Wirtschaft.
Oie deu'schen Sparkaffen im November 1933.
Die Spareinlagen bei den Sparkassen des Deutschen Reiches stellten sich Ende November 1933 aus 10 684,12 Millionen gegenüber 10 618,13 Millionen am Ende des Vormonats. Im Berichtsmonat ist somit eine Steigerung um 65,99 Millionen gegenüber einer solchen um 52,28 Millionen im Oktober o. I. zu verzeichnen. Im einzelnen stehen den Einzahlungen von 408,02 (446,23) Millionen, wovon 1,73 (0,34) Millionen auf Zinsgutschriften und 4,54 (8,22) aus Auswertungsgutschriften entfallen, Auszahlungen von 342,02 (393,95) Millionen gegenüber. Die Giroeinlagen (einschl. sächsisches Gironetz) haben weiter auf 1509,72 (1 464,17) Mill, zugenommen.
Wochenbericht
vom frankfurter Produktenmarkt.
Der erste Getreidegroßmarkt Im neuen Jahre verkehrte in ruhiger, aber stetiger Haltung. Die feit einigen Wochen zu verzeichnende freundliche Grundstimmung hielt auch jetzt an. Die Preise haben keine Veränderung erfahren. Von einer Verstärkung des Angebots war nichts äu bemerken, anderseits zeigte sich seitens des Handels und des Konsums auch noch keine regere Kauflust.
Am Brotgetreidemarkt wurden nur die notwendigsten Bedarfsdeckungen vorgenommen, umso mehr, als auch das Mehlgeschäft noch feine Belebung aufzuweisen hatte. Der Weizen- und Roggen- preis hat sich um je eine Mark auf. 197 bzw. 172,50 bis 173,50 Mark per Tonne erhöht.
Das Gerstengeschäft blieb für Brauware infolge der Zurückhaltung der Brauereien weiter schleppend, der letzte Preis von 180 bis 182 Mark per Tonne blieb indessen unverändert. Futtergerste war dagegen beachtet.
Der Hafermarkt lag ruhig, aber stetig. Die Notiz von 145 bis 147,50 Mark per Tonne blieb behauptet.
Im M e h l g e f ch a f t wurden nennenswerte Abschlüsse nicht bekannt. Die Preise lagen unverändert, und zwar notierte Weizenmehl Spez. 0 mit Aus- tauschweizen 29,10 bis 29,65, dito ohne Austausch- weizen 27,60 bis 28,15, Roggenmehl 0—60 v. H. 23,50 bis 24, dito südd Spez. 0 24 Mark je 100 Kilogramm, wobei sich die Preise ab jetzt, entsprechend der neuen Mühlenbedingungen, ohne Skonto, verstehen.
Am F u t t e r m i t t e l m a r k t hat sich die Ten- denz allgemein etwas erleichtert. Das Angebot ist etwas reichlicher geworden, jedenfalls konnte die Nachfrage voll befriedigt werden. Außer Treber und Tröckenschnitzel, die bis zu 0,25 Mark anzogen, bröckelten die übrigen Artikel im gleichen Ausmaße ab. Je 100 Kilogramm in Mark notierten: Weizenkleie 10.75 bis 10,85, Weizenkuttermehl 12 bis 12,15, Roggenkleie 10,85, Soiafchrot 15,35 bis 15,45, Palmkuchen 15,60 bis 15,80, Erdnußkuchen 16,55 bis 17,25 ffoie drei letzten Notierungen verstehen sich mit Mmwpolzuschlag), Treber 17,65 bis 17,75, Trockenschnitzel 10,25 bis 10,40.
Am Kartoffelmarkt erfolgten erstmals! wieder Notierunaen, die Tendenz war befestigt und der Preis für Jnduftriekartoffeln hiesiger Gegend erhöhte sich auf 2,70 Mark per 50 Kilogramm bei Wgggonbezug obn" S"ck
Wochenbericht
oom frankfurter Gchlachiviebmarkt
Der erste Frankfurter Schlachtviehmarkt im neuen Jahre brachte relativ gutes Geschäft, obschon die Auftriebe sehr unregelmäßig waren. Die Preise lagen gegen die Vorwoche meist unverändert, vereinzelt ließen sich Besserungen um etwa eine Mark erzielen.
