Ausgabe 
31.7.1936
 
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so rief Arlandi,baß ihr bie verbrecherische Propaganda der reaktionären Presse gegen eure spanischen Brüder zum Schweigen bringt und daß ihr auf die Regierung einwirkt, damit sie ihre Pflicht als demokratische Regierung er­füllt, d. h. ohne Verletzung eines internationa­len Gesetzes der regelrechten spanischen Regie­rung Kriegsmaterial verkauft. Die Feinde des Volkes und der Freiheit haben keine recht­lichen Gewissensbedenken."

Der kommunistische Senator Cachez trat warm für Arlandis Standpunkt ein. Zur gleichen Stunde hatten sich in einem anderen Saal die Anhänger der französischen Volkspartei um deren Gründer, den ehemaligen Kommunisten D o r i o t versammelt, der sich im Gegenteil gegen jede fran­zösische Einmischung in die spanischen Angelegen­heiten aussprach und nach demJournal" erklärte, wir bedauern den blutigen Bürgerkrieg in Spanien.

Dir haben dort nicht Partei zu ergreifen, vor allem dürfen wir der Sowjetregierung nicht bei ihrem verbrecherischen Unternehmen helfen.

Der Berichterstatter der ZeitungLe Jour" in Oran behauptet, daß am 28. Juli zwei marok­kanische Schiffe mit 25 bzw. 50 Ton­nen Munition an Bord ausgelaufen seien. Die Munition stamme aus dem Artilleriepark von Oran. Als Bestimmungsort der Schiffe fei Algier, Bone und Bougie genannt worden. Aber dort sei bisher

keines der beiden Schiffe angekommen.

Der Berichterstatter fragt, was aus diesen Ladun­gen unter den gegenwärtigen Verhältnissen ge­worden sei.

Wieder ein spanisches Goldflugzeug.

Paris, 30. Juli. (DNB.) In Le Bourget ist am Donnerstagmittag wiederum ein spani­sches Regierungsflugzeug aus Madrid mit 1500 Kilogramm Gold an Bord einge­troffen.

Zum Zwecke der Verbrüderung/'

Hendaye, 30. Juli. (DRB.) Der französische kommunistische Abgeordnete Vaillant- Couturier hat sich drei Tage zuPropaganda- und Verbrüderungszwecken" in San Sebastian aufgehalten. Er wurde am Donnerstag im Auto nach Hendaye zurückgeführt. Auf der Fahrt zwischen den beiden Orten wurde sein Fahrer von den Car- listen schwer angeschossen.

Wettere französische Gehetm- pläne für die Sowjets?

Paris, 31. Juli. (DNB. Funkspruch.)Le Jour" will wissen, daß der französische Kriegsmarinemini­ster Gasnier-Duparc Weisung gegeben habe, den Sowjetrussen die Pläne und Zeichnungen eines neuen Flugabwehrgeschützes aus­zuhändigen, das zur Zeit auf zwei Kreuzern ausprobiert werde. Es handele sich um ein von den Dienststellen der französischen Kriegsmarine herge­stelltes Geschütz, dessen Geheimnis so streng gewahrt worden sei, daß die Herstellung und Zusammensetzung der Einzelteile an verschiedenen Orten erfolgt sei.

Die Hilfe der deutschen Kriegsschiffe.

Berlin, 30. Juli. (DNB.) Nach Meldungen des KreuzersKöln" hat der spanische Kreuzer A l m i r a n t e C e r v e r a" am vergangenen Mitt­woch den kommunistischen Stadtteil von Gijon in Nordspanien beschossen. Durch einige Fehlschüsse wurden, noch bevor der Kreuzer mit der Einschif­fung begonnen hatte, auch deutsche Staats­angehörige verletzt. Ein Deutscher Heinz Voß aus Hamburg ist seinen Verletzungen erle­gen, während Heinrich Schmidt aus Duisburg, Karl W e v e r aus Barmen, Ernst B l u e m e l aus Hirschberg, Friedrich Wittum aus Pforzheim und Philipp Frick aus Wiesbaden schwer verletzt an Bord derKöln" genommen wurden.

