Ausgabe 
22.1.1934
 
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Wirtschaft

Tb

lieferungen vor. Die Preise haben teilweise, beson-

Devisenmarkt Berlin Jranffurl a. M

Banknoten.

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Stapel liefen im dritten Viertel des verflossenen dern erst bei steigender Flut und wenn der Wind Jahres insgesamt 90 Schiffe mit 132 000 Brutto- der weltwirtschaftlichen Belebung seine Segel wie- registertonnen, dagegen im vierten Quartal 71 > der geschwellt haben wird, ist für den deutschen

ders für billige Sorten, eine leichte Erhöhung er­fahren. Das Geschäft nahm einen relativen guten Verlauf. Es notierten in Pf. je Stück frei Frank­furt a. M.: deutsche Frischeier Kl. S 13,50, Kl. A

Schiffbau die Zeit gekommen, sein Arbeitsfeld abzu­stecken und sich den erreichbaren Absatzmöglichkeiten anzupassen.

Oer nationale Sozialist opfert für das Winterhilfewerk.

abhängig sein. Mit Recht hat daher der Vorsitzende des Vereins Deutscher Schiffswerften, Dr. Scholz, kürzlich die Forderung gestellt, daß, ähnlich wie die Schiffahrt auch der von ihrer Entwicklung ganz und gar abhängige Schiffbau, d. h. also Zahl, Umfang und Leistungsfähigkeit der deutschen Werften, an die veränderten Verhältnisse angepaßt werden müßte.

Gerade weil diese Neuordnung des deutschen Schiffbaues noch bevorsteht, ist es von großer Be­deutung, wenn festgestellt werden kann, daß der Tiefpunkt des Absinkens der Beschäftigungskonjunk- tur der Werften und der Schiffbauaufträge endlich erreicht und überschritten ist, daß die Entwicklung also nunmehr wieder aufwärts geht. Denn selbst­verständlich darf bei der Anpassung der Leistungs­fähigkeit des deutschen Schiffbaues an den Bedarf und die Nachfrage der Reedereien nicht von dem tiefsten Stande in der Krisenzeit ausgegangen wer­den. Erst wenn der Weltschiffbau, der ja das Feld für die geschäftliche Betätigung der deutschen Werf­ten ist, wieder einen einigermaßen normalen Stand erreicht haben wird, wird man mit genügender Si­cherheit beurteilen können, welche künftigen Entwick­lungsmöglichkeiten sich dem deutschen Schiffbau bie­ten. Nicht beim Abebben der Weltkonjunktur, son-

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Der Niedergang des Welthandels hat die Lage der internationalen Seeschiffahrt und damit auch die der Seeschiffswerften katastrophal gestaltet. Die Weltauftragsbestände der Werften, die schon Ende 1932 nur noch mit insgesamt rund 766 000 Brutto­registertonnen beziffert wurden, sind bis zum 30. Juni 1933 weiter bis auf rund 732 000 Tonnen ge­sunken. Von da ab hat aber auch auf diesem Gebiet eine Belebung eingesetzt. Am 30. September 1933 wurden die Auftragsbestände aller internationale^ Werften bereits wieder auf annähernd 757 000 Ton­nen berechnet, und im vierten Vierteljahr des ver­flossenen Jahres ist diese Zahl fast unverändert ge­blieben. Betrachtet man allerdings die Zahl der be­stellten Schiffe, so hat sich diese im letzten Quartal des verflossenen Jahres sogar noch um 10 auf ins­gesamt nur 206 Einheiten vermindert. Das ist aber darauf zurückzuführen, daß in dieser Aufstellung von Lloyds Register nur diejenigen bei den Welt- werften in Auftrag gegebenen Schiffe gezählt wer­den, mit derem Bau an dem Zahltermin bereits be­gonnen worden war. Aus der Zunahme der neu in Arbeit genommenen Schiffe von 66 im dritten auf 78 im vierten Quartal 1933 ergibt sich unzwei­felhaft eine Belebung der Schisfbautätigkeit. Vom

Die Lage am Holzmarkt.

Dieder stärkeres Interesse für deutsche Eiche. Ausländisches Holz tritt zurück.