Die Märkte wurden alle ausverkauft, bis auf Rinder, in denen nach ruhigem Handel lieber- stand verblieb. Der Auftrieb betrug hier 1175 gegen 855 Stück. Die Preise für Ochsen stellten sich zwischen 23 bis 32, für Bullen zwischen 22 bis 31, für Kühe zwisch"n 12 bis 28 und für Färsen zwischen 22 bis 33 Mark pro Zentner Lebendgewicht.
Für Kälber in gut<m Qualitäten traten Besserungen um 1 bis 2 Mark ein, während geringe Kälber ein paar Mark nachließen. Nach mittelmäßigem Handel wurde der um etwa 500 Stück auf 826 verminderte Auftrieb geräumt. Die Preise bewegten sich zwischen 18 bis 42 Mark.
Hammel und Schafe hatten trotz merklich höherer Zufuhr (270 gegen 150 Stück) reges Geschäft und unveränderte Preise; der Markt wurde ausverkauft. Hammel 21 bis 28, Schafe 18 bis 22.
In Schweinen entwickelte sich auf Grund der w-fentlich geringeren Beschickung zunächst lebhaftes Geschäft, später flaute es jedoch ab, immerhin konnte der Markt zu unveränderten Preisen (teilweise auch 1 Mark höher) geräumt werden Schweine 44 bis 63, Sauen 38 bis 43 Mark.
* Weitere K u n d e n a b w a n d e r u n g von den Waren- und Kaufhäusern zu den Fachgeschäften Wie das Institut für Konjunkturforschung mitteilt, lagen die Warenhaus- umfätze im November um 20,3 v. H. unter Vorjahreshöhe. Während die Umsätze in den Textilund Manufakturwarengeschäften im November den Vorjahresstand um 11,4 v. H. überschritten, gingen die Warenhausumsätze in Textilien und Bekleidung um 16,4 v. H. zurück. Die Warenhausumsätze in Hausrat und Möbel lagen im November um 18,7 d. H. unter Vorjahreshöye. In den Möbelfachgeschäften ergab sich dagegen eine Umfatzsteigerung um über 40 v. H. Auch die Umsätze der Kaufhäuser lagen erheblich ungünstiger als die entsprechenden Gruppen der Fachgeschäfte.
♦ D i e Stickstoffpreise werden um 7 o H. gesenkt. Das Stickstoff-Syndikat hat auf Veranlassung der Reichsregierung die Preise für den größten Teil der stickstoffhaltigen Düngemittel um 5 Pf je Kilogramm rein Stickstoff, das sind fast 7 d. H., gesenkt, und zwar rückwirkend ab 1 Juli 1933. Die Senkung wird durch Ersparnisse, die durch die vor kurzem erfolgte Zusammenfassung der deutschen Stickstoffindustrie erzielt werden sollen, nur zum Teil gedeckt. Die Gewerkschaft „Victor", Stickstoffwerke in Rauxel, und eine Reihe anderer Gesellscyaften, die Stickstoff im Nebenbetrieb Herstellen, haben sich dem Stickstoff-Syndikat angeschlossen.
* Auftragserteilung f ü r die Wester- wälder Basalt-Kleinindustrie Die Deutsche Reichsbahn hat der Westerwälder Basaltindu- ftrie über den ursprünglichen Rahmen hinaus zusätzliche Lieferungsaufträge in Basaltkleinschlag erteilt, wobei besonders die zusammengeschlosfenen Kleinbetriebe Berücksichtigung finden. Da auch aus dem Arbeitsbeschaffungsprogramm größere Mittel zur Verfügung gestellt wurden, aus dem gleichfalls den kleineren und mittleren Betrieben Bestellungen auf Bafaltmaterial für den Straßenbau zugeflosien, konnte eine große Anzahl der in den letzten Jahren stillgelegten Betriebe wieder die Arbeit aufnehmen.
