Ausgabe 
30.9.1936
 
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kreis Friedberg.

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Ser ReichssporOhrer verkünde« Svort-Amneüie

Fußball der heimftchen Mannschaften

das Endergebnis her.

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Mer diesmal werden sie es sein verlassen

schob Inspektor Grant seine Zei-

,teressiert Sie das?'

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Gute Möbel bei Koos

Giessen Schulstnß

cde." .

jfM Ashley lag in den Wäldern versteckt, eine ge Ulmenallee ährte zum Fluß hinunter. Wenn

zurücklegte? *

Mein Name ist Grant, Inspektor Grant von Scotland Yard", sagte Grant, als die drei Manner in der Halle des Schlosses zusammensahen,der

Weldrake, der Juwelendieb?" ßos Gericht bescheinigt ihm, er sei

Zum Ausgang?", fragte Miller, und seine Stimme klang merkwürdig spöttisch.

Inspektor Grant lachte:

Sie Narr! Ueberlassen Sie gefälligst mir, was ich für Gegenmaßnahmen ergreife! Der Dieb ist längst aus dem Schloß und wir müssen trachten, aufzupassen, daß er nicht den Park verläßt."

Gendarm Miller nickte:

Das ist auch meine Meinung. Deswegen ich Ihnen nach, Weldrake."

Inspektor Grant fuhr herum:

Sind Sie verrückt?"

Der kleine untersetzte Dorfgendarm richtete auf und riß seine Perücke ab.

Wollen Sie mir immer noch einreden, daß Inspektor Grant sind?" Der andere starrte in neue Gesicht:

Abend in üblicher Weise.

"Butzbach, 29. Sept. Gestern nachmittag iiog eine große Doppelkette S ch n e e g ä n s e, nordöstlicher Richtung kommend, unsere Stadt.

'eine 8anb- Edergrund sagende b|e .mit besonder UT den $)QUg, T Frau im ostanwei.

U.JUUJ |UIU CD UUHVH11------- ,

und Kaiser Wilhelm. Die Fruchte waren |o men entwickelt, wie seit Jahren nicht.

Iber ft Brown lachte: . , ...

Ich wußte ja, daß Sie die Hochzeit interessieren

Zterfern« lahrzeuge. I »mster hat die Frist für die ; >r verwendeten . >er 1936 ver»

kurmörki« ' kurmarkische

et vom 8 big ;ll in Brei- hrenmals. Alle nents werden I Heilungen ge- i Angaben des i der sie gedient Duevelius, teilen.

Ben. i

Gießen wurde örperverletzuna ung zu einer leise zehn Tage1 inen Einspruch wurde der An^, i ie einwandfrei' r die im Straf- 1 0 RM-. fei e deshalb, n ,ss fahren als or.«,'s| ent benommer? agerei, die am einen anderen lagen, befehl zu einer r Woche ver« M seinen Ein- Handlung MÜ,^

Deutschland stellt den Europameister im Starboot.

>[n)irt5 klDie Hochzeit der Lady Ashley. Alle Zeitungen ...mhe h hnff hnnnn Pnhn Alblen beiratet in fünf 4i.a- eieiuu,icuCll ..........-Stammschloß

unweit der kleinen Ortschaft Deptford

ie Hochzelt der Lady Ashley.

Von Jo Hanns Rösler.

Rektor Grant von Scotland Yard betrat das ir 367.

Ms Neues, Brown?" keßen Sie sich, Grant!" Mo? Warum?" , ,

feie werden sich bestimmt setzen, Grant. Ich habe * interessante Neuigkeit für Sie Weldrake ist 6er im Land."

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29, Sept. Zu ' städtisch?" -!->i-db°b'- S trtdf. sich, , uni 3»*"

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.Ausstellung 7 w°r und ' nicht nur -utschen bot. QBe und die nm neu er» !\an Nb' ^r Ehren- ^.^chenschaft lüun9 zeigte

Lollar Reserve Dillenburg Reserve 4:2 (2:0).

