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Berlins Olympia Gewand ist fertig!

Beichsminister Sr. Goebbels besichtigt die Ausschmückung derBeichShauptstadt.

Berlin, 28. Juli. (DNB.) Der Gauleiter von Berlin, Reichsminister Dr. Goebbels, der am Dienstag an die Bevölkerung Berlins einen Auf- ruf erließ, die Häuser zu schmücken und zu beflaggen, unternahm am Dienstagnachmit- tag eine Besichtigungsfahrt durch Berlin, um in erster Linie die von Amts wegen vorbereitete Aus­schmückung der Berliner Straßen und Plätze in Augenschein zu nehmen.

Reichsminister Dr. Goebbels wurde auf dieser Besichtigungsfahrt begleitet von dem Architekten Albert Speer, dem Amtsleiter der Reichspropa- aandaleitung der NSDAP. Schulze, dem Reichsbeauftragten für künstlerische Formgebung Schweitzer, dem Berliner Landesstellenleiter des Reichsministeriums für Dolksaufklärung und Pro­paganda Wachter, dem Vizepräsidenten beim Staatskommissar der Hauptstadt Berlin Steeg und dem Architekten Lottermoser.

Die Hauptpunkte der Abschlußbesichtigung waren vor allem derPlatzvordemBerlinerRat- haus mit dem neuen Olympia-Brunnen der Bild­hauerin Hanna dauer, der Lu st garten, in dem am 1. August die große Riesenkundgebung statt­finden wird und dessen Ausschmückung einen Höhe­punkt all dessen darstellt, was für die Olympischen Spiele geleistet worden ist, und die Triumph-

20000-M-Spende des Führers für die Hinterbliebenen.

Berlin, 28. Juli. (DBB.) Zur Unterstützung und Linderung der ersten Not hat der Führer für die Hinterbliebenen und Verletzten des Un­glücks bei Freudenstadt im Schwarzwald den Be­trag von 20000 Mark, der Reichsschahmeister einen solchen von 2 0 0 0 0 Mark und der Stabs­chef einen weiteren Betrag von 1 0 0 0 0 Mark zur Verfügung gestellt. Reichsbeamtenführer pg. Hermann Neef hat namens des Reichsbundes der Deutschen Beamten an den Chef des Stabes der SA. pg. Victor Luhe ein Telegramm gerichtet, in dem er das Beileid der deutschen Be­amten zu dem furchtbaren Verkehrsunglück bei Freudenstadt ausspricht und zur Linderung der Not der Hinterbliebenen der toten SA.-Kameraden den Betrag von 2 5 0 0 0 Mark zur Verfügung stellt.

Die toten SA.-Mnner in ihrer Heimatstadt.

Mannheim, 28. Juli. (DNB.) Mannheim steht ganz unter dem Eindruck des furchtbaren Kraft­wagenunglücks im Schwarzwald. Die ganze Stadt hat Trauerbeflaggung angelegt. In den frühen Morgenstunden des Dienstags sind die toten SA.-Männer in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, die sie am Samstag so frohgemut verlassen hatten. In aller Stille erfolgte die Aufbahrung der Lei- dien im würdig ausgeschmückten Nibelungensaal des Rosengartens. Die Trauerfeierlichkeiten sind auf Mittwoch nachmittag festgesetzt worden. Um 15 Uhr wird im Nibelungensaal ein offizieller Trauerakt stattsinden, an dem neben den Angehö­rigen der auf so tragische Weise aus dem Leben ge­schiedenen SA. Männer hohe SA.-Führer aus dem Reich, Vertreter der verschiedenen Gliederungen der Partei, der Wehrmacht, des Staates, der Behörden usw. teilnehmen werden. Nach einem Vorbeimarsch der Ehrenstürme vor den Särgen erfolgt dann die feierliche Ueberführung der Toten nach dem Hauptfriedhof, wo sie in einem Sammelgrab ihre letzte Ruhestätte finden werden. Bei der Trauerfeier im Rosengarten werden Stabschef Lutze und Gauleiter Wagner sprechen. An­schließend findet die Trauerparade zum Hauptfried­hof statt.

st raße vom Lustgarten zum Reichssportfeld. Es wurden insbesondere besichtigt die Straße Unter den Linden, die Charlottenburger Chaussee, die Bismarck- strahe und der Adolf-Httler-Platz. Nach der In­augenscheinnahme der jetzt restlos fertiggestellten Anlage des Reichssportfeldes fuhr Reichs­minister Dr. Goebbels die vor wenigen Tagen dem Verkehr übergebene Halensee-Straße ab, die als Durchbruchstraße zu den weltlichen Ber­liner Vororten für den Olympia-Verkehr besondere Bedeutung hat.