* Rußland will Kunstseidenfabriken errichten. Die Sowjetregierung verhandelt in Italien über die Lieferung von Maschinen und Ausrüstung für zwei Kunstseidenfabriken. die im Kaukasus errichtet werden sollen. Die Maschinen sollen von italienischen Ingenieuren aufmontiert und das russische Personal von ihnen angelernt werden. Insgesamt sollen Bestellungen für 500 000 Goldrubel aufgegeben werden.
Frankfurter Börse.
Mittagsborfe: weiter fest.
Frankfurt a. TI., 5. Jan. Die Konversionsreife wirkte sich weiterhin als Schrittmacher für eine starke Aufwärtsbewegung an Der Börse aus. Wiederum stand der Rentenmarkt im Vordergründe, wobei aber die sog. hohen Werte, wie z. B. Die in der letzten Zeit stark gestiegenen Reichsanleihen, kaum noch anzogen, da größere Umtauschoperationen in niedrigere Rentenwerte erfolgten. Neben der Konversionsreife sind es die besseren außenpolitischen Berichte, die eine Stütze für die Gesamtbörse abgeben. Die schnelle Erleichterung am Geldmarkt, die Ermäßigung des Diskontsatzes für die Reichsschatzanweisungen um 0,13 v. H auf 4,50 o. H. regten an. Auch Wirtschaftsberichte, wie die anhaltende Besserung des Kohlenabsatzes und die mehr als verdoppelte Steigerung der deutschen Roheisen- und Rohstahlgewinnung gegenüber Der europäischen Durchschnittssteigerung wirkten günstig, desgleichen die höheren Einnahmen der Reichsbahn und verschiedene Dividendenvorschläge. Sehr große Umsätze hatten Umtausch-Obligationen aus Dollar-Bonds, die 1 bis 2 v. H höher lagen. Altbesitz plus 0,40 o. H., späte Schuldbücher kaum verändert, N"ubesitz sogar 10 Pfg. leichter Reichsbahn- Vorzugsaktien bei gleichfalls starker Nachfrage plus 1,25 d. H Städteanleihen fest und teilweise mit Plus-Plus-Zeichen.
Am A k t i e n m a r f lagen Braubank 3,50 v. H. fester wegen der gestiegenen Brauereiaktien. Montanwerte durchweg 0,50 bis 1 v. H., Buderus 2,50 v. H. fester Kali Westeregeln plus 1,13 v. H. Far- beninbuftrie zunächst 0,75 v. H. höher, bann 0,25 v. H. leichter. Angesichts der starken Steigerungen an den Vortagen verloren Deutsche Erdöl 2 v H., Goldschmidt 2,25 v. H. Von Elektroaktien Bekula plus 1,50 v. H., Lahmeyer plus 1 o. H., AEG unverändert, Siemens 0,50 o H. niedriger. Schist- fahrts-, Zellstoff- und Kunstfeidenwerte lagen gut behauptet.
Im Verlaufe erfolgten seitens der Spekulation "nh verschiedentlich auch der Kundschaft einige Glattstellungen, so daß das Kursniveau sich bei leb- hasten Umsätzen um durchschnittlich 0,50 bis 1 o H., vereinzelt auch darüber hinaus bis 1,50. senkte Anderseits lagen Metallgeselllchaft 0,25 v. H. und Scheideanstalt 1 v. H. fester. Auch am Rentenmarkt
lagen die Kurse auf Gewinnmitnahmen schwächer, Altbesitz minus 1 v. H., Neubesitz erneut 20 Pf. und späte Sckuldbücher 0,65 o. H. niedriger. Goldpfand- briefe und Kvmmunal-Obligativnen blieben größtenteils unverändert, von letzteren die der Frankfurter Institute bis 1 v. H. nachgebend. Liquidationspfandbriefe gingen fast durchweg um 0,50 bis 1 v. H. zurück. Stadtanleihen lagen noch meist um 0,50 bis 1 v. H. über gestern. Länder- und Staatsanleihen bröckelten verschiedentlich etwas ab. Von fremden Werten lagen Ungarn und Türken relativ fest. — Tagesgeld unverändert 3,50 v. H.
