Ausgabe 
4.11.1931
 
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eines Weges ablehnen muß. der von vornherein j eine geschlossene Front gegen die Arbeiterschaft be- deutet. Die Wiederaufrichtung unseres Volkes ist nur möglich in der Zusammenarbeit aller wirtschaft- lichen Faktoren, und sie ist nur möglich in einer Atmosphäre der politischen Vernunft, des wirtschaft­lichen Vertrauens, der inneren Ordnung und des äußeren Friedens.

Gegen die Synthese Brüning-Hüler.

Tie alte (Aegnerfchaft des preußischen Zentrums.

05 e r l i n, 4. Oloo. (6*1105.) Der Führer des preu­ßischen Zentrums, Abgeordneter Heß. schreibt im .Pressedienst der Zentrumspartei", im Hinblick aus die Diskussion über eine Synthese Brü­ning-Hitler: Der tiefere Sinn unserer in* neroplitischen Linie ist ebenso klar wie einfach: Wir können kein politisches Extrem stützen, weder rechts noch links. Denn die Be- sihergreifung der politischen Macht durch eines der politischen Extreme würde bei uns unmittel­bar den wütendsten und wüstesten Kampf zwi­schen rechts und links bedeuten. Ausge­tragen aber würde diese Selbstzerfleischung auf dem Otüden der zwischen diesen Extremen liegen­den breiten Mittelschichten von Land­wirtschaft, Handel, Gewerbe und Beamtentum. So etwas hielte Deutschland nicht mehr aus. Des­halb kann das durch und durch widerspruchsvolle Konglomerat, das heute im Rational so- z i a l i s m u s zusammengeballt ist und als äu­ßerstes Rechtsextrem angesprochen sein will, für das Zentrum als Koalitions­partner nicht in Frage kommen.

Vas Wirtschaftsprogramm der NSOAP.

Eine Rede Fedcrs.

Magdeburg, 4. Nov. (CNB.) 9n einer großen Wlrtschaftskundgebung sprach der nationalsozialisti­sche Reichctagsabgeordnete Feder überDie Wirt- schoftspolitik des Dritten Reiches". Das Ziel der Wirtschaftspolitik des Dritten Reiches, die in dem Reichswinfchaftsrat der Nationalsozialistischen Deut- chen Arbeiter-Partei heute schon vorbereitet werde, ei sowohl die Ueberwindung des So­llt a I i s m u s w i e die des Marxismus. Feder faßte das Ziel der nationalsozialistischen Wirt­schaftspolitik ln dem bekannten Schlagwort zusam- men: Gemeinnutz vor Eigennutz. Zur Ver­wirklichung der Wirtschaftspolitik des Dritten Rei­ches würden bestimmte lieber gangsmaßnah- men notwendig sein, um die 7 Millionen Arbeitslose von den Straßen wegzubekommen. Als solche Ucber- aangsmaßnahmen nannte Federi 1. Die Arbeits- d i e n st p f l i ch t: 2. die Ermäßigung oder den Erlaß' der Hauszins st euer gegen die Dor- nähme von Reparaturen an den Häusern: 3. ein besonderes Geld, das geschaffen werden müsse, aber nicht wie bei der Inflation für das Ausland, sondern für die innere Produk­tion Dieses Geld brauche durchaus nicht neu ge­schaffen zu werden, es könne erzeugt werden durch die Schaffung von Krediten: 4. Import- einschränkung. Es müsse gelingen, daß der deutsche Boden hergibt, was Aur Ernährung des deutschen Volkes notwendig ist 3n die Produktions- wirtschaft selbst dürfe der Staat nicht eingreifen, dagegen werde er das Verkehrswesen, die Schaffung des Geldes, die Regelung des Kredits, also das Bankwesen, unter seine Obhut nehmen.

Oie Lo^nverhandlungen in den Reichsbetrieben.

Berlin, 3. Nov (CNB.) Die am Tarifvertrag für die Reichsarbeiter beteiligten Gewerkschaften haben den Schiedsspruch, der eine Herabsetzung der Stundenlöhne um 2 bis 6 Pf vorsieht, abgelehnt. Die Stellungnahme wird damit begründet, daß der Schiedsspruch in der Praxis Lohnkürzungen bedeu­ten würde, die weitergehen, als es in der Notver­ordnung vorgesehen sei. Während diese nämlich Kür­zungen von höchstens 4 5 Prozent verlange, würde die Schiedsspruch beispielsweise für die Reichsarbei­ter in Berlin eine Verringerung der Löhne um etwa 6 Prozent bedeuten, was für die Gcwerkschaf- ten unannehmbar sei.

