General-Anzeiger für Oberhessen
der GararztiefondS der Haupistreitpunki.
Gedanke Driands, der aber von dem Minister-
Präsidenten Laval zuerst abgelehnt, nun aber allem Anschein nach angesichts der bedrohlich zugespitzten
rung über das Vorgehen
len in den fünf k o m
die gleichfalls zerstört wurde. Die Polizei gegen die Demonstranten vor, wobei 6 Per
'i ging
:rfonen
verletzt wurden, darunter eine Person sehr schwer.
vielleicht nicht überbrücken blicklicher Mihersolg brau.
graph" aus, das; das von tum, der 1. Juli, bereit gen sei. Somit spiele di«
over bezeichnete Da- vorübergeganl
man eine Konferenz der Signatarmächte des Voungplanes ins Auge fasse, wenn in den gegen-
werde, und dah sich dann Mellon vor langwierige Derhand- alten Stils gestellt sehe, obwohl in Deutschland dringend eine s o -
Hilfe verlange. — Auch die „D e u t *
vernichtet wieder lungen die Lage fortige
ö|ung nicht hre BereilroiUlg- c n f u n f t von chllch Inter- baldlgen Datum stmoh von Berti gelangen.
Regierung werde diese Konferenz ablehnen müssen. — Die „Dörsenzeitung" (kons.) ist der Ansicht, Last auch in amerikanischen Kreisen die Auffassung über daS englische Dorgehen sehr geteilt sei. da, wenn die Franzosen den Rücken gestärkt bekämen, die Aussicht, schnell zu handeln,
|cn, ra-
Mittelstandes An der Besprechung nahmen auherdem die Reichstagsabgeordneten Köster (Wirtschostspartei) und Timm (DRVP.) teil.
Die pariser Besprechungen erneut vertagt
Wegen angeblicher Lleberlastung der französischen Minister. — Noch immer
wärtigen Derhandlungen keine Einigung erzielt werden sollte."
sche Tageszeitung" (Ldbd.) bezweifelt, dast der Vorschlag im Einverständnis mit Washington erfolgt sei. Gegenüber Deutschland bÄreute er schwerlich eine Freundlichkeit. Zunächst jedenfalls müsse man anstehrnen. dah auch hier wieder wie schon früher die politische Anlehnung Londons an Paris sich zum Rachteil für Deutschland, ebenso aber auch gegen eine sachliche Behandlung der Tributfrage, aus- gewirkt habe.
England schlägt eine Konferenz in London vor.
Oie Signatarmähie des ssoungplans sollen zusammentreten falls die Verhandlungen
der Vertreter der bat
spruchreif find, weil DOfchland noch gar kein Moratorium er fi r 1 hat.
Hendersons Einladung.
Ein Ausweg füHrankreich.
paris, 2. Juli, fjaoas veröffentlicht folgendes LommumquS: Finanzminister J l a n b i n Hal heule nachmittag mit dem amerikanischen Schahsekretär Mellon eine lange Besprechung gehabt, lieber bas Ergebnis bieser Besprechungen wirb von ein- geweihten Kreisen bas strengste Stillschweigen bewahrt. Man hat jedoch den Eindruck, dah im Laufe dieser direkten Besprechung die Berhanb- lungen sich relativ bef riebigenb entwickelt hätten unb bah es möglich fei, bah das Zustandekommen einer Einigung dadurch erleichtert werde. Die französisch-amerikanischen Berhandlungen werden morgen vormittag 10 Uhr im Laufe bet Bollkonferenz roleber aufgenommen.
3m übrigen ist in politischen Kreisen bekanntgeworben, bah bie Beringung ber französisch-amerikanischen Konferenz auf morgen auf Wunsch bes amerikanischen Schahsekretärs Mellon zurück,uführen sei.
