Ausgabe 
30.3.1936
 
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Oberheffen

gewonnen.

Kreis Alsfeld.

Aus -en preußischen Rachbargebieten

mit und

ausbeuten zu können.

Freiheits- und Geldstrafen wegen Steuerhinterziehung.

Zwei Erpresser festgenommen.

Frankfurt a. <Dl., 28. März. (LPD.) Der Frankfurter Kriminalpolizei ist es in den letzten Tagen gelungen, zwei Erpresser festzu- n e h m e n. In einem Falle hatte ein Bankangestell­ter einen anonymen Brief erhalten, in dem er zur Zahlung von 100 Mark aufgefordert wurde, an­dernfalls würde er zur Anzeige gebracht werden, da er wiederholt politische Witze erzählt habe. Als Erpresser konnte ein jüngerer Mann aus Frank­furt a. M. festgestellt werden. Im zweiten Falle erhielt ein Kaufmann die anonyme Aufforderung, sofort 5000 Mark zu zahlen, sonst würde der Par­tei mitgeteilt werden, daß er Beziehungen zu der berüchtigten Stickelmann-Garde gehabt habe. Der Erpresser, ebenfalls ein jüngerer Mann aus Frank­furt, mußte bei seiner Vernehmung zugeben, daß ihm der betreffende Kaufmann persönlich gar nicht

der Bismarckstraße wird zur Zeit eine große Scheuer zu zwei Wohnungen umgebaut, nachdem dort be­reits eine große Autohalle für den Zweckverband Nidda-Ulfa fertiggestellt wurde. Infolge Wohnungs­mangels läßt ein hiesiger Handwerker eine große Scheuer und einen einstöckigen langgestreckten Ge­räteraum durch Aufbau eines zweiten Stockes zu je zwei Wohnungen an einer Seitenstraße um­bauen. Ein großer Hausbau entsteht gegenwärtig an der Einmündung der Beundestraße zur Berg­straße. Hier mußten zur Planierung erst umfang­reiche Erdbewegungen vorgenommen und lange Stützmauern am Berghang errichtet werden. Die vom Gemeinnützigen Bauoerein noch Ende IVöd in Angriff genommenen zwei Doppelhäuser und ein Einfarnilenhaus werden bald zum Bezüge fertig- gestellt sein. Aus den städtischen Steinbruchen wur­den durch viele Pferdegespanne große Basaltstem- nicngen an die Wilhelmstraße und die Iohanmter- straße gebracht, um durch eine ansehnliche Bau­kolonne eine zeitgemäße Fahrstraße in einem neu erschlossenen Baugelände herzustellen. Zur Gewin­nung von Laiid wird durch Rohrlegung und Zu­schüttung des sogenannten Räuner Wassergrabends ziemlich Land für die angrenzenden Gartenbesitzer

ch H ö i n g e n , 30. März. Am 2. April kann der älteste Ortseinwohner Dietrich Scholl 11. seinen 8 4. Geburtstag begehen.

* Burg-Gemünden, 29. März. Der land­wirtschaftliche Arbeiter Ludwig Hertrich von hier erlitt einen Unfall. Mit inneren Verletzung g en mußte er in die Klinik nach Gießen gebracht

werden.

* Maulbach, 29. März. Der in unserem Orte beschäftigte 27 Jahre alte Arbeit Peter Braun- r o t erlitt in der Nacht zum heutigen Sonntag, als er mit dem Fahrrad unterwegs war, einen schwe­ren Unfall. Mit einem Schlüsselbein­bruch und einer erheblichen Kopfverletzung mußte er in die Chirurgische Klinik nach Gießen

LPD Marburg, 28. März. In einer ausge­dehnten Sitzung der Großen Strafkammer standen der 50 Jahre alte Leopold Jakob und dessen 24jähriger Neffe Julius Jakob, beide aus Kirchhain, unter der Anklage, in den Jahren 1927 bis 1933 unrichtige Umsatz-, Einkommens­und Vermögenssteuererklärungen an das Finanzamt abgegeben und dadurch größere Steuerbe­träge hinterzogen zu haben. Die Angeklag­ten betreiben in Kirchhain ein Getreide- und Fut­termittelgeschäft, das in der damaligen Zeit über 100 000 NM. Jahresumsatz hatte. Julius Jakob gab

