einen F e st a k t mit Empfang. Internationalen Olympischen Jti
I. Die Mitglieder des
Leitun.
ng von Lizzi M a u d r i ck. Die „Chaconne" „Paris und Helena" von Gluck beschlossen das
aus „
Die Auferstehung der hellenischen Welt
Reichsministef 5tufl eröffnet die Ausstellung »Sport der Hellenen
aller
Deutsche Akademie für Lustfahrtforschung
Auslese -er beste«
, . , , omitees wohnten gemeinsam mit Vertretern des politischen, wissenschaftlichen und Kunstlebens dem Festakt bei. In den Reihen des Diplomatischen Korps sah man die
Die Ehre'ihres Landes unb der Frieden der Welt — das sind die beiden Güter, für die die Gefallenen des großen Krieges gestorben sind. Die Ehre des Landes und der Frieden der Welt — das sind auch die beiden Grundpfeiler der olympischen Idee, die durch die Ehrung der Toten bestimmt wird.
Die olympische Glocke ruft die Jugend der Welt, die lebende und die im Kriege gebliebene, zum olympischen Feste. Das olympische Feuer brennt euch zu Ehren, ihr toten Kameraden aus aller Welt, als ein Symbol des Flammenherdes, au dem euer Leben sich verzehrt hat. Wir rufen euch, mit euch wollen wir dieses Fest begehen, wie wir mit euch leben, bis uns selbst das Dunkel umfängt.
Als Reichsminister Rust der Gefallenen gedachte, erhoben sich die Anwesenden zu Ehren der Toten aller Nationen von ihren Vlätzen. Die „Hymne an Apoll" wuchs in diesem festlichen Augenblick am Vorabend der Olympischen Spiele empor zu einer Huldigung der Künste an die Kraft und die Schönheit.
Zu einem künstlerischen Höhepunkt des Abends gestaltete sich die Tanzsuite von Händel, getanzt von der Tanzgruppe der Preußischen Staatstheater unter
gemeinen technischen Stand der Luftfahrt und die besten künftigen Wege. Sie gibt auch Gutachten ab und pflegt die wissenschaftlichen Beziehungen zur
Berlin, 29. Juli. (DBB.) Der Führer und Reichskanzler hat die Bildung einer deutschen Akademie für Luftfahrtforschung an- geordnet. Der Reichsminister der Luftfahrt, Gene- raloberst Göring, hat die näheren Anordnungen über diese Akademie erlassen.
Rach den Satzungen vereint die Akademie namhafte, auf dem Gebiet der Ingenieur- und Ratur- Wissenschaften im Dienste der Luftfahrtforschung tätige Gelehrte und Ingenieure, um in Gemeinschaftsarbeit die wissenschaftlichen Grundlagen der Luftfahrttechnik zu erweitern und die praktische Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse zu fördern.
Die Arbeitsweise der Akademie schließt sich den Methoden der alten großen Akademien an: Reben größeren Gemeinschaftsarbeiten wissenschaftlicher Art werden durch die ordentlichen Mitglieder auf hoher wissenschaftlicher Warte stehende Pflichtvorträge in geschlossenen Teilnehmerkreisen gehalten werden, hierbei wird von den einem größeren kreise zugänglichen Sitzungen der Akademie der Luftfahrtforschung jährlich eine zum Gedenken an den Tag der Freiheit der deutschen Luftfahrt, den 1. März 1935, stattfinden. Die Akademie legt dem Reichsminister der Luftfahrt jährlich eine Denkschrift vor, enthaltend Darlegungen Über den all-
Berlin, 29. Juli. (DRV.) Im Pergamon- Museum, angesichts eines der schönsten Heiligtümer des klassischen Hellas, veranstaltete der Reichsminister -es Innern Dr. Frick für die offiziellen Gäste der XI. Olympischen Spiele
das großartige Schauspiel körperlicher Wettkämpfe, die während des Lebens ihre größte Freude gewesen waren. Voll erschließt sich uns aber der Sinn dieses Brauches erst dann, wenn wir erkennen, daß der Kampf das eiaentliche Mysterium des heroischen Lebens ist, das die Ueberlebenden durch die Veranstaltung dieser Wettkämpfe dieses Mysterium spielten und es sich symbolisch zu eigen machten.
