Einzelbild herunterladen

Buntes Allerlei

p erlich en Ueberlegenheit nicht wehren. Sie wußte sich aber zu helfen, sie ging scheinbar sehr willig auf die Annäherungsversuche des Mannes ein, aber erst, sagte sie ihm, wollte sie eine Tasse Kaffee trinken und einmal mit ihm tanzen. Dazu machte sie dem Burschen schöne Augen, und so gelang es ihr wirklich, ihn zu einem Besuch eines Lokals in der Nähe zu bewegen. Damit war der Verbrecher in die Falle gegangen, und das Mädchen konnte seine Festnahme herbeiführen.

schinen für den Bergbau, oft mehrere Zentner schwer, bis zu dem winzigen Fläschchen mit Serum oder Medizin. Da gibt es Vieh, Post, Eßwaren, Schlitten, Hunde, Petroleumkannen und Schweine. Die zurückfliegenden Flugzeuge sind mit arktischem Lachs, Post, Pelzen und zuweilen mit trauriger Last beladen, jenen Unglücklichen, die den Unbilden da draußen erlegen sind. Ein wahrer Tauschhandel hat sich zwischen den Angestellten des Flugdienstes und den Pelzjägern und Goldgräbern entwickelt. Ein Pilot nimmt seinen nordischen Freunden Treib­haustrauben und Erdbeeren mit nebst anderen heißersehnten Luxusartikeln; im Austausch dafür bringt er arktischen Lachs und erlesene Pelze zurück.

Das gleiche geschieht in den Tropen. In Neu- Guinea zum Beispiel müssen Waren und Vorräte auf die Goldfelder des Innern geschafft werden. Ehe es das Flugzeug gab, mußte dort eine Träger­kette sich sechs Wochen lang über Gebirge und durch den Urwald den Weg bahnen, um nur die einfach­sten Lebensnotwendigkeiten hinzuschaffen. C. K.

Geistesgegenwart der Iran.

InReclams Universum" erzählt Meta Brix eine Reihe von Beispielen, die aus der Wirklichkeit gegriffen sind und zeigen, xpie geistesgegenwärtige Frauen sich helfen können.

Eine junge Frau befand sich allein in einer Wohnung im Erdgeschoß, die Balkontür im Ar­beitszimmer des Hausherrn nebenan war offen. Sie horte Rundfunk, dachte noch einen Augenblick. daran, daß es doch leichtsinnig sei, die Balkontür in der einsamen Gegend offenzu lassen, als sie plötz­lich ein Geräusch hörte. Trotz aller Angst nahm sie

ihren Mut zusammen, um nachzusehen, was los wäre. Da ertönte ein Poltern und Klirren von Scherben, ein dumpfer Schall, ein halbunterdrückter Fluch! Die Frau, die nun zur Tür eilte, sah vor sich einen fremden Mann, der sich mit blutigen Händen vom Boden erhob: ein Einbrecher, der Pech hatte! Er hatte die Tischlampe umgerissen, sich in die elektrische Schnur verwickelt und war in die Scherben gefallen. Die Frau brachte es fertig, den verletzten Einbrecher aufzufordern, er solle in das Badezimmer gehen, damit er sich nicht verblute. Das Badezimmer war vergittert. Als der Mann den Trick bemerkte, war es zu spät, die Tür war verschlossen und die Frau hatte schon das Ueberfall- kommando zu Hilfe gerufen.

Ein anderes Mal wurde ein Verbrecher verfolgt, er rannte über die Straßen, die Polizei hinter ihm her. Nachdem er auf seine Verfolger geschossen hatte, flüchtete er in ein Haus und klinkte an der erstbesten Tür. Eine Frau öffnete, der Mann hielt ihr die Waffe vor und verlangte Einlaß, setzte gleichzeitig seinen Fuß zwischen Tür und Schwelle. Da sagte die Frau sehr ruhiy:Aber nehmen Sie doch erst den Fuß fort, damit ich die Sicherheits­kette los machen kann." Der Mann nahm den Fuß zurück und die Tür knallte ihm vor der Nase zu. Jnzwnschen war die Polizei zur Stelle.

Ein junges Mädchen konnte einen verbrecheri­schen Burschen der Polizei zuführen, der schon ver­schiedene Ueberfälle auf Frauen und Mädchen in der gleichen Gegend verübt hatte. Das Mädchen war gewarnt worden, den einsamen Waldweg zur Heimkehr zu benutzen, aber sie hatte es sich in den Kopf gesetzt, in der Ueberzeugung, ihr würde kei­ner etwas tun. Es war schon dunkel, als das Mäd­chen wirklich von einem Mann angesprochen wurde, in dem sie zu seinem Entsetzen nach der Beschrei­bung in den Zeitungen den Verbrecher erkannte. Gegen einen Ueberfall konnte sie sich bei seiner kör-

Das Flugzeug alsArche Noah".

