treiben ist da. Leider lassen die seitherigen Streuen den Verdacht hoch lammen, dah das Hafenjahr eine Enttäuschung sein wird Beim Hasenabschuh auf dem Felde kann besonders in solchen Jahren nicht dringend genug vor dem Abschuh aus der Luche gewarnt werden. Ls ist eine Erfahrung, die auch an dem Beispiel zahlreicher einheimischer Reviere bewiesen werden kann, dah die Hasenstrecken in kurzer Zeit um das dreifache und mehr ft eigen, wenn die fortwährend ausgeübte Luchjagd unterbleibt- Die mit der Suche verbundene Unruhe jagt das Wild über die Grenze, der häufige Schuh spitz von hinten schasst krankes Wild, und schliestlich ist eifrige Suche der sicherste Weg, den letzten Sayhasen im Rucksack verschwinden zu lassen. Damit hat sich die Frage des Rachwuchses für das Folgejahr erledigt. Wer gern seinen Suchhasen schieht und öfters einmal jagen möchte, der behalte sich dafür einen Revierteil vor, der sich vielleicht doch schlecht zum Treiben eignet. Das übrige Revier aber wird nur zur Treibjagd betreten! Bei den hohen Pacht- und den niedrigen Wildpreisen mühte die wirtschaftlichste Form der Dejagung eine Selbstverständlichkeit sein.
Das Rebhuhn hat noch Schuhzeit, doch kommt ein planmähigcs Besagen nicht mehr in Frage Man denke lieber daran, wie man durch künstliche Deckungen (Reiserhausen u. ä.) den Hühnern dort Schutz gibt, wo Hecken und Gestrüpp fehlen.
Beim Waldtreiben und im Feld an Hecken, Gräben und verwachsenen Bach- und Teichufern erfreut der Fasan den gewandten Schützen.
Der Balg des Fuchses wird besser, je kälter es wird und lohnt. 3agb und Fang, Treibjagd, Anstand, Luderhütte und Baujagd versprechen alle gute Beute.
Feist sieht der Dachs in warmgepolstertem Bau dem kommenden Winter entgegen. Wo genug Dächse, da lohnt er das Graben.
Wo Eiche und Buche im Revier stehen, brauch? dem Säger vor dem Winter für sein Schalen» wild nicht bange zu sein Aebcrreich ist vor allem die Eichelmast. Die Fütterungen für das Wildgeflüge! sind fertigzustellen und mit wenigem. aber gutem Futter zu beschicken, dah das Wild weih, wo es etwas sindet, wenn der Winter streng werden sollte. Hubertus.
Kirche und Schule.
—o. Ober-Bessingen, l.Noo. Die Film. stelledesÄreisschulamfsGichen brachte auch in unserem Orte für Erwachsene und für Schüler den Film Gunther Plüschows „Silberkondor über Feuerland" zur Aufführung. Lehrer Reinheimer von Grohen-Linden gab kurze erläuternde Erklärungen, die wesentlich zum Verstand- nis des Bildstreifen» beitrugen. Der Film, der auch in verschiedenen anderen Orten des Kreises Giehen zur Aufführung gelangte und noch weiter vorgeführt werden wird, fand hier eine außerordentlich gute Aufnahme.
(Sdjlufj de» redaktionellen Teil».)
Eie sollten mehr spazieren gehen — Daraus haben Sie als Frau ein Recht. 3a. werden S;c denken, wenn das Gefchirraufwafchen nicht wäre! Das mühte iMi wissen! ES würde auf der Stelle zeigen und Ihnen beweisen, dah daS unbeliebte Spülen mit ihm nochmal so schnell gebt. 6609 V
Heute kann nur derjenige vorwärts kommen, der frisch und arbeitssreudig ist und helfen Rer- ven gesund und widerstandsfähig sind Durch die schweren Feiten, die dauernde Krise wird der Körper zermürbt, die Rerven sind abgenützt und bedürfen einer Kräftigung und Stärkung. 3n dieser Rot hilft L e e i f c r t i n , ein sehr angenehm schmeckendes Präparat, durch welches die Organe wieder arbeitsfähig werden, die in stärkerem Mähe wieder abgenutzt wurden. 7234V
Oie Jagd im November.