Abendbörse: freundlich.
Nach den Abbröckelungen im heutigen Mittagsschlußverkehr eröffnete die Abenbbörse in ziemlich gut behaupteter Haltung. Teilweise erfolgten noch einige Abgaben, anderseits waren auch wieder kleine Kaufaufträge eingetroffen. Die Kursbildung war daher etwas uneinheitlich, bei relativ lebhaftem Geschäft jedoch meist etwas höher. Die Abweichungen hielten sich im Ausmaße von 0,50 bis 1 v. H. nach beiden Seiten. Nur Aschaffenburger Zellstoff waren mit minus 1,26^ v. H. mehr ge- drückt. Im Verlaufe mar die Nachfrage intensiver und die Kurse waren überwiegend befestigt.
Renten lagen etwas stiller, doch konnten sich die Mittagsschlußkurse gut behaupten. Umgetauschte Dollar-Bonds bröckelten zunächst eher ab, waren aber später auf ermäßigter Basis wieder gesucht. Von fremden Werten bröckelten Schweizer Bundesbahnen bis zu 1 v. H. ab. Am Kassamarkt lagen Pfälz. Hyp.-Bank nach Pause zirka 5 v. H. fester. U. a. notierten: Altbesttz 94,50 bis 94,38, Neubesitz 18,05, 6proz. Slahlverein-Bonds 70,50, Pfälz. Hyv- Bonk 88, Reichsbank 167,50, Gelsenkirchen 59,25, Harpener 89, Mannesmann 63 bis 63,13, Stahlverein 38,13, AEG. 26,50, Daimler 36,38 bis 37, Scheideanstalt 192, Licht und Kraft 99,50, JG.- Farben 127 bis 127,75, ©esfürel 90,25, Holzmann 70, Metallgesellschaft 68,50, Rütgerswerke 54 bis 53,90, Siemens 148,50, Aschaffenburger Zellstoff 36,75, Reichsbahn-VA. 110 bis 110,50, Nordd. Lloyd 28,75.
Allgäuer Butter- und Käsebörse.
Kempten, 5. Jan. Allgäuer Molkereibutter erste Qualität 125 (letzte Notierung: 125), Molkerei- butter 123 (123), Sennbutter 116 (116), Bauern- butter 86 (86) Pf. Die Preise verstehen sich ab Lokal oder Station des Erzeugers ohne Verpackung für ein Pfund.
Kölner Buttermartt.
Köln, 5. Jan. Es notierten: 100 Pfund deutsche Markenbutter 133 bis 136 Mark, deutsche Molkerei- butter 1. Qualität 132 Mark, 2. Qualität 127 Mark.
Mainzer (tzetreidemartt.
Mainz, 5. Jan. Es notierten (Großhandels- Einstandspreise je 100 Kilogramm loko Mainz) in Mark: Weizen 19,70, Roggen 17, Hafer 14,50, Braugerste 17,75 bis 18,35, Jndustriegerste 17,25, Malzkeime 14 bis 14,50, Weizenmehl südd. Spez. 0 29,80 netto Kasse, Roggenmehl 0—60 Proz. nordd. 23,50 bis 23,75, do. südd. 24 bis 24,50, Weizenkleie fein 11 bis 11,10, do. grob 11,65, Roggenkleie 10,75 bis 11,50, Weizenfuttermehl 12,50, Biertreber 17,50 bis 17,75, Soyaschrot 15,40, Trockenschnitzel 10 bis 10,10. Allgemeintendenz: Preise behauptet bei kleinem Geschäft.
Kleine Strafkammer Gießen.