Reichsminister Dr. Goebbels sprach seine be- sondere Genugtuung darüber aus, daß es gelungen sei, die vielen Bauvorhaben in Berlin, insbesondere auch die vielen Straßenbauten, rechtzeitig vor Be­ginn der Olympischen Spiele fertigzustellen, so daß Berlin jetzt ein sauberes und ordent­liches Bild bietet. Er dankte den Beteiligten für ihre rastlose und aufopfernde Arbeit bei den Vorarbeiten für die Olympia-Ausschmückung der Berliner Straßen. Abgesehen von einigen gering­fügigen Korrekturen, die noch vorgenommen werden mußten, könne die Ausschmückung Berlins, soweit sie von behördlicher Seite durchgeführt wor­den sei, als abgeschlossen gelten.

Berlins Olympia-Gewand ist fertigt

Weitere Veileidskundgebungen.

Berlin, 28. Juli. (DNB.) Der Stellver- ireter des Führers hat das folgende. Tele­gramm an den Stabschef der SA. gerichtet:Lieber Parteigenosse Lutze! Bitte bringen Sie den Ange­hörigen der Toten und den Verwundeten des furcht- baren Autounglücks, das unsere Kameraden des Sturmes 45/171 der SA. betroffen hat, mein tiefstes Mitgefühl zum Ausdruck.

Heil Hitler! Ihr Rudolf Heß."

Reichsminister Kerrl ließ sofort nach Bekannt­werden der erschütternden Unglücksbotschaft aus dem Schwarzwald Stabschef Lutze fernmündlich feiner aufrichtigen Anteilnahme versichern und beauftragte einen SA.-Obersturmbannführer seines Geschäfts­bereiches, in feinem Namen bei der Beisetzung einen Kranz zu überbringen.

Reichsführer SS. Himmler sprach dem Stabs­chef Lutze mit folgendem Telegramm das Mitgefühl der SS. aus:

Zu dem entsetzlichen Unglück und dem Tod der 25 braven SA.-Männer spreche ich Dir und allen Kameraden der SA. mein und der gesamten Schutzstaffel herzliches Beileid aus. War soeben auf der Durchfahrt durch Freudenstadt bei den Verwun­deten, denen es im großen und ganzen gut und hoffnungsvoll geht.

H i m m I < r , Reichsführer SS.

Im Namen der Hitler-Jugend telegraphierte der Reichsjugendführer: Lieber Parteigenosse Lutze! Zu dem furchtbaren Unglück, das unsere SA. betroffen hat, spreche ich Ihnen zugleich im Namen der gesamten Hitler-Jugend mein aufrichtiges Bei­leid aus und bitte Sie, auch den Angehörigen den Ausdruck der herzlichen Teilnahme der deutschen Jugend zu übermitteln.

Heil Hitler! Ihr Baldur von S ch i r a ch.

Kunst und Wissenschaft.

Zweite Anordnung zur Sicherung künstlerischen Filmschaffens.

B e r I j n, 25. Juli. (DNB.) Aus Grund des § 25 der ersten Durchführungsverordnung zum Reichs­kulturkammergesetz vom 1. November 1933 (RGBl. I S. 797) wird hiermit angeordnet:

Meine Anordnung vom 31. März 1936 erhält folgende Ziffer 2 (ihr bisheriger Inhalt wird Ziffer 1): Spielleiter, Kameraleute und die Haupt­darsteller dürfen Verträge über ihre Mitwirkung

-in abendfüllenden Spielfilmen nur tn der Weise chließen, daß zwischen dem letzten Tage, zu dem ie vertraglich für einen Film zur Verfügung zu tehen haben, und demjenigen, an dem sie $ur Aus­nahme ihrer Tätigkeit für einen neuen Film ver­pflichtet sind, ein Zeitraum von minde­stens zwei Wochen liegt. Wenn es sich um einen Film handelt, der überwiegend auf Gesang aufgebaut ist (sogenannter Sänger-Film), so beträgt die Frist drei Wochen. Darüber, wer im Sinne dieser Anordnung als Hauptdarsteller anzusehen ist, entscheide ich auf Anrufen des Filmschaffen­den ober des Filmherstellers endgültig.

Berlin, den 21 Juli 1936.

Der Präsident der Reichsfilmkammer. gez. Dr. Lehnich.

*

Seitens der Reichsfilmkammer wird hierzu mit­geteilt: Die Erlassung der Anordnung hat sich als notwendig erwiesen, um die verschiedenen Schwie­rigkeiten und Schäden zu beseitigen, die durch Ueberschneidungen von Engagements solcher Filmschaffenden eingetreten sind, deren künst­lerische Mitwirkung einen Film trägt. Das Film­schaffen erfordert vollen Einsatz des Künstlers. Es muß daher zwischen der Schaffung von Filmwer- ken burd) einen Künstler eine gewisse Zeit der Ruhe liegen. Außerdem muß Vorsorge getroffen werden, daß durch die mit der Filmherstellung ver­bundenen unerwartet auftretenden Verzögerungen der Dreharbeit durch Engagementsüberschneidungen und Fehldispositionen nicht eine Gefährdung Des ganzen Werkes sowohl künstlerisch wie wirtschaftlich eintritt.

