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terstaatssekretär im englischen bert V a n s i t t a r t wird sich gen zu einem Prinatbesuch Tage nach Berlin begeben britischen Botschaft nehmen.
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der diplomatische Korrespondent der „Times" berietet, wird Außenminister Eden sich zum Wochenende zu einem 14tägigen Urlaub nach Dork- shire begeben. Er wird von Cord Halifax vertreten, wird jedoch jeder Zeit, falls es die europä-
nehmen.
Sir Dansittart kommt nach Berlin.
London, 29. Juli. (DNB.) Der ständige Un-
Henry pichot im Gau Hessen-Nassau.
NSG. Der Präsident der Union F&terale der französischen Kriegsteilnehmer und Kriegsbeschädigten und Generalsekretär des Comite France-Allemagne, Henry Pichot, besuchte nach seiner Teilnahme am Weltkongreß für Freizeit und Erholung in Hamburg gestern vormittag die Dienststelle der DAF., Kreis- waltung Mainz. Der Kreiswalter Mühlen- pfordt führte den ausländischen Gast durch die Diensträume und erklärte ihm die Einrichtungen und Aufgabengebiete der Deutschen Arbeitsfront sowie der NS.-Gemeinschast „Kraft durch Freude".
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Wetterbericht
des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
Der gestrige Mittwoch stand im Bereiche besonders unstabiler Meeresluft und brachte wiederholt! meist gewittrige Schauer. Auch heute sind notz. einige gewittrige Schauer zu erwarten. Jnzwischm hat jedoch mit der Ausdehnung des Azorenhoch!- nach England und Frankreich hin die GesamtlW eine weitere Besserung erfahren, die sich auch bt» uns auswirken wird.
Aussichten für Freitag: heiter bis woll- kig und im wesentlichen trocken, tagsüber wied-n warmer, südliche Winde.
Lufttemperaturen am 29. Juli: mittags 18,3 Grob Celsius, abends 14 Grad: am 30. Juli: morgens U; Grad. Maximum 20,7 Grad, Minimum heute natz 13 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 29. Juli: abends 18,6 Grad: am 30. Juli: morgen 16,2 Grad. — Niederschläge 0,8 mm. — Sonnen- scheindauer 7,8 Stunden.
Diese Meldung gibt der „Evening Standard" mit einem Kommentar wieder, in dem darauf hingewie- sen wird, daß man zweifellos diesem Besuch politische Motive unterstellen werde. Aber die Wahrheit sei, daß Sir Robert Vansittart den .August dazu benutze, um etwas Urlaub zu nehmen. Er beginne seinen Urlaub in Berlin, da er sich stets für Sport interessiert habe. Auch Sir Eric P Hipps werde zu den Olympischen Spie- l e n wieder in Berlin zurück sein.
Die Bespiechungen bei Valdwin
London, 29. Juli. (DNB.) Ministerpräsident Baldwin setzte am Mittwoch die „geheimen Verhandlungen" mit dem Churchill-Chamber- lain-Ausschuß fort. Die Besprechungen dauerten über zwei Stunden. Der Ministerpräsident hatte den Verteidigungsminister Jnskip zu diesen Besprechungen gebeten. Wie verlautet, sind die Besprechungen Baldwins mit dieser konservativen Gruppe damit abgeschlossen. Baldwin hat dem Vernehmen nach erklärt, daß er den Mitgliedern der Abordnung für ihre Mittellungen danke und daß die veschiedenen Seiten der Verteidigungsfragen, die sie angeschnitten hätten, „beachtet" werden würden.
L o n d o n, 29. Juli. (DNB.) Im Oberhaus fand am Mittwoch auf Grund von drei Anträgen eine Aussprache über dieReformdesDolker- bundes statt.
Lord P o n s o n b y verlangte von der Regierung zu wissen, ob die Regierung bei der Vorbereitung der Völkerbundsreform nicht auch die Vorschläge ernslllch in Frage ziehen wolle, die auf eine
Ausmerzung aller Bestimmungen der Völker- bundssahung abzielen, die die Mitglieder des Völkerbundes zur Anwendung militärischer Gewalt verpflichten.
Lord Allen forderte in einem Antrag, daß durch den Völkerbund die notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden, um Klagen abzustellen und das Verfahren bei der kollektiven Verteidigung der Volker- bundssatzung zu stärken.
Lord Mansfield brachte einen Antrag ein, wonach die Regierung die Beseitigung aller Bestim- mungen aus dem Völkerbundspakt anstreben solle, die eine „Erzwingung" von Beschlüssen vorsahen. Lord P o n s o n b y wies in der Aussprache auf dle Gefahren militärischer Sanktionen hin und erklärte, daß
die Anwendung von Gewalt durch den Völkerbund in keiner Weise verteidigt werden könne.