Der Kommandant des Kreuzers, Kapitän zur See Backenköhler legte sofort bei dem Kom­mandanten des spanischen Kreuzers scharfen Protest gegen die Verletzung deutscher Staats­angehöriger ein, worauf der spanische Kommandant dem deutschen Kommandanten sein Bedauern aussprach. Der Befehlshaber der Linienschiffe, Kon­teradmiral Carls, wiederholte diesen Protest auch im Namen der Oesterreicher, Schweden und Schweizer, deren besonderer Schutz ihm übertragen sei, den spanischen Behörden gegenüber, die ihm darauf ihr Bedauern über den Tod und die Verletzungen deutscher Reichsangehöriger zum Ausdruck brachten. Außer den schwer verletzten Deutschen hat der KreuzerKöln" auch die übrigen deutschen Staatsangehörigen aus Gijon und Musel hn Bord genommen, ferner einige Oesterreicher, Schweizer, Schweden und Cubaner.

Der deutsche DampferW essel" ist nach Uebernahme der vom PanzerschiffDeutschland im Hafen von Santander aufgenommenen Rück­wanderer am Mittwochabend mit insgesamt 378 Flüchtlingen, darunter 202 Deutschen von Bilbao, nach St. Jean de Luz abgefahren.

Die TorpedobooteSeeadler" undA l b a - t r o s" der 2. Torpedobootsflotille befinden sich jetzt auch in den spanischen Gewässern und begeben sich nach Santander bzw. Portugalete.

Der Befehlshaber der Linienschiffe, Konteradmi­ral Carls, meldet, daß die letzten deutschen Rück­wanderer aus San Sebastian, Renteria und Passajes inzwischen durch den DampferBellona" und ferner 82 Flüchtlinge aus Bilbao durch den DampferKrono" nach St. Jean de Luz in Sicher­heit gebracht worden feien.

Das unter dem Befehl des Kapitäns zur See Marschall stehende PanzerschiffAdmi­ral Scheer^ übernahm aus Barcelona 31 Deutsche, die der italienische ZerstörerGrecale" in Lloret-de-Mar ausgenommen hatte. Es begibt sich von dort nach Tarragona und anschließend nach Va­lencia. Die deutschen DampferUrania" und Uckermark" haben weitere 500 Deutsche und 20 Ausländer aus Barcelona nach Genua gebracht.

In verschiedenen Berichten kommt der Dank der Rückwanderer für die vorbildliche Betreuung und Hilfeleistung sowohl an Bord der deutschen Kriegs­schiffe als auch der Handelsdampfer zum Ausdruck.

Olympische Fackel in -er Tschechoslowakei

Prag, 31. Juli. (DNB. Funkspruch.) Eine Stunde vor Mitternacht traf das Olympische Feuer, getragen von dem alten tschechischen Olympiakämp­fer vom Jahre 1896 H o a z a t k a , in Prag ein. Außenminister Dr. K r o f t a hielt eine. Ansprache; nach ihm sprachen der Primator der Stadt Prag, Dr. B a x a, der Vertreter des Olympischen Komitees Ingenieur Sauris, der Vorsitzende der tschecho­slowakischen Leichtathletikunion Ingenieur F i k l. Alle Redner feierten begeistert die völkerversöhnende und friedenfördernde olympische Idee. Eine kurze, eindrucksvolle Gedenkfeier ehrte die Gefallenen. Um 1 Uhr früh entfachte der Olympiateilnehmer Plietha seine Fackel am Olympischen Feuer und verlies die historische Stätte. Das Feuer nimmt nun seinen Weg nach Norden in der Pichtung zur reichsdeutschen Grenze, wo es gegen Mittag in Hellendorf eintreffen wird. Der Feier in Prag wohnte auch der deutsche Geschäftsträger Freihe.rr von Stein mit zahlreichen Mitgliedern der Prager deutschen Gesandtschaft bei.

Einige Zeit vor Eintreffen der Fackel in Tabor erschien der tschechoslowakische Staatspräsident Dr. Benefch in Begleitung seiner Gemahlin und des Chefs des Protokolls Gesandten Strimpl Bald darauf erschien der Läufer; er lief auf. den Staats­präsidenten zu, der eine kurze Ansprache hielt. Die Olympischen Spiele in Berlin seien nicht nur eine Erneuerung der antiken Ideale, sondern auch eine Kundgebung für den Frieden.