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Wie von mast gebender Seite verlautet, ist die nichtssagende Dürftigkeit der amtlichen Verlautbarung darauf zurückzuführen, dast die am Vormittag gesahten Kabinettsbeschlüsse erst veröffentlicht werden sollen, wenn Präsident H o - Der von ihrem Inhalt Kenntnis genommen hat. Demnach scheint man hier immer noch mit der Möglichkeit eines Kompromisses zu rechnen. Dor allen Dingen wird festgestellt, dah Hvovernoch nicht sein letztes Wort gesprochen habe. Die Abendpresse macht ganz den Eindruck, dast eine auf Optimismus" lautende Parole ausgegeben worden ist, wobei jedoch die Oeffentlichkeit gleichzeitig auf den möglichen Abbruch der zweiseitigen amerikanisch-französischen Derhandlungen vv.bereitet und für den zweifellos von französischer Seite ausgehenden Gedanken einer neuen Tributkonferenz Stimmung gemacht wird. Wie man hört, war dies überhaupt der ursprüngliche
Wittschastliche Forderungen des gewerblichen JIMelstandeS Ter Vorstand des RcichSkartcliS bei Trcndelcnburg.
Neue Ausschreitungen in Madrid.
Madrid, 3. Juli. (WTD. Funkspruch.) Gestern abend kam es hier zu schweren Ausschreitungen. Rach Schluß einer von Mitgliedern des Allgemeinen Gewerkschaftsbundes einberufenen Versammlung begab sich ein Demonstra- tionszug zum K a pu z in e r? lv st e r und steckte es in Brand. DaS Feuer griff auf die neben dem Kloster liegende Kapelle über,
Annahme dm Anzeigen für btt Xagesnnmmer bi» zum Nachmittag vorher.
Preis für l mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, aus märt» 10 Neichspfennig; für Ne» blameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Platz Vorschrift 20', mehr, öbefrebakteur.
Dt. Friedr. Wich. Lange. Derantwortlich für Politik Dr. Fr. Wich. Lange: für Feuilleton l)r H.lhyriot; für ben übrigen letl Ernst Llumschein unb für ben Anzeigenteil Max Filter, sämtlich in Gießen.
bah zweifellos del ben Fra für eine solche Konferenz an fi aber vorziehen würben, wenn Pari» ftallfinben würbe. 3 Möglichkeit für einen Zufamm ju einem späteren Zeitpunkt Einlabung hat jeboch, wie bann Gültigkeit, wenn amerikanischen Berh fammenbrechen sollten, bier pessimistisch, man hat französischen Berhandlungen sich von ber eigentlichen hau Erörterung nebensä Hineinoerloren haben blerne berühren, bie beswegt
estehe, bah sie es efe Konferenz i n ihrigen bleibe bie ritt ber Konferenz sen. Die englische chert wirb, nur sranzösisch- Ölungen z u-
ie Stimmung ist ben ameritanifdj- Einbruck, bah sie che hinweg i n b l e lieber 3 ragen
inb zum Teil Pro- noch gar nicht
zögernng zu einer Bereinbarun Die amtlichen Stellen erkläre^hierzu erläulernb, o f e n ber Wunsch
Starke Bedenken in Berlin
Verschleppung der Hilfe für Deutschland.
Vounaplanes ein- idoner Morgenblät- > führt .Daily Tele-
London, 3. Juli. (W! I. Funkspruch.) Der Vorschlag der englischen 1 ierung, eine Konferenz der Signatarmächte zubermsen, wird von den fern lebhaft besprochen. —
Erich«»»' täglich,antzet Sonntags und Feiertag» Beilagen
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Siebener Familienblätt« Heimat rrn Bild Die Scholle
Monats» bezngsprets: 2.20 Reichsmark »nd 30 Neichspfenmg für Träger» lohn, auch bei Nichterscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt.
Zerns,rechaNschiSsfe enterSammelnummer2251 Anschrift für Drahtnach- richten Anzeiger »lefeen.
petlweflwte: fr«*hart am Main I16M.