Ein Landwirt wurde seiner Zeit vom Amtsgericht Vilbel wegen Pfandbruchs zu 25 Mark Geldstrafe verurteilt. Wegen rückständiger Gemeindesteuern wurden im Oktober 1932 dem Angeklagten zwei Morgen Kartoffeln gepfändet. Es wurde ihm gestattet. sechs Zentner zur Schweinefütterung auszumachen Der Angeklagte schaffte aber dessen ungeachtet den ganzen Bestand in feinen Keller. Die gegen das Urteil eingelegte Berufung wurde, entsprechend Dem Antrag des Staatsanwalts, kostenpflichtig zurückgew.iefen.
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 7. Januar.
6.35 Uhr: Hafenkonzert von Hamburg. 8.45: Evangelische Morgenfeier. 9.30: Feierstunde der Schaffenden; Lieder von Franz Schubert. 10: Katholische Morgenfeier 11.10: Aus der Werkstatt der Presse. 11.30: Bach-Kantate. 12: Mittagskonzert. 13: Kleines Kapitel der Zeit. 13.15: Fideler Ausflug nach Oberbayern. 14.15: Kinderstunde — Kinderlieder. 15.40: Stunde des Landes — „lieber das Reichs-Erbhof- aefetz". 16: Nachmittagskonzert. 18: Was tut die Reichsbahn für die Sicherheit der Reifenden? 18.25: Fröhliches Zwischenspiel. 18.50: Kleine Fahrt. Eine Geschichte von Io Hanns Rösler. 19.25: „Gedanken um den deutschen Roman". 19 45: Sportnachrichten. 20: Köln: Eine Sitzung der Großen Kölner Karnevalsgesellschaft. 22.20: Du mußt wissen ... 22.45: Nachtmusik.
Montag, 8. Januar.
6.05 Uhr: Morgenkonzert. 7.15: Frühkonzert. 8.25. Frauenfunk. 12: Mittagskonzert. Aus Verdis Mei- fteropern. 14 40: Schubert als Dramatiker (Stunde des Liedes). 16: Nachmittagskonzert. 18: Französischer Sprachunterricht 18.20: Die Schädelopfer der Ofnethöhle. 18.35: von Mannheim: „Der Kampf um das humanistische Gymnasium" 19: Stunde der Nation: Konzert Bayreuther Meister. 20: Griff ins fieute. 20.10: Volksmusik. 20.30: Jndustrie-Svionage. Eine Szenenfolge von H. I. Kayser. 21.10: Montags- konzert des Frankfurter Orchcstervereins. 22 20: Du mußt wissen ... 22 45: Unterhaltungsmusik. 23: Tanzmusik. 24 bis 1: Nachtmusik
Dienstag, 9. Januar.
6.05 Uhr: Morgenkonzert. 7.15: Frühkonzert. 8.25' Frauenfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Mittagskonzert. 14.40: Stunde der Frau. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Zum Tanztee. 18- Italienischer Sprachunterricht. 18.20: „Eine Stadt sorgt für ihre Bauern." N"ve Wege in der Kommunalvolitik 18.35: „Vom inneren Aufbruch des Deutschen", Vortrag. 19: Reichssendung. Die Stunde der Nation: Die Winterreise von Franz Schubert. 20 von Berlin. Vortrag des Reichsbundes für deutsche Sicherheit: „Das d-ullchp Bankgewerbe und die Gleichberechtigung." 20.10: Die Uhr 21 10 Ewald Straßer, ein süddeut- scher Komponist 22.20: Du mußt wissen 22 45 von Freiburg: Kleine Unterhaltung. 23: Nachtmusik. 24 bis 1: Von deutscher Seele Werke von Johannes Brahms.
Mittwoch, 10. Januar.
6 05 Uhr: Morgenkonzert. 7.15: Frühkonzert. 8.25: Frauenfunk. 10.10: Schulfunk: „Deutsche Balladen" 10 45- Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Mittagskonzert. Hab' mir ein Liedlein gesungen. 14.30: Stunde der Jugend. 16: Nachmittagskonzert.
