Kreistag des Kreises Schotten.
+ Schütten, 31. März. Im Rathaussaale zu Schotten tagte heute der Kreistag, dessen Mit- olieder vollzählig erschienen waren. Kreisdirektor Dr. I a n n begrüßte die Abgeordneten und stellte mit Befriedigung fest, daß der Kreis Schotten erhalten bleibt. Der Kreistag nahm mit .großer Freude auch davon Kenntnis, daß auch das Kreisgesundheitsamt wieder besetzt wird. Ferner wies der Kreisdirektor auf die Notzeit hin und auf die . sparsame Wirtschaft, die man im Kreis Schotten und in den Gemeinden betrieben habe. Das Selbstverwaltungsrecht sei im Kreise gewahrt worden.
An Stelle des ausgeschiedenen Herrn Z i h e l s - b e r g e r wurde Herr Weber- Steinberg in den Kreistag eingeführt.
Die Rechnung der Kreiskasse für Rj. 1929 wurde genehmigt. Im Jahre 1930 hatte durch die Oberrecbnungskammer eine genaue Prüfung der Kreiskasse mit sehr gutem Resultat stattgefunden.
Der Vermalt ungsbericht des Kreis- ausschu sses für Rj. 1929 wurde zur Kenntnis genommen. Mit Befriedigung stellte Mitglied Direktor Schanz fest, daß 17 000 Mark weniger als in Ausgabe vorgesehen ausgegeben wurden. Sodann begann
die Beratung des Kreisvoranschlags für das Rechnungsjahr 1931.
Die allgemeine Verwaltung erfordert 19 159 Mk. Ausgaben, denen 3283 Mk. Einnahmen gegenüber- ftehen. Das Kapitel Polizeiwesen erfordert 2500 Mark Einnahmen und 3720 Mark Ausgaben. Für Schulwesen werden 2100 Mark ausgegeben, 1300 Mark Beiträge an die gewerblichen Schulen, 500 Mark an die landwirtschaftliche Schule, für Kunst und Wissenschaft 570 Mark. Die Bauverwalturg erfordert 7145 Mark Ausgaben (Personal der früheren Kreisstraßen). Für die Landwirtschaft gibt der Kreis 3600 Mark aus, darunter 1000 Mark für Viehzucht, Zuschüße für Prämiierung 400 Mark, 1000 Mark Zuschüsse für Feldbereinigung. Für Verkehr. Hebung (Motorradrennen, Flugverkehr, Autolinien) sind 1700 Mark vorgesehen. Die größte Ausgabe 112 778 Mark, von denen 45130 Mark zurückerstattet werden, verursacht das Kapitel Wohlfahrtspflege und Gesundheitswesen. Die drei Krankenhäusern Gedern, Laubach, Schotten erhalten 1000 Mark Zuschuß. Für Feuerlöschwesen sind 154) Mark in Ausgabe gestellt. Die Kadaoeroer- wcrtungsanstalt bringt 1746 Mark ein und verursacht 3516 Mark Ausgaben. Als Betriebsmittel find 16 000 Mark vorgesehen, im Reservefonds 7373 Mark, im gesamten Kapitel Finanz- und Eteuerwesen 43 786 Mark Ausgaben und 155 625 Mark Einnahmen. Unter letzteren sind die Um- lagen des Kreises enthalten, diese sind um 5100 Mark gesenkt und mit 92 200 Mark Umlagen- bedarf eingestellt. Für Verzinsung und Tilgung alter Schulden werden 8303 Mark benötigt.
D r Voranschlag wurde ohne weitere De> ba. e angenommen. Er schließt mit 266874 M r; (im Vorjahre 259 590 Marl) in Einnahme und 2luöga5e a5; davon kommen auf die De- t.r e'srechnung 211 477 Mark (i. V. 214137 M it ), auf d e V'rmogenSrechnung 55 397 Mark (i. V. 45 452 QR <r J.
Mitglied Widmann regte an, die Volksbüchereien etwas zu unterstützen. Die Schulgesundheitspflege soll wieder aufgeno.nmen werden, die Schulrekruten sollen in sämtlichen Gebinden untersucht werden. Direktor Schanz gab interessante Aufschlüsse über di« Wirtschaftsentwicklung. Mitglied Stein ergänzte dies und wies auf den Preissturz in der Landwirtschaft hin, die doch das Rückgrat des Reichs und des .Krei'es bilde. Auf Anfrage gab Regierungsrat Schwan bekannt, daß die staatlichen Deu- dar sehen auf insgesamt 20 000 Mark verkürzt worden seien. 40 Daugesuche liegen hierfür vor. 7 He er einzelne Zuschüsse des Kreises soll der Krrisausschuß von Fall zu Fall entscheiden.
