Ausgabe 
30.9.1936
 
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E? * a n b c ß u 3 ' 29 Sept. (DNB.) Von den

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I a 9 i 9, die sich bereits wieder freiwillig! ' '

Oie Völkerbundsreform steht zur Debatte

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Deutschlands Recht auf Kolonien.

Zuschriften an dieTimes".

General Franco

Chef der spanischen Armee.

P a r i s , 30. Sept. (DNB. Funkspruch.) Durch eine Verordnung der nationalenJunta" in Burgos vom 29. September ist General Franco zum Chef der spanischen Armee und gleichzeitig zum Befehlshaber der verschiedenen in Spanien operierenden Truppen ernannt worden. Diese Ernennung soll den aus­ländischen Regierungen zur Kenntnis gebracht werden. General Franco hat am Dienstag Toledo besichtigt und dem Verteidiger des Alcazar Oberst M e st a r d o bei dieser Gelegenheit das Kreuz des San-Fernando-Ordens verliehen.

Mmunistischer lle anderen 5 en werden so Wie amtlich ms GehUs

.Nachdem der Kriegsminister der Madrider Re­gierung bereits die Mobilmachung der Reservisten- Jahrgänge 1932/33 angeordnet hatte, habe er nun auch die allgemeine Mobilmachung der Frauen und Kinder für die Verteidigung der Hauptstadt befohlen. Der R i n g um Bilbao

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bie ungeklärten Verhältnisse in Europa in schädlicher Weise in Ostasien aus.

Enis etzricheGreueliaten derRoten

Berlin, 29. Sept. (DNB.) Der gegenwärtig in Berlin weilende Sonderberichterstatter des VB. in Spanien, Roland E. S t r u n ck , sprach am Deutschlandsender über denTerror und die Greuel- taktik der marxistischen Horden in Spanien". Er erklärte u. a.: Ich bin sechs Wochen lang mit den Kolonnen der nationalistischen Streitkräfte des Ge­nerals Franco durch die Guadarrama über die weiten Ebenen Estremaduras, durch die Täler der Malagafront marschiert. Ich habe das Leben in der Feuerlinie, auf den Vormarschstraßen, in den klei­nen spanischen Dörfern, der Etappe, in Sevilla, Saragossa und Burgos gesehen. Ich erkläre hier­mit, daß ich mich bei meiner Berichterstattung aus­schließlich auf die mit eigenen Augen ge­machten Beobachtungen beschränke und daß ich für jedes meiner Worte die volle Verantwor­tung übernehme.

Ls ist einwandfrei erwiesen, daß gleich nach Beginn der Kämpfe in Spanien die bolsche­wistischen Sendboten des Kreml die

tüchtigsten Köpfe der Komintern über Frankreich nach Barcelona und Madrid kamen, um hier die Leitung dieses für Moskau so wichtigen Kampfes in ihre Hände zu nehmen. In enger Verbindung mit derFront popu- laire" und den in Marseille und Paris bestehen­den Kominternbüros begannen sie ihre Tätig­keit. Was ich auf meinem Wege mit den vor­gehenden Truppen Francos in diesem Land ge­funden habe, ist als Anklagematerial gegen die roten Machthaber so erschütternd, daß man der Welt immer wieder täglich und stündlich auf­zeigen müßte, welches Schicksal diejenigen Staaten und Völker erwartet, die in völliger Nichtverkennung der wahren Lage die Augen vor der Tatsache verschließen, daß es sich in Spanien nicht um einen Bürgerkrieg, sondern um die blutige Auseinanderset­zung zwischen Valschewismus und Nationalismus, zwischen der Weltrevo­lution auf der einen und all jenen Kräften, die auf Ehre, Tradition, Recht und Glauben fußen, auf der anderen Seite handelt.