Wenn der Rovember gekommen ist und die Weidmänner am 3. November den Tag ihres Schuypatrones feiern, ist die Zeit der Treib- jagöen da.
Die Brunft des Rot- und D a m w t l d e s ist zu Ende gegangen, und in gut gepflegten Revieren ist der Abschuh starker Hirsche vorüber. Dagegen hat das Kahlwild jetzt Schulzeit, und auf stillen Drückjagden mit wenig Treioern und einigen sicheren Schützen wird der 3agdherr versuchen, seinen Abschuh zu erfüllen und dabei auch den einen oder anderen aus hegerischen Grün- öen den unerwünschten Geweihten wegzunehmen.
Dem Schwarzwild kommt das Mastjahr zustatten, und seist wird es in die Raufchzeit gehen Wo es im Sommer stark zu Schaden ging, wird man jede Reue freudig begrüben und eifrig suchen, die Sauen sestzumachcn.
Das Rehwild hat sich nun vollständig ber- färbt und trägt seine graue Winterdecke. Bei sonnigem Wetter steht cs gern in lichten Hölzern in der Rähe des Feldes, auf dem ihm die Wintersaat bald Aesung bieten wird. Die Böcke werfen ab und verlieren damit für den Weidmann an Ontereffe. Dagegen ist es nun an der Zeit, den Abschuh an weiblichem Wild durchzuführen. Die ungeeignetste Form dazu ist die Treibjagd mit fremden Schützen, womöglich noch mit Schrot, wie dies in Hessen leider noch möglich ist. 3n Revieren, wo der Jäger mehr Herz für sein Wild besitzt und mehr Sinn dafür, wie er nachhaltig, d. h. alljährlich, einen bestimmten Abschuh durchführen kann, wird der Abschuh auf Pirsch und Anstand mit der Kugel und unter vorherigem Ansprechen der Stücke durchgesührt. Es wird das Bestreben sein, die wertvollen Stücke, tote die führenden Ricken, die alljährlich zwei oder gar drei Kitze sehen, peinlich zu schonen.
Der Abfchuh wird vorwiegend mit weiblichen Kitzen, Schmalrehen oder alten Ricken, die z. Z. nicht führen, oder nicht mehr setzen werden, durchzuführen sein. Diese Jagd stellt an das weidmännische Können gewisse Anforderungen, denen nur ein tüchtiger Jäger gewachsen ist, der auch seinen Wildstand kennt. Bei dem diesjährigen Abschuh an Rehwild wird zu beachten sein, dah viele Reviere im Frühjahr erhebliche Verluste erlitten haben. Es sind in heimischen Revieren zum Teil 50 bis 100 Stück Rehwild gefallen. Dah hier besondere Vorsicht beim Abschiehen geboten ist, versteht sich von selbst. Ausfallend ist das häufige Auftreten schwacher Kitze, wohl eine Folge der Schwächung des mütterlichen Körpers im äsungsarmen Winter 1930. Sie wegzunehmen, dürfte dringend notwendig sein. Die Schuhzeiten in Hessen und Preuhen sind ganz verschieden, im letzteren Land auch wieder durch die Beschlüsse der Bezirksausschüffe beeinsluht. Ilm den Säger vor Llnannchmlichkeiten zu bewahren, geben wir die Bestimmungen für die uns interessierenden Gebiete wieder: Hessen. Sämtliches Rehwild hat noch Schuhzeit bis zum 30. Rovember. Preuhen: Der Abfchuh mit Schrot ist verboten. Der R e h b 0 ck hat ab l. Rovember Schonzeit. Weib- lichesRehwildhat Schuhzeit vom 1. Rovember bis zum 31-Dezember. Dagegen sind für den Abschuh von Kitzen folgende Beschlüsse mah- gebcnd: Bezirk Kassel: Bockkihe dürfen nicht geschossen werden, weibliche Kitze nur im Monat Dezember. Bezirk Wiesbaden: Bockkihe kein Abschuh, weibliche Kitze Rovember, Dezember. Bezirk Koblenz: Wie Wiesbaden.
