Ausgabe 
4.7.1931
 
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Aus aller Welt

Frankreich beweist erneut seinen Friedenswillen.

Leben bzw. gegen die StaatsautorlkN VaS Recht zum Gebrauch der Schußwaffe habe Menn die bisherigen Erlasse von der Ab­gabe von Schreckschüssen sprächen, solle dies nicht dazu führen, daß die scharfe Anwendung der Schuhwaffe unterbleibe. Der Minister werde keinem Beamten, der ans Grund dieses neuen Erlasses von der Schußwaffe, Gebranch mache, seinen Schutz versagen. 3n politischen Kreisen wird dieser Erlaß dahin interpretiert, daß er nicht nur den Polizeibeamten Beruhigung über den Schuh ihres Lebens verschaffen solle, sondern auch eine ernste Mahnung gegen die Anwendung roher Gewalt im po­litischen Kampfe darstelle, wie sie erst kürz­lich wieder in Berlin zur Erschießung eines Poll- zeibeamten geführt hat.

2,3 MilliardenFramen fürFestungsbaulen an der Ostgrenze.

Noch immer ungelöste Nestpunkie

Was wird mit dem Garantiefonds? Oie Rückzahlungsfrist.

die in Frankreich das Monopol keiner Partei ist, nicht mehr zu beweisen. Wenn dies aber dennoch nötig wäre, so würde es durch die Abstimmung ge­schehen, die Sie nunmehr vornehmen." Die General- aussprache wurde damit geschlossen und die Abstim­mung zeitigte das obige Ergebnis.

Maskierte Räuber plündern eine Stadtsparkasse.

3n der Rächt zum Freitag ist die Spar- und Darlehnskcrsse in Landsberg (Bezirk Halle) ausgeraubt worden. Erbeutet wurden 3600 Mr. aus der Kasse und außerdem 100 Mk., die dem Rendanten und Kämmerer der Stadtkasse, Franze, gehörten. Zunächst drangen die vier schwarz mas­kierten Räuber in das Schlafzimmer des Ehepaares Franze ein und zwangen Franze mit vorgehaltenem Revolver, die Schlüssel zu dem Geldschrank der Spar- und Dar- lehnskasse und zu der Stadthauptkasse herzugeben. Zwei der Burschen gingen in die Räume der Sparkasse, während die beiden anderen den Ren­danten und seinen 20jährigen Sohn mit der Waffe in Schach hielten. Nachdem ihre Kum­pane in den Kassenräumen ihre Arbeit verrichtet hatten, verschlossen sie sämtliche Türen, so daß es dem Rendanten nicht möglich war, Lärm zu schlagen. Die Telephonleitungen hatten sie bereits vorher durchschnitten. In einem bereitstehenden Kraftwagen entkamen die Räuber unerkannt in Richtung Leipzig. Alle vier hatten zur Vermeidung von Fingerabdrücken Gummi­handschuhe getragen.

Ein Dorf in Flammen.

In der Ortschaft Hohendorf bei Wolgast in Pommern brach in einem Dachstuhl ein Feuer aus, das sich durch den starken Wind sehr schnell verbreitete. Obgleich die Wehren in kurzer Zeit zur Stelle waren, sprangen die Flammen doch auf die Häuser über und legten bis zum Abend 20 Häuser und Reben gebäude in Asche. 30 Familien sind dadurch obdachlos geworden und konnten außer einigen Haus- haltungsge^eiistanden nichts retten. Auch Vieh kam rn den Flammen um. Es handelt sich durchweg um Kleinbesitz und Landwirte, die durch den Dränd ihre ganze Habe ver­loren haben. Die meisten Häuser waren mit Stroh gedeckt. Die Wehren kämpften mit außerordentlichen Schwierigkeiten, weil die nächste Wasserstelle ein großes Stück Wegs von der Brandstelle entfernt lag und Schlauchleitungen von etwa, 50Q Meter Länge hergestellt werden

Wettervoraussage.