Das f eigenem 6er Berl hundert mu behau Das Hal ebenso vi ier Zoo

bunten Trachten ihrer Heimat, die unter dem Beifall der Gäste einen Sonderwalzer tanzten.

Unter den zahlreichen Ehrengästen des Abends bemerkte man ferner Staatsminister Jung, Lan­deshauptmann T r a u p e l, Oberbürgermeister Staatsrat Dr. Krebs, Treuhänder der Arbeit, Handelskammerpräsident Dr. L ü e r, Bezirksleiter der Deutschen Arbeitsfront, Gaubetriebszellenleiter Becker, sowie die Spitzen der übrigen Behörden und ausländischen Vertretungen.

Alles in allem war derAbend der Presse" ein voller Erfolg für alle Beteiligten, wobei auch das Winterhilfswerk nicht zu kurz kam. Allein im Opferbuch des Frankfurter Winterhilfswerks, das in einem Nebenraum auflag, wurden 255 Mark gezeichnet.

nochmals bis 0,75 v. H. Chadeaktien zogen um 2 Mk. an. Soweit sonst noch erste Notizen festge­stellt wurden, ergaben sich Besserungen von 0,25 bis 0,50 v. H. Darüber hinaus gewannen AG. für Verkehr und Accumulatoren sowie Conti Gummi je 2 v. H., Scheideanstalt nach Plus-Ankündigung 2,50 v. H. Reichsbank gaben ihren Gewinn wieder ab.

Am Rentenmarkt waren Altbesitz zunächst um 0,65 v. H. befestigt, später mit 97 v. H. jedoch nur noch gut behauptet. Neubesitz gewannen erneut 10 Pf., späte Schuldbücher, Reichsmark-Anleihen und Dollar-Bonds etwa behauptet. Pfandbriefe lagen ruhig, teilweise traten leichte Erhöhungen ein. Stadt- anleihen waren um ca. 0,25 bis 0,50 v. H. erholt. Staats- und Länderanleihen lagen kaum verändert. Stahlverein-Bonds tendierten fest und gewannen 1 v. H. Fremde Werte lagen sehr still. Tagesgeld blieb zu 3,25 v. H. unverändert.

Frankfurter Eiermarki.

F ra n f f u r t a. M., 20. Jan. Die Zufuhren in deutschen Eiern haben noch keine Verstärkung er-

Schiffe mit fast 175 000 Tonnen. Aus der Zahl der bisher bekanntgewordenen Neubestellungen, deren Ausführung freilich im alten Jahre größten­teils nicht mehr in Angriff genommen werden konnte, geht deutlich hervor, daß der Auftragsbe­stand des Weltschiffbaus in der Zunahme begrif­fen ist.

Im Gegensatz hierzu scheint die Schiffbautätigkeit der deutschen Werften noch darniederzuliegen. Lloyds Register verzeichnet für den 31. Dezember 1933 nur einen Auftragsbestand der deutschen Wert- ten von 17 Schiffen mit 22 510 Bruttoregisterton­nen gegenüber 32 Schiffen mit rund 80 000 Ton­nen vor einem Jahre. Aber auch in diesen Ziffern kommt die wirkliche Lage des deutschen Schiffbaues nicht richtig zum Ausdruck. Im Rahmen des Ar­beitsbeschaffungsprogramms sind auch an die deut­schen Werften bedeutende neue Bauaufträge verge­ben worden. Außerdem hat die englische Anglo- Saxon Petroleum Co. den Bau von drei Tankschif­fen deutschen Werften übertragen, ein Auftrag, der in der obigen Statistik noch nicht erfaßt ist. Hierzu kommt, daß an die deutschen Werften zu Arbeits- beschafsungszwecken umfangreiche Schiffsumbauauf­träge vergeben worden find, die in Lloyds Register nicht mitgezählt werden, die aber doch den deutschen Werften eine bessere Beschäftigung gewährleisten.