Mächte würde der Ausfa ng der ganzen Welt entsprechen, dast Bier
vergröstert habe, osscnbar
dem würden sich die De isähe im Augenblick
nur Amerika und DeutsMtnds europäische Gläubiger. sondern auch die Deutschen selbst ein schließen. Di« snmzösische Regierung hat gestern abend aus den tririschen Dorschlag geantwortet, sie nähmegrundsätzlich mit Freuden an: doch sei es unmöglich, dah Dri- anb unb Laval für bai Wochenende nach London kommen. Somit ist die Einladung gewisser- mahen in der Schwebe geblieben. Falls die französisch-amerikanische» Besprechungen mit einer Dereinbarung enden, wich sie unnötig fein; brechen sie aber endgültig zusammen, dann wird die Einladung wiederholt werden und die Conboner Zusammenkunft wird wahrscheinlich nächste Woche stattsinden. „Morning Post" lagt. eS herrsche Allgemein der Eindruck, dah in London eine bessere Atmosphäre für eine olchc Voungplankonferenz ge'chasfen werden würbe als in Paris. Gleich- z«itig aaer mache man sich klar, dah im Falle eines völligen Zusammenbruches der Derhandlungen die in Dcu:'chland unb auch an ben vcr chiebenen Fondsbörsen geschaffene Lage viel- le.ch: keinen Aufschub zulassen werde, und dast eS somit flager fei, ohne Verzug eine Zu'ammenkuns: der hauptsächlich interessierten Mächic abzuha.ie», phne Rücksicht auf den Der ammlungsort.
Ser W fl au- der Sackgasse.
Wer ist der tzaicr des neuen «oufcrenzplans?
Varis, 3. Juli. <DTD Funkspruch.) „TZatin* ' einen ausgefprock --n Optimismus zur Schau.
2. B'.Ut 'treibt, da' 9 - das Absagen ber gestri- V prechusigen *, W! den amerikanischen unb
"i französischen Unt.^änblern lediglich auf bie '.Überlastung her t r a n 3 ö f i f d) c n Mini- c r mit parlamentarischen Arbeiten zurückzuführen ‘ ' c, aber keineswegs daraus folgern dürfe, daß
Berlin, I.Juli. (TU.) Auf Wunsch des Reichspräsidenten empfing der mit den Ausgaben
ber schwebenden Verhandlungen zu vermeiden, des ReichSwirtschastsministers beaustragteStaatS- könne sie ja auch in Paris ftattfinben. Wenn sekretär Dr. Trendelenburg die "Bertretet später noch eine derartige Zusammenkunft in Ena- R e i ch s k a r te l l s des^sel b st^n d i^en land abgehalten werden sollte, bann nach dem Abschluß der französisch-amerikanischen Verhandlung^
und zwar zu dem Zweck, allgemeine politische Ft- _________— -...
gen zu erörtern. Nach allgemeiner Ansicht sei das Der Kartcllvorstand forderte: Aufhebungder einzige wirklich heikle Problem, das noch bei den Regiebetriebe der Reichsbahn, der ^1$$* gegenwärtigen Verhandlungen zu lösen bleibt, das post, der Reichswehr, sowie der übrigen RoichS- des ©arantiefonbs. Aber auch hier — genau stellen. Begrenzung des Aufgabenge- wie in anderen Fragen — scheine eine befriedigende hietes der Gemeinden und energische 11 n» Lösung sich anzubahnen. — „Echo de P a r i s“ terfagung ihrer verfehlten wirtschaftlichen Besteht dem Gedanken, die Debatte evtl, so zu erwei- tätigung, Anpassung der zum Teil veralteten Detern, daß Deutschland und die Unterzeichner des Kimmungen der Gewerbeordnung an die Poungplanes sich an ihr beteiligen, skeptisch Ersvrdcrnisse der Zeit, Einführung einer gegenüber. Bevor man sich auf derartige Methoden F i l i a l st cue r, Unterbindung der unlauteren einlasse, so sagt das Blatt, müsse man sich fragen, Konkurrenz von Schwarzarbeit, Direkt- unb
den Drbeitsprogramms auf das in der Rotverord- nung vorgesehene 200 Millionen Mark-Programm schweben noch Derhandlungen.