^Operette — Tonfilm". 18: Deutsch für Deutsche Dr. E. Kurt Fischer: „Süd- und westdeutsche Familiennamen". 18.20: „Rasse ist entscheidend". 18.35: Aus Zeit und Leben. 19: Stunde der Nation: Arbeit als deutsches Schicksal. Ein funkischer Film aus gestern und heute. 20: Griff ins Heute. 20.10: Österreichisches Konzert (von München). Das NS.-Reichs-Sympho- nie-Orchester. 22.20: Du mußt wissen ... 22.45: Unterhaltungsmusik. 23: Nachtmusik. Eine Anton-Dvo- rak-Stunde. 24 bis 1: Nachtmusik.
Donnerstag, 11. Januar.
6.05 Uhr: Morgenkonzert. 7.15: Frühkonzert. 8.25: Frauenfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Mittagskonzert. 14.40: Iugendftunoe für alle. Aus den unveröffentlichten Jugend-Tagebüchern Hermann Görings. 16: Nachmittagskonzert. 18: Spanischer Sprachunterricht. 18.20: „Aus Der Frühgeschichte des Rheins" von Professor Dr. G. Wagner. 18.35: „Weisheit der Kathedralen", Vortrag von C G. Jatho, Köln. 19: Stunde der Nation: „Deutsche Kantate", eine Dichtung mit Musik von Wolfgang Brockmeier. 20: Griff ms Heute. 20.10: „Der Feierabend." 22.20: Du mußt wissen ... 22.30: von Neuyork: „Worüber man in Amerika spricht" von Kurt G. Sell. 23: Gebrüder Strauß, Unterhaltungskonzert des Südfunkorchesters. 24 bis 1: Nachtmusik.
Freitag, 12. Januar.
6.05 Uhr: Morgenkonzert. 7.15: Frühkonzert. 8.25: Frauenfunk. 12: Mittagskonzert. 14.50: Stunde der Frau. 16: Nachmittagskonzert. 18: Englischer Sprachunterricht. 18.20: Warum Familienforschung? 18 35: Die Entwicklung der Hauptverkehrslinien im vorderen Orient feit dem Weltkrieg. 19: Die Stunde Der Nation: Konzert. Hugo Wolf — Anton Bruckner. 20: Griff ins Heute. 20.10: Großes buntes Unterhaltungskonzert. 22.20: Du mußt wissen ... 22.45: Unterhaltungsmusik. 23: Nachtmusik Der Schlesischen Philharmonie. 24 bis 1: Schicksal Des Deutschen Geistes: „Lessing", Vortrag.
Samstag, 13. Januar.
6.05 Uhr: Morgenkonzert. 7.15: Frühkonzert. 8.25: Frauenfunk. 10.10: Schulfunk: .Kaiser Maximilian besucht den Gottesdienst". 12: Mittagskonzert. 14.30: Stunde der Jugend. 16: Nachmittagskonzert. 18: Stimme der Grenze. 18.20: Wochenschau. 18.35: Stegreistendung. 19: Die Stunde der Nation: Wir suchen Volkslieder 20: Saarländische Umschau. 20.10: Oase Kufra. Auf den Spuren einer verschollenen Kultur — Leo Frobenius berichtet von seiner Expedition in die Lybische Wüste. 20 40: Aus Winkeln und Gassen. Eine heitere musikalische Folge. 22.20: Du mußt wissen... 22.45: von Trier: Kleine Unterhaltung. 23: Buntes Allerlei in Wort und Ton. 24 bis 1: Nachtkonzert.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter Den ‘Kapierpi angeführten Ziffern geben Die Hohe Der zuletzt veicylvsfenen Dividende an - Reichsbankdistoni 4 o H frran in a x’i Arr>
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A-E.tS ................. o
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91.75
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4.L
5-1
flianefelbCT Bergbau ........ 0
28,13
27,5
27,9
27.75