Für eine Übergangszeit bis zum 30 September 1936 werden Anträge auf Ausnahmebewilligungen oder Herabsetzung der Karenzfristen gemäß Ziffer 2 der Anpassungsanordnung vom 11. Juli 1936 wohl­wollend geprüft. Die Innehaltung von Bühnen- Verpflichtungen wird durch diese Anordnung nicht berührt, inbessen wird darauf hingewiesen, daß der Filmschaffende ebenso wie der Filmher­steller auch hier dafür Sorge zu tragen hat, daß sich Uebernchneidungen nicht ergeben und aus­reichende Karenzzeiten vorgesehen werden, soweit nicht ein gleichzeitiges Wirken an Bühne und Film ausnahmsweise möglich ist. Der Präsi- bent ber Reichsfilmkammer behält sich vor, nötigen­falls ben Präsidenten der Reichstheaterkammer zu bitten, sonst mit ihm durch eine gemeinsame An­ordnung diese Frage zu regeln.

XII. Aerzllicher Fortblldungslehrgang in Vab-Nauheim.

Wie alljährlich veranstaltet auch in diesem Herbst vom 25. bis 27. September die Vereinigung der Bad-Nauheimer Aerzte im Kerckhoff-Jnstitut ihren Fortbildungslehrgang für Aerzte, dem das ThemaWege der Kreislaufbehandlung" zugrunde liegt. Vorträge werden gehalten von den Professoren Bohnenkamp (Freiburg),Rein» wein (Gießen), I. H. Schultz (Berlin), Edens (Düsseldorf), Schoen (Leipzig), Dol- hart) (Frankfurt), Knipping (Düsseldorf), F. Koch (Tübingen), A. Weber (Bad-Nauheim), R. Herzog (Gießen), Lampert (Bad Hom- burg), Grote (Dresden), ferner von Dr. Stie­ge (e (Stuttgart), Dr. Fahrenkamp (Stutt­gart) und Dr. B r ~ " d) I e (Dresden).

Auszeichnung des ronlsten Heinrich Kaminski.

Der Ertrag . Harry-Kreismann- Stift u n g für das Jahr 1936 ist auf Grund einer Bekanntmachung des Reichs- und Preußischen Mi­nisters für Wissenschaft, Erziehung und Volksbil­dung, Rust, dem Komponisten Heinrich Kamin­ski in Anerkennung seiner künstlerischen Leistun­gen und zur Förderung seiner weiteren Arbeiten verliehen worden.

Die RegensburgerDonispahen" beim Führer.

Die RegensburgerDomspatzen" statteten dem Führer auf dem Obersalzberg einen Besuch ab, um ihm für die Förderung des Chores zu danken. Die Domspatzen" erfreuten den Führer durch einige Proben ihrer einzigdastehenden Kunst.

Aus aller Wett.

Im Lech ertrunken.

Am Dienstagabend ereignete sich in Füßen (All- gäu) ein Unglücksfall. Zwei verwandte Ehe­paare aus dem Rheinland, die auf einer Ferien­reise über München nach Füßen gekommen waren, besichtigten um 19 Uhr noch den Lechfall nahe ber Lanbesgrenze. Einen ber beiben Herren interessierte besonbers bie felsige Umgebung. Er kletterte auf

Das Unglück des SA.-Sturmes 4S/^7-l im Schwarzwald.

Heute nachmittag Trauerfeier in Mannheim.

den Steinen Umher, rutschte plötzlich aus tmb stürzte in bie Tiefe, wo er vom Strudel bes hochgehenben Flusses fortgerissen würbe und nicht mehr zum Vorschein kam. Es hanbelt sich um ben 36jährigen Hermann Rüsenb e r g. Die Frau des Verunglückten und seine Schwägerin er­litten einen Nervenschock und mußten ins Füßener Krankenhaus gebracht werden.

Vier Jahre Zuchthaus für einen gemeingefährlichen Hochstapler.

Dor dem Sonbergericht in Nürnberg hatte sich ber 43 Jahre alte verheiratete Georg Schuchmann aus Nieber-Ramstabt wegen unberechtigten Tragens bes Abzeichens ber NSDAP, zu verantworten. Im Laufe ber Verhanbluna entpuppte sich ber Ange­klagte als ein Hochstapler großen For- m a t s, besten Lebenslauf wie ein Roman klingt. Um sich seinen Unterhