Ausgabe 
31.3.1936
 
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Aus aller Welt

Dr. Kurt^l

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Alten-Buseck, den 29. März 1936.

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Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwort­lich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D.A. 11.36: 10 556. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch-und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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Sichen- ! 1?m Jahre 1923, W bet junge Ar mn einem Genfer

Zungvolkführer bei der Zeugniskonferenz.

Auf Grund des Vorschlages des HJ.-Bannführers Celle hat, wie der Reichs-Jugend-Pressedienst aus Celle berichtet, die Witzenbruch-Volksschule als erste Schule den für ihren Schulbezirk zuständigen Ein­heitsführer des deutschen Jungvolks zu der Zeug n i skonferenz hinzugezo­gen. Das Ergebnis war durchaus positiv; in den meisten Fällen stimmten die Lehrer und die Jung­volkführer in der Charakterwertung der einzelnen Jungen überein. Darüber hinaus wurde eine vor - bildlicheAnnäherungder beiden Erziehungs­faktoren Schule und Jungvolk erreicht.

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keine Angaben machen. Interessant ist aber sein Hinweis darauf, daß die Altmaterialoerwertung nicht weniger als 40 000 Volksgenossen Arbeit und Brot gibt. Welche Werte im Altmaterial stecken, geht aus seinem Hinweis auf das Entzin- nungsverfahren hervor. Allein von Konser­venbüchsen werden jährlich aus diesem Wege 1300 Tonnen Zinn im Werte von 3,5 Millionen Mark zurückgewonnen. Wenn jeder von uns dazu über­gehen würde, Altmaterial aller Art vor der Ver­nichtung zu bewahren, dann würde der durch die Altmaterialverwertung entstehende volkswirtschaft­liche Nutzen bestimmt verdoppelt, wenn nicht

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DieWährungskrisis in Frankreich

Finanzminister Regnier gegen die Miesmacher.

Paris, 30. März. (DNB.) Pressevertretern er­klärte Finanzminister Regnier, zum dritten Male seit Mai 1935 habe die Bank von Frankreich Maß­nahmen zur Verteidigung der W äh- r u n g ergreifen müssen. Es sei ein beharrlich vor­bereiteter Feldzug mit falschen Nachrichten und heimtückischen Angriffen, der die krankhafte Erregt­heit der öffentlichen Meinung steigern solle. Er könne sich nur wundern über die Leichtgläubigkeit gewisser Kreise. Was man hinsichtlich einer Abwer­tung, eines Goldausfuhrverbotes, erstaunlicher Pläne für den finanziellen Wiederaufbau und einer Zwangskonvertierung der Renten behauptet habe, fei erfunden u n 0 erlogen. Er fei und bleibe ein Gegner der Abwertung. Angesichts des Haus­haltsausgleichs des hohen Goldbestands, der ein­wandfreien Schatzamtslage und der Wirtschaftsbe­lebung habe er das Recht, feine Landsleute aufzu­fordern, sich nicht durch Miesmacher beunruhigen zu lassen, gegen die die Regierung einschreiten werde.

Ein rumänischer Professor wegen kommunistischer Propaganda verurteilt.

Bukarest, 30. März. <DNB.) Das Bolksge- richt in Kischinew verurteilte den Professor für kirchliche Kunst an der Theologischen Fakultät Pro­fessor Constantinescu-Jasi wegen illegaler kommunistischer Tätigkeit zu 2V- Jahren Ker­ker und zehn Jahren Verlust der bürgerlichen Rechte. Die gleiche Strafe erhielten seine Mit­angeklagten. Die linksdemokratische Presse setzte sich seit Monaten für die Verteidigung der Angeklag­ten ein. Politische Freunde Constantinescus ver­suchten, ausländische, besonders fran­zösische Verteidiger, herbeizuziehen. Auch der frühere französische Ministerpräsident Dala- d i e r sollte aufgeboten werden, um das Kriegs­gericht zu beeinflussen. Die großen rumänischen Blätter, die den Kommunismus bekämpfen, haben aber in schärfster Weise diese Versuche der Ein­flußnahme in ein rumänisches Gerichtsverfahren zurückgewiesen.Universul" berichtet über die Auf­deckung einer kommunistischen Propagandaorgani­sation in G alatz. lieber 100 Verhaftungen seien bereits vorgenommen worden.