Wir gedenken in dieser Stunde der Gefallenen des großen Krieges, die durch ihr Sterben eine neue Epoche in der Geschichte der Menschheit eingeleitet haben. Ihr heroisches Leben ist eingegangen in eine neue Welt des Mythos, die unser Denken zu durchdringen und zu befruchten beginnt, so wie die Griechen auf dem Höhepunkt ihrer Kultur aus dem Geiste des Mythos gelebt haben. Die Olympischen Spiele find im Begriff, die größte kultische Feier zu werden, die wir den gefallenen Helden des Weltkrieges ohne Unterschied der Ration darbringen. Die Mannschaften der einzelnen Länder kämpfen zur Ehre ihres Landes um den Sieg im Geisle der Gefallenen dieses Landes, und jede Ration ehrt die andere, indem sie in den heiligen Wettstreit eintritt. Der Kranz, den sie erringen, sollte nicht Eigentum der einzelnen Sieger bleiben, sondern er sollte im Geist der Griechen nach ihrer Rückkehr in die Heimat niedergelegt werden an dem Grabmal des unbekannten
Soldaten.
Berlin, 29. Juli (DNB.) Jrn Deutschen Museum wurde die von den staatlichen Museen und dem Organisationskomitee der XI. Olympischen Spiele veranstaltete Ausstellung „Sport der Hellenen" feierlich eröffnet. Unter den Gästen sah man u. a. Reichsminister R u st, Staatssekretär Funk, General der Polizei D a l u e g e, Polizeipräsident Graf H e l l d o r f, ferner fast das gesamte Komitee der Olympischen Spiele mit Graf B a i l l e t - L a t o u r an der Spitze, Staatssekretär a. D. Dr. Lewa! d, Dr. Die m, Ritter von Halt und andere.
Reichsminister Rust
hielt eine Rede über die Auferstehung der hellenischen Welt, die von der internationalen Zuhörerschaft mit größtem Interesse und Bei- fall aufgenommen wurde. Er führte u. a. folgendes aus:
Die Auferstehung der hellenischen Welt für das Abendland aus tausendjähriger Vergessenheit führt zunächst in den Gipfelleistungen seiner Dichtung und Philosophie, seiner Baukunst und Plastik für den Gelehrten und Dichter, den Baumeister, und darstellenden Künstler eine neue Zeit herauf. Humanismus und Renaissance leben in einer begrenzten Bildungsschicht, das Volk ist bewegt von den Auseinandersetzung in der christlichen Kirche. Das 18. Jahrhundert greift aufs neue nach den großen Schöpfungen der Hellenen und sieht in ihnen nicht nur in den Ergebnissen, sondern auch in ihrer Zielsetzung das Ideal der Humanität geschichtlich verkörpert, so hoch und vollkommen stehen die Gedanken und Gestalten von Hellas da.
Aus seinem völkischen Urgrund, der allerdings von einem gütigen Geschick behütet und gefördert ist, erst kann Hellas ganz begriffen werden. Es wurde so nicht begriffen. Während die „Iphigenie" Goethes und Feuerbachs eingebürgert wurde, während den Weg vom Brandenburger Tor bis in dieses Haus Schinkels Klassizismus begleitete, wartete noch immer der Körper in den humanistischen Gymnasien auf seine Gleichberechtigung mit dem Geiste, dessen Pflege einseitig als die klassische Bildung betrieben wurde.
Die Sorge um das lateinische Skriptum, um die Vernachlässigung sprachlogischer Denkübungen ist größer als das Verantwortungsgefühl vor der Wahrheit, daß Hellas solange im Wesen leblos bleibt, als nicht die leiblich-
weitreichende Aufgabenstellung der neuen Akademie ist es auch, daß wertvolle Ergebnisse der ganzen deutschen Luftfahrtforschung in der Reget erstmalig im kreise der Akademie einem größeren Fachkreise bekanntgemacht werden sollen. Die wissenschaftlichen Ergebnisse der Arbeiten der Akademie werden in geeigneter Form veröffentlicht.