Spenglermeister, Otto M a t t h i e s , Kaufmann, Georg Daniel Haas, Zimmermeister, Karl ckel VIII, Bauer, Karl Büttel, Sattler­meister, Friedrich Wilhelm Frank, Schuhmacher­meister, Heinrich Ehr. Schmidt, Fabrikant, und Heinrich Keil, Landwirt (Lauter).

Landkreis Gießen.

* Wieseck, 29. März. Der 20 Jahre alte Ar­beiter Karl Erb kam, als er gestern mit seinem Fahrrad zwischen Alten-Buseck und Wieseck unter­wegs war, schwer zu Fall. Er erlitt eine erhebliche Kopfverletzung und mußte in die Klinik nach Gießen gebracht werden.

£ Lang-Göns, 30. März. Am 1. April kann die hiesige Brot- und Feinbäckerei Ludwig Stein- m ü 11 e r auf ihr 60jähriges B e st e h e n zu­rückblicken. Der derzeitige Besitzer hat es verstanden, sein Geschäft auf eine beachtenswerte Höhe zu bringen. Seit 50 Jahren wird im Hause Stein­müller der Gießener Anzeiger gelesen.

* Grünberg, 30. März.. Zu dem vor einigen Tagen berichteten Uebergang des Bahnhof- hotels in den Gebrauch der Arbeitsamtsstelle Grünberg wird uns von dem seitherigen Pächter das Bahnhofhotels Herrn Auer mitgeteilt, daß jene Meldung unzutreffend sei. Er sei der Pächter dieser Räumlichkeiten und werde den Betrieb nach wie vor weiterführen.

Kreis Bübingen.

Direktor i. H. <S Bergen f.

* Heuchelheim, 28. März. Unter großer Beteiligung wurde auf dem Gießener Friedhof der im 64. Lebensjahr stehende Fabrikdirektor i. R. Gustav Bergen zu Grabe getragen. G. Ber­gen lernte, als Gießener, bei Klingspor, war dann in der Schriftgießerei Klingspor zu Offenbach tätig und kam am 1. Juli 1899 nach Heuchelheim zu Rinn & Cloos. Hier wurde er schließlich kauf­männischer Direktor und gehörte 36 Jahre lang dem Betrieb an. Im Sommer 1935 trat er in den Ruhestand. G. Bergen war ein großer Naturfreund. So betätigte er sich als Schmetterlingssammler und -züchter bis an fein Ende. Seine Naturliebe fand im Gießener und im Heuchelheimer VHC. ein gutes Betätigungsfeld. Infolge seines gesunden Humors war er bei allen Geselligkeiten ein gern gesehener Gast. Begabt mit einer dichterischen Ader, hat er neben anderen Dichtungen das Lokallied verfaßt: Heuchelheim im Land der Hessen". Sowohl im Betrieb, als auch im Orte selbst erfreute er sich großer Beliebtheit. Davon legten die Kranznieder­legungen seitens des Fabrikanten Rinn, der An­gestellten der Firma, des gesamten VHC., des Zweigvereins Heucheheim und der Altersvereini­gung Gießen 18721922 beredtes Zeugnis ab.

Oer Borschußverein Grünberg im Jahre 1935.

