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wieder auf dem Flugplatz und es gelang ihnen, manchen schönen Flug auszuführen.
In den Kreisen der Segelflieger trägt man sich mit dem Gedanken, neben einem zweiten .Zög- lrng", der bereits im Dau ist, noch ein weiteres Flugzeug, das in Fachkreisen unter dem Damen »Hols-der-Teufel" bekannt ist, zu bauen. Auf dre weitere Entwicklung des Segelfluges in unserer Stadt darf man gespannt sein.
Oer Tennisplatz im Walde.
Seit etwa acht Wochen sind die Mitglieder der Freien Tennisvereinigung Drehen damit beschäftigt, sich einen eigenen Tennrsplah S errichten. Die Platzanlage entsteht auf dem De- pde der Gemeinde Wiefeck in dem Waldstück unterhalb des Triebs, in unmittelbarer Olafe des Sulenkopses. Das Gelände ist aus lange Iahre gepachtet.
Die Arbeiten sind schon sehr weit fortgeschritten. Das eigentliche Spielfeld bedarf nut noch der Spieldecke, und muh noch mit dem Oletz umzogen werden. Zur Zeit ist man eifrig damit beschäftigt, ein kleines Häuschen xu erbauen, das zwei Auskleideräume und einen Aufenthaltsraum bergen soll. Außerdem ist die Schaffung einer Llebungsfläche vorgesehen, die einer Hälfte des Spielfeldes gleichkommt und mit einer Detonwand abgeschlossen werden soll, die den Ansängern die Möglichkeit bietet, mit der Schlag- un& Zieltechnik vertraut zu werden.
Die Freie Tennisvereinigung hat all dies aus eigener Kraft geschaffen, indem sie jedes ihrer Mitglieder zu einem dreistündigen Arbeitsdienst verpflichtete. In 14 Tagen hofft man, den Platz seiner Bestimmung übergeben zu können.
Der Ium- und Sportverein Wiefeck hat sich ebenfalls eine neue Plahanlage geschaffen. In unmittelbarer Olähe der erst kürzlich geschaffenen Waldschenke unt> nur hundert Schritte vom Tennisplatz der Freien Tennisvereinigung entfernt entstand ein Sportplatz, der den Anforderungen des Vereins entsprechen dürfte. Der Platz ist allerdings noch nicht bespielbar, eine Grasnarbe wird noch geschaffen werden müssen, da der Sandboden den Spielern den Kampf reichlich sauer machen würde.
Wafferfahren in der OT.
Erster Spottlefjrgang.
Der Lehrgang für Wasserfahrer, den die Deutsche Turnerschaft in Worms abhielt, war ein großer Erfolg und für die Entwicklung des Waffer- fahrens im Rahmen der DT. von großer Bedeutung. Trotzdem in der DT. schon seit etwa zehn Jahren das Wassersahren betrieben wird, bemüht man sich erft jetzt, den Wasserfahrern organisatorisch die klare Gestalt zu geben.
Aus allen Teilen des Verbandsgebietes waren die Sportler erschienen. Der Schwimmwart der DT., Bitzsch (Frankfurt) gab zunächst einige geschäftliche Mitteilungen. Der 2. Schwimmwart der DT. hielt sodann einen Vortrag über die „Organisation der Wasserfahrer". Wasserbaurat P a b ft (Worms) sprach über „Rheinpolizeiliche Vorschriften". Die erste Schulungsfahrt unter der Leitung des Turners Salzmann (Gießen) gestaltete sich zu einer eindrucksvollen Kundgebung. Am Tage darauf hielt Turner Kobs (der Zwölfkampfsieger des Jahres 1923) Uebungsftunben für Körperschulung ab, die den Wasserfahrern als Ergänzungssport Wertvolles vermittelten. Dr. Weiß (Offenbach) sprach über Rettungsschwimmen und Wiederbelebung" und wies in feinem Vortrag auf die Bedeutung dessen für den Wassersportler hin. 2m Anschluß daran hielt der Turner Salzmann (Gießen) einen Vortrag über „Fahrübungen im Kajak" und brachte zugleich seinen Zuhörern ein neues Gerat, den Faltboot-Kanadier, nahe. Weiter fand eine Reihe praktischer Vorführungen statt, bei denen Startübungen, Kanukampf- spiele, Schul'fahren, Retten vom Boot aus, Kentern und Wiederaufrichten sowie manches andere gezeigt wurde. Den Abschluß der Tagung bildete eine zweite Schulungsfahrt nach Niederwalluf.