Die Finanzlage der Reichsbahn bleibt also trotz der Gehaltseinsparung nach wie vor ernst. Gegenüber dem Jahre 1929 mit 5,4 Milliarden Mark Betriebseinnahmen können die Jahreseinnahmen für das Jahr 1931 nach den bisherigen gebnissen nur auf 4 Milliarden Mark geschätzt werden, ein Rückgang um etwa 1400 Millionen Mark, d. h. 26 Prozent. Dabei ist vorausgesetzt, dah eine weitere Beeinträchtigung des gegenwärtigen Derkehrsbesitzstandes der Reichsbahn infolge Abwanderung zum Kraftwagen verhütet wird. Die Betriebsausgaben sind auf allen Gebieten aufs stärkste gedrosselt, jedoch konnte auf diesem Wege der Ausgleich der Mindereinnahmen auch nicht annähernd herbeigeführt werden. Der Derwallungsrat muhte feststellen, dah selbst bei voller Entlastung der Reichsbahn von der Reparationssteuer die Sorge um dieAufrecht- erhaltung des Gleichgewich es von Einnahmen und Ausgaben keineswegs behoben ist. Aus jeden Fall muh sich die Reichsbahngesellschast in Auftragserteilungen für Beschaffungen und bei Anträgen auf Tarifermähigung die größte Zurückhaltung auferlegen.
Das Volksbegehren auf Landtagsauflösung.
Am 10. Zuli wird der Landtag entscheide«.
Berlin, 2.Juli. (ERB.) Das Preußische Staatsministerium hat festgestellt, daß das unter Führung des Stahlhelms betriebene Dolks- begehrenauf AuflösungdesPreuhi- schen Landtags rechtswirksam zu- standegekvmmen ist. Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, ist die Ausfertigung dieses Beschlusses dem Präsidenten des Landtags übersandt worden mit dem Bemerken, dah das Staatsministerium dem Begehren nicht b e i t r e 1 e, da die erforderliche Mrndest- zahl von 5 279 977 bei einer Gesamtzahl von gültigen Eintragungen mit 5 955 996 nur unwesentlich überschritten und nicht damit zu rechnen sei, dah in einem DollSentscheidsversahren die für einen
Berlin, 3. Juli. (ERB.) Die Morgenblütter äuhern fast alle mehr oder weniger starke Bedenken gegen den Dorschlag der britischen Regierung, eine Konferenz der am Reparationsproblem interessierten Mächte einzuberufen.
Der „Dorwärts" (soz.) nennt diesen Dorschlag, der sicherlich herzlich gut gemeint sei, absurd, denn wie lange wolle man noch verhandeln? Die Situation Deutschlands werde vonTagzuTag schwieriger. Don dem Deutschland unter Führung der Dank von England kürzlich zur Verfügung gestellten Re- diskontkredit in Höhe von rund 400 Millionen Mark ständen jetzt nur noch kleine Reste zur Dersügung. Angesichts der finanziellen Situation der Reichsbank sei die Besorgnis der Reichsregierung, dah die uns zugedachte Hilfe schließlich zu spät kommen werde, angebracht. — Die ..Dossische Zeitung" (dem.) unterstreicht die Schwierigkeiten, die der grohe und schwere Apparat einer internationalen Konferenz brauche, um in Funktion zu treten. Eine Konferenz überdenGarantiefonds würde eine Der- zögerung der Inkraftsetzung des Hooverichen Dorsch lages über den 15. Juli hinaus bedingen, und das wäre gleichbedeutend mit Untoirffam- machung des Hooverichen Dorschlages, dessen nicht geringster Dorzug die Schnelligkeit der Hilfsaktion sei.