Der F ü h r e r und Reichskanzler hat die Leitung der Akademie dem Reichsminister der Luftfahrt Ge- neraloberst.G bring überfragen, der als Präsident mit der ihm eigenen Tatkraft in wenigen Tagen öie aur Bildung der Akademie notwendigen Maßnahmen zur Durchführung brachte. Zu einem der ^lhcItf?,3ePrdfibcnlen der Akademie wurde der Staatssekretär der Luftfahrt, General der Flieger JJt l Ich, ernannt. Ein weiterer Vizepräsident und der Kanzler der Akademie werden in nächster 3eit atis den Kreisen der Luftsahritcchnik ernannt wer- öen. Die Akademie wird bis zu 60 ordentliche und ms zu 100 korrespondierende Mitglieder, daneben auch fördernde Mitglieder umfassen.
Die Deutsche Akademie der Luftfahrtforschung wird eine Auslese der besten Wissenschaftler Deutschlands darstellen. Daneben wird sie aber auch ganz besonders bedeutende Männer der ausländischen Wissenschaft in sich vereinen. Zum ersten Male wird hier ein Gebiet der Technik, dessen grundlegende Arbeitsbedingungen allerdings ganz einzigartig sind, in derjenigen Arbeitsform zusammengefaßt, die sich auf den Gebieten der Geistes- und Naturwissenschaften in den großen deutschen Akademien, insbesondere der preußischen und Bayerischen Akademie,
Olympischer Festakt am pergamon-Allar
Ansprachen der Reichsminister Nr. Frick und Rust.
Anordnung des Führers. - Leiter der Akademie Generaloberst Göring Wissenschaftler Deutschlands.
aber auch im Ausland in Jahrhunderten öe- währt hat.
Die Technik des Luftfahrzeuges, seiner Hilfsmi^ und Ausrüstungen umspannt weite Gebiete von btr allgemeinen Wissenschaften bis zu einer spezielle Technik, deren innere Arbeitsbedingungen und berir Zielsetzung sich grundsätzlich vom Wesen der * meinen, erdgebundenen Technik unterscheiden. TV Naturwissenschaften sind die dienenden Kräfte diel« neuen, das wirtschaftliche, vor allem aber das B gemein-verkehrspolitische Leben und darüber binaiiü die gesamte politische Lage der Völker und Staate verändernden Luftfahrt. Noch steht die Suftfa^17 technik erst am Anfang ihrer Entwicklung.
Der die Bildung der neuen Akademie einleitende Erlaß des Reichsministers der * fahrt, Generaloberst Göring, hebt als Grundaufgabe der Akademie das Ziel hervor, wertvolle wissenschaftliche Beiträge zu liefern für die Ueberwindung von Raum und Zeil durch den Menschenflug. Diese Aufgabenstellung ragt in die weiten Fernen, in kommende 3al)t* Zehnte und Iahrhunderte. Sie zeigt nachfolgenden Geschlechtern unseres Vaterlandes, aber auch der großen Welt ein neues Ziel, so wie es einst die alten großen Akademien der Wissenschaften für die Geistes- und Raturwissenschaften getan haben und noch heute tun.
Kämpfen für die Ueberwindung von Zeit uwb Raum durch den Menschenflug heißt kämpfen die Zukunft des eigenen Volkes und hierdurch wi'i' der für den Fortschritt der ganzen Menschheit.
gang finden, obwohl es im verwandten Blut die gleichen Kräfte trägt.
Erst die nationalsozialistische Weltanschauung hat diese Frage entschieden und den engen Zugang für Gelehrte und Künstler verbreitert für das ganze Volk. Erst das junge Deutschland, das in einer rassischen Substanz den ewigen Born wieder verstanden hat, aus dem die großen .Schöpfungen seines eigenen Genius gespeist sind, das den Zusammenhang von Leib und Seele, Körper und Geist wieder erfaßt hat, begriff aus dem eigenen Erleben im völkischen Erwachen die hellenische Welt und das Geheimnis seiner großen Erscheinung. Schnell ist nun in Deutschland zur Tat geworden, worum Generationen so schwer gerungen haben. Ganz Deutschland fühlt sich froh im körperlichen Einsatz und begreift, daß daraus Kräfte nicht nur für den Körper und nicht für den einzelnen entstehen.
