Ausgabe 
30.3.1936
 
Einzelbild herunterladen

en, die

ist es das Erfreuliche, daß die Portugie

en sind chen in

Irrtümer über Deutschland richtiggestellt werden müssen, wie aber doch immer bei den uns sonst freundlich gewonnenen Portugiesen so manches hängen bleibt. Denn wenn etwas unaufhörlich den

Menschen durch 3eitun$en eingehämmert und wie- derholt wird, dann beginnt man manches zu glau­ben, wenn man Deutschland nicht kennt. Und hier

Deutschland kennen und diese Portugie nicht selten mit unseren Auslandsdeuts gemeinsamer Front stehen und selber oft viel Zeit und Arbeit dransetzen, um das wirkliche Deutschland bekannt zu machen. Wenn dazu noch unsere Urlauber den Eindruck verstärken und vertiefen durften, dann ist das mindestens ebenso viel wert wie die Erholung und die Freude an der

schönen Fahrt.

Alle, die hier mitfahren durften, Mann wie Frau, jung wie alt, Arbeiter der Faust wie der Stirn, haben ja über das in der deutschen Heimat selbstverständliche Dolksbewußtsein hinaus einen Blick in das nicht so selbstverständliche Deutschland

tun können, in das Deutschland hier in Portugal, das kämpfen muß Tag für Tag, das es längst nicht so leicht hat wie wir daheim im Reich, das mfr wenig Rückhalt hat und auf einem weit vor­geschobenen Posten von größter Verant­wortung steht. Don diesem zähen Kamps hier haben wir bisher nichts gewußt, wir haben nur hier und da die unschätzbaren Vorteile, die für un­ser Deutschland dadurch entstehen, wahrgenommen. Jetzt aber kennen wir den Kampf, und wir begrei­fen, daß die 30 Millionen Ausländsdeut­schen für uns eine Macht sind, daß sie an her­vorragender Stelle Deutschland vertreten und über Reich und Volk hinaus letzten Endes die Menschen find, die am besten, aber auch am härtesten für den Frieden Europas arbeiten. Was ge­schähe, wenn diese 30 Millionen Menschen deutscken Volkstums einmal versagten? Was wäre noch Der Frieden wert? Aber diese Menschen versagen nicht. Das haben die über 4000 deutschen Arbeiter er­kannt, die insgesamt an dieser Fahrt teilnehmen.

SJt.-fpoit

Schwedens Degenfechter siegen.

Deutschland im Berliner Länderkampf geschlagen.

In Anwesenheit des schwedischen Gesandten in Berlin, des Reichssportführers von Tschammer und Osten und einer großen Zahl von Anhängern des Fechtsportes, unter ihnen vor allen Dingen zahlreiche Angehörige der Wehrmacht und der NS.- Formationen, fand am Samstagabend im Berliner Studentenhaus ein Länderkampf im Degenfechten zwischen Deutschland und Schweden statt. Angesichts der bevorstehenden Olympischen Spiele kam diesem Zusammentreffen, das für beide Länder die letzte große Prüfung vor den Wettspielen darstellte, besondere Bedeutung zu. Die Schweden setzten sich mit 20,50 zu 15,50 Siegpunkten erfolgreich durch. Nach Der ersten Hälfte des Kampfes lag Deutschland noch mit 9,50 zu 8,50 Punkten knapp in Führung, doch konnten sich die Schweden im zweiten Teil einen Sieg sichern, zumal der deutsche Degenmeister Hödicke-Nürnberg vollkommen aussiel. Auch der Frankfurter Rosenbauer enttäuschte sehr, er war nur einmal gegen Almgreen erfolgreich, während Hödicke überhaupt keinen feiner sechs Kämpfe ge­wann. Bester Einzelfechter war Oberleutnant L e r» Don (Frankfurt a. M.), der fünf von sechs Ge­fechten gewann und nur gegen Almgreen unterlag.

Angesichts der Wichtigkeit dieser Prüfung verlie­fen die ersten Kämpfe schleppend. Die Fechter wa­ren sehr vorsichtig und wagten sehr wenig. Mit der Zeit wurden aber dann die Gefechte schneller und auch temperamentvoller und man sah stellenweise sehr gute Leistungen auf beiden Seiten.

