Ausgabe 
29.8.1936
 
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Max Schmeling wieder in Deutschland.

Mit dem SchnelldampferBremen" ist Max Schmeling in den frühen Morgenstunden des Frei­tag wieder in Deutschland eingetroffen. Nach Brad­docks Verletzung befragt, erklärte Schmeling, daß er keinen Anlaß habe, an der Wahrheit dieser Ver­letzung zu zweifeln, zumal der Weltmeister Geld sehr nötig habe und ihm bei diesem Kampfe 300 000 Dollar zugefallen seien. Auf die Frage, ob sich Joe Louis wieder in den Gang der Ereignisse

einschalten könne, antwortete Schmeling mit einem Nein". Die Neuyorker Boxkommission sei ehrlich und anständig genug, um sein Anrecht auf den Titelkampf mit Braddock nicht zu schmälern. Aller­dings habe ihm Louis' Manager ein Kampfangebot gemacht, wobei Schmeling die gesamte Einnahme zufallen sollte. Schmeling will aber nicht wegen des Geldes boxen, sondern Weltmeister werden und daher habe er den Kampf abgelehnt. Schmeling wird im Oktober oder November wieder nach USA. fahren, um zu filmen und an einer Schaukampf­tournee teilzunehmen. Der Tittelkampf gegen Brad­dock wird im Juni 1937, vielleicht auch schon lm Februar stattfinden. Die Entscheidung darüber fallt erst in etwa sechs Wochen.

Segelzielflüge nach Gießen.

11. Rhön.- 5 Segelflieger landen im Flughafen Gießen.

Am Abend des Donnerstags weihte Reichsluftsport­führer Oberst Mahncke das neue Wettbewerbshaus ein, das den Namen Groenhoff-Haus zum Andenken an den im Jahre 1932 tödlich verunlückten Segel­flieger erhielt. Unter den Ehrengästen befand sich auch der Kommandierende General des X. Armee­korps aus Kassel, General von Dollmann. Hier besichtigt der Reichsluftsportführer (rechts) mit Ge­neral v. Dollmann (halb verdeckt) ein Segelflugzeug. (Presse-Bild-Zentrale-M.)

Das Ausmaß des Startbetriebes und die Zahl der Strecken- und Fernzielflüge stand nur wenig hinter dem Vortage zurück, wenn auch die hohe Durchschnittsziffer der Ueberlandflüge nicht ganz erreicht wurde. Auch am Freitag gelangten wieder zahlreiche Fernzielflüge zur Durchführung.

So konnten die beiden Königsberger Segelflieger Ruhnke und König, die gestern zusammen mit dem Danziger Piloten Kuhn den ersten Kettenfernzielflug der Welt von der Wasserkuppe nach Wiesbaden durchgeführt hatten, diesmal ohne ihren Danziger Kameraden den Flugplatz Gießen im Fernzielflug erreichen. Hier lande­ten außerdem Haase und Philipp-Berlin so­wie Dr. Janke-Gießen. Der sächsische Segel­flieger Walther flog bis über Limburg hinaus, während Peter Riedel, der mit dem Ziele Limburg gestartet war, in Butzbach niederging. Hier landete auch Hakenjos-Stuttgart.

Es landeten weiter: Hanna Reitsch-Darmstadt 20 km vor Koblenz, Heidrich-Düsseldorf in Höhr- Grenzhausen, Müller-Magdeburg in Wachenbu­chen bei Hanau, Bräutigam-Dresden in Unter- Schmitten bei Nidda, Röthemeyer-Paderborn bei Alsfeld, Siemers-Stuttgart bei Lauterbach (Ober­hessen), Opitz-Darmstadt bei Wächtersbach, Sauer­bier-Breslau bei Homberg (Bezirk Kassel), Huth- Hamburg vor Gießen, Treuter-Weimar bei Mar­burg, Wilhelm-Frankfurt a. M. bei Ullrichstein in Oberhessen, Reukauf-Hannover bei Ober-Eschbach, Helm (Lufthansa) bei Hungen und Steinig-Bres­lau in Körle, südlich von Kassel.

Iaustball-Beoegnungen.