Deutschland ist nicht mehr ein Raum für eine Summe von 65 Millionen Menschen, sondern die irdische Ewigkeit, an der wir teilhaben als Geschlechter in der Kette der Ahnen und Nachfahren, die heilige Kraft, von der wir unser Einzeldasein nähren. Darum begreifen wir jetzt, warum die Gymnasien und Stadien im Vorhofe des Zeus- tempels lagen, warum der Sieg im olympischen Wettkampf eine Angelegenheit der Polis war. So soll diese Darstellung verstanden werden als ein Hinweis darauf, daß die griechische Welt ein Ganzes ist, daß Plastik und Gymnastik nicht getrennt werden können. Sie sollen hinlenken auf die rassischen und weltanschaulichen Urgründe, aus denen Mythos, Agon und Tragödie der Hellenen entstanden. Wenn hier der Sport der Hellenen, also der Gegenstand künstlerischer Darstellung, den Inhalt der Ausstellung ausmacht, so bedeutet dieser Gegenstand auch den Schlüssel zum Eingang in die Welt von Hellas. Die Bedeutung dieser Ausstellung im Zusammenhang mit der Berliner Olympiade ist sichtbar. Sie soll aber weiterwirken.
• Staatsrat Dr. Wiegand dankte dem Mink für feine warmherzigen Worte. Ferner sagte er * nen Dank dem Schöpfer der Ausstellung Rrnk-"' Dr. Blümel. Im Anschluß daran hielt Or
Graf Valllet-Lalour folgende Ansprache: Bei den zahlreichen gedungen seiner Kultur hat es Deutschland feit k gern schon am Herzen gelegen, die Ruin. Olympias aus ihrer Asche Wiedererstehen? lassen. Dank der Anstrengungen beutfJ11 Gelehrter wurden an den Schauplätzen anS Wettkämpfe Ausgrabungen gemacht. Einmal wonl' möglich, in Griechenland das zu rekonstruieren n die Zeit zerstört hatte, und zum anderen in $J5 selbst anläßlich der XI. Olympiade diese Ausste!^ zu errichten, die für alle, die Kunst und Sport ben, von besonders großem Interesse ist. n<: men des Internationalen Olympischen ftomih' beglückwünsche ich aufrichtig alle, die an? ser so wahren olympischen Veranstaltung wirkt haben.
Auf einem Rundgang fand die Ausstelluna fr« ungeteilten Beifall aller Gäste.
Feier in Wien.
Wien, 29. Juli. (DNB.) Die Feiern, die k Lauf der Olympischen Flamme bisher i gleiteten, haben in Wien einen kaum überbietbon Höhepunkt gefunden. Hunderttaufende säumten lh Straßen, die die Olympische Flamme passierte.^ posant war das Bild des Heldenplatzes, woX olympische Weiheakt stattfand. Zwischen den malern des Prinzen Eugen und des Erzher^ Karl war ein olympischer Turm errichtet, von die österreichische Staatsflagge und die Sym^ der einzelnen Sportarten wehten. Die ossizj^ Persönlichkeiten, der Bundespräsident, der Vizek^ ler Baar-Barenfels, und andere Mitglj^ der Regierung, der oberste Sportführer Starhemberg sowie das Diplomatische Rom darunter Botschafter von P a p e n , die Spitzen £ Generalität und der Behörden nahmen ihren Uv auf dem großen Freibalkon der Hofburg ein
Der Festzug, der dem Eintreffen der oly^ schen Flamme vorausging, führte vom Schworp berg-Platz zum Heldenturm. Den Trachtengrupp- folgten die Gruppen der aktiven Sportler. schiedene Publikumsgruppen fangen das Deuiu> landlied. In diesem allgemeinen Ausdruck der & geifterung für die Verbundenheit des 8 samtdeutschtums, der die Erinnerung an ta Wiener Sängerbundesfest 1 928 naßb brachte, konnten die Musikkapellen kaum burrfjbij-. gen. Heil-Rufe von der Ringstraße her verkünde das Nahen des Läufers. Es war der Weltweit Karl Schäfer, der die Fackel trug und m 20.45 Uhr das Olympische Feuer auf der Plw form des Heldendenkmals entzündete. Es war y überwältigender» Augenblick, als die StraßeA leuchtung ausgeschaltet wurde, der weite Platz ' tiefem Dunkel lag und dann die mächtige garbe gegen den Himmel flammte, während unna den Klängen der olympischen Hymne die Fch auf dem Olympiatuvm hochgezogen wurde.
