Ausgabe 
2.11.1931
 
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fiebler müßten mit einer Belastung von 15 Mart monatlich für Wohnung und Feldpacht rechnen. Die ganze Siedlungsfrage könne nur durch ganz individuelles Borgehen gelöst werden. Don außer­ordentlicher Bedeutung für das Gelingen des Werkes fei auch die körperliche und seelische Eignung der Frau für die Siedlung. Er glaube, daß die Sehnsucht des Dolkes nach einer stärkeren Verbindung mit der Scholle alle Schwie­rigkeiten überwinden werde.

Die Einsparungen im preußischen Schulwesen.

EineGrgänzungsverordnung jucht die Lage der Junglehrer zu erleichtern.

B e r l t n, 31. Okt. (TNB.) Das preußische Staats- Ministerium bat eine Ergänzungsoerordnung zur Sparnoloerordnuna verabschiedet, durch die die ge- festlichen Vorschriften über das sreiwillige Ausscheiden von Lehrern in der Richtung geändert werden, daß ältere Lehrer und verheiratete Lehrerinnen unter erleich­terten Bedingungen ausscheiden können, und die da­durch erzielten Einsparungen unverkürzt dem Lehrernachwuchs zugute kommen. Ver­fassungsrechtliche Erwägungen haben es bewirkt, daß Die notwendigen Einfchrankungsmaßnahmen auf dem Gebiete des öffentlichen Schulwesens allein die jüngeren, noch nicht fest angestellten Lehrer be­treffen mußten. Die neue Ergänzungsoerordnung

schafft nun die fehlenden Erleichterunyenfür eine freiwillige Versetzung allerer Lehrer und verheirateter Lehrerin­nen in den Ruhe st and und gibt die Möglich­keit. die Ersparnisse die erwartet werden, wenn von den neuen Vorschriften Gebrauch gemacht wird, so zu verwenden, daß die Benachteiligung der Junglehrer durch die Sparoerordnung teil­weise wieder gutgemacht werden kann.

Schiedsspruch im Lohnstreit der Gemeindearbeiter.

Berlin, 2. Nov. ($11.) Die unter Dorsitz des zum Sonderschlichter bestellten RegierungS- direktors Dr. Friedländer (Stettin) geführ­ten Schlichtungsverhandlungen üoer die Neurege­lung der Gemeindearbeiterlöhne führten zu einem Schiedsspruch, zu dem sich die Parteien bis -um 7. November zu erklären haben. Nach dem Schiedsspruch ermäßigen sich die am 31. Oktober 1931 bestehenden Stunden-, Wochen- und Monatslöhne um 4*/ Prozent. Die Lohnschuhklauseln werden dahin abgeändert, daß ihre Bestimmung ab 1. November 1931 nur aus die am 1. November 1931 im Betrieb befind­lichen Arbeiter angewendet werden, die 46 Stun­den und weniger, ab 1. Januar 1932 44 Stunden und weniger arbeiten. Diese neue Lohnregelung kann mit einmonatiger Frist erstmalig zum 31. März 1932 gekündigt werden.

Auftakt zur Abrüstungskonferenz.

England überrascht die Welt mit einer neuen Kriegsmaschine.

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Der neue riesige Tank der englischen Armee. Oben: beim Nehmen einer Böschung: unten: beim Durch- queren eines Sees. Der Tank, der mit zwei Mann besetzt Ift, kann Steigerungen von 45 Grad ohne Mühe nehmen, aber ebenso breite Flußlaufe uno Seen schwimmend durchqueren.