Der morgige Sonntag bringt im Faustball in einigen Staffeln bereits die Rückrunde, während andere Staffeln noch Vor- und Rückspiele auszutra­gen haben. Die diesjährige Sommerspielzeit hat sich mit Rücksicht auf die herrschende Terminnot leider über Gebühr lange hingezogen, so daß den Spielen eigentlich nicht mehr das Jnteresie entgegengebracht wird, wie es eigentlich erwünscht ist. Hand- und Fußball sind nach der Sommerpause wieder auf dem Plan und die wenigen Faustballspieler müssen be­reits darauf wieder Rücksicht nehmen. Trotz alle­dem darf angenommen werden, daß morgen die letz­ten Spiele unter Dach und Fach kommen und daß man demnächst in dem alljährlich stattfinden-

Rückspielen;

Schwimmwetlkamps Offenbach-Gießen

Handball im Sporlkreis Gießen

und und

einem 4:10,4

den Kreisspieltag bereits die Sieger der einzelnen Klassen feststellen kann.

Hausen, Krofdorf, Holzheim und Garbenleich auf dem Platze des Tv. Hausen.

Wie die Aussichten sind, ist im Voraus nicht zu sagen. In der Staffel! hat Nauborn Chancen in der Staffel II ist die zweite Garnitur von 1846 Gie- ßen recht gut und in der Staffel II! dürfte wohl Holzheim nicht zu schlagen sein.

Der dritte Wettkampf, die Schwellstaffel über 50, 100, 200, 100 und 50 Meter zeigte die Offen­bacher Mannschaft in Front. Der Gießener 200- Meter-Schwimmer war seinem Offenbacher Käme- raden nicht gewachsen; trotz des Vorsprungs, mit dem der Gießener die 200 Meter beginnen konnte, war es ihm nicht möglich, den Offenbacher Schwim­mer über die gleiche Strecke von sich zu halten. Der Offenbacher kämpfte für seine Mannschaft noch einen beachtlichen Vorsprung heraus, den die Gie- ßener Schlußmänner nicht mehr aufholen tonnten. So blieb Offenbach in der Zeit von 6:20,8 Mm. verdienter Sieger. 2. Gießen (Hechler, Warner, Zimmer, Herbert, Horeyseck) 6,25 Min.

Das Wasserballspiel, von dem man zunächst den Eindruck hatte, daß sich hier zwei gleichwertige Mannschaften gegenüberstanden, endete mit einem sicheren Sieg der besseren Offenbacher Mannschaft mit 1:3 Toren.

Es treten an:

Wetzlar-Niedergirmes, Nauborn, Atzbach und Erda zu den Rückspielen in Atzbach;

Mtv. Gießen, Allendorf (Lumda), 1846 Gießen Alsfeld auf dem Mtv.-Platz in Gießen zu Vor-

Im zweiten Wettbewerb, der Bruststaffel 3 mal 100 Meter blieb die Gießener Mannschaft (Baumann, Mewes und Pascoe) ebenfalls sicherer Sieger. Die ersten 100 Meter brachten einen Vor­sprung von 5 Metern, der sich bei den zweiten 100 Metern auf 10 Meter vergrößerte und zum Schluß lag die Gießener Mannschaft etwa 20 Meter vor Offenbach. Zeit: Gießen 4,28 Min., 2. Offenbach 4:53,2 Minuten.

Am gestrigen Spätnachmittag trafen sich die Offenbacher und Gießener Schwimmer (Gießener Schwimmverein und Turnverein 1846, Gießen) m der Müller'schen Badeanstalt in der Lahn zu ei­nem Schwimmwettkampf. Die Offenbacher Mann­schaft ist auf einer Wasserballturnierreise in West­deutschland. Auf die Ankündigung -hin, daß der Olympia-Kunstspringer Storck, Frankfurt a. M., ebenfalls an der Veranstaltung teilnehmen werde, hatte sich eine zahlreiche Zuschauermenge emge- funden, die aber leider enttäuscht werden mußte. Storck hatte zum Bedauern der Gießener Schwimmgemeinde nicht anwesend sein können. Die Zuschauer wandten dann ihr vollstes Interesse den gebeteten Schwimmwettkämpfen zu.

Der Wettkampf mit Offenbach bestand aus drei Staffelwettbewerben und einem Wasserballspiel; jede Mannschaft konnte von diesen Kämpfen zwei für sich entscheiden.