Die Wetterlage steht auch in unserem Gebiet jetzt mehr unter dem Einfluß der Rordmeerstörung. Stärkere Bewölkung folgt in Begleitung der ozea­nischen Warmluft und vereinzelt treten Rieder- schläge auf. Der Witterungscharakter wird vorerst weiter von der aus Südwesten kommenden ozea­nischen Öuft beeinflußt, so daß Bewölkung vor­herrscht und Riederschläge auftreten. Die Tempe- raturen gehen dabei zurück, jedoch erfolgt die Ab­kühlung nur langsam. *

Aussichten für So nntag: Wechselnd wolkiges Wetter mit zeitweisem Regen, warm, jedoch etwas kühler. ,

Aussichten für Montag: Abwechselnd wolkiges Wetter, kühler, aber nur vereinzelt etwas Regen.

Lufttemperaturen om 3. Juli, mittags, 28,8 Grad Celsius, abends 22 Grad Celsius. Maximum 30,2 Grad, Minimum 18,8 Grad. Erdtempera- tfuiren: cm 3. Juli, abends, 28,4 Grad, am 4. Juli, morgens, 22 Grad. Sonnenscheindauer 12% Stunden« ' r v

Wie hie Mienrüsiungen in Wahrheit anssehen -*

während der Washingtoner und Londoner Ver­handlungen geht hervor, daß Frankreich stär­ker als Seemacht werden will. Die wahren Gründe sind daher in dem Hinweis des Marine­berichterstatters auf die italien-ischenFlvt- tenbauten zu suchen. Italien besitzt einen ähnlichen Typ wie die französischen, schweren und mit großem Kaliber versehenen Linienschisfe. Wenn jetzt Frankreich unter dem Vorwand einer Bedrohung durch Deutschland einen Schlachtkreuzer von 23 000 Tonnen mit hoher Geschwindigkeit, starker Armierung und erheb­licher Panzerung baut, so ist es mit einem Schlage der italienischen Flotte überlegen.

Oer freiwillige Arbeitsdienst.

Ein Entwurf des Reichsarbeitsministers.

Berlin, 3. Juli. (CNB.) Das Reichsarbeits- Ministerium hat jetzt die Durchführungsbestimmun­gen für die Paragraphen der Notverordnung vom 5.Juni über die Förderung des freiwilli­gen Arbeitsdienstes ausgearbeitet. Sie wer­den dem zuständigen Ausschuß des Verwaltungsrates der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Ar­beitslosenversicherung vorgelegt werden. Außerdem findet am Dienstag, dem 7. Juli, eine Bespre­chung des Präsidenten der Reichsanstalt Dr. Sy- rup mit den Verbänden, die als Träger des freiwilligen Arbeitsdienstes oder der Arbeit oder sonst als Interessenten in Frage kommen.

Der Entwurf des Arbeitsministeriums gliedert sich, wie der Junadeutsche berichtet, in fünf Teile. Der erste Teil besaßt sich mit dem Perfonen- kreis und dem Verfahren. Das Arbeitsamt kann für Arbeitslose oder Krisenunterstützte die Unter­stützung nach Höhe und Dauer auf höchstens zwei Mark pro Wochentag für eine Dauer von höchstens 20 Wochen festsetzen. Die Unterstützung kann statt an den Arbeitsdienstwilligen an den Träger der Arbeit gezahlt werden. Ob eine Arbeit als freiwilliger Arbeitsdienst gefördert werden kann, entscheidet der Vorsitzende des zuständigen Landes- arbeitsamtes.

Der zweite Teil des Entwurfes befaßt sich mit den Vorschriften der Sozialversicherung und des Arbeitsschutzes, die wie bei einer anderen gleichartigen Arbeit durchgeführt werden.

Im dritten Teil wird die Verpflichtung der Ge- meinden zur Gewährung von Unterkunft und Verpflegung geregelt.

Der vierte Teil beschäftigt sich mit der E r le i ch- terung der Siedlung der Arbeitsdienstwilli- gcn. Danach kann den Arbeitsdienstwilligen, die während einer Dauer von mindestens 12 Wochen beschäftigt worden sind, ein Betrag von 1,50 Reichs­mark für jeden Wochentag der Beschäftigung fort­laufend gutgeschrieben werden.

Im fünften Teil wird die Ueberwachung! der Arbeiten des freiwilligen Arbeitsdienstes geregelt, die durch die Arbeitsämter durch Nach­prüfung von Zeit zu Zeit erfolgen soll.

Oie Brotversorgung gesichert.

