Ausgabe 
30.7.1936
 
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1176 Erstes Blatt

186. Jahrgang

Donnerstag, 30. Juli 1036

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

krHeint täglich, außer jHHÄ 'W^T Ä Annahme von Anzeige»

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Itraiturt am Main liess Druck unö Verlag: vrühl'sche UuioerfitStrvuch- und Steindruckerei R. Lange in Stehen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schulstrahe 7 M-ng-nabWüff-Staffel 8

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. Jir freuen uns, mit Ihnen sporiliche Kame-

Ämpfen.

f niheil Anteil an dem großen sportlichen

Wettkampf der Welt.

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Das Internationale Olympische Komitee in Berlin.

Der erste festliche Auftakt für die Olympischen Spiele, die feierliche Eröffnung der ersten Sitzung des Internationalen Olympischen Komitees, fand am Mittwochnachmittag in der Aula der Friedrich-Wilhelm- Unioersität in Berlin statt. Der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, eröffnete die Sitzung. 48 Vertreter aus aller Welt nahmen daran teil, u. a. der Präsident des IOK. Graf Baillet- Latour, Exzellenz L e w a l d, Reichssportführer v. Tschammer und Osten, während als Ver­treter der Reichshauptstadt Staatskommissar Dr. L i p p e r t zugegen war. (Scherl-Bilderdienst-M.)

iie werden nicht nur in der Festfreude in Ber- n, s sondern überall in Deutschland aus ehr- <(ob Herzen freudig empfangen werden.

ni das deutsche Volk nimmt in seiner Ge-

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Es ist ein weises Gesetz, welches von dem Schöpfer der modernen Olympischen Spiele, Pierre de Cou­bertin, und seinen Mitarbeitern geschaffen wurde. Weise und ritterliche Männer sind Hüter dieser Magna Charta des Sports gewesen. Ich benutze deswegen als verantwortlicher Führer des deut­schen Sports die willkommene Gelegenheit, Ihnen, sehr verehrter Herr Präsident, und Ihren hervor­ragenden Mitarbeitern

den Dank des gesamten deutschen Sports

zu übermitteln. In diesen Dank schließe ich den Wunsch ein, daß die Tätigkeit des Internationalen Olympischen Komitees auch in Zukunft von dem gleichen ausgezeichneten Erfolg begleitet sein möge wie bisher. Schlagen Sie, meine Herren, mit der Durchsetzung des olympischen Gedankens neue Brücken des Friedens, und seien Sie ver­sichert, daß es für den deutschen Sport stets eine hohe Ehre sein wird, Sie hierbei mit voller Kraft und mit voller Begeisterung zu unterstützen." Staatssekretär a D. Dr Lewald hieß im Namen des Organisationskomitees und der deutschen Mitglieder des Internationalen Olym­pischen Komitees die Teilnehmer und Ehrengäste willkommen.

Es ist mir", so führte er u. a. aus,eine große Freude und Ehre, zugleich im Namen meiner deut­schen Kollegen, Seiner Hoheit des Herzogs Adolf Friedrich zu Mecklenburg und Dr. Ritter von Halt, Sie, Herr Präsident, und Sie, meine lieben und verehrten Kollegen, die Sie in größerer Zahl als je zuvor zu den Spielen dieser XI. Olympiade sich versammelt haben, auf das wärmste und herzlichste willkommen zu heißen in dieser schönen und histo­rischen Aula, in der wir schon einmal, am 25. Mai 1930, eine Tagung des Internationalen Olympi­schen Komitees feierlich eröffnet haben als Auftakt zu dem Olympischen Kongreß von Berlin.

