Ausgabe 
31.8.1936
 
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Ur. 203 Drittes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheßen)

Montag, 31. August (936

Großer Tag der Hitler-Jugend im Bann 116

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Pimpfe beim Kampf mit ihrer neuesten Waffe, dem Bambusspeer.

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Ihr ganzes Leben lang vor diese ebenso vor die Idee, vor den durch diese Fahne symbolisch dar- gestellt wird.

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Feldstall auf dem Trieb.

(Aufnahmen (2): Pfaff, Gießen.)

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Feldzeichen der Standarte 116. Schriftltg.) berühre und damit zugleich übertragen mit der Blut­fahne von der Feldherrnhalle von 19 23, so sei das für Sie alle Vermächtnis und heilige Verpflichtung. Denken Sie immer daran, wenn Sie hinter dieser Fahne, Ihrer: Sturmfähne hermarschieren.

Standarte stattfindet. Gewiß ist auch aus diesem Grunde dieser Tag hervorzuheben, denn zum ersten Male sind Sie trotz mancherlei Schwierigkeiten hier­hergekommen, um im Rahmen der gesamten Ein­heit sich auszusprechen und den Erfolg Ihrer stillen Einzelarbeit festzustellen. Sie können die Kraft der gesamten Einheit empfinden. Aber wichtiger als dies ist das Ereignis, das im Mittelpunkt dieser Veranstaltung steht.

Sie sind hierhergekommen, um 12 Sturmfahnen nach Ihren Standorten zurückzunehmen, nachdem die Fahnen heute hier geweiht worden sind. Fahnenweihe!

Es kann für einen Soldaten kein wichtigeres und kein heiligeres Ereignis geben. Die Fahne ist ja nichts Aeußerliches; sie ist als Richtlinie und Sammelpunkt für die Truppe nur von nebensächlicher Bedeutung. Ihre Hauptbedeu­tung ist das heilige, ist ihre innere Stärke als Symbol und Sinnbild des Ringens, des Ideals des Eintretens der hinter ihr Marschierenden.

Schon bei den Landsknechtsheeren des Mittelalters war die gesamte Wehroerfassung auf die Fahne aufgebaut. Ehrlos war derjenige, der mit dem Schaft der Fahne berührt wurde. Und wir alle kennen ja die Bedeutung der Fahne für unser altes Heer und für unsere junge Armee, und wir wis­sen, daß der Soldat der deutschen Armee seinen höchsten Treuschwur in dem Fahneneid ablegt.

Meine Kameraden, es gab aber wohl noch nie eine Fahne, die schon rein äußerlich so klar und eindeutig und in die Augen springend das Ringen, das Wollen und den Idealismus des die Fahne uns vorantragenden Mannes zum Ausdruck bringen könnte, wie unsere Sturm­fahne. Schon rein äußerlich in ihrer Farben- zusammenstellung bringt fie unser Ringen für den Rationalismus, unser Eintreten für den deutschen Sozialismus und unseren Kampf gegen das für Deutschland Schädliche und Rach­teilige zum Ausdruck. Liebe und haß zeigt unsere Fahne, dieselbe Liebe und denselben haß, den wir in der Brust tragen, glühende Liebe zu unserem Volk, glühende Liebe zu Deutschland, glühende Liebe zu unserem Führer und glühenden haß gegen alles, was unserem Volk, was Deutschland und was unserem Füh­rer schädlich und nachhaltig sein kann.

In diesen Gedanken will ich nun eure Sturm­fahnen weihen. Wenn ich sie zum symbolischen Zeichen mit der hier stehenden Standarte (das

Lande war, trotz der tapferen Gegenwehr, nur noch ein Erfolg möglich. Mit 7:3 Toren endete also der Raufballkampf für die Städter.

Das Jungvolk zeigte dann in mehreren Grup­pen die Fixigkeit im Zelt bau. In der kur­zen Zeit von zwei Minuten und 45 Sekunden konnte das Fähnlein 1 das fertige Zelt melden. Mit nur wenigen Sekunden Unterschied folgten die anderen Mannschaften.