+ Grünberg, 28. März. Der Vorschuß- verein Grünberg G. m. b. H. veröffentlicht soeben seinen Geschäftsbericht für das Jahr 1935, fein 73. Geschäftsjahr. Der Bericht spricht von einer weiteren, stetigen Aufwärtsentwicklung. Sie stieg der Umsatz von 7,7 Millionen (1934) auf 8,5 Mil­lionen (1935), während sich die Bilanzsumme von 728 413,81 Mark auf 775 590,09 Mark erhöhte. Die flüssigen Mittel (Kasse, Postscheck, Wechsel, Bank­guthaben und Wertpavierei sind bei einem Stand von insgesamt 192 300 Mark und rund 50 000 Mark gegen das Vorjahr gestiegen. An Neukredi­ten konnten 80 000 Mark begeben werden. Auch das Wechselgeschäft erfuhr eine starke Belebung. Die Spareinlagen zeigen trotz laufender Rückzah­lungen von Aufwertungsposten eine Zunahme von 12 000 Mark. Die Geschäftsguthaben halten unge­fähr den gleichen Stand des Vorjahres, die Rück­lagen haben sich etwas erhöht. Die Gesamtzahl der bei der Kasse geführten Konten wird in folgender Weise aufgeführt: 587 Stück auf Spareinlagen, 778 Stück auf Aufwertungs-Spareinlagen, 275 Stück auf Konto-Korrent, 382 Stück auf Hypotheken, Darlehen, Kaufgeld, Vorschußwechsel, 415 Stück auf Geschäftsguthaben, insgesamt 2437 Stück.

Im einzelnen weist die Bilanz auf der Ver­mögensseite in den wichtigsten Posten folgende Zahlen auf: Kassenbestand und Postscheckkonto 8995,18 Mark, Wechsel 30 750,12 Mark, Wert­papiere 87 796,87 Mark, Bankguthaben 69 951,48 Mark, Darlehen 295 095,60 Mark, Hypotheken und Kaufgelder 190100 Mark, Aufwertungshypotheken 73 033,75 Mark, Bankgebäude 12 000 Mark, sowie einige kleinere Posten. Demgegenüber zeigt die Schuldenseite folgende Zohlen: Gläubiger in laufender Rechnung 68 208,24 Mark, Sparein­lagen 422 050,76 Mark, Aufwertungs-Spareinlagen 101 613,81 Mark, Geschäftsguthaben 76 306,90 Mark, Rücklagen 43 503,82 Mark. Wertberichtigungskonto (zur Deckung von Ausfällen bei Entfchuldungsver- fobren) 55 779,14 Mark, Reingewinn 4478,12 Mark sowie einige kleinere Posten.

Die Gewinn- und Derlustrechnung schließt mit 53 922,01 Mark ab.

Die Zahl der Mitglieder betrug am 1. Januar 1935 = 408. im Berichtsjahre steht einem Abgang non 16 ein Zugang von 23 gegenüber, so daß das Geschäftsjahr mit einem Mitgliederstand von 415 abschließt. Der Geschäftsanteil eines Mitgliedes be­trägt 300 Mark, ebenso hoch ist auch die Haft­summe ->'n"s Anteiles

Im Vorstand der Kasse sind tätig die Herren Müller, S ch m a d e l und Stammler. Dem Aufficktsrat gehören an Heinrich Schmidt II., Fabrikant, Vorsitzender, Julius D o n - E i f f,

bekannt sei und daß er lediglich wisse, daß der Kaufmann bei der Marine gedient habe. Die beiden Erpresser sind dem Richter zugeführt worden. Die schnelle Aufklärung der beiden Fälle sei eine War­nung für alle, die da glauben, durch Drohungen " Denunziation die Volksgenossen einschüchtern