Volksschule Holzheim Kreismeister im Handball.

Die im Rahmen der Winterspiele durchgeführten Handballspiele in den Schulen des Kreises brachten der Schule Holzheim einen schönen Erfolg, indem sie die Kreismeistevschast erringen konnte. Das Ge­samttorverhältnis von 86:9 Toren beweist, mit welcher Überlegenheit und welch gutem Können Der Endsieb errungen wurde. Im einzelnen zeitig­ten die Kämpfe folgende Ergebnisse: Gegen Grü- ningen 7:1 Tore, Mufchenheim 21:1, Dorf-Gill 14:0, Steinbach 21:1 Tore. Mit diesen vier Siegen wurde Die Bezirksmeisterschaft fichergestellt. Im Be­zirksausscheidungsspiel wurde Obbornhofen mit 13:4 Toren geschlagen. Das Endspiel um die Kreis­meisterschaft wurde in Gießen gegen Beuern aus­getragen und ebenfalls überlegen mit 10:2 Treffern gewonnen. Als Ehrenzeichen erhält die Schule einen Wimpel und eine Urkunde.

Äeuffchtt Hockey-Erfolg in England.

Die deutsche Hockey-Tlationalmannschast spielt gegen England 2:2 (1:2).

Die Fahrt der deutschen Hockey-Nationalmann­schaft nach England schloß erfolgreich ab. Wenn es auch nicht zu einem Siege in dem im Badeort Edgbafton, einem Vorort Birminghams, ausgetra­genen achten fiänbertreffen gegen England reichte, jo ist doch auch das auf englischem Boden, dazu auf für uns ungewohntem Rasenplatz, erzielte Un­entschieden von 2:2 als ein schöner Erfolg zu wer­ten. Der Ausgang dieses im europäischen Hockey- sport mit Spannung erwarteten Treffens hat be­wiesen, daß sich Die deutsche Nationalelf in ausge­zeichneter Verfassung befindet.

Der Kampf brachte mit Dem 2:2 das Dritte Un­entschieden in Der Geschichte Der deutsch-englischen Länderspiele. Die Bilanz der bisher ausgetragenen acht Spiele zeigt drei Unentschieden gegenüber fünf englischen Siegen und ein Gesamttorverhältnis von 13:34 zugunsten der Engländer.

Die deutsche Mannschaft legte den Weg nach England mit dem Flugzeug zurück.

Im Grüngewande Der Millionenstadt Birming­ham liegt der Badevorort Edgbafton, wo sich der Warwick Shire Cricket Ground", ein ideales HockeyHelände, befindet, lieber 4 0 0 0 Zuschauer, unter ihnen eine arohe Zahl bekannter alter eng­lischer Kämpen, also ein betont sachkundiges Publi­kum, hatten sich eingefunden. Die deutsche Mann­schaft erhielt beim Betreten des Platzes begeisterten Beifall.

Die Mannschaften kamen in den vorgesehe­nen Aufstellungen, also Deutschland mit Warnholtz; Kemmer, Zander; Gerdes, Keller Schmalix; Hust- mann, Mehlitz, Kubitzki, Weiß, Mehner und Eng­land mit Evans; Wyatts, Block; Harvey, Hoare, Stuart; Slade, Penn, Whitlock, Milford, Read.

Die erste Halbzeit.

Zu Beginn des Spieles war die deutsche Mann­schaft in bester Form. In den ersten 10 Minuten arbeitete Der Deutsche Angriff sehr gut zusammen, es gab sofort zwei Deutsche Strafecken und bei Der zweiten konnte Der englische Torwart geraDe noch durch Fußabwehr retten. EnglanD war in Not, korntte sich aber Dann dank der starken Anfeuerung

durch die Zuschauer wieder freimachen. Die eng­lischen Angriffe wurden zahlreicher und gefährlicher, aber dank der ausgezeichneten Arbeit der deutschen Hintermannschaft blieb England vorerst ohne Tor. Dann übernahm Weiß die Initiative im deutschen Angriff, das bisher zerfahrene Spiel wurde bester. In schöner Zusammenarbeit mit Hufftnann kam Weiß in den Strafraum. Der fteigespielte Essener flankte zurück und Kurt Weiß konnte aus weni- gen Metern halbhoch und unhaltbar die Kugel ein- schießen.

