Ausgabe 
30.12.1936
 
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Aufforderung

zur Einsendung der Lohnsteuerbelege für das Kalenderjahr 1936.

I. Auf Grund des § 47 der Lohnsteuerdurchfüh­rungsverordnung und des Runderlasses des Reichs- ministers der Finanzen vom 7.12.1936 S. 2233 115 III sind bis spätestens 15. Februar 1937 einzu­senden:

1. von den Arbeitgebern:

a) für die am 31. Dezember 1936 bei ihnen be­schäftigten Arbeitnehmer Lohnsteuerbescheini­gungen auf der zweiten Seite der Steuerkarte 1936 an das Finanzamt, in dessen Bezirk die Steuerkarte 1937 ausgeschrieben worden ist;

b) für die im Kalenderjahr 1936 beschäftigten Arbeitnehmer, deren Steuerkarte 1936 dem Arbeitgeber nicht vorgelegen hat, und für die vor dem 31. Dezember 1936 ausgeschiedenen Arbeitnehmer, bei denen die Lohnsteuerbeschei­nigung auf Seite 2 der Steuerkarte 1936 beim Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis ver­sehentlich nicht ausgestellt worden ist, Lohn- sieuer-lleberweifungsblätter an das Finanzamt der Betriebsstätte. Vordrucke zum Lohnsteuer- Ueberweisungsblatt sind anfangs Januar 1937 bei dem Finanzamt kostenlos erhältlich.

Der Arbeitgeber hat die in den Lohnsteuer­belegen geforderten Angaben, und zwar für die ganze Dauer der Beschäftigung im Ka­lenderjahr 1936, stets zu machen, wenn in dieser Zeit Lohnsteuer einbehalten worden ist oder wenn in dieser Zeit der Arbeitslohn während der ganzen Dauer der Beschäftigung oder eines Teils derselben den Betrag von RM. 18, wöchentlich (RM. 78, monatlich) überstiegen hat.

Als Lohnsteuer gelten nicht die vom Arbeits­lohn einbehaltene Büraersteuer und die viel­fach im Wege des Lohnabzugs geleisteten Spenden für wohltätige Zwecke (z. B. für das Winterhilfswerk). Diese Beträge sind in die Lohnsteuerbelege nicht aufzunehmen. Als Ar­beitslohn gilt der Arbeitslohn vor Abzug der genannten Beträge.

Lohnsteuerbescheinigungen (Steuerkarten) und Lohnsteuer-Ueberweisungsblätter sind ge­trennt nach Gemeinden und innerhalb her Ge­meinden der Buchstabensolge nach geordnet einzusenden.

2. von den Arbeitnehmern, die am 31.12.1936 in keinem Dienstverhältnis stehen, die in ihrem Be­sitz befindliche Steuerkarle 1936 an das Finanz­amt, in dessen Bezirk der Arbeitnehmer am 10.10.1936 seinen Wohnsitz hatte. Dabei ist die Wohnung am 10.10.1936 sowie auf der zweiten Seite der Steuerkarte 1936 die Nummer der Steuerkarte 1937 und die Gemeindebehörde, die diese ausgestellt hat, anzugeben. ,

II. Nach § 48 der Lohnsteuerdurchführunasverord- nung hat der Arbeitgeber ohne besondere Aufforde­rung für diejenigen seiner Arbeitnehmer, deren Ar­beitslohn im Kalenderjahr 1936 den Betrag von RM. 8400, überstiegen hat, besondere Lohnzettel auszuschreiben und bis zum 31. Januar 1937 an das für den Arbeitnehmer nach seinem Wohnsitz zustän-

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Karl Krombach

Am 28. Dezember verstarb nach einem arbeitsreichen Leben unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Schwager und Onkel

Herr Philipp Krombach

Veteran von 1870/71

nach kurzer Krankheit im Alter von 89 Jahren.

Krofdorf, Gelsenkirchen, Barmen, den 29. Dezember 1936

0.40

be-

0.75 1.40

Apfelwein

Liter o. Gl.

Rotwein Liter o. Gl. in Flaschen

Rleine'lhueigen im Gießener Anzeiger werden von Tauienbea beachtet und geleieu.

Einheitswert (1. 1. 35) 16 700 RM.

In dem Anwesen wird eine Gastwirtschaft trieben.

Gießen, den 24. November 1936.

Im Auftrag des Amtsgerichts Gießen: Karle, Ortsgerichtsvorsteher.

