Deutscher Geher»Deltrelord.
Der Charlottenburger Schwab unternahm in Riga im 5-Kilomeier-Gehen einen offiziellen Welt- rekordversuch, der erfolgreich verlief. Schwab legte die Strecke in 21:57,8 Min. zurück und unterbot damit den feit mehr als zehn Jahren bestehenden Weltrekord des Dänen Rasmussen um genau zwei Sekunden.
Die 10 000-Ktm.'Fahrt des ADO.
Die Mehrzahl der 35 Bewerber der Wertungsgruppe I haben auf dem Wege von Barcelona nach Rom bereits die italienische Grenze passikrt. Inzwischen sind auch die ersten großen Wagen in Barcelona eingetrossen und bereits nach Rom gestartet. Der zweite Brennaborwaaen hat, nachdem für den verunglückten Fahrer Granina keine Lebensgefahr mehr besteht, die Fahrt fortgesetzt.
Sportfest in Großen-Buseck.
Das Sportfest des FT. 1926 Großen-Buseck findet am 7. Juni auf dem Sportplatz an der Gießener Straße statt. Das sportliche Programm sieht die Austragung von Pokalspielen in verschiedenen Spielklassen vor, während der Nachmittag der Unterhaltung der eingeladencn Dereine und der Dereins- zugehörigen gewidmet sein soll. Es liegen bereits Meldungen einer Anzahl bekannter Dereine vor.
Kurze Sportnotizen.
Der Handballmeister der DSB. ist noch nicht ermittelt, da das entscheidende Spiel zwischen Polizei Berlin und dem SD. 98 Darmstadt beim Stande von 8:7 für die Süddeutschen wegen eines Gewitters abgebrochen werden mußte. Vorher war der deutsche Damcn-Meister festgestellt worden: SE. Eharloltenburg besiegte im Endspiel Viktoria Hamburg 3:1. e
Einen Stabhochsprung von 4 Meter, eine in der europäischen Leichtathletik nicht alltägliche Leistung, erreichte der französische Rekordmann Ramadier bei einem Meeting in Hayange (Frankreich).
Willi Guyenz-Essen, einer unserer besten Schiedsrichter, ist am Freitag in seiner Heimatstadt plötzlich verstorben. Guyenz leitete noch am Pfingst- montag das Länderspiel in Kopenhagen zwischen Norwegen und Dänemark.
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Die frühere Tennisweltmcisterin Helen W i l l s hat sich jetzt entschlossen, ebenfalls zum Berufssport überzutreten.
Westdeutschland besieate in Arnheim vor 8000 Zuschauern die Fußballelf von Ostholland mit 3:0 (2:0) Treffern.
Im Daoispokalkampf gegen Argentinien siegten die Vertreter der USA. im Gesamtergebnis mit 5:0 Punkten.
A m ersten Tage der Frauen-Olympiade in Florenz kam Deutschland durch Frl. Fleischer (Eintracht Frankfurt) im Kugelstoßen und Diskuswerfen zu zwei schönen Erfolgen.
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Emil Hirschfeld ist jetzt wieder in Form, in Königsberg gewann er im Kugelstoßen mit 15,35 Meter.
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Helene Mayer-Of fe nbach wurde neuerdings Europameisterin im Florettfechten. Die näch- sten Plätze belegten Bogahn - Ungarn, Preis - Oesterreich und Frau Sontheim - München.
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Beim Nurmi-Sportfestin München gewann Paooo Nurmi die 500Ö m in 15,15 Minuten leicht gegen seinen Landsmann Isoholo und dem (Stuttgarter Helber I.
Schwerer Autounfall in Frankfurt.
Sieben Personen verletzt, darunter drei schwer.
