Ausgabe 
30.6.1936
 
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8 a st neun Tage und acht Nächte, genau 178 Stunden, ist Hauer Schmidt bis zu seiner Rettung fast 800 Meter tief unten im Schacht von der Welt abgeschnitten ge- roefen. Das Zubruchgehen einer Strecke versperrte ihm, der allein in einem Querschlag apf der sieben­ten Sohle arbeitete, den Weg aus'der Grube. Seit Dienstag bestand Verständigung mit dem Einge­schlossenen. Ein Rohr wurde "durch das Gestein getrieben, das ihm Nahrung und Luft zuführte. 3n vier Schichten, unter der Leitung der Be­triebsführung und der Bergbehörde arbeiteten die Retter. Bon zwei Seiten war man zuletzt bemüht, zu dem Eingeschlossenen vorzudringen. Außerdem waren seit Freitag Ingenieure dabei, von unten her ein Loch zu bohren, durch das man schließlich mit einem weiten Rohr den Verschütteten zu bergen hoffte.

Derweilen ließ es sich der Hauer Schmidt fo wohl gehen, wie dies in der Lage möglich war. 3n bester Laune unterhielt er sich mit den Rettungs­mannschaften. Der Raum, in dem er über eine Woche aushalten mußte, umfaßt rund 40 Quadrat­meter. Brot, Keks, Wurst, Fleisch, Käse und To­maten, Milch und Tee mit Rum wurden ihm in feinen Karzer geschickt. Auch feine Lieblingsspeise, Speckpfannkuchen, konnte er sich zu Gemüte führen. Mehrere Grubenlampen versorgten ihn mit Licht. Jür das geistige Wohl war ebenfalls gesorgt: dem Fußballfreund und Brieftaubenliebhaber wurden die entsprechenden Zeitungen geliefert. Sogar eine telephonische Verbindung mit dem Eingeschlossenen wurde hergestellt. Unterhaltungen mit feiner Frau

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Dreißig Häuser niedergebrannl.

In Horcajo de las Torres in der spanischen Pro­vinz Avila entstand durch Funkenflug aus einem Schornstein ein Großfeuer, das sich infolge des starken Windes rasch ausdehnte. Dreißig Häuser wur­den in Asche gelegt. Personen wurden nicht verletzt, aber der Schaden an Sachwerten ist außerordentlich groß.

Fünf Personen von einem Blindgänger zerrissen.

Sieben Personen suchten auf den Höhen von Montevecchio bei Görz nach Resten von Kriegs­material aus dem Weltkrieg. Fünf von ihnen fan­den einen 30,5-Zentimeter-Blindgän- g e r. Sie machten sich daran, ihn auseinanderzu­nehmen. Plötzlich explodierte die Granate und riß alle fünf Personen in Stücke. Man fand von ihnen nur noch wenige Knochen und Kleiderreste in etwa 100 Meter Entfernung.

Todesurteil gegen einen Blädchenmörder.

Das Berliner Schwurgericht verurteilte den 24 Jahre alten Albert Rüdiger aus Berlin- Mariendorf, der am 25. August v. I. die 12jährige Erna Vogel aus Berlin-Marienfelde mißbraucht und dann ermordet hatte, wegen Mordes zum To d e und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte. Wegen des Notzuchtoerbrechens er» kannte das Gericht auf eine Zuchthausstrafe von 5 Jahren. Das Verschwinden der kleinen Erna Bogel hatte seinerzeit in der Berliner Bevölkerung große Anteilnahme heroorgerufen, die sich noch stei­gerte, als man die Leiche des Mädchens nach einiger Zeit auf einem unbebauten Grundstück im Gebüsch versteckt, vorfand. Der Verdacht richtete sich schon bald auf Rüdiger, der mit den Eltern Vogel eng befreundet war und der nach dem Verschwin­den des Kindes noch die Dreistigkeit hatte, selbst bei der Polizei die Vermißtenanzeige aufz'uqeben und weiterhin Pit den Eltern freundschaftlich zu verkehren. Nach hartnäckigem Leugnen legte Rü­diger em Geständnis ab.

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Indischer Gulsinspektor in Algerien von Eingeborenen gelyncht.

In Ain Rif, 70 Kilometer von Bussaada in Algerien haben Eingeborene einen gefange­nen den Händen der Polizei entrissen und ihn ge­lyncht. Am 25. Juni war es zwischen dem jüdischen Gutsinspektor Attia und einem Eingeborenen we­gen einer Geländeaufteilung zu einem Wortwechsel gekommen. Attia schoß auf den Eingebore­nen, der schwer verletzt wurde und bald daraus starb. Der Mörder wurde an den Ta fort ge­bracht, wo eine Lokaloernehmung stattfinden sollte. 300 Eingeborene entrissen den Gefangenen der Gendarmerie, schnitten ihm die Kehle durch und zo­gen sich darauf in ihre Hütten zurück. Es soll Ruhe herrschen. 350 Senegal-Schützen wurden jedoch nach Bussaada geschickt, um gegebenenfalls bereit zu stehen.