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LuftschiffHindenburg" zur ersten Südamerika-Fahrt gestartet.

Das LuftschiffHindenburg" ist Dienstag früh 5.28 Uhr unter Führung von Kapitan Leh­mann zu seiner ersten Südamerika-Fahrt gestartet. 55 Tonnen Betriebsstoff, ausreichend für 120 Flugstunden, 50 Kilogramm Post, 2V2 Tonnen Proviant, 1500 Kilogramm Fracht, darunter ein schnittiger elfenbeinfarbiger Olympia-Opelwagen, wa­ren an Bord. 36 Fahrgäste bestiegen das Luftschiff. Es sind außer Presse- und Regierungsvertretern Angehörige verschiedener Nationen, Brasilianer, Holländer, Franzosen, Nordamerikaner und Oester- reicher an Bord. Professor Dr. D i ck m a n n aus München, der Berater des Luftschiffbaues Zeppe­lin in Funkpeilangelegenheiten, Direktor Wron­sky von der Lufthansa, Gräfin Waldeck, Baro­nin Leitner, Commander Peck von der ameri­kanischen Marine, nehmen an der Fahrt ebenfalls teil. Dr. Eckener nimmt an der Fahrt als Be­obachter teil.

Kapitän Lehmann empfing noch die letzten Wettermeldungen und bestieg darauf die Führer­gondel. 5.20 Uhr gab Kommandant Sant von der Führergondel aus das Kommando zur Ausfahrt. Nach dem KommandoLuftschiff hoch" erhob sich 5.28 Uhr unter Hoch-Rufen und Tücherschwenken der Luftriese. Nach einer Rundfahrt über der Stadt verließ das Luftschiff in nördlicher Richtung das Gelände. Die Fahrtroute wird erst während der Fahrt auf Grund der einlaufenden Wettermeldun­gen festgelegt.

Das LuftschiffHindenburg" stattete am Diens­tag, 7 Uhr, Stuttgart überraschend zum zwei­tenmal einen Besuch ab. Da das Luftschiff unan­gemeldet kam und ein Motorengeräusch kaum zu vernehmen war, wurde das Schiff nur von den Menschen, die zur Morgenstunde an ihre Arbeits­plätze eilten, bemerkt und freudig begrüßt. Das Luftschiff kam aus südlicher Richtung und flog sehr rasch nach Norden weiter.

Die ersten INadeira-Fahrer wieder daheim.

Als erstes Schiff der Madeira-Urlauber- flotte legte dieSt. Louis" am Montag früh an den Hamburger Landungsbrücken an. Damit nahm die Seereise nach fast lötägiger Dauer ihr Ende. Kurz vor dem Abschied von dem Schiff wurde das vorläufige Endergebnis der Reichstagswahl bekannt, an der die Urlauber auf hoher See teilgenommen haben. Die rund 1100 Volksgenossen stiegen ge­bräunt von der südlichen Sonne und mit blanken Augen wieder an Land. Im Laufe des Tages wer­den Sonderzüge die Urlauber wieder in die Heimat bringen. Kurz nach derSt. Louis" werdenDer Deutsche" undSierra Cordoba" in Bremerhaven ankommen. Die Fahrt derDceana" endet erst Anfang April in Hamburg.

Landesverräter verurteilt.

Dom Volksgerichtshof in Berlin wurden wegen Landesverrats verurteilt: der 52jährige Fried­rich Hawelka und der 44 Jahre alte Adolf Lun­gert zu lebenslangem, der 27 Jahre alte Martin Reitz zu sechs und der 36 Jahre alte Karl S i e n zu zwei Jahren Zuchthaus. Hawelka, der in Außig geboren ist, und Lungert, der in Brüx ge­boren ist, besitzen beide die tschechoslowakische Staats­angehörigkeit. Angesichts der durch die Taten zum Ausdruck gebrachten ehrlosen Gesinnung wurden Hawelka und Lungert die bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit, Reitz auf die Dauer von fünf Jahren und Sien auf die Dauer von drei Jahren aberkannt. Gleichzeitig wurde bei allen vier Verurteilten die Polizeiaufsicht für zulässig erklärt. Ferner verur­teilte der Volksgerichtshof den 30 Jahre alten Hein­rich S p i n g i e s aus Coadjuten, Memelland, we­gen Verrats militärischer Geheimnisse zu einer Zuchthaus st rase von zehn Jahren.