Der Präsident des Oesterreichischen OlympW Komitees, Dr. Theodor Schmidt, gedachte tts Weoes der Olympischen Flamme bis nach M und pries den olympischen Geist des Friedens wri der Völkerversöhnung. Nach ihm sprach der oberri Sportfuhrer Fürst Starhemberg. Er erinneri an die Heldengeschichte der deutschen Ostmark, b durch die Denkmäler dieses Platzes fgmbolifii: eien. So verknüpfe sich die olympische Feier doi heute mit einem Gedenken an die toten deswegen wolle er sich zum Heldendenkmal begeht um dort einen Kranz niederzulegen. Die öfter» chkschen Teilnehmer an den Olympischen Spiclür charten sich um den Turm, und Dr. Schmiü! verlas die olympische Eidesformel, die von Ül Sportlern nachgesprochen wurde. Vizekanzler fBacr Barenfels ergriff das Wort zu einer 2b prache, in der er den Geist der Olympischen Spi°u als den Geist der Völkerversöhnung bezeichnt Fürst Starhemberg entzündete darauf idi Olympische Fackel, die er einem Salzburger Laich übergab.
Botschafter, Gesandten und Geschäftsträger der auswärtigen Mächte, unter den offiziellen olympischen Vertretern bemerkte man zahlreiche hervorragende Sportoertreter des In- und Auslandes, wie Graf Baillet-Latour, Reichssportführer von Tschammer und Osten, Staatssekretär a. D. Dr. Lewa Id u. a. Von deutscher Seite nahmen außerdem an dem Empfang u. a. teil die Reichsminister Dr. Schacht, Rust, Dr. Gärtner, Graf Schwerin von Krosigk, die Reichsleiter Bouhler, Bormann und Rosenberg, Botschafter von Ribbentrop, Reicds- arbeitsführer Hierl, General Dalueae, die Staatssekretäre- Dr. Pfundtner, Funk, Körner, Dr. Stuckart, Königs, Zschintzsch, ferner Ministerialdirektor Dr. D i e ck h 0 s s, Staats- kommissar Dr. Lippert, Gauleiterstelloertreter Görlitz er, Stabsführer Lauterbacher.
Das künstlerische Programm des Abends stellte eine wunderbare Synthese aus klassisch-griechischem Kulturgut und deutschem künstlerischem Geist dar. Das Orchester eröffnete mit einer Pavane von I. H. Schein den Abend. Sodann begrüßte
Reichsminister des Innern Dr. Frick
die Gäste und führte u. a. folgendes aus: Nun he- ben die Tage an, die geadelt fein werden von dem friedlichen Wettkampf der Besten aller Völker. Es war mir als dem für die Gesamtdurchführung der Olympischen Spiele verantwortlichen Reichsminister ein inneres Bedürfnis, Sie, meine Herren des Internationalen Olympischen Komitees, der nationalen olympischen Ausschüsse, der internationalen Sportverbände und unseres deutschen Organisationskomitees mit hervorragenden Vertretern der Kunst und Wissenschaft zu vereinen und Ihnen und Ihren Damen den herzlichsten Willkommensgruß Deutschlands zu entbieten. Ich spreche dabei für unser ganzes deutsches Volk, das in diesen Tagen dem Olympischen Weltfest mit einer Freude und Erwartung sondergleichen entgegensieht, begeistert in feiner Hingabe an das olympische Ideal durch den Schirmherrn der XI. Olympischen Spiele, den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler, dem wir nicht nur für das gewaltige deutsche Olympia-Stadion, sondern auch für die ganze großartige Vorbereitung der Spiele unauslöschlichen Dank schulden.
Ich wüßte für unser erstes festliches Beisammensein keinen schöneren Raum als diesen ehrwürdigen Saat, in dem uns eins der schönsten Denkmäler des Griechentums, der Altar zu Pergamon, in seltener Vollkommenheit erhalten ist. Aus dem Fries dieses Altars hat der geniale Künstler den Kampf der Giganten gegen die Weltordnung der olympischen Götter in ergreifender Eindringlichkeit gestaltet. Als einziger Sterblicher kämpft mit den Göttern gegen die Giganten Herakles, der heldische Mensch, von dem die Reberlieserung berichtet, daß er der Begründer der Olympischen Spiele gewesen sei. So finden wir hier — über zwei Jahrtausende der Menschheitsgeschichte hinweg — die Grundidee der Olympischen Spiele, den durch den Bund des Leibes und der Seele geadelten Kampf des Großen, Reinen und Edlen gegen das Riedrige und Gemeine.
