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bedauern es, daß die Wiener Olympia-Feierlichkeiten gestört worden sind, wir bedauern aber noch mehr, daß die Amnestie ausgesetzt wurde. Wir möchten aber auch der Erwartung Ausdruck geben, daß dieser Wiener Beschluß alsbald wieder aufgehoben wird, eben weil die Voraussetzungen für diesen Beschluß nicht zutreffen.
Eine Richtigstellung der deutschen Gesandtschaft in Wien.
Wien, 30. Juli. (DNB.) die deutsche Gesandtschaft gibt bekannt: „Die Havas- Agentur, Wien, verbreitet die Nachricht, daß unter den Demonstranten, welche die gestrige olympische Feier zu stören gesucht haben, sich auch ein „nationalsozialistischer Anführer von reichsdeutscher Staatszugehörigkeit" befinde. Offensichtlich beabsichtigt sie damit den Eindruck zu erwecken, als ob diese Demonstration von reichsdeutscher Seite inszeniert worden sei. Dieser Brunnenvergif-
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gesetzt worden waren, hätten nach Verbüßung ihrer gerichtlichen Strafe noch eine zusätzliche Verwaltungsstrafe zu verbüßen gehabt. Ob diese Strafen nunmehr wieder aufleben, ist noch nicht bekannt.
Die Wiener Regierung hat überraschenderweise das politische Begnadigungsverfahren unterbrochen. Dadurch wird auch ein großer Teil der nationalsozialistischen Gefangenen vorläufig weiter hinter Gittern zubringen müssen. Die Ursache für die Nichtdurchführung der Amnestie ist in einigen Vorkommnissen zu suchen, die sich während der Feierlichkeiten aus Anlaß des Eintreffens des Olympischen Fackelträgers in Wien abgespielt haben. Wie einwandfrei feststeht, ist diese Feier von marxi- tischen Elementen benutzt worden, um unter Mißbrauch des Nationalsozialismus Demonstrationen zu veranstalten. Die marxistische Gesellschaft hat sich, wie das schon öfter vorgekommen ist, nationalsozialistisch getarnt, um den Nationalsozialisten Schwierigkeiten zu bereiten. Wir
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tung gegenüber haben wir das folgende fefhu- stellen: Unter 150 insgesamt Verhafteten befindet sich ein Reichsdeutscher, welcher in der Mariahilfer Straße, also weit vom Schauplatz der Olympischen Feier entfernt, mit einigen anderen Demonstranten „Ein Volk, ein Reich!" gerufen hatte. Nach polizeilichen Feststellungen ist dieser in Mauer bei Wien wohnhafte Reichsdeutsche politisch unbekannt. Daraus ergibt sich, wie tendenziös die Feststellung ist, daß es sich um einen „reichsdeutschen nationalsozialistischen Anführer" handelt. Im übrigen hat die Reichsregierung wiederholt betont, daß sie jeden Mißbrauch der Olympischen Idee zu politischen Zwecken auf das schärfste mißbilligt. Schon deshalb ist es abwegig, anzunehmen, daß diese Demonstrationen, die auch dem Sinne des Ueberinkommens vom 11. Juli 1936 widersprechen, etwa von reichsdeutscher Seite gefördert worden sein könnten."
legen ist, nach heftigem Kampf wieder zurücker. obert haben.
Oie Krise in der spanischen Diplomatie.
London, 30. Juli. (DNB.) Einer Reutermeldung zufolge sollen auf Befehl des Hauptquartiers der Militärgruppe in Burgos sämtliche spanischen Botschafter, Gesandten und sonstigen Missionschefs im Auslande ihrer P 0 st e n enthoben worden sein. Zu ihren Nachfolgern seien ihre bisherigen Stellvertreter ernannt worden.
Rom, 30. Juli. (DNB.) Der neue spanische Botschafter beim Quirinal, Aguirre de Carcer, der erst vor wenigen Wochen von Brüssel nach Rom versetzt worden war und sein Beglaubigungsschreiben noch nicht überreicht hcst, hat sein Amt n jede r g e l e g t.
Der Militär- und der Marineattachs der hiesigen spanischen Botschaft hatten bereits vor einigen Tagen General Franco mitgeteilt, daß sie der von ihm geführten nationalen Bewegung vollkommen zu stimmen und deshalb beschlossen hätten, „der Pseudo-Regierung von Madrid nichts mehr ihre Dienste zu leisten."
Aalionalregieruna und London.
