Ausgabe 
11.2.1930
 
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197136 245225 279829 296078 325368 350760 369734

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119644

157683 185556 241302 257878 291486 316839 348115 366478 386340

155523 172767 183997 221346 234930 252271 266224 287963 303979 322212 334181 346947 364716 391204

Zunahme der Sp areinlagen im Dezember 1 929. Ende Dezember 1929 be­liefen sich die Spareinlagen bei den deutschen Sparkassen aus 9015,6 Mill. Mark gegen 8 827,4 Mill. Mark Ende November. 3m einzelnen be­trugen die Einzahlungen 705,7 und die Auszah­lungen 518,5 Mill. Mark. Die Scheck-, Giro-, Kontokorrent- und Depositencinlagen stellten sich auf 1356,5 (1363,9) Mill. Mark.

* Diskontsenkung in Oester reich. Die Oesterrkichische Ra'ionalbar.k ermäßigt ihren Dis­kontsatz mit Wirkung ab 11. Februar von 7 au 6V2 Proz.

107418 137232

159000

179340 203326 225C«.8

237231

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274955

294824 308171

323507

335078

353486

375793

Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Dcwinne gefallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den beiden Ableitungen I und II

etwas Interesse auf sich und gewannen bi« zu 1 Droz., während anderseits Eha-eak.ien, Sie­mens und Berlin-Karlsruher Industrie bis zu 1 Prozent rückgängig waren. Sonst lagen die meisten anderen Papiere auf An'angSniveau b^ hauptet, und das Geschäft blieb weiter gleich Aull, die allgemeine Stimmung ausgefprochrn lustlos.

Vewinnanrzog

-.Klass» 34 Dreudiscb-Lüdbevstcd« (260. Preuh.) Klassen.Lonerie

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12JO Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstag nadjm.ttag geschlossen

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Im (Semtnnraöe verblieben 2 5000OU, 2 Gewinne zu je 5"00«X). 2 zu je »OOUO, 2 zu je 2OU000. 4 zu je 750 0. 4 zu ,e 50- 00, 12 zu je 25'00. 8< zu je 100*0. 158 zu ,e 'OO, 4.32 zu ie 3000, 760 zu je 2000, 1988 zu je 1000, 4288 zu je 500, UlüO zu je 300 M.

Gießen verdient gewann. ,

Die dritte Mannschaft sollte im letzten Derbandsspiel aus eigenem Platz Steinba ch s erste zum Gegner haben. Steinbach trat jedoch nicht an und verschenkte dadurch die Punkte kampflos an die V.f.B.-Elf, die somit wiederum Meister der ersten Gruppe der Gauklasse II ist. Vom vorigen Sonntag ist noch ihr 9:0 Sieg über Queckborn nach- zuberichten. Die Gäste kamen trotz allem Eifer gegen die Platzmannschaft nicht auf, die ihr in allem weit überlegen war. r , ,,

Während die erste Jugendmannschast gegen die gleiche der ©pieloeretnigun g 0:0 spielte, fertigte die zweite auf eigenem Platz 21 ft l a r 5 zweite nach überlegenem Sp el mit 4:0 ab Daft die dritte gegen die erste Lichs auf dortigem Platz eine Niederlage einstecken muhte, war bei der körperlichen Ueberlegenheit des Geg­ners vorauszusehen. Lich gewann mit 4:1. Die zweite Schülerelf war vergeblich nach Nieder- G i r m e s gefahren, da der Gegner nicht antrat.