Lord Allen o f hurtwood wandte sich gegen eine Reform der Völkerbundssatzung. Die Dölker- bundssatzung sei keineswegs unfehlbar, aber die Fehlschläge der letzten Zeit gingen keineswegs auf die Satzungen zurück, sondern darauf, daß man die Satzungen nicht zur rechten Zeit angewendet habe. Er verlangte sodann, daß durch den Völkerbund
eine Stelle für die Lösung der Fragen der „überschüssigen" Bevölkerung, der Kolonien und der Mandatsgebiete geschaffen werde.
Lord Cecil verlangte, daß ein neuer Versuch mit der Abrüstung unternommen werde. Die Völkerbundssatzung müsse in Zukunft energischer angewandt werden.
Lord L o t h i a n beglückwünschte die Regierung zu der kommenden Konferenz der Locarno-Mächte. Er hoffe, daß Halifax und Eden sich nicht von haß, sondern von gutem Willen leiten lassen würden.
Der Völkerbund sei bislang viel zu sehr ein Instrument zur Aufrechterhaltung der Diskriminierungen gegen Deutschland gewesen.
Er hoffe, daß innerhalb nicht allzu langer Zeit der Versailler Vertrag aus der Dolkerbundssatzung herausgenommen werde.
Lord Halifax
erklärte hierauf für die Regierung, diese sei der Ansicht, daß keinerlei Uebereinftimmung, fei es in England oder in Genf, über die Frage herbeigeführt werden könne, ob der Völkerbund künftig auf dem System des automatischen, ober allgemeinen Zwanges oder auf einer Verminderung der Macht der Völkerbundssatzung aufgebaut werden könne. Es fei die Pflicht Englands, in den kommenden Besprechungen seinen gesamten Einfluß zu benutzen, um die verschiedenen Ansichten zu versöhnen. Man müsse Uebereinftimmung darüber herbeiführen, daß es einen kollektiven Plan geben müsse und zweitens, daß innerhalb jeden kollektiven Systems der Hauptzweck darin bestehen müsse, den Krieg zu verhindern und den Angreifer abzuschrecken.
In jedem europäischen Lande ständen die Massen der Bevölkerung und nicht zuletzt diejenigen, die im letzten Kriege gefochten hätten, für den Frieden ein. Es mühten wirksamere Mittel geschaffen werden, als sie gegenwärtig zur Verfügung ständen, und zwar solche, durch die es möglich sein würde, die voraussichtlichen Ursachen eines Krieges zur Beratung zu stellen und den Druck der Deltmeinung einzusehen, die deren A b ft e \ - lung wünsche.
Das Leben sei nicht statisch, sondern ändere sich. Nichts berge den Todeskeim mehr in sich als eine internationale Organisation, die den Versuch dar-
Heuer Urlaub Edens
London, 30. Juli. (DNB. Funkspruch.)
London, 29. Juli. (DNB.) Wie nunmehr könnt wird, werden sämtliche Minister des britischen Kabinetts ihre Ferien in England verbringen und sich nicht ins Ausland begeben. Nur der Arbeitsrniniste^ Brown und der Minister für Schottland werden voraussichtlich eine kurze Seereise an der Küste Schottlands unter«
Abflug sei. Obwohl dieses Gerücht beständig deinen- tiert worden sei, seien nun auf vem Flugplatz zwei Abteilungen der Mobilen Garde eingetroffen und sofort in die Halle geführt worden, in der die 17 Flugzeuge in einer Reihe stehen. Das Blatt fragt, ob diese Abteilungen zur Bewachung der Flugzeuge eingesetzt worden seien, oder ob es sich um eine vorbereitende Maßnahme zum Start der Apparate nach Spruen handele.
Die kommunistische Gefahr für Frankreich.
Eine Erklärung Jean Goys.