London, 31. Juli. (DNB. Funkspruch.) Der diplomattsche Korrespondent der „Times" meldet, daß im Foreitzn Office ein Telegramm des Generals Carbanellas, des Präsidenten des von den Nattonalisten in Burgos eingesetzten nationalen Verteidigungsausschusses, eingetroffen sei, in dem der General die britische Regierung von der Bildung der neuen spanischen Regierung unterrichtet. Der General hätte dann den Wunsch ausgesprochen, mit der britischen Regierung die gleichen freundschaftlichen Beziehungen zu unterhalten, die die beiden Länder von jeher verbunden hätten. Das Foreign Office habe auf das Telegramm hin
Paris, 31. Juli. (DNB. Funkfpruch.) Die Hrage der Waffenlieferungen an die Madrider Regierung ist jetzt aus dem Bereich der Presse in den der V 0 l k s v e r s a m m l u n g übergegangen. So hielt am Donnerstagnachmittag der sog. „Weltausschuß gegen Krieg und Faschismus" in Paris eine Sitzung ab, die recht aufschlußreich gewesen ist. Der Hauptausschuß der katalanischen s 0 z i a l i st i- schen Partei hatte einen Vertreter namens A r - l a n d i nach Paris entsandt.
A r l a n d i wurde von dem französischen Sozialisten Zyr 0 mfky in der Versammlung befragt, ob die Madrider Regierung bei der französischen einen amtlichen Schritt unternommen habe, um Waffenlieferungen zu erhalten. Rach dem „Journal" hat Art an di ausdrücklich erklärt, daß die spanische Regierung ihren Votschafter in Paris mit einem solchen Schritt beauftragt habe. Der damalige Botschafter Cardenas habe aber „die Volksfront-Regierung verlassen" und die „reaktionären Beamten der Botschaft" hätten nicht reinen Wund gehalten: infolgedessen sei die französische Oeffentlichkeit in Erregung geraten. „Wir glauben", so führt Arlandi fort, „daß die fron- fische Regierung eine allzu schwächliche hal-
Auf Aufforderung von Dr. Ley legten die Kongreßteilnehmer ein Gelöbnis der Äamerab = ijchaft zur Erhaltung der hohen Kultur der Dol- Ifer und zur gemeinsamen Arbeit um die Freude Iber Völker und damit um den Frieden ab. Dr. Iß e n gedachte der Staatsoberhäupter aller ver- Itretenen Länder und brachte mit Zustimmung des !Kongresses auf das Staatsoberhaupt des Tagungs- llandes, den Führer des Deutschen Reiches, ein begeistert aufgenommenes Sieg-Heil aus.
Der Gesang der deutschen Nationalhymnen stand tarn Schluß der Tagung. Der Hamburger Weltkongreß hat sein Ende erreicht. Zahlreiche ausländische Wüste kommen jetzt zu den Olympischen Spielen mach Berlin, verschiedene Gruppen unternehmen längere Reisen in die deutschen Gaue.
Aufgehobene Amnestie- maßnahmen.
Wien, 30. Juli. (DNB.) Wie amtlich rnit- g geteilt wird, wird infolge der politischen iDemonftrationen bei der Olympia- iWeihestunde die Amnestie der Häftlinge, welche nach dem sogenannten Der wal- ttungsstrafverfahren abgeurteilt wurden, uni d)t durchgeführt werden.
Wie wir von zuverlässiger Seite hören, wurde «dieser Beschluß von einem bis lange nach Mittermacht tagenden a u ß e r 0 r den 11ichen . M i n 1 = i]ft errat gefaßt. Die Amnestie der Häftlinge im 2 Verwaltungsstrafverfahren — das sind jene, die micht von den Gerichten, sondern von den Poltzel- ijstellen und den Bezirkshauptmannschaften wegen Apolitischer Delikte verurteilt wurden — umfaßt etwa :5000 Personen und war in einem amtlichen Com- ununiquö anläßlich der Amnestie der gerichtlichen Häftlinge in der vorigen Woche angetünbigt wor- Äen. Die Amnestie sollte bis längstens Ende dieser Woche durchgeführt werden. Diele politische gericht- i'iche Häftlinge, die vorige Woche auf freien Fuß
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fung eingenommen hak. Sie hak den Rückzug angetreken. Unser neuer Votschafter in Paris Albarnoz soll diesen Schritt amtlich wieder aufnehmen."
Z y r o m s k y versprach darauf, daß seine Partei auf die französische Regierung einen Druck ausüben werde, damit sie diesen Schritt günstig beantworte. Wie Zyromsky weiter erklärte, hat ihm der kommunistische Senator C a ch e z erzählt, Ministerpräsident Löon Blum habe ihm nach der Sitzung des Senatsausschusses für Auswärtige Angelegenheiten gesagt: „Don dem Augenblick an, wo man von anderer Seite den Aufständischen Flugzeuge abtritt, bin ich auch nicht mehr gebunden."