Koksmerte .......... 0
—
—-
87.65
87
Phonir Bergbau .......... 0
46,5
45,75
46,25
46,13
Rbemiiche Braunkohlen ..... 10
199
199.75
199 75
200
Rbetnitahl ....... 0
0,75
90
90
89,9
Bereinigte Stahlwerke........ 0
39,5
38,13
18,75
37,75
Ciaol Minen ......... 0
12,5
12,5
12,65
12
Kaliwerke Aschersleben....... 6
117,5
117
118
117
Kaliwerke Westeregeln........ 6
Kaliwerk Salzderfurtb .... IV»
118,5
119,5
119
119,25
155
156
155
155
3.1». Sarden.InvusMe....... 1
128
127,75
127.13
127
Scheiveanstalt ........ 9
192
192
—-
—
Goldschmidt ........... 0
il,25
19,25
50,65
49,13
Rütgerswerke .......... 0
54,9
53,9
54,4
54,25
Metallgeielllchatt............. 0
68,5
68,5
69
69
BHUtpP Holzmann .......... 0
1,25
70
71
70
Zementwerk Heidelberg ...... 0
lementwerk Karlstadt ....... 0
85
-
Schullhets Patzenhoser .....0
<W
-
96,75
96
Aku lAllgemeine Kunstseide) .. 0
2,9
42,9
43,5j
41
Bemberg ....... 0
47
47
47
46,
Zellstoff Waldhof .......... 0
51
50,5
50.25
49,5
Zellstoff Afchafsenburg ....... 0
38
36,75
37
38
Dessauer ÄaS .......... 7
—
—
114 5
115
Daimler Motoren ........... 0
58,25
37
38,25
6,5
Deutsche Linoleum.......... 0
17,65
—
17,25
46
vrenstein & Koppel .......... 0
d
—
61
60
Leonhard Tietz .......... 0
15
16
15.9
15,75
Lbave ...............10
144,25
144,5
144,25
145,25
ilcrumulatorea.Fabrik........0
185,5
186,25
186,5
184
£onti4Mummi ............. 0
151,75
—
153
151,75
Grttznei.................... 0
Mainkraftwerke Höchst a.M.... 4
21
21,7
22
Süddeutscher Zucker......... G
190
188,75
190
IRR
Lombardztnsfuß 5 v H
Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a M
Banfnolen.
4. Januar
5.Januar
■amtlich«
•iotitruiu
| Fr-f
Bmtl'ch' (Seih
llonenm, ^rif
Helstngfor»..
Wien ....
6,014
47.45
6,026
47,55
6,014
47.35
6,026 47.45
Prag .....
>2,425
12.445
>2,44
12,46
Budape- ...
—
•—
•w
Sofia ....
5,047
3,053
3,04?
3,053
Holland ....
68,23
>68.57
168,23
168.57
CßlD
68,28
68, »2
68.28
68.42
Kopenhagen.
60,64
60,76
60,69
60,81
Stockholm
70,08
70,22
70,08
70,22
London
13,595
13,625
13.59
13.62
Buenos Aire»
0,635
0,639
0,637
0,641
■.Neun ort
2,667
2,673
2,642
2,648
Brüssel.....
58,14
58,26
58,14
58,26
Italien.....
22,00
22,04
22,01
22.05
Baris ......
16,42
41,02
16,46
81,18
16,42
16.46
81 ,23
Schweig ....
81,07
Spanien....
34,47
34,53
34,57
34,63
Danzig ....
81,52
81,68
81,52
81.68
3apan ....
0,817
0,819
0,817
0,819
Wo de Ian. .
0,226
0,22k
0.226
0,228
Jugoslawien.
5,664
5,676
5,664
5,676
Liiiabo» ....
12,39
12.41
12,39
12,41
Lerlin, 5. Januar
(Selb
"■ M. “
■Amerikanische Noten..............
2,595
2,615
Belgische Noten ................
57.98
58,22
Dänische Noten ................
60,43
60,67
Englische Noten .................
13.545
13,605
Französische Noten...............
16,38
16,44
Holländische Noten ..............
>67,81
168 49
Italienische Noten ..............
21,89
21,97
Norwegische Noten .............
98,11
68,39
Deutsch Oesterreich, i IOO Schilling
Rumänische Noten ..............
—
Schweizer Noten.................
80'89
81'21