Mit größter Spannung sah man dem Hinder­nis-Gepäcklauf der Hitler-Jugend entgegen, für den durch die umfangreiche Vorberei­tung die besondere Neugier der Zuschauer ausgelöst wurde. U. <i. wurde auch ein großer Leiterwagen in die Kampfbahn gefahren, wie ihn die Bauern für die Ernte zu verwenden pflegen. Dieser Hindernis­lauf gestaltete sich sehr anregend. Die teilnehmenden Mannschaften (jede Mannschaft bestand aus vier Kameraden) hatten unter Schwebebalken durchzukrie-

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Vorbeimarsch vor Gruppenführer B e ck e r l e ; im Vordergrund rechts zu Pferde sitzend.

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Gruppenführer Beckerle weiht Gturmfahnen der Reiterstandarte 141 Eindrucksvolle Kundgebung der oberhessischen GA.-Reiter in Gießen.

Bannführer heim übergibt den Siegern die Ehrens preise. (Aufnahmen (2j: Pfaff, Gießen.)

Die Ergebnisse:

Dreikampf der Hitler-Jugend um den Wanderpreis des Bannes 116: 1. Geffch. 2/116 226,9 Punkte; 2. Geffch. 4/116 (215,2 Punkte); 3. Geffch. 5/116 (Heuchelheim) 212,9 Punkte.

Dreikampf im Einzelwettbewerb: L I Mohr, Geffch. 13, 307 Punkte; 2. E. Rinn, Geffch.

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Nachdem am Sonntag do: acht Tagen die Mäd- chki des BDM. in dem ihren gemäßen Rahmen zu: Heerschau über die perlicheLeistungsfähig- kei: antraten, war der ge rige Sonntag der hit- lei Jugend vorbehalten, di< in' Bann und Jung- bam 116 ihre Mannen au- Stadt und Land zum S:lvrttag vereinigte.Schon zu früher Morgenstunde michten sich die hitler- jwqen und die Pimpfe $ii Huß, auf dem Fahr- ra und mit der Eisen- bcin, von den Orten der Umgebung her, nach Gie- 6(i auf den Weg. Ueber- al traf man in den Sunden des Vormittags ai singende Gefolgfchaf- te und Fähnlein, auf die

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chen, über Barren und Pferde zu springen, über den Erntewagen zu klettern und wieder unter einem Schwebebalken hindurchzukriechen. Die Hindernisse waren auf einer Strecke von 200 Meter zu über­winden. Die Wertung erfolgte nach dem letzten Mann. Die Gefolgschaft 1/116 stellte den ersten Sieger.

Die übrigen Wettbewerbe des Nachmittags wur­den als leichtathletische Einzelwettbewerbe ausge­tragen. Zum Teil wurden dabei sehr gute Leistun­gen gezeigt. Die Laufwettbewerbe lösten dabei be­sondere Spannung aus. Der 3000 - Meter- Lauf war das schönste Rennen des Tages. Die 4 X 1 00 - Meter - Staffel brachte einen großartigen Zweikampf zwischen den Gefolgschaften 1 und 10 und die 100 - Meter - Läufe in beiden Klassen wurden von der Jugend, von den Gefolgschaften, denen die Läufer angehörten, mit Leidenschaft verfolgt. Ein Schießwettkampf sah die besten Kleinkaliber-Schützen des Bannes im Wettbewerb. Auch hier wurden gute Leistungen ge­zeigt. Auf einige der Wettkämpfe gehen wir im Rahmen der nachstehenden Ergebnisse ein.

Die Siegerehrung beschloß die Sportveran­staltung. Den Siegern wurden schöne und durchweg praktische Preise zuteil, die allerdings nicht für den Sieger selbst, sondern jeweils für seine Einheit be­stimmt waren. Da gab es Stoppuhren, Medizin­bälle, Keulen, Speere, Fuß- und Handbälle und ver­schiedenes andere mehr als Anerkennung für die ge­zeigten Leistungen. Mit dieser Art der Ausgabe von Preisen wird innerhalb der Hitlerjugend der Ge­meinschaftsgeist in sinnvoller Weise gefördert.