Es unterliegt hiernach keinem Zweifel, daß sich die Lage des deutschen Schiffbaues seit September vorigen Jahres recht erheblich gebessert hat. Die Besserung beruht auf staatlichen Förderungsaufträ­gen. Im Vergleich zu dem Bedarf der deutschen Seeschiffahrtsgesellschaften ist die Kapazität der deut­schen Werften noch immer viel zu groß. Diese wer­den noch auf Jahre hinaus von der Finanzierung der Schiffsbauprogramme durch staatliche Beihilfen

Frühjahr. *

* Die Großhandels-Indexziffer. Die Reichsrichtzahl der Großhandelspreise für den 17. Ja­nuar ist mit 96,3 gegenüber der Vorwoche (96,4) wenig verändert. Die Richtzahlen der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 92,8 (0,7 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 90,1 (+0,3 v. H.) und in­dustrielle Fertigwaren 114,1 (+ 0,1 v. H.).

* Weitere neue Schatzanweisungs­emissionen. Angesichts der Verflüssigung am Geldmarkt konnte am Samstag eine neue Schatz­anweisungsemission per 15. April 1935 zum unver­änderten Satz von 4,40 v. H. aufgelegt werden.

Frankfurter Börse.

Freundlich.

Frankfurt a. M., 20. Jan. Im Hinblick auf die noch schwebenden außenpolitischen Fragen herrschte an der Wochenschlußbörse zwar Zurück­haltung, immerhin wird die Lage etwas besser beur­teilt, und die Stimmung war durchaus zuversichtlich. Die festere Tendenz wurde noch durch eine ganze Anzahl günstiger Nachrichten aus der Industrie unterstützt, so durch die weiter steigende Rohstahl­erzeugung, das lebhafte Eisengeschäft nach den Preiserhöhungen und die Aufwärtsbewegung in der Stein- und Braunkohlenindustrie. Da Angebot kaum mehr vorlag, zumal die spekulativen Engagements anscheinend abgewickelt sind, ergaben sich sowohl am Aktien- als auch am Rentenmarkt Kursbesse­rungen im Ausmaße von etwa 0,25 bis 0,75 v. H. im Durchschnitt. Abgesehen von einigen Spezialbe­wegungen nahm aber die Umsatztätigkeit kein größe­res Ausmaß an, immerhin war das Geschäft im ganzen etwas belebter als in den letzten Tagen.

Bei Börsenbeginn waren besonders Elektrowerte bevorzugter, der steigende Stromverbrauch wurde mit Befriedigung vermerkt. Gesfürel gewannen 1,25 v. H., die übrigen Werte dieses Marktes 0,50 bis 1 v. H. Montanwerte lagen ruhiger, aber ebenfalls höher, so u. a. Gelsenkirchen 0,50 v. H., Harpener 0,75 v. H., Stahlverein 0,50 v. H., Mansfeld 0,25 v. H., Rheinstahl 0,40 v. H. Klöckner 0,65 v. H. Far­benindustrie eröffneten gut behauptet, Deutsche Erd­öl 0,90 v. H. und Metallgesellschaft 1 v. H. fester. Schiffahrtsaktien bis 0,50 v. H. freundlicher, ferner erhielt sich weitere Nachfrage nach Daimler (+ 0,25 v. H.). Von Einzelwerten lagen Aku 0,65 v. H., Reichsbankanteile 0,50 v. H. und L. Tietz 0,25 v. H. höher. Schwächer lagen nur Kali Aschersleben (1 v. H.). Am Rentenmarkt waren besonders wieder Reichsmark-Obligationen beachtet und um 0,50 bis 1 v. H. fester, während Dollar-Bonds zwar gut be­hauptet, aber wesentlich ruhiger lagen. Von Reichs­anleihen Neubesitz weiter befestigt (+ 20 Pf.), Alt­besitz dagegen 0,25 v. H.) leichter, späte Reichsschuld­buchforderungen gut behauptet. Stahlverein-Bonds + 0,25 v. H.

Im Verlaufe erfuhr die Tendenz eine weitere Be­festigung und das Geschäft war verschiedentlich leb- Hafter. Montanwerte traten mehr hervor und zogen überwiegend nochmals um 0,25 bis 0,75 v. H. an, ferner gewannen AEG., Schuckert und Siemens

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12,50, Kl. B 12, Kl. C 10,25. Holländer und Flan­dern Kl. S 13, Kl. A 12,25, Kl. B 11,50, Klasse C 11.