Die Lohnverhandlungen für die Arbeiter derReichspost im Reichsarbeitsminifterium un­ter Vorsitz des Schlichters Dr Friedländer haben bisher zu keinem Ergebnis geführt. Da zwi­schen den Parteien keine Verständigung erzielt wer­den konnte, wurde eine Schlichterkammer aus je drei Vertretern der Arbeitgeber, in diesem Fall des Reichspostministeriums, und der Gewerkschaften gebildet Von den Lohnverhandlungen werden rund 75 000 Arbeiter der Reichspostbetriebe betroffen.

Kommun.stische Sprengstosfumtriebe.

Kofel. 3. Rov. (DU.) In dem ehemaligen Heeresmunitionsschuppen in Koset waren seit langem etwa 300 Kilogramm Sprengstoff und Schwarzpulver untergebracht, die dem Wasserbau- amt für Eissprengungen zur Verfügung standen. Seit einiger Zeit trugen sich die Behörden mit dem Gedanken, den Sprengstoff aus dem auf freiem Feld stehenden Munitionsschuppen heraus- zuschassen und an einer sicheren Stelle unterzu- bringen. Dine Kommission, die am Montag eine Nachprüfung der Bestände vornehmen wollte, mußte die überraschende Feststellung machen, daß die drei eisernen Türen des Schup­pens erbrochen worden sind und das ganze Lag e r ausgeräumt worden ist. An einer der Türen stand mit Kreide geschrieben ^Heil Moskau". Wann der Diebstahl auSaeführt worden ist, steht noch nicht fest. Ebenso ist über die Täter bisher nichts bekannt. In Kiel bestand ein kommunistischer Geheim- verband, der am Sonntagvormittag in Elm­schenhagen in einer Wirtschaft eine Zusam- menfunft hatte Die Polizei umstellte die Wirt­schaft unauffällig durch Zivilbeamte und Schutz- polizistem Später drangen Beamte der politi­schen Polizei in das Lokal ein und nahmen etwa 20 Teilnebmer fest. Bei ihnen wurde stark belastendes Material gefunden. SS soll sich um eine Terrorgruppe handeln, die Sprengst offanschläge gegen staat- liche Einrichtungen in Schleswig-Holstein Plante. SS soll z. B. ein kommunistischer Spreng, stoffanschlag au» die Marineschule in FlenSburg-Mürwick geplant gewesen sein.

Aus alter Well.

Tagung des Preußischen Richtervereins.

Der Preußische Richterverein hält seine Ver- treterversammlung am 21. und 22. November d. I. in Halle a. S. ab. Der Iahresgeschäftsbericht des Vorsitzenden, Landgerichtsdirektor Dr. Schmidt i Jerlin), wird sich unter anderem ein­gehend mit der durch die bisherigen Gehaltskür­zungen geschaffenen Lage befassen. Die Ikrfamm- lung wird sich schlüssig machen müssen, ob sie ihre rechtliche Zulässigkeit nachprüfen lassen will. Daneben wird die Frage eines besseren Richter- schuhcs gegenüber Beleidigungen und gegen an­dere Angriffe einen wesentlichen Teil der Be­ratungen ausmachen. Landgerichtspräsident Dr. Gülland (Halle) wird über die richterliche Dienst­aufsicht em Referat erstatten. Zur sog. Kleinen Justizreform liegen Vorschläge des unter dem Vorsitz des Landgerichtsdirektors Burczek (Ber­lin) eingesetzten Ausschusses vor über Verein­fachung. Verbilligung und Beschleunigung der Rechtspflege.

Grohfeuer in der Londoner Universität.

Am Dienstag wurden das Physikalische Laboratorium und das Chemische Mu - f e u m der Universität London durch ein Feuer größtenteils zerstört, wobei die wertvollen For­schungsarbeiten des bekannten Physikers Sir Ja­mes Irvine vernichtet wurden. Den angestreng­ten OSemühungen der Feuerwehr gelang es nach mehreren Stunden, ein Uebergrei en d.r Flammen auf das chemische Laborator u n. wo größere Men­gen feuergefährlicher Chein kalicn lagerten, ju Der­bindern. Der Schaden wird auf etwa 350 000 Mk. geschäht.