Heinrich Kalbfleisch

Liebigstraße 66 Telefon.3685

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dige Finanzamt einzusenden. Bei Arbeitnehmern, die nur während eines Teiles des Kalenderjahres 1936 beschäftigt waren, ist für die Frage, ob der Arbeits­lohn RM. 8400, im Kalenderjahr 1936 überstiegen l)at, von dem Arbeitslohn auszugehen, der sich bei Umrechnung auf einen vollen Jahresbetrag ergibt. Die Lohnzettel können an die dritte Seite der Steuer­karte 1936 angeklebt werden. In diesem Falle er­übrigt sich die Ausschreibung der Lohnsteuerbescheini­gung auf Seite 2 der Steuerkarte oder des Lohn- steuer-Ueberweisungsblattes. Vordrucke zu Lohn­zetteln werden den Arbeitgebern auf Antrag vom Finanzamt kostenlos geliefert. 8532D

Nähere Auskunft erteilt die Lohnsteuerstelle des zuständigen Finanzamts.

Am 28. Dezember 1936.

Die Finanzämter der Provinz Oberhessen: Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Grünberg, Hungen, Lauterbach, Nidda und Schotten.

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Am Montag, dem 4. Januar 1937, wird im Amts­gerichtsgebäude in Gießen, Zimmer 204, vormittags 9 Uhr, das im Grundbuch auf den Namen des Hans hemstege in Gießen eingetragene, durch rechtskräf­tigen Zuschlagsbeschluß vom 11.5. 1936 dem Josef Käst in Frankfurt a. M., Auf der Platte 4, zuge­schlagene Grundstück versteigert: 8060D

Grundbuch für Gießen, Band 3, Blatt 149 Flur I, Nr. 1291, Hofreite in der Zozelsgasse (Damm­straße 29), 216 qm,

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Die Beerdigung findet statt: Donnerstag, den 31. Dezember, nach­mittags 2 Uhr, in Krofdorf.

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Heute nachmittag 41/» Uhr entschlief sanft meine herzensgute Frau, unsere treusorgende Mutter

Auguste Büttner

geb. Henrich

In tiefer Trauer:

Friedrich Büttner

Gusti Bechstein, geb. Büttner Bertel Büttner

Gießen, den 29. Dezember 1936.

Die Trauerfeier findet Donnerstag, den 31. Dezember, vormittags 10.30 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. ___________________________________________________________________05915

Für die liebevolle Pflege während der Krankheit und die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hin­scheiden unserer lieben

Emmy

sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers und die vielen Kranz- und Blumenspenden sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.

Familie Franz Ellermeier

Gießen, den 29. Dezember 1936.

05892

Oberheffen

Landkreis Gießen.

9. A.-Sport

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»sm 2. und 3. Januar 1937 marschieren und kämpfen SM., SS. und TISfifL im Dienste des IVHD. gegen die TL o f des Dinkers.

Nundfunkprogramm.

Freilag, 1. Januar.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.05: Gymnastik. 8.45: Orgel­choräle. 9: Evangelische Morgenfeier. 9.45: Neu­jahrsbriefe berühmter Deutscher. 10: Auflagesen­dung. 10.30: Chorgesang. 11.15: Ein neues Jahr hebt an. Eine Funkjolge 12: Musik am Mittag. 14: Kinderfunk.Prost Neujahr!" Ein lustiges Kasperlstück von Adolf Frey. 14.45: Das Mikro­phon unterwegs. 15: Die Kapelle Hauck spielt auf. 16: Musik aus Dresden. 18: Wir wünschen dem Herrn ein vergoldeten Tisch, auf allen vier Ecken ein gebratenen Fisch! Ausländsdeutsche Neujahrs­lieder und Bräuche. 18.30: Kammermusik. 19: Das alte Jahr vergangen ist. Alte alemannische Bräuche und Lieder zu Neujahr. 19.50 Sportbericht. 20: Großes Konzert. Deutsche romantische Musik. 22: Nachrichten.

Teil wurde mit der Aufführung eines Heimat- und eines Lustspiels ausgefüllt.

Kreis Friedberg.