Es wird für ewig das Verdienst des genialen Neuschöpfers der Olympischen Spiele, des greifen Barons d e Coubertin fein, daß es der Kraft feines Strebens gelang, den olympischen Gedanken in seinem unverfälschten Ideal, jenen adligen Bund von Leib und Seele, der zerrissenen und zerklüfteten Menschheit unserer Zeit wiedergeschenkt zu haben. Ich weiß, meine Herren des Internationalen Olympischen Komitees, wie ernst es Ihnen unter der Führung Ihres Präsidenten, des verehrten Grafen Baillet-Latour um die Durchführung der Olympischen Spiele als einer wahrhaften Kulturaufgabe zu tun ist. Ich darf auch mit Genugtuung feststellen, welch würdige Mitarbeiter Sie in Ihren deutschen Treuhändern, dem Organisationskomitee der XI. Olympiade, insonderheit seinem Präsidenten Exzellenz Dr. L e - wald und feinem Generalsekretär Dr. Diem gefunden haben. Ich darf schließlich auch hervorheben, welche hingebende Arbeit der deutsche Olympische Ausschuß unter Führung seines Präsidenten, des Reichssportführers von Tschammer und O st e n, und die gesamte Reichsregierung, die NSDAP, und alle Schichten des deutschen Volkes geleistet haben.
Ich glaube aussprechen zu dürfen, daß die XI. Olympiade eine Vorbereitung erfahren hat, die in gleicher Weise der Würde des olympi- schen Gedenkens, wie der Ehre der deutschen
Ration entspricht.
So sehen wir denn voll Freude und Zuversicht den kommenden Tagen entgegen, lieber Ihnen wird der Gottesfriede des alten Olympia walten. Möge er so tief in alle Völker bringen und so stark in ihnen sich verwurzeln, daß wir alle, wenn auch in langsamer und stetig sich aufbauender Arbeit über die Olympischen Spiele hinaus -jene Stärkung der G-emeinsamkeit erreichen, die uns die ' Verbundenheit dieser Tage und den olympischen Frieden in alle Zukunft sichert.
Das Adagio von Haydn leitete über zu der An- । spräche des
Reichsminister Rust.
künstlerische Programm.
Beim anschließenden Empfang im Schlüter-Saal, bei dem der Reichsminister des Innern und Frau Frick die Gäste mit ihren Damen begrüßten, spielte das Dresdener Streichquartett. Vom Diplomatischen Korps wohnten dem Festakt u. a. bei die Botschafter der Türkei, Polens und Japans, die Gesandten von Rumänien, der Tschechoslowakei, Argentiniens, Südafrikas, Aegyptens, Oesterreichs, Belgiens, Ungarns, Kolumbiens, Griechenlands, Schwedens, Mexikos und Haitis, die von dem Ches des Protokolls, Gesandten von Bülow-Schwante, willkommen geheißen wurden.
seelische Harmonie als lebendige Kraft seiner großen Kulturschöpfungen erkannt und von den Verfechtern feiner Bildung anerkannt wird. Bei solcher Auffassung in den berufenen Bildungskreisen konnte im Volk selbst die hellenische Welt keinen Ein-
Er führte u. a. aus: In dieser nächtlichen Stunde erinnern wir uns daran, daß die Olympischen Spiele aus den Wettkämpfen entstanden sind, die die nordischen Völker bei der Bestattung L- r<ti?°«cn akrZuhalten pflegten. Wenn man ihnen 01c Waffen und die Gegenstände, die ihnen im Leben die liebsten gewesen waren, mit ins Grab legte, so bot man den abgeschiedenen Seelen, so- -- .MV
lange man sie noch erdnah wähnte, ein letztes Mal | Luftfahrt anderer Länder. Bemerkenswert für die
Von der Wiener Stadtgrenze ging der Weg d« olympischen Flamme zuerst durch das nieieröfti» reichische Weinland nach den Städten Korneubmz und Stockerau. Von dort wurde die Flamme naij der niederösterreichischen Stadt Horn getragen, los nach Mitternacht erreicht wurde. Von da ab gtd der Weg nicht mehr an der Hauptstraße entlann; sondern durch das niederösterreichische WaldvierisL durch einsame Dörfer, große Wälder auf Bezirk straßen und Nebenstraßen der österreichischen ©reu?
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