Ausgabe 
30.11.1936
 
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verständlich schon an jedem ersten grünen Blätt­chen eine Wertbestimmung des Keimenden vor­nehmen zu können. In 50 Jahren, wenn einige Generationen völlig im Nationalsozialismus aus­gewachsen sind, dann wird das zweifellos leichter fein, und dann wird man sich vielleicht mit dieser Frage erneut beschäftigen können.

Ein Hauptgrundzug des Nationalsozialismus ist

seine Ehrfurcht vor dem Schöpfer und dem Schöpferischen. Das gilt nicht nur für den Welten­schöpfer, sondern für alles Positive, für jedes gute Wollen und jede Leistung, fei sie auch noch so un­vollkommen. Und so ist die heutige Entscheidung eine logische Folgerung aus der Durchsetzung der nationalsozialistischen Idee, die einmal gezogen werden mußte.

Achierlum muß an einen Auftrag gebunden sein.

Man wird vielleicht fragen, wie denn nun in Zukunft eine Besprechung künstlerischer Leistungen aussehen solle, denn selbst eine Würdigung schließt schon eine gewisse Wertung ein. Ich verkenne nicht, daß eine Begriffsunterscheidung h i e r schwieriger als anderswo ist; denn wir wollen nicht den Schritt, von der Kritik zur reinen Reportage tun, die z. B. das rein Aeußerliche einer Theatervorstellung wiedergibt, ohne Dichter, Dich­tung und Darsteller zu nennen. Dichter, Darsteller und Musiker wären dabei die ersten, die dagegen Sturm laufen würden. Ihnen ist es vielfach lieber, schlecht kritisiert und genannt als gar nicht kritisiert und nicht genannt zu werden. Es ist auch klar, daß der Beifall, den z. B. ein Theaterstück findet, noch fein Beweis für die Qualität des Werkes ist.

Aber halten Sie sich einmal etwas anderes vor Augen: Wem ist es nicht schon so gegangen, daß er verärgert ein Buch aus der Hand legte, es nach zwei Jahren wieder las und nun plötzlich Werte entdeckte, die er vorher nicht erkannt hatte. Wer hat nicht schon ein Drama abgelehnt, das ihn nach Jahren plötzlich ungemein zu fesseln begann, und wer hörte nicht schon einen Chor, der ihm nur beim ersten Hören fremd dünkte und nach längerer Zeit plötzlich verwandte Seiten ankündigen ließ. Vergegenwärtigen Sie sich, in welchem Maße oft große Schöpfungen der Dichtung oder der Musik vom Publikum und von der Kritikerschaft abgelehnt worden sind und wie die gleichen Kritiker sich schon nach fünf Jahren beschämt berichtigen mußten, weil das Kunstwerk Recht behalten hatte.

Die neue Form der Besprechung.

Wir wollen den Kunstschriftleiter im national­sozialistischen Staat einer solchen Möglichkeit nicht aussetzen. Und darum haben wir die neuen Grundsätze für d ie Kunstbetrachtung aufgestellt. Sie soll alles enthalten, was zu sagen ist, aber sie soll nicht richten. Für die Beurtei­lung eines Kunstwerkes kann im nationalsozialisti­schen Staat' nur die nationalsozialistische Kultur- auffassung maßgebend sein. Nur Partei und Staat sind in der Lage, aus dieser nationalsozialistischen Kunstauffassung heraus Werte zu bestimmen. Ist eine Wertbestimmung durch diejenigen, die einen Auftyag zum Richtertum haben, gegeben, dann selbstverständlich steht es dem Kunstschriftleiter frei, mit diesem Wert zu messen. Das wird aber immer nur von Fall zu Fall geschehen können. Jedes Neue braucht seine Zeit, um sich zu entwickeln. Und so wirb auch die neue Form der Besprechung sich aus der Praxis langsam entwickeln. Partei und Staat werden dem Kunstschriftleiter dabei in jeder Be­ziehung helfen und ihre schützende Hand über ihn halten. Und wir wollen hier nicht verkennen, daß es auch schon heute eine Anzahl von Männern gibt, die nur noch die herkömmliche Bezeichnung Kritiker" als Amtsbezeichnung tragen, die aber bereits innerlich und äußerlich nach nationalsozia­listischen Grundsätzen sich ausgerichtet haben, nie­mals auf dem Richterstuhl saßen, sondern ihre Ar­beit als Dien st am Volk und D i e n ft an der Kunst versahen, so wie jede Arbeit in Deutsch­land Dienst am Volk und Dienst an der Sache sein soll. Diese gilt es in Schutz zu nehmen und sie vor unberechtigten Angriffen zu bewahren, die ihnen Lust, Mut und Kraft zur Weiterarbeit nehmen müßten.