Münzenberg, 29. Dez. Dieser Tage wurde der hiesigen Hebamme Frau Elise Wend von der Reichsfachschaft Deutscher Hebammen" die silberne Verdienstbrosche für ihre 25jährige Arbeit im Dienste von Mutter und Kind über­mittelt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag hielt der hiesige Turnverein im SaalZum Löwen" sein Winteroergnügen ab, das nach einer Ansprache des Vereinsdietwartes Werner Weiß die Auffüh­rung zweier Theaterstücke, sowie eine Reihe von Gesangsvorträgen brachte. Eine Riege der Jugend­abteilung bot unter Leitung des Turnwartes R u p- p e l Hebungen am Barren. Die Darbietungen wur­den dankbar ausgenommen.

Kreis Schotten.

# Groß-Eichen, 30. Dez. Am heutigen Tage feiert unser ältester Einwohner Zimmermann Hein­rich Peter II. seinen 92. Geburtstag. Trotz diesem hohen Alter ist der Jubilar noch sehr gesund. Ebenso ist es mit seinen beiden Brüdern. Zimmer­mann Georg Peter III. zählt 80 Jahre und Land­wirt Konrad Peter 77 Jahre, das sind zusammen 249 Jahre.

LeWalhletik der Epv.lSOv im Jahre 1936

Zahlreiche Erfolge. - Hervorragender Leistungsdurchschnitt.

Jetzt, wo das Jahr 1936 zu Ende geht, soll kurz aufgezeigt werden, welches die Tätigkeit der Leicht­athletik-Abteilung der Spielvereinigung 1900 darin war. Ganz allgemein kann festgestellt werden, daß von den 1900ern, wie in den vergangenen Jahren, so auch in der verflossenen Saison intensive leicht­athletische Arbeit geleistet wurde. Es konnten ins­gesamt 24 Veranstaltungen beschickt werden, davon wurden auf eigenem Platz ausgerichtet neun, näm­lich die Gaujugendmeisterschaften, die Kreismeister­schaften für Männer und Frauen, die Gauwald­laufmeisterschaft, die Kreisgeländelaufstaffeln sowie drei Versuche um die Deutsche Vereinsmeisterschaft.

Ohne Einbeziehung der Ergebnisse in den Kämpfen um die Deutsche Vereinsmeisterschaft wurden insgesamt 180 Siege errungen und zwar 74 erste, 61 zweite und 43 dritte.

Auf die Pflege des Mannschaftskampfes, der nun in der Form der Deutschen Vereinsmeisterschaft ein festes Gefüge erhalten hat, wurde besonders Wert gelegt und eine aktive, eine Jugend- und eine Frauenmannschaft konnten in Wettbewerb treten. Die errungenen Punktzahlen brachten die 1900er in die Spitzengruppe der Vereine des Gaues Hessen.

Als außerordentlicher Erfolg ist die Placierung der Aktiven innerhalb des gesamten Reiches zu werten: Nach der kürzlich erschienenen amtlichen Veröffentlichung stehen die Spieloereinigungsleute von über 600 in der Klasse B gestarteten Vereinen an 25. Stelle. Daß dabei die Förderung der Spitzenkönner nicht außer acht gelassen wurde, er­hellt aus den in den einzelnen leichtathletischen Disziplinen von den Blauweißen erzielten Leistungen.

Obenan steht wieder Arthur Kilo. Er konnte nicht nur die Gaumeisterschaft im Diskuswerfen er­folgreich verteidigen (zum sechstenmal in ununter»

> Wieseck, 29. Dez. Die Gottesdienste x* trffen Feiertag wurden durch die auch zahlen- Mia recht erstarkte Chorschule unter Leitung des )rpniften Lehrer Schneider und der am zwei­en durch den GesangoeremEintracht unter Lei- ufa seines Dirigenten Leid verschönt. Am Abend es dritten Feiertags, der seit 1771 hier nicht mehr irolid) begangen wird, war im Dereinssaal bei Mtim die Christfeier der Evangelischen 7 ra u e n h i l fe. In seiner Weihnachtsansprache inirrstrich Dekan Sattler dabei den Dank an >er Führer. In Lied und Wort (Deklamationen >m Kindern), Sang und Klang (am Klavier Erna ) Em alt)) kam der reiche Inhalt des Festes zum »lu.idruck. Eine geborene Steinbacherin, Frau Lina Z tm, geb. Roth, die mit dem Leiter der Frauen- jiii, Dekan Sattler, an diesem Tage als Mit- ieg7ünderin beim Jubiläum der Frauenhilfe in Ztlinbach war, erzählte anschaulich von der dorti-

krels Alsfeld.