Or. pelher in Duisburg.
Eine sehr gute Besetzung hat das nationale Abendsportfest von Preußen Duisburg am 6.Juni gesunden. Fast alle in Köln siegreich gebliebenen Deutschen werden am Start er- cheinen so Dr. Peltzer, Hobus, Nöller, Mülle, Borch- metjer, Ionath, Kremer, Wolff, Hoffmeister, Lern- perle und Scynackertz. An den Staffeln nehmen Kölner BC., Tus Bochum, Preußen Krefeld, Düsseldorf 99 und Schwarz-Weiß Essen teil.
Die Westdeutschen Leichtathletik- Meisterschaften werden am 11. und 12.Juli auf der Hessenkampfbahn in Kassel ausgetragen.
Senenitoerfammlung der Z.-G.-FarbenindiWe.
Frankfurt a. M.. 3. Iuni. In der heutigen Generalversammlung der IG. - Farbenindu- st r i e machte Geheimrat Dr. Schmitz u. a. folgende Ausführungen: Unsere Delegschast betrug 79 772 Arbeiter und Angestellte am 1. Mai 1931, gegenüber 79 963 Arbeiter und Angestellten am 1. Ianuar 1931. Innerhalb der IG. - Farben Industrie und des Leunawerkes wurden im Geschäftsjahr 1930
rund 300 Millionen Mark an Löhnen und Gehältern
gezahlt. Die Beiträge zur Sozialversicherung betrugen 17.4 Millionen Mark, oder 5,8 Prozent der Bruttolohn- und Gehaltssumme. Dazu kommen noch die übrigen freiwilligen Wohlfahrtsausgaben einschließlich sahungsmäßigem Beitrag zur Pensionskasse mit 19,6 Millionen Mark, sie sowie weitere 24,3 Millionen, die neben freiwilligen Pensonen und Unterstützungen auch Abfindungen usw. an aus'geschiedene Arbeiter und Angestellte enthalten, zusammen rund 44 Millionen Mark — gleich 14,7 Prozent der Lohn- und Gehaltssumme. Das gibt insgesamt Aufwendungen von 61,4 Millionen Mark gleich 20,5 Prozent der Lohn- und Gehaltssumme, gegen 14,2 Prozent im Vorjahre.
Was den bisherigen Okrlauf des neuen Geschäftsjahres anbelangt, so konnte auf dem Gebiet der Farbstoffe und Färbereihilfsprodukte bei ziemlich widerstandsfähigem Inlandmarkt der sonst im Geschäft mit den Industrieländern allgemein auch weiterhin zu beobachtende Ausfall durch
verbesserlen Absatz im überseeischen Geschäft
ausgeglichen werden.
Was unsere finanzielle Lage anbelangt, so haben wir im neuen Iahre die in der Bilanz Ende 1930 ersichtlichen Bankkredite zurückgezahlt. Die zur Verfügung stehenden flüssigen Mittel betragen zur Zeit rund 160 Millionen Mark.
Dr. Tenhaess dankte der Verwaltung, daß sie den Mut gehabt habe, die berechtigte Dividende
von 12 o. H. wieder vorzuschlagen und daß sie dazu beigetragen habe, einen weiteren Kurssturz der I-G.-Aktien an der Börse zu verhindern.