Der Kunstschriftleiter ist gerade für den natio­nalsozialistischen Staat eine dringende Notwendig­keit, denn wie niemals zuvor ist heute die Presse Mittler zwischen Volk und Führung, Dolkspresse und nicht mehr Presse einer Richtung ober ano­nymer Kräfte. Und genau so ist heute die Kunst nicht mehr Angelegenheit einer kaufkräftigen Schicht, nicht eine Ware, wie sie ein Siegfried Jacobsohn zu bezeichnen wagte, sondern wertvollstes Gut der Nation, das allen gehört. So ist das Amt des Kunstschriftleiters, wie es der Präsident der Reichskulturkammer, Reichsminister Dr. Goeb­bels, in feinen Richtlinien Umrissen hat, eine Gemeinschaftsaufgabe von höchster Verantwortlich­keit, denn in die Hand des Kunstschriftleiters ist es gelegt, Mittler auch zwischen Kunst und Volk zu sein und der Kunst und dem Volke zu

dienen. Hoffen wir, daß dieser Dienst für die Kunst und das Volk reiche Früchte trägt. Dann wird man den heutigen Tag als den Tag einer geistigen Wende auf diesem Gebiet für immer im Gedächtnis behalten."

Die Reichskultursenatoren folgten dem Vortrag mit gespannter Aufmerksamkeit. Wie immer fand dann eine eingehende Aussprache über das be­handelte Problem statt, aus der sich zahlreiche wert­volle Anregungen ergaben. Reichsminister Dr. Goebbels nahm dabei Gelegenheit, zu allen wesentlichen Fragen sofort Stellung zu nehmen. An der Aussprache beteiligten sich u. a. der Präsident der Reichsmusikkammer Generalmusikdirektor Prof. Der. Peter R a a b e, der Präsident der Reichstheater- der Reichsmusikkammer, Generalmusikdirektor Dr. Peter Raabe, der Präsident der Reichstheater­kammer und Reichsdramatura Dr. Schlösser, der Generalintendant des Deutschen Nationaltheaters in Weimar, Staatsrat Dr. Ziegler, der den Dank aller Kunstschaffenden an den Minister für sein Eingreifen auf dem Gebiete der Kritik zum Ausdruck brachte, der Präsidialrat der Reichsmusik­kammer und Komponist Professor Dr. Graener, der Direktor der Berliner Musikhochschule Professor Dr. Stein, der Regierende Bürgermeister K r o g- mann» Hamburg, der Leiter des deutschen Buch­handels, Derlagsdirektor Baur, von den Dich­tern der Staatspreisträger Richard Euringer und mehrfacher Preisträger Friedrich B e t h g e, so­dann Oberbürgermeister Z o e r n e r - Dresden, Ge­heimrat Heide, Präsidialrat der Reichspressekam­mer Dr. Richter.