WSR. Frankfurt a. M.. 31. Mai. 3n der Rächt zum Sonntag gegen 3 Uhr stießen an der Obermainbrücke auf dem Frankensteiner Platz zwei Personenkraftwagen zusammen. Der Anprall war so heftig, daß sich beide Wagen überschlugen. Die drei Insassen des einen Wagens, der von Dr. Devaux gesteuert wurde, wurden herausgeschleudert, erlitten aber nur leichtere Verletzungen. Der andere Wagen, der mit fünf Personen beseht war und an dessen Steuer der Zahnarzt Dr. Salzmann sah, raste ein Stück weiter, ehe er sich überschlug. Vier Insassen wurden unter dem Wagen begraben, von denen
drei mit schweren Verletzungen unter dem Wagen hervorgezogen werden konnten, während der vierte leichtere Verletzungen aufwies. Alle Verletzten wurden in das Heiliggcist-Hospital gebracht. VcsonderS schwere Verletzungen haben Dr. Salzmann und seine Frau erlitten, d'.e noch am Sonntagabend bewußtlos waren.
Oberheffen.
Schweres Brandunglück durch Blitzschlag.
# Freienseen, 31. Mai. Das Gewitter, das am Sam-tagvormittag über unserem Orte niederging, richtete schweren Schaden an. Gegen 10.30 «ilfor ertönte Feueralarm. Ein Blitz hatte in den Holzschuppen des Zimmermeisters Ludwig Traun eingeschlagen und gezündet. Das trockene Holz des Schuppens fing sofort Feuer und die Scheune stand bald in hellen Flammen. Das Feuer griff sehr rasch auf zwei angrenzende Wohnhäuser über, die den arbeitslosen Arbeitern Heinrich S ch m i d t II. und Wilhelm Wagner gehörten. Auch aus den beiden Wohnhäusern schlugen bald helle Flammen - aarben heraus. Gleichzeitig wurde eine Scheune des Zimmermeisters Traun vom Feuer ergriffen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr war eS möglich, die Scheune, die glücklicherweise keinerlei Vorräte barg, zu retten und das Feuer auf die Häuser zu beschränken. Diese Arbeit wurde etwas erschwert durch den aufkommenden Wind, der die Flammen weitertrug und einige weitere Rachbargebäude gefährdete. Es gelang jedoch der hiesigen Feuerwehr des Feuers Herr zu werden und die auswärtigen Wehren, die indessen auf dem Drandplah erschienen waren, brauchten nicht mehr einzugreifen. Die Wehr hatte indessen nicht verhindern können, daß die beiden Wohnhäuser bis auf die Grundmauern niederbrannten. Lediglich einiges Mobiliar konnte gerettet werden. Der Schuppen des Zimmermeisters Traun wurde ebenfalls völlig ein Raub der Flammen. Der entstandene Schaden ist durch Versicherung gedeckt.
Kreis Friedberg.
• Bad-Rauhei rn, 31.Mai. Die Frankfurter Aöntgengesellschaft hat den außerordentlichen Professor an der dortigen Universität Dr. Franz G r o e d e l, den Direktor des Kerckhoff-Herzforschungsinstituts zu Bad-Rau- heim, der gleichzeitig Vorstand der Röntgen- abteilung des Hospitals zum Heiligen Geist «zu Frankfurt a. M. ist, anläßlich seines 50. Geburtstage- zum Ehrenmitglied ernannt.
Kreis Büdingen.
„?“ Aus dem Aiddatal, 29. Mai. An verschiedenen Reu- und Umbauten von Fachwerkhäusern sieht man in letzter Zeit wieder die Anwendung des sogenannten ,.W i l d e n M a nn eS". der im 17. und 18. Jahrhundert in Oberhessen fast ausnahmslos üblich war, später aber gänzlich verschwand. Es wurden starke, meist krumme Streben verwandt, die nicht in das Rahrnholz, föndern in die Pfosten einge- zapft waren, und die Figur des „Wilden Mannes" ergaben. Wenn auch die übernommenen Formen nicht mehr so wuchtig wirken, weil das schwere Eichenholz fehlt, so geben sie doch den Häusern etwas Anmutiges. Auch leicht überspringende Giebel und Stockwerke tauchen hier, und da auf. Es wäre zu wünschen, daß die übernommenen Formen im ganzen Gebiet des Vogelsbergs bei Reu- und Umbauten zur Anwendung kamen. Das Dorfbild würde gewinnen.
Kreis Scholten.