Beim Spiel der Reserven sah es in der ersten Halbzeit nicht nach einem Siege der Platzbesitzer aus. Aber nach der Halbzeit besannen sich die Lol- larer auf ihr Können und setzten den zwei Treffern der Gäste deren vier gegenüber, die den Sieg stcher- stellten. . .

Die erste Jugend sorgte für eine angenehme Ueberraschung und kehrte mit einem hohen 5:1-Sreg von flaubringen zurück.

Oie Kreisklaffenspiele des Sonntag«.

Steinberg Steinbach 8:1; VfR. Lich Leih­gestern 6:0; Hungen Klein-Linden 1:2; Großen- Buseck Alten-Buseck 7:2; Hermannstein Nte- dergirmes 0:4; Ehringshausen Aßlar 3:1; Stein- dorf Spfr. Wetzlar 8:2; Burgsolms Phllipp- stein 12:0; Grüningen Großen-Linden 2:1; Wieseck Londorf 3:7; SpV. Wetzlar III Nie­dergirmes II 2:3; Münchholzhausen Büblmgs- Hausen 1:3.

Die Teutonen aus Steinberg kamen zu dem er­warteten glatten Sieg. Die mit nur 7 Mann aus Leihgestern antretenden Gäste verloren hoch. Der Sieg von Klein-Linden in Hungen ist beachtlich. Das Treffen Großen-Buseck gegen Alten-Buseck ge- wannen die Platzbesitzer sehr eindeutig. Hermann­stein konnte die in allen Belangen überlegenen Girmeser an dem Sieg nicht hindern. Aßlar konnte sich in Ehringshausen nicht durchsetzen. Die lieber« raschung in dieser Gruppe ist die hohe Niederlage der Spfr. Wetzlar in Steindorf. Auch der Sieg der Burgsolmser in dieser Höhe kommt nicht gam er­wartet. In Grüningen konnten die Platzbesitzer knapp die Oberhand behalten gegen die Gäste aus : Großen-Linden. Leihgestern II wartete vergeblich

worden sind.

Berlin, 23. September 1936

(Gez.) v. Tschammer und Osten, Reichssportführer."

Ehrennadel. Den würdigen Abschluß dieser Beran- staltung bildete abends tm Saale des "Frankfurter Hof" die Siegerverkündigung mit Kameradschafts- abenb und Tanz. Bald herrschte eine gemütliche Stimmung. Ehrenmitglied Schmitz, Gießen, er­freute dabei durch den Gesang einiger schöner Lieder.

Ein warnendes Beispiel,

höchstpreisüberschrettungen werden streng geahndet.

Die Hamburger JachtPimm". - (Schirner-M.)

Am Montag ging in Neapel die Europameister­schaft im Starboot-Segeln zu Ende. W. v. Hutsch- l e r holte sich aus seiner Hamburger JachtIZimm mit 59 Punkten den Titel vor den beiden Italienern Lt. Straulino aufScheat" (56 Punkte) und Lt. Salata aufSadalmelek" (51 Punkte). Mit dem Sieg v. Hütschlers hat Deutschland das Recht er­worben, im nächsten Jahr die Europameisterschaf, ten in Hamburg auszutragen.

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damit die Führung der Gastgeber. Im weiteren Verlauf hatte Lollar einmal Glück, denn die Latte verhinderte den Ausgleich der Gäste. Der eVn^'Xs mische Sturm trägt immer wieder gefährliche An­griffe vor. Nach weiteren 10 Minuten gelingt cs abermals Löhr, nach wunderbarer Kombination des gesamten Sturmes den Halbzeitstand herzu­stellen. In den letzten 5 Minuten dränaen die Gäste, sie können aber außer zwei Eckbällen, die nichts ein­bringen, keinen Treffer erzielen. Nach dem Wechsel werden die Gastgeber drückend überlegen. Der Sturm kombinierte ausgezeichnet; aber Schußpech und Torpfosten verhinderten vorerst weitere Er­folge. Eine Viertelstunde vor Schluß gelingt es wiederum Löhr, einen scharfen Schuß anjubrinjn; jedoch springt der Ball von der Querlatte ab, aber Geißler erreicht ihn noch und gegen den gutplaz'.er- ten Nachschuß ist der Dillenburger Hüter machtlos. Nach weiteren 3 Minuten stellt A. Ziegler durch einen wuchtigen Schuß, aus 35 Meter Entfernung,