üetdwmffer Dr. Goebbels nahm dann noch einmal zu den schwebenden Fra­gen des Kulturlebens Stellung. Dr. Goebbels gab noch einmal eine Begründung seiner Verordnung über das Verbot der Kunstkritik:Die Kritik war reformbedürftig, und sie wird nun a u f eine neue Basis gestellt. Sie soll in ihrer ganzen Form, in ihrem ganzen Charakter und in ihrer ganzen Wesensart der geistigen Struk­tur des heutigen deutschen Lebens an­gepaßt werden." Dr. Goebbels wandte sich noch besonders dem Problem des Standesdünkels zu. Er bekannte sich erneut zu dem Grundsatz, daß man in einem dramatischen Geschehen stets das Gute mit dem Bösen konfrontieren müsse, damit das Gute in Aktion treten, das Heroische mit dem Feigen, damit das Heroische handeln könne. Ader auch die bösen, feigen,, hinterlistigen, dummen und albernen Menschen seien Menschen von Fleisch und Blut und daher eben nicht ohne i h u Milieu, d. h. ihre Berufs- und Charaktereigenschaften vorstellbar. Da es nun ein­mal diesen und einmal jenen treffe, den Bauern und Arbeiter, den Angestellten und Kaufmann, brauche sich niemand beleidigt zu fühlen, denn das gleiche sich im Laufe des Jahres ungefähr wie­der aus. Man müsse der Kunst in diesen Dingen ihren freien Lauf lassen, denn sie sei oft eine Art von Zeitkritik gewesen.

21iit stärkstem Nachdruck unterstrich Reichsmini­ster Dr. Goebbels die Erkenntnis:Das deut­sche Volk ist das Ergebnis seiner Geschichte!" Er wandte sich dagegen, daß gewisse kreise die deutsche Geschichte nach ihrem Belieben einteilen und sie teils für deutsch, teils für undeutsch erklären.Wenn wir nicht wollen, daß wir anderen alten Völ­kern gegenüber als historische Parvenüs gel­ten, müssen wir unsere gesamte deut­sche Geschichte als ein einheitliches Ganzes auffaffen und uns ihrer bemächtigen. Wer will sich etwa anmahen, über die Motive großer deutscher Männer der Vergangenheit zu entscheiden? Wir haben die glanzvollste Ge­schichte", so rief Dr. Goebbels aus,und dürfen nicht zulassen, daß dieses kostbare Erbe leicht­sinnig zerstört wird!" (Stürmischer Beifall.) Dr. Goebbels behandelte sodann die Frage der

Organisation der Künstler. In eindring­lichen Worten ersuchte er die Präsidenten der Ein- zclkammern, ihr besonderes Augenmerk der sozia­len Betreuung der schaffenden Künstler zuzu­wenden und ermahnte die Kunstschaffenden, über allen kleinen Tagesfragen stets das größere Ideale zu sehen und zu verfechten.Ich wünsche, daß aus diesem Kreise eine neue Vorstel - lung vom deutschen Künstler auch in Ihre Gefolgschaft hineingetragen wird, vom deut- chen Künstler als einem modernen u n d a u s - geschlossenen Menschen, der mit offenen, klaren Augen das Leben sieht und es kraft seiner großen Phantasie und starken Initiative künstlerisch zu gestalten versucht. Wenn uns das gelingt, ist das nicht nur eine Umformung der Dinge, sondern eine Umformung der Menschen." .

In seinen Schlußworten gedachte Reichsmimster Dr. Goebbels des Führers.Wir haben das große Glück, als Führer der Nation einen Mann zu besitzen, von dem wir wissen, daß er aufgeschlossen ist ür die Künste wie wohl kein anderes Staatsober­haupt, daß er ein offenes Herz für ine Bedürfnisse der Künstler hat und sich verantwortungsbewußt mit ihren Fragen und Problemen auseinandersetzt, o daß man sagen muß: Es gibt für den Künstler keine glücklichere Zeit als die heu­tige in Deutschland. (Stürmischer Beifall.)