I Ober-Lais, 29. Mai. Im Anschluß an eine Besichtigung der hiesigen Pflichtfeuerwehr durch Regierungsrat Schwan vom Kreisamt Schotten und Kreisfeuerwehrinspektor Eber- heim. Schotten, wurde in einer anschließenden Versammlung auf Anregung von Regierungsrat Schwan die G r ü nd un g einer Freiwilligen Feuerwehr beschlossen, die hier schon seit langem geplant war. Der neuen Wehr traten sofort 68 Leute bei. Kommandant der neuen Wehr wurde Karl Fritz II. (bisher 1. Kommandant der Pflichtfeuerwehr), Stellvertreter Karl Säubert 1. (bisher 2. Kommandant der Pflichtfeuer- wehrX Rechner und Schriftführer Otto Peppe l. Die Beschaffung der Uniformstücke wird durch Zuschüsse der Brandversicherungskammer, des Kreises und der Gemeinde erleichtert.
in. Köddingen, 30. Mai. In der Gastwirtschaft Braun fand eine A b f ch i e d s f e i e r für unseren nach Steinfurth versetzten Lehrer S ch m a n d t statt.
Der erste Vorsitzende des Männergesangoereins, A. Rühl, hob In feiner Ansprache die hohen Verdienste des Scheidenden um den Verein hervor, der unter feiner vorzüglichen Leitung mit ehrenvollen Preisen ausgezeichnet worden sei. Pfarrer Gciß- l c r betonte in seiner Ansprache, daß Lehrer Schmandt nicht nur ein vorzüglicher Lehrer, sondern auch ein Berater und Freund der ganzen Gemeinde gewesen fei. Prächtig uorgctragcnc Chöre seines Vereins erklangen ihm nun zum Abschieds- grüß. In seiner Schlußansprache dankte Lehrer Schmandt für die ihm zuteil gewordene Ehrung.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
Z Dornholzhausen, 30. Mai. In feiner jüngsten Sitzung beschloß der Gcmeinderat, mit Wir- kung vom 1. Juni ab, die Gemeinde-Biersteuer zu erheben. _
00 Hochelheim, 30. Mai. Der Gemeindcrat lehnte in seiner jüngsten Sitzung die Einfuh- r u n g d e r Bürgersteuer und der Gemeinde -Bier st euer ab.
Wirtschaft.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M.. 1. Juni. Tendenz: schwach. — Die Börse eröffnete zu Beginn der neuen Woche erneut in schwacher Haltung. Die Spekulation ist vor allem in großer Sorge wegen der bevorstehenden Notverordnung, deren Ausmaße noch sehr ungewiß find. Da aber von Publikumsseite zum Teil große Abgaben in Farbenaktien vorgenommen wurden, schritt auch die Kulisse zu einigen Leerverkäufen, so daß gegenüber den Schlußkursen vom Samstag noch weitere Abschwächungen zu beobachten waren. Von dem neuesten Monatsbericht der Deutschen Dank und Disconto-Gesellfchaft ging keine Anregung aus, ebensowenig von Reuyork, da die Börse dort wegen Feiertag geschlossen war. Störend wirkten ferner die wenig günstigen Berichte aus der Industrie von Karstadt, Rheinstahl und Wayh & Freytag. I.-G.-Farben eröffneten 2 Prozent schwächer, trotzdem die Großbanken erhebliches Material ausgenommen haben. Elektrowerte allgemein angeboten. Siemens, Licht und Kraft minus 4.5 Prozent, Gessürel minus 3.75 Prozent, AEG. und Schuckert minus 3 Prozent niedriger. Durch große Kursrückgänge fielen noch Zellstoff Waldhof mit minus 4 Prozent, Kaliaktien mit minus 5 Prozent auf. Don Bankaktien Reichsbank auf Auslandabgaben 5,25 Prozent schwächer, während sonst nur kleine Veränderungen eintraten. Schiffahrts-, Montan- und Kunstseideaktien von 1 bis 2.5 Prozent niedriger. Deutsche Linoleum lagen unter Berücksichtigung des Dividendeabschlages noch 4 Prozent schwächer. Von Chemienebenwerten büßten Verein für Chemische Industrie 3 Prozent ein. Behauptet lagen Zement Heidelberg. Wayh & Freytag und Süddeutsche Zucker. Am Anleihemarkt deutsche und ausländische Renten bis 0,5 Prozent niedriger. Im Verlaufs blieb die Tendenz schwach, doch blieben die Kurse auf dem Anfangsniveau behauptet, da die Danken das herauskommende Material glatt aufnahmen. Sehr schwach notierten noch Karstadt, die auf einen ungünstigen Abschlußbericht 5 Prozent verloren. Auch Deutsche Gtnoleum gaben erneut 1 Prozent nach. Am Geldmarkt war Tagesgeld zu 5 Prozent eher etwas leichter. Am Devisenmarkt lag die Mark noch unerholt. Erneut sehr schwach lag Madrid mit 60,00 Prozent gegen London. Durch feste Haltung fielen ferner Paris und Schweiz auf. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2107, gegen Pfund 20.4850, London gegen Reuyork 4.8648, gegen Paris 124,13, gegen Mailand 92,95, gegen Schweiz 25,1550, gegen Amsterdam 12,09.