Drei Tote bei einem Autoübersall in Spanien.

Auf einer Landstraße bei L a C o r u n a in Nord­spanien überfielen unbekannte Täter ein Auto und nahmen es unter starkes Pistolen­feuer. Drei Insassen, darunter eine 70jährige Frau, wurden auf der Stelle getötet, drei andere Personen schwer verletzt. Man vermutet, daß es sich bei der Tat um einen Racheakt handelt, da der Bruder des Ermordeten kürzlich gegen meh­rere Vagabunden ein Gerichtsurteil herbeigeführt hatte.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer und Reichskanzler stattete ' dem feit einiger Zeit erkrankten Reichsminister . Kerrl einen Besuch ab und sprach ihm seine besten Wünsche für eine baldige Genesung aus.

Der japanische Botschaftsrat Fuji! überreichte im englischen Außenministerium eine Note seiner Re­gierung, in der mitgeteilt wird, daß die japanische Regierung unter den gegenwärtigen Umständen nicht beabsichtige, dem Londoner Flottenoertrag von 1936 beizutreten.

*

Die belgische Kammer tjat der Regierung van Zeeland mit 119 Stimmen gegen 51 Stimmen das Vertrauen ausgesprochen.

*

Die Niederländische Bank hat erneut den Diskontsatz um V2 v. H. von 4 auf 3^2 v. H. gesenkt. Nach den zweimaligen Dis­konterhöhungen vom 29. Mai (21l2 auf 3%) und vom 3. Juni (3% auf 4^) hatte die Niederlän-

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Der Flieger. Vom Jungvolk zum Waf­fenträger im Dritten Reich. Von Major a. D. Otto Lehmann. Mit einem Geleitwort des Reichs­luftfahrtministers General der Flieger Göring und einem Vorwort von Freiherrn v. Bülow Oberst im Reichsluftfahrtministerium. 208 Seiten' Preis broschiert 3,20 RM., in Ganzleinen 4,50 RM. Gerhard Stalling, Verlagsbuchhandlung, Oldenburg in Oldenburg-Berlin. - (163) - Die Jugend mit dem Wesen, den Aufgaben und Zielen der Lusf- fabrt vertraut zu machen, ist der Zweck dieses Huches. Es dient damit den Anforderungen, die die Reichsregierung heute an die deutsche Jugend stellt- öenn bas Wort des Führers:Es wacht die Kraft der Nation in der neugeschaffenen Luftwaffe" be- dE »ns ernste Verpflichtung für sie. und zu der natürlichen Begeisterung wi Jugend ,ur den Flug- 8e6anten muß nun das ernste Streben treten.

m leisten. Hier wird dargetan, welche ^ohen Anforderungen die Landesverteidigung zur

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dische Bank am 24. Juni eine Diskontermäßigung auf 4 v. H. vorgenommen. Die neue Diskontsen­kung kann sowohl als ein Anzeichen für eine bereits eingetretene Beruhigung der Lage am Geldmarkt gewertet werden, als auch als der Versuch, die Wirtschaft vor stärkeren Einschränkungen zu be­wahren.

*

Eine Volksabstimmung zur Erlangung des Selbstverwaltungsrechsts fand in vier spanischen Provinzen statt. Für die Volks­abstimmung war eine außerordentliche Propa­ganda entfaltet worden. Nach den vorläufigen Er­gebnissen wurde in den Städten der Provinz die vorgeschriebene Zweidrittelmehrheit erreicht.

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leines Vaters erfuhr Georg Vogler, daß er mit 6000 Mark in der Lebensversicherung war. Als Frau Vogler aufgefordert wurde, die Leiche ihr Mannes ausgraben zu lassen, um ihre V« sicherungsansprüche geltend zu machen, habe sie lieber auf das Geld verzichtet. Der Zeuge mar dreimal aus dem Krankenhaus als geheilt entlassen worden, erkrankte aber regelmäßig wenige Tage nach der Rückkehr in das Haus feiner Stief-

Die große Fahrt derLotteNeßler. Ein Mädchenschicksal aus dem großen Kriege. Don WolsOeringk. Mit Buntbild und vielen Feder­zeichnungen von G. Kirchbach. 128 Seiten Halb­leinen 1,90 RM. Verlag A. Anton, Leipzig. (109) Ein Kriegsbuch für junge Mädchen, das den heldenhaften Anteil der Frauen an dem großen Ge­schehen der Kriegsjahre lebenswahr und packend schildert. Es erzählt die Erlebnisse eines jungen ost­preußischen Mädchens. Eine Fülle abenteuerlicher Erlebnisse zieht an unseren Augen vorüber: das Grauen der Schlacht, die Leiden sibirischer Gefangen­schaft, eine Flucht auf dem Eise des Jenissei, die bunte Welt des Fernen Ostens, die Schönheit des Bosporus und der Einfahrt ins Goldene Horn.