Zwölf Zahre Zuchthaus wegen versuchten INordes.

Wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit vollendetem Raub wurde der 21 Jahre alte Willi Meyer aus Belleben vom Schwurgericht Kassel zu zwölf Jahren Zuchthaus und zehn Jahren

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kurzer Zett gelöscht werden konnte, dürfte barm zu suchen sein, daß ein überhitztes Bügel« eisen den Bügelteppich und die Wäsche in Brand gesetzt hatte. Vermutlich hat die Frau wäh- renb ihrer Arbeit einen Schwächeanfall erlitten, so daß sie zu Boden sank und in dem durch den Brand verursachten Qualm erstickte.

Blutige Streikunruhen in Krakau.

Während eines Proteststreiks, zu dem dis marxistisch geleiteten Gewerkschaften in Krakau im Zusammenhang mit Lohnforderungen der Beleg, schäft einer Krakauer Fabrik aufgerufen hatten, ift es zu erheblichen Unruhen und blutigen Zu- sammen stoßen zwischen der Polizei und den Streikenden gekommen Streikende Arbeiter grif­fen, von unverantwortlichen Elementen aufgehetzt, die Polizei mit Steinen und Revolverschüssen an und errichteten Barrikaden. Nachdem es auch zu Plünderungen gekommen war, mußte die Polizei zur Wiederherstellung der Ordnung von der Schußwaffe Gebrauch machen. Nach amtlichen Angaben wurden einige 20 Demonstranten ver­wundet, sechs Personen sind ihren Verletzungen erlegen. Auch auf Seiten der Polizei gab es eine Anzahl Verwundeter.

Erfolgreiche Hilfe für den Kleinhandel.

NSK Auch der deutsche Einzelhandel hat von dem allgemeinen Konjunkturaufschwung bereits erheblichen Nutzen gehabt. So lagen die Umsätze im Januar um 17 v. H. über den Umsätzen im Jahre 1933; für einzelne Branchen liegen noch er- heblich bessere Umsätze vor. In Lebensmittelfach­geschäften (ohne Frischobst und Gemüse) haben wir eine Umsatzsteigerung von 25,7 v. H., in ländlichen Gemischtwarengeschäften von 30 bis 70 v. H., in Glas- und Porzellanwarengeschäften von 27,3 v. H., in Uhrengeschäften von 35,4 v. H. und für Kraftfahrzeug- sowie Landmaschinenhandlungen so- gar von 190 bzw. 200 v. H. Wenn auch zu berück- sichtigen ist, daß ein Teil dieser wertmäßigen Um- satzsteigerungen durch Preiskorrekturen bedingt ist zugunsten der deutschen Bauern oder infolge gestie­gener Rohstoffpreise bei der Erzeugung, so zeigt doch gerade das Januarergebnis d. I., das gegenüber dem Vorjahre um 8 v. H. höhere Umsätze auf« weist, in wie starkem Maße auch der deutsche Ein­zelhandel bereits in den allgemeinen Konjunktur­aufschwung mit eingefügt werden konnte.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeork Frankfurt.

Begünstigt durch die starke Erwärmung in den unteren Luftschichten und durch kalte Luftzufuhr in der Höhe stellte sich am Montag mächtig aufstrebende Luftbewegung ein. Die Folge davon waren vieler-, orts Schauer, die zum Teil von Gewittern beglei­tet waren. Da die lebhafte, vom Atlantik ausgehende Wirbeltätigkeit sich fortsetzt und die von England kommenden Wirbel über Skandinavien ostwärts wandern, bleibt die Zufuhr warmer Meeresluft und damit der unbeständige Witterungscharakter er­halten.

Aussichten für Mittwoch: Veränderlich und zeitweilig aufheiternd, aber auch einzelne Re­genfälle, bei südwestlichen Winden recht mild.

Lufttemperaturen am 30. März: mittags 14,9 Grad Celsius, abends 11,1 Grad; am 31. März: morgens 8,9 Grad. Maximum 16,6 Grad, Minimum (heute nacht) 7,2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 30. März: abends 11,5 Grad; am 31. März: morgens 9,5 Grad Celsius. Sonnenscheinschauer etwa drei Stunden. Niederschläge 3,6 Millimeter.