Berliner Börse.
Berlin, 1. Juni. Nachdem im heutigen Vormit- tagsoerkehr zwar eine abwartende, aber doch nicht imfreundliche Tendenz geherrscht hatte überraschten die ersten offiziellen Kurse des Börsenbeginns durch eine relativ ft arte Abschwächung. Es kam allgemein etwas Ware heraus, und die Kulisse und die Banken zeigten keine Lust, diese aufzunehmen. Die inner, und außenpolitische Situation mahnte zur Zurückhaltung. Verschiedene Werte erschienen mit Minus-Minus-Zeichen, besonders Karstadt waren auf den ungünstigen Abschlußbericht angeboten, was besonders auf Die übrigen Märkte drückte. Im allgemeinen waren Kursrückgänge von 2 bis 3 v. H. keine Seltenheit. Verschiedentlich traten aber auch Rückgänge bis zu 4,5 v. H. ein. Bei Reichsbank, Ilse, Chads, Schubert & Salzer und Westeregeln gingen die Verluste noch darüber hinaus. IG.- Farben und Deutsche Linoleum notierten heute exklusive Dividende. Anleihen neigten zur Schwäche. Von Ausländern hatten Oesterreichifche Gold einen Kursstand von 20 v. H., sonst waren die Veränderungen gering. Pfandbriefe eher schwächer. Reichsschuldbuchforderungen bis 0,75 v. H. nachgebend. Am Geldmarkt trat nach dem Ultimo schon eine kleine Er- leichterung ein. Tagesgeld ermäßigte sich auf 5,5 bis
7,5 v. H. Die übrigen Sätze waren unverändert. Auch iin Verlaufe gaben die Kurse meist weiter nach, da alle Auslandbärjen, besonders aber Amsterdam, sehr schwach verlaufen sollen. So gingen beispielsweise Svenska erneut um 3,50 Mark zurück. Julius Berger verloren 4 v. H., Deutsche Eisenhandel wurden nach anfänglicher Minus-Minus-Notiz 26,5 v. H. festgesetzt, Gebe. Körting mit 32,25 v. H. Der erste Kurs von Karstadt stellte sich 5,75 v. H. niedriger. Chade gingen da die Erholung der spanischen Valuta nur vorübergehender Natur war, um weitere 3 Mark zurück. Auch sonst konnte sich kleine Inter- ventionstätigkeit der Banken kursmäßig kaum ausdrücken.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 1. Juni. Am hiesigen guttcrmittelmarft hielt die Geschäftsunlust an. Das schleppende Mehlgeschäft ließ bei der Hän!>- lerschast stärkste Zurückhaltung vorherrschen. Das Angebot von inländischem Brotgetreide war gering, in neuer Ernte kam etwas mehr Ware an den Markt. Am Mehlmarkt wurden nur die allernvtwendigsten Käufe vorgenommen. Hafer und Gerste ruhig bei unveränderten Forderungen. Der übliche Futtermittelmarkt war ebenfalls still bei kaum veränderten Preisen. Es wurden notiert: Weizen 292,50 bis 295; Roggen 217,50; Hafer, inländischer 210 bis 212,50; Weizenmehl, südd., Spez.0 40 bis 41,25; Roggenmehl 29,75 bis 31,75; Welzenkleie 12,25; Roggenkleie 13; Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke 29,50 bis 36: Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke 25 bis 68; Heu, südd., aut, gesund, trocken 6,25; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 3,50; Weizen- und Roggenstroh, gebündelt 3,25; Treber, getrocknet 11 bis 11,20 Mark. Tendenz: lustlos.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