^anvbott im Männerturnverein (D.T>

I. U. Spv. Butzbach II Bltv. Gieften II 3:5 (0:2).

Am Sonntag hatte die 2. Mannschaft des Gießener Männerturnvereins die gleiche des Turn- und Sportvereins Butzbach zu einem 5-anbbal'frcu"dschaft'spiel nach hier ver flichtst. Ebenso wie das Borspiek in Butzbach, welches mit einem Llnentschieden endeten, war auch dieses Spiel ziemlich ausgeglichen, doch lieh der schlüpf­rige Boden ein schönes Spiel nicht aufkommen. In der ersten Halbzeit waren die Gastgeber, obwohl es nicht so recht bei ihnen klappen wollte, etwas überlegen und konnten bis zum Halbzeit­pfiff zwei Erfolge erzielen. Die zweite Halbzeit zeigte zunächst dasselbe Bild. Erst nachdem die Butzbacher das erste Tor erzielt hatten, wurden sie lebhafter und hatten etwas mehr vom Spiele, so dah sie sogar auf 4:3 aufholen konnten. Gegen Schluß der zweiten Halbzeit fielen sie jedoch wieder stark ab und muhten sich eine 5:3-Riedcr- lage gefallen lassen. Der Schiedsrichter hatte daS Spiel jederzeit in der Hand und war beiden Mannschaften ein gerechter Leiter.

F r a n k s u r t a. M., 11. Febr. Tendenz: geschäfts- los. Auch heute stand die Börje wieder im Zei­chen eines allgemeinen Order mangels. Hiervon ausgehend legte die Spekulation eine noch nie dagewesene Mutlosigkeit an den Tag, fo daft zum offiziellen Beginn Erstnotierungen kaum zustande tarnen. Anregungen fehlten vollkom­men. Die unverändert leichten Geldmarktoerhält, Nisse machten nicht den geringsten Eindruck Als ver­stimmender Faktor waren die schwachen Auslands­börsen zu bezeichnen. Auch die bevorstehende De­batte im Reichstag über die Etatsziffern verstimm­ten. Gegenüber der gestrigen Abendbörse neigte die Tendenz erneut zur Schwäche, und es traten zumeist I kleine Abschwächungen bis zu 1 v. H. ein. Nur am | Elektromarkt waren Siemens mit minus 2 v. H. i etwas stärker gedrückt. AEG., Chadeaktien und I Schlickert lagen nur geringfügig niedriger. Lahmeyer eröffneten dagegen gut behauptet. Im allgemeinen I war bas Angebot jedoch nicht groß, so daft man im I Grundton der Börse eine gewisse Wider- ft anbsfäfti gleit feststellen konnte. Am Chemie- markt waren J.-G.-Farben mit minus 1,75 v. H. I etwas mehr gebrückt. Holzverkohlungsinbustrie la­gen knapp behauptet. Scheibeanstalt konnten bage­gen ihren leichten Kursstand behaupten. Am Mon- tanmarlt kam vorläufig eine Notiz nur für Rhei­nische Braunkohlen zustande. Banken bis 0,5 v. H. | schwächer. Nur Reichsbankanteile leicht gebessert. Don Kaliaktien notierten Westeregeln eine Steinig­te it fester. Einiges Interesse konnten von Lokalwer- ten Frankfurter Maschinen auf sich lenken. Dersio- pen, baft hier mindestens die Dorjahrsdivibende zur Ausschüttung gelangen soll, regten etwas an. Am Rentenmarkt waren Deutsche Anleihen zum Teil etwas stärker gedrückt. Don Ausländern lagen Anatolier gut behauptet, während Bagbadbahn sich etwas bessern konnten. Auch im Verlause hielt bie Lustlosigkeit an. Auftragsmangel war weiter ten- denzbestimmenb, da aber Angebot nicht mehr vor­handen war, blieben die Kurse gegen Anfang gut behauptet. Am Geldmarkt war Tagesgelb mit 5 v. H. erneut ermässigt. Am Devisenmarkt war bas Pfund leichter, der Dollar etwas fester. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1890, gegen Pfund 20,361, London gegen Kabel 4,8622, gegen Paris 124,20, gegen Mai- land 92,90, gegen Madrid 37,25, gegen Schweiz 25,1960, gegen Holland 12,40.

Oie Arbeitsmarktlage im Bezirk des LandesarbeitsamtS Hessen.

