Wirtschaft
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lieferungen vor. Die Preise haben teilweise, beson-
Devisenmarkt Berlin — Jranffurl a. M
Banknoten.
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Unaarifdie Note» ••«••••••••••••«
Stapel liefen im dritten Viertel des verflossenen dern erst bei steigender Flut und wenn der Wind Jahres insgesamt 90 Schiffe mit 132 000 Brutto- der weltwirtschaftlichen Belebung seine Segel wie- registertonnen, dagegen im vierten Quartal 71 > der geschwellt haben wird, ist für den deutschen
ders für billige Sorten, eine leichte Erhöhung erfahren. Das Geschäft nahm einen relativen guten Verlauf. Es notierten in Pf. je Stück frei Frankfurt a. M.: deutsche Frischeier Kl. S 13,50, Kl. A
Schiffbau die Zeit gekommen, sein Arbeitsfeld abzustecken und sich den erreichbaren Absatzmöglichkeiten anzupassen.
Oer nationale Sozialist opfert für das Winterhilfewerk.
abhängig sein. Mit Recht hat daher der Vorsitzende des Vereins Deutscher Schiffswerften, Dr. Scholz, kürzlich die Forderung gestellt, daß, ähnlich wie die Schiffahrt auch der von ihrer Entwicklung ganz und gar abhängige Schiffbau, d. h. also Zahl, Umfang und Leistungsfähigkeit der deutschen Werften, an die veränderten Verhältnisse angepaßt werden müßte.
Gerade weil diese Neuordnung des deutschen Schiffbaues noch bevorsteht, ist es von großer Bedeutung, wenn festgestellt werden kann, daß der Tiefpunkt des Absinkens der Beschäftigungskonjunk- tur der Werften und der Schiffbauaufträge endlich erreicht und überschritten ist, daß die Entwicklung also nunmehr wieder aufwärts geht. Denn selbstverständlich darf bei der Anpassung der Leistungsfähigkeit des deutschen Schiffbaues an den Bedarf und die Nachfrage der Reedereien nicht von dem tiefsten Stande in der Krisenzeit ausgegangen werden. Erst wenn der Weltschiffbau, der ja das Feld für die geschäftliche Betätigung der deutschen Werften ist, wieder einen einigermaßen normalen Stand erreicht haben wird, wird man mit genügender Sicherheit beurteilen können, welche künftigen Entwicklungsmöglichkeiten sich dem deutschen Schiffbau bieten. Nicht beim Abebben der Weltkonjunktur, son-
äW ,gc"-910 avungen. MiesenZl Mitehe »k d Überfüll! Mgenbl' ftrtable wasser-. eine reu flem nie fljängen: wenn n mieten.
Der Niedergang des Welthandels hat die Lage der internationalen Seeschiffahrt und damit auch die der Seeschiffswerften katastrophal gestaltet. Die Weltauftragsbestände der Werften, die schon Ende 1932 nur noch mit insgesamt rund 766 000 Bruttoregistertonnen beziffert wurden, sind bis zum 30. Juni 1933 weiter bis auf rund 732 000 Tonnen gesunken. Von da ab hat aber auch auf diesem Gebiet eine Belebung eingesetzt. Am 30. September 1933 wurden die Auftragsbestände aller internationale^ Werften bereits wieder auf annähernd 757 000 Tonnen berechnet, und im vierten Vierteljahr des verflossenen Jahres ist diese Zahl fast unverändert geblieben. Betrachtet man allerdings die Zahl der bestellten Schiffe, so hat sich diese im letzten Quartal des verflossenen Jahres sogar noch um 10 auf insgesamt nur 206 Einheiten vermindert. Das ist aber darauf zurückzuführen, daß in dieser Aufstellung von Lloyds Register nur diejenigen bei den Welt- werften in Auftrag gegebenen Schiffe gezählt werden, mit derem Bau an dem Zahltermin bereits begonnen worden war. Aus der Zunahme der neu in Arbeit genommenen Schiffe von 66 im dritten auf 78 im vierten Quartal 1933 ergibt sich unzweifelhaft eine Belebung der Schisfbautätigkeit. Vom
Die Lage am Holzmarkt.