Frankfurter Buttermarkt.

Frankfurt a. M., 20. Jan. Die starken Zu­fuhren inländischer Butter hielten an, während die Einfuhr von Auslandsbutter immer kleiner wird. Das Geschäft blieb auch m der abgelaufenen Woche sehr gering und beschränkte sich nur auf Käufe des notwendigsten Bedarfs. Die Preise für deutsche Butter liegen mit Mk. 135 bis 138 weiter etwas gedrückt, dagegen blieben sie für Holländer und Dänen mit 140 bis 145 Mk. unverändert. Die Preise sind Großhandelsverkaufspreife und verstehen sich per 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M.

Frankfurter Schlachtviehrnarkt.

Frankfurt a. M., 22. Januar. Um 10 Uhr mar folgende Marktlage: Dorauftrieb: 1337 Rinder (380 Ochsen, 128 Bullen, 421 Kühe, 405 Färsen), 568 Käl­ber, 96 Schafe, 3854 Schweine. Es kosteten Ochsen 20 bis 32 Mark, Bullen 22 bis 30, Kühe 12 bis 28, Färsen (Kalbinnen) 22 bis 32, Kälber 20 bis 42, Hämmel 23 bis 30, Schafe 20 bis 25, Schweine 40 bis 49 Mark. Marktverkauf: Rinder langsam, Kälber, Hämmel und Schafe ruhig.

Allgäuer Butter- und Käsebörse.

Kempten, 20. Jan. Allgäuer Molkereibutter 1. Qualität 125 (letzte Notiz 125), 2. Qualität 123 (123), Sennbutter 116 (116), Bauernbutter 86 (86). Die Preise sind Erzeugerpreise und verstehen sich ab Lokal oder Station des Erzeugers ohne Ver­packung für ein Pfund in Rpf.

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Buntes Allerlei.

Ein englischer Schauspieler erzählt Geschichten.

Don allerlei merkwürdigen Leuten, berühmten und unberühmten, mit denen er zusammengetrof- fen ist, plaudert der bekannte englische Schauspie­ler Sir John Martin-Harvey in seiner kürz­lich erschienenen Selbstdarstellung. Der große Tra­göde Henry Irving kümmerte sich um alle Ein­zelheiten bei der Regie und richtete seine Leute ab, auf jede Kleinigkeit zu achten. Als Martin- Harvey 1916 den Hamlet spielte, gab" er dem un­ter Irving geschulten Beleuchter einige Anweisun­gen und sagte:In diesem Augenblick konzentrie­ren Sie alle Lichter auf meine Hand."Sehr schön," erwiderte der andere,aber wenn ich mir die Frage erlauben darf: auf welchen Finger?" Bei einer Gastspielreise traf Martin-Harvey mit einem Studienkollegen in Victoria in Britisch-Co- lumbien zusammen. Dieser stammte aus einer vor­nehmen, aber völlig verarmten Familie und brachte sich mit allen männlichen Gelegenheitsarbeiten durch, häufig auch mit dem Reinigen der Fußbö­den. Abends zog er sich dann manchmal gut an und ging tanzen. Einmal bewunderte feine Tänze­rin, wie glatt das Parkett fei, worauf der junge Mann sich verbeugte und sagteDanke sehr für das Kompliment, ich habe es gebohnert."

Die gegenwärtige günstige Holzabsatzlage kam äus der kürzlich abgehaltenen forstlichen Tagung in Re­gensburg zum Ausdruck. Teilweise soll der Ein­schlag bereits bis zu 95 v. H. des normalen Hieb­satzes untergebracht worden sein. Bezüglich der Preisfrage wurde, wie der Reichsverband Deutscher Waldbesitzer-Verbände (RDM.) Berlin, mitteilt, ein­heitlich die Meinung vertreten, daß im Durchscknitt die Rundholzpreise die als Ziel angegebene Auf­besserung von 20 bis 25 v. H. nicht überschritten haben. Wenn verschiedentlich höhere Erlöse erzielt worden sind, so ist es nur auf besondere Verhältnisse zurückzuführen. Don einer ungesunden Preistrei­berei auf dem Rundholzmarkt kann aber nicht gesprochen werden. Um die auch weiter an­haltende Rundholznachfrage zu befriedigen, sind so­gar gewisse Ueberhiebe vorgesehen. Die S ch n i 11 - holzmarkt steht unter dem Einfluß der Preis-

Frische Brise im Schiffbau

Von unferm volkswirtschaftlichen Mitarbeiter.

