Ausgabe 
30.9.1936
 
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[ermann,

Schwurgericht in Gießen

ipper, K.

uae oder Sachverständiger eidlich wurde Dem wngeriagten Die uniequaji werden, erkannt. Ferner wurden I Höhe von sechs Monaten angerechnet.

vernommen zu

gelegt ganze

Schotte ; Widmo

Dom Stöbt. Gas- und Wasserwerk Gießen wird uns geschrieben:

Die Gasgemeinschaft Gießen veranstaltet in 93er- bindung mit dem Stadt. Gaswerk anläßlich der Braunen Messe Deutsche Woche" eine große Sonderwerbung mit gleichzeitiger Aufnahme der in den Haushaltungen im Betrieb befindlichen Gas- gerate. Für die arbeitende Bevölkerung wird ein moderner Gasherd mit drei Kochstellen, Brat- und Backofen zu stark ermäßigtem Preise heraus­gebracht, um jedem Volksgenossen die Möglichkeit der Anschaffung zu ganz kleinen Raten zu ermög­lichen. Um Irrtümern und unbefugten Angeboten und Belästigungen vorzubeugen, sind die Beauf­tragten mit Lichtbildausweisen der Städt. Gas- und Wasserwerke Gießen versehenen und außerdem

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Reichsnährstand

hat sehr stark die Ausstellung beschickt und neiat in mehreren Abteilungen einen Teil seines Arbeits­feldes. Das Hauptgewicht ist wohl auf die b e - rufliche Ausbildung in der ländlichen B e - r u f s s ch u l e gelegt, hier sind die Stoffquellen für den Unterricht aufgeführt, vor allem die Erziehung zur Volksgemeinschaft und bann die Unterweisung in ber Berufsarbeit: die richtiae Bodenbearbeitung, die Dünnung, das Vflanzgut, Viehhaltuna und der landwirtschaftliche Schriftverkehr. In der Abteilung Landwirtschaftsschule sehen wir, was die Mädel und Junaen dort für ihr späteres Leben lernen können. Kampf den Pflanzenschädlingen zeigt die Schau ber Hauptstelle f ü r Pflan­

zenschutz, hier ist u. a. besonderer Wert auf bie Hege von nützlichen Vögeln, eine w Reihe von verschobenen Nistkästen wirb gezeigt, außerdem finb viele Beisipele von Pfanzenkrank- heiten und ihre Verhütung angeführt.

Ueber mancherlei Krankheiten unserer wichtigsten Haustiere unterrichtet sehr anschaulich der

spruch vor Eintritt in die Hauptverhandlung zurüH.

Oberhessen.

Landkreis Gießen

£ W i e s e ck, 30. Sept. Am 1. Oktober kann der I Werkmeister Karl D e ch auf eine 50jährige Tätig^j feit in der Zigarrenbranche zurückblicken. Bereits 1 über 30 Jahre ist er als Werkmeister bei berd Firma Arnolb Mueller tätig.

A Allendorf a. b. Lumda, 29. Sept. Zu der Versteigerung des städtischen Obstes batten fich zahlreiche Steialiebhaber ein­gefunden. Die Versteigerung erstreckt- sich auf . Aepfel und Spätbirnen, Frühbirnen und Zwetschen waren schon am 9. September zur Versteigerung ! gekommen. Trotzdem nur verhältnismäßig wenig Obst znm Au^aebot kam. bewegten sich die Preise | in mäßiger Höhe. Es kosteten gute Tafeläpfel, 1 wie Schöner von Booskop, Goldnarmäne, Lands- | berger Reinette usw. 6 bis 8 RM., Wirtschafts-1 äpfel 2 bis 4 RM. und Birnen 2 bis 3 RM. pro] Zentner. Der Gesamterlös betrug 541 RM.