Matthias Ludwig Schröder: Alle Achtung: Männer! Acht Werkmannsgeschichten. (Die junge Reihe.) Albert Langen/Georg Müller, 1936. (175) Der Geist männlicher Kamerad­schaft und Opferbereitschaft lebt in diesen Geschichten, die von den Schicksalen deutscher Arbeiter erzählen. Jede gibt uns ein Vorbild der Treue und Pflicht- ersüllung, mit der diese Männer dem Werke dienen, nicht um ihrer selbst willen, sondern zum Wohle ihres Volkes und Vaterlandes.

Der seit vorigem Montag verschüttete Schmidt wurde am Montagnachmittag wohl­behalten geborgen. Er wurde zur Beobach­tung seines Gesundheitszustandes in das Kranken­haus Bergmannheil in Bochum gebracht. Unter Tage wurde Schmidt von der Bergbehörde, der Betriebsführung und den Kameraden herzlich be­glückwünscht und über Tage von Frau und Mutter herzlich empfangen. Die Bergung gelang unter großen Schwierigkeiten, weil die Kohlenmassen ständig nachzurutschen drohten. Es mußte daher unter großer Vorsicht oorgegangen werden, die nach siebentägiger aufopfernder Arbeit endlich zum Er­folge führte.

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Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeork Frankfurt.

Nachdem es schon am Montagnachmittag im Be­reiche feuchtwarmer Meeresluft bei großer Schwüle Zu vereinzelten Gewittern gekommen mar, löste am Abend eindringende frische Meeresluft eine Ge­wittertätigkeit auf breiter Front aus. Die damit verbundene Niederschlagstätigkeit war sehr unter­schiedlich, zeitweilig aber sehr stark. Auch für die > Folge wird sich die Zufuhr feuchter Meeresluft fortsetzen, teils aus tropischen, teils aber auch aus den nördlichen Teilen des Atlantik. Der Witterungs- charakter bleibt daher unbeständig, aber nicht durch­aus unfreundlich und nach Zeiten starker (Erwär­mung werden kürzere Niederschläge, verbunden mit Gewittertätigkeit eintreten.

Aussichten für Mittw o ch : Wolkig bis heiter, Mittagstemperatur um 25 Grad, südwest­liche Winde.

Lufttemperaturen am 29. Juni: mittags 28,3 Grad Celsius, abends 20 Grad: am 30. Juni: morgens 17,1 Grad. Maximum 28,7 Grad, Minimum heute nacht 13,6 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 29. Juni: abends 26,2 Grad; am 30. Juni: morgens 21, 3 Grad. Sonnenscheindauer 10,6 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantworl.ich für Politik und für die Bilder: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil i. V.: H. L. Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich l"" den L"^?erA"äeigen: Theodor Kümmel! S. 21. V.36: 9760. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Ps. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf..

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

mutter erneut. Nach dem dritten Krankenhausauf­enthalt ging er zu Verwandten. Noch heute ist er fast erblindet und hat starke Lähmungserscheinungen an den Beinen.

Der ebenfalls von dem Mordversuch der Frau Vogler betroffene Andreas Keim erklärte, keinen Verdacht auf Giftmord gehabt zu haben. Erst im Laufe der Voruntersuchung fjabe er sich wohl ober übel davon überzeugen müssen. Vom Vorsitzenden nach dem Motiv der Tat befragt, erklärte er:Ich weiß keinen Grund". Keim war auch mit den beiden Kartenschlägerinnen bekannt. Er t)at Frau Vogler mit diesen öfter in den Mainzer Dom und nach Marienthal zu Wallfahrten mit seinem Auto gefahren. Bei einer solchen Wallfahrt ljabe er und Frau Vogler auch in Marienthal gebeichtet. Der Vorsitzende stellt an Hand der Voruntersuchung fest, daß Frau Vogler für ihren Mann, dessen Tpd man ihr vorwirft, dauernd Kerzen gestiftet und Messen lesen ließ. Sie ljabe mit Keim, mit dem sie in einem ehebrecherischen Verhältnis gelebt habe, Andachten abgehalten und Wallfahrten gemacht.

Frau Herde! gab an, an Haarausfall ge­litten zu haben, fei aber erst durch den behandeln­den Arzt, der von den Kostheimer Vorgängen er­fahren hatte, auf den Verdacht einer Ver­giftung hingewiesen worden. Am Schluß des ersten Verhandlungstags richtete der Vorsitzende nochmals eine eindringliche Frage an die Ange­klagte, die jedoch bei ihrem Leugnen verharrt.