Deutschland führte 1:0.

Merkwürdigerweise wurde Das Deutsche Stürmer- spiel nach Diesem Erfolg schlechter. In Der 21. Mi­nute fiel Dann Der verdiente Ausgleich Der Eng­länder durch Whitlock, Der Den Ball im Schuß­kreis aufnahm und einschlenzte. Der Kampf stand 1:1. Warnholtz mußte schwere Arbeit verrichten, um weitere englstche Treffer zu verhindern, er wurde aber in Der 27. Minute erneut geschlagen. Bis zur Pause änDerte sich das Bild nur wenig.

Xad) der Pause.

Anders war es dann in Der zweiten Halbzeit, die nahezu ganz von der deutschen Mannschaft be­herrscht wurde. Als Warnholtz einmal entschlossen Whitlock den Ball vom Schläger kickte, war Die einzige große Chance der Engländer in der zweiten Halbzeit vereitelt. Ausgezeichnete Arbeit der deut­schen Verteidigung und Läuferreihe führten dazu, daß sich das Spiel fast nur noch in der Mitte oder in Der englischen Hälfte abwickelte. Da nun aber Mehlitz immer mehr abfiel, gab es doch keine deutschen Tore. Der deutsche Sturm verpaßte meh­rere Chancen. Aber in der letzten Minute unter­nahm Huff mann einen Alleingang; er ließ den Ball nicht mehr vom Stock und schoß aus wenigen Meter trotz starker Behinderung ruhig und sicher ein; Deutschland hatte ausgeglichen. Diese Leistung hatte lang anhaltenden Beifall der sehr objektiven englischen Zuschauer, die zwar ihre Mannschaft stürmisch anfeuerten, aber auch jede gute Leistung der Deutschen beifällig aufnahmen, zur Folge.

Deutschland konnte gewinnen.

Die deutsche Elf war körperlich überlegen und hatte in der zweiten Halbzeit genügend Vorteile, den Kampf zu ihren Gunson entscheiden zu können. Leider waren die deutschen Stürmer aber sehr ner­vös. Bester Mang der deutschen Mannschaft war Mittelläufer Keller, der nie die Uebersicht verlor und mit klugem Kopf und sicherer Hand aufbaute und abwehrte.

Zum Spiel ist noch au sagen, daß es immer spannend und schön verlief, daß beide Mannschaften mit letzter Entschlossenheit, aber auch mit wohl­tuender Fairneß kämpften.

Jlod> ein internationaler Hockeykampf.

Holland B- Westdeutschland 1:1 (0:1).

In Deventer (Holland) fand am Samstagnach- mittag bei schönem Frühlingswetter das alljährlich, Hockeyspiel zwischen der holländischen 8-Mannschaft und einer westdeutschen Auswahlmannschaft statt. Dor etwa 500 Zuschauern kamen die Holländer zu einem für sie recht schmeichelhaften Unentschieden von 1:1. Die Westdeutsche Mannschaft war im Feld, klar überlegen, zeigte bessere Stocktechnik und gutes Zusammenspiel.

Wirtschaft.