Für den Hasen hat die schlimme Zeit begonnen. Vor der Unruhe auf den Feldern hat er sich in den Wald geflüchtet. Die Zeit der Wald
in der Buchhandlung Scriba, Kaiserstrabe.
7391 D
Str. 89; Kaiser-Drog., Lindenplatz 6.
7284 V
I Lichtspielhaus / Giehen
Heu e Premiere
06438
s
mit
Waschsamt ß nr bedr., herrl. Muster. U-ÖU
DAS GEHEIMNIS
n
Krlininal-Tonfllin-Druniu ans dem märchenhaften. inaJeNttitlNchen Hatterhorn-Geblet
Waschsamt tadellose Qualität
M
schmeckt sehr angenehm und wird gut vertragen.
Preis M. 1.75, grofje Flasche M. 3.—.
sehr bequem auf Reisen.
Schachtel M. 2.50 in Apotheken und Drogerien GALENUS Chem. Industrie, Frankfurt am Main 9 Dep. I. Gießen: UnlversitSts-Apoth. x. gold. Engel, Marktplatz ; Germania.Drog., Frankf.
Am Mittwoch, dem 4. November 1931
ist der leitende Arzt des
UNS ist so praktisch u. bei uns so preiswert. Mit neuen Mustern und Farben ist unsere Auswahl erfüllt.
Bestrahlungs-Institutes
Schulstraße 6 - Telephon 4261 von 12 bis 6 Uhr zur Sprechstunde anwesend.
Körperlicher Zusammenbruch verhütet
Herr P. Thiel i. B. schreibt: Anfang dieses Jahres stand ich infolge seelischer Erregung und körperlicher Ueberanslrengung vor dem Zusammenbruch, da griff ich gleich einem Ertrinkenden zum Leclferrin. Schon nach der zweiten Flasche wich die Schlaflosigkeit, wuchs der Lebensmut, der brennende Kopfschmerz auf der Schädeldecke verschwand, ich wurde ruhiger und geistig wieder rege. Heule fühle ich mich, obwohl ich über 50 Jahre alt bin, wie ein 40 jähriger, alle meine Bekannten sind erstaunt über mein Aussehen.
* gehen Sie immer, wenn Sie Ihre
Kleidungsstücke des öfteren bügeln, dämpfen und auffrischen lassen Per Anzug (im Abonnement nur Mark wi" nur Mark 1.50) Abholen und Zusenden kostenlos Amerik. Exprefo-Dampf-Bügel-Anstalt
„Wie-Neu“
Inh.; E. Kömpel, Schneider,Wolkengasse 23 Telephon 2503 / Reparaturen und alle einschlägigen Arbeiten schnell und billigst 7*01 a
«'seid.-Cord 4 nr
erstklassige Qualität Luv
K'seld.-Cord 4 ir ganz moderne Muster liTU
Renate Müller
bekannt aus „Privatsekretärin“
■arte Solveg — Leo Peakert — Fell* Breaaart in dem
K'seld.-Cord Q r n vom Buten das Beste £«uU
Waschsamt J -ir la Köperware..... Liu
DenischnalionaleVolkspartei
Grobe öffentliche Bauern Versammlung in Friedberg im Trappschen Saale am 5 November 1931, vormittags 11 Uhr. Es sprechen die bekanntenFührer der deutschenLandwIrtschatt
1. Oldenbnrg - lanoschan M. d. R.
2. Landwirt Slnhhendori M. d. R.
Darum Landwirte auf nach Friedberg!