Der Reichssportführer gibt folgenden Amnestie-Erlaß bekannt:

Der außerordentliche Erfolg Deutschlands bei den Olympischen Spielen ist zugleich der Nachweis der Bewährung der Vereine des Deutschen Reichs- bundes für Leibesübungen und ihrer Mitglieder.

Die dem DRL. obliegenden Aufgaben der Lei- besertüchtigung des deutschen Volkes in einer frei­willigen Gemeinschaft erfordern den Einsatz aller aufbauwilligen Kräfte. Es ist daher mein Wunsch, daß diejenigen Volksgenossen, die zwar gegen die Sportgesetze verstoßen haben, allein geroiUt sind, mit Derantwortungsbewuhtsein an diesen Aufgaben mitzuarbeiten, dazu wieder Gelegenheit erhalten. Zu diesem Zwecke erlasse ich folgende Amnestie:

A. Amnestiert werden:

1. Alle Strafen auf zeitlichen Ausschluß aus dem DRL. oder aus dem Sportverkehr, sofern diese Strafen 'spätestens bis zum 1. Februar 1937 ad- gelaufen fein würden;

2. alle Verstöße gegen die Sportgesetze, Die vor dem Erlaß dieser Amnestie-Bestimmungen begangen worden sind und bei einer ordnungsmäßigen Ab­urteilung nicht zu einem längeren Ausschluß als sechs Monate führen würden.

Sportverein 1920 Lollar.

Lollar I Dillenburg I 4:0 (2:0).

Das Resultat hätte leicht höher ausfallen können. Auf jeden Fall haben sich die Lila-Weißen den nötigen Respekt in der Bezirksklasse verschafft Sie bestritten das Spiel in der folgenden Aufstellung: K. Ziegler; Hörstel, Gabriel; Sommer, Kltnkel, Naumann; A. Ziegler, Löhr, Kreiling, Geißler, W. Ziegler. Die Dillenburger waren tapfere Verlierer. Das Spiel wurde sehr anständig geführt. Der Be­such hatte unter dem schlechten Wetter zu leiden. Schiedsrichter Böcher-Gießen leitete gut. Dillen­burg stößt an und zieht vor das Lollarer Tor. K. Ziegler kann gerade noch einen scharfen Schuß zur Ecke ablenken. Der Eckball kommt gut herein, jedoch die Gefahr wird gleich gebannt. Jetzt ant­wortet Lollar mit energischen Gegenangriffen. Bis Mitte der ersten Hälfte ist das Spiel noch verteilt. Ungefähr in der 25. Minute gelingt es Löhr, des schönste. Tor des Tages anzubringen und sichert

Anlaß meines Besuches ist kurz gesagt: unsere Be­amten haben erfahren, daß ein berüchtigter Ju­welendieb namens Weldrake vor einigen lagen nach England zurückgekehrt ist. Seine Rückkehr und die bevorstehende Hochzeit der Tochter Eurer Lordschaft mit der Ausstellung des Brautschmuckes dürften in engem Zusammenhang stehen. Wir haben sogar einen Beweis dafür: heute nacht wurde in London ein Juwelier verhaftet, der einem Unbekannten eine genaue Nachahmung der Juwelen der Jwanoffs in falschen Edelsteinen anfertigte und aushändigte. Man beauftragte mich, die lieber- wachung des Schmuckes mit dem hiesigen Ortspoli­zisten zu übernehmen, da ich Weldrake aus einem früheren Fall kenne."

Lord Ashley erhob sich.

Ich danke Ihnen, meine Herren. Mein Haus steht Ihnen zur Verfügung. Ich hoffe jedoch, daß Ihre Maßregel nur eine Vorsicht bleiben möge. Wenn Sie, Inspektor Grant, mein Gast sein wol­len ich werde Ihnen sofort ein Zimmer anweisen lassen."