Das Land, durch das ich zog, ist ein unendliches Leichen- und Trümmerfeld. Es ist verpestet vom Verwesungsgeruch der zahllos gemordeten Geiseln, der unschuldigen Opfer dieses Haßkrieges. Jede Kirche, welche auf meinem Wege lag, 'ist in der unbeschreiblichsten Weise entheiligt und be­schmutzt. Die Spur der zurückgehenden roten Milizen ist Brand, Plünderung, Mord und Schändung. Unschätzbare Kunstwerte sind sinnlos vernichtet. Alles, was mit Tradition und Glauben im Zusammenhang steht, ist sinnlos ver­wüstet.

Die nationalistischen Truppen wissen, worum es geht. Man beeilt sich, beim Vormarsch die vor der Front liegenden Städte und Dörfer durch uner­wartete Handstreiche zu nehmen, denn es ist be­kannt, daß die zurückgehenden roten Horden die Geiseln je nach der Größe des Ortes zu Dutzenden oder zu Hunderten erschießen oder viehisch ermorden. Dann fanden wir, in die gestürm­ten Ortschaften und Städte einrückend, die Berge der mit Maschinengewehren niedergemähten Bur­ger, fanden die Keller der roten Gefängnisse g e - füllt mit Leichen, oft auch noch mit Ster­benden, die man mit Handgranaten, in einem Raum zusammengepreßt, vernichtete. Ich fand in einer Ortschaft halbwegs Sevilla und Merida auf dem Stadtplatz 58 erschossene Bür­ger, darunter auch Frauen. In einer Nebenstraße die Leiche des Stadtpfarrers, der mit dem Kopf nach unten über ein Feuer ge­hängt langsam in Rauch und Flammen erstickt war. Wir fanden im Keller des von den Roten zum Lynchgericht gemachten Justizgebäudes 27 von Handgranaten zerfetzte Körper. In demselben Ort wurde ein Kleingutsbesitzer, der dei den Roten als Kapitalist ein Opfer ihres anti­kapitalistischen Feldzuges ist, mit seinen beiden Neffen, einem siebenjährigen Knaben und einem neunjährigen Mädchen, von den Roten auf seiner verzweifelten Flucht gefangen. Die beiden Kinder wurden vor den Augen des Mannes ge­tötet, er selbst, nachdem man ihn gezwungen hatte, diesem Schauspiel zuzusehen, mit Benzin übergossen unb Derbrannt.

3n Oropefa wurde ich in das dortige Nonnen- kl oster geführt. In der Klosterkirche lagen die ge­öffneten Särge der Nonnen, darunter neben Mu­mien die Leiche einer sichtlich erst vor wenigen Tagen gestorbenen Nonne. Diese Leichen und Mu­mien waren in einer unbeschreiblichen Weise ge­schändet, in den Schlafsälen der Nonnen fanden wir teilweise noch in den primitiven Betten die Leichen der ermordeten Nonnen. Ihre Verstümmelungen sind unbeschreiblich.

ter bisherige i kofjew, sei stellvertretend

P a r i s, 29. Sept. (DNB.) In einem Seegefecht m der Meerenge von Gibraltar zwischen dem natio­nalen KreuzerAl mir ante C e r v e r a" und den beiden Torpedobooten der RotenG r a v r n a" undA l m i r a n t e Fernandez" vermochte sich der Kreuzer sehr bald mit beachtenswerter Genauig­keit einzuschießen. Er brachte derGravina" meh­rere Volltreffer bei, so daß das Schiff Schlagseite bekam. Wahrend dieser Zeit griff das Torpedoboot Almirante Fernandez" hartnäckig den Kreuzer an, bis dieGravina" 8O8-Rufe aussandte und d i e roten Matrosen das sinkende Schiff verließen. Ein Teil von ihnen kam in den Wellen um. Ein anderer Teil wurde von dem fran­zösischen DampferKoutoubia" ausgenommen, der m der Nähe kreuzte. Als dieGravina" in den Fluten versank, stellte der nationale Kreuzer alle seine Batterien auf das zweite TorpedobootAl­mi r a n t e Ferandez" ein, das jetzt ebenfalls schwere Treffer erhielt und versuchte, sich außer Schußweite zu bringen. Die Seeschlacht war der Auftakt für einen neuen großen Truppen­transport von Marokko nach dem spani­schen Festland gecwesen. Mehr als 2000 Mann sind mit Munition unter dem Schutz von Kriegsschiffen und Flugzeugen von Ceuta über die Straße von Gibraltar transportiert worden. Man nimmt an öafe nunmehr der Angriff der Nationalisten auf Malaga mit Unterstützung von Kriegsschiffen be­ginnen wird. Die Nationalisten sollen 8000 Mann einschließlich Kavallerie und Feldartillerie für den Angriff auf Malaga zusammengezogen haben.