Dr. van Straaten fragte an, ob die Verhandlungen mit der chilenischen Salpeterindustrie zwecks Verlängerung der Konvention abgeschlossen seien, um einen Konkurrenzkampf zu vermeiden. Geheimrat Schmitz gab auf einige Anfragen und Anregungen der beiden Vorredner Antwort. Bezüglich der
Zusammenschllehung der Bergbauinleressen wurde erklärt, daß die Verhandlungen außerordent- lich schwierig waren, da die Bedingungen des Kohlensyndikats hierbei eine große Rolle spielten. Die Finanzierung der Aktienkäufe der 2. G. fei vollkommen unabhängig von der American 2. G. aus eigenen Mitteln erfolgt. 2m Bezug auf die Leuna- werke wurde mitgeteilt, daß sich die restlichen Aktien ebenfalls im Besitz einer Konzerngesellschaft befänden, deren Namen jedoch nicht genannt werden könne. Mit der Mont Cenis seien die Verhandlungen auf sehr große Schwierigkeiten gestoßen. Als sich herausgestellt habe, daß die Produktion in Merseburg billiger durchgefiihrt werden könne, sei das Werk in Mont Cenis stillgelegt worden. Die Fusion innerhalb der Sprengftoffinöu- ft r i e habe sich verzögert, der Beschluß über die Fusion sei erst jetzt gefaßt worden. Hinsichtlich der Fabrikspionage seien alle Maßnahmen zur Sicherung der Fabrikationsgeheimnisse getroffen worden.
Auf die Anfrage des Dr. van S trcraten wurde erwidert, daß die Verhandlungen mit der chilenischen Salpeterindustrie zur Vcrlänge- rung des Vertrages, der am, 1. Iuli abläuft bereits wieder ausgenommen, jedoch noch nicht abgeschlossen seien.
Die Gewinnverleilung sowie der Geschäftsabschluß wurden einstimmig genehmigt.
Die turnusmäßig ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder wurden sämtlich wiedergewählt.
Wirtschaft.
• Kalle 6c Co., Wiesbaden-Biebrich. Aus dem im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielten Oleingewinn von 786 392 Mk. werden wiederum 10 Prozent Dividende ausgeschüttet.
• Süddeutsche Zucker AG., Mannheim. Die Süddeutsche Zucker AG., Mannheim, die das Cßkrt Züttlingen stillgelegt hat, plant nun auch die Werke Gernsheim und Groß-Umstadt der Zuckerfabrik Groß-Umstadt G. m. b. H. stillzulegen. Don den zum Konzern gehörenden Rohzuckerfabriken hält nur die Zuckerfabrik Friedensau ihren Betrieb aufrecht.
' Voigt 6- Haeffner AG., Frankfurt am Main. In der Sitzung des 2101. wurde der Geschäftsabschluß für 1930 vorgelegt. Bei 2,856 (3,331) Mill. Mk. Unkosten und 0,553 (0,742) Mill. Mk. Abschreibungen ergibt sich nach Kürzung des Gewinnvortrages ein Verlust von 258 048 Mk. (i. V. einschließlich 77 676 Mk. Vortrag ein Reingewinn von 617 758).
• 21.-®. für Zellstoff- und Papierfabrikation, Aschaffenburg a. M. Vach dem Geschäftsbericht hat die Gesellschaft bis Ende September 1930 voll gearbeitet, doch mußten größere Mengen auf Lager genommen werden. Die Papierproduktion konnte zu gedrückten Preisen ab* gesetzt werden. Die Detriebsgewinne gingen im Geschäftsjahr 1930 auf 7,74 (8,82) Mill. Mk. zurück: ebenso der Ertrag aus Effekten auf 0,008 (0 37) Mill. Mk. Generalunkosten erforderten 3,53 (3,82) Mill. Mk., Zinsen und Spesen für Hypotheken und Bankschulden werden mit 1,38 (1,11) OlliII. Mk. ausgewiesen. Vach Abschreibungen auf Fabrikanlagen von 1,56 (1,53) Mill. Mk. ergibt sich einschließlich Vorttag aus 1929 von 0,30 ein Reingewinn von 1 576 444 Mk. (3 027 855 Mk.), aus dein eine Dividende von 6 Prozent (^Prozent) verteilt und 205 695 Mk. auf neue Rechnung vorgetragen werden sollen.