P a r i s, 30. Juli. (DNB. Funkspruch.) Der Vorsitzende der National-Dereinigung der ehemaligen Frontkämpfer (UNC.) Jean Goy hat an die Direktoren sämtlicher Zeitungen ein Schreiben gerichtet, in dem er sich im Namen seines Verbandes gegen die B o l s ch e w i fi e r u n g Frankreichs wendet. Er schreibt: „Wenn berufliche Forderungen nur dazu dienen, eine politische Bewegung zu decken, die auf die Sowjetisierung des Landes abzielt, ist es Sache der Regierung, der für die staatlichen Einrichtungen gefährlichen Agitation ein Ende zu bereiten. Wir bitten Sie, mit uns em gemeinsames Vorgehen zur Sicherung der individuellen Freiheiten, der nationalen Unabhängigkeit, der Achtung des Privateigentums und der Verteidigung
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Neuen Bäue verreist bis 19. August Vertreter: Dr. Geyer
stelle, die Angelegenheiten der Welt meiner starren Form einzusargen. Das gelte für kein Gebiet mehr als für das wirtschaftliche. Ganz besonders auch gelte das für die wirtschaftlichen Verschiedenheiten, die sich im Lebensstandard der einzelnen Volker äußerten. Alle Welt müsse erkennen, wie lebenswichtig diese Kräfte seien und welche unvermeidlichen Einflüsse diese Kräfte schließlich auf die ttrnno her (Sirhmma und Aufrechterhaltung des
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der demokratischen Einrichtungen ins Auge zu fassen. Der Versuch einer Bolschewisie - rung Frankreichs bringt das Land nicht nur in die Gefahr eines Bürgerkrieges, sondern eines allgemeinen Durcheinanders. Man müsse sich darüber verständigen, der fommuni» stischen Diktatur den Weg zu verlegen.
Deutschlands- Dank.
Berlin, 29. Juli. (DNB.) Die deutsche Reichsregierung hat den Regierungen von England, Frankreich, Italien und den Vereinigten Staaten für ihre Hilfeleistung beim Abtransport deutscher Staatsangehörigen aus Spanien ihren Dank aussprechen lassen. *
Berlin, 29. Juli. (DNB.) Der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, stattete am Mittwochvorrnittag dem italienischen Botschafter Professor Dr. Bernardo Attolico einen Besuch ab, um ihm namens des Führers, der Reichs- reaierunq und der NSDAP, den Dank zu sagen für die tatkräftige Hilfe Italiens unser e n d e u t s ch e n V o l k s g e n o s s e n m S pa- ni en gegenüber und für den Empfang, der den deutschen Flüchtlingen bei der Ankunft m Italien bereitet wurde. Insbesondere dankte er für die Rettung des Landesgruppenleiters der NSDAP, vor bolschewistischen Suchkommandos, die mit seiner Erschießung beauftragt waren.
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Eine bemerkenswerte Aussprache.
Marxistische Demonstrationen.
Wien, 29. Juli. (DNB.) Während der Feier, lichkeiten aus Anlaß des Eintreffens des olympj. fchen Feuers in Wien und nach der Feier kam es in verschiedenen Gegenden Wiens zu Demon. strationen, die schließlich in einigen Fällen die Polizei zum Einschreiten zwangen. Die Demonstra. tionen trugen typisch marxistischen Charakter. Zur Tarnung wurden von den Anführern der De> monftranten, die schon nach ihrem Aussehen zu den jüdisch-marxistischen Kreisen gehören dürften, auch nationalsozialistische Kampfrufe aus- gestoßen, zweifellos um nationalsozialistisch gesinnte Teile der Bevölkerung zur Beteiligung an den De. monstrationen aufzureizen: ein Versuch, der, soweit sich übersehen läßt, fehlgeschlagen ist. Von den De. monftranten wurden ferner in großem Maße mar. xistische Flugblätter zur Verteilung gebracht, die eindeutig den Charakter der Zwischenfälle bewiesen.
Wichtig für deutsche Flüchtlinge aus Spanien'
Berlin, 29. Juli. (DNB.) Die Leitung Auslandsorganisation der NSDAP, teilt mit: Für die Betreuung der deutschen Findlinge aus Spanien ist ein Hilfsausschuß für Spanien-Deutsche gegründet worden, der in enger Per. binbung mit der Nationalsozialistischen Volkswohl, fahrt und dem Deutschen Roten Kreuz arbeitet. Es wird darauf hingewiesen, daß sich alle deut, schen Flüchtlinge sofort nach Ueberschreiten der deutschen Grenze, spätestens innerhalb 24 Stunden, schriftlich an den „Hilfsausschuß für Spanien-Deutsche" Berlin W 35, Tiergartenstraße 4 A, zu wenden haben. Die Meldung erfolgt auf vorgeschriebenen Fragebogen, der an allen Grenzübertrittsstellen ausgehändigt wird. Unterstützungen werden nur auf Grund eines Ausweises gewährt, der anhand der eingereichten Fragebogen ausgehändigt wird. Soweit es möglich ist, empfiehlt es sich außerdem, sich bei der zuständigen Zweigstelle des Rückwanderungsamtes der Auslandsvrga. nisation zu melden. Solche Zweigstellen befinden sich in München, Stuttgart, Dresden, Düsseldorf, Breslau, Hamburg, Königsberg, Schneidemühl, Stettin und Kieferfelden.
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