Die Kommunalen verbände fordern Umwandlung der Arbeitslosenversicherung

Berlin. 31. OIL (Ddz. Der Vorstand deS N e i ch s st ä d t e b u n d e s hat sich in seiner letzten Sitzung dem Dorgehen des Landgemeinde- tageS angcschlossen und auch seinerseits verlangt, daß eine vorübergehende Aufhebung der Arbeitslosenversicherung erfolge. 3n unterrichteten Kreisen wird zur Erläuterung dieses Beschlusses erklärt, daß die Arbeitslosen­versicherung durch die verschiedenen Aenderungs- befttmmungen der Notverordnungen, insbesondere durch die Einführung der Bedürftig- keitSprüfung bereits im wesentlichen ihres Versichern ngscharakters entkleidet sei. 3m Hinblick hieraus könne man auch den NechtSanspruch auf ArbeitSlosenversiche- runa völlig beseitigen und den Zustand wieberherstellen, der vor 1927 bestand. Damals aab eS eine reine Erwerbslosenfür­sorge, die in allen Fällen nur nach erfolgter Bedürftigkeitsprüfung in Gang kam. Man sagt, daß die genannten Kommunalverbände ihren Wunsch auch im Hinblick darauf geäußert hätten, daß vermutlich unsere ausländischen Gläubiger für die Verlängerung deS Still­halteabkommens eine ähnliche Forderung geltend machen würden. ES ist also nicht so, daß mit Aufhebung der Arbeitslosenversicherung die Unterstützung für wirklich bedürftige Arbeits­lose beseitigt werden soll. Allerdings hofft man, mit Beseitigung deS Versicherungscharakters der Arbeitslosensürforge gewisse Mittel für andere dringende Finanzzwecke der öffentlichen Hand freizubekommen.

Man geht wohl nicht fehl in der Vermutung daß dieser Plan ein wesentlicher Beratungs­gegenstand für die beabsichtigte gemeinsame Aussprache von Vertretern deS Reiches der Länder und Kommunen sein wird, die in unge­fähr vierzehn Tagen über die Finanzsragen der öffentlichen Hand stattsinden soll. Im Hinblick aus diese gemeinsamen Verhandlungen ist bis­her allerdings nur ein« unverbindliche Fühlung- nähme des Reichs» bei den Ländern erfolgt.

während man die kommunalen Spitzenorgani- fationen noch nicht gehört hat. Vermutlich will daS Reich zunächst eine Verständigung mit den Ländern erreichen. Hierbei ist aber zu bemerken, daß die Interessen der Länder zum großen Teil mit denen der Gemeinden konform gehen. Denn diejenigen Gemeinden, die einen finan­ziellen Zusammenbruch erleiden, würden zunächst den Kassen der Länder zur Last fal­len. Ss ist auch noch der Gedanke aufgetaucht, mit der Aenderung der Erwerbslosenfürsorge eine Verminderung der Arbeit- nehmerbeiträge zu verbinden als Aus­gleich für die zu erwartenden Lohnsenkungen.

3n sachverständigen Kreisen auch des Rcichs- arbeitsministeriums wendet man gegen all diese Absichten vor allem zwei Bedenken ein: Wenn die Arbeitslosenversicherung ihres Der­sicherungscharakters entkleidet würde, bann wür­den vor allem diejenigen Arbeitnehmer außerordentlich schwer geschädigt, die seit Bestehen deS DeitragSzwangeS, also feit sieben b i S acht Jahren, Beiträge geleistet haben und nun vielleicht, zum ersten Male arbeitslos geworden, feiner- lei Rechtsanspruch auf Unterstützung hätten. Don den 10001500 Mark, die sie in den vergan­genen Jahren in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben, hätten sie danach absolut nichts, waS eine unerträgliche Derbitterung der Arbeitnehmer auslösen könnte. Weiter faat man in den Sachverständigenkreisen, daß die Ersparnisse auS dieser Umwandlung nicht so groß sein würden, daß sie die daran ge­knüpften Hoffnungen auf Entlastung der öffent­lichen Finanzen erfüllen könnten.

Emchinesisch.fussischerGeheimvertrag?

London, 2. Okt (WT2. Funkfpruch.) Au, der Mandschurei werden japanische Truppen- bewcgunaen gemeldet, die evtl, zu einer Stö­rung zwischen Japan und Sowjetruß-

Brüning und Hitler."