Berlin, 3. Juli. (CNB.) Nachdem infolge des Ansteigens der Roggenpreise im Laufe des ver- gangenen Winters die Gefahr einer Brot- Verteuerung bemerkbar wurde, hatte der Reichsernährungsminister in Verbindung mit dem preußischen Minister für Handel und Gewerbe und unter Mitarbeit der Reichsforschungsstelle für land­wirtschaftliches Marktwesen vorsorglich eine b e - sondere Aktion unter Ginfejuna der Roggenbe stände der Deutschen Getteidehan- delsgesellschaft eingeleitet. Wie das preußische Mi- nifterium für Handel und Gewerbe mitteilt, wird diese Aktion in der Weise durchgeführt, daß für den betreffenden Bezirk den vornehmlich in Betracht kommenden Mühlen Roggen aus den Be- ständen der Deutschen Getreidehan- delsgesell s ch aft zur Verfügung ge- stellt werde. Grundsätzlich ist dabei angestrebt worden, den niedrigsten Winterpreis des Brotes zu halten oder wieder zu erreichen. Diese Aktion ist zunächst dort eingeleitet, wo Industrie, insbe­sondere starke Massen ansässig sind und die Gefahr einer Brotverteuerung bei der großen An­zahl von Arbeitslosen besonders fühlbar werden mußte. Es besteht kein Zweifel, daß auftretende

P a r i S, 4. Juli. (WTD. Funkspruch.) Die Euü- gung, die heute nacht zwischen dm amerikanischen und den französischen Unterhändlern erzielt wor­den ist, wird in dem offiziellen Cominumque als e i no g ru n ds ä h l i che bezeichnet Die Grnze^ heiten über die Abmachungen sind soweit es sich um die an die Reichsbahn zu lerhendennich geschützten Zahlungen handelt, bekannt Jedoch ist authentisch über alle technischen Einzelheiten, na- mentlich über die Frage desDaran, ^ef onds noch nichts bekannt geworden. Zweifellos wird hierüber Zuverlässiges erst nach dem Mi­nisterrat, der heute nachmittag um 16 -Uhr zusammentreten wird, veröffentlicht werden. Ruch geht weder aus dem offiziellen Eommumguä noch aus den Berichten der Morgenpresse hervor ob Schahsekretär Mellon und der

Botschafter Cdqe sich nach dem französischen Mi AN mit deir französischen Unterhändlern nochmals treffen werden, um den Text des Abkommens zu karakierem Was aber festzustehen scheint, ist, daß die Signatare des Voungplans binnen kurzem z u ein er Konferenz zusamrnentreten werden, um gewisse technische Einzelheiten, namentlich die Frage de sGarantiefonds, zu regeln, die offenbar nicht vollkommen gelost wurde da man hierüber nur gewisse Hinweise gegeben zu haben scheint. In dieser Frage durfte das eng­lische Schatzamt ein bedeutsames Wort Mitzu- sp^chen haben. Die zu erwartenden . Vechhand. lungen der Voungplansignatare sollen ledoch, wie Reuyork Herald" hervorhebt, bis zum 15.

Berlin, 3.Juli. (TU.) Der Verlauf der Flot­tenaussprache im französischen Senat t)at tn .Ber­lin ft art empört. Bei der Aussprache sind so­wohl vom französischen Kriegsminister als auch vom Berichterstatter und anderen Persönlichkeiten B e - hauptungen aufgestellt worden, die an amtlicher Stelle in Berlin als eine groteske Verzerrung der Tatsachen bezeichnet wer­den. Der französische Kriegsminister hat bekanntlich Deutschland der Verletzung des Versail. les Vertrages bezichtigt, indem er behauptete, die deutschen Schiffsbauten gingen um 25 o. H. über das hinaus, was im Versailler Vertrag zugestanden sei. Der Minister hat hiermit die Tatsachen offenkundig auf den Kopf gestellt Daß der französische Minister den deutschen Ersatzplan der vom Reichstag angenommen worden ist, nicht kennt, darf, wie von amtlicher deutscher Seite er­klärt wird, nicht angenommen worden. Deutschland erreicht, wie zahlenmäßig ganz einwandfrei fest- steht, noch lange nicht die Zahl von Schiffen, die ihm nach dem Versailler Vertrag zugestanden sind. Auch die Ersatzbauten h i e l t e n s i ch v o l l i g im Rahmen der Bestimmungen des Vertrages. Von einer Ueberschreitung um 2o Prozent zu sprechen, kann nur eine bewußte Ent­stellung sein. Um die zahlenmäßige außerordentliche Ueberlegenheit der französischen Flotte über die deutsche zu kennzeichnen, genügt es, auf ein ein­ziges Beispiel hinzuweisen: Die deutsche K r e u zertonnage beträgt nach Fertigstellung der Leipzig" insgesamt 33 650 Tonnen gegenüber einer französischen K r e u z e r t o n n a g e von 145 000 Tonnen. Noch überzeugender sind die Zif­fern für die S ch l a ch t s ch i f f e, bei denen die Franzosen über eine Gesamttonnage von 194 000 Tonnen verfügen gegenüber 40 000 Tonnen der ent­sprechenden deutschen Schiffe, selbst nach Fer- tigstellung der geplanten Panzer- schiffe. Auch die beiderseitige Geschutzstarke beweise, daß eine Ueberlegenheit der deutschen Flotte über die französische in keiner Weise in Frage kommt. Das gleiche trifft für die Starke der Panzerung zu. Frankreich verfugt ferner über 90 Unterseeboote, während Deutschland kein einziges U-Boot besitze.