I ..Ich nehme Ihre Einladung gern an.

I ir alle Volksgenossen gedacht seien. Dann 1) er Vortragende des Abends. Er betonte von ' he ein, daß er nicht beabsichtige, grausige Bilder d m Weltkrieg zu schildern, sondern tn der Mche die Entstehung und Vervollkommnung Zeppelin-Luftschiffe darzustellen. Dies geschah \ and) in volkstümlicher, öfters mit Humor ge» (ita Weise. Die Zuhörer bekamen einen klaren über die Tätigkeit der Luftschiffe im frkge sowohl, als auch über die Schwierig- ,i, die der Luftschiffbau in seinen Anfangs- '.im zu überwinden hatte. Im Schlußwort for- 1er die Jugend auf, sich der Luftwaffe zu wid- bomit Deutschland ein Volk der Flieger werde, after Beifall dankte dem Redner für seinen ms fesselnden Vortrag. Dr. Gans gab dem hi beredter Art Ausdruck und schloß dann

Homberg, 28. Sept. Gestern Nach­mittag fand auf unsrem stattlichen Schießstand das 13. König- und R i 11 e r s ch i e ß e n der Schützengilde des Kl e i n k a 1 i be r s ch u tzen- Vereins bei großer Beteiligung statt. Wie üblich, wurde in den drei verschiedenen Anschlagsarten: liegend freihändig, knieend und stehend geschossen. Daniel Becker wurde mit 148 Ringen Schützen­könig. Rudolf Seipp ging mit 147 Ringen als erster Ritter und Friedrich G o ß f e l b c r mit 145 Ringen als zweiter Ritter aus dem Schießen her- vor. Schützenkamerad Vollmann gelang es, mit 140 Ringen bester Jungschütze zu werden. Im vorigen Jahre war das inzwischen nach Gießen versetzte Ehrenmitglied Schmitz Schützenkönig. Auch gestern schoß er mit 155 Ringen die höchste Ringzahl, allerdings außer Konkurrenz. Nach dem Abschluß des König- und Ritterschießens ging man zu dem Schießen auf Ehrenscheiben über. Ludwig S ch ö n h a l s schoß dabei die erste W. Habicht die zweite und Daniel Becker die dntte Ehrenscheibe. Der Kreismeister der Jungschutzen wiesen, daß Fritz Christ, erhielt in Anerkennung ferner im »rfnrhprfiAe Juli errungenen Schießleistungen eine Münze, per Altschützenkreismeister Hermann Leininger etne

;rge chickt yat. Haven öie oie liieoensiuuiu mich ins Schloß zu begleiten und mich mit Ashley bekannt zu machen."

Gendarm Miller hatte seinen großen Tag. Ein Besuch im Schloß geschah höchst selten und bot ihm wochenlangen Gesprächsstoff. Und nun sollte er gar in einer kriminellen Angelegenheit und in Beglei­tung eines bekannten Inspektors von Scotland Yard kann man es ihm verdenken, daß er den Weg zum Schloß mit besonderem Stolze und einem Umweg durch die Hauptstraße und den Marktplatz

B. Volksgenossen, die von den Turn- und Sport­verbänden oder von dem Reichsbund nach deren Satzungen oder Ordnungen für dauernd ausge­schlossen worden sind, können in die Vereine Des DRL. wieder ausgenommen werden, sofern sie ihre Wiederzulassung beantragen. Die Anträge werden wohlwollend geprüft, sofern nicht schwere, ehren­rührige Verfehlungen gegen Staat, Partei und Sportgeist den Ausschluß veranlaßt haben Die An­träge sind über die Fachämter der Reichsfuhrung einzureichen. Die Fachämter nehmen gutachtlich Stellung. Zuständig ist jeweils das Fachamt, wel­ches den Ausschluß ausgesprochen hat oder welches an Stelle des alten Fachoerbandes nunmehr die Betreuung der betreffenden Sportart durchfuhrt, in allen anderen Fällen der Gauführer.