* Daimler-Denz-Werke, Stutt- gart-Untertür kheim. Die Daimler-Benz- Werke weisen für das abgelaufene Geschäftsjahr einen buchmäßigen Qkrluft von 7 477 496 Mk. aus, der insofern als tragbar erscheint, als ihm an deckungsfähigen Reserven nahezu 9,8 Mill. Mk. gegenüberstehen. Die Unkosten konnten bei Abschreibungen von 4,4 Mill. Mk. stark gesenkt werden, so allein bei den Handlungsunkosten von 12,9 auf 11,4 Mill. Mk., während die inländischen
Verkaufsorganisationen eine Summe von 1,30 Millionen Mark erforderten. Die Gesamtvorräte erscheinen gegenüber dem letzten Iahre um 13,8 Mill. Mk. auf 39,7 Mill. Mk. vermindert: dieser Bestand genügt noch für dreimonatigen Bedarf. Der Gesamtumsatz betrug etwa 99 Mill. Mk., wovon rund 80 Prozent auf das Inlandgeschäft entfielen, während das Exportgeschäft infolge der Weltwirtschaftskrise nicht so erfolgreich durchgeführt wurde.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M.. 4. 2uni. Tendenz: fest. — Die heutige Börse eröffnete in fester Haltung, wobei besonders der feste Schluß der gestrigen Neuyorker Börse maßgebend war, nachdem seit Wochen eine wahre Baissepsychose geherrscht hatte. Schon im Vormittagsverkehr taxierte man etwa 1 bis 2 v. H. erhöhte Kurse, die sich auch zu Beginn des amtlichen Börsenverkehrs meist einstellten. Die Spekulation schritt nach den starken Leerabgaben in den letzten Tagen wieder zu verstärkten Deckungen, zumal die Aussichten der Verhandlungen in Chequers etwas besser beurteilt wurden. Anderseits blieben die bevorstehenden Notverordnungen immer noch ein Unsicherheitsmoment, so daß das Geschäft nicht sehr umfangreich war, wobei auch der heutige katholische Feiertag etwas einwirkte, da aus dem Rheinland und aus Bayern keine Aufträge eingetroffen waren. Die weitere Kupferbaisse und ein unverändert schwacher Absatzbericht des Stahlwerksverbandes blieben fast ohne Eindruck. Recht lebhaft war die Nachfrage in einigen Spezialwerten, für die sich durchweg starke Kursbesserungen einstellten. So eröffneten IG.-Farben 3,25 v. Sy, Salzdetfurth 6,5 v. Sy, Westeregeln 6 v. H. und Kunst- seideaktien ebenfalls 6 v. H. fester. Am Elektromarkt gewannen Siemens 5,5 v. Sy und Felten auf die amerikanische Lizenz- und Patenterwerbung 4,5 v. Sy Die übrigen Elektrizitätsaktien besserten sich durchweg um 3 o. Sy Hoher lagen ferner Rheinstahl, Gessürel, Deutsche Linoleum, Zellstoff Waldhof bei Kursbesse- rungen von 2 bis 2,5 v. Sy Schiffahrtspapiere fetzten bis 1,75 v. Sy und Bankaktien bis 1 v. Sy freundlicher ein. Mannesmann holten von ihrem heute abgehenden Dividenabfchlag von 5,40 etwa 3 v. Sy zurück. Sehr fest notierten außerdem von internationalen Aktien Chade und Svenska, die 10 bzw. 7 Mark anzogen. Anleihen waren ebenfalls fest, besonders Altbesitz mit plus 0,65 d. Sy Von fremden Werten erschienen Mexikaner mit Plus-Plus-Zeichen. Die Taxen betrugen 0,25 bis 0,50 v. Sy höher. Für Liqui
dationspfandbriefe erhielt sich weiteres 2ntercsse bei erneut um 0,25 o. Sy erhöhten Kursen. Goldpfandbriefe fast ohne Geschäft. Sehr fest lagen Rcichs- schuldbuchsorderungen mit plus 1 o. Sy 5,5 o. Sy» Hounganleihe etwa 1 v. Sy befestigt, Stadtanleihe und 2ndustrieobligationen gut gehalten. 2m Verlaufe erfolgten weitere Deckungen der Kulisse. Die meisten Papiere zogen erneut leicht an. Später bröckelten die Kurse verschiedentlich etwas ab. Die Tendenz blieb aber durchaus freundlich. Am Geldmarkt bestand starkes Angebot so daß der Satz erneut um 0,50 auf 3,50 d. Sy ermäßigt wurde. Am Devisenmarkt ergaben sich gegen gestern keine nennenswerten Dcrän, berungen. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2110, gegen Pfund 20,4950, London gegen Neuyork 4,8665, gegen Paris 124,22, Mailand 92,97, Madrid 51,30, Schweiz 25,0850, Holland 12,0925.