Um etwas ganz Unwahrscheinliches auszu­drücken, haben die Engländer die Redensart:Wenn Schweine fliegen könnten ..." Eine englische Zeit­schrift macht ihre Landsleute darauf aufmerksam, daß sie sich eine andere Unmöglichkeit aussuchen müßten, denn Schweine fliegen heute tagtäglich; auch Kühe und Hunde sind keineswegs die seltsam­sten Gäste an Bord der Postflugzeuge. Wenn man einmal alle Tiere beisammen sähe, die gegenwärtig im Flugzeug befördert werden, es käme sicher eine neueArche Noah" zustande. Eine seltsame Ladung waren 3um Beispiel jene Million Leuchtkäfer, die japanische Schulkinder sammelten und ihrem Kaiser als Geschenk übersandten. Auch mehrere tausend Marienkäfer wurden nach Süd-Afrika verfrachtet, um dort einer Insektenplage Einhalt zu tun. Ame­rikanische Heuschrecken wurden zu einem Forschungs­institut in England befördert. Eine italienische Bie­nenkönigin reiste nach West-Indien. Flugzeuge be­fördern alles: Alligatoren und Eintagsküken. Zwei­hunderttausend Stück der letzteren wurden seit 1932 auf nur einer Luftpostlinie transportiert, während kostbare Bruteier oft sanft und sicher von England nach Südafrika schwebten. Schlangen und Affen waren schon oft Passagiere der Flugpost, da Zir­kus-Direktoren diese Fahrgelegenheit für ihre Lieb­linge bevorzugen. Es geschieyt schneller und ohne Umsteigen von der Dahn aufs Schiff.

Mehr praktisch, doch auch merkwüroig genug, sind die Frachtgüter in Gegenden wie Nord-Kanada, wo das Flugzeug zu Zeiten das einzig mögliche schnelle Verkehrsmittel bildet. Da findet sich einfach alles, was der Mensch braucht. Geräte und Ma­

Narrenkappe.

Vismarck-Anekdole.

Ein bekannter Politiker der Bismarck-Zeit, der im Beruf Rechtsanwalt war, und der als einer der geistvollsten Gegner des Reichskanzlers galt, wurde von diesem einst freundschaftlich zu einem Essen geladen. Vielleicht hatte Bismarck wirklich die Absicht, den befähigten Mann zum Mitarbei­ter zu gewinnen, jedenfalls sagte er in scherzendem Ton:Ich wette, wir werden einmal Kollegen," worauf die Erwiderung kam:Sollte Durchlaucht tatsächlich die Absicht haben, sich als Anwalt nieder­zulassen?" Bismarck sprang auf ein anderes Thema über.

Der grobe Kapellmeister.

Als Richard Wagner in Königsberg Theater­kapellmeister war, hatte er sich eine Grobheit an­gewöhnt, die ihn gefürchtet machte. Einmal hatte er mit einer Sängerin auf der Probe einen furcht­baren Krach. Schließlich wurde er so grob, daß die Dame zu heulen anfing und unter Schluchzen er« klärte:Ich gehe jetzt hinaus und komme nicht früher herein, ak» bis Sie sich wieder anständig benehmen". Darauf schrie ihr Wagner grimmig nach:Da können Sie gleich ganz draußen bleiben!"

Durch des Führers Werk geht es stetig bergan

1935

2750 D

739 D

Hotel Schütz I fMffenberä

I' Heute abend 27Md

Heute abend 2784d

Am 1. Mai ab abends 8 Uhr

Frisur und Mode

Anschließend Ball -

2721 d

Versäumen Sie nicht, diese Veranstaltung zu besuchen!!

Tageskarte 1.00 RM.

Einzel Veranstaltung 0.50 RM.

Fahrräder

Vertreter:

Jakob Schupp Bahnhofstraße 27. Fernsprecher 3281.

Programm:

vorm. 11 Uhr: Feier des goldenen Jubiläums der Friseurinnung nachm.2.30 Uhr: Bezirksausscheidungs-Frisieren

abends 8 Uhr: Modenschau des modeschaffenden Handwerks

Sonntag, den 3. Mai 1936, in Gießen, in den Räumen des Gesellschaftsvereins (Club), Sonnenstraße Nr. 19

Bezirksausscheidungs-Frisieren des Bezirkes Hessen, verbunden mit einer Modenschau

ausgeführt von dem modeschaffenden Handwerk der Friseure, Damenschneiderinnen, Herrenschneider, Putzmacher und Kürschner.

Mainacht-Feier

Ab 20.45 Uhr verkehrt ein Om­nibus ab Ludwigspl. (Wein- stubeSeibei). Kuckfahrt wäh­rend der Nacht nach Bedarf.