Nicht berührt von dieser Amnestie werden:

a) Ausschlüsse, die entsprechend den Satzungen der internationalen Verbände ausgesprochen,

b) Ausschlüsse, die durch die Vereine (bzw. tue dafür zuständige Dereinsinstanz) vorgenommen

Grant? Sie?"

Eine Ueberraschung, was?"

Die Handfessel schnappte ins Schloß.

Sie gestatten, daß ich mich selbst bediene", sagte Inspektor Grant und zog die Juwelen aus der Rocktasche des Gefesselten,ich wußte ja, daß Sie zur Hochzeit der Lady kommen würden."

Weldrake starrte mit wütenden Augen auf den Beamten.

Wer von Ihnen ist eigentlich nun Inspektor Grant?"

Lord Ashley trat aus dem Schatten des Tores und nahm den gestohlenen Schmuck in Empfang.

Ich gratuliere Ihnen, Grant. Sie hatten also doch recht mit Ihrer Maskerade als Dorfgendarm. Ich muß gestehen, ich war ein wenig skeptisch, als Sie mir Ihren Plan bei Ihrem ersten Besuch er­zählten. Dann aber, als Sie mit jenem falschen Grant mein Haus betraten, bewunderte ich Ihre Fähigkeiten. Sie haben Talent, mein Lieber. Sie hätten Schauspieler oder Kriminalbeamter werden müssen."

Kriminalbeamter bin ich ja geworden , sagte Grant und lachte.

Lord Ashley nickte:Doch. Für einige Zeit we­nigstens. Sie haben Ihre Rolle sogar gut gezielt und Ihre Maske ausgezeichnet gewählt. Genau so gut, wie ich die Rolle des Lorv Ashley spielte.

Inspektor Grant fuhr herum.

3a sind Sie denn nicht Lord Ashley?"

Nein. Genau so wenig wie Sie Inspektor Grant. Sie wollten nur in seiner Maske einem Kollegen die Beute abjagen, Jack Trainor. Weldrake wirb alt und fiel darauf herein. Darf ich Sie jetzt bitten, mir den echten Schmuck zu überreichen, denn der« den Sie mir gaben, war der falsche."

Wer wer sind Sie, wenn nicht Lord Ashley?

Der andere lachte:

Inspektor Grant. Aber diesmal der echte In­spektor Grant."

man sich die Mühe machte, die engen steilen Stein­stufen auf einen der sechs Türme des Schlosses hin­aufzusteigen, sah man von oben die roten Dächer der kleinen Ortschaft Deptford liegen. Mehr als die Dächer konnte man aber nicht erkennen, nicht den Marktplatz mit den spielenden Kindern und den Hunden, auch nicht die alte Holzbrücke, auf der ein kleiner untersetzter Dorfgendarm gerade die Angel­karten der Analer von Deptford kontrollierte. Er tat dies gewissenhaft jede Woche einmal, obwohl er jeden Bewohner der kleinen Ortschaft genau kannte und die Angelkarten am Beginn des Jahres selbst ausgestellt hatte. Aber Ordnung muß sein, und der Gendarm Miller war ein Freund der Ordnung. Alles mußte bei ihm den geregelten Gang und der Reihe nach gehen, man kann sich also vorstellen, wie streng er aufsah, als er mitten in der wichtigen Kontrolle der Angelkarten von einem Fremden gestört wurde, der auf ihn zuge­treten war und von hinten seinen Arm berührte.

Ich möchte Sie sprechen", sagte der Fremde.

Jcy bin dienstlich beschäftigt, Herr." Der Fremde zog einen Ausweis.

Inspektor Grant von Scotland Yard." Gendarm Miller salutierte stramm.

Inspektor Grant?", wiederholte er beinahe ehr- ürchtig,ich habe schon wenn man es sagen darf viel von Ihnen gehört. Aber was ist ge»

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t)en L le b lonenb, daß die geplanten Jberanjtaitungen eionbpTen ir für einen kleinen Interessentenkreis son- Iv|lu<r5 hnk 1 .. « ____rr___ .A.XI 'TSnwvt

schehen?"