<£ Reiskirchen, 30. Sept. Der Erlös der hier I eingeladenen Zwetschen war nicht 1500 RM., I sondern 15 000 RM. Gestern überzogen mit lau- i tem Geschrei Schwärme von Schneegänsen in] Südrichtung unseren Ort.

-/- L ich, 29. Sept. Am Donnerstag, 1. Oktober,] können die Eheleute Uhrmacher Friedrich Walz und I Eleonore, geb. Menz, ihre Silberhochzeit be-1 gehen. Das gleiche Fest feiern am Montag, 5. Oktober,] Metzgermeister Karl Christian Raul, und seine Ehe-] frau Mathilde, geb. Oßwald.

öp Lich, 29. Sept. Infolge eines Schlaganfalls I verschied plötzlich und unerwartet der weit über die Grenzen unserer enaeren Heimat hinaus be­kannte frühere Brauereibesitzer Heinrich Heller IV., im Volksmund unter dem NamenEngelwirts Heinrich" bekannt. Unter dem Geleite vieler Freunde J aus nah und fern und feiner Vereinskameraden ] wurde er zu Grabe getragen. Heinrich Heller war der Sohn des um die Jahrhundertwende in unserer Stadt tätigen Bürgermeisters, Metzgers ' und Brauereibesitzers Christian Heller. In seinen jüngeren Jahren nahm er mit großem Interesse an den Ereignissen in unserer Stadt Anteil und arbeitete auch viele Jahre als Stadtratsmitglied an dem Wohl feiner Vaterstadt mit. Nach feinem Da- i ter übernahm er bie GastwirtschaftZum golbenen J Engel" in der Bahnhofstraße und die Brauerei.] Im Jahre 1910 erbaute er sich an dem Nebenbahn-] Hof eine neue Wirtschaft. Die Erzeugnisse feiner;] Brauerei fanden in Gießen und den Nachbarorte; I guten Absatz, bis er später seine Brauerei, die ai; drei Seiten von Jhringschem Brauereibesitztnm eir geschlossen war, an die Firma Jhring-Melchior ver» I kaufte. Mit Herrn Heller, der im 69. Lebensjahr ] verstarb, ist ein treuer Sohn unserer Stadt zu J letzten Ruhe heimgegangen. ]

+ Bellersheim, 29. Sept. Die D b ft d e i 1 fteigerung an der Provinzialstraße BahnhoM Bellersheim nach Trais-Horloff erbrachte anfeHs mesfene Preise. Die Bäume hatten nur mittlereni Behang. Der Korb voll stellte sich auf 12 *" I -

Zm Dienste der Volksgemeinschaft

Sonderschauen des Gemeinnutzes in derBraunen Messe"'.

er Obst K Zwelsche rl, Wirtschaf rl, Tafelobst s - Mark pro

und»

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Daubringen, Alten-Buseck, dazu noch verschiebens Obsthändler, hatten sich eingefunden. Im Verhält­nis zu den Verkäufen an den übrigen Straßen waren die Preise gut. Einzelne Bäume kosteten 512 RM., bei knappem Behang wurden mehrere Bäume zusammen ausgeboten und kamen auf 5 bis 15 RM., fo daß sich der Zentner je nach Sorte bei Wirtschaftsobst auf 4 bis 7 RM. stellte, während die edleren Sorten, wie Winter-Goldparmäne, Schöner von Boskop und Goldrenette von Blen­heim noch besser bezahlt wurden. Den höchsten Preis erbrachte ein älterer Baum, gutbehangen mit Schönem von Boskop, mit 35 RM. Die Birn­bäume an der Straße nach Daubringen, hauptsäch­lich Neue Poiteau, hatten unterschiedlichen Frucht­ansatz und würben zu angemessenen Preisen zuge­schlagen.