Die „D. A Z." (Dp.) spricht von einem ..unglückseligen englischen Konferenzvorschlag". Deutschland habe auf einer solchen Konferenz gar nichts zu suchen. Die Regierung habe bisher mit Recht den Standpunkt vertreten, dah es sich um franzö fisch -amerikanische Meinungsverschiedenheiten handele, an denen Deutschland un- schuldigundunbeteiligtsei. Die deutsche
Vnick ni6 Derlag: vrühl'fche Unwerstiäir-Vuch- nwö Stetnörnderet B. tauge tu Stehen. Sdfrifttefamg and Seschästrftelle: Schulftrahe 7.
Zestsehung einer unabänderlichen Frist, die d französische Erbitte- 6 Präsidenten so sehr ne Rolle mehr. Trotz-
gegenüber. Bevor man sich auf derartige Methoden F i l i a l steue r, Unterbindung einlasse, so sagt das Blatt, müsse man sich fragen, Konkurrenz von Schwarzarb wohin sie Frankreich führen könnten. Schleichhandel, sofortiges und radikalesZ u g a b e-
I verbot, Aufhebung des Titel „gemeiratüfcig bei allen privaten, vereinSmähigen und öffentlichen Unternehmungen des Handels und der Produktion Ferner wurde gefordert Unterbindung des Verkaufs außerhalb der Ladenschluß- zeiten auch in den Bahnhofshallen, auf der Strohe und in den Automaten, Erlah eines Schutz-
in Paris scheitern.
neue Schwierigkeiten aufgetaucht seien. 3m Gegenteil, der Ministerrat habe schon gestern vormittag auf Grund einer eingehenden Prüfung der amerikanischen Denkschrift feststellen können, daß die An- sichten beider Regierungen sich immer weiter näherten. 3n gut unterrichteten Kreisen scheine man mit dem erfolgreichen A b - schloß der Verhandlungen binnen zwei oder drei Tagen zu rechnen.
Die französische Regierung sei dem Zusammentritt einer Konferenz der fjaupt- signatarmächte des ^oungplans keines- wegs abgeneigt. Die von der englischen Regierung angeregte W o ch e n e n d z u s a m m e n k u n s t in London habe sie aber eben wegen ihrer Verhinderung durch die parlamentarischen Arbeiten nicht annehmen können. Wenn die Konferenz wirk- lich notwendig werden sollte, um einen Mißerfolg
gesetzes für die Gewerbemieter, Milderuna der nicht nur das Gastwirtsgewerbe, sondern auch alle übrigen mit ihm in Verbindung stehenden Gewerbezweige ruinierenden Diersteuer. —. । Der Kartellvorstand forderte weiter Defeiti- Lage wieder ausgenommen worden ist. oemZweck bcr Rundfunkreklame unb eine Unter- ist der, Frankreich aus der peinlichem pindung der zunehmenden Verfolgung der mit Isoliertheit zu befreien, die Schuld Kleinmotoren arbeitenden Kleinbetriebe. Der ge- Frankreichs an einem Scheitern der Hooveraktion jamtc -Mittelstand, so betonte der Kartellvorstand, zu derschleiem und die französischen Ziele in einer p^rwahre sich gegen die ungerechtferttgten An- neuen Tributkonferenz schließlich doch noch durch- QTiffe auf das Backer- und Fleischergewerbe und zudrücken. fordere endlich ein AusführunFSgesetz zum Ar-
Ur. 155 Erstes Blatt 181. Jahrgang zreitag. 5. Juli 1951
GietzenerAnMger
ssen. Aber ein augen- die entstandene Hoffnung nicht zu zerstören. D sei der Sinn des britischen Vorschlages. Eine ilbige Zusammenkunft ächlich interessierten