Berliner Börse.
Berlin, 4. 2uni. Die freundliche Stimmung, die unverkennbar schon die heutige Börse und die gestrige Frankfurter Abendbörse beherrscht hatte, machte heute vormittag unter dem Eindruck der gestrigen, seit langem wieder erholten Neuyork einer ausgesprochenen Festiykeit Platz. Es scheint sich international eine Beruhigung durchzusötzen, was man auch in dem Aufhören der kurzfristigen Aus- landkreditkündigungen feststcllcn wollte. Einige ungünstige Nachrichten, wie die 2nsolvenz einer kleinen Provinzbank, und die erneute Kupfer- Preisermäßigung auf 8,52 Dollar, verliefen ein- druckslos, da man nach dem Verlauf des SPD.« Parteitages die 2nnenpolitit und nach den Meldungen des Auslandes zu Chequers auch die Außen« politit günstiger beurteilte. Besonders wollte man in Der angekündigten Reise des amerikanischen Staatssekretärs 6 t i m f o n ein Eingreifen Amerikas in die Reparationsverhandlungen nach seiner Europareise erkennen. Der heutige katholische Feiertag kam im Ordereingang bei den Banken natürlich zum Aus- druck, bei der Spekulation bestand aber starkes Deckungsbedürfnis, wobei die Märkte noch Materialknappheit aufwiesen, daß auch schon die relativ geringste Nachfrage der Börse selbst genügte, um g a nz erhebliche Kurs st eigerungen hervorzu- rufen. Zirka 15 Terminpapiere erschienen mit Plus- Plus-Zeichen. Gewinne von 2 bis 4 v.H., bei schweren Papieren bis zu 8,5 v. Sy, waren nicht überraschend. Chade zogen um 10,90 Mark an. Die Ausführungen auf der gestrigen 2G -Farben-Generalverfammluna werden im allgemeinen günstig kommentiert. Auch Farben gewannen 3,13 v. Sy Exklusive Dividende notierten heute Mannesmann Byk Gulden. Durch schwache Haltung fielen Bank für elektrische Werte mit minus 2,5 o. H. und Schlesisch-Zink mit minus 2 v. Sy auf. Anleihen ebenfalls freundlich, Altbesitz 0,70 v. H. höher. Don den Ausländern Bosnier und Oefterreichifche Gold, auch Mexikaner etwas stärker befestigt. Pfandbriefe sehr still und etwa gehalten taxiert. Reichsschuldbuchforderungen 0,50 bis 0,75 v. H. höher. Am Geldmarkt ging Tagesgeld teilweise noch unter 4,5 bis 6,5 v. Sy zurück. Die übrigen Sätze unverändert. 2m Verlaufe erfuhren die meisten Pa- piere erneut Erhöhungen bis zu 1 v. Sy Später machten sich aber doch einige Ermüdungserscheinungen und das starke Fehlen der Kundschaft fühlbar, so daß kleine und auch im Verhältnis zu den vor- angegangenen Steigerungen unbedeutende Abschwächungen eintraten.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 4.2uni. Auftrieb: 81 Rinder, 963 Kälber, 44 Schafe 629 Schweine. Es mürben notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 58 bis 63 Mark, mittlere Mast, und Saugkälber 52 bis 57 Mark, geringe Kälber 40 bis 51 Mark. — Marktoerlauf: Kälber und Schafe ruhig, geräumt; Schweine ruhig, ausverkauft.