Der Kongreß des Jahres 1930 hat die Entschei­dung des Internationalen Olympischen Komitees vorbereitet, die Stadt Berlin mit der Durchführung der Spiele der XI. Olympiade zu betrauen. Die unter Ihnen, meine lieben Kollegen, die vor sechs Jahren in Berlin weilten, fühlen nicht nur, sondern sehen vor ihren Augen

die tiefgreifenden Veränderungen, die sich in der Hauptstadt des Reiches und in ganz Deutschland in diesen 31/z Jahren vollzogen haben, seitdem der starke Wille des Führers und Reichskanzlers das ganze Volk in natio­naler Begeisterung zusammengeschlossen und dem Leben der völkischen Gemeinschaft neue Ziele gesetzt hat.

Das Internationale Olympische Komitee hat viele schwierige Aufgaben zu lösen. Die bedeutendste ist, zu entscheiden, welches Land nach Deutschland die Ehre haben wird, die nächsten olympischen Spiele auszurichten.

Drei Städte müssen in Erwägung gezogen wer­den. Zwei von ihnen sind Hauptstätte mächtiger Reiche, und eine ist die Hauptstadt eines kleinen Landes, das indessen dem Sport begeistert ergeben ist, und dessen Athleten weltberühmt sind. Die Na-

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tionalflagge der Nation, die zur Durchführung der XII. Olympischen Spiele ausgewählt wird, wird nach der Schlußzeremonie am 16. August auf dem höch­sten Fahnenmast des Olympischen Stadions gehißt werden.

Was wir erreicht haben, war nur zu erreichen durch die ständige Mitarbeit der Regierung des Deutschen Reiches, wobei besonderer Dank dem Vizepräsidenten des Organisationskomitees dem Staatssekretär im Reichsinnenministerium Herrn P f u n d t n e r gebührt, der uns in jeder Weise unterstützt hat, vor allen Dingen durch die Beschaf- funa der Mittel, die für die Durchführung dieses großen Werkes notwendig waren.

Deutschland mit seinen 67 Millionen Einwoh­nern, jung und alt, hat sich mit ganzem herzen für die olympischen Ideale eingesetzt.

Wir haben uns bemüht, in der olympischen Kunst­ausstellung und in der einzigartigen Ausstellung Sport der Hellenen", in den großen Auf­führungen in dem Theater, das den Namen des deutschen Dichters der Bewegung Dietrich Eckart trägt, auch dem geistigen Gehalt dieser Spiele reiche und vielfältige Gestaltung zu geben. Ich weiß, daß ich im Namen der ganzen deutschen Oeffentlichkeit spreche, wenn ich Ihnen Grüße und Wünsche in dieser Stunde überbringe. Seien Sie uns von Herzen willkommen! Möge eine erfolg­reiche Tagung den guten Auftakt für die kommen­den Spiele bieten.

Der Präsident des Organisationskomitees

Graf Vaillet-Lawur

nahm als Letzter das Wort, der u. a. sagte:Wieder einmal sind wir in diesem Saal vereint, wo vor sechs Jahren der Olympische Kongreß eröffnet wurde, bei dem die 1925 in Prag begonnene Festlegung der Grundsätze der Olympischen Spiele zu Ende geführt wurde.

Die Unwandelbarkeit seiner Lehre ist es, die dem Internationalen Olympischen Komitee seine Kraft, seine Autorität und sein Ansehen erhalten hat, ohne die es ihm nicht gelungen wäre, seiner Verfassung Respekt zu verschaffen, noch den Sieg über alle Boykottversuche gegen die XI. Olympiade zu errin­gen, wie es ihm auch nicht gelungen wäre, in den kritischen Tagen, in denen wir jetzt leben, sich frei von jedem politischen oder religiösen Einfluß zu halten.

Wir dürfen stolz darauf sein, daß wir ein wirkliches Bindeglied zwischen den Völkern bleiben und wirksamer als irgendein anderer Organismus an der Völkerverständigung arbeiten.

Wie viel Dank schuldet die Welt unserem Gründer, den wir als Kandidaten für den Nobel-Friedenspreis vorgeschlagen haben. Wir haben die feste Hoffnung, daß ihm diese hohe Auszeichnung zuteil wird, die ihm ohne jeden Zweifel gebührt für all das Gute und Nützliche, das er in seinem langen Leben voll Opfer und Hin­gabe der Welt geschenkt hat.