ge» bes ptäfibenten Hoover In Pfs flattfinbenben Erörterungen erfolgreich sein . 5 ü r ben Fall, bah eine balbigc g r f u n b e n werden sollte, Hal s feit ausgebrückt, eine Zusam Vertretern ber Haupts effirrten Mächte zu eine abzuholten, um mit einem Mi
Conbon, 2.3ulL (IU.) LineKmtliche Mittel- lung besagt: Die Regierung Seine ajeftäf hat bie ernstliche Hoffnung, baß bie bezü bes Borschla-
öglichkeit einer Heilung, die sich ne ings zeige, nicht wieder verloren g en dürfe, nur weil das von Washington vo chlagene schnelle und einfache Hilfsmittel nicht rt möglich war. Eine solche Konferenz der MMe werde wohl, selbst im Falle eines günstigen Wgebnisses der Pariser Verhandlungen, no fein. Eine Vereinbarung auf Grund des 5 rplanes bedeute eine Abänderung des bungplaneS, und diese Abänderung werdaher formellen Zustimmung aller älnterzeichn« des Planes bedürfen. „Daily Herold" schreM: Der britische Vorschlag einer ZusammcnkMt von Derttetern der interessierten Mächte m London würde nicht
Was dieS für Deutschland au bedeuten titel 164 der Reichsverfassung.
habe, darüber besteht kaum ein Zweifel. Worauf
die französischen Pläne abzielen, ergibt sich schon «TwvlUfVUUlfll
daraus, dah die französische Regierung die durch .. — X
den Botschafter Tyrrell überreichte Anregung der UttO VCOW^rOrOttUttg» englischen Regierung, die in den Verhandlungen «ciAättiduna für Arbeiter,
mit Mellon wegen der amerikanischen Llnzu- VC|a)anißunfl jur au uvu ziiDLiicr.
ständigkeit nicht zu llärenden, den Voungplan be- D e r l i n , 2. Juli. (WTD. ) Am 30. Juni und rührenden Punkten in einer Wochenend- I llJuli 1931 fand in Derlin die regelmäßige T a- konferenz in London beschleunigt abzu- gung des Verwaltungsrats der Deut- machen zugunsten einer größeren und schon Reichsbahngesellschaft statt. Der General- späteren Tributkonferenz abge- direktor wurde ermächtigt, die durch die Rot- lehnt hat. Unter diesen Umständen kommt alles Verordnung des Reichspräsidenten zur Siche» darauf an, ob das Ende der Verhandlungen Mel- rung von Wirtschaft und Finanzen bedingte K ü r - lons mit der französischen Regierung im Geist jung der Gehälter derReichsbahn- und Sinn des Hooverplans war oder nicht und beamten nach den für die Reichsbeamten mah- ob ferner genügend Garantien dafür festgelegt gebenden Grundsätzen durchzuführen. Mit der werden, dah in den Rachverhandlungen Reichsregierung ist vereinbart, daß die dadurch im der Voungplangläubiger der Wert der laufenden Jahre eingesparten Mittel in Höhe von von Hoover geforderten Erleichterungen für rund 40 Millionen Mark zusammen mit 60 Millio- Deutschland nicht wieder entscheidend abge- neu Mark aus dem Krisenfonds der Reichsregie- schwächt und in fein Gegenteil verkehrt wird, rung voll zur Entlastung des Arbeits- Demerkenswert ist in diesem Zusammenhang eine mar ktes Verwendung finden. Durch zusätzliche Aeuherung des „Jntransigeant", der gleichfalls Crneuerungsarbeiten soll, ' ' "
davon spricht, dah nach der amerikanischen Denk- m enden Monaten 50 000 21 rbe it er
schrift .die Form einer Fortsetzung der Deschäf tigung finden, wobei auch Privat- Verhandlungen offenbleibe, und daß Unternehmer herangezogen werden, lieber die Ausdehnung dieses 100 Millionen Mark umfassen-