Dieder stärkeres Interesse für deutsche Eiche. — Ausländisches Holz tritt zurück.
Das f eigenem 6er Berl hundert mu behau Das Hal ebenso vi ier Zoo
bunten Trachten ihrer Heimat, die unter dem Beifall der Gäste einen Sonderwalzer tanzten.
Unter den zahlreichen Ehrengästen des Abends bemerkte man ferner Staatsminister Jung, Landeshauptmann T r a u p e l, Oberbürgermeister Staatsrat Dr. Krebs, Treuhänder der Arbeit, Handelskammerpräsident Dr. L ü e r, Bezirksleiter der Deutschen Arbeitsfront, Gaubetriebszellenleiter Becker, sowie die Spitzen der übrigen Behörden und ausländischen Vertretungen.
Alles in allem war der „Abend der Presse" ein voller Erfolg für alle Beteiligten, wobei auch das Winterhilfswerk nicht zu kurz kam. Allein im Opferbuch des Frankfurter Winterhilfswerks, das in einem Nebenraum auflag, wurden 255 Mark gezeichnet.
nochmals bis 0,75 v. H. Chadeaktien zogen um 2 Mk. an. Soweit sonst noch erste Notizen festgestellt wurden, ergaben sich Besserungen von 0,25 bis 0,50 v. H. Darüber hinaus gewannen AG. für Verkehr und Accumulatoren sowie Conti Gummi je 2 v. H., Scheideanstalt nach Plus-Ankündigung 2,50 v. H. Reichsbank gaben ihren Gewinn wieder ab.
Am Rentenmarkt waren Altbesitz zunächst um 0,65 v. H. befestigt, später mit 97 v. H. jedoch nur noch gut behauptet. Neubesitz gewannen erneut 10 Pf., späte Schuldbücher, Reichsmark-Anleihen und Dollar-Bonds etwa behauptet. Pfandbriefe lagen ruhig, teilweise traten leichte Erhöhungen ein. Stadt- anleihen waren um ca. 0,25 bis 0,50 v. H. erholt. Staats- und Länderanleihen lagen kaum verändert. Stahlverein-Bonds tendierten fest und gewannen 1 v. H. Fremde Werte lagen sehr still. Tagesgeld blieb zu 3,25 v. H. unverändert.
Frankfurter Eiermarki.
F ra n f f u r t a. M., 20. Jan. Die Zufuhren in deutschen Eiern haben noch keine Verstärkung er-
Schiffe mit fast 175 000 Tonnen. Aus der Zahl der bisher bekanntgewordenen Neubestellungen, deren Ausführung freilich im alten Jahre größtenteils nicht mehr in Angriff genommen werden konnte, geht deutlich hervor, daß der Auftragsbestand des Weltschiffbaus in der Zunahme begriffen ist.
Im Gegensatz hierzu scheint die Schiffbautätigkeit der deutschen Werften noch darniederzuliegen. Lloyds Register verzeichnet für den 31. Dezember 1933 nur einen Auftragsbestand der deutschen Wert- ten von 17 Schiffen mit 22 510 Bruttoregistertonnen gegenüber 32 Schiffen mit rund 80 000 Tonnen vor einem Jahre. Aber auch in diesen Ziffern kommt die wirkliche Lage des deutschen Schiffbaues nicht richtig zum Ausdruck. Im Rahmen des Arbeitsbeschaffungsprogramms sind auch an die deutschen Werften bedeutende neue Bauaufträge vergeben worden. Außerdem hat die englische Anglo- Saxon Petroleum Co. den Bau von drei Tankschiffen deutschen Werften übertragen, ein Auftrag, der in der obigen Statistik noch nicht erfaßt ist. Hierzu kommt, daß an die deutschen Werften zu Arbeits- beschafsungszwecken umfangreiche Schiffsumbauaufträge vergeben worden find, die in Lloyds Register nicht mitgezählt werden, die aber doch den deutschen Werften eine bessere Beschäftigung gewährleisten.