Sturmfiencn in der Universität Halle.

Der Kampf der Deutschen Studentenich.ift Halle gegen den Theologieprofkssor D. Dehn führte bei der ersten Vorlesung Dehns am Dienstag zu Sturm- izenen vor und in der Universität. Vor dem bis zum Beginn der Vorlesung verschlossen gehaltenen i)or- faal Dehns standen mehrere hundert Studenten, von denen nur etwa hundert Einlaß sanden, davon nur etwa ein Drittel Theologen. Als sich Dehn i n Begleitung des Rektors zum Hörsaal be­gab, mußte er ein Spalier von Studierenden pas- fieren, die den Arm zum Hitlergruß erhoben. Im Hörsaal selbst wurden der Rektor und Dehn wider Erwarten mit lebhaftem Getrampel empfangen, das indessen während des ganzen Kollegs an hielt und die Vorlesung Dehns unmöglich machte. Als ein Theologe um Ruhe für sachliche 'Ar­beit bat, kam es zu stürmischen Gegenkundgebungen. Es wurden studentische Kampflieder gesungen, die die Ausführungen Dehns unverständlich machten. Der Vorsitzende der Deutschen Studentenschaft Halle erklärte schließlich dem Rektor er könne die Studen­ten nicht mehr halten. Der Rektor erwiderte, man möge ihn nicht zu Maßnahmen zwingen, die er selbst bedauern müsse. Die auf dem Mir stehenden Stu­denten drangen in diesem Augenblick unter dem Rus Dehn raus!" in den Hörsaal ein Unter ungeheue­rem Tumult erschien nunmehr Polizei im lln- oerfitätsgebäuöe. Neben dem Pult Dehns nahmen ein Hauptmann und sechs Beamte Aufstellung. Der Rektor sicherte Zurückziehung der Polizei aus dem Hörsaal zu, wenn Dehn in Ruhe angehort werde Der Tumult verstärkte sich jedoch derart, daß Dehn während der letzten Minuten des Kollegs schweigen mußte. Der Rektor erklärte die Vorlesung für be­endet und forderte die Studenten auf, den Hörsaal ju räumen. Dehn und der Rektor verließen dann unter polizeilichem Schutz den Hörsaal und mußten

bis zum Dozentenzimmer ein Spalier zurufender Studenten passieren.

Gasexplosion in Prag.

3n einem Reubau in der Prager Vorstadt Wrschowitz entstand eine gewaltige Gasexplosion. Aus noch ungeklärtem Grunde hatte sich Leucht­gas entzündet Im Umkreise von etwa 100 Meter wurden in allen Wohnhäusern und in zwei be­nachbarten Fabriken die Fensterscheiben zertrüm­mert. Im vierten und fünften Stock des Neu­baues find sämtliche Decken eingestürzt. In allen Rachbarhäusern stürzten die Leute infolge des Luftdrucks zu Boden. Glück!.cherweife sind M e n- schenlebennicht zu beklagen. Es wurden fünf Personen verletzt. In der größten Gefahr schwebte eine Tänzerin des tschechischen national* thcaters. die seit einigen Tagen im Stockwerk unter der Explosionsstätte wohnte. Sie lag mit einer leichten Erkältung im Bett und das war ihr Glück. Die Wucht der herabsallenden Steine wurde durch die Betten gemildert, so daß sie nur eine leichte Kopfverletzung erlitt. Sämtliche Rebenstraßen sind von Glassplittern der vielen hundert zertrümmerten Fensterscheiben bedeckt.

Lifenbahnfrevler in Ungarn erneut am Wert

Der Strcckenausseher der Eisenbahnlinie B e - kesBekessoeldvar entdeckte, daß von den Schienen In einer Länge von etwa 400 m die Schrauben und die Rägel ent­fernt waren? mit denen die Schienen an den Schwellen befestigt waren. Der Aufseher erstat­tete Anzeige bei der Gendarmerie. Etwa zwan­zig verdächtige Personen wurden verhaftet.

Erdbeben in Dapan.