** Auszeichnungsfeier des Wester- walbvereins Gießen Die Ortsgruppe Gie­ßen bes Westerwaldvereins hielt wie man uns berichtet am vergangenen Samstag im Katholi­schen Dereinshaus ihre biesjährige Äuszeichnungs- feier ab. Die Kavelle Daubertshäufer er­freute mit guter Musik. Der Ortsgruppenführer Gg. M a b e r nahm bie Auszeichnung ber oerbienten Wanberer vor. Wanberkamerab Lauer aus Her­born überbrachte bie Grüße bes Hauptvorstanbes unb umriß bie Bebeutung ber Wanbersache in unserem Daterlanbe. Für 200 Wanderungen wurde ©g. Mader ausgezeichnet, für 100 Wanderungen Gg. Römer und Willy Gerlach, für 75 Wan­derungen Fr. L e s ch b o r n und Detta Hilgen­berg, für 50 Wanderungen Heinrich Henkel-

Der Angeklagte Bill wurde wegen Meineids, Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung, einer schweren Urkundenfälschung, eines Arrest­bruchs und einer Unterschlagung unter Freisprechung im übrigen zu einer Gesamtzuchthaus st rafe von drei Jahren und sechs Monaten, sowie zu einer Geldstrafe von 200 Mark, hilfsweise zehn Tage Zuchchaus, verurteilt. Auf die Strafe wurde die Untersuchungshaft in Höhe von sechs Monaten angerechnet. Außerdem wurden dem An­geklagten die bürgerlichen Ehrenrechte auf bie Dauer von fünf Jahren aberkannt unb auf bauernde Un­fähigkeit, als Zeuge oder Sachverständiger eidlich

Stand des Tierfeuchen-Jnstituts.

Man kann hier sich Aufklärung über die Verbrei­tung der verschiedensten Seuchen holen, aber auch die' nötigen Schutzmaßnahmen und Dorbeugungs­mittel sind dabei nicht vergessen worden zu erwäh­nen. Interessant sind besonders die Präparate, die in natürlicher Form verschiedene Krankhetten demonstrieren. Das

Institut für Tierzucht

zeigt u. a. die Aufgaben des Kleintierzüchters und bespricht besonders die Milch- und Eierwirtschaft. Hier kann sich die Hausfrau unterrichten, was die Klassifizierung der Eier für einen Grund hat und warum die Eier verschieden gestempelt sind. In der

Abteilung Verkehr und Unterhaltung

hat u. a. auch das Gießener Stadttheater eine große Wand mit einer beachtlichen Schau be­legt. Großaufnahmen zeigen besonders interessante Szenen aus der letzten Spielzeit, dann ist ein Theaterzettel von der Eröffnungsvorstellung im Gießener Stadttheater zu sehen, ferner das Pro­gramm des 25jährigen Bestehens. Was sonst der Theaterbesucher nicht zu sehen bekommt, sind die sogenannten Figurinen, die Kostumentwürfe, nach denen dann die einzelnen Garderoben angefertigt werden, die hier bei dieser Ausstellung besonders reichlich gezeigt werden Auch ein Modell der Dreh­bühne mit dem Bühnenbild der diesjährigen Er­öffnungsvorstellungDonna Diana" ist erstmalig ausgestellt.

Das städtische Verkehrsamt und der Verkehrsverelu haben die Ausstellung benutzt, um den Besuchern einmal etwas aus ihrer Arbeit zu zeigen. Die ver­schiedensten Formen der Werbung werden gezeigt. Ferner sind viele Bilder unb Großaufnahmen aus-- gestellt, bie auswärts auf Ausstellungen für unsere Stabt werben. Auch ist ein großer Staub gezeigt, der die Mannigfaltigkeit unserer Stadt deutlich vor Augen führt. Den Hintergrund dieses Kioskes bil­det eine Nachbildung des analytischen Laboratori­ums von Liebig und mahnt den Besucher, daß Gießen die ßiebigftabt ist, bie heute noch viel von ber Tätigkeit dieses großen Chemikers zeigen kann. Dann zeigen Dilber Gießen als Universitäts- und Garnifonstadt. Eine Derkehrsfpinne zeigt Gießen als Verkehrsmittel- unb Ausgangspunkt zu Reifen unb Wanberungen. Ueber die Entwicklung unb Vergrö­ßerung unserer Stabt in den letzten Jahrzehnten geben einige Pläne Auskunft. Daß bie Werbung des stäbtifchen Verkehrsamtes unb bes Verkehrsver­eins nicht ganz umsonst ist, davon zeugen die bun­ten Tafeln, die bas Anwachsen der Frembenverkehrs- Ziffer unb bie Haupteinzugsgebiete aus bem In- unb Ausland deutlich zeigen. Für den Besuch des Ober- hessischen Museums wirbt eine Ritterrüstung, die in ber Ecke des Standes des Verkehrsamtes aufge­stellt ist .