Oie Aussprache zwischen Nationalsozialisten und Zentrum geht weiter.

Die Christlichen Gewerlschafien und der Nationalsozialismus.

Sine Antwort Vregor Ltrajjcrs.

München, 31. Oft. ($11.) Unter der Ueber- schrift .Brüning und Hitler" Dringt G. S t r a s s e r einen längeren Artikel im ."Völkischen Beobachter"', worin er sich mit Auslassungen des christlichen Ge- werkschastSlührerS Habermann im Organ des Deutschnationalen Handlung-gehilfenverbande- über ein Zusammenarbeiten Brünings und Hitlers besaßt. Strasser meint, daß es sich hier um ein richtiggehendes Dündnisangebot handele. Der Artikel sei ein Beweis, daß auch Gewerk- schastSführer heute erkennen, wohin die Dinge in Deutschland sich entwickeln und daß Hitler und mit ihm die nationale Opposition in kurzer Zeit Deutschlands Geschicke lenken werden. Die Natio­nalsozialisten seien bereit, sich mit dem Teufel zu verbunden. Um unser Volk wieder frei zu machen, würden sie bei politischen Konstellationen der Zu- fünft nie nach rückwärts schauen, sondern vor­wärts blicken und Bundesgenossen nur beur­teilen nach ihrer Nützlichkeit für die gestellte Aus­gabe Die Freiheit! Die Zerschlagung der sozialdemokratischen Partei nicht des sozial- demokratischen Arbeiters fei bai Hauptgebot der Stunde. WaS hätten die neuen Bundesgenossen getan, um diesem Ziel, das doch auch das ihre sein müsse, naher zu kommen? Bei der Dawes- abftimmung seien es gerade die Gewerkschaftler in der deutschnationalen Fraktion und vor allem Lambach vom Deutschnationalen Handlungsgehil­fenverband gewesen, die eS sertiggebracht hätten, die Fraktion zu spalten und damit den Dawesplan zu ermöglichen. Als einige 3ahre später daS Ka­binett Hermann Müller am Ende seiner Kunst gewesen sei, seien eS leider wieder die christlichen Gewerkschaften gewesen, die sich eifrig für Wei­

mar betätigt hätten. Alles daS solle kein Dor­wurf, auch keine prinzipielle Ableh­nung der wertvollen Kräfte der christlichen Ge­werkschaftsbewegung sein, sondern nur daS Be­zeugen einer politischen Arbeit in der Vergangen­heit, die restlos aufgegeben werden müsse, sollte je das eintreten, daß was heute Feind morgen Freund muß werden kön nen, wenn das Leben des Dolkes eS gebietet.

Die Hastung der Zentruinspariei.

Eine Rede öco Prälaten Schreiber.

Freiburg. 31. Oft. (TU.) 3n einer Zen- trumSverfammlung sagte Prälat Professor Dr. Schreiber: In der heutigen Lage sei der selbstmörderische Kleinkrieg in Deutschland toemg verständlich Die .Harzburger Parteien" trenne eine Kluft. Der offene Brief Hitler- an Brüning fei ein Dokument der Selbstbesinnung, in dem der Witte zu einer positiv gerichteten Legalität ausgedrückt sei. Für ein Zusammen­gehen Brünings mit Hitler fei zunächst eine innere Umkehr der im Nationalsozialismus herrschenden Meinungen erforderlich, eine wirkliche Scheidung revolutionärer und positiver Arbeit der Geister. Es müßten auch Garantien für eine regierungs­fähige und ausgeglichene Politik in der Zukunft gegeben werden, die bi- jetzt wahrhaftig noch nicht vorhanden fei. Es fei die Frage, ob der Nationalsozialismus künftig eine Politik der Fuß­tritte oder eine Politik der moralifchen Erobe­rung vorziehen würde. Da- Zentrum denke jeden­falls nicht daran, sich so schlecht von den Natio­nalsozialisten behandeln zu lassen, wie e- die Deutschnationalen auf sich nehmen. An sich wäre eine starke nationale Front aller Deutschen nur erwünscht. Ein starke- politisches Deutschland sei für die Politik des Schicksal-jahre- 1932 not­wendig.