Die olympische Idee wirft ihre Strahlen auf das ganze Weltall. Sie hat eine Wystik ge­schaffen und eine solche Kraft entfaltet, die jetzt nichts mehr aufhallen kann.

Um sich ein Bild davon zu machen, muß man ein­mal mit den Sportlern in den Vereinigten Staaten, in Japan und in Finnland zu leben das Glück ge­habt haben, und zwar gerade in einer Zeit, wo wichttge Fragen auf der Tagesordnung standen. Ihr Zugehörigkeitsgefühl zum Olympismus ist all­gemein. Sie alle haben begriffen, daß es die von Coubertin erneuerten Spiele sind, die die Auf­merksamkeit der öffentlichen Gewalt auf die mora­lischen und physischen Werte des Sportes gelenkt haben. Alle, die an den Spielen teilgenommen haben, wissen, welchen Nutzen die Jugend der Län­der, wo olympische Spiele gefeiert wurden, daraus gezogen hat. Darum haben auch heute so viele Städte den Wunsch, einmal der Schauplatz der Spiele zu sein. Die Bedeutung einer jeden einzel­nen ist so groß, daß Ihnen, meine lieben Kollegen, die Wahl besonders schwer fallen wird. Darum bitte ich Sie, unter Ausschluß jeglicher anderen Be­trachtung nur d a s zu erwägen, was Ihnen nach bestem Gewissen als von größtem Interesse für das Weltwerk, dessen Hüter Sie sind, erscheint.

Mit dem Assai agitato aus dem Opus 41 von Robert Schumann schloß die festliche Sitzung.

Oer Reickssporlführer an das Olym­pische Komitee Oesterreichs.

Der Reichssportführer hat an das Oefterreichifche Olympische Komitee nachstehendes Telegramm ge­richtet:

Wenn das deutsche Sportvolk mit einem be­sonderen Erleben an der Feier in Wien teilnimmt, die der Olympischen Flamme gilt, so dankt es das den Staatsmännern, die zwei durch äußere Um­stände getrennte Völker, die zusammengehören, nun wieder freundschaftlich zusammengeführt haben.

Möge das Feuer, das, von klassischer Stätte menschlicher Kultur kommend, die beiden Bruder­völker verbindet, tief in die Herzen die Erkenntnis einbrennen, daß diese Verbindung nie wieder ab­reißen sollte.

gez. von Tschammer und D ft e n.*

[et kraul! diwSfellvettreter des Führers: essentlichkeii ho Vertreter des Führers des deutschen Volkes ner, Wputschen Reichskanzlers, des Schirmherrn der ibenben MM: xiILbmpischen Spiele, und in seinem besonderen ig tämpftenj" iregge heiße ich die Mitglieder des Jnternatio- SchiviMchol^n. Komitees, sowie die Teilnehmer an den bei ben Ölfischen Spielen aus dem In- und Auslande emperatur betnii^ eir^ } cf) willkommen. Ganz besonders be- gte im 6-M grstjßeich namens des Führers und zugleich namens jii kalt war dänischen Volkes unsere Gäste aus dem Aus­nachen, xötiW lanh, üdie zu diesem friedlichen Wettbewerb der GynrnW^ VAke- in der deutschen Reichshauptstadt erschienen t halle. 3»® siiB ------ ", "

W Meters raöMt zu pflegen und persönliche Beziehungen Handschlag ai gaben sich *

loil aus: trotzt

2 Vv x Wettkampf roirt) ausgetragen im Stolz auf eigene Leistung, verbunden mit der Achtung DDL" .'m Leistungen der Mitkämpfer und den Natio- neri f r die sie antreten.