*

Zum Schluß sei noch auf den herrlichen Ausblick aus den Eckfenstern des Ausstellungscafös auf un­sere Stabt mit bem großartigen Hintergrund von Gleiberg, Vetzberg und Dünsberg aufmerksam ge­macht, ein Ausblick, ber sich besonders reizvoll dann darbietet, wenn in den ersten Abendstunden zarte Nebelschleier im Tale liegen, der Eichgärtenteich wie ein silberner Streif erscheint und hinter den Höhen des Westerwaldes die (Sonne versinkt.

** Zum Kreisbeauftragten für Na­turschutz im Kreise Gießen ist laut Verfü­gung bes Reichsstatthalters in Hessen Lanbes- retzierung vom 21. September ber Stubienrat Hölzelin Gießen bis auf Wiberruf bestellt worben.

** Der e r ft e Frost. Im Verlaufe ber letzten Nacht ist zum erstenmal bie Temperatur unter 0 Grab gesunken. In ben Gärten sind die Dahlien, Kürbisse, Gurken und Bohnen erfroren.

** Ausbruch der R o t l a u f ie u ch e. Die Polizerdirektion Gießen teilt mit, daß in dem Schweinebestand des Max Lettner, Gießen, Wiesecker Weg 40, Schweinerotlauf festgestellt wor­den ist. Gehästsperre ist angeordnet.

** D i e gestrige Ob st Versteigerung an der Provinzial st raße Gießen Lollar und GießenDaubringen war von einer außerordentlich starken Zahl Interessenten besucht. Etwa 200 Steigerer aus Gießen, Wieseck, Lollar,

bem Angeklagten, soweit Verurteilung erfolgte, bie Kosten bes Verfahrens auferlegt.

In ber Begrünbung bes Urteils würbe ausge­führt, baß bas Gericht als erwiesen ansieht, bah ber Angeklagte bie Straftaten begangen hat. Er mürbe in biefem Sinne burch bie Beweisaufnahme einwanbfre, überführt. Freisprechung erfolgte wegen einer einfachen Urkundenfälschung, da sich das Ge­richt in diesem Falle von der Rechtserheblichkeit der fraglichen Urkunde nicht einwandfrei überzeugen konnte. Wegen Betrugs zum Nachteil des Zeugen B. muhte ebenfalls Freisprechung erfolgen. Das Gericht berücksichtigte bei ber Strafzumessung Die erheblichen Vorstrafen bes Angeklagten, sowie bie Tatsache, baß bie bisherigen Strafen nicht ben ge­ringsten Eindruck auf den Angeklagten gemacht hatten. Es mußte deshalb gegen den Angeklagten auf eine exemplarische Strafe erkennen. Nur mit Rücksicht auf das Alter des Angeklagten und dar­auf, daß er, wenn auch erst am Schluffe der Ver­handlung, ein teilweises Geständnis abgelegt hat, wurde dem Angeklagten die Untersuchungshaft in

mann, Emil Bachmann, W. K O. Heidelbach, Lore K o h l, O. .. Holzel, Heinrich Gerlach, M. Horn unb H. © r e g o r i u 5 ; für 25 Wanberungen wurden Anna Römer, Hanna Kohlermann, Anna Hei-, delbach, Marie Lentz, Otto Werner, H. Seitz unb Ph. Manbler geehrt. Die Vereins-< kapelle zeigte ihre Kunst in ber Zupfmuflk. Bolts-,, tänze, ein flott gespieltes Theaterstück, sowie ein Terzett trugen zur weiteren Unterhaltung bei {