bei seiner Vernehmung zu, in e t w a 50 Fällen daraus ausgegangen zu sein, die Umsatzsteuerbeträge zu kürzen. Er änderte in Büchern, sowie bei Schlußscheinen und Kopien vorwiegend die Zeitan­gabe, um auf diese Weise Umsatzsteuerfreiheit für die betreffenden Posten zu erzielen. In drei Fällen hat Julius I. auch Original-Kaufbestätigungen der Käufer geändert. Leopold Jakob hat nach seinem Geständnis die Vermögens- und Einkommenssteuer­erklärungen nicht richtig angegeben. Insgesamt ver­schwieg er den Besitz von Wertpapieren in Höhe von fast 24 000 RM. Die Geschäftsgewinne lagen meist höher, als sie dem Finanzamt angegeben wurden. Wie das Finanzamt gelegentlich einer Haussuchung feststellte, führte Jakob zwei» mal Bücher; die einen waren für das Finanz­amt, die anderen für den Eigengebrauch bestimmt. Insgesamt wurden 5269 RM. hinterzogen. Das Urteil lautete für Leopold Jakob wegen Hin­terziehung von Vermögens- und Einkommenssteuer, sowie Vergehens gegen das Steueramnestiegesetz auf 1 Jahr Gefängnis und 8000 RM. Geldstrafe, hilfsweise für je 20 RM. 1 Tag Gefängnis, für Julius Jakob 6 Monate Gefängnis und 15 0 0 RM. Geldstrafe.

OenGchwiegersohnimGtreiterschoffen

LPD. Offenbach, 27. März. Wie der Polizei­bericht meldet, hat am Donnerstagnachmittag vor dem Hause Friedrichstraße 40 der 47 Jahre alte Heinrich H e r b i g aus Offenbach feinen 37 Jahre alten Schwiegersohn Ludwig Nispel erschos- s e n. Zwischen Herbig und Nispel bestanden schon feit längerer Zeit Familienstreitigkeiten, insbeson­dere da Nispel wiederholt seine Ehefrau, eine Toch­ter Herbigs, bedrohte uni) mißhand.lte. In der Mit­tagszeit drang Nispel in die Wohnung seiner Schwiegereltern ein und zerstörte dort die Scheiben der Dorplatztür. Als Herbig daraufhin seinen Schwiegersohn zur Rede stellen wollte, kam es auf der Straße zu heftigen Auseinandersetzungen.

8 Nidda, 29. März. Durch umfangreiche Ar­beitsbeschaffung sind seit Monaten alle Arbeitslosen von hier und der näheren Umgebung zu Arbeit und Brot gekommen. Die Bau- t ä t i g k e i t hat sich im Vergleich zu den Vorjahren wesentlich gesteigert. In der Schillerstraße werden zwei alte Gebäude durch neuzeitliche Bauten für Wohnun-gen und Geschäftszwecke ersetzt, die der mußie er in uie Straße ein gefälliges Gepräge geben werden. In | gebracht werden.

Nispel schlug auf feinen Schwiegervater ein und riß ihn vom Rade. Im weiteren Verlaufe des Streites gab Herbig einen Schuß ab, durch den fein Schwiegersohn in den Kopf getroffen wurde, der den sofortigen Tod zur Folge hatte. Der Täter stellte sich hierauf der Polizei und wurde feftge« nommen.

Ein Falschmünzer gefaßt.

LPD. Darmstadt, 28. März. Dank der Auf. merksamkeit eines Darmstädter Kaufmanns gelang es der Polizei, einen Falschmünzer ding, fest zu machen, der seit Dezember vergangenen Jahres falsche Einmark st ücke hergestellt und in den Verkehr gebracht hatte. Das ganze Herstel- lungsmaterial konnte beschlagnahmt werden, wäh­rend der Täter, ein 51jähriger Einwohner aus Darmstadt, dem Richter vorgeführt und in Haft ge­nommen wurde.

Pech auf der ^Zagd".