3m bestellen Toledo.

erläuterte die Voraussetzungen, damit der Völker- bund seine Tätigkeit im Dienste des Friedens er­füllen könne.

Oesterreich ist überzeugt, daß in den Augen so mancher Staaten die Beliebtheit des Völkerbundes .etwas abträglicher ist als der Umstand, daß der Volkerbundspakt noch immer in Verträgen, die be." unseligen Weltkrieg beschlossen haben, einver- leibt lst. Jst es denn so erstaunlich, daß die Völker denen diese Verträge auferlegt worden sind, eini­germaßen Bitterkeit ob der Tatsache empfinden oaß die Frledensordnung einen integrierenden Be- standteil des Vertragsinstrumentes bildet, das ihre Niederlage besiegelt hat, und ist es nicht ebenso offenkundig, daß diese Verträge tatsächlich Aen- oer ungen erfahren haben und auch noch fahren werden, sobald gewisse Bestimmungen ourch die Entwicklung der Dinge unwirksam wer-

Ge n f, 29. Sept. (DNB.) In der Völkerbunds- versammlung stellte der kanadische Ministerpräsi­dent Mackenzie King dem Unfrieden, der in Europa herrsche, das gute Einvernehmen unter den amerikanischen Staaten gegenüber. Mackenzie King verglich den Völkerbund mit dem britischen ® mP e ' die Völker des Commonwealth seien durch Bande der Freundschaft, durch gleiche poli- tische Einrichtungen und durch die gleichen politi­schen Ideale zusammengehalten: aber das kanadische Parlament behalte sich die Entscheidung darüber vor, ob überhaupt und in welchem Umfange Kanada m einen Konflikt eingreifen würde, in den andere Mitglieder des Commonwealth verwickelt würden Ferner bestimme jedes Mitglied selbst seine politi­schen und wirtschafllichen Grundsätze. Das gleiche System sollte von allen Mitgliedern des Völkerbun­des befolgt werden. Von jeher habe sich Kanada gegen die Auffassung gewandt, daß die Hauptauf­gabe des Völkerbundes in der Aufrechterhaltung des Statu8 quo und der Anwendung von Gewalt zur Erhaltung des Friedens bestehe.'

Der österreichische Staatssekretär Schmidt

Der Angriff aus Alalaga wird vorbereitet

Vote Niederlage in einem Seegefecht bei Gibraltar

Ich habe in Teba, einem Gebirgsstädtchen an der Walagafront. ein Dutzend erschos- |ene Geiseln gefunden. Es handelte sich durchweg um Kleinbauern, denen man nationale Gesinnung, Besitz oder passives Ver­hallen gegenüber der roten Bewegung nachwei­sen konnte. Plan hatte diese Opfer vor den Ort geführt, und dort in Gegenwart der ge­zwungen mitgekommenen Frauen und Kinder dies eine besondere Beigabe ber roten Geiselmorde so eilig zusammen- gefnaUt, daß zwei dieser Opfer sich nachts, der eine drei, der andere 13 Kilometer weit roeg- fchleppen konnten in der Hoffnung, den Mar­xisten zu entgehen. Sie wurden gefunden und endgültig erledigt. Der spanische Flieger Fran­cisco Plebena, der lebend in die Hände der Roten fiel, wurde, nachdem man ihn geblen- b e t hatte, mit Rasiermessern verstümmelt und bann zu Todegequält.