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Der Reichsminister für Volksaufklärung und Pro­paganda hat den Reichsfilmdramaturgen Pg. Willi Krause, der künftig als freier Künstler in der Filmproduktion wirken will, auf feinen Wunsch zum 1. April 1936 aus seinem Amt entlass und ihm dabei für die dem Reiche geleisteten wert­vollen Dienste seinen Dank ausgesprochen. Zu seinem Nachfolger wurde Pg.Hans-Jürgen N i er e ntz be­rufen, der bereits in der Kampfzeit als Bericht­erstatter desAngriff" bekanntgeworden ist, später Abteilungsleiter im Amt für Kunst und Weltanschau­ung beim Reichssender Berlin war und zuletzt als Mitarbeiter des bisherigen Reichsfilmdramaturgen

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Ehrverlust verurteilt. Außerdem wurde die Siche­rungsverwahrung angeordnet. Der Angeklagte hatte am 24. Januar d. I., am Tage seiner Ent­lassung aus der Strafanstalt Wehlheiden, mit einem Hammer einen Kleiderhändler in Kassel niederge­schlagen und beraubt. Der Ueberfallene ist am 31. Januar im Krankenhaus gestorben.

Hauptmanns Hinrichtung heute abend?

Das Gnadengericht hat das Gnadengesuch Hauptmanns abgelehnt. Der Gouverneur des Staates New Jersey, Hoffman, hat be­kanntgegeben, daß er Hauptmann keinen weiteren Strafaufschub gewähren würde. Es ist daher damit zu rechnen, daß die Hinrichtung Hauptmanns heute (Dienstagabend) stattfinden wird.

Eine Ehepaar durch Gas getötet.

In Würzburg fand man den Bäcker Lothar Sterzinger und seine Frau t 0 t im Bette auf. Es liegt Gasvergiftung vor; vermutlich handelt es sich um einen Unglücksfall.

Der Goldfund im Aigeunerwagen.

In dem kleinen westfälischen Dorf Döhren bei Windheim an der Weser im Kreise Minden waren unlängst zwei Zigeuner miteinander in Streit ge­raten; der eine teilte darauf aus Rache einem Gast­wirt mit, daß fein Gegner in feinem Wagen einen Gold- und S i l b e r f ch a tz von etwa 30 000 Mark verborgen halte. Diese Mär, so wenig glaub­haft sie schien, gab der Polizei doch Anlaß, den herumziehenden Zigeunern auf die Finger zu sehen; in der Nähe von Rinteln schritt die Polizei jetzt zur Durchsuchung eines Zigeunerwagens. Das Er­gebnis war erstaunlich. Man fand in dem Wagen nicht weniger als 1 15 0 0 Markversteckt. Die Summe fetzt sich zusammen aus einer Menge gol­dener Zehnmarkstücke in deutscher Goldprägung, einer Anzahl österreichischer und anderer Gold­münzen sowie aus Dollarstücken und Papierdev'rsen in beträchtlichem Werte. Der Gesamtfund wurde von der Polizei beschlagnahmt. Der Besitzer des Wagens ist ein gewisser Dikolitsch. Ihn und seine Frau hat man in #aft genommen, um die Her­kunft der Goldschätze aufzuklären.

Abfälle als Rohstoffquelle.

Altmaterial wird bei uns seit Jahrzehnten wirt­schaftlich ausgebeutet. Es enthält beträchtliche Werte, die, richtig erfaßt, der Wirtschaft wieder ausgezeich­nete Dienste leisten können. Leider ift die Alt­materialverwertung in Deutschland noch immer nicht genügend ausgenutzt. Wir brauchen nur an die F e tt v e r l u ft e zu denken. Wenn man systematisch dazu übergehen würde, die Abwässer eines jeden Haushalts vom Fett zu befreien, dann würde man im Reiche fo erhebliche Mengen ge­winnen, daß wir für Schmierzwecke oder auch für die Seifenfabrikation möglicherweise den größten Teil der Rohfette wiedergewonnen hätten, die jetzt eingeführt werden müssen. Sehr interessante An­gaben über die Gewinnung von R 0 h st 0 f - f e n aus Altmaterialien hat der Berliner Strafanstaltsinspektor Hagen jetzt gemacht. Er weift darauf hin, daß in Deutschland jährlich an Lumpen 200 000 Tonnen mit einem Werte von 80 Millionen Mark anfallen, lieber den Anfall an Altmetallen, Papier usw. konnte er leider

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