4- Nieder-Ohmen, 29. Dez. Der hiesige Sportverein veranstaltete im Saale von Zie­genhain einen Theaterabend. Die Aufführung wurde von den Mitgliedern bestritten. Die Darstel­ler ernteten starken Beifall.

und Elfen, gegeben von der Jugend und ein kleines Lustspiel, dargestellt von älteren Mitgliedern des Greins vervollständigten die Darbietungen, die

Beifall ausgenommen wurden. Am Sonntag nad) Weihnachten hielt der Gesangverein "S ä n a e r k r a n z" einen Familienabend im Saale "Zum Rappen" ab. Eine Ansprache des Dereins- fuhrers, Spenglermeister Fr. Schröder, verschie­dene Chöre unter der Stabführung des Chorleiters Konrad Nicolai (Großen-Buseck) und zwei Hei» nere Theaterstücke bildeten die Darbietungen des Abends. Außerdem fand noch eine Verlosung statt. , ^Ettingshausen, 28. Dez. Gestern abend fand die Generalversammlung des Obstbauver­eins statt. Der Führer des Bezirks-Obstbau-Der- bandes Bopp, der an der Versammlung teilnahm, sprach über neue Bestrebungen im Obstbau und in der Obstoerwertung und betonte, daß wir uns, wenn wir uns mit allen Kräften für die Förderung des deutschen Obstbaues einsetzen, mithelfen am Aufbauwerk des Führers. Bezirks-Schriftführer Müller (Bellersheim), der Fachmann in der Obstbaumzucht ist, referierte über die Anpflanzung von Bäumen, über Schädlingsbekämpfung und über die Behandlung des Obstes. Dann begann der ge­schäftliche Teil der Versammlung. Die Rechnung wurde geprüft und dem Rechner Entlastung erteilt. Dann wurde Ludwig O p p e r III. zum neuen Ver­einsführer auf Vorschlag des Ortsbauernführers bestimmt und vom anwesenden Bezirks-Verbands- führer bestätigt. Am Schlüsse des geschäftlichen Tei­les überreichte Kamerad I o x dem Grünoer und seitherigen Führer des Vereins Pg. Simon, der nach Steinbach übersiedelt, drei Bücher als Dank für feine Arbeit im Obstbauverein. Bei der Ver­losung erhielt jedes Mitglied einen wertvollen Ge­winn.

k. Hungen, 28. Dez. Am zweiten Weihnachts­feiertage hielten die beiden hiesigen Gesang­vereineLiederkranz" undEintracht" ihre Weihnachtsfeiern ab. Der GesangvereinLie­de r k r a n z" vereinte seine Mitglieder im Saale desDarmstädter Hofes". Der stellvertretende Der- einsführer Karl Bender begrüßte die Gäste. Un­ter der Stabführung des Chorleiters Lenz brachte der Verein weihnachtliche und volkstümliche Chöre zu Gehör. Reicher Dank belohnte Sänger und Di­rigenten. Zur Bereicherung wurden noch zwei Theaterstücke aufgeführt. Verlosung und Tanz be­endeten die wohlgelungene Veranstaltung. Der GesangvereinEintracht" veranstaltete seine Abendunterhaltung in Verbindung mit seiner 100. Stiftungsfeier im Saale des GasthausesZur Traube". Der erste Teil des Abends stand im Zei­chen dieses festlichen Anlasses. Unter seinem Chor­leiter Heinrich Dietrich (Gießen) hatte der Ver­ein zu der würdigen Ausgestaltung Frl. Hedwig Ranft (Sopran), Erwin Tank (Bariton) und Frau I. Heermann (am Klavier) aus Gießen verpflichtet. Nach der Begrüßungsansprache des Dereinsführers L. K a m b e i tz, in deren Mittel­punkt die Ehrung eines Sängers derEintracht", W. S t ü h l e r, der für 40jährige Sangestätigkeit mit der silbernen Sängernadel ausgezeichnet wurde, stand, brachte der Verein in dem musikalischen Teil unter der Stabführung seines Chorleiters Dietrich Chorwerke von Schubert, Weber, Lachner und volkstümliche Chorlieder zu Gehör. Frl. Ranft, Erwin Tank und Hch. Dietrich füllten in abwechse­lungsreicher Folge mit den verschiedensten Solo­partien unter der Klavierbegleitung von Frau Heer­mann den ersten Teil des Abends aus. Der zweite

gcr Feier. Eine Verlosung ließ die Teilnehmer viel Wne und nützliche Sachen mit nach Hause nehmen. Di: Versammlung wurde auch daran erinnert, daß btt hiesige Frauenhilfe am 10. Februar nächsten Haires 15 Jahre besteht.