In Algeciras, das heute ein rauchender Trüm­merhaufen ist, wurden 600 Offiziere er- tränkt. In dieser Stadt ist es weiterhin erwiesen daß die Tochter nationalistischer Familien den Milizhorden als Dirnen zur Verfügung gestellt wurden. In der Stadt Ronda an der Malaga- Front, in Die ich mit den Sturmtruppen des Ge­nerals Varela einrückte, haben die Roten von un­gefähr 30 000 Einwohnern 627 erschossen, d h als

den? Es wäre von wirklichem Wert, wenn der Volkerbundspakt von den Verträgen von 1919 l o s- Geloft würde und ein von allen Mitgliedern der Genier Organisation freiwillig und auf dem Fuße vollkommener Gleichheit unter­zeichnetes Instrument darstellte. Das Ideal der ^.n ' o e r s a l i t ä t des Völkerbundes, das von der Einstellung einer dem Weltfrieden dienenden Or-1 g?nisatlon gar nicht zu trennen ist, muß so voll-! ständig und so bald wie möglich verwirklicht wer­den. Wenn der Völkerbund Aufgaben auf sich lädt die seine Verantwortung zu stark belasten' , laust er Gefahr, daß sein Wirken gelähmt und seine Autorität erschüttert wird. Es wäre nützlich gerade jene Artikel einer Prüfung zu unterziehen die im Falle ihrer zu starren Anwendung ein/heikle Lage noch zu verschärfen drohen.

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Erschütternde Erlebnisse in Spanien.

OerAugenzeugenbernht eines deuischenFournalisten vomBormarsch der nationalen Truppen

London, 29. Sept. (DNB.) Der konservative I Unterhausabgeordnete Oberstleutnant Sir Arnold Wilson setzt sich in einer Zuschrift an dieTimes" für das deutsche Recht auf Kolonien ein. Er weist Behauptungen des jüdischen Abgeordneten Adams zuruck, daß Deutschland für die Kolonialverwaltung unfähig sei und daß Kolonien keinen wirtschaftlichen Gewinn für Deutschland darstellen würden. Wenn es in der Lage gewesen wäre, von 1914 an eine ständige fortschrittliche Entwicklung in Gang zu hal­ten, bann würde Deutschland jetzt aus seinen afri- konischen Kolonien einen doppelt so hohen Hundert- atz feiner Einfuhren beziehen als England aus seinen Kolonien in Afrika.

Niemand könne ernstlich fordern, daß die gegen- wartige Verteilung der afrikanischen Kolonien stän­dig bestehen bleiben und die größte Macht in Eu­ropa ausgeschlossen werden solle. Laßt uns offen anerkennen, daß die Klauseln des Versailler 23er- trages, die Deutschland seiner gesamten Ueberfee- besitzungen beraubten, neu geprüft werden muffen. Das afrikanische Problem wird bald so schwierig sein, daß es die Mitarbeit jeder euro­päischen Macht erfordert. Die Aufrechterhaltung des Status quo in Afrika fei keine gerechte Sache, ge­höre also nicht zu den Dingen, für die die gegen­wärtige Generation Englands zu kämpfen bereit fei. 3n einer weiteren Zuschrift von General W a t e r s heißt es, die deutschen Kolonien seien 1919 mit ber Beschuldigung beschlagnahmt worden, daß Deutsch­land schon lange vor 1914 den Krieg geplant habe Bereits 1920 habe jedoch Lloyd George, einer ber Urheber bes Versailler Vertrages, erklärt, baß diese Beschuldigung unzutreffend sei. Deutschland verlange jetzt eine Entschädigung für seine Kolonien, und die einzigen Möglichkeiten seien entweder eine friedliche Regelung oder ein Krieg.