Lieber die Arbeitsmarktlage in Hes­sen unb Hessen-Aas f au berichtet das Landesarbeitcamt Frankfurt a. M.: Die Der- schlechterung der Arbeitsmarktlage scheint den Höhepunkt immer noch nicht erreicht zu haben. Die Zahl der Arbeitsuchenden nahm in der ver­flossenen Woche noch weiter, und zwar um rund 900, zu (Dorwoche 2300). Insgesamt waren bei den Arbeitsämtern 2 23 200 Arbeit­suchende gemeldet, davon gehören der In­dustrie der Steine unb Erden 15 200, bet Metall­industrie 29 900 dem Hol'.gewerbe 11800, dem Bekleidungsgewerbe 11 300, dem Baugewerbe 41 100 (Facharbeiter), den Ungelernten einschl. Bauhilfsarbeiter 51 800 und den Angestellten- berusen 14 200 an. Die leich'.e Besserung in der Industrie der Steine und Erden hat angehalten. Auch die Autoindustrie war in der Lage, weitere Arbeitskräfte aufzunehmen, während in ande­ren Branchen der Metallindustrie die rückläu­fige Bewegung anhielt. Die Zahl der Haupt- unterstühungsempfänger in der Ar­beitslosen- und Krisenunterstühung belief sich am Schluft der Berichtswvche auf rund 159 900, sie ist also um 2100 gestiegen. Auf 1000 Ein­wohner im Bezirk des Landesarbeitsamts ent­fallen 42 Hauptunterstühungsempsänger.

öcrhner Bbne

Berlin, 11. Febr. Es ist wirklich schwer, für die augenblicklich wieder an der Börse herrschende lustlose Stimmung und über die kaum noch zu überbietende Geschäftslosigkeit | die passenden Morte zu finden. Mangelndes Ge­schäft hat immer abgleitende Kurse im Gefolge, | und auch heute neigte die Tendenz zum osfi- I ziellen Beginn eher zur Schwäche, nachdem man im Dormittagsverkehr noch Hofinung hatte, daft die Spekulation, die sich gestern noch auf inner­politische Befürchtungen gestützt hatte, decken würde. Auf einigen Märkten war etwas Mare da. Gröftere Abweichungen waren aber nur ganz | vereinzelt. I -G.°Farben eröffneten 0,75 Proz. j niedriger, Reichsbank minus 2 Proz. und Deutsche Atlanten minus 2,75 Proz. Anderseits konnten Holzmann auf die Möglichkeit einer einprozen­tigen Dividendenerhöhung 1,5 Proz. anziehen. Auch Svenfka gewannen 1 Mk., Dessauer Gas 1 Prozent, wobei Hoffnungen auf eine gröftere Entschädigung durch die Liquida.ionsberatungen eine Rolle spielten. Im allgemeinen war die Kursgestaltung aber recht zufälli­ge r A a t u r, und die Deränderungen blieben in engen Grenzen (in Grenzen von etwa 1 Proz.). Deutsche Anleihen bröckelten weiter ab. Aus- länder hatten kleines Geschäft. Oesterreichsiche und ungarische Werte gaben meist nach. Der Psandbriefmarkt lag sehr ruhig, eher wieder schwächer. Der Geldmarkt blieb weiter eher leicht. Tagesgeld konnte mit 4 bis 6,5 Proz. festgesetzt werden. Monatsgeld nannte man mit 7 bis 8 Proz., Warenwechsel mit etwa 6 Proz. Auch im Verläufe Heften die in Gang befindlichen Etatsberatungen im Reichstage keine gröftere Ilrnsahtä'igkeit auskommen. Aur einige Spezial- toertb, wie Dessauer Gas und Svenska, lenkten

-m. 1163 6991 10150 29270 - 37558,.39168^64765^^6^73233 .83778

174799 176763 188147 217071 217313 230782 289648 290390 293721 336436 358002 359623

ön bei heutigen Pormsitngszledung mürben Gewinne über 150 M. gezogen

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Taten für Mittwoch, den 12 Februar.

1804: der Philosoph 3mmanu:l Kant in Kö­nigsberg i. Pr. gestorben: 1809: der Ratur- forscher Charles Darwin In Shrewsbury geboren; 1809: der Staatsmann Abraham Lincoln in Harding County geboren; 183': bet Theologe Friedrich Sch'eicr.nacher in B.r.in gestorb:n.