Es unterliegt hiernach keinem Zweifel, daß sich die Lage des deutschen Schiffbaues seit September vorigen Jahres recht erheblich gebessert hat. Die Besserung beruht auf staatlichen Förderungsaufträgen. Im Vergleich zu dem Bedarf der deutschen Seeschiffahrtsgesellschaften ist die Kapazität der deutschen Werften noch immer viel zu groß. Diese werden noch auf Jahre hinaus von der Finanzierung der Schiffsbauprogramme durch staatliche Beihilfen
Frühjahr. *
* Die Großhandels-Indexziffer. Die Reichsrichtzahl der Großhandelspreise für den 17. Januar ist mit 96,3 gegenüber der Vorwoche (96,4) wenig verändert. Die Richtzahlen der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 92,8 (—0,7 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 90,1 (+0,3 v. H.) und industrielle Fertigwaren 114,1 (+ 0,1 v. H.).
* Weitere neue Schatzanweisungsemissionen. Angesichts der Verflüssigung am Geldmarkt konnte am Samstag eine neue Schatzanweisungsemission per 15. April 1935 zum unveränderten Satz von 4,40 v. H. aufgelegt werden.
Frankfurter Börse.
Freundlich.
Frankfurt a. M., 20. Jan. Im Hinblick auf die noch schwebenden außenpolitischen Fragen herrschte an der Wochenschlußbörse zwar Zurückhaltung, immerhin wird die Lage etwas besser beurteilt, und die Stimmung war durchaus zuversichtlich. Die festere Tendenz wurde noch durch eine ganze Anzahl günstiger Nachrichten aus der Industrie unterstützt, so durch die weiter steigende Rohstahlerzeugung, das lebhafte Eisengeschäft nach den Preiserhöhungen und die Aufwärtsbewegung in der Stein- und Braunkohlenindustrie. Da Angebot kaum mehr vorlag, zumal die spekulativen Engagements anscheinend abgewickelt sind, ergaben sich sowohl am Aktien- als auch am Rentenmarkt Kursbesserungen im Ausmaße von etwa 0,25 bis 0,75 v. H. im Durchschnitt. Abgesehen von einigen Spezialbewegungen nahm aber die Umsatztätigkeit kein größeres Ausmaß an, immerhin war das Geschäft im ganzen etwas belebter als in den letzten Tagen.
Bei Börsenbeginn waren besonders Elektrowerte bevorzugter, der steigende Stromverbrauch wurde mit Befriedigung vermerkt. Gesfürel gewannen 1,25 v. H., die übrigen Werte dieses Marktes 0,50 bis 1 v. H. Montanwerte lagen ruhiger, aber ebenfalls höher, so u. a. Gelsenkirchen 0,50 v. H., Harpener 0,75 v. H., Stahlverein 0,50 v. H., Mansfeld 0,25 v. H., Rheinstahl 0,40 v. H. Klöckner 0,65 v. H. Farbenindustrie eröffneten gut behauptet, Deutsche Erdöl 0,90 v. H. und Metallgesellschaft 1 v. H. fester. Schiffahrtsaktien bis 0,50 v. H. freundlicher, ferner erhielt sich weitere Nachfrage nach Daimler (+ 0,25 v. H.). Von Einzelwerten lagen Aku 0,65 v. H., Reichsbankanteile 0,50 v. H. und L. Tietz 0,25 v. H. höher. Schwächer lagen nur Kali Aschersleben (—1 v. H.). Am Rentenmarkt waren besonders wieder Reichsmark-Obligationen beachtet und um 0,50 bis 1 v. H. fester, während Dollar-Bonds zwar gut behauptet, aber wesentlich ruhiger lagen. Von Reichsanleihen Neubesitz weiter befestigt (+ 20 Pf.), Altbesitz dagegen 0,25 v. H.) leichter, späte Reichsschuldbuchforderungen gut behauptet. Stahlverein-Bonds +■ 0,25 v. H.
Im Verlaufe erfuhr die Tendenz eine weitere Befestigung und das Geschäft war verschiedentlich leb- Hafter. Montanwerte traten mehr hervor und zogen überwiegend nochmals um 0,25 bis 0,75 v. H. an, ferner gewannen AEG., Schuckert und Siemens
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12,50, Kl. B 12, Kl. C 10,25. Holländer und Flandern Kl. S 13, Kl. A 12,25, Kl. B 11,50, Klasse C 11.