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Zwischenspiels von Leni WüstDie gedruckte Me­nagerie", die Südwestfinken, Berthold Ebbecke und Harry Codier, sowie Darbietungen John Gläsers, Lya Justus, Emil Seidenspinners und Karl Pisto- rius'. Dann begann in allen Räumen der Tanz. In den Nebenräumen hatten die verschiedenen Frankfurter Redaktionen ihren Ausschank aufge- fchlagen und beim Klang von Tanzmusik, Schram- melkapellen usw. entwickelte sich ein frohes Treiben, das sich bis in die frühen Morgenstunden hinzog. Eine besondere Ueberraschung brachte Ministerial­rat Ringshausen mit. Er erschien im Laufe des Abends mit vier Hessenmädels in den

Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe Oer zuletzt deich lossenen Dividende an. Reichsdankdlskont 4 o H Lombardztnsfuß 5 o. H.

b o l a, deren Haupttreffer ein herrlicher Wanderer- Wagen war, erfreute sich eines regen Zuspruchs. In kürzester Frist waren sämtliche 9000 Lo,e oer- kauft. Den Hauptgewinn erhielt ein SA.-Mann, der unter seinen vier Losen das Gewinnlos- sand.

Pünktlich um 20 Uhr eröffnete die Gießener Reichswehrkapelle unter Leitung von Ober­musikmeister Krauße das Programm mit einem ausgezeichneten Konzert. Die Gebietsspielschar Hes­sen-Nassau der Hitler-Jugend brachte hierauf einen Dorsvruch zum Vortrag, der von ihrem Leiter Wilhelm Maria Mund versaßt war.

OerFühreröesRhein-Main-ÄerbandeS der Deutschen presse, Woweries begrüßte zunächst den Gauleiter und dankte ihm für seine tatkräftige Unterstützung bei der Durch­führung des Festes. Ihm und seiner Gemahlin sei in erster Linie der Erfolg des Abends zu verdanken. Pg. Woweries unterstrich dann die Bedeutung dieses Abends der Presse. Stärker und symbolhafter als hier könne nicht bewiesen werden, wie nachdrücklich die Presse auch in Frankfurt in der neuen Volksgemeinschaft stehe, die alle Gutwilligen umschließe. Noch nie habe es einen solchen Abend gegeben, an dem sich ein Staatsminister, Staats­ministerialräte und Regierungsräte, Kammerpräsi­denten und Wirtschaftsführer alle bei der Presse gesellig zusammenfanden und sich gern und selbst­verständlich als deutsche Volksgenossen fühlten, mit all den Männern und Frauen vomAllerheilig­sten" einer Hauptschriftleitung bis zu den als Ehren­gästen hier anwesenden Vertretern der technischen Belegschaften.Kraft durch Freude" sei dar­um auch unser Wort an diesem Abend. So stehe das Fest unter den Fahnen der Bewegung, im Zeichen der Zukunft, einer Zukunft, die gerade in diesen Tagen auch feste Formen für die Presse ge­schaffen habe. Nach einem Sieg-Heil auf das deutsche Vaterland, seinen greifen Präsidenten und den Füh­rer des deutschen Volkes, Adolf Hitler, folgte die erste Strophe des Deutschlandliedes und des Horst- Wessel-Liedes.

Dann führte Jörg Mager seine elektro- akustische Orgel vor, die in einem kleinen Ausschnitt eine Probe der unendlichen Möglichkeiten dieser Musik zeigte. Im heiteren Teil des Pro­gramms folgten dann Tanzaufführungen, die beson­deren Beifall erntende Aufführung des heiteren

Abend der^rankfurierpreffe"

Bei vielseitigem Programm glänzender

Verlauf des Festes.