D:r Kreistag genehmigte den Beitritt des Krei'es Schotten zur Kommunalen Lande s b a n k.
Der Vorschuhverein Laufach hat an den Kreis eine Aufwertungsforderung (auf 10 000 Mark aufgewertet) zu richten. Der Verein hatte mit Rücksicht auf seine Schwierigkeiten um baldige Rückzahlung gebeten. Die Entscheidung über den Antrag wurde zurückgestellt.
Auf Antrag von Mitglied Stein soll die hessische Staatsregierung gebeten werden, zu der Verbreiterung der Strecke Schotten— Rudingshain, die dem modernen D rch^angsverkehr nicht mehr genügt, den üblichen staatlichen Zuschuh zu gewähren.
An die Tagung schloß sich ein gemeinsames Essen im Posthäuschen an, bei dem Kreisdirektor Dir. 3 an n auf den Kreis Schotten und den Vogelsberg treffende Worte sprach.
Annahme des Voranschlags des Kreises Friedberg.
WER. Friedberg, 31. März. Der Kreis- tag des Kreises Friedberg beschäftigte sich in seiner heutigen Sitzung in eingehender Beratung u. a. mit dem Voranschlag desIah-
res 19 31. Die bereits früher mitgeteilten Vor- anschlagszahlen fiel e.i sich in Einnahme und Ausgabe auf je 1081 833 Mark. Bei der Beratung der einzelnen Positionen entwickelte sich eine lebhafte Diskussion. Der Voranschlag fand gegen die Stimme des kommunistischen Vertreters Annahme. Kreisdirektor Rechthien betonte besonders, daß neue Steuern in dies er Rotzeit nicht in Betracht kommen könnten. Die Kreisverwaltung wurde ersucht, nichts unversucht zu lassen, um die geplante Stilllegung der Hcfrag zu verhindern.
Wirtschaft.
“ D i e Sn beziffern für die Lebens- haltungskosten. Die Reichsindexzif,er für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung und „sonstiger Bedarf") beläuft sich nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamtes für den Durchschnitt des Monats März auf 137,7, gegenüber 138,8 im Vormonat. Sie ist somit um 0,8 Prozent zurückgegangen. An dem Rückgang sind hauptsächlich die Bedarfsgruppen Ernährung, Bekleidung und „sonstiger Bedarf" beteiligt, und zwar sind zurückgegangen die Indexziffern: Ernährung um 1,1 Prozent auf 129,6, Bekleidung um 1,5 Prozent auf 142,5, „sonstiger Bedarf" um 0,6 Prozent auf 185,5. Die Indexziffer für Woh. ng ist mit 131,8 unverändert, die Indexziffer für Heizung und Beleuchtung mit 150,3 nahezu unverändert geblieben.
* Verl ängerung der rheinischen Mühlenkonvention. Die^ Konvention der Süddeutschen Mühlenvereinigung, Mannheim, und der Vereinigung Westdeutscher Mühlen, Köln, ist bis zum 30. Iuni 1931 verlängert worden. Die Preisbindung bleibt vorläufig ausgehoben.