1 bcae dieser Geist sich immer mehr auf die Nwttnm selbst übertragen, daß sie bei allem Stolz __' fr» eigene Leistung ehrlich und neidlos die Lei-stugen der anderen anerkennen und Achtung ' , heM vor deren nationalen Eigenarten.

jnd3l* W Geist ist würdig des hervorragenden Grün- * . m61 dersdir modernen olympischen Spiele, des Barons

aufsrau e Gubertin, der heute mit berechtigtem Stolz aufch ks von ihm geschaffene Werk blicken kann.

Daefem Geist als Wegbereiter wahren Frie- tiei£ der unserer gequälten Welt so bitter not- k U uus Anlaß der Olympischen Spiele beson- d«e . Ausdruck verleihen zu können, ist nicht tritt! »en aktiven deutschen Teilnehmern, sondern den ganzen deutschen Volke als Gastgeber eine

telpunki der Olympischen Spiele 1936 zu sein, grüße ich Sie. Alle unsere Bemühungen, dem Olympischen Fest den würdigsten und glanzvollsten Rahmen zu geben, wären vom letzten Erfolg nicht gekrönt gewesen- wenn es nicht gelungen wäre, durch die Inittative unseres Führers und seiner Mitarbeiter

die Olympischen Spiele 1936 zu einer Herzens­sache für jeden Berliner, ja darüber hinaus für jeden Deutschen zu machen.

Im Herzen eines jeden von uns glüht die olympische Idee, die Idee, die durch ritterlichen Sportkampf die Beziehungen der Völker untereinander veredeln oder gewissermaßen vergeistigen will. Denn in der olympischen Idee verknüpft sich der Gedanke des modernen völkerverbindenden Sports mit einer hehren Tradition antiker Kultur als einer der Grundpfeiler unserer Zivilisation.

Berlin grüßt die olympischen Kämpfer aus aller Welt. Es grüßt darüber hinaus in ihnen und mit ihnen aber auch die Vertreter von über 50 Na­tionen, mit denen allen Deutschland, als ein Bollwerk des Friedens, im Geiste gegen­seitigen Verständnisses zu leben wünscht. Wir hoffen und wünschen herzlich, daß die Berliner Gastfreund­schaft mit dazu beitragen möge, die so notwendigen

Brücken zwischen allen Völkern zu festigen und, wo es nottut, neue zu schlagen.

Möge so das Echo der beginnenden Olympischen Spiele weit hinausgehen über den ganzen Erdball hinweg als ein Beweis dafür, daß der olympische Geist nicht tot ist, sondern lebendiger lebt denn je. Heil Olympia!"

Für den Deutschen Olympischen Aus­schuß hielt dessen Präsident, der

Äejchssportsührer von Tschammer und Osten

folgende Ansprache:Es gibt in der Welt des inter­nationalen Sports kein Ereignis, das sich auch nur entfernt an äußerem Glanz, an ernster Feierlich­keit und an Großartigkeit der Idee mit den Olym­pischen Spielen messen könnte. Ja, man gibt sich vielleicht vergeblich Mühe, überhaupt eine Gelegen­heit in der Welt ausfindig zu machen, die in so umfassender Weise Völker und Nationen zu gemein­samem Schaffen in edler Begeisterung zusammen- führt. Die überragende Bedeutung der Olympischen Spiele als Weltveranstaltung mag einesteils darin ihre Erklärung finden, daß die Liebe zu den Lei­besübungen als ewiges Ahnenerbe der Menschheit bei allen Völkern immer wieder durchbricht. Allein, allzu oft haben sich in der Welt edle menschliche Neigungen durch tragische Umstände oder Ungeschick gegeneinander erhoben und bekämpft.

Ls muh deshalb dem Internationalen Olym­pischen Komitee die höchste Anerkennung und größte Achtung gezollt werden, weil es, wie selten ein anderes internationales Gremium, verstanden hat, das edle Feuer des Sports zu hüten, es zu immer stärkerer Glut zu entfachen und ihm die gemeinsame Liebe aller Nationen der Welt zu erhalten.