Erhöhung des Schlacht- und ttmsahkon- tingents fürSchweine ».Schweinefleisch

Um eine Anpassung an die jetzige Versorgungs­lage mit Schlachtschweinen vorzunehmen und um durch Ausdehnung der der Kontingentierung bis­her zugrunde liegenden Vergleichszeit von einem Monat auf nunmehr ein Jahr etwa entstandene Ungleichheiten au beheben, ordnet die Hauptvereini- aung der deutschen Diehwirtfchaft unter Zusammen­fassung aller für die Kontingentierung von Schwei­nen und Schweinefleisch geltenden Bestimmungen an, daß die Schlachtungen und Fleischumsätze in sämtlichen Schweine schlachtenden und Schweine­fleisch umsetzenden Betrieben wöchentlich auf 8 0 v. H. der Schweineschlachtungen und Schweine» fleischumsätze nach Dem Wochenourchschnitt Der Zeit vom 1. Oktober 1934 bis 28. September 1935 ein­zuschränken sind. Bisher lag das Schlachtkontingent bei höchstens 60 v. H. Unbeschadet der Aufsicht durch Die Schlachtviehverwertungsverbände wird Die Durchführung Der Kontingentierung für Die Mit- glieDsbetriebe Des Reichsinnungsverbandes des FleifcherhanDwerks Dem Reichsinnungsmeister unD für Die MitglieDsbetriebe Der Fachgruppe Fleifch- wareninDustrie Der Wirtschaftsgruppe Lebensmittel­industrie dem Fachgruppenleiter übertragen. Die Vorsitzenden Der Schlachtoiehverwertungsverbände können mit Zustimmung Des Vorsitzenden Der Hauptvereinigung eine von Den vorstehenden Be­stimmungen abweichende Regelung treffen. Zu­widerhandlungen gegen diese Anordnung können mit Ordnungsstrafen bis zu 10 000 RM. im Einzel­fall bestraft werden. Die Anordnung tritt am 6. April 1936 in Kraft.

Fwd. Aegypiische Zwiebeln gegen deutsche Waren. Wie die Aegypiische Handels­kammer für Deutschland mitteilt, ist zwischen Deutsch­land und Aegypten eine Vereinbarung getroffen worden, nach der auch in diesem Jahre ägyptische Zwiebeln nach Deutschland gegen deutsche Waren nach Aegypten geliefert werden.

Khein-Mainische Börse.

Aktien fest.

Frankfurt a. M., 28. März Die Börse zeigte auch zum Wochenschluß eine zuversichliche und feste Stimmung. Am Aktienmarkt lagen wieder Kundenausträge vor, während anderseits Angebot kaum herauskam, zumal auch die Kulisse als Käu­

fer austrat. Bei verhältnismäßig lebhaftem Geschäft zogen Die Kurse Durchschnittlich um 1 o. H. an. Sehr lebhaftes Geschäft hatten am Elektromarkt Gessürel mit 123,50 bis 135,50 (133) auf DioiDen- Denerroartungen, RWE. zogen 1,13 o. H. Die übri­gen Werte meist 0,25 bis 0,50 v. H. an. Lebhafter lager ferner IG. Farben mit 159,75 bis 160 (159), Deutsche ErDöl gewannen 1,50, Scheideanstalt 1 v. H. und Rütgerswerke 0,75 v. H. Stärker befestigt waren wieder Linoleumwerte, Conti Linoleum Zürich 165,13 (162,50), Deutsche Linoleum 168 bis 169,50 (166,50). Montanaktien lagen etwas ru­higer und zumeist um Bruchteile eines Prozentes höher, Mansfelder Bergbau nach Pause plus 1 v. H. Von Maschinenwerten stiegen Daimler um 1 v. H. Muag um 0,50 v. H. ÄunftfeiDeaftien lagen unein­heitlich, Aku.50 (49,50), Bemberg83,50 (83,75). Im ein­zelnen eröffneten Zellstoff Waldhof 0,50 v. H. Bank für Brauindustrie 0,75 v. H., AG. für Verkehr 0,25 v. H., Nordd, Lloyd 0,13 o. H. höher. Reichsbank setzten mit 178,75 (179) ein.

Am Rentenmarkt war Des Geschäft klein. Altbesitz waren etwas schwächer, während späte Schuldbuchforderungen, Kommunal-Umschuldung und Zinsvergütungsscheine unverändert blieben. Fest lagen Reichsbahn-Vorzugsaktien mit 123,65 (123,13).

Im Verlauf wurde am Aktienmarkt Das Geschäft kleiner, die Haltung blieb fest. Verschiedentlich erfolgten kleine Gewinnmitnahmen, fo daß die höchsten Kurse nicht immer voll behauptet blieben. Reichsbank er­holten sich auf 179,25 nach 178,75, Hoesch zogen auf 91,75 nach 91,25 an, während Verein. Stahl­werke 0,13 v. H., Gessürel 0,50 nachgaben. Von später notierten Werten gewannen dement Heidel­berg 2 v. H. und Lahmeyer ebenfalls 2 v. H.