Noch nichts", antwortete Inspektor Grant, deswegen bin ich eben gekommen, damit nichts ge« schielst, was gegen Gesetz und Recht verstößt.

Sehr vernünftig, Inspektor Grant."

Miller salutierte schon wieder.

Ich freue mich über Ihre Anerkennung, Herr Kollege. Also jetzt hören Sie gut zu: der Braut­schmuck der Lady Ashley ist in Gefahr. Wenn w.r in Scotland Yard auch überzeugt sind, m Ihnen einen tüchtigen Beamten zu haben, so haben sich m den letzten vierundzwanzig Stunden neue Tatsachen ergeben, daß man mich zu Ihrer Unterstützung hier- hergeschickt^hat.^ Haben Sie die Liebenswürdigkeit,

Lpd. Darmstadt, 29. Sept. Auf Anordnung des Reichsstatthalters in Hessen wurde die Metzgerei Wilhelm Bechtolsheimer, Alzey, Spieß- gasse 47 auf die Dauer von einer Woche polizei­lich geschlossen. B. hat entgegen den bestehen­den Preisanordnungen bei einem Landwirt einen Einkaufspreis für Schweine gezahlt, der den amtlichen Höchstpreis bei weitem überflieg. Er hat damit den Sinn der zur Aufrechterhaltung der l Volksernährung erlassenen gesetzlichen Besttmmun« gen nicht erkannt und durch sein Verhalten be- daß er die für den Betrieb heute unbedingt «erforderliche Zuverlässigkeit nicht besitzt. Der Ver­käufer, der Landwirt Friedrich Weber in; Offen« I heim, erhielt eine Geldstrafe von 200 Reichsmark.

.Butzbach, 29. Sept. Die NS.-Kultur i nde, Ortsgruppe Butzbach, eröffnete ihre emeranftaltungen am gestrigen Abend mit Lichtbildervortrag des Kapttanleut« i D Major der Flieger und Kommanvan- Luftschifthafens Frankfurt a. M., Freiherrn ttlar-Brandenfels. Zunächst erwies rtsgruppenleiter der NS.-Kulturgemeinde, «idiendirektor Dr. Gans, in seiner Begru» .^spräche auf die Ziele der Kulturgememde lonenb, daß die geplanten Veranstaltungen

waren ebenfalls zu verhältnismäßig hohen 'en bereits versteigert worden. Der Wet - niet Ob ft mar ft ist vor wie nach stark girft. Zwetschen galten heute pro Zentner 6.50 ,if, Wirtschaftsäpfel 8. Mark, Birnen 8. !f, Tafelobst je nach Sorte und Qualität bis zu Mark pro Zentner.

Kreis Bübingen.

Büdingen, 29. Sept. Der Reichsstatthalter »essen Landesregierung hat den Forst­er Dr. Künanz in Konradsdorf zum beauftragten für Naturschutz In Kreis Büdingen bestimmt.

Bad Salzhausen, 29. Sept. Wenn auch Ine Badegäste durch das prächtige Herbstwetter zum weiteren Aufenthalt veranlaßt werden, bt der Kurbetrieb nun doch seinem Ende gen. Bis Ende vorigen Monats weilten 2267 ibe zur Kur hier. Es wurden 12175 Bäder eben. Für das Vorjahr gelten die entsprechen­den 2228 und 11 682. Dor 25 Jahren zählte ,ur 915 Gäste und 9743 Bäder. Das Bade- Dleibt noch bis zum 15. Oktober geöffnet, .unartig sind das Kindererholungsheim vom 2 Kreuz, das Jugendfamilienheim für Für- glinge und das Reichsblinden-Erholungs- -uoch voll besetzt.

Kreis Schollen.

Zwei Tage vergingen. Am nächsten Morgen sollte die Eröffnung der kostbaren Ausstellung erfolgen. Nach Anweisung von Inspektor Grant würden sich die beiden Beamten in die Aufsicht teilen, so daß fein Besucher ungesehen das Zimmer betreten konnte. Früh um zehn Uhr öffnete man die breiten Tore des Schlosses, und zahlreiche Neugierige dräng­ten herein. Inspektor Grant stand neben dem Ein­gang und musterte jeden Besucher genau. Kurz nach zwei erschien Gendarm Miller.