** Zwei Werbeveranstaltungen fuoqc; am Dienstag Frau Else Pelz-Langensche i dck aus Kassel burch, bie burch Lichtbilber wesentlich unterstützt würben. Die Werbung hatte ben Zweck, bie sehr zahlreich im Caf6 Leib erschienenen Zuhö­rer mit ber großen AusstellungDeutschlanb , die im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen f stattgefunden hat, bekanntzumachen. Besonders hob die Rednerin hervor, wie sehr diese Ausstellung einen Umriß um alles, was Deutschland war und ist, was Deutschland will und arbeitet, nicht nur bem Auslänber, fonbern auch bem Deutschen bot. , Die Lichtbilder unterstrichen die Ausmaße und diej großartige Architektur der am Funkturm neu er­richteten Gebäude. Die Rednerin zeigte an Hand der Bilder, wie Deutschland in der ersten, der Ehren­halle, durch eine sinnvolle Darstellung Rechenschaft' vor sich selbst ablegt. Die zweite Abteilung zeigte: deutsches Volk und deutsches Land und in lebendig­ster Weise ben deutschen Menschen, seine Land­schaft und sein Brauchtum. In den Vordergrund des Lichtbilderabends stellte die Vortragende die Leistungsschau der deutschen Wirtschaft mit besonder rer Berücksichtigung der Neuerungen für den Haus­halt und für die Unterstützung der Frau im

iiq eine gri Köstlicher Mei kM , Sie flogen feeitig wui beobachtet. - Gestern f Ache» 0 -W groß ' r bie gerann car durchll vielt. Der Z , erbrachte d 1 wie Gol etwa 10 bis l waren ebe 'n bereits o

Durch Strafbefehl des Amtsgerichts Gießen wurde/' der R. K. aus Lang-Göns wegen Körperverletzung bzw. Anstiftung zur Körperverletzung zu einen Geld ft rafe von 50 R M., Hilfsweife zehn £agq Gefängnis, verurteilt. In der auf feinen Einspruch hin anberaumten Hauptverhandlung wurde der An­geklagte durch die Beweisaufnahme einroanbfre^1 überführt. Das Gericht erhöhte daher die im Straf­befehl ausgesprochene Strafe auf 7 0 R M., hist/«, weife 14 Tage Gefängnis, insbesondere deshalb, n J sich der Angeklagte sowohl im Vorverfahren als au^L in der Hauptverhandlung sehr renitent benommen*! hat. K hatte anläßlich einer Schlägerei, bie anp 26. April in Lang-Göns stattfand, einen anbereit aufgefordert bzw. angestiftet, zuzufchlagen.

Der wegen Betrugs durch Strafbefehl zu einer Gefängnisstrafe von einer Woche ver­urteilte K. L. aus Münchholzhausen nahm seinen Ein­

front, Kreisbetriebsgemeinschaftswalter W e h r u m, j übermittelte die Glückwünsche der DAF. Heute, da i t J5 ganze deutsche Volk unter einer Führung um l seinen Wiederaufstieg kämpft, bedürfe es des ge« steigerten Leistungseinsatzes aller, um die Aufgaben der Gegenwart und der Zukunft zu meistern. Die Ehrung nahm ihren Abschluß mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer.

Im zweiten Teil der Veranstaltung schilderte ein i Arbeitskamerad feine Erlebnisse unb EirU)rücke auf bem letzten Reichsparteitag.

Die Gonderzüge des Gaues Heffen- Aastau zum Bückeberg.