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ins 3nne« nidji ,, (ein, die daß $,f schmal etwa 6000 1 merke be|e Finanz^ der neuen- und Besch Die rechtze't> vielleicht vor wicht werbe gelegt. Noch torisieru wenn bies o- sei. Die neue zer Wehrivef bringen. Es Schritt fein.

Bruce (Australien) wcmbte sich gegen die Auf­fassung, daß nur obligatorische und auto­matische Sanktionen die Völkerbundstätig­keit wirksam gestalten könnten. Durch ein solches System werde vielmehr eine neue Austritts- bemegung hervorgerufen werden. Er schlägt vor, daß die Völkerbundmitglieder jedesmal, wenn dem Rat ein den Frieden gefährdender Umstand zur Kenntnis gebracht werde, prüfen sollte, o b und in welchem Ausmaß sie zu einer ge­meinsamen Aktion bereit seien.

Der tschechische Außenminister Dr. Krosta be­tonte, die Kleine Entente hege den lebhaften Wunsch, bie ßänber, die dem Völkerbund einmal angehört haben, wieder zu ihm zurückkehren zu sehen. Krofta sprach sich für die Verstärkung des Sanktions­artikels 16 der Satzung für die moralische Abrüstung und für einen Rüstungsstillstand aus. Dagegen lehnte er eine förmliche Aenderung der Völkerbundssatzung ab. Was die Sanktionen betreffe, so habe die Erfahrung bewiesen, daß wirtschaftliche und finan­zielle Maßnahmen allein ungenügend seien, und daß anderseits die Völker nicht immer zur Teilnahme an militärischen Maßnahmen bereit seien, wo ihre Le­bensinteressen nicht in Gefahr schweben. Diesen Ver­hältnissen müsse die Anwendung des Artikels 16 über die militärischen Maßnahmen angepaßt werden. Dann empfahl Krofta den Abschluß regio­naler Abkommen. Diese auf geographischer ober interessenmäßiger Verbunbenheit beruhenben Pakte müßten alle etwaigen Konfliktsursachen um­fassen. Was ben Revisionsartikel 19 betreffe, so sei keine Aenderung ohne bie freiwillige Zustimmung ber betroffenen Länder möglich. Wenn man irgend­eine territoriale Frage vor die Versammlung bringe, fo biene man nicht ber Sache bes Friebens.

Lloyd George an feine Kritiker.

Die Lehren eines Vergleichs.

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Moskau, schuß der Kon langatmige E bie Dorangegar . i wird, baß vor . nähme neu ( munistischi enthält bemerk ; herige Aufnah! organifationen. jft gruppe der Angab * (Weber erfolgt, Aufnahme i ind. In den . (treffe, daß hauptsächlich a 4 freifen au »fibas Sauer: ni! Frage komr

gibt sich, baß schon ber Anblick ber Bibel ober eines religiösen Bilbes genügt, um Mann ober Frau hinnchten zu lassen. In einer einzigen Nacht sind 120 Personen erschossen worben. Diese Morbe, noch heute täglich r u n b 6 0, bauern weiter an. Es kommt dabei vor, daß das Opfer erst vor dasV o l k s t f i b u n a I" kommt, bas im Keller bes Klubs ber schönen Künste tagt. Die Verneh­mung dauert etwa 5 Minuten. Die Erschießungen werden dann in früher Morgenstunde in aller Öffentlichkeit vorgenommen. Aussührende find Mi- lizsoldaten: Frauen werden von weiblicher Miliz erschossen. Die Leichen werden bann einfach auf die Straßen geworfen, und Soldaten und Publikum trampeln unter revolutionärem Geschrei über sie hinweg.