• Elektrizitäts-AG., Dorrn. W. Lah- meher & C o., Frankfurt a. M. Die gestrige außerordentliche Generalversammlung der Gesellschaft beschloß die Erhöhung des Stammaktienkapitals von 18 Millionen Mark auf 22 Millionen Mark durch Ausgabe von 3500 Stück neuer Aktien zu je 1000 Mark und 5000 Stück zu je 100 Mark. Die Aktien, die auf den Inhaber lauten, werden zum Rermwert zuzüglich der Kosten der Kapitalerhöhung, die mit insgesamt 6 Prozent festgesetzt sind, von einem Konsortium unter Führung der Danatbank, Filiale Frankfurt a. M., übernommen. Die Hebernehme- rin der neuen Aktien ist verpflichtet, von diesen Aktien nom. 2 Millionen Mark den bisherigen Aktionären im Verhältnis von 1:9 anzubieten.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 1. April. Tendenz: fest. Auch die heutige Börse eröffnete wieder in fester Haltung, ohne daß besondere Anregungen Vorgelegen hätten. Lediglich die Rede Dr. Cur- tius', die auch in Paris zu einer gewissen Entspannung geführt hat, und die günstigen Großbank-Berichte wirkten noch etwas nach. Das Geschäft bewegte sich in engen Grenzen, zumal die Spekulation keine Reigung zeigte, vor der viertägigen Dörsenunterbrechung durch die Öfter- feiertage größere Engagements einzug^hen. Das Hauptinteresse lenkte sich wieder auf I.-G.-Far- ben und Kunstseidewerte, von dem die übrige Börse etwas beeinflußt wurde. Die Kursbefse- rungen betrugen gegenüber der gebesserten gestrigen Abendbörse bis 1,5 Prozent. Die Erholungen der Auslandbörscn wurden ebenfalls etwas beachtet, machten jedoch kaum Eindruck. Vor allem erhielt sich das Interesse für Kunstseidewerte bei Versionen über Bestrebungen zu einer Konvention unter Führung der I.-G.-Farben-In- dustrie. Die Farbenaktie selbst setzte 1,5 Prozent fester ein. Aku lagen 2,5 und Dem berg 1,25 Proz. höher. Elektrowerte gewannen meist 1 Prozent. Mehr gebessert lagen Kaliwerte, von denen Aschersleben 4 und Westeregeln 1,5 Proz. fester notierten. Von Zellstoffwerten Waldhof 2 Prozent fester. Dis 1,5 Proz. höher lagen noch Karstadt, Deutsche Linoleum, AG. für Verkehrswesen, Scheideanstalt, Rordd. Llohd. Dank- und Montanaktien waren bei stillem Geschäft gut behauptet. Am Anl «ihemarkt gewannen Altbesitz 0,4 Prozent. Von fremden Werten lagen Türken und Anatolier, letztere Ex-Kupons, gut behauptet. Pfandbriefe freundlich, z. T. fester. Im freien Verkehr waren Adlerwerke mit 61 Prozent (plus 6 Proz.) stärker gesucht. Im Verlaufe blieb die Tendenz fest. Mehr beachtet waren Dankaktien, die durchweg bis 1 Prozent höher lagen. Auch die übrige Börse zeigte meist Besse
rungen bis 1 Prozent. Stärker erhöht, jedoch ohne Hmsah, lagen Ilse Bergbau, die etwa 15 Prozent fester taxiert wurden. Am Geldmarkt blieb der Sah für Tagesgeld mit 5,5 Proz. unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1985; gegen Pfunde 20,3975: London gegen Reuyork 4,8578; gegen Paris .124,17; gegen Mailand 92,76; gegen Madrid 44,50; gegen Schweiz 25,26; gegen Holland 12,12.
Berliner Börse.
Berlin, 1. April. Für die heutige offizielle Dörse lagen schon Vormittags einige Anregungen vor, doch konnte man zu dieser Zeit noch nicht überblicken, inwieweit sich diese bei dem geringen Umfang des Vor,eiertagsgeschäftes kurs- mäßig würde auswirken können. Einen günstigen Eindruck machte vor allem die im Ausland gut aufgenommene Rede von Dr. Curt ins, die bereits ein Ansteigen des Vounganleihe-Kurses in London und in der Schweiz zur Folge hatte. Die Ermäßigung der Zinssätze der Seehandlung wurde als bezeichnend für die Situation am Geldmarkt nach dem Quartals-Hltimo (auch der gestrige Zahltag ist ohne Reibungen verlaufen) angesehen und erweckte neue Hoffnungen für eine baldige Diskontsenkung der Reichsbank, und optimistische Berichte der Groh-Banken haben anscheinend im In- und Auslande bei der Kundschaft etwas Kau.interesfe ausgelöst, das sich aber in der Hauptsache auf einige Spezialwerte beschränkte, die dann auch mehrprozentige Gewinne aufweisen konnten. Die gebesserten Aussichten für den Kaliabsatz im April ließen besonders Kaliwerte bis 5,75 Prozent anziehen, aber auch Ilse Bergbau, Kunstseideakdien, Polyphon usw. zogen im Verhältnis von 3 bis 5 Prozent an. Weiter lebhaftes Geschäft hatten I.