NSG. Nach Abschluß ber Meldefrist zur Fahrt zum Bückeberg konnten die endaültigen Zeiten der belben aus dem Gau Hessen-Nassau in das Weser- berglanb fahrenden Sonderzüge festgelegt werden.

Der erste Sonderzug fährt am Samstag, 3. Oft., 15.10 Uhr ab Darmstadt und trifft 23.12 Uhr in Hameln ein; der zweite Sonderzug fährt in Worms um 8.16 Uhr ab unb kommt 19.20 Uhr in Hehlen bei Hameln an.

Ueber bie Zusteigemöglichkeiten zu beiden Son- fceijügen wird noch genauere Mitteilung erfolgen. Alle Teilnehmer find aber schon heute darauf auf­merksam gemacht, daß sich die Versorgung mit aus­reichenden Mundoorräten empfehlen dürfte.

Hesten-Nastaulsche Trachtengruppen auf dem Bückeberg.

Unter ber Leitung von Gg. h e h, Leihgestern.

Auch in biefem Jahre nimmt eine stattliche Trachtengruppe aus unserer Heimat an bem Ernte­dankfest auf dem Bückeberg teil 50 Jungbäuerinnen aus dem Hüttenberg, bem Schlltzerlanb, bem Kreis Biebenkopf unb bem Obenwalb werben fich in ihren herrlichen Trachten auf bem Bückeberg zei­gen. Die Führung ber Gruppen liegt in ben be­währten Händen von Georg Heß, Leihgestern. Die einzelnen Gruppen fahren diesmal getrennt, und zwar in Autobussen, bie auch ßanbarbeiter-llrlauber nach dem Bückeberg bringen. Die Trachtengruppen aus dem Gau Hessen-Nassau treffen sich deshalb erst in Hameln

Die Gruppe unserer heimischen Trachtenträgerin­nen rürtt am Sonntagmorgen bei einer größeren Veranstaltung mit, die auch im Rundfunk Über­tragen wird. Allerdings wirken dabei nicht sämt­liche Trachtengruppen mit, vielmehr hat ein Teil Spalier zu stehen.

Die ßanbarbeiter, bie zusammen mit ben Trach­tengruppen nach bem Bückeberg fahren, werben acht Tage dort bleiben unb von ihrem Stanbquartier aus Ausflüge nach bem Thüringer Wald unter­nehmen. Ein Teil der Trachtengruppen bleibt bei ben ßanbarbeitern, um bort einige Kameradschafts­abende auszugestalten. Die Uebrigen fahren am Montag wieder zurück.

^wei Zuchthäusler eriistoben.

Die Kriminalpolizeistelle Gießen teilt uns mit: Am gestrigen Dienstag gegen 14 Uhr sind zwischen Gambach und Pohl-Göns die nachstehend beschrie­benen Strafgefangenen des Zuchthauses Marien- schloß bei Butzbach von ihrer Außenarbeitsstelle entwichen:

Der Strafgefangene Josef Botzbt, geboren am 19. Dezember 1915 in Kinderbeuern, 1,74 Meter groß, schlanke Gestalt, bunkelblonde Haare, gewöhn­liche Stirn, graue Augen, kleine Nase;

ber Strafgefangene Ernst Gottlieb Traut- mein, geboren am 6. Januar 1912 in Stuttgart- Degerloch, 1,70 Meter groß, blonbe Haare, mittlere Stirn, braune Augen, spitzgebogene Nase, schlanke Gestalt, besonbere Kennzeichen: zwei ©lieber bes linken Ringfingers fehlen.

Angaben über den Aufenthalt der Flüchtlinge ober sonstige Wahrnehmungen, die zu ihrer 9Bieber- ergreifung führen können, werden an bie Kriminal­polizeistelle Gießen, ober an bie nächstgelegene Po­lizei- ober Genbarmeriebienststelle erbeten.

Herabgesetzter Preis die beste

Werbung!

strengstens angewiesen, sich überall sofort damit auszuweifen.