„Journal" stellt dazu allerdings fest, daß die Darstellung C a ch e z mit den Erklärungen Blums und D e l b o s' vor dem Senatsausschuß für Auswärtige Angelegenheiten in Widerspruch stehe.
Arlandi erschien ferner abends auf einer Kundgebung des sog. Amsterdam-Pleyel-Ausschusses, einer marxistisch-bolschewistischen Spitzenvereinigung. Er hielt eine lange Rede, in^der er den Sieg der marxistischen Regierung in Spanien voraussagte.
Die spanische Regierung brauche Arzneimikkel, Aerzte und auch Kriegsmaterial, insbesondere Flugzeuge, Maschinengewehre. „Wir wollen".
Zum Schluß sprach
Reichsorganifak ionsleiter Dr. Ley «Freude und Arbeit, erklärte er, hätten über diesem ^Kongreß gestanden und die Hoffnung, daß daraus Eber Friede über die Völker kommen möge.
Der Kongreß habe gezeigt, wie die Völker zusammengeführt werden könnten. Die hier geleistete Arbeit werde nicht umsonst gewesen sein, sie werde tatkräftig fortgeführt.
Lissabon, 31. Juli. (DNB. Funkspruch.) Nach einer Mitteilung der Radiostation in Lissabon i bombardierte der Kreuzer „Admiral Cer- i oera" am Donnerstagnachmittag Bilbao, das i ich im Besitz der Roten befindet.
Heber dis Stellung der nationalistischen Truppen wird aus Burgos folgendes mitgeteUf: Von der Ausgangsstellung in Somosierra rückte ein Korps der Mlilärgruppe unter Führung des Obersten Esconis nach Buitrage vor und besetzte Torre Caguma und El Mola. Die Truppen der Regierung zogen sich bis 40 Kilometer vor Madrid zurück. Ein anderes Korps unter Führung von Oberff Sferraro nahm Revas Serrada, 30 Kilometer vor Madrid, ein. Von Leon stieß ein Korps unter Führung von General Ponte nach Pueblo de Guadarrama vor. Ein weiteres Korps aus Saragossa besetzte unter Führung des Obersten Benito Medine- celi, 125 Kilometer vor Madrid. Ein aus Cordoba kommendes Korps soll darüber hinaus Eiudad Real beseht haben, jedoch wurde diese Besetzung bis Donnerstag, 20 Uhr, nicht bestätigt.
Das Militärkommando in Burgos teilt weiter mit, daß am Donnerstag keine Kämpfe Mann gegen Mann stattgefunden haben. Die roten Sturmscharen zeigten sich nur, wenn sie eingekreist seien. Die Hauptwaffe Madrids sei die Fliegerei. Sie verfüge aber nicht über Bomben, sondern besitze nur Handgranaten. Außerdem fehlten Offiziere.
Nach einer Mitteilung des Senders Burgos feien in Granada drei Flugzeuge per Regierung gelandet und hätten sich der Militärgruppe ergeben.
General Queipode Llano berichtete am Donnerstag gegen Mitternacht im Sender Sevilla über die Lage. Er erklärte u. a.:
Ich habe zuerst die traurige Pflicht, einiger Helden zu gedenken, die für ein freies Spanien fielen. Es find dies: Hauptmann Sanjurjo, der Sohn des Nationalhelden General Sanjurjo, und die Fliegeroffiziere M o r u v e s und Racejenes, die von den R o t e n bei einer Notlandung, nachdem sie zuvor ihre Apparate angezündet hatten, ermordet worden sind.
Heber die Erfolge der Militärbewegung berichtend, bestätigte General Queipo de Llano die Nachricht von der Einnahme Valencias. Er dankte dem dorttgen Offizierkorps für das treue Ausharren. Sodann richtete der General eine letzte Warnung an die Gerüchtemacher und kündigte das S t a u d r e ch t an.
Radio Saragossa teilte um 23.45 Uhr mit, daß die Meldung des Madrider Senders über die Wiedereroberung Saragossas vollkommen aus der Luft gegriffen sei. Zwei Kilometer von Robre Gardo entfernt hätten starke marxistische Kräfte Abteilungen des Generals Mola angegriffen. Nach heftigem Gefecht seien die Marxisten in die Flucht geschlagen worden. Sie hätten ein ganzes Munitionslager zurücklassen müssen und würden von den Truppen Molas verfolgt.