Der Bericht stellt fest, daß vor Beginn des Bür­gerkrieges eine marxistische Revolution geplant und vorbereitet war. Die sog. Rebellen unter der Führung Francos sind also keine Rebellen gegen die verfassungsmäßige Re­gierung, wie es in weiten Kreisen geglaubt wird, sondern sie sind tatsächlich Rebellen gegen b i e Revolution.

es ihnen zu langweilig würbe, führten sie bie letzten 200 an bie 150 Meter tiefe Schlucht bes Guabarete unb zwangen bie Opfer, roieber in Gegenwart ihrer Frauen unb Kinber, auf einem schmalen Brett mit oerbunbenen Augen zur Be­lustigung ber marxistischen Zuschauer in ben A b - grunb zu stürzen. Wir fanben Kinber aus einem WaisenasyI in ber Umgebung von Granada. Man hatte sämtliche Kinder, ungefähr 140, als Geiseln mitgeschleppt, mit ber Drohung, sie im Falle eines Luftdombarbements herauszustellen, um auf biefe Art bie Luftaktion Francos gegen bie Mörberbanben unmöglich zu machen.

Ich fand nach bem Gefecht von Navalmoral bei der eroberten Bagage ber roten Kolonnen Feld­post mit einem Brief der Freimaurer- Gr o ß l o g e von Frankreich an den Armee- kommifsar T u r k i e w i t f ch. Diese seltsamen Ver­bindungen der roten Führer sprechen für sich. Be­zeichnenderweise finden wir unter den gefangenen Roten immer häufiger Sowjetruf sen unb französische Staatsangehörige. Eine Welt sieht auf Spanien. Zwischen Moskau unb Mabrid laufen bie Drähte. Das Ziel ist b i e Welt­revolution. Aus ben geschänbeten Gräbern unb Kirchen, aus ben Leichenhügeln unschuldig Gemordeter erhebt sich eine Anklage, die auch die raffinierteste Propaganda ber moskowitischen Helfer in Mabrid nicht mehr zum Schweigen bringen kann.

Die rote Vlucherrschaff in Madrid

London, 30. Sept. (DNB. Funkspruch.) Der Daily Telegraph" hat sich von einem Engländer in Mabrid, ber bie spanische Hauptstabt erst vor einigen Tagen verlassen hat, einen ausführlichen Be­richt über bie Blutherrschaft ber Kommunisten ge= ben lassen. Aus bieser grauenhaften Schilberung er-

Lonbon, 30. Sept. (DNB. Funkspruch.) 5n einem Schreiben an ein Mitglied desAktions­ausschusses" von Yorkshire befaßt sich Lloyd George noch einmal mit ben Einbrücken, bie er auf feiner Deutschland-Reise empfangen hat. Er weist Behauptungen über feine Bekehrung zum Faschis» mus als völligunwahr" zurück unb erklärt weiter, er habe verschiebentlich auf bie Gefahr hingewiesen, die der Demokratie brohten, unb bie sich unweiger­lich auf den Gegensatz zwischen der schwachen Füh. rung ber Demokratien und ber starken unb festen Führung in ben autoritären Staaten ergeben müßte. Das immer wieberkehrende Umhertap- pen ber Nachkriegsregierungen in

zur Front gemelbet haben. Seit zwei Tagen L^rlament arisch en Länbern habe bas hatten die heldenmütigen Verteibiger nur noch Wirksamkeit ber Freiheit unter-

etwas Pferbefleisch zu essen gehabt. Die Leichen ber 9 . . , . r r

80 Gefallenen konnten wegen ber ftänbiqen Be- < Ueoergehend zu seinen Erfahrungen in Deutsch- schießung nicht beerbigt werben unb behinberten - ? " sagt Lloyb George, daß man ben Tatsachen bie Verteibiger außerorbentlich. Bei einem Gang x fr das kühne unb mutige sowie systematische An- durch Toledo bekommt man einen erschütternden ?e5 Arbeitslosenproblems, ber Unterernäh- Einbruck von ber wüsten Zerstörungswut ber roten LU129' OeJ Beseitigung ber Elenbsquartiere, ber Milizen. Die Marxisten hatten angesichts ihrer un= rebuF9 der allgemeinen Gesunbheit unb ber Her- vermeidlichen Niederlage ver ucht, sämtliche Villen ?^'ehung einer kräftigen Jugend in Deutschland unb öffentlichen Gebäude in bie Luft 3 u ^en mu^e- Diese Tatsachen mürben