Die Werbung bedeutet Arbeitsbeschaffung für Industrie, Handel und Handwerk. Nähere» ist aus der gestrigen Anzeige ersichtlich.

Wieder 142 Tote.

Der Reichs- und Preußische Verkehrsminister gibt bekannt:

142 Tote. 4184 Verletzte

sind die Opfer des Straßenverkehrs im Deutschen Reich während der vergangenen Woche.

Arn gestrigen Dienstag wurde die Verhandlung gegen den Georg B i i l aus Butzbach fortgesetzt. Der Angeklagte legte zu Beginn der Verhandlung ein teilweises Geständnis ab.

Nach den Plädoyers des Staatsanwalts (Gerichts- assessor Rumpf) und des Verteidiaers (Rechts- anwalt Koehler in Gießen) verkündete das Ge­richt nach fast zweistündiger Beratung das Urteil.

längert. k

** Regimentsappell der kurmärki­schen Dragoner. Das frühere kurmärkische Dragonerregiment Nr. 14 veranstaltet vom 8 bis, 10. Mai 1937 einen Regimentsappell in $r ei- fad) a. Rh., dem Standort seines Ehrenmals. Alle ehemaligen Angehörigen des Regiments werden zwecks Entgegennahme weiterer Mitteilungen ge­beten, ihre genaue Anschrift nebst Angaben des Jahrganges und der Schwadron, in der sie gedient haben, baldigst an Rittmeister a. D. D u e v e l i u s, ; Erfurt, Hohenzollernstraße 16, mitzuteilen.

Amtsgericht Gießen. J

DieBraune Messe Deutsche Woche", die in erster ßinie der Aufgabe dient, der Jndustr-.e, dem Handel, bem Hanbwerk unb bem Gewerbe Sorbe- rung zu sein, wäre nicht vollständig, wenn sie nicht in Ergänzung wirtschaftlicher Belange auch dem Gemeinnutz, wie er von verschiedenen Organisatio­nen getragen wird, gerecht werden wollte. So bringt bie Ausstellung eine Reihe von Schauen jener Organisationen, die mittel- oder unmittelbar dem Gemeinnutz und der.Allgemeinheit zu dienen bestrebt sind. Wir geben im Nachstehenden noch eine Würdigung dieser Sonderschauen: Da zeigt die

RS. - Frauenschaft

in mehreren Ständen ihre verschiedenen Arbeits­gebiete. Wir sahen die Aufgaben des Reichsmütter­dienstes, die Säuglings- und K l e i n k i n d e r- pflege, ferner eine Schau von richtigem und alfchem Spielzeug, Bastelkunste und einige Bei- piele vom Flicken und Nähen. Eine andere Abtei­lung zeigt Volkswirtschaft und Haus­wirtschaft, hier ist anschaulich ausgestellt, was all aus Altem, meistens Abfall, für schöne neue Dinge angefertigt werden können. Auch roirb zum Sammeln von Schrott aufgeforbert, einerlei ob es Blei, Stanniol, Kupfer, Aluminium ober sonst ein cheinbar wertloser Abfall ist, benn bie Altmaterial- oerroertung ist heute ein wichtiger Faktor in unserer Volkswirtschaft. Auch aus bem GebietKampf dem Verderb" ist etwas zu sehen, denn eine Ausstellung von eingemachten Früchten zeigt die vielerlei Verwendungsmöglichkeiten des Obttes und des Gemüses Auch die Grenz- und Auslandstatig- feit der NS.-Frauenschaft ist nicht vergessen. Was unsere Frauen in ihren Frauenschaftsabenden wer­ken, zeigt eine Menge von Trachtenpuppen, die bie Frauen der Wetterau gearbeitet haben.

Ein anderer Stand legt Zeugnis ab von der Arbeit der NSv.