Bayrischer Hof Gießen

statt. Wir werden uns bemühen, allen Wünschen unserer Gäste zu entsprechen, sowie stets für gute Küche und Keller Sorge zu tragen. Im Ausschank: die guten

BRAUNFELSER SCHLOSS BRÄU-BIERE XTS.

Otto Ritter und Frau

vormals Rest-Direktor in Jeschkes Grand-Hotel, Bad-Nauheim

findet durch uns die ÜBERNAHME Hotel-Restaurants

Unterhaltungsmusik mit Tanz 2?15D

XX: HABERMANN

qn treuer Bett F°B steht d glich i-n Dlenste Me Zu treuen füge Arbeiter w lidjt etwa allein er unlöslich vA Leben der Volks seines Werkes die ijt, wie utngefej werben kann ohi beit. Wir sehen in allen Zweigen peöer als Wegbe libeitsgebieten d ui) der Forschm | schauender Gestal

dH

IIH RII NG»M IE ILC H1OR» IBII IE R

ist anerkannt vorzüglich! - Spezialität: »HESSENQUELL« (pilsner) feinstes heiles Tafeiwer

1 " __________________2722 D

etwa als Achite als Beamter ii ^olle des Sach er Arbeit, als der haiidelsgesij biete des War überall als täql gen auf allen '( v ist in ein R man bei e Arbeit in unsere Quf das Wirken Uns allen rur

fe Qn hervor ^"ruf nertre- Nchungserke Zbe-t-method« Men aus ih

Unsere (? JJ '9' nur non S ngenheit zu frbeit ber Gec ltdl mit Stolz 1 &hoHIeid)lüert

i

da'tehen rc

b Ste

?ener

I b4ä?HMbf"

»it **ibe

2/29 A

WH

wv 1-^ OUv^^cwvvo^

Otto Faber, Gießen, Fernruf 3096

2749 D

HOTEL PRINZ CARL

1. Mai; Konzert und Tanz

__01971

Cafe Amend

Ab 1. Mai spielt die neue Hauskapelle

HANS GLINZ

2777 D

PFINGST-MITTELMEERFAHRT vom 22. Mol bis 10. Juni / ob RM 185.- POLAR-NORDKAPFAHRTEN 26. Juni bla 12. Juli, 13. Juli bis 29. Juli, 18. Juli bte 12. AuQuQ,1.bio17. AuquD / obRMSOO.-btto, ob RM 270.» OSTSEEFAHRT vom 27. Juni blo 13. Juli I Fohrpttle ob RM 350.- RUND UM ENGLAND-FAHRT vom 19. bla 30. AuguQ / ab RM 220.- Aufittöim ob AuguQ otllttt Mlltelmttt- und Mobtlto-Fahrten. IM URLAUB NACH AMERIKA oObttnö btt gonitn Johctol

aed) M»lg*e eotfuofimt Pinj»

Aüebinll onö Pro fpibte durch ölt ß1111b e 111tetet eoö

NORDDEUTSCHER LLOYD BREMEN

Gießen: Kretzschmar, Seltersweg 24

Lichtspielhaus Gießen

Ab heute Donnerstag: 2746 a

Gustav Fröhlich

Marieluise Claudius

Lola Chlud, Theo Lingen

in dem neuen Film von Geza von Bolvary Die Entführung Entführt werden wir alle! Entführt in eine unendliche Heiterkeit, in eine Landschaft des Glücks, in ein Paradies, wo selbst die Konflikte ihre Schwere verlieren und wo ein ewiger Frühling die Herzen bezwingt. Beiprogramm und Ufa-Ton-Woche Täglich 4, 6,8.30, Sonntag 3, 5.30, 8.30 Uhr.

Billige COLUMBU Sw.

COLUMBUS«, DteliNeeU Schi» le ü|eleetmitei*«tlele

rv.dts 27.7.728.7. bis 4. S.

SCHOTTLAND NORWEGEN FAHRPREIS AB RM US.»

trren efl frtn UeiMaapUtB

Oeatwl eon Strubra. f .Stangert. I .Btmt«. / .letepei I «Celealew I «8mM»

vom 7. Juli bis 19. Juli AFRIKA MADEIRA FAHRPREIS AB RM 250.-

Ab heute Donnerstag:

in seinem neuesten Lustspiel

nach dem gleichnamigen Schwank von M. Neal und M. Ferner mit

Erika Gläßner, Gretl Theimer, HB Gertrud Boll, Hilli Wildenhain, Olga Engi, Paul Westermeyer H 2 Stunden unbeschwerter Heiterkeit! | Beiprogramm Fox-Tonwoche

Weltruf hat dieser Wagen deshalb ehe Sie kaufen, unverbindliche Probefahrt bei Vertreter

PALAST Giessen i