Ehe das Feuer nach Deutschland einzieht, ist es wohl angebracht, in einigen Worten des Schöp- fersder Ide edes Fackellaufes zu geden­

ken. Der Generalsekretär der XI. Olympischen Spiele in Berlin Dr. Karl Diem hatte diese Idee auf einer griechischen Landstraße gefaßt, als er zur Ta­gung des Olympischen Komitees nach Olympia reifte. In der Stadt Tegea auf dem Peloponnes machte er mit Dr. Lewald in den Frühlingstagen 1934 den Vorschlag, einen Fackelstaffellauf von Olympia nach Berlin zu veranstalten, der sich nun in so großarti­ger Form abspielt.

Oer griechische Thronfolger in Berlin

Auf dem Flughafen Tempelhof traf in einer Sondermaschine der Präsident des griechischen Olympia-Komitees Prinz Paul von Grie­chenland ein. Zu Ehren des Gastes hatte die Lufthansa die griechische Nationalflagge, die in der Gösch die Krone zeigt, am Hauptflugplatz aufae- zogen. Der griechische Gesandte Rizo R a n g a b 6 hieß den Gast, in dessen Begleitung sich u. a. der ehemalige Vizeministerpräsident Graf Theotokis befand, willkommen. Namens der Reichsregierung begrüßte ihn der Chef des Protokolls Gesandter von Bülow-Schwante. Das deutsche Orga­nisationskomitee war durch Generalsekretär Dr. Diem vertreten. Erschienen waren ferner die Olympia - Mannschaft Griechenlands mit ihrem Ehrenmitglied dem Marathon-Sieger von 1896 Spiridon Louis, sowie sämtliche Mitglieder des Griechischen Olympia-Komitees, der ehemalige Ar- beitsminister K a r t a l e s , Admiral a. D. M a l a - mos und General a. D. Spyridomos. Nach Abschreiten der Front der Olympia-Kämpfer mußte sich der griechische Thronfolger dem Kreuzfeuer der Filmoperateure und Photographen ausfetzen.

Kranz Liszts 50. Todestag.

Etz M Mc, K'tztz

Am 31. Juli jährt sich zum 50. Male der Todestag des großen deutschen Tondichters Franz Liszt. Unsere Leser finden im heutigen Familienblatt eine eingehende Würdigung. Das Bild zeigt den Teil einer Statue des Komponisten, die von dem Bild­hauer Josef Limburg geschaffen wurde. (Scherl-M.)

Wetterbericht

bes Reichswetferdiensfes. Ausgabeort Frankfurt.

Das Azorenhoch hat seine Ausläufer über das europäische Festland hin erstreckt. In seinem Bereiche hat sich in fast ganz Deutschland in der Nacht zum Freitag bei absteigender Luftbewegung Aufheiterung durchgesetzt. Die über Nordeuropa hinwegführende lebhafte Wirbeltätigkeit bringt aber immer wieder stärkere Unbeständigkeit bis in die Küstengebiete der Nord- und Ostsee hin, die in abgeschwächtem Maße auch dem Binnenlande mitgeteilt wird. Im ganzen genommen wird jedoch der Witterungscharakter freundlicher sein als bisher.

Aussichten für Samstag: Zunächst Be­wölkung, Zunahme der Regenneigung auch beson­ders nach Norden hin, anschließend aber Besserung, Mittagstemperaturen zwischen 20 bis 25 Grad Cel­sius, südliche bis westliche Winde.

Lufttemperaturen am 30. Juli: mittags 17,3 Grad Celsius, abends 13,6 Grad; am 31. Juli: morgens 10,3 Grad. Maximum 19,3 Grad, Minimum heute nacht 6,8 Grad.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertr. Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Ver­antwortlich für Politik und für die Bilder i. V.: Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: i. D. Hans Thein. D. A. VI. 36: 9400. Druck und Verlag: Brühl'fche Unioersitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

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bitten wir abzusehen

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Hermann Becher

Gestern nacht verschied nach langem, schwerem, mit großer Geduld er­

tragenem Leiden unsere liebe, herzensguteTochter,Schwester,Schwieger­

tochter, Schwägerin und Kusine

Frau Anna Henkel Wwe

geb. Becher