F r a n k f u r t a. M., 1. Juni. Auftrieb: 1157 Rin- der (197 Ochsen, 114 Bullen, 464 Kühe, 360 Färsen), 656 Kälber, 42 Schafe, 5369 Schweine. Es wurden notiert: Rinder: Ochsen: vollfleischige, ausgemä- ftete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 45 bis 49 Mark, (ältere) 40 bis 44 Mark, sonstige vollfleischige (jüngere) 35 bis 39 Mark; Bullen: jüngere, voll- fleischige höchsten Schlachtwerts 39 bis 42 Mark7 sonstige vollfleiscyige ober ausgemästete 34 bis 38 Mark; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 35 bis 39 Mark, sonstige vollsleischige ober aus» gemästete 29 bis 34 Mark, fleischige 22 bis 28 Mark; Färsen (Kalbinnen, Jungrinber): vollsleischige, aus« gemästete höchsten Schlachtwerts 45 bis 49 Mark, vollsleischige 40 bis 44 Mark, fleischige 35 bis 39 Mark; Kälber: beste Mas^ unb Saugkälber 58 bis 64 Mark, mittlere Mast, unb Saugkälber 52 bis 57 Mark, geringe Kälber 37 bis 51 Mark; Schweine: vollsleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Psunb Lebendgewicht 41 bis 43 Mark, von 200 bis 240 Psunb 43 bis 45 Mark, von etwa 160 bis 200 Psunb 43 bis 45 Mark, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 40 bis 42 Mark. — Marktverlauf: Rinder ruhig, geringer Ueberftanb; Kälber unb Schafe ruhig, geräumt; Schweine schleppend, Ueberftanb; Fettschweine fast unverkäuflich.
Letzte Nachrichten.
Geheimrat Prof. Dr. Frensdorf f.
Göttingen, 1. Juni. (WTB. Funkspruch.) Der Restor der deutschen Gelehrten, das älteste Mitglied im Lehrkörper der Georgia Augusta und der älteste Einwohner der Stadt Göttingen, Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. jur. et phil. Ferdinand Frensdorf, ist gestern früh, kurz vor Dollendung seines 98. Lebensjahres, gelt o r b e n. Der Derstorbene hat sich besonders auf dem Gebiete der deutschen Rechtsgeschichte, vornehmlich des hanseatischen Rechts, einen großen Ramen erworben; er hat dem Lehrkörper der Göttinger Universität 54 Jahre lang angehört.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 v. H., Lombardzinsfuß 6 o. H.
Frankfurt a. Ul.
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Deögl. ohne Auölof.-Rechte. .
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Deutfche Komm. Sammelabl.
B% fironff. Hyp.-Bant Goldpfe. XIII imfünbbat bi» 19M . . .
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1 ¥,% Rhcinlfche Hyp.-Vank 2fqu. Golbpfe.........
B% Pr. Landerpfandbrietanstalt, CRfrtnhbrii'fi* ÜH. 11 ......
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Bergmann.........9
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Gefestfchoft für Elekästch«
Ünlernehmungen .... 10
Hamburger (flettnuiätS-Eerte 10 öideinlfche Ltelrrrzliäi .... 9
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Siemen« & Halske.....16
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Esfener tztestikohle......«
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.....................7
B% Pr. LandcspfandbtiefmmaU,
7% Pr. LandeepfandbrtefanstrU, Pfandbriefe R. N ..... .
K.E.G. abg. Bortrteg«.Obligationen, rückzahlbar 1932 .....
4% Oesterreichifche Goldtente . . L20% Oesterreichifche Silberrente 1% Oesterreichifche Einheitliche
<% Ungarische Goldrenle . . . . l% Ungarifche Staat« teste v. 1910 4%% desgl. von 1913.....
»% Ungatifche Kronenrrnte . . . 4% lürlifche Zollanleihe von 1911 1% Tstrlstche Bagdadbahn-Anl.