Haben Sie Nachricht aus London, Inspektor Grant?"

Weldrake ist sei zwei Tagen verschwunden.

Und Sie erwarten ihn noch immer?" _

Er wird heute noch kommen. Verlassen Sie sich darauf, Miller."

Inspektor Grant hatte gerade seine Mahlzeit ein­genommen und schritt durch den alten Park des Schlosses, als er plötzlich seinen Namen hörte. Es war mehr ein Schrei, als ein Ruf, Er kam aus dem Schmuckzimmer Des Schlosses. Inspektor Grant blieb eine Sekunde stehen, ein Lächeln lief über sein Gesicht, dann schritt er schnell dem Ausgang des Parkes zu. Er hörte Schritte hinter sich. Er lief schneller, aber der andere holte ihn ein.

Grant! Inspektor Grant! Der Schmuck ist ver­tauscht!" . m

Es war der Dorfgendarm Miller, der mit Grant vor dem Parktor zusammenstieh. Inspektor Grant nickte.

Also habe ich doch recht gehabt.

Haben Sie mich nicht rufen gehört.

Ich hörte Sie. Deswegen lief ich."

lud ich bewies ihm das Gegenteil." ) s Gericht war anderer Ansicht, l er ich hatte doch alle Beweise!

re Beweise waren eben nicht

n Nieder .. ____n .......,

ederländischen Oeschrei kündete schon von weitem ihre An- tgs:, Postaus- |t. Sie flogen in südwestlicher Richtung weiter, elverfehr nach Whzeitig wurden selten die ersten Züge Schnee- Dorben. \ beobachtet. Ob der Winter schon im Anzug - Gestern fand die Versteigerung des stischen Obstes statt. Während die Nach­sehr groß war, konnten nicht alle Kauflieb- die gewünschten Obstmengen erhalten. Das mar durchweg sehr schön und krankheitsfrei ickelt. Der Zentner Wirtschaftsobst wie Schafs­erbrachte durchschnittlich 5 bis 7 Mark, Ta­st, wie Goldparmäne, Goldrenette, Boskop etwa 10 bis 14 Mark am Baum. Die Zwet-

jliage vor der Hochzeit zur ,n

tim Zimmer des Schlosses ausgestellt ist«' .Auch dann nicht, Brown."

ich dann nicht, wenn ich Ihnen verrate, daß ldrake in Deptford gesehen wurde?

In peftor Grant sprang auf.

......wv-.' -Vf. Mldrake?"

01. Wektor Grant lieh sich uberrafcht tn

bis 3 * Pr |e( fass,«. Oberst Brown schmunzelte:

541 M fcd) sagte Ihnen ja, Sie werden sich , (fdös bet

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«Schotten, 29. Sept. Unter Leitung von iWidmann fand gestern aufHaus Huber- %ie diesjährige Zusammenkunft der lkrfamilien des Dekanats Schot- f.i statt, welcher auch der Propst der Evangelischen M>i Oberhessen, Propst Knodt (Gießen), bet- vte.

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iie geraden »Die Feierlichkeiten finden tm Stammschloß t Mt »foltVunweit der kleinen Ortschaft Deptsard fiein11^ M tA Lady Ashley bekommt als Hochzettsyabe von ^nderltLtzgers f(r Mutter die Juwelen der Jwanoffs.

1?1iterS/ ^nen Inspektor Grant schob gelangweilt dte Zeitung

M ich vielleicht der Braut gratulieren?"

^1 ieb an Pch glaubte, die Hochzeit wurde Sie interessieren, W Jpnt."

Mach ^>n ^^en Acht im mindesten." . - .

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die Drehst, -autschmuck im Wert von achtztatausend Pfund . m ^?eniein^ li Tage vor der Hochzeit zur P^AEtgung

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