LPD. Darmstadt, 27. März. Die Geschichte von den Jägern, die einzahmes Tier" erlegt als Jagdbeute ihrer gestrengen Gattin vorlegen, ist nicht neu. So ging es auch drei Darmstädter Nimroden, die bei Altheim aus Versehen drei H a u s e n t e n falsch ansprachen und in die ewigen Jagdgrunde hinüberbeförderten. Sie merkten bald ihr Pech und wollten sich nicht als die Blamierten bezeichnen lassen, weshalb sie durch den Jagdhuter dem Be­sitzer unter der Hand ein Preisangebot unterbrei« teten. Der Entenzüchter verlangte jedoch 6 RM. pro StückWildente", während die Jäger nur 3, RM. zahlten, worauf der Besitzer bald Strafanzeige stellte. Daraufhin wurden die kühnen Jäger wegen Unterschlagung in der ersten Instanz zu Geldstrafen von 30 bis 40 RM. verurteilt, wogegen sie Beru­fung einlegten. Dabei hatten sie allerdings mehr Glück als auf der Jagd, denn nachdem der Staats­anwalt sich wegen der Geringfügigkeit desinter- effiert und gegen die Einstellung nichts elnzuwenden hatte, erkannte das Gericht auf Freispruch. Die Jäger hätten sich zwarunklug", aber nicht straf- bar verhalten, meinte die Urteilsbegründung. Es war eine recht luftige Verhandlung.

Neue Preisregelung in der Zigarettenindustrie.

Fwd. Auf Anordnung des Reichs- und Preußi- fchen Wirtschaftsministers ist in Abänderung der zwischen der Zigarettenindustrie und den Handels- verbänden getroffenen Vereinbarungen folgende Neuregeluna der Handelsspannen getroffen worden:

Der Großhandel ist berechtigt:

a) Nicht-Fabrik-Bezugsberechtigten einen Rabatt bis zu 3 v. H. auf den Grundpreis zu gewähren. Für Nicht-Fabrik-Bezugsberechtigte in Groß-Ber- lin und Groß-Hamburg bleibt die geltende Sonder­regelung in Kraft; sie wird auf den Stadtkreis Potsdam ausgedehnt. Die Bestimmungen über die Gewährung von Skonti werden hierdurch nicht berührt.

b) Fabrik-Bezugsberechtigte zum Industriepreis (Grundpreis abzüglich 5 v. H. Rabatt, abzüglich 2 v. H. und abzügl. etwaiger Skonti) zu beliefern. Der Großhändler ist verpflichtet, vom Abnehmer den einwandfreien Nachweis des Direkt-Bezugs- rechts zu fordern.

Die Regelung ist mit sofortiger Wirkung in Kraft getreten. Die übrigen Bedingungen für den Ver­kauf von Zigaretten sind unverändert geblieben, insbesondere die Bestimmungen über Preis- und Kundenschutz.

Kirchliche Nachrichten.

Katholische Gemeinden.

Mittwoch, den 1. April.

Hungen. 7.15 Uhr: Messe.

Donnerstag, den 2. April.

Gießen. 17.30 Uhr: Beichte.

Freitag, den 3. April.

Gießen. 6.30 Uhr: Segensamt; 20: Fastenandacht;

Lich. 7.30: Segensmesse.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 1230 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Sanistagnach. mittag geschlossen.

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W Ab beute Montag:

Ein sensationeller Kriminal-Film |

in deutscher Sprache:

Polizeiauto 99

mit Fred Mac Murray, Sir Guy Standing. Ami Sheridan (der 9 sy mphatische Oberst ausBengali). I H Dieser Film, der vor kurzem mit großem I W Erfolg in Deutschland angelaufen ist, zeigt W die amerikanische Polizei im Kampfe ge- 9 9 gen das Verbrechertum. Auf Grund von I I Pplizeiakten des Staates Michigan wurde 9 diese packende Handlung geschrieben. 9 9 die die Zuschauer mit atemloser Span- 9 nung verfolgen. - Auch Sie sollten diesen I Kampf der Unterwelt gegen die mo- I V derne Polizei miterleben!

Vorher Beiprogramm u. Fox-Ton-Woche I

Uhrmachermeister jetzt Seltersweg 47

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Ab heute Montag ein musikalisches, fil­misches und künstlerisches Ereignis:

Letzte Rose

( Marth a)

Hauptrollen. Helge Roswaenge, der berühmt. Tenor der Berl. Staatsoper Carla Spletter,Fritz Kämpers Grete Weiser, Gg. Alexander

NSG.Kraft durch Freude

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