sprengen was ihnen jeboch nur zum Teil ae= ^er spater boch bekannt werden, und eben- lang, ba ber Einmarsch ber Nationalisten über- L "^^.rmeiblich wäre dann ein Vergleich zwi- raschend schnell erfolgte. Trotzdem aibt es faum ,d)en . stm Vorgehen und der verworrenen unb eine Straße, bie nicht bie Spuren von blutigen ST3???1 Englanb ähnliche

Straßenkämpfen ober Dynamitsprengunqen auf- * m e ° n g e f t wurden. Sollten aber weist. 9 die bemokratlscheu Einrichtungen am Leben bleiben,

General Queipo be Llano teilte im Rundfunk- F hatten sie zu beweisen, baß sie ebenso wirk- senber Sevilla mit, baß bank ber Opferfreubiakeit ! amund prompt seien wie die Arbeitsmethoden der Bevölkerung bisher bereits 250000 Bele-!!!. autoritären Staaten» ja, daß sie sogar t e n f ü r ben Wieberaufbau bes Alka - Aneller und noch wirksamer sein könnten. Lloyd zars in Toledo eingegangen seien Weiter er= ®eo^e feinem Brief einen Bericht über klärte ber General, baß bie Mabrider Regierung - Sub wales an, bie ohne

oie Absicht habe, ben Vormarsch b e r a t i 0 - 1 C x \ U £ 3UF Schule gehen müßten nalisten aufbie Lanbeshaupt stabt burch ^"nt, daß derartiges in Deutschland die Anlage von brei Verteibigungslinien aufzuhal- "" m 0 g l.i ch sei. Ein Wort ber Regierung würde ten. Diese Maßnahmen würden jeboch keinen Er- am na$ften Tage roieber in Ordnung gebracht folg mehr haben, ba bie roten Truppen völlig demoralisiert seien. 1

Obwohl die österreichische Regierung aufrichtig für eine Stärkung der Volkerbundskräfte ein­tritt, ist sie sich doch Darüber klar, daß Fälle eintreten können und tatsächlich eingetreten sind, in denen die zwischen einzelnen Staaten auf' getauchten Schwierigkeiten leichter durch die direkte Diplomatie als vor einem internationalen Forum beigelegt werden kön­nen. wir find überzeugt, daß derartige direkte I « «et-

2lFtioncn ich darf da wohl auf die erfreuliche PmdftintL

SKMÄS'Ä« »«">'M'«'»««ft®»,««,

der freundschaftlichen Zusammenarbeit der Völ- Lmß 0 n b 0 n ' 301 Sept. (DNB. Funkspruch.) Die ker nur nützen können. Morgenpresse stellt fest, daß die Vollmachten, die

Der chinesische Vertreter Dr. WellingtonKoo nera? DillIn Palästina D-. 1ch'U>°rt- den politischen und wirtschaftlichen $Bieier° SronrntA^ & -1® T0lif$en

aufbau in China Die Reaeluna der Befehl nnZ, erf>alten wird, wesentlich über das hin- Zwischen der Zentralregierung und den beiben 6üb" westprooinzen habe dem ganzen Lande volim^-, An- i?i- General Dill werde Vollmachten in Pa- Einheit gegeben Sie Qaae Wn' wie ein Diktator. Gegen seine

sicher we^n der uemÄ Una^mTa l iTtei t Tn ^nerlei %e'ru.

en, * auf die Ver-

Ahnung, bewaffneter ^Ze Anberersei.s irgenbw'°lch7^un;-^be^Fürste» !erJ)altm[fe m Eurnn« Iungen für die englische Regierung unöünehmbär seien, energisch zuruck. Erst wenn die Auf st an-