Bannführer heim beschloß die Sportveran­staltung mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf den Führer Adolf Hitler und das nationalsozialistische Deutschland. Gemeinsam fang dann die Hitler- Jugend das LiedVorwärts, vorwärts!"

Sicherlich sehr befriedigt von dem, was der Nach­mittag brachte, begaben sich die vielen Zuschauer auf den Heimweg.

Auf die Minute pünktlich zur vorgesehenen Zeit traten Hitler-Jugend und Jungvolk den Marsch durch die Stadt, vom Universitätssportplatz aus, an.

Am gestrigen Sonntagvormittag trafen sich die zur Reiterstandarte 147 Gießen gehörigen SA.- Reiterstürme aus allen Teilen der Provinz Ober- Hessen auf dem Trieb in Gießen, um hier an der Weihe von zwölf Sturmfahnen durch den SA.- Gruppenführer Beckerle teilzunehmen und an­schließend auf einem Reitermarsch durch die Stadt die Einsatzbereitschaft der SA.-Reiter zu bekunden.

Der Auftakt der großen Veranstaltung bildete am Samstagabend ein kameradschaftliches Beisammen­sein im Cafe Leid. Der Abend wurde in erster Linie durch musikalische Darbietungen des Musikzuges der Reiterstandarte 49 unter Leitung des Obermusik­meisters Helfrich ausgefüllt. Der Musikzug wartete mit ausgezeichneter Musik auf; besonders schneidig kamen die zahlreichen Märsche heraus, in denen der Musikzug geradezu glänzte. Aber auch die Konzert­musik wurde mit großem Schwung und künstlerischer Sicherheit wiedergegeben. Die Zuhörer ließen es daher am Beifall nicht fehlen. Im Verlauf des Abends wurden auch Filmbilder gezeigt, die den interessierten Reitern u. a. eine sehr schön gerittene Quadrille vor Augen führten. Im übrigen galten die Stunden der kameradschaftlichen Unterhaltung und dem Austausch gemeinsamer Erinnerungen.

Frühmorgens um 7 Uhr war das Wecken durch den Musikzug der Reiterstandarte 49 Frankfurt durch die Straßen unserer Stadt gegangen. Zu dem Aufmarsch der SA.-Reiter um 10 Uhr auf dem Trieb hatten sich mit Brigadeführer Schmidt, dem Führer der Standarte 116, Standartenführer Lutter, und dem Vertreter des Kreisleiters, Kreispropagandaleiter Schmelz, noch viele Ver­treter der Partei und ihrer Gliederungen, eine Ab­ordnung des Offizierskorps unserer Garnison und viele weitere Ehrengäste, insbesondere alte Kavalle­risten und Freunde des Reitsports, eingefunden.

Nach Entgegennahme der Meldung ritt Gruppen­führer Beckerle unter den Klängen des Präsen­tiermarsches zunächst die Fronten der SA.-Reiter­stürme und des Ehrensturmes sowie des Absperr­dienstes der Standarte 116 ab. Dann meldete der Führer der Reiterstandarte 147, Truppführer Lei- pold, dem Gruppenführer die Bereitstellung der zu weihenden Fahnen, hierzu richtete

Gruppenführer Neckerle

eine Ansprache an die SA.-Reiterstürme, in der er sagte: Der heutige Tag wird in der Geschichte der Reiterstandarte 147 Gießen später einmal ganz be­sonders heroorgehoben werden. Man wird ihn zu den wichtigsten und bedeutenden Tagen ihrer Ge­schichte überhaupt zählen. Nicht etwa deswegen, weil heute zum ersten Male hier ein Treffen der

Sorgen Sie dafür, daß diese Fahne, einst viel zer­rissen und zerfetzt, aber rein und makellos geblie­ben, durch Ihr Wirken Zeugnis ablegt von dem Kampfe wackerer deutscher Männer, die nichts an­deres kannten in ihrem Leben, als einzutreten für ihre Volksgenossen, einzutreten für Deutschland, einzutreten für ihren Führer!

Die Fahnenweihe.