Hier ist es besonders das große Winterhilfs- werk des deutschen Volkes, dann das Hilfs- werkMutter und Kind", bas hier gezeigt wird. Wir sehen Bilder, die NSV.-Schwestern bei ihrer opferbereiten Tätigkeit zeigen, Säuglings- heratung und die Kinderlondverschickung. Andere Bilder zeigen wie die NSV. um die Gesunderhal­tung der Jugend, des kostbaren Schatzes einer Nation, besorgt ist: Zeltlager, Spielen im Freien und endlich Erholungsheime.

Der NSV.-Schau gegenüber hat der Ortsverband Gießen im

Reichskolonlalbund

sehr gut und einfach ausgestellt. Im Mittelpunkt steht ein Modell der Deutschen Schule in Windhuk, ringsum an den Wänden sind Bilder aus unseren früheren Kolonien und auf Tischen Produkte aus den ehemaligen Koloniallcindern zu sehen. Tafeln und Tabellen unterrichten ben Beschauer, wie wert­voll es für einen Staat ist, Kolonien zu besitzen. Auch ber

Kampf gegen ben Verberb.

FWD. Einstellung bes P ost an w ei,- sungs - usw. Verkehrs mit ben Niebe r- P [ a n b e n. Auf Veranlassung der niederländischen Postverwaltung ist der Postanweisungs-, Postaus- i trags-, Nachnahme- und Gebühren-Zettelverkehr nach . und aus den Niederlanden eingestellt worden.

FWD. Kennzeichenderim Güterfern«- verkehrverwendetenKraftfahrzeuge. Der Reichs- und Preußische Verkehrsminister hat die am 30. September 1936 ablaufende Frist für die Kennzeichnung der im Güterfernverkehr verwendeten . Kraftfahrzeuge bis zum 31. Dezember 1936 Der- -y

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Großkundgebung der Deutschen Arbeitsfront und Eröffnung der Iabreshouptversammlung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsschutz.

NSG. Unter bem MottoArbeit unb Er­nährung" finbet in ber Gauhauptstabt Frank- urt a. M. vorn 19. bis 21. Oktober eine Tagung tatt, bie von ber Deutschen Gesellschaft für Arbeits­chutz veranstaltet wirb. Die feierliche Eröffnung ber Jahresvsrsammlung ber Deutschen Gesellschaft für Arbeitsschutz wirb mit einer Großkundgebung der Deutschen Arbeitsfront nerbunben, bei ber ©au­walter Becker bie Teilnehmer begrüßen unb ber Dorsitzenbe ber Deutschen Gesellschaft für Arbeits­schutz Professor Selck eine Ansprache halten roirb. Auf biefer Kunbgebung, bie bereits am Sonntag, 18. Oktober, in ber Frankfurter Festhalle stattfin- bet, spricht ber Reichsleiter ber Deutschen Arbeits­front Dr. ß e y.

Gemeinschastsfeier der Betriebs- gemeinschast Bahnmeisterei III

verbunden mit Iubilarehrung.

Die Gefolgschaft ber Bahnmeisterei 3 beging am Samstag eine Gemeinschaftsfeier, oerbunben mit uer Ehrung der Arbeitskameraden Adolf Vogel und Wilhelm Vogel, die am 5. bzw. 21. Sep­tember 25 Jahre in Öen Diensten der Reichsbahn standen. Technischer Reichsbahninspektor Seibert begrüßte die erschienenen Arbeitskameraden und übermittelte den beiden Jubilaren die herzlichsten Glückwünsche. Er brachte den Dank der Betriebs­führung für ihre Tätigkeit im Dienste der Reichs­bahn zum Ausdruck und stellte diese Arbeitskame­raden als Beispiel für Pflichterfüllung und Treue heraus. Der schaffende Mensch sei das wertvollste Gut, welches die Nation besitzt, und deshalb gelte ihm und seiner ßeiftung in erster ßinie bie Achtung ber Nation. Der Vertreter ber Deutschen Arbeits-