land führen können. Noch einer Meldung aus Port Arthur ist ein chin ei ich-russischer Geheim- vertrau abgeschlossen worden, in dem der chine­sische Präsident Tschiankeischek sich verpflichtet, die diplomatischen Beziehungen zu Sowjetrußland wieder aufzunehmen, während die Sowjetregierung sich verpflichtet, sich nicht in die inneren Angelegenheiten der Mongolei einzumischen. 300 russische Güterwaggons m i t Waffen und Munition sollen in den letzten Tagen über die mandschurische Grenze gerollt fein. Chinesische Führer glauben, daß 50 000 Mann So- rojetruffen bereit sind, dem japanischen Vor­marsch entgegenzutreten.

Aus aller Welt.

Intermezzo au» dem Sklarekprozeh.

2m Sklarek-Prozeß berichtete der Angeklagte, der kommunistische Stadtrat Degener u. a^ daß er mit den Brüdern Sklarek sreundschaftliche Beziehun- ?en angefnüpft habe, als seine Frau im Frühjahr 927 erkrankte Bald hab« er auch mit den Sklarek» Duzfreundschaft g.e schlossen und sie be­gleitet, wenn sie elegante Lokale am Sur- fürftenbamm und sonstwo aufsuchten. Leo Sklarek wirft ein, man habe Degener überhaupt nicht gebraucht, da Mar Sklarek die b e ft e n Verbindungen gehabt hätte. Max habe wie ein General st absches in seinem Zimmer gesessen, und wenn man zu ihm kam, habe er gerade mit de m Oberbürgermeister telephoniert und etwa gesagt:Herr Ober, ich komme heute abend mal rüber!" Als er seinen Bruder Max einmal aufforderte, auch Hoffmann einzuladen, habe Max erwidert, bei ihm sitze nur d i e Garde, nicht die Linie. Der Angeklagte Degener sagt aus, an ihn hätten sich die Sklareks, da er Mitglied des Vergnügungs- ousfchusses war, gewandt, als König Aman llllah und König Fuad nach Berlin kamen, weil sie für sich und ihre Angehörigen Einladungs­karten haben wollten. Der Angeklagte Bürger­meister Schneider, der an der Spitze des Be­zirksamtes Mitte stand, bekundet, daß er die Skla­reks bei einer Veranstaltung Im Hotel Espla­nade kennengelernt habe, wo sie mit den da­maligen deutschnationalen Reichstagsabgeordneten Bruhn und Wolf und anderen hervorragenden Herren zusammensaßen. Am selben Abend habe er, Schneider, noch mit den Sklareks sowie mit dem Abgeordneten Wolf Duzfreundschaft ge- schlossen. Schneider bestreitet, zugunsten der Sklareks irgend jemand beeinflußt zu haben.

Opfer der Wissenschaft.

In Wien ist der Leiter de» röntgenologischen Instituts, Professor Dr. H o l z k n e ch t, Im 60. Le­bensjahr gestorben. Professor Holzknecht hatte sich bei seinen Forschungen Verbrennungen an den Händen, den sogenannten Röntgen-Krebs, zu- gezogen. Es mußten ihm zunächst Fingerglieder und vor einem Monat der ganxe linke Arm ab­genommen werden. Professor Holzknecht ver­brachte längere Zeit Im Krankenhaus und schien sich ganz erholt zu haben. Sein Zustand verschlechterte sich jedoch in der letzten Zeit wieder und schließlich wurde er das Opfer einer Embolie Professor Holz­knecht hat der Röntgen-Heilung erst das Feld er­öffnet, indem er seinem wissenschaftlichen Mitarbei­ter Dr Alfons Poller die Anregung zur Kon­struktion des ersten einfachen Apparates zur Do­sierung der Röntgenstrahlen gab, der nunmehr den Nomen Profesior Holzknechts trägt.