Die Flottenbauten des Reiches, so wird noch einmal betont, hielten sich genau an die Bestim­mungen des Versailler Vertrages. Die Bestim­mungen sind nicht unter unserer Mit­wirkung zustandegekommen, sondern uns unter hervorragender Mitwirkung von Frank­reich aufgezwungen worden. Warum will Frankreich trotz seiner erheblichen äleberlegenheit über die deutsche Flotte selbst nach Ersah der ver­alteten Schiffe die neuen 23 000-Tonnen-Schlacht- kreuzer bauen? Aus dem Verhalten Frankreichs

lokale Störungen schnell und reibungslos beseitigt werden und eine ausreichende und völlige Versorgung der Bevölkerung mit Brot gewährleistet werden kann.

Oer Waffengebrauch

-er Polizei.

Ein Erlatz Severings.

Berlin, 3. Juli. (DDZ.) Der preußische Innenminister Severing hat an sämtliche preußischen Polizeiverwaltungen einen Erlatz ge­richtet, der besagt, daß jeder Führer einer zu­sammengefaßten Polizeimannschaft oder,eder ein­zelne Beamte zur Brechung tätlichen Wider st andes gegen seine Person und sein

Juli bekannt sein, äleber die beiden ersten Punkte (Zahlung der ungeschützten Annuität und deren restlose Abführung an die Reichsbahn) will dasJournal" berichten können, daß die franzö­sischen und anrerikanischen Unterhändler sich grundsätzlich auf eine Ru ckzaih lungsf ri st von fünf Jahren geeinigt Hattern ledoch mit der Bestimmung, daß diese fünf Jahre von Fall zu Fall, wenn der Toungplan regelmäßig ausgeführt wird, e rne ue r t werden konnte, so daß man auf 10 Jahre, 15 Jahre und vielleicht sogar aus 25 Jahre kommen würde

lieber das (3 a r a n t i e f o n b 5 p r o b l e m bringt eine etwas positivere Meldung derPent Parisieii" insofern, als er erklärt, daß nötigenfalls dieser Garantiefonds durch eine internatio­nale Anleihe aufgebracht werden solle. Das würde voraussetzen, daß die zwischen den Amerikanern und den Franzosen in Aussicht ge­nommene Regelung nicht die Zustimmung Englands finde. DasJournal betont, daß letzten Endes alles auf England ankomme, erwartet aber, daß England, nachdem es keine Schwierig­keiten gemacht habe, bei einem Opfer von 12 Mil­lionen Pfund Sterling, wie es der Youngplan er­forderte, jetzt sich nicht sträuben werde, wo Frank- reich etwas wünsche. Aus diesen Betrachtungen acht hervor daß, ob in Form einer internationalen An­leihe oder in Form von direkten Zahlungen an die BIZ. in Basel, Frankreich die Beteiligung sämtlicher Hauptgläubiger auch bei Haf­tung des Garantiefonds fordern will.

