneider antraten (außerdem hatten Henrichs fe Sunmetem w 1|n^ Ritter bereits als Angehörige der Reichswehr ' Wn Sior- I25 Kilometer Gepäckmarsch hinter sich), erwichen sich 19at E teil' lIt bester Form. 3m Zusammenspiel, klappte alles
. Etbschnsten unv vorzüglich, vor dem Tor zeigte man sich ent»
sie ihm nnWu ' schlossener als man das sonst vorn VfB-Sturm aber gar nicht, M gewohnt ist, die Verkidigung schuf immer wieder
Dann sleM er L'nft, schließlich hatte Balser einen guten Tag;
t war aber zu e - außerdem gefielen besonders Hcmpt, Lehrmund, ’ Mr seine fetipeng 2Litter
hu nnrGcfüugms. _ Das Spiet begann mit« wuchttgen Angriffen
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Zu Chrisiian Morgensterns 60. Geburtstag.
Christian Morgenstern
wurde vor 60 Jahren, am 6. Mai 1871, in München geboren. In den „Galgenliedern", im „Palmström" und in „Palma Kunkel" schuf er eine Form grotesker Lyrik, die nicht ihresgleichen filmet. Scherz, Spott, sprachliche jleubilbungen und Philosophie vereinen sich in merkwürdiger Weise in den Gedichten. In seinen Sammlungen „Ich und die Welt", „Ein Sommer" u. a. zeigte sich der 1914 bereits Verstorbene als Lyriker von Rang.
birgen entlang bewegte, um die Aufwinde an den Gebirgen nach Bedarf ausnuhen zu können. Die Leistung des Frankfurter Sportsmannes stellt daher eine Spitzenleistung ersten Ranges dar.
Radsport im „Lahngau^ des BOir.
Bei der am Sonntag, 3. d. M. auf der Strecke Giehen—Marburg—Gießen ausgetragenen 50- Kilomekr-Zuverlässiakeitsfahrt wurden folgende Ergebnisse erzielt:
Klasse A. 1. Walter Göbel (RD. Wehlar- Riedergirmes) 1:34,31 Stunden; 2. Heinrich Preis (RC. Germania Giehen) 1:34,57; 3. Keiner (RD. 1887 Wetzlar) 1:38,41.
Klasse B: 1. Osbelt (RV. 1887 Wetzlar) 1: 35,14 Stunden; 2. Ringleb (RV. Lollar) 1: 36,08; 3. Dammer (RD. 1887 Wetzlar) 1:41,12; 4. Hildesheim i(RD. Lollar) 1:41,53; 5. K. Fischer (RD. 1891 Marburg) 1:43,18; 6. Wenz (RD. Wehlar-Riedergirmes) 1:48,45; 7. Höbbel (RD. Wehlar-Riedergirmes) 1:49,45; 8. H. Fischer (RD. 1891 Marburg) 1:56,30; 9. Spatz (RD. 1885 Giehen) 1:59,30.
Altersfahrer: 1. Hildesheim (RD. Lollar) 2: 40 Stunden.
Erste Etappe der Deutschland-Rundfahrt.
34 Fahrer im Endspurt.
Am Montag nahm die Deutschland-Rundfahrt in Rüsselsheim ihren Anfang. Die erste Etappe führte nach dem 284,7 Kilometer entfernten Freiburg (Breisgau), das eine Stunde später als vorgesehen erreicht wurde. Bon den 36 gestarteten Teilnehmern schied der Italiener Moretti wegen einer Furunko- lose aus. Die Fahrt selbst führte durchweg durch Flachland und verlief ziemlich eintönig, da es nur wenige Vorstöße gab, die stets rasch unterbunden wurden. Sieger der ersten Etappe wurde der Belgier Wauters in 10:17,40 Stunden vor Antenen- Schweiz, Metze-Deutschland und Buse-Deutschland. Die weitere Placierung lautete: 5. Stöpel-Deutsch- land, 6. Blattmann-Scyweiz, 7. Frascarelli-Jtalien. Alle übrigen 27 Fahrer wurden zusammen auf den 8. Platz gesetzt. Als 35. und Letzter kam der Schweizer Büchli mit der Zeit von 10:29,28 Stunden an.
Oie deutschen Reiter in Rom.
Die Hauptnummer des internationalen Reiterturniers in Rom bildete am Sonntag ein Iagd- springen um den Littoren-Pokal. Der Kurs führte über 15 schwere Hindernisse. Von den 143 Teilnehmern kamen nur 7 fehlerlos über die Sttecke. Der Sieg fieT an den Italiener Dorsarelli auf Chrispa, der in genau zwei Minuten die beste Zeit des Tages erzietlt hatte. Zweiter wurde der Italiener Forquet auf Capinera in 2:00,6, und Dritter dessen Landsmann Hptm. Dacca auf Setkin d'Amore in 2:04. Die beiden nächsten Plätze belegten die französischen Offiziere Derttand d'Dalanda (2:04,6) und de Breuil (2:08). /Auf den sechsten Platz kam wieder ein Italiener, Major Bettoni auf Scoiattolo in 2:11,2. Siebenter Preisträger wurde Oberlt. Hasse auf Elan in 2:15. Richt in die Entscheidungen kamen, aber sehr gute Leistungen zeigten von den Deutschen noch Rittmeister a. D. von Darnekow auf General mit 2I/1 Fehlem und 2:45,2. OblL a. D. Sahla erzielte auf Wotan mit 2:01,2 eine gute Zeit, doch unterliefen ihm vier Fehler.
Einen großen deutschen Reiterfolg bei Hem Internationalen Reitturnier in Rom brachte der Dienstag. Der mit 12 000 Lire ausgestattete Premio Campidoglio wurde nach vier vorausgegangenen Stechen von Rittmeister v. Vamekow auf „General" gewonnen. Zweiter wurde Capt. de Balanda (Frankreich). Oberleutnant Momm besetzte den fünften und siebenten, Oberleutnant Brandt den neunten Platz.
Kurze Gportnotizen.
Für die Dorschlußrunde um die Deutsche Handballmeisterschaft der DSB. haben sich die beiden süddeutschen Dertreter SD. 98 Darmstadt und Sp.-Dg. Fürth, sowie die beiden Berliner Mannschaften Polizei Spandau und Polizei Berlin qualifiziert. Irn Endspiel der Damen treffen wieder Diktoria Hamburg und SC. Charlottenburg zusammen.