325467 335554 366185

156«n.nnr <u 300 11 3631 9032 22570 26667

45748 46565 70231 74214 74561 82931 84730 66192 87087 89673 92051 94089 99542 ------

----- ------ ------ ------ 120179

®egncr Sie waren ihm besonders In der Kombina­tion unb im Stellungsspiel während des weitaus gröftten Teils ber Spielze.t überlegen unb führten, abgesehen von einer Ausnahme von zehn Minu­ten von Anfang bis zum Schluß ein Pracht ges Spiel vor Bewunbemswert waren auch bie Energie und Ausbauer berGermanen" unb vor allem ihre Schnelligkeit, durch die sie.trotz^spielerischer Unter­legenheit immer wieder gefährlich wurden. Der Ver­lauf des Treffens ergab eine Menge interessanter Kampfmomente. Vom Mittelanstoft weg kam Gieften bis vor des Gegners Tor, verfchenkte aber die sichere Chance. V.f.B. drängte einige Zeit und erzielte kurz hintereinander drei Ecken, die aber nichts einbradj- ten Germania" machte sich frei unb gestaltete ^>as Spiel' verteilt. Wechfelnbe Angriffe von beiden «ei­ten die sich darin unterschieden, daft d.eiemgen Marburgs wohl sehr wuchtig und schnell vorgetra- qen, jedoch zu einseitig und durchbruchsartig waren und daher abgestoppt wurden; die Angriffe der Gieftener Heften ein gewisses System erkennen, sie waren planvoll aufgebaut und wurden in cJQr Flachkombinat.on oorgetragen, ohne daft vorerst Er­folge erzielt werden konnten. Zweimal übersah der Schiedsrichter, b?m allerdings die Aussicht versperrt war, offensichtliches Handspiel eines Marburger Ver­teidigers im Strafraum. Beiderseits wurden einige sichere Chancen vergeben, heften wurde wieder überlegen unb konnte in ber 26. Minute emen sei­ner forschen Angriffe mit ^nem Torschuft ab chlieftem Halbzeit 0:1. Nach dem Wechsel gab bie JB.f.B.-(£lf wiederum den Ton an und kombinierte sich ein über bas andere mal gut durch, kam aber an der auf­merksamen Verteidigung Marburgs nicht vorbe, bis es ihr nach einer Viertelstunde gelang, auf 2:0 >u erhöhen. Sie bsieb auch weiterhin überlegen und konnte bald darauf den dritten Treffer anbnngen, so das Resultat auf 3:0 stellend. Noch kurze Zeit war die Gieftener Mannschaft im Vorteil. Eine halbe Stunde nach Wiederbeginn entstand vor dem ©iefte- n«r Tor ein Gedränge, in dessen Verlauf der Ball, der inzwischen vom Tormann ins Aus befördert worden war, bie Torlinie überschritten haben sollte. Der Schiebsrichter entschieb Tor für Marburg. Die­ses setzte-jetzt alles ein, um bem Spiel eine Wen­dung zu geoen unb tarn in bemselben Mafte rasch auf, in dem die Gieftener Elf nachlieft. Schon wenige Minuten später verbesserte der Gegner auf 2:3. D f B erzielte bann noch einige Ecken, ohne zahl­bare Erfolge erringen zu können. Es blieb beim Resultat von 2:3. Das Eckenverhältnis von 11:7 für N f B zeugt von besten Ueberlegenheit, aber auch von bem wechfelvollen Verlauf bes Kampfes, ben

386019 396019

230 »ftoinn» xt> 300 M 1093 7810 9850 9897 11578 18409 20147 31752 32076 35341 38540 39997 49192 50326 54096 58803 76870 77220 78081 84067 90756 99573 10065' 104866 >06613 107035

Entlastung der Reichsbank.