Die großen Genies der neuen Zelt sind noch nicht da, aber sie werden einmal k o m m m e n. Vielleicht marschieren sie schon irgen- wo in den Reihen unserer Hitlerjugend oder des Arbeitsdienstes. Vielleicht werden sie eines Tages anfangen zu fingen und zu dichten; dann wird die große Erfüllung kommen. Glücklich der, der der Stunde teilhaftig wird, wenn Gott in unserem Volke das Wort ergreift!"

Neuordnung.

Ministerialrat Berndt hat als stellvertretender Pressechef der Reichsregierung in einer großen und grundlegenden Rede den soeben ergangenen, ein­schneidenden Anordnungen von Reichsminister Dr. Goebbels über die Umstellung der Kunstbe­trachtung und Kunstbewertung eine grundsätzliche Kommentierung und Begründung gegeben. Mini­sterialrat Berndt beleuchtete das schwierige und umfangreiche Problem der Kritik von ihren An­fängen an und verfolgte in großen Zügen die Ent­wicklung des öffentlichen Kunstrichteramtes von der klassischen Zeit bis in die Gegenwart hinein. Die Verfallserscheinungen, die sich aus einer zum Selbst­zweck erhobenen, fast ausschließlich von Juden ver­walteten Kritik ergaben, wurden an besonders markanten Beispielen aufgemiefen. Aber auch mit der Beseitigung solcher Verfallserscheinungen und ihrer intellektuellen Urheber nach dem Jahre 1933 haben sich schwerwiegende Mißstände herausgestellt, die dem verantwortlichen Ministerium Anlaß gaben, mit der bereits mitgeteilten Anordnung die ge­samte öffentliche Krittk auf eine neue Grundlage zu stellen, d. h. die Kritik in eine Betrachtung oder Würdigung umzubilden, deren vornehmste Aufgabe es sein wird, das Volk aufklärend, anregend, be­geisternd an das Kunstwerk heranzuführen. Das Amt des Kunstschriftleiters, der den Kritiker alten Stiles ablösen wird, ist zusammenzufassen in der Verpflichtung, Mittler zu sein zwischen Schaffenden und Ausnehmenden, zwischen Kunst und Volk. Diese grundsätzliche Neuordnung wird sich nicht von heute auf morgen vollziehen lassen. Es werden Ausfüh­rungsbestimmungen für eine Regelung der Frage in ihren Einzelheiten ergehen, und vor allem wird sich im Laufe der nächsten Zeit von selbst ein neuer Stil der öffentlichen Erörterung aller künstlerischen Angelegenheiten herausbilden müssen. hth.

Tschiangkaischek zum deutsch­japanischen Abkommen.

Nanking, 29. Nov. (DNB.) Bei einer Gedenk­feier für Sunyatsen hielt Marschall Tschiang­kaischek eine Rede, in der er auch auf das deutsch-japanische Abkommen gegen d i e Komintern zu sprechen kam. Daß diesem Vertrage nur der Grundsatz einer gemeinsamen Abwehr der kommunistischen Gefahr zugrundeliege, werde schon dadurch bewiesen, daß Deutschland die Rücksichten auf feine Freundschaf - ten mit China und anderen Ländern nicht außer Acht lassen könne. Nach seiner Ansicht wür­den durch dieses Abkommen nicht nur keinerlei Veränderungen in den äußeren Beziehun­gen zwischen Deutschland und China eintreten, son­dern es würde auch keinerlei Einfluß auf die Ge­samtlage im Fernen Osten haben.

Die Kommunistenfrage m China fei nur noch insofern erwähnenswert, als die übrig gebliebenen Reste von roten Banditen an d en Sanbesgrengen Unruhe verursachten. Sie teilten nur eine andere Form von Hochverrätern dar, die ausgerottet werden müssen. Aber dies möge durchaus nur als eine innere Frage Chinas angesehen werden.