-G.-Farben, für die sich die Gerüchte über eine Kapitaltransaktion in irgendeiner Form erhielten; heute sprach man von einem beabsichtigten Aktienrücklauf in Höhe von 150 Millionen. Vollkommen aus dem Rahmen fielen Konti-Gummi, die auf die Meldung von einer voraussichtlichen D'.videnden-Reduktion 5 Prozent einbüßten. Auch Süddeutsche Zucker, die heute erstmalig variabel zur Rvtiz kamen, verloren gegen gestrigen Kurs 2 Prozent. Anleihen freundlich. Ausländer geschäftslos. Lissaboner Stadtanleihe konnten sich um 1 Prozent erholen. Pfandbriefe ruhig, aber freundlich. Reichsschuidbuchforderungen wieder bis 1 Prozent höher. Geldsähe unverändert. Geld über die Feiertage 6 bis 8 Prozent, Monatsgeld 5,5 bis 7 Prozent, Warenwechsel etwa 5,13 Prozent. Im Verlaufe bröckelten die Kurse zunächst auf Realisationen der Kulisse etwas ab. Ilse setzten ihre Aufwärtsbewegung bei verhältnismäßig kleinen Hmsätzen um 15 Prozent fort, wobei sich die Enge des Marktes als kurs- treiienö erwies. A.-G. für Verkehrswesen fanden im Verlaufe stärkere Beachtung, Miag erschienen mit Plus-Plus-Zeichen, ohne daß eine Notiz zunächst zustande kam. Trotz kleinerer Verluste auf den meisten Mi'riten blieb die Gesamthaltung der Börse durchaus freundlich.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 1. April. Auf trieb: 30 Rinder, 828 Kälber, 80 Schafe, 556 Schweine (180 Litauer). Es wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 66 bis 69 Mk., mittlere Mast- und Saugkälber 60 bis 65, geringe Kälber 53 bis 59. — Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 44 bis 49, mittlere Mastlämmer. ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 32 bis 43 Mk. — Marktverkauf: Kälber und Schafe rege, ausverkauft. Schweine ruhig, geräumt.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 1. April. Es wurden notiert: Weizen 300—302,50, Roggen 210, Sommergerste für Drauzwecke 235—240, Hafer, inländi
scher. 190-192,50, Weizenmehl 43,25-44,25, Roggenmehl 29—30,75, Weizenkleie 11,25—11,40, Roggenkleie 12,50. Tendenz: Stetig.
Oeffentliche Bücherhalle in Gießen.
Im März wurden in der Öffentlichen Bücher- Halle in Gießen 1431 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 1905, Zeitschriften 41, Iugendschriften 96, Literaturgeschichte 6, Gedichte und Dramen 28, ßänoer- und Völkerkunde 87, Kulturgeschichte 1, Geschichte und Biographien 88, Kunstgeschichte 11. Naturwissenschaft und Technologie 37, Heer- und Seewesen 5, Haus- und Landwirtschaft 2, Gesundheitslehre 2, Religion und Philosophie 8, Staatswissenschaft 13, Sport 1, Sprachwissenschaft 1. Nach auswärts kamen 2 Bände. Die Gesamt-Ausleihe betrug im Iahre 1930: 15 496 Bände gegen 14 517 in Iahre 1929 und 13 951 im Iahre 1928. — Auswahl aus dem Zugang neu aufgenommener (zum Teil gestifteter) Werke: Romane: W. Beumelburg: Gruppe Dosemüller; F. Dostojewski: Der Spieler; E. Ertl: Das Lattacherkind; K. Hamsun: August Weltumsegler (autobiographisch); C. Reumann; Der Held; I. Schaffner: Der Mensch Krone; F. Werfel: Verdi. Dramen: C. Zuckmeyer: -Catharine Knie. Reisen: E. Dey: Zwölf Geheimnisse des Kaukasus; R. Katz: Heitere Tage mit braunen Menschen; C. Klötzel: Indien im Schmelztiegel; H. Krieg: Arwald und Kamp; H. Schomburgk: Zelte in Afrika. Lebensbeschreibung: Marie Duchner: Aus Hrgroßeltems Zeit (eine Familienchronik in Briefen); O. Grosse: Stephan (vom Postschreiber zum Minister); A. v. Harnack: Aus der Werkstatt des Vollendeten (Reden und Aufsätze); D. Mukerdschi: Ghond (Leben eines Inders); C. Pollog: Hugo Iunkers (Ein Leben als Erfinder und Pionier); I. Werner: Die Schw stern Bardun (Aus der Biedermeierzeit); M. Wolff: Muttel Behm. Geschichte: E. Dwinger: Zwischen Weih und Rot (Die russische Tragödie 1919—1920); H. v'. Kretschmann: Kriegsbriefe aus den Iahren 1870/71, Hrsg, von Lili Braun; G. Plüschow: Abenteuer des Fliegers von Tsingtau; QI. Rheinhardt: Napoleon der Dritte und Eugenie (Tragikomödie eines Kaisertums); F. Hhlhorn: Geschichte der Grafen von Solms im Mittelalter. Gesellschaft und Staat: E. W. Eschmann: Der faschistische Staat in Italien (aus Iedermanns Bücherei); Colin Roh: Die Welt auf der Waage (Ein Querschnitt von zwa z'g Ich.en Weltrri'e). Menschenkunde: F. Giese: Pshchotechnik; G. Denzner: Körpergestalt und Seelenveranlagung. Naturwissenschaft: E. Fuhrmann: Die Pflanze als Lebewesen; R. Henseling: Welten'.nseln; St ßunßmarf: Das Leben auf anderen ©fernen. Gartenbau: Clly Petersen: Das gelbe Gartenbuch. Seewesen: Kapitain Preuß: Die Laufbahnen in der Handels- und Reichsmarine nach den neuesten reichsgesehlichen Bestimmungen. Technik: C. Drucken: Anschluß (Elektrizitätsbuch fürs tägliche Leben); G. Domei: Gutenberg (Die Erfindung des Buchdrucks und seine Frühdrucke). Kunst: G. Dehio: Geschichte der deutschen Ku st (drei Bände Text, drei Bände Bilder). Zeitschriften: Kosmos, Handweiser für Naturfreunde, Iahrgang 1930; Volk und Scholle.. Heimatblätter, Iahrgang 1929 und 1930.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
K. D. in G. Der Mieter hat nur ein Benutzungsrecht dn den Räumen, für die er Miete bezahlt. Sie dürfen also in dem Vorraum Ihres $tcilerg, der der gemeinschaftlichen Benutzung dient, ohne die Zustimmung des Hauseigentümers das Fahrrad nicht stehenlassen.
O. Sch., Gießen. Jedes Kraftfahrzeug, also auch ein solches irgendeiner Behörde, muß mit den im Kraftfahrzeuggesetz vorgeschriebenen Kennzeichen versehen fein.
Letzte Nachrichten.
OasM ßirauensvotuni gegen Or. Frick angenommen.
Weimar, 1. April. (WTB. Lig. Drahtmeldung.) 3m Thüringischen Landtag wurden heute vormittag die sozialdemokratischen Mißtrauens- an trage gegen Staatsminister Dr. Frick und Staatsrat Marschler mit den Stimmen der Sozialdemokraten, Kommunisten, der Staotspartei und der Deutschen Volkspartei gegen die Stimmen dec übrigen Regierungsparteien angenommen.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o. H.. Lombardzinsfuß 6 o. H.
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Datum
31-3.
1.4.
31.3.
1.4.
Dalum
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14.
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Datum
31.3.
1.4.
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7% Deutsche Retch-anlrihe von 1920 . .......
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Desgl. ohne Vin«loz.-Nechte . ■ 8% Heil, «olfzfiaal von 1929 (rüdtafilb. 102%) . .
CberMfcn Provinz - Anleihe ml1 Suelos^Nechicn . ...
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6% Aranff. Onö.-Sant Goldpfe XIII unkündbar bl» 1934 . . .
7% itiantf. Hvv-Bank Loldpfe unfünObar bi« 1933
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6% Br. eenbe4DfaTtbbtlefauttali, $|anbbricif 9i.it . .
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4% Ungarische Ctoatorente V. 1910
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Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8
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20,382
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20,935
Obertchies. Eisenbebarf . . . . 5
1 Obecschles. Koköwerke.....7
1 Phönft Bergbau. . . . . . 8’/.
1 Rheinische Braunkohleck . . 10
«heinstahl ...... .6
i RIebeck Mont« ...... 7,2
Leckwerke..........S
• Mainlraitwerke Höchst a. M. . 8
Miag..........10
Gebr. Roeder .......10
Boigt & Haessner ...... 9
Süddeutsche Zucker .... 10