Auf den japanischen Inseln K i u s ch i u und S ch i k o k u wurden heftige Erdstöße ver­spürt, denen eine größere Anzahl von Personen zum Opfer gefallen fein (oll. Ein weiteres Erd­beben richtete auch Schaden in der Stadt Ku­mamoto aus Kiufchiu an, wo der Kaiser von Japan am Samstag zur Teilnahme an den Manövern erwartet wird. Ueber das Erdbeben herrscht völlige Ungewißheit und einander stark widersprechende Meldungen sind im Umlauf. Zwei japanische Blätter berichten, daß 1000 Personen getötet oder verletzt und daß 200 Häuser cinge stürzt seien. Ein in Osaka erscheinendes Blatt dagegen schreibt von einem Dutzend zerstörter Häuser und unbeträcht­licher Verluste an Menschenleben.

Motorsegler mit drei Mann untergegangen.

-Der in Stralsund beheimatete Motorsegler Frieda", der außer dem Besitzer Franz noch zwei Mann Besatzung an Bord hatte, war Mitte Oktober mit der Bestimmung Dänemark ausgelaufen, dort aber nicht angekommen. Jetzt ist ein Ret­tungsring des Schiffes gefunden morden. Die Be- fürchtung, daß das kleine Fahrzeug mit der Be­satzung einem Sturm zum Opfer gefallen ist, dürfte sich also bestätigen.

Schwerer Sturm über dem Kanal.

Ein schwerer Sturm fegte am Dienstag über den Kanal und die englische 5 üb fülle hinweg. Eine An­zahl van Schiffen mußte Zuflucht in den nächst- gelegenen Häfen suchen. Auch die großen Schiffe melden starke Verspätungen. Ueberbredjende Seen machen jeden^ Verkehr in den an der Küste entlang führenden Straßen unmöglich Der 'ranzösifche DreimostschonerSt Anna" wurde durch den Sturm auf die Küste von Wales geschleudert

Oie Bilder vom Aufstand in Zypern.

Oben: Nach dem Sturm auf das Gouvernementspalais in Larnaca. Im Hintergrund das niedergebrannte Gebäude, vorn zerstörte Automobile. Unten: Englische Soldaten und zyprische Polizei errichten Stachel­drahtverhaue in den Straßen von Nikosia.

London, 3. Nov. (TU.) Der griechisch-orthodoxe Primat von Zypern veröffentlichte eine Enzyklika, in der er die Bevölkerung zur Ruhe er­mahnt und die Gewalttaten der letzten Woche be­dauert. In einer Unterredung mit dem Berichter­statter desDaily Telegraph" verurteilte der Erz- bischof das Vorgehen der Bischöfe von Kirenia und Larnaka, die inzwischen zwangsoerschickt worden sind. Er glaube versichern zu können, daß die ge­samte Bevölkerung Zyperns den Anschluß an

Griechenland verlange und auf dieses Hiel hinarbeite, selbst wenn Griechenland Zypern nicht haben wollte. Die Bevölkerung vertraue hierbei a u f d i e Großmut Englands. Die Berichte über die Lage auf der Insel lauten zurzeit be­ruhigend, trotzdem wird vor zu großem Optimismus gewarnt, da ohne die Anwesenheit einer starken militärischen Besatzung die Unruhen zweifellos wieder aufflammen würden.

und ist zum Wrack acroorden. Es gelang jedoch, die Besatzung unter größten Anstrengungen zu retten. In den West Morlands sind die Flüsse um fast drei Meter gestiegen. Viele Häuser und Straßen stehen unter Waner In den südlichen Graf­schaften erlitt der Eisenbahnverkehr schwere Stö­rungen.

3n einer Höhle tot aufgefunden.

Sin 47jähriger Mann hatte sich, weil er ob­dachlos war, in einet kleinen Erdfenkung zwi­schen Rothenditmold und Harleshausen bei Kas­sel eine Hohle aus Kistendeckcln errich­tet. Als er in den letzten Taaen nicht mehr bei der Speisung im Karlshospital erschien, suchte ihn ein Freund auf. der den Unglücklichen in feinem Verschlage liegend tot a u f f a n d. Der Tod war bereits vor vier bis fünf Tagen eingetreten. Wahrscheinlich ist die Todesursache in übergro­ßer Entkräftung zu suchen.

Aus Geiz verhungert.