Schweinemarkt in Friedberg.
WSV. Friedberg, 3. Iuni. Bei lebhaftem Handel wurden auf dem heutigen Iungtiermarkt bezahlt für sechs Wochen alte Ferkel 13—18 Mk., sechs bis acht Wochen alte 18—22 Mk., acht bis zwölf Wochen alte 22—30 Mk. Von dem Auftrieb von 655 Stück verblieb etwas Lieberstand.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Freitag, den 5. Juni.
Kapelle auf dem Alten Friedhof. 20.30 Uhr pünktlich: Abendandacht für Studenten.
Israelitische Religionsgemeinden.
Israelitische Religionsgesellschast. Sabbatfeier den 6. 2uni. Freitag abend 7.45 Uhr: Samstag vormittag 8; nachmittags 4; Sabbatausgang 9.30. — Wochengottesdienst: morgens 6.30; abends 7.15 Uhr.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Sjöhe der zuletzt beschißenen Dividende an. - Reichsbantdi-tant 5 p.H, Lambardzinefutz 6 p.H.
Jrantfuri a. 3JI.
3er1in
Schlußkurs
i«Uhr« flurd
Schluß« furd
«nfang- fturd
Datum
3.6.
4.6.
36.
4.6.
8% Deutsche Ketdrfanlette von 1927 ........ .
84,25
—-
84,5
—
7% Deutlche Relch«anleihe von 1929 ..........
97,8
__
98
—
»eutfdie Sliil.-Ablbl.-Schuld mit
0ullo|.-9<cd)ten.......
51,9
52,5
51,9
52,6
De »gl. ohne Auslos.-Rechte . .
4,5
4,6
4,5
4,7
8% Hell, yollffiaat von 1929 (rüdjatjlb. 102%) . - - - - -
93
—
93
—
Oberteilen Provinz - Anleihe mti
Aullos.-Rechten . . - • • • -
—
—
—
—
Deutsche Komm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1 . - - - -
ß% firantl. Hyp.-Bant Goldpse
XIII unkündbar bll 1934 . . .
7% firantl. Hvp.-Bank Goldpse unkündbar bi» 1932 . . . . . »%% Rdeinllche Hvp^van!
ßlau. Doldpse.........
50,13
—'
50,25
—
100,25
—
—
—
95
—
—
—
89,4
—
—
—
B% Pr. £anbe»p|an6briefan!lalt, Psandbriele vi.i»......
100,5
—
100,5
—
8% Pr. 2anbeipfan6briefanftalt, Ikomm.-Lbl. N. 20. . . - - -
7% Pr. Sanbcipfanbbdefanftalt, Psandbricle R. »1 ..... -
B.6.0. abfl- Lorkrieg»-Obligationen, rückzahlbar 1932 .....
—
—
—
—
96,5
—
96,5
—
—
—
—
—
4% Oesterreichilche ®ol6rente . .
19,5
—
19,6
20,4
1.20% Oesterreichilche Silberrente
—
—
1,7
—
1% Oesterreichilche Einheitliche Rente -----......
1% Ungarische Goldrente . . . .
16,4
_
16,6
17,4
1% Ungarische Staat»renke v. 1910
15
—
14,75
—
1^%-L.ckgl. von 1913.....
—
—
——
15,75
4% Ungarische Kronenrente . . -
—
—
—
—
4% Türkische Zollanlette von 1911
2,75
■—
2,75
2,75
4% Türkische Vagdadbahn-Anl.