Unkostenbeitrag RM. 1.—. Mitglieder der Deutschnationalen Volkspartei und Mitglieder bäuerlicher Organisationen, sowie von diesen eingeführte Gäste, gegenVorzeigen ihrer Mitgliedskarte Eintritt RM. —.30. — Vorverkauf der Karten zu RM. 1.—
WiirtlembergerHoi
H. Ruhl
06431
Dienstag, den 3. November:
Metzelsupne
Wirtragen der Zeit
Küchenwäsche
Bettwäsche
Bettsatin
Tischwäche
125/100 Tischtuch
t.7O
100/100 Eleg.Tischdecke 2.20, 1.20
Leibwäsche
0.95
2.40
Unterzeuge
straste.
06456
für Damen, Herren und Kinder
Betten
C.Röhr&Co
Pullover JS
Einen wunderschönen
TWA
wolle kauten. - Dieselbe let le allen
Haus d« Handarbeit
Seltersweg 73
Kissenbezüge Bettücher....
Geschirrtücher
Handtücher....
Eiserne Bettstelle. Kapokmatraize.... Deckbett 130,180.. Kissen 80 80......
25 50, 19.50
......55.00
Hühneraugen
Warzen. Hornballen beieiilgl restlos auch in den hartnäckigst, stallen todsicher uut. 'ar. uincrb. 5—Otfl. Hühneraugen-Rapid
Erhält!. nur: löwon- Drogerle W. Kilblnger Nacht., Seitenweg 69.
. 1.45, 0.99, 0.88
......3.20, 2.95
Meter 1.60, 1.25
/ icfarclbee \ f Stenographie ' 'Tages-und Abendkurse VoRtsche
l Handelsschulen i \ Giehen / Ooeihesir 32
24.30, 18.30 ...8.70, 6.20
■«fernen Melangefarben zu haben. Wir zeigen Ihnen, wie er geetrickt wird and zeigen Ihne« Modelle!
können Sie eich beschaffen, wenn Sie bei uns eich M Lot reine Sehet-
Garten
u. (tzrabland, Nähe Krofdorfcr Strafte, ganz oder geteilt zu vernarbten, evtl, zu verkaufen. noiD
Braugasse «.
■H Kat ■■ AuSkünstcinNechtS', Strai'-Famil.-Ange- legenbetten, Gesuche, Verträge, Beobachtungen. Uebcrwachg. und Ermittlungen vreiStv^ streng dtökr. u. an all. Orten ert. u. erledigt Detektiv- Bnrean-n.Aaiknnttel Inh.K.Beri,Bad-Hai- beim, Kuratr. 17. **
Garten
arbeit, Pflanzungen, Beratg. führt riaus: Fischer, 0 6«52 Asterweg 72.
[Verschiedenes | e^rwilfe geg. ganz aer. Entg. ^chriftl. Ang. unt. 06426 a. d. G. A.
.0.45, 0.29, 0.18
.0.60, 0.48, 0.29
Korbsessel von Mk.4.50ane
W Äschetruhen n. -Puffs von Mk. 5.50 an. Blumenkrippen von Mk. 9.00 an u. Kleinmöbel zu den billiget. Tagespreisen. Alles in größter Auswahl im Korbwaren-Seschäft Henkel
NonnenmtraOe IN 06425
Reparaturen von Stühlen und Sesseln
Rechnung und bringen sehr günstige Angebote in Wäsche und Betten:
Brust-u.Tqq Husten- luu
gegen alt. Schleim, Matarrb, Asthma, Lungen-, Nieren- und Blasen-, Herz- u. Nervenleid. ustv. Kosten!. Beratung. Kräuterbauo Fung, Heil- u. Pslegem. d. Natur, in der Schul-
Damenhemd.......
Damen-Nachthemd