In Toulouse (Süd-Frankreich) ist ein 64 - jährige- Ehepaar aus Geiz verhungert. Die betagten Eheleute wohnten bereits feit Jah­ren in einer kümmerlichen Dachwohnung im Zen­trum der Stadt Es war kein Geheimnis, daß der Mann vollständig unter dem Einfluß feiner Frau stand, deren Geist soweit ging, tagelang feinen Pfennig für die notwendigsten Lebens­mittel auszugeben. Bereits Mitte Oktober hatte der Hausbesitzer daS Ehepaar biS zum Ske­lett abgemagert im Zimmer aufgefunden und versucht, die Frau von ihrem krankhaften Geiz abzubringen. AIS er am Freitag wieder die Wohnung betrat, fand er die Greisin bereits tot im Bett auf. während der Mann nur noch schwache Lebenszeichen von sich gab Ein her bei- gerufener Arzt stellte fest, daß beide der Un­terernährung zum Opfer gefallen waren. Im Schrank fand man ein Sparkassenbuch über einen Betrag von etwa 20 000 Franken.

(Einen Geldschrank am hellichten läge gestohlen.

Der amerikanische GtactSbürger Herzog von Guise - Hite , ein Vetter des französischen Thronprätendenten, ist in Dieppe um Juwelen und Bargeld im Ocfamtwerte von etwa einer halben Million Franken bestohlen Wor­den. Der Diebstahl erregt besonders Aussehen, da er mit unglaublicher Frechheit durchgeführt Worden ist. Der als Kunstfreund und Sammler bekannte Herzog hat sich in einen, alten Etadt- turm eine an Kunstschätzen reiche Wohnung ein­gerichtet. Im 3. Stockwerk des Gebäude- befand sich ein schwerer Geldschrank, in dem sowohl Schmucksachen wie 50 000 Franken in Banknoten und 50 ezxglische P'und aufbewahrt wurden. Am Samstagnachmittag benutzten Diebe die Abwesenheit des Herzogs und seines Dienst­personals, um sich Eingang in den Turm zu verschaffen. Sie schleppten dann den CMb^hrcnf auf die S raße und verfrachteten ihn dort auf einen Lastkraftwagen Von den Einbrechern und ihrer Deute fehlt bisher jede Spur.

Kampf mit Briganten auf Korsika.

In der Rähe von Ajaccio gerieten sechs lang gesuchte Banditen mit den Insassen eine- Po­lizeiautomobils zusammen, da- in einen von den Banditen gestellten Hinterhalt geraten war. Bei der sich entrinnenden Schießerei wurden der Führer der Bande und zwei Gendarmen goto- t e t und der kommandierende Polizeileutnant schwer verletzt.

Die Wetterlage.

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Der Weitere Temperaturanstieg, der besonders auch nacht- in Erscheinung getreten ist, beutet dar­auf hin, daß die Warmluft über Deutschland Platz gegriffen hat In unserem Gebiet lag da- Mini­mum während der vergangenen Rächt zwischen 5 und 7 Grad über Rull. Da In der Luftzufuhr noch keine Aenderung zu erkennen ist. hält da- milde Wetter an, wobei mit dem weiteren Ein­mischen ozeanischer Lust auch die an sie gebunde­nen Riederschläge mehr auf das Festland zum Vordringen kommen. Infolgedessen sind unter zu­nehmender Lustbewegung auch bei uns unbestän­dige- Wetter und Riederschläge zu erwarten.

Vorhersage für Donnerstag: Mildes, wechselnd wolkiges Wetter mit Niederschlägen, |u> westliche Winde.

Vorhersage für Freitag: Etwas kühler, weiterhin wechiclnd wolkig mit Aufheiterung, ein­zelne schauerartige Niederschläge.

Lufttemperaturen am 3. Rovern der, mittags, 11,0 Grad EelsiuS, abend- 8.4 Grad Celsius: am 4 No­vember. morgen-, 7L Grab EelsiuS. Maximum 12,4 Grad, Minimum 7.0 Grad. Riederschläge 02 Millimeter. Sonnenscheindauer 31/? Stunden. Grdtemperaturen in 10 Zentimeter Tiefe: Am 3. Rovernber. abend», 5.0 Grad, am 4. Rovember, morgen-, 3.6 Grad EelsiuS.