Lpü. F r a n k f u r t a. M., 21. Jan. Dem Frank- furter Pressefest dürfte selten ein so glänzender Er- folg beschieden gewesen sein wie in diesem Jahre unter der nationalsozialistischen Führung. Sämtliche Räume des Zoo waren schon lange vor Beginn des Festes bis zum letzten Platz gefüllt und immer noch hielt der Zustrom der (Säfte an. Die Leiter des Festes hatten auch alles aufgeboten, um diesenAbend der Presse" zu einem Ereignis für Frankfurt zu machen. Ein reichhaltiges Programm, bei dem die Städtischen kühnen und der Südweftfunk mitwirkten, sorgte für die Unterhaltung der Gäste Die reichhaltige Tom-

entwicklung des Rundholzes. Die Forderungen für fahren, und auch aus Holland und Belgien liegen Kieferschnittmaterial werden langsam erhöht. Die infolge der knappen Einfuhrscheine nur mäßige An- Lagervorräte der Händler werden zu den gegen- --- l'-'u

märtigen Preisen hie und da ergänzt, da auch sie wahrscheinlich damit rechnen, daß die Schnittholz­preise sich dem Rundholzpreisstand weiter angleichen. Die Umsätze in Möbelholz nehmen zu. Dabei ge­winnt die Käuferschaft wieder stärkeres Interesse für deutsche Eiche. Ausländisches Holz, namentlich das seither vorherrschende Kaukasisch-Nußbaum, tritt zurück. Die Ehestandsdarlehen beginnen sich all­mählich in einer stärkeren Möbelbeschaffung auszu­wirken Auf dem B a u h o l z m a r k t, der z. Zt. verhältnismäßig still ist, rechnet man mit einer fühlbaren Belebung und ansteigenden Preisen im

Berlin, 20-Zanuar Amerikanische Noten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten .......... Englische Noten ...............

Französische Noten holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Noten Schwedische Noten

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19.L

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19.1

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Mansfelder Bergbau ..

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27,25

27,75

27,25

28

KokSwerke ....

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85,75

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Phont; Bergbau......

......0

43,5

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43,75

44,5

Rheinische Braunkohlen

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198,25

198,5

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198,5

Rheinstahl

....... 0

85,4

86,25

85,75

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Bereinigte Stahlwerke.

......0

36,75

37

37

37,4

Otavi Minen

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10,5

11

10,75

11,13

Kaliwerke Aschersleben.

......5

110

109

110

109,5

Kaliwerke Westeregeln .

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112

112

111

111

Kaliwerke Salzdetfurth

.....

145

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124,65

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48,25

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-

Rütgeriwerke........

.......0

51

51,4

50,65

51,75

Metallgeiell,chatt......

.......0

65,5

66,5

65,5

66

Philipp Holrmann ... Zementwerk Heidelberg lementwert Karlstadt..

.......0

65,75

65,5

65,5

67

0

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82,5

92,5

83

92,5

Schultheis Patzenhoter

......0

91,25

90,25

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

41,65

42,25

42,5

42,5

Bemberg ...

.......0

42,9

43,65

43,5

42,75

Zellstoff Waldbof .....

Zellstoff Aschaffenburg

Dessauer öai .....

.......0

47,75

47,25

46,75

47,5

.......0

34

34

.......7

110

112,25

Daimler Motoren ...

.......0

37,75

38,25

37,65

38

Deutsche Linoleum ....

.......0

46,75

46,75

46,5

47

Orenstein L Koppel ...

.......0

58,25

59

Leonhard Tietz ......

.......0

15,9

16,13

15,75

16,25

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Mainkraftwerke Höchst a.BU.. 4

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186

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187

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Berlin

Schluß­kurs

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Schluß­kurs

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Datum

19.1

20-1.

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20.1»

Datum

191

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% Deutsche Reichsanleihe v 1927

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100,17

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100,4

5% RumSn. oereinh. Rente v. 1903

_

6Vi% Young-Anleihe von 1930 ..

95,4

95,13

95,5

95,5

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6,5

6,5

6,5

6,5

Deutsche Anl..AblöI..Schuld mit

4% Rumänische oereinh. Rente ..