Nunmehr nahm Gruppenführer Beckerle die feierliche Weihe der 12 Sturmfahnen durch Be­rühren mit dem Feldzeichen der Standarte 116 vor, während der Musikzug der Reiterstandarte 49 Frankfurt das Horst-Wessel-Lied spielte. Nach der Weihe dankte

der Führer der Reiterstandarte 141, Truppführer Leipold,

dem Gruppenführer für die Weihe der Sturmfahnen und gab ihm das Versprechen, daß die Reiterstan­darte die Fahnen hochhalten und stets vor dem Führer stehen werde bis zum Tode. Dann brauste das begeisterte Sieg-Heil auf den Führer als Gruß und Treugelöbnis über den Platz, gefolgt von dem Gesang der beiden Nationalhymnen.

Der Jteifermorfd) durch die Stadt.

hierauf ritten die Stürme der Reiterstandarte, zu Fuß gefolgt von den Stürmen der Standarte 116, mit dem Gruppenführer Beckerle an der Spitze, vom Trieb durch die Kaiferallee über den Ludwigs- platz, Gartenstraße, hindenburgwall, Seltersweg, Kreuzplatz, Sonnenstraße, Kanzleiberg zum Brand­platz, unterwegs überall herzlich begrüßt von einer großen Menschenmenge. An der Senckenbergstraße fand dann der Vorbeimarsch vor dem Grup­penführer Beckerle statt. Dann ging der Marsch durch eine Reihe von Straßen im Nord- und Ost- viertel zurück zum Trieb, wo die Kundgebung in der üblichen Weise geschlossen wurde.

Dann schlugen die Stürme Feld stall, anschlie­ßend wurden die Reiter und Pferde verpflegt. Wäh­rend des Feldstalls erfreute der Musikzug der Rei­terstandarte 147 durch gute musikalische Darbietun­gen. Gegen 15.30 Uhr wurde der Feldstall abge­brochen. Anschließend rückten die Stürme nach ihren Standorten ab.

Ezielmannszüge, auf die

Q-uppen mit ihren Fahnen und Wimpeln. Die Dvölkerung unserer Stadt war vorher nachhaltig ar die Veranstaltung aufmerksam gemacht worden ur5 brachte der sportlichen Heerschau der hitler- 3igenb alle Aufmerksamkeit entgegen.

Oie Borkämpfe am Dormittag.

Der Vormittag brachte in der Zeit von 10 bis 12 Uhr die Ausscheidungskämpfe auf zwei Sport- pktzen. Das Jungvolk stritt im Mannschaftskampf ar dem Platz der Spielvereinigung 1900 um den 6?g und erledigte dabei bereits eine Reihe von Ü bungen. Das Jungvolk hatte dabei die verfchieden- crigften Prüfungen abzuleiften und es geschah olsnthalben mit großer Begeisterung. Jeder wollte fi vor dem anderen hertortun im Bestreben, feier Mannschaft zum Sieg zu verhelfen. Das Dmgvolk beschränkte sich im Rahmen dieses Sport- tcjes auf diesen Mannschaftskampf, der u. a. einen 6( = Meter - Lauf, Ballweitwerfen, Handballwurf ifer den Kopf, eine Hebung mit dem Medizinball ui) schließlich einen weiteren Laufwettbewerb ver­engte, der gleichzeitig einige Freiübungen und 6 lenkigkeitsübungen in sich einschloß.

Oie Hitler-Jugend trug am Vormittag ihre Aus- scXidungskämpfe auf dem Un i d er f i t ä ts fpo r t= P atz aus, und zwar geschah dies nicht nur für in Mannschaftsbreikampf, sondern auch für ver­miedene Einzelwettkämpfe, in denen am Nach- ntitag die Entscheidungen fallen sollten.

Oie Sportveranstaltung am Nachmittag.