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M., 20. Jan. Die starken Zufuhren inländischer Butter hielten an, während die Einfuhr von Auslandsbutter immer kleiner wird. Das Geschäft blieb auch m der abgelaufenen Woche sehr gering und beschränkte sich nur auf Käufe des notwendigsten Bedarfs. Die Preise für deutsche Butter liegen mit Mk. 135 bis 138 weiter etwas gedrückt, dagegen blieben sie für Holländer und Dänen mit 140 bis 145 Mk. unverändert. Die Preise sind Großhandelsverkaufspreife und verstehen sich per 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M.
Frankfurter Schlachtviehrnarkt.
Frankfurt a. M., 22. Januar. Um 10 Uhr mar folgende Marktlage: Dorauftrieb: 1337 Rinder (380 Ochsen, 128 Bullen, 421 Kühe, 405 Färsen), 568 Kälber, 96 Schafe, 3854 Schweine. Es kosteten Ochsen 20 bis 32 Mark, Bullen 22 bis 30, Kühe 12 bis 28, Färsen (Kalbinnen) 22 bis 32, Kälber 20 bis 42, Hämmel 23 bis 30, Schafe 20 bis 25, Schweine 40 bis 49 Mark. — Marktverkauf: Rinder langsam, Kälber, Hämmel und Schafe ruhig.
Allgäuer Butter- und Käsebörse.
Kempten, 20. Jan. Allgäuer Molkereibutter 1. Qualität 125 (letzte Notiz 125), 2. Qualität 123 (123), Sennbutter 116 (116), Bauernbutter 86 (86). Die Preise sind Erzeugerpreise und verstehen sich ab Lokal oder Station des Erzeugers ohne Verpackung für ein Pfund in Rpf.
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Buntes Allerlei.
Ein englischer Schauspieler erzählt Geschichten.
Don allerlei merkwürdigen Leuten, berühmten und unberühmten, mit denen er zusammengetrof- fen ist, plaudert der bekannte englische Schauspieler Sir John Martin-Harvey in seiner kürzlich erschienenen Selbstdarstellung. Der große Tragöde Henry Irving kümmerte sich um alle Einzelheiten bei der Regie und richtete seine Leute ab, auf jede Kleinigkeit zu achten. Als Martin- Harvey 1916 den Hamlet spielte, gab" er dem unter Irving geschulten Beleuchter einige Anweisungen und sagte: „In diesem Augenblick konzentrieren Sie alle Lichter auf meine Hand." „Sehr schön," erwiderte der andere, „aber wenn ich mir die Frage erlauben darf: auf welchen Finger?" Bei einer Gastspielreise traf Martin-Harvey mit einem Studienkollegen in Victoria in Britisch-Co- lumbien zusammen. Dieser stammte aus einer vornehmen, aber völlig verarmten Familie und brachte sich mit allen männlichen Gelegenheitsarbeiten durch, häufig auch mit dem Reinigen der Fußböden. Abends zog er sich dann manchmal gut an und ging tanzen. Einmal bewunderte feine Tänzerin, wie glatt das Parkett fei, worauf der junge Mann sich verbeugte und sagte „Danke sehr für das Kompliment, ich habe es gebohnert."
Die gegenwärtige günstige Holzabsatzlage kam äus der kürzlich abgehaltenen forstlichen Tagung in Regensburg zum Ausdruck. Teilweise soll der Einschlag bereits bis zu 95 v. H. des normalen Hiebsatzes untergebracht worden sein. Bezüglich der Preisfrage wurde, wie der Reichsverband Deutscher Waldbesitzer-Verbände (RDM.) Berlin, mitteilt, einheitlich die Meinung vertreten, daß im Durchscknitt die Rundholzpreise die als Ziel angegebene Aufbesserung von 20 bis 25 v. H. nicht überschritten haben. Wenn verschiedentlich höhere Erlöse erzielt worden sind, so ist es nur auf besondere Verhältnisse zurückzuführen. Don einer ungesunden Preistreiberei auf dem Rundholzmarkt kann aber nicht gesprochen werden. Um die auch weiter anhaltende Rundholznachfrage zu befriedigen, sind sogar gewisse Ueberhiebe vorgesehen. Die S ch n i 11 - holzmarkt steht unter dem Einfluß der Preis-
Frische Brise im Schiffbau
Von unferm volkswirtschaftlichen Mitarbeiter.