Paris, 3. Juli. (TU.) Der Senat behandelte am Freitag eines Gesetzesvorschlag über die Bewilli­gung von neuen Krediten für die ------------------ , r _ f , Vv...--------- v- w-.

französische G r e n z v e r t e i d i g u n g, der läßt sich das ursprünglich geplante Zusammen- benutzten Messer, Revolver, Zaunlatten usw zum mit 277 gegen 24 Stimmen angenommen wurde, treffen mit dem Zeppelin in diesem Jahre nicht I A.gmpf, und es gab viele blutige Köpfe. Größeres Kriegsminister Magi not erinnerte an das Ge- mehr ermöglichen. I Unglück wurde glücklicherweise vermieden, da die

famtprogramm für die Organisierung der Grenz- inn(fPr-'tler.(ikbä(hfnisfeier auf OefeL Freiwillige Feuerwehr gegen die Kamp­verteidigung, die im Jahre 1930 von beiden Häusern 3 senden vorging. Eine Durchsuchung der Zigeuner­angenommen worden sei und dessen Durchführung I In Peude auf Oefel sand evne Walt^-Flex-Ge I brachte eine größere Menge Gewehre,

vor 1935 beendet fein müsse. Dank der Intelligenz dächtnisfeier statt unter zahlreicher Bereiligimg Dolche usw. zum Vorschein. Die Waffenbesih-er und der Rührigkeit der Pionierformationen werde der einheimischen Deutschen und der estnischen ^2- wurden festgenommen.

es jedoch möglich sein, die Arbeiten bereits völkerung und vieler aus Deutschland zugereister 1 9 3 4 zu beenden. Bisher habe man ihm 1428 Mil- Gäste,darunter dcsOberpräsidenten voiMstpreußen lionen zur Verfügung gestellt und er müsse nun und des Generalsuperintendenten von Koni^verg. um die restlichen 2321 Millionen bitten. Die Der- Die Feier begann mit einem Gottesdienst, worauf träge mit den Lieferungsfirmen seien für die Dauer der Kreischrf die ausländischen Gaste namens der von drei Jahren abgefajloffen. Wenn der Senat da- I Kreisverwaltung und der Bevölkerung Oetels her dem Kriegsministerium nicht die nötigen Kre- herzlich willkommen hieß. RamenL der oeuts<yen bite zur Verfügung stelle, so werbe man sich ge- Kulturverwaltung Estlands und anderer ortftcher zwangen sehen, die Arbeiten zu unterorechen. deutscher Organisationen sprach Direktor (^einert Zusammen mit der Grenzverteidigung sei man mit I Worte des Gedenkens für dev gefallenen Dich.er, bem Ausbau ber Verteidigung gegen den er als Verkünder hoher sittlicher Ideale, als Luftangriffe beschäftigt. Maginot schloß seine Vorbild männlicher Tapferkeit und als Jugend- Ausführungen mit folgenben Worten:Ich bitte sührer feierte. Der ^ugendfuhrer Knapp (Komgs- Sie, ben Gesetzesvorschlag zu verabschieben, ber u n - berg) dankte den esttändischen Behörden für iyre umgänglich notwenbig für bie Durchfüh- Förderung der Gründung der Flex - rung ber einjährigen Dienstzeit ift Sie werben ba- gendHerbergen. Die stimmungsvolle Feier mit ben ausschließlichen Verteidigung s- schloß mit einem Vorbeischreiten aller Versam- ch a r a f t e r unserer Militärorganisation unter« melken an dem Grabe des Dichters und der Rie- streichen. Wir brauchen unsere Liebe zum Frieden, derlegung zahlvei>cher Kranze.

~ <fonhnni 6irrfu> nremcn in Brand, s mußten. Am Abend war der Brand auf seinen

Die Slephani.Rlrche »n Lremen m orana, ' schränkt, die Wehren konnten ledoch die

In Bremen brach in der Stephanl-K,rche oder m g* verlassen, da die Trümmer noch

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^in^jdort^aUer^erfrügbaren^räfte^a°n^ JJrofeft in öibtaliat gegen di- h'nriNmg ein-,

ftätte. Aus dem Dach der Kirche und aus dem Turm Mörders.