Am Rentenmarkt konnten zertif. Dollar- Bonds ihre anfangs erzielten Erhöhungen von 0,50 bis 0,75 v. H. gut behaupten.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 30. März. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 364 Kühe (37 Ochsen, 54 Bullen, 210 Kühe, 63 Färsen), 489 Kälber, 53 Schafe, 4220 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 41 bis 45 Mark, Bullen 39 bis 43, Kühe 25 bis 42, Färsen (Kalbinnen) 40 bis 44, Kälber 40 bis 72, Hämmel 43 bis 49, Schafe 36 bis 46, Schweine 51 bis 57 Mark. Marktverlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt, Kälber mit­telmäßig, Hämmel und Schafe ruhig.

Erster Tag der Frankfurter Frühjahrsmesse.

9000 Besucher. -

LPD. Frankfurt a. M., 29. März. Obwohl der erste Tag der Frankfurter Frühjahrsmesse mit Dem großen politischen Ereignis Der Reichstags­wahl zusarnrnenfiel, hatte die Messe einen sehr star­ken Besuch. Bereits am Vormittag war der Besuch über Durchschnitt gut und steigerte sich bemerkens­wert ab 12 Uhr. 9000 Besucher wurden ge­zählt. Da in Der Hauptsache nur Wiederverkäufe!: für Den Besuch der Messe in Frage kommen, ist dieser Besuchserfola in seiner geschäftlichen Aus­wirkung um so Höher zu werten.

Den stärksten Besuch hatte die Abteilung M ö - bei mit ihren Unterabteilungen zu verzeichnen. Hier konnte sich fast gleichmäßig in den verschie­denen Abteilungen ein gutes Geschäft entwickeln. In Großmöbeln galt das Hauptinteresse den Qua­litätsmöbeln, ohne daß Dabei Die billige Stapelware vernachlässigt worben wäre. Speisezimmer, Herren­zimmer und Schlafzimmer wurden sehr gut ver­kauft; Zimmer aus deutschen Hölzern fanden star­kes Interesse. Viel beachtet wurden Die patentier­ten Neuheiten an einem Schlafzimmertyp, der aus­ziehbare und drehbare Spiegel und eine Harmonika- Schiebetüre am Kleiderschrank zeigt. Furnierte Küchen in Den teuren Preislagen fanden ebenfalls guten Absatz: besonders die bekannten Qualitäts­küchen verschiedener Großfirmen konnten bereits am ersten Tage der Messe nute Umsätze erzielen. Einzelmöbel, wie Schreibschränke, Schranke,

- Gutes Geschäft.

Schreibtiscke ufro. gingen teilweise sehr gut und auch in Kleinmöbeln wird Das Geschäft als gut bis sehr gut bezeichnet. Polstermöbel hatten sehr guten Absatz.

Die Käufer kamen aus Den verschiedensten Teilen Deutschlands. Es waren darunter Die größten ein­schlägigen Firmen von Berlin und München ver­treten, ferner große Kunden aus Dem RheinlanD, aus Westfalen und besonders aus dem Saargebiet, das auf Dieser Messe erstmals wieder als Käufer in größerem Umfange in Erscheinung trat. Einige Aussteller aus Dem Saargebiet konnten eine ganze Anzahl neue Kunden aus Dem Reich gewinnen, Die bereits feste Abschlüsse gemacht haben, ein Erfolg, den sie nicht auf Den ersten Anhieb erwartet hatten. Don Dem AuslanD waren in der Hauptsache Holland, Frankreich und Luxemburg vertreten.

Die Abteilung Holzbearbeitungs-Ma­schinen, die teuere Objekte bringt, fand starkes Interesse. Auch hier konnten bereits eine Reihe von Abschlüssen angebahnt werden. Besonders für Spe­zialmaschinen war die Zahl der ernsten Interessenten groß, wie kaum auf einer früheren Messe. Schrei- nereibedarfsartikel, Beschläge und sonstiges Zubehör fanden ebenfalls gute Umsätze.

In Den Abteilungen Haus- und Küchenge­räte und Spielwaren war Der Interessenten» besuch besonders am Nachmittag gut und Die Ab­schlüsse waren fast ausnahmslos zufriedenstellend.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Hohe Der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.2U.

Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Sementroerf Karlstadt..

Banknoten.

ier.

o

9,13

Manneömanu»SL.lhKa........ 0

9,13

S.5

1,45

8,5

8,45

13,6

1,4

8,5

7

7

96

116

124

91

128,75

137,75

177,5

130

Buderus

Deutsche Erdöl

132,25

86,4 85

132,5

87

85

97

117

123,5

92

37,4 143,9

125,25

140 121,4 134,75

128

129 138,75 177,25

130,5

37,5

143,5

125,75

140

120,5

135

96,5

117,13

124

92

37,4

143,9

124,65

140,25

119,5

133,25

127

128,25

137,5 176

127,4

132,5

87

85

Siemens L Halske. Lahmeyer L Co. .

4% Oesterretchisrye Goldrente.... 4,20% Oefterreichische Stlberrentr 4% Ungarische Goldrente 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4/2% desgl. von 1918..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie l

96,5

116,13

124

91

163,5

131,75

86,5 85

8,5

13,6

Grttzner

Höchst Süddeutscher Zucker----,,

28

1,5

8,55

8,45

8,55

13,8

29,5

1,5

8,65

8,5

8,5

13,7

37,25 I

143,5

125 I

139,5

120

133

127

127,75

137,5

175,5

128

Datum

Man «selber Bergbau ....

Kokswerke..................

Rheinische Braunkohlen : Rheinstahl ..................

Bereinigte Stahlwerke

Otavi Minen ...............

Kaliwerke Ascherüleben

Kaliwerke Westeregeln ..

Kaliwerke Salzdetfurth 7

Hoesch EisenKöln-Reuesser» .. 8

Hlse Bergbau ...............«

Ilse Bergbau Seuüsje 6

Klöcknerwerke ...............8

Schultheis Patzenhofer 0fu (Allgemeine Kunstseide) Bemberg.................

Zellstoff Waldhof fleilftoff Aschaffenburg Dessauer Ga» .............

Daimler Motoren Deutsche Linoleum Orenstein S Koppel Westdeutsche Kaufhof Chade....................

Accumulatoren-Fabrik Conti-GummI

A-E-G.......................

Bekula io

Felten & Guilleaume 4

Gesestsch.s.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität

Rhein. Wests. Elektr. a

Schuckert L Eo...............

3- G. Farben-Industrte Scheideanstalt........

Goldschmidt Rütgerswerke Metallgesellschaft......

Frankfurt a. M.

25crlin

Schluß­kurs

Schloßt. Abend- börse

Schluß- kurs

Schluß!. Mittag« börse

27.3.

28.3.

27.3.

28.3.

1

136

135,75

135,5

-

124,5

126

'

226,5

223,5

226,5

116,65

117,25

116,75

116,75

85,5

19,25

85,9

85,4

85,75

19,25

19,4

19,4

126,5

125,5

128,25

126,5

127

126

125

126

178

180

178

180

159

160,25

158,9

160,25

223

224

110

108,5

109,9

108,5

123

124

123

124,5

114,5

113,65

114

I 114,5

105,5

104,75

105,4

135,75

137,9

-

1 131

131

-

_

99,65

100,65

49,5

50,25

49,4

50,5

83,75

83,5

83,65

83,5

124

124,75

124,25

124,9

87,25

88

87,5

87,65

130,75

132,5

98

98,9

98,25

98,75

166,5

168

168,25

168

77,25

78

35,4

35,5

35,25

35,5

337

336

329

180

180

180,5

180,5

183,75

181

181,5

182,5

1 27

27,25

27,13

89,5

90

A 198

198

1 Ito

199

Aranksurt a.M.

Berlin

Schluß- turü

Schloßt. Abend» börse

Echiuß» kurs

Schlußk. Mttiag» börse

Datum

27.3.

28.3 '

27.3.

28-3-

4% desgl. Serie 11............

9,13

9,13

9,15

9,05

5% Rumän. veretnh. Rente v. 1903

7,13

7,13

7,4

7,4

S?4%Rumün.verelnh.Rentev.l913 4% Rumänische veretnh. Rente ..