Aus aller Wett.

Hauer Schmidt wohlbehalten geborgen.

und der Betriebsführung gaben ihm Kraft zum Ausharren. Unterdessen ging das Rettungswerk un­ermüdlich weiter. Eine T a t bergmännischer Kameradschaft ist vollbracht.

Heimreise der Gräfin (Siano-TUuffoIini.

Die Gemahlin des italienischen Außenministers

Gräfin Edda Ciano-Mussolini hat nach vier­wöchigem Aufenthalt in Deutschland die Rückreise nach Rom angetreten. Der Führer und Reichs­kanzler ließ ihr bei ihrer Abfahrt in Vertretung des Staatsfeketärs und Chefs der Präsidialkanzlei Dr. Meißner durch Ministerialrat Kiewitz feine Abschiedsgrüße übermitteln und ihr fein Bild mit eigenhändiger Widmung überreichen. Auf dem Bahnhof hatten sich ferner der italienische Bot­schafter und Frau A11olico mit den Mitgliedern der Botschaft und der italienischen Kolonie sowie Vertreter des Auswärtigen Amtes und des Reichs­ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda zur Verabschiedung der Gräfin Ciano eingefunden.

Mussolinis Töchterchen an Kinderlähmung schwer erkrankt.

Die kaum sechsjährige Anna Maria Musso­lini, das fünfte Kind des italienischen Regie­rungschefs, ist feit einigen Tagen an Kinder­lähmung schwer erkrankt. Nach einer ersten amtlichen Mitteilung war der Zustand des Kindes in den letzten Tagen wegen einer Lungenkompli­kation besorgniserregend, doch hat das Kind den Höhepunkt der Krise bereits überwunden.. Musso­lini hat zwei Tage und zwei Nächte mit feiner Gattin am Bett des schwerkranken Kindes zuge­bracht. Ganz Italien nimmt herzlichen Anteil an der Erkrankung des Lieblingskindes des Duce.

Der Führer als Pate beim 17. Kind.

Die Frau des Bürgermeisters Pg. Franz Vogl in Bitz wurde vom 17. Kinde (dem 9. Knaben) entbunden. Vom Führer lief ein persön­liches Handschreiben ein, in dem mitgeteilt wird, daß der Führer die Ehrenpatenschaft über­nommen habe. Vogls alteingesessenes Bauernge- schlecht arbeitet schon feit vier Jahrunderten auf dem gleichen Hof (oberbayerische Ostmark).

Ehrung einer hundertjährigen.

Der Führer und Reichskanzler hat dem Heinrich Weberin Hagen-Haspe aus Anlaß der Vollendung ' seines 10 0. Lebensjahres ein persönliches Glückwunschschreiben und eine Ehrengabe zugehen lassen. 1

Luft an die junge (^neration des deutschen Volkes stellt. Das Manuskript dieses Buches erhielt bereits 1935 in einem Preisausschreiben des Deutschen Luftsportoerbandes den von der Deutschen Luft­hansa ausgesetzten Preis zuerkannt. In diesem Buche, das jeden Flieger, ganz gleich was er tut, als einen Waffenträger der Nation kennzeichnet, geben sich Schule und ßanbes-Dcrteibigung bie Hand. Schulen, Lehrern und Soldaten wirb aufgezeigt, wie die große Aufgabe der Landesverteidigung in ber Luft zu erfüllen und für alle Zukunft zu sichern ist.

Mit Luftschiff »Hindenburg* über den Atlantik. Von Rolf Branbt. Mit 26 Tafelbilbern. Kart. 1,80 Mark. 88 Seiten. Verlag Scherl, Berlin SW 68. 1936. (154) Branbt, der bie wichtigsten Zeppelinfahrten ber Nachkriegs­zeit mitgemacht hat, gibt neben einer anschaulichen Beschreibung ber technischen Einrichtung des neuen Luftriesen eine packende Darstellung ber ersten Fahr­ten. Branbt weiß spannend und amüsant zu plau­dern von dem Leben an Bord, von der internatio­nalen Reisegesellschaft, bie voller Bewunberung ist, und von bem herrlichen Erlebnis ber HohenfahrL über die weiten Landschaften, über den Atlantik bei Kälte und Hitze. Viele interessante Aufnahmen vertiefen den Eindruck.

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Für die Hinterbliebenen: Dr Rudolf Neumann

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Die kirchliche Feier hat bei der Einäscherung in Darmstadt staffo-p. Minden Die Beisetzung der Urne auf dem FrieXTin Großen- bauVane Obe1nfortauseltagdem 3 JuU- Um 15 ühr Schul-

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