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vi; Olympische Glocke ist eine Glocke des 2stiebens. Sie trägt die Worte:Ich rufe die 'Ziugnb der Welt!" Namens des Führers und tes deutschen Volkes darf ich diese Worte t öriiüren in:Ich grüße die Jugend der 1 Dill!

Uc; Olympische Komitee hat den Dank des deut­schen Volkes für den vollen Einsatz verdient, mit dem-« die Organisation der XI. Olympischen Spiele ton vorbereitet hat. Wir wissen um Die SckUie igkeiten vielseitigster Art und sind glücklich öartuie:. daß sie überwunden sind und die viym- pisiHi Spiele nun ihren Lauf nehmen können m ihrer Mission an den Völkern.

erkläre die Tagung des Internationalen "spNfli.chen Komitees für eröffnet."

Nch dem Stellvertreter des Führers nahm

Llaatskommiffar Dr. Lippert

dosi Zvrt, der u. a. sagte: Namens der Reichs- H^Ußfftcldt, die die Ehre hat, Schauplatz und Mit-

Feierlicher Auftakt der Olympischen Spiele 1936

Eröffnungssitzung des Internationalen Olympischen Komitees.

rUn, 29. Juli. (DNB.) In der festlich ge- schmckten Aula der Friedrich-Wilhelrn-Universitat bet)an am Mittwoch in feierlichem Rahmen die allen Olympischen Spielen vorausgehende Ta- g rg d e s Internationalen Olympi­sch ei Komitees, die von ihrem Präsidenten Älr d e Baillet-Laiour geleitet wurde.

Auftrage des Führers hieß sein Stellvertreter RSickiminister Heß die Mitglieder des Internatio- nchei. Komitees, die Teilnehmer an den Olympischen Skie n und alle ausländischen Gäste willkommen. N^inms der Reichshauptstadt begrüßte sie Staats- kvkirissar Dr. Lippert, namens des Organisa- tblrüDmitees dessen Präsident Staatssekretär a. D. D 8. : ewald, namens des Deutschen Olympischen ASiL'iiusses der Reichssportführer von Tscham- iroieru n d Osten.

Dm Festakt wohnten das Präsidium, der Voll- ziqzs^lsschuß und fast alle Mitglieder des Inter- nctiin alen Olympischen Komitees, ferner die diplo- w utiyen Vertretungen fast aller an den Olym­pisch! Spielen beteiligten Länder, die Präsidenten bei: mternationalen Sportverbände, die Mann- sckchfiisührer der bereits in Berlin eingetroffenen al Müschen Kämpfer und deutscherseits Reichs- i -uoröer^run.', rnirtiisr Frick, Reichsleiter Bouhler, die großen Siegs SAa^sekretäre Pfundtner und Funk, der stchlv^tretende Gauleiter G ö r l i tz e r und viele arrfre:- führende Persönlichkeiten aus Staat und ftx w i6 .y BckMsung bei.

' ; Dii Festsitzung begann mit dem Einzug der Ko-

' L5 c miniemitglieder, die zum ersten Male die von einem deitztscien Künstler entworfene Amtskette als Zeichen iörten Ruhest jhfLT Würde trugen. Präsident Graf Baillet- es nun die O tru r nahm zwischen dem Stellvertreter ie kleinen M d eiis Führers und dem Reichssportfüh- zu halten, & r er :nr dem Rednerpult Platz. Rechts schlossen sich t. des« !|:-äfibent des Organisationskomitees, Staats« MorfiMr feftltkr a. D. Lewald und Reichsinnenminister 6 -rirf, zur Linken des Reichssportführers

;r Schatlkommissar Dr. Lippert an. Mit der An- ^dame2antabile aus der A-ckur-Sinfonie von Lud- m eE Beethoven, gespielt vom Dresdener Streich-

' qu|ite t wurde die Sitzung eingeleitet. Dann sprach