chluaen bereits hohe Flammen. Dichter Qualm um- $n Gibraltar kam es zu aufgeregten Protest- hullt den ganzen Bau. Riesige Menschenmengen kundgebungen gegen die Hinrichtung eines Tisch­waren Zuschauer des tragischen Schauspiels.- Die lers, der wegen Ermordung einer alten Fvau, Stephani-Kirche liegt i n d e r B r e m e r A11 st a d t dum Tode verurteilt worden war. Es tixsr di-, unweit der Weser. Ein seltsamer Zufall will es, daß crjfe Hinrichtung in Gibraltar feilt dem Jahr« bie Katastrophe auf ben 25. Jahrestag bes Bran- iggg. Die Menge erzwang die Schließung der bes ber großen St. Michaelis-Kirche in Hamburg Kaffeehäuser und sonstigen Dch:gnügungslokale, fällt. Gegen Abenb war ber Branb gelöscht. Der und die Lage wurde so bedenklich, daß :Tmpperr Dachstuhl ist völlig vernichtet, jeboch konnte ber alarmiert wurden, die während der Rächt btd lurm gerettet werben. Das sämtliche Jnven- Sttahen abpatrouillierten. Die Hinrichtung ist tar ber Kirche war bereits rechtzeitig in Sicherheit öann crfolgt, ohne daß es zu neuerlichen Kund- Gebracht worben. Auch bie Orgel ist undeschäbigt gelungen gekommen wäre. Der Scharfrichter ist □cMieben Das Kirchenschiff selbst würbe nur an all8 England geholt worden. Tausende Pe^onen einer einzigen Stelle beschäbigt. Nur der untere Raiten sich auf den Sttahen .auf, die CafcS Teil bes Turmes ist durch Wasser stark beschädigt. unb Hotels sind geschlossen.

Heber bie Entstehungsursache bes Branbes wird Schwere Heberfchwemmungen in China.

noch folgendes mitgeteilt: Der Turm ber Sonne Ut Infolge der in den letzten Tagen niedergegan- augenblicklich v0 n e in em Bau 6 e ruft um- genen Wolkenbrüche sind mehrere Flüsse über die geben, ba bas Dach bes Turmes erneuert werden retteten und haben in verschiedenen Teilen mußte. Dabei muß burd) eine ßotlam p e das Landes Verwüstungen angerichtet. Im Gerüst in Brand geraten fein. Kurz nach 14 uyr ^tz^stlichen Teile der Mandschurei sind über erschien die Feuerwehr, der es auch scheinbar gelang, 0Q ch erson en ertrunken und 1000 vb- d°- F-U-- ju l°,ch-n. Al- d>° S-u-rw-hr bereits

w'-d-r abrüden n>»üte, tarn em_ neuer «armrut $in franiö|i|4le6 ®ro6ftug3eug abgeftürjL

SnsL ÄSÄ unb mut dort »ür^un-iin e n^u fg e^a ng^n.

bas Feuer entzündet haben. « Trümmern liegen, während ein Fluggast bei dem

Die Aero-Arktis-ExpediNon desGraf Zeppelin-. Lersuch, mit dem Fallschirm abzuspringen, eben-

Der Luftschiffbau ZeppeNn teilt mit, daß die falls den Tod fand.

von chm und der Gesellschaft Aevo Arktis ge- (Eine blutige Schlägerei mit Zigeunern.

plante Polarexpedition nunmehr endgültig auf 2ln einem Fußballspiel, das von jungen Leuten die Zsit nach dem 20. Juli d. I. festgesetzt ist. au8 Volkmarsen (Dez. Kassel) ausgettagen .

I Die Gesamtleitung der Expedition wird Dr. E ck e- wurde, beteiligten sich auch einige in dem Ort

ner, der Präsident der Aero Arktts, haben, weilenden Zigeuner. Im Verlauf des Spiels

die wissenschaftliche Leitung Professor Samvi- erhielt einer der Zigeuner versehentlich erneu

low i tsch, der bekannte russische Geograph und Fuhkitt, und im selben Augenblick war eine

Führer desKrassin" bei der Rettung Robi.es. schwere Schlägerei im Gange. Drei Zigeu-

Durch die Havarie des amerikanischen Hnterfee- ner schlugen rücksichtslos auf den vermeintlichen

bootesRautilus", mit dem Sir Hubert Missetäter ein, worauf mehrere junge Heute

t w ... ....... , - . ... Wilkins seine Rordpolfahrt an-getreten hatte, dem Bedrängten zu Hilfe eilten. Die Zigeuner

Grenzverteidigung, der läßt sich das ursprünglich geplante Zusammen- höhten Mefler, Revolver, Zaunlatten usw. zum

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