Manne«mann-rrshre»
Mansfelder Bernbau ..... 7
Oberfchlel. Etfenbedart .... 5
Oberfchlef. kolswerte.....7
vhbnte Bergbau. ..... 854 Rbelnische Brauntohle» . . 10 Rheinstahl.........
Rtebet! ..............V
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5% «umänifche vereinh. Rente von 1903 ..... • - - -
»H% Rumänische veroiah. Rente von 1915 ..........
4% Rumänische verestrh. Rente .
Aranlfurt a. Ul.
Berlin
Schluß 1-ilhr« kur« | Kur«
Schluß« kur«
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Datum
30.5.
1.6.
30.5.
1.6.
vereintere Stahlwerke.....
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Kaliwerke LfcherSIeben ... 10
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Kaliwerke Salzdetfurth ... 15
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üioldfchmidt ........ 5 Rütgcttoetle........6
vretallgeiellichaft. ...... 8
Philwv Holzmann ...... 7 Zementwerk Heidelberg . . 10 Gementroed Karlstadt. ... 10 Waob & fiten tag......8
CftultbeU Pagenhofer . . . 15 Cftmetie...... 12
Sau....... 18
Bernbng......... 14
Sfl Waldhol .... 18*/.
ff «lchaifrnbura ... 12 ttenbuiget öaffet ... 8 Dessauer 3al........ß
Daimler Motoren......0
Teussche Linoleum ...... Maichtnenbau .»...<> Rat automobil ....... 0 Orenstetn & Koppel . .... 8 Leonhard Die, ...... 10 Svenrka...........
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Banknoten.
Serlfn, ZO.Mai
Gelb
Sdei
Amertkanilche Roten ......
4.195
4,215
Belgifche Noten. .......
58,38
58,62
Dänllche Noten.........
112,32
112,76
linglifche Noten........
20.43
20.51
firanjOfifcke Noten .......
16,44
16.50
Holländtfche Roten.......
168,76
169.44
Jtaltenifche Noten........
21,99
22.0'
Norwegische Noten.......
112,33
112,77
Dcurfch-Oesterreich, 6 100 Schtlling
59.13
59,37
Numänlfche Noten.......
2,485
2,505
Schwedlfche Noten.......
112.43
112,87
Lchwetzer Noten........
81,19
81,51
Spanifche Noten . .......
33,23
33,27
Dfchechojlowakifche Noten.....
12,435
12.495
Ungarifche Noten........
73,22
73,52
Deoi
enmartt Berlin — Frankfurk a. TR.
30. Mai
1.3unl
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Selb
Brief
Geld
2 rief
HmfL-£Rott.
169,16
•169,50
169.28
169,62
Buen-Aire-
1.278
1,282
58,675
1.278
1,282
Brst.-Ärrnv.
58,555
58,56
58,68
Cbrtftiania. Kopenhagen
112,62
112,84
112,64
112,86
112,66
112,88
112,65
112,87
Stockholm .
HelstngforS.
112,75
112,97
112,75
112,97
10,584
10,604
10,584
10,604
Italien. . .
22,015
22,055
22,015
22.055
London. ..
20,461
4,2065
20.501
20,46
20,50
VieuDort . .
4,2145
4,2065
4,2145
Paris. . ..
16,475
16.515
16,475
16,515
Schwer, ..
81,39
81,55
81,57
81,73
Spanien . .
34,07
34.13
33,92
33,93
Stapftn • • • Mio be Jan. Wien in D.»
2,079
2,083
2,079
2,083
0,297
0,299
0,286
0,288
Qeft. obgeft
59,12
59,24
59,12
59,24
fc::
12,66
7,424
12,86
12,465
12,485
7,438
7,438
7,452
«adaveti. .
73,41
73,45
73,315
73,415
Bulgarien.
3,045
3,051
3,045
3,051
Lissabon .
18,91
18,95
18,91
18,95
Daaitg. . «onftuntia.
80.80
80.96
81,80
81.96
1,784
1,789
1.784
1.789
Athen. .
Lanada .
5,456
5,466
5.456
5,466
4,203
4,211
4.203 -
4,211
Ura^mn, .
2,348
2,352
2,418
2,422
20,98
21,02
20,98
21,02