/ Pünktlich zur vorgesehenen Zeit begann auf dem 11 iversitätssportplatz die eigentliche Sportoeranstal- timg, zu der neben den Vertretern der Partei, der Lshrmacht und der Behörden auch alle Volks- 1 grossen eingeladen und zahlreich erschienen waren, e» bot sich für die Wettkämpfe der rechte Rahmen.

i Kaf den Terrassen verfolgten die Zuschauer die zum Lil sehr spannenden Begegnungen, während rings im das große Oval der Kampfbahn die hitler- 3.igenb lagerte, soweit sie nicht selbst aktiv in den Kämpfen stand. Das Wetter war ideal, anfänglich zv«ar etwas warm, angenehm aber für jedermann, n chdem sich der Himmel etwas umzog und die R aft der Sonne milderte.

Das Programm, das der Nachmittag brachte, nnr sehr abwechslungsreich und ließ erkennen, daß ii der Hitler-Jugend wertvolle Arbeit zur Ertüchti- g. ng der Jugend geleistet werden kann. Außer- oidentlich angenehm berührte die Tatsache, daß sich b» Wettkämpfe und Darbietungen in erfreulicher Schnelligkeit abwickelten, so daß es für die Zu­schauer immer etwas zu sehen und kaum eine !luuse gab. Die Organisation war vorzüglich. Die Eschauer wurden ständig durch Lautsprecher über |frn Verlauf der Kämpfe, über die antretenden Mannschaften und Einzelkämpfer, über die ver- (c*iebenen Wettbewerbe unterrichtet, so baß feder- n<mn, auch bet sportlich weniger orientierte Zu- ; flauer, gut zu folgen vermochte. Früher als er- nxirtet, würbe bas Programm abgerouielt, so oatz b«e Gebulb der Zuschauer auch nicht über Gebühr i- Anspruch genommen wurde. Die Werbe- und tLberzeugungskraft der Veranstaltung wurde durch hefe Tatsachen bedeutend gehoben.

Ein Fanfarenmarsch leitete ein; nach kurzen Aorten über den Sinn des Sporttages gab Bann- f. hrer heim das Kommando zur Flaggenhissung, unb unmittelbar barauf begannen bie Hebungen in der Körperschule ber hI., die von einer sittlichen Gruppe hitlerjungen exakt roiebergegeben mürben. Der Nachmittag brachte noch einige andere Siorfübrungen, die großer Aufmerksamkeit begeg­neten. Die Marine- und Flieger-HI. - freute durch ihr schneidiges Auftreten und zeigte Hiire Geschicklichkeit im Winken, indem sie die Buch­siben des Alphabets roiebergab unb damit den Zuschauern einen Einblick in bie JUrt ber Derstan pung von Schiff zu Schiff ermöglichte.

6 Das Jungvolk bereitete bann mit ferner n i c! u ci n Kaffe, bem Bam § ussp e e r (mit gepolster- t< Spitze) große Freude. Die Kampfe von Mann di Mann, die nicht nur Treffsicherheit, sondern euch Geschicklichkeit herausforderten, die Kampfe als Leiter auf den Schultern von Kameraden, ennne tm lebhaft an das mittelalterliche Stechen der R t- trr. Selbstverständlich macht das neue Sportspiel tm Jungens selbst den größten Spaß-

Dann gab es noch einen Raufb " l l ka m p f fehen bei dem das Jungvolk der Stadt und 3ungootf »om Land sich in der Starke °°n H elf Mann gegenüberstanden. Em lustiges Spiel. - Olit W und Fußen durste der B° normar iib 3um gegnerischen Tor gebracht werden, feder L ngr ff auf den Gegner war erlaubt, wenn er den I ;.a?l hatte - ein Spiel, so recht für Jungnsge- t>gnet, die sich hier fast ungehindert austoben kön- r?n. Da auch den Zuschauern etwas geboten wer ten mußte, gab es hin und wieder bufe Knäuel I aif dem Boden, indem sich ein Dutzend Buben im den Ball stritt. Wo ber Ball war, waren meist 1 die zweiundzwanzig Spieler auch, Zunachs 9 0

iieStädter" mit 3:0 in Führung, die Gegner holten dann auf 3:2 auf und barmt wurden auch 1 iie Seiten gewechselt. Nach der Pause spielten die U Jungens der Stadt weiterhin leicht überlegen unb I erzielten vier weitere Tore. Den Jungen vom

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