Radikalsozialisten und Volksfront. Kriegsminister Daladier über den inneren und äußeren Frieden. Paris, 29.Noo. (DNB.) Der Minister für die Landesverteidigung, Daladier, hielt auf einem Festessen eine Rede, in der er u. a. ausführte: Ich, als Vorsitzender der Radikalsozialistischen Partei, gewähre dem Ministerpräsidenten meine volle vorbehaltlose Unterstützung. Wenn die Volksfront eines Tages verfallen sollte, wird das nicht die Schuld der Radikalsozialistischen Partei sein. Sie hat einem Programm zugesttmmt, und sie will die Verwirklichung dieses Programms, aber auch nur dieses Programms. Wir lassen uns durch den Kleinkrieg, der jetzt geführt wird, nicht beeinflussen. Wir verlangen nur, daß d i e unterzeichneten Verpflichtungen e ingel) alten werden. Wir nehmen sämtliche Reformen an, aber unter der Voraussetzung, daß inEhrenRuheundFrieden herrschen. Wir müssen allen Völkern erklären: Dieser Rü­stungswettlauf ist ein Wahnsinn, denn ein neuer Krieg würde zur Vernichtung der Zivi- lisation führen. Wir reichen euch die Hand, aber mir kommen nicht mit gesenktem Haupt. Unser Land muß materiell und moralisch stark sein. Wenn man den Willen Frankreichs schwanken sieht, wenn man glauben kann, daß es eine leichte Beute ist, dann wird der Frieden verloren sein und unser Volk aushören, ein freies Volk zu bleiben.

U geborgen.

Kiel, 28. Nov. (DNB.) Nach planmäßig ver­laufenen Bergungsarbeiten gelang es, d a s ver­unglückte U-BootII1 8" zu heben. Das Unterseeboot wurde nach Abdichtung des Lecks in Kiel eingeschleppt. Die Särge mit den acht Toten waren auf dem FlottenhegleiterF 5" an der Scharnhorstbrücke in Kiel-Wik eingetroffen und wurden von dort in feierlichem Zuge unter ge­dämpftem Trommelwirbel zum Garnisonfriedhof übergeführt. Am Montag, 30. November, 14 Uhr, findet dort die feierliche Beisetzung statt. Die Schiffe der Kriegsmarine werden während der Trauerfeier große Flaggentrauer anlegen.

Wetterbericht

des Relchswetterdiensles. Ausgabeork Jranffurt

Die vom Atlantik ausgehende Wirbeltätigkeit hat sich über das Wochenende erheblich verstärkt. Dabei hat ein zur Zeit über dem Nordmeere liegender Sturmwirbel die Verfrachtung milderer Meeres­luft auf das europäische Festland aufgenommen, die seit heute nacht in Deutschland große Mengen verbreiteter Niederschläge brachten. Sie bestanden anfänglich im Gebirge aus Schnee, sind aber mit fortschreitender Erwärmung in Regen übergegangen. Die mit dieser Entwicklung eingeleitete Unbeständig­keit bleibt vorerst erhalten. Die Temperaturen steigen zunächst noch weiter an.

Aussichten für Dienstag: Veränderlich, doch überwiegend bewölkt und Regenfälle, bei leb­haften westlichen Winden weitere Milderung.

Aussichten f ü r Mittwoch: Bei Luft­zufuhr aus West Fortdauer der unbeständigen, zu Niederschlägen geneigten Witterung, ziemlich mild.

Lufttemperaturen am 29.11.: mittags 2,4 Grad, abends 0,9 Grad; am 30.11.: morgens 3,3 Grad Celsius. Maximum 3,3, Minimum heute nacht 0,3 Grad. Erdtemperaturen in 10 Zentimeter Tiefe. Am 29.11.: abends 0,7 Grad, am 30.11: morgens 0,9 Grad Celsius. Niederschläge 1,7 Millimeter.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. X. 36: 10 000, Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pst mehr. Emzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags

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