9,6

9,6

9,75

9,7

5,55

5,55

5,5

5,65

8)4% Anatolier............

40

40,25

40,25

40,25

Hamburg-Amerrka-Paker .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0

15,13

15,25

15,5

25

15,4

Norddeutscher Lloyd .........0

16,25

16,4

16,4

16,25

A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

109,75

110

109,9

110,25

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

111

110,5

in

Commerz, und Privat-Bauk ... 0

92

92

92

92

Deutsche Bank und Disconto»

Gesellschaft................0

91,5

91,75

91,5

91,75

Dresdner Bank..............0

91,75

91,75

91,75

91,75

Reichsbank ................ 12

179

179

179

179,25

Fronliun a. DL

Berlin

Schluß» kurs

Schloßt. Abend- börse

Schluß» kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

27-3.

28.3-

27 3.

28.3

% Deutsche ReichSaolethe v. 1927

100,4

100,25

100,65

100,65

4% Deutsche Reich«ani. von 1934

97,65

97,9

97,65

97,5

6^2% Doung-Anleihe von 1930 ..

103,4

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Ausloi.-Rechten .............

4*/i% Deutsche Reichspostschatzaw

111

110,7

110,75

110,9

Weisungen von 1934, I.......

6% ehe in .8% Hess. BolkSstaat 1929

100,2

100,05

100,3

100,25

(rückiahib. 102%)..........

98,25

98

98,25

98,25

4J4% ehem. 8% Hessische Landes- 6<inl Darmstadt Gold R. 12....

6Yi% ehern. 414% Hess. Landes.

96,4

96,4

96,4

Hypothekenbank DarmstadtLigui

101,1

101

4*4% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landceb.Goldschuldverschr. R.6

92,13

92,25

Oberhessen Provinz-AnI->ihe mst

Auolos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammeiabl. An-

119,25

119,25

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

114,75

114,25

114,5

114,5

4/,% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

96,5

96,5

_

ßy»% ehem. 4y2% Franks. Hyp.-

Baur-Llqu.»Pfandbriefe.......

101,25

101,13

_

_

6y,% ehem. 4%% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....

101,25

101

101,13

100,9

4)4% ehem. 8% Pr. Landespfand-

bries anstatt, Pfandbriefe R 19

97

97

97

97

*Vi% ehem. 7% Pr. Landespsand- briesanst., Gold Komm. Cbl.Vl

97

97

97

97

Steuergutsch.Berrechnungsk. 34-38

108,9

108,9

108,9

108,9

27-Mörz

28 Mörz

Amtliche Notierung

Amtliche Geld

Notierung 1 Brief

Gelb

Brief

Buenos Lire,

0,680

0,684

0,681

0,685

Brüssel.....

42,02

42,10

42,02

42,10

Mo de Jan. .

0,139

0,141

0,139

0,141

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,86

54,96

54,86

54,96

Danzig.....

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,285

12,315

12,285

12,315

HeliingforS..

5,41

5,42

5,41

5,42

Paris ......

16,37

16,41

16,365

16,405

Holland ....

168,78

169,12

168,63

168,97

Italien.....

19,70

19,74

19,70

19,74

Japan......

0,715

0,717

0,716

0,718

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... ;

61,73

61,85

61,73

61,85

Wien......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon...

11,14

11,16

11,14

11,16

Stockholm...

63,32

63,44

63,32

63,44

Schweiz ....

81,02

81,18

81,03

81,19

Spanien....

33,94

34,00

33,93

33,99

Prag.......

Budapest ...

10,265

10,285

10,265

10,285

Neuyork ...

2,480

2,484

2,485

2,489

Seriin,28MLrz

Geld

2>nei

Amerikanische Roten..............

2,437

2,457

Belgische Noten..................

41,88

Dänische Noten .................

54,60

Englische Noten .................

12,25

12^29

16 315

holländische Noten...............

168,21

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, * 1OO Schilling

61,52

61,76

Rumänische Noten...............

-

Schwedische Noten...............

63,10

63,36

Schweizer Noten.................

80,85

81,17

Spanische Noten.........««

33,59

33,73

Ungarische Note» »««mmHcm«