Im ersten Kampf stellten sich dem Starter ,e 3 Schwimmer zur Lagenstaffel über 3X100 Me­ter. Die Gießener Mannschaft mit Krenzien, Mewes und Herbert verlor zunächst auf den ersten 100 Meter etwa einen Meter; der zweite Schwimmer holte den Verlust jedoch wieder auf und überließ dem Schlußmann mit einem Vor­sprung von zwei Metern das Rennen, das mit sicheren Sieg der Gießener endete. Zeit: Min.; 2. Offenbach 4:12,6 Min.

Der Beginn der Pflichtspiele in den Kreisklassen dürfte sich noch bis zum 20. nächsten Monats ver­zögern, weil es immer noch eine ganze Reihe von Mannschaften gibt, die ihre bestimmt in Aussicht gestellten Meldungen noch nicht abgegeben haben und verschiedene Formalitäten noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die beteiligten Mannschaften können also die dazwischenliegende Zeit noch be­nutzen, um sich für die sicher auch diesmal nicht leichten Spiele zu rüsten. Es ist deshalb nicht recht zu verstehen, weshalb der Freundschaftsspielbetrieb nicht bereits wieder voll eingesetzt hat. Der morgige Sonntag bringt auch kein reichhaltiges Programm. Er sieht aber immerhin einige Treffen vor, die er­wähnenswert sind.

To. Dutenhofen To. Hörnsheim.

Zu einem interessanten Spiel dürfte es aller Voraussicht nach auch in Dutenhofen kommen. Es

gehört dazu allerdings, daß Hörnsheim etwas mehr zeigt, als das in Grüningen der Fall war. Die Mannschaft hat das Zeug in sich, um einen Gegner abzugeben, der selbst vor der stärksten Mannschaft nicht so ohne weiteres kapituliert.

Tv. Holzheim Tufpo Butzbach.

Man darf mit Recht gespannt sein, wie sich die Holzheimer Mannschaft nach der langen Ruhepause zurechtfinden wird.

Tv. Münchholzhausen Tv. Wetzlar.

Wetzlar wird in diesem Spiel zu beweisen haben, ob es Aussicht hat, in diesem Jahre wieder in der Gauklasse ein Wort mitzusprechen. Es ist bekannt, daß Münchholzhausen auf eigenem Platz immer gefährlich ist und daß eine Mannschaft schon über ein gerütteltes Maß an Können verfügen muß, um die Oberhand zu behalten.

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Maschinenschreiblehrgänge für Anfänger (RM. 6-, Mitgl. u. Lehrt RM.5.-); Fortgeschrittene und Praktiker (RM. 5- bis RM. 3.-) nach dem bekannten Stundenplan.

Anmeldung, soweit noch nicht er­folgt, jeweils zu Beginn des Unter­richts bei den Unterrichtsleitern.

Am 5.September: Siegerehrung auf derKarlsruhe!

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Bekanntmachung.

Dienstag, den 1. September 1936, findet in Gießen Rindvieh- (Ruhvieh.) Markt statt. Auftriebszeit von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr vormittags. Sämtliches Vieh wird gegen Maul- und Klauenseuche schutzgeimpft.

Nächster Schweinemarkt: INittwoch, den 16. Sep­tember 1936. 5298C

Gießen, den 29. August 1936.

Der Oberbürgermeister.

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Betr.: Schweinezwischenzählung am 4. September 1936, verbunden mit Ermittlung der Haus­schlachtungen und der Kälbergeburten.

Am 4. September 1936 findet wieder eine Schweine­zwischenzählung in den Gemarkungen Gießen und Schiffenberg statt. Die Schweinebesitzer haben den Zählern die notwendigen Angaben bezüglich ihrer Schweinebestände bereitwilligst zu erteilen.

Die Leitung ist dem Landesstatistischen Amte in Darmstadt übertragen. Das Einsehen unrichtiger Angaben oder die Verweigerung von Angaben durch die Auskunftspflichtigen wird mit erheblichen Stra­fen bedroht. Den Auskunftspflichtigen wird die Ge­heimhaltung ihrer Angaben hiermit ausdrücklich zu­gesichert. 5299C

Gießen, den 22. August 1936.

Der Oberbürgermeister: Ritter.

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