Aach dem Ausweis ber Retchsbank vom 7. Februar hat sich in ber verflossenen Banlwc-che bie gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln unb Schecks, Lombards unb Effekten um 207.1 Mill, auf 2108,0 Mitt. Mark verringert. Im einzelnen haben die Bestände an Reichsschahwechscln um 24,9 Mill, auf 50 000 Mark, die Bestände an Handelswechseln und -Schecks um 67.9 Mill, auf 1959,9 Mill. Mark und die Lombardbestände um 114,8 Mill, auf 54.8 Mill. Mark abgenommen.

An Rekchsbanknoten und Renten- bankscheinen zusammen sind 293.3 Mill. Mark in die Kassen der Bank zurückgeflossen. Der .Umlauf an Reichsbanknoten hat sich um 272.3 Mill, auf 4381,0 Mill. Mark, derjenige an Rcntenbankscheinen um 21.0 Mill, auf 351,9 Mill. Mark verringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der RcichSbank an Rentenbankscheinen auf 39,9 Mill. Mark erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 451,0 Mill. Mark eine Zunahme um 94,2 Mill. Mark.

Die Bestände an Gold und deckungs­fähigen Devisen haben sich um 25,6 Mill, auf 2719.7 Mill. Mark erhöht. 3m einzelnen haben die Goldbestände um 28,9 Mill, auf 2325,9 Mill. Mark zugenommen, die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 3,3 Mill, auf 393,8 Mill. Mark abgenommen.

Die Deckung der Roten durch Gold allein besserte sich von 49,4 Proz. in der Dorwoche aus 53,1 Proz., diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 57,9 auf 62,1 Proz.

Rindermarkt in Gießen.

Der heutige Rindviehmarkt in Gieften ver­zeichnete einen Auftrieb von 1027 Stück Groß­vieh und 179 Stück Kälbern. Der Handel war am Dormarkt sehr lebhaft, flaute aber zum Schluft ab, so daft ein kleiner äleberstand ver­blieb. Starke Rachfrage war nach Simmentaler Fahrvieh, das aber nur wenig vertreten war. Cs wurden folgende Preise erzielt: für Kühe 1. Qualität 600 bis 650 Mk., 2. Qualität 403 bis 500 Mk., 3. Qualität 250 bis 330 Mk.; Schlacht- kühe 80 bis 400 Mk.; Rinder, l'/riahrig, 223 bis 300 Mk., '/»- bis ^/siährig 130 bis 220 Mk.; Kälber je Pfund Lebendgewicht 45 bis 55 Pf. Tessere Tiere brachten Preise über Rotiz.

Kaufangebot für bie Emelka. Die Radio Corporation hat, wie WTB.-Handels- dienst vor unterrichteter Seite erfährt, ein An­gebot gemacht, das Emelka-A.tienpaket zu kaufen. Das Angebot ist auherordentlich günstig. Da aber noch weitere Angebote vorliegen, befindet sich die Angelegenheit noch im Stadium ber Rach- prüfung.

Frankfurter Borie.

On bei heutigen Nachmiltaasziedung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

2 ®ttt>lnn« |t> 50000 M. 359687

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4 ffetoinne go 3000 M 213296 250634

12 ffevinn, IU 2000 rn. 20435 85960 93428 226608 293151 372035

22 ffetolnn« in 1000 OT 42241 49'20 51426 99360 161944 180977 216493 229484 290074 357553 381130

66 »etolnne en 500 TL 346 1 5690 1 5815 21665 27558 30878 39135 45078 56642 58217 65148 73552 96592 98988 104335 125310 126452 140535 186549 202272 219270 225551 255894 266597 272867 282070 285716 294098 316947 320138

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern leben die Höhe ber zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6 d. Sy, Lombardzinsfuft 7 v. H.

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16,75

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4.161

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58,18

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Dänische Noten ........

111.75

112.19

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20,315

20.395

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16.41

16.47

HoUänvilche Noten .......

167,5?

168.25

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21.94

22.02

Norwegische Noten ......

111,55

111.99

Deutlch-Oesterreich, 4 100 Schilling

58,73

59.97

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2.455

2.475

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112.05

112.49

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80,74

81.06

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55.16

12.345

12.495

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72.91

73.21

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