4% teSfll. Serie U ..... ••
2,75
2,75
—
_
2,75
8% Rumänische veretnh. Rente von 1903 ..........
<%% RumLotsche vereinte Rente von 1913 ... .......
7,2
—
7
7
—
—
12,9
—
1% Rumänische veretnh. Rente .
5,2
—
5,15
5,25
Jranffuri a. 2J1.1
3erlln
Schluß-, hird |
1-llht- 1 fiurd |
Schluß« lurd
Anfang« flurd_
Datum
3.6.
4.6.
3.6.
4.6.
fttnnbutfl-amertta Paket ... 7
^amburg-Südam. Tampsschlss. 8
47,5
49,25
47,75
48,75
—
—
88,25
90,5
$>an(a Damvllchisl.....10
—
—
70
73,75
Norddeutscher Lloyd.....8
Allgemeine DeutscheEredttanst. 10
49
50
49
50
—
—
—
—
Barmer Bankverein .... 10
Berliner Handelsgesellschaft . 12
—
105
—
105
106
Commerz- und Prival-Bank. 11
100,5
101
100,75
101
Darmstädter und Narionalbank 12
Deutsche Bank und
118
—
117,5
100,65
119,5
100,5
DUconw-EleseUschaft, ... 10
100,5
100,5
100,25
131
86
101
100,5
101
131
132,25
ne® .........8
88,75
85,9
88,1
—
68
70
Sleltr. Lielerungrgesellschast. 10
96,75
—
97,25
—
Licht und ftraft......10
96
99,5
96,25
99,5
fielken L Guilleaume . . . 7% Gesellschaft für Elektrische
66
70,5
66
89,75
69,65
93,9
Unternehmungen .... 10
89,5
—
Hamburger ElektrizitätS-Derke 10
Siteinlsche Elektrizität .... 9
—
95
93
Schlesische Elektrizität. ... 10
—
—
—
—
Schocken L Eo.......11
—
110,25
107,4
110,75
Siemens & Haldke.....16
136,5
142
136,9
143,5
7ran<taDÜ) .........8
_
—
LabmeyerLEo.......10
102,5
—
102,5
—
Buderus........ • 6
37
—
36,65
—
Deutsche Erd dl ....... 6
—
—
59,75
62,5
Essener Steinkohle ...... 8
—
—
—
62,5
64,5
66
Harpener.....••••.<*
50
52
Hoelch Eilen. ....... 8%
—
—
45,25
46,9
Ilse Bergbau ....... 10 klöcknerwerke .......7
139
—
138,5
144
47
—
47,25
48,25
Söln-Ncuellen. ....... 7
—
——
50
52,25
Mannesmann-NSbre» • ■ • • 7
64
——
63,5
60
IRanMelber Bergbau ..... 7
Oterschlel. Siienbedarl .... 5
30
—
30
30,5
—
—
—
—
Oberichlel. Roliroede.....7
. —
—
64,4
66,13
Lhönie Bergbau Rheinische Braunkohl« . . 10
44,75
140
—
45,13
140,5
46,25
146,5
Siheinllahi.........
64
66
64,25
67
| Riebed Starts......7.2
—
—
1 —
Jranffuri a. M.
Schluß« htrd
1-llht« flurd
Schluß« furd
Anfang« Rurd
Datum
3.6.
4.6.
3.6.
4.6.
Bereinigte Stahlwerke.....