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Zwischenspiels von Leni Wüst „Die gedruckte Menagerie", die Südwestfinken, Berthold Ebbecke und Harry Codier, sowie Darbietungen John Gläsers, Lya Justus, Emil Seidenspinners und Karl Pisto- rius'. Dann begann in allen Räumen der Tanz. In den Nebenräumen hatten die verschiedenen Frankfurter Redaktionen ihren Ausschank aufge- fchlagen und beim Klang von Tanzmusik, Schram- melkapellen usw. entwickelte sich ein frohes Treiben, das sich bis in die frühen Morgenstunden hinzog. Eine besondere Ueberraschung brachte Ministerialrat Ringshausen mit. Er erschien im Laufe des Abends mit vier Hessenmädels in den
Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe Oer zuletzt deich lossenen Dividende an. — Reichsdankdlskont 4 o H Lombardztnsfuß 5 o. H.
b o l a, deren Haupttreffer ein herrlicher Wanderer- Wagen war, erfreute sich eines regen Zuspruchs. In kürzester Frist waren sämtliche 9000 Lo,e oer- kauft. Den Hauptgewinn erhielt ein SA.-Mann, der unter seinen vier Losen das Gewinnlos- sand.
Pünktlich um 20 Uhr eröffnete die Gießener Reichswehrkapelle unter Leitung von Obermusikmeister Krauße das Programm mit einem ausgezeichneten Konzert. Die Gebietsspielschar Hessen-Nassau der Hitler-Jugend brachte hierauf einen Dorsvruch zum Vortrag, der von ihrem Leiter Wilhelm Maria Mund versaßt war.
OerFühreröesRhein-Main-ÄerbandeS der Deutschen presse, Woweries begrüßte zunächst den Gauleiter und dankte ihm für seine tatkräftige Unterstützung bei der Durchführung des Festes. Ihm und seiner Gemahlin sei in erster Linie der Erfolg des Abends zu verdanken. Pg. Woweries unterstrich dann die Bedeutung dieses Abends der Presse. Stärker und symbolhafter als hier könne nicht bewiesen werden, wie nachdrücklich die Presse auch in Frankfurt in der neuen Volksgemeinschaft stehe, die alle Gutwilligen umschließe. Noch nie habe es einen solchen Abend gegeben, an dem sich ein Staatsminister, Staatsministerialräte und Regierungsräte, Kammerpräsidenten und Wirtschaftsführer alle bei der Presse gesellig zusammenfanden und sich gern und selbstverständlich als deutsche Volksgenossen fühlten, mit all den Männern und Frauen vom „Allerheiligsten" einer Hauptschriftleitung bis zu den als Ehrengästen hier anwesenden Vertretern der technischen Belegschaften. „Kraft durch Freude" sei darum auch unser Wort an diesem Abend. So stehe das Fest unter den Fahnen der Bewegung, im Zeichen der Zukunft, einer Zukunft, die gerade in diesen Tagen auch feste Formen für die Presse geschaffen habe. Nach einem Sieg-Heil auf das deutsche Vaterland, seinen greifen Präsidenten und den Führer des deutschen Volkes, Adolf Hitler, folgte die erste Strophe des Deutschlandliedes und des Horst- Wessel-Liedes.
Dann führte Jörg Mager seine elektro- akustische Orgel vor, die in einem kleinen Ausschnitt eine Probe der unendlichen Möglichkeiten dieser Musik zeigte. Im heiteren Teil des Programms folgten dann Tanzaufführungen, die besonderen Beifall erntende Aufführung des heiteren
„Abend der^rankfurierpreffe"
Bei vielseitigem Programm glänzender
Verlauf des Festes.