Der Kreuzer „Almirante Cerver a", der sich der M i li t ä r e r h e b u n g angeschlossen hat, hat in den Abendstunden des Donnerstag den Kriegshafen Cartagena bombardiert und großen Schaden angerichtet. Die Madrider Regierung hat , den Kreuzer als Piratenschiff erklärt.
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Empfang bei Dr. Goebbels
Nach der Schlußsitzung des Kongresses empfing Reichsminister Dr. Goebbels im Namen der Reichsregierung in den Festräumen des Hotels Atlantik eine große Zahl geladener Gaste. Mit Reichsorganisationsleiter Dr. L e y zusammen waren Las ^Präsidium des Weltkongresses und alle tue )GästS erschienen, die an diesem Kongreß teilge- mommen hatten. Ferner nahmen zahlreiche Trach- iengruppen des In- und Auslandes an dem Emp- Hang teil. Um den Tisch des Ministers drängten sich Qbalb die Vertreter aller Nationen, um mit ihm Worte der Freude und der Freundschaft zu wechseln. Der Empfang dehnte sich weit länger aus, als Vorgesehen war. Dr. Goebbels gab schließlich fin herzlichen Worten seiner großen Freude darüber Ausdruck, mit so zahlreichen ausländischen ^Freunden zusammen zu sein. Er hoffe, daß die «Früchte dieses Kongresses der ganzen leidenden Menschheit bald einmal irgendwie zugutekommen mürben. In diesem Sinne verabschiedete sich Dr. 0® o e b b e l s von seinen Gästen mit der Bitte, ihren LLändern herzlichste Grüße zu übermitteln.
Der chilenische Vertreter Pros. Dr. Galvez Dankte dem Minister im Namen aller ausländischen 3®ruppen für feine Worte. ..
Im Dorraum des Hotels wartete eine holländische Trachtengruppe auf den Minister und führte ihm seinen holländischen Tanz vor. Zahlreiche Blumen- isträuße wurden dem Reichsminister bei seinem Abschied in die Hand gedrückt.
Dank an Deutschland nd feinen Führer.
H a m d u r g , 30. Juli. (DNB.) In der feierlichen -Schlußsitzung des Weltkongresses sür Freizeit und ^Erholung wurde unter jubelnder Zustimmung aller Teilnehmer die nachstehende Dankadresse des Weltkongresses an Deutschland und seinen D ü t) r e r beschlossen:
„Es wird beschlossen, daß der gegenwärtige Kon- Zreß dem Deutschen Reich und besonders seinem Führer und Reichskanzler Adolf Hitler, Der dem Kongreß ein freundliches und verständnisvolles Interesse entgegengebracht hat, seinen Dank musspricht dafür, daß ihm so zahlreich Gelegenheit geboten worden ist, deutsche Arbeitsmethoden und Fortschritte auf dem Gebiete der Hebung der Leibens- und Arbeitsbedingungen und richtigen und -nutzbringenden Verwendung der Freizeit in kraft- jpenbenber Freude und freudefpendender Kraft zu Leokachten und zu studieren."
(In der Mitteilung des Generals Queipo de Llano über die Einnahme von Valencia dürfte es sich nicht um den bekannten Hafen am Mittelmeer, sondern um die Festung Valencia an der portugiesischen Grenze handeln. Die Schrift!.)
Nationalistischer Kreuzer bombardiert Kommunisten.
Lissabon, 31. Juli. (DNB.) Aus T e t u a n wird mitgeteilt, daß der Kreuzer „Admiral C e v e r a", der sich im Besitz der Nationalisten befindet, am Donnörstagvormittag verschiedene Kommunistengruppen bombardierte, die die Stadt Gijon angreifen wollten.
Der französische Militärattache in Spanien festgenommen.
Paris, 31. Juli. (DNB. Funkspruch.) Wie der Berichterstatter des „Figaro" aus Lissabon meldet, soll der französische Militärattache in Madrid und Lissabon Oberst I o u a r t bei der Reise von Lissabon nach Madrid in Avila fe st genommen worden sein, und dort seit dem 20. Juli festgehalten werden.
Spanische Offiziere von Marxisten ermordet.
H e n d a y e, 30. Juli. (Dom Sonderberichterstatter des DNB.) Der Kommandant des Forts L oyola, General C a r r a s c o, der sich der Militärgruppe angeschlossen hatte, sowie 20 höhere Offiziere sind, wie von zuverlässiger Seite verlautet, von der marxi st ischen Miliz erschossen worden. General Carrasco war früher Gouverneur von San Sebastian.
Aus der gleichen Quelle wird weiter mitgeteilt, daß die Streitkräfte der Militärgruppe den Ort „ Oyarzun, der zwischen Jrun und Renteria ge- nichts unternommen.
DUALITÄTEN