44,5
—
44,25
46,4
Otavi Minen......IS'/,
20,25
—
20.4
21
Kaliwerke SscherLIeben ... 10
117
—
116
—
fialiroerle Westeregeln ... 10
121
127
121,75
Ralitocrte Salzdetfurth ... 15
176
182,5
175
183,5
I. ®. fiarben-Induftrie ... 12
129,4
132,5
129,25
132,4
^vnamit Rotel ....... 6
——
—
—
—
115
-—
——
—
37.25
_
37,5
,________
RütgerSwerke ........ 6
46,5
47,25
46,9
47,65
Metallgesellschaft.......8
57
58
57,5
—
66
_
66,5
68,25
Zementwerk Heidelberg . • 10
(Lententwerf Karlstadt. • • • 10
52
—
Wavb & fireotag......8
20
21
—
—
SchulcheU P-chenhoser ... 15
—
—
125,5
130,25
—
—
—
——
Mu ....... 18
60,75
67
59,5
67
Bemterg..... 14
73
78
71,75
76,75
Zelllloss Waldhos .... IS'/.
—
70,13
67,5
70.5
Zellktoss «schassenbueg ... 12
50
——
50
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ebailottenbutger Wasser ... 8
—
—
—
—
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107,5
112,5
Daimler Mowren ...... 0
21,5
22
22,25
22,75
Deutsche Linoleum ......
—
59,75
57
59
Maschinenbau A.-S. ..... 0
—
—
—
—
Rat. Automobil..... • 0
—
—
—
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L reich ein & «oppel.....6
—
—
38,13
—
Leonhard Tietz......10
89
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194
1 —
194
201,4
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10
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9,25
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28
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—
—
—
—
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—
—
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60,5
—
—
—
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—
——
—
Sebr. Roeder.......1<
•—
Loigt L Haesfner......
—
—
—
Süddeutsche Zucker .... 10
105
•—
104
—
Banknoten.
Berlin, 3 . Juni
Kelü
Srlef
Amerikanische Rote»......
4,198
4,218
Belgische Roten.........
58,38
58,62
Dänische Roten.........
112,46
112,90
Englische Roten ........
20,456
20,536
Französische Roten.......
16,45
16,51
Holländische Roten .......
169,06
169,74
Italienische Roten........
21,96
22,04
Norwegische Noten.......
Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling
112,46
112,90
59,11
59,35
Rumänische Noten .......
2,495
2,515
112,53
112,97
81,50
81,82
Evanlsche Roten........
Tschechoslowakische Roten.....
38,72
38.88
12,447
12,507
Ungarische Noten........
73,13
73,43
Devisenmarkt Berlin --Frankfurt a.2TI.
3. Iuni
4-Iuni
Amtliche Notierung «eld | »rief
Amtliche Notierung
Geld | Bries
Surft-9t ott.
169,31
169,65
169,26
169,63
Buen-ArreS
1,261
1,265
1,270
1,274
Brss.-Sntro
58,58
58,70
58,585
58,705
CbrifHantQ.
112,67
112,89
112,90
112,67
112.89
Sopenbagen
112,68
112,68
112,90
Stockholm .
112,59
113.01
112.78
113.00
HelsrngsorS.
10.584
10,604
10,587
10,607
Italien . . .
22,01
22,05
22,015
22,055
London. . .
20,473
20,513
20,471
20,511
Neuyork . .
4,2065
4,2145
4,207
4,215
Pari-....
Schweiz . .
16,475
16,515
16,475
16,515
81,58 -
81,74
81,625
81,785
Spanien . .
39,66
2,083
39,74
39.66
39,74
Japan . . .
9tio de Jan.
2,087
2,082
2,086
0,303
0,305
0,303
0,305
Wien in D-« Ceft abgeft
59,12
59,24
59,12
59.24
fc::
12,464
12,484
12,468
12,488
7,437
7,451
7.440
7.454
Badapeft. .
73,38
73,42
73,39
73,43
Bulgarien .
3,048
3,054
3.048
3,054
Lrfsadon . .
18,68
18,72
18,58
18,62
Danzig. . . eonftauti» Sthen. .
81.81
1,784
5,458
81,97 1,789 5,468
81.82
1,784
5.46
81,98
1,789
5.47
Tanada . .
4,203
| 4,212
4,203
4,211
Uranmo).
2,483
| 2,487
2,448
2,452
Tat« ..
20,99
21,03
20,99
21,03