Schwere Grubenexplosion In Schottland.

Durch eine Explosion auf der .Bowhili'-Grube bei Lochgetty in der schottischen Grafschaft Fife- sbire wurden zehn Bergleute getötet. Die Grube ist eine der größten in Schottland und hat eine Belegschaft von 1440 Mann. Die Morgenschicht hatte die Grube am SamStagnach- mlttaa gerade verlassen, al- die heimkehrenden Bergleute eine Detonation hörten, die die ganze Ortschaft Lochgetty erschütterte, so daß die Fen­sterscheiben klirrten. Sofort füllten sich die Stra­ßen mit Menschen, und die Bevölkerung eilte zur Grube. Rettungsmannschaften organisierten sich und stiegen hinab. Sie nahmen sech- Kanarien­vögel mit, um die Luft zu prüfen. Die Vögel starben aber sämtlich unter dem Einfluß bet Gase. Trotzdem gelang es den Rettungsmann­schaften nach vielen Stunden eifriger Arbeit in den Nachtstunden, an die Unglück-steile zu ge­langen, wo sie zehn verstümmelte Leichen unter den Trümmern sanden. Das Unglück ereignete sich

600 Meter unter der Erde. Am Eingang der Grube warteten Frauen unter Tränen auf wei­tere Nachricht, bis sie endlich die llnglückSkunde erhielten. Das Unglück ist das größte, da- sich jemals in dem Kohlenbergwerk von Fisefhire ereignet hat.

Irrfahrt eine» deutschen Faltbootsegler».

Die Hafenbehörden von Lafablanca wur­den davon benachrichtigt, daß ein Faltboot in der Nähe der Küste vor Anker gegangen fei, und daß der Insasse mit dem Revolver in der Hand jeden Annäherungsversuch abweise. Ein ausgesandtes Polizeiboot stellte fest, daß es sich um einen Deutschen namens Fritz E n g e l e r handelte, der von Hamburg au- mit einem Dampfer nach Lissabon gefahren war und von dort aus mit seinem Faltboot Amer i la erreichen wollte. Gr wurde bei einem Sturm ab­getrieben und gelangte so nach Nordafrika. Engeler wird Easablanca am Samstagabend ver­lassen: er will Amerika unter allen Umständen erreichen.

Die Wetterlage.

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Wettervoraussage.

Der hohe Druck verlagert sich südöstlich nach den Balkanländem hin. Indessen schafft sich die Warmluft der Ozeanstörung, die mehr nordöstliche Zugrichtung hat und deren Kem sich heute morgen "über Island bewegte. Immer weiter nach dem Fest­lande vor. Daher lagen die heutigen Morgentem­peraturen in Nordweft- und Mitteldeutschland be­reit- über pluS 5 Grad, während in unserer Ge­gend und in Süddeutschland infolge klarer Nacht noch Frost herrschte. Da auch da- Hochdruckgebiet weiter abbaut und die warme Ozeanlust Immer weiter auf da- Festland vordringt, dürfte auch bei un- der Nachtfrost zurückgehen, wenn auch zu­nächst die Tieftemperaturen noch etwa» unter Null zu liegen kommen. Beim Au-breiten der Warm­luft entsteht Dunst, und Wolkenbildung, späterhin kommen auch Niederschläge auf.

Au-sichten f ü r Stent tag: Neblig und bewölkt mit Aufheiterung, noch leichter Nacht­frost, aber weitere Milderung, später auch auf- kommende Niederschläge.

Aussichten für Mittwoch: Dunstige- und meist wolkiges Wetter, weitere Erwärmung, vereinzelte Niederschläge.

Cufttemperaturen am 1. November: mittags 8,1 Grad Celsius, abends L5 Grad: am 2. November; morgen» L5 Grad. Maximum 8,5 Grad, Mini­mum1,9 Grad Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 1. November: abends 5,4 Grad: am 2 No­vember: morgens 2 Grad Celsius. Sonnenschein, dauer 2% Stunden.