(5 Weickartshain, 29. Dez. Gegenwärtig Md in unserem Dorf das Ortsnetz der Licht- le tung umgebaut. Die Dachständer werden teil» Mse erneuert und zum Teil verstärkt. Von den ©neunen werden die Ständer entfernt und auf bit Wohnhäuser verlegt. Bei dieser Neugestaltung jin) die Bewohner der Seenbrücke auch berücksichtigt wlrden, indem vier' neue Straßenlampen einge­baut worden sind.

^Beuern, 29. Dez. Nachdem die Bevölkerung bteits vor einiger Zeit mit den Richtlinien für den Listschutz vertraut gemacht worden war, fand getern abenb die erste Verdunkelungs- ülung in unserem Orte statt. Dabei konnte fest- gelellt werden, daß die Einwohnerschaft die Be- bentung des Luftschutzes voll erkannt hat, denn bis air wenige Ausnahmen waren die Häuser vor- fcfristsmäßig verdunkelt. Die SA. hatte sich in den Denst der Sache gestellt und an den Ortsausgängen di: Kraftfahrzeugführer auf die Hebung aufmerk- fan gemacht. Nach der Hebung versammelten sich ole Hauswarte in der Schule, wo Ortswart Lehrer Müller noch auf verschiedene Bestimmungen des Luftschutzes hinwies.

1+ Grünberg, 29. Dez. An den Weihnachts- fesrtagen fanden hier zwei Vereinsveranstaltungen ftitt. Am zweüen Feiertage hielt der T u r n v e r - ein, einem alten Brauche folgend, fein Winterfest in der Turnhalle ab, das sich eines zahlreichen A suches erfreute. Die turnerischen Darbietungen dir einzelnen Abteilungen, wobei die 5- bis 10jäh- ri$en Schülerinnen mit leichten Bodenübungen und ehern Ringelreihen den Anfang machten, brachten g-eiübungen der Jugendfurner und der Turne- Timen, Kugelgymnastik der Turner, einen Flaggen- rt gen der Turnerinnen und als Abschluß Barren- Lungen der aktiven Turner. Ein Märchenspiel mit eiigelegten Reigen von Zwergen, Feuerkobolden

brochener Folge!), sondern erwies sich auch in den Repräsentativkämpfen mit anderen Gauen als eine Hauptstütze der hessischen Mannschaft. Mit der Weite von 43,04 Meter rangiert der 1900er an 22. (Stelle im Reich und erhält somit die Bestennadel des Fachamtes Leichtathletik im Reichsbund für Leibes­übungen.

Ein äußerst talentierter Mann stand auch in dem Junior Rudolph zur Verfügung. Er leistete außer in den Sprintstrecken und im Weitsprung besonders im Hochsprung Ausgezeichnetes. Mit 1,77 Meter setzte er sich an die Spitze der Hoch­springer des gesamten Gaues XII. Nicht minder erfreulich war das Debüt des jungen K l e e m a n n, der bei weiterhin guter Entwicklung würdig an die Langstreckenerfolge eines Gerhardt und Schaaf an» schließen dürfte. Seine 3000-Meter-Zeit von 9:12,4 Minuten liegt' bereits auf dieser Höhe.

Zuverlässig wie alle Jahre waren wieder Bep­pe r l i n g und Peters. Letzterer erzielte sogar mit 4:14,1 Minuten über 1500 Meter beim Gau­kampf gegen Westfalen seine persönliche Bestzeit. Heber die kurze Hürdenstrecke war Herrmann zweimal in der Gaumannschaft aufgestellt. Die diesjährige Bestzeit von 16,8 Sekunden müßte er zukünftig leicht unterbieten können. In den Kurz­strecken versuchte sich Dr. W. Müller wieder einmal, hatte aber das Pech, nach seinem ersten Sieg (100 Meter in 11,3 Sekunden) bereits wieder durch eine alte Verletzung zum Aussetzen verurteilt zu sein.

Gute Fortschritte wurden wieder bei der Jugendableilung

gemacht. Erfreulich war vor allen Dingen auch hier wieder das gute Leistungsniveau. Das spiegelt sich in einem gleich zu Saisonbeginn im Marburger

P putzt Herdplatten, Messer, Aluminium