3,40

3,40

3,30

26,4

AuSlos.»Rechten .........

97

97

97

96,75

19,20

314% Anatolier ...........

26,5

26,5

26,4

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

6% cljem.8% Hess. BolkSstaat 1929

18,90

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18,75

Hamvurg-Amerika-Paket ..... o

(rückzahlb. 102%) .........

94,5

94,5

94,65

94,75

27,5

27,75

27,5

23,5

28

6% Hess. Landesbank Darmstadt

pamburg-Tüdam. Dampfschiff. 0

Gold R. 12

92,5

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_

Hansa-Dampfschifs ......o

6y,% Hess LandeS-Hypotheken-

Norddeutscher Lloyd ........o

28,75

29,25

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bank Darmstadt Ltoui

92,75

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21.®. für Verkehrswesen Akt. .. Ö

63,25

65,5

63,5

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Oberwellen Provinz-Anleihe mit

Berliner Handelsgesellschaft .. 4

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87,5

87,5

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Auslos. »Rechten

92,5

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w»mmcra- und Prival-Bank . 0

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Deutsche Komm. Sammelabl. An-

Deutsche Bonk und 5) tu conto-

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Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

96

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54

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102

Eteuergutsch. Verrechnungskurs

97

97

97

97

Lahmey-rLLo............ 10

144,5

109,5

4% Oesterretchische Goldrenre. . 4,20% Oesterretchische Stlberrente

19,25

19,25

19

Buder« ........ 0

72,25

100,13

73,65 101

57,5 86

71,5

100

56 85,25 65,65 136,5 107,5 56,25

74

100,5

57

86,25

0,90

0,90

0,90

Deutsche Erdöl ............ 4

4% Ungarische Goldrente ...

5,25

5,30

5,30

5,45

Gelsenkirchener......... 0

4% Ungarische Staalörente v. 1910

5,2

5,20

5,30

5,30

Harpener ............. g

85

*Vi% desgl. von 1913 ......

5

5,10

5,05

5,13

Hoesch EisenKöln-Neuessen >. ö

6% abgest. Goldmexikaner von 99

7,5

7,25

Ilse Bergbau ............

67,75

4% Dürkische Zollanlethe von 1911 4%Lürkilche Bagdabbahn-Anleihe

5,3

5,30

5,30

5,45

Ilse Bergbau Genüsse........-

Klöcknerwerke ........... 0

108

56,25

108

57,5

107,9

57,5

Serke 1.....................

5,5

5,45

5,5

__

58,75

59,75

58,9

60.13

19.Januar

20-Januar

Amtliche

<»eir

Notierung Sri e

Amtliche Notierung

Geld

Frie

^elfingfor»..

5,794

47,20

5,806

47,30

5,794

47,20

5,806

47,30

Prag.......

12,48

12,50

12,475

12,495

Budapest ...

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

168,73

169,07

168,48

168,82

etio ......

65,83

65,97

65,88

66,02

Kopenhagen.

58,54

58,66

58,54

58,66

Stockholm...

67,58

67,72

67,58

67,72

London .....

13,095

13,125

13,11

13,14

Buenos Aires

0,713

0,717

0,690

0,694

Neuvork ....

2,627

2,633

2,617

2,623

Brüssel.....

58,39

58,51

58,34

58,46

Italien.....

22,00

22,04

21,98

22,02

Paris ......

16,44

16,48

16,44

16,48

Schweiz ....

81,02

81,18

81,07

81,23

Spanien....

34,69

34,75

34,69

34,75

Danzig.....

81,44

81,60

81,42

81,58

Japan ......

Rio de Ian. . Ingostawieu.

0,784

0,786

0,784 0,224

0,786

0,224

0,226

0,226

5,664

5,676

5,664

5,676

Lissabon....

11,94

11,96

11,94

11,96

Selb

' Sriel

2,57

2,59

58,18

58,42

58,28

58,52

13,065

13,125

16,40

16,46

168,06

168,74

21,86

21,94

65,72

65,98

_

67,41

67,69

80,89

81,21

34,55

34,69