Lpü. F r a n k f u r t a. M., 21. Jan. Dem Frank- furter Pressefest dürfte selten ein so glänzender Er- folg beschieden gewesen sein wie in diesem Jahre unter der nationalsozialistischen Führung. Sämtliche Räume des Zoo waren schon lange vor Beginn des Festes bis zum letzten Platz gefüllt und immer noch hielt der Zustrom der (Säfte an. Die Leiter des Festes hatten auch alles aufgeboten, um diesen „Abend der Presse" zu einem Ereignis für Frankfurt zu machen. Ein reichhaltiges Programm, bei dem die Städtischen kühnen und der Südweftfunk mitwirkten, sorgte für die Unterhaltung der Gäste Die reichhaltige Tom-
entwicklung des Rundholzes. Die Forderungen für fahren, und auch aus Holland und Belgien liegen Kieferschnittmaterial werden langsam erhöht. Die infolge der knappen Einfuhrscheine nur mäßige An- Lagervorräte der Händler werden zu den gegen- --- l'-'u
märtigen Preisen hie und da ergänzt, da auch sie wahrscheinlich damit rechnen, daß die Schnittholzpreise sich dem Rundholzpreisstand weiter angleichen. Die Umsätze in Möbelholz nehmen zu. Dabei gewinnt die Käuferschaft wieder stärkeres Interesse für deutsche Eiche. Ausländisches Holz, namentlich das seither vorherrschende Kaukasisch-Nußbaum, tritt zurück. Die Ehestandsdarlehen beginnen sich allmählich in einer stärkeren Möbelbeschaffung auszuwirken Auf dem B a u h o l z m a r k t, der z. Zt. verhältnismäßig still ist, rechnet man mit einer fühlbaren Belebung und ansteigenden Preisen im
Berlin, 20-Zanuar Amerikanische Noten..............
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Französische Noten holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Noten Schwedische Noten
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—
19
Buder« ........ 0
72,25
100,13
73,65 101
57,5 86
71,5
100
56 85,25 65,65 136,5 107,5 56,25
74
100,5
57
86,25
0,90
0,90
0,90
—
Deutsche Erdöl ............ 4
4% Ungarische Goldrente ...
5,25
5,30
5,30
5,45
Gelsenkirchener......... 0
4% Ungarische Staalörente v. 1910
5,2
5,20
5,30
5,30
Harpener ............. g
85
*Vi% desgl. von 1913 ......
5
5,10
5,05
5,13
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen >. ö
6% abgest. Goldmexikaner von 99
—
—
7,5
7,25
Ilse Bergbau ............
67,75
4% Dürkische Zollanlethe von 1911 4%Lürkilche Bagdabbahn-Anleihe
5,3
5,30
5,30
5,45
Ilse Bergbau Genüsse........-
Klöcknerwerke ........... 0
108
56,25
108
57,5
107,9
57,5
Serke 1.....................
5,5
5,45
5,5
__
58,75
59,75
58,9
60.13
19.Januar
20-Januar
Amtliche
<»eir
Notierung Sri e
Amtliche Notierung
Geld
Frie
^elfingfor»..
5,794
47,20
5,806
47,30
5,794
47,20
5,806
47,30
Prag.......
12,48
12,50
12,475
12,495
Budapest ...
—
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ....
168,73
169,07
168,48
168,82
etio ......
65,83
65,97
65,88
66,02
Kopenhagen.
58,54
58,66
58,54
58,66
Stockholm...
67,58
67,72
67,58
67,72
London .....
13,095
13,125
13,11
13,14
Buenos Aires
0,713
0,717
0,690
0,694
Neuvork ....
2,627
2,633
2,617
2,623
Brüssel.....
58,39
58,51
58,34
58,46
Italien.....
22,00
22,04
21,98
22,02
Paris ......
16,44
16,48
16,44
16,48
Schweiz ....
81,02
81,18
81,07
81,23
Spanien....
34,69
34,75
34,69
34,75
Danzig.....
81,44
81,60
81,42
81,58
Japan ......
Rio de Ian. . Ingostawieu.
0,784
0,786
0,784 0,224
0,786
0,224
0,226
0,226
5,664
5,676
5,664
5,676
Lissabon....
11,94
11,96
11,94
11,96
Selb
'■ Sriel
2,57
2,59
58,18
58,42
58,28
58,52
13,065
13,125
16,40
16,46
168,06
168,74
21,86
21,94
65,72
65,98
—
—
_
67,41
67,69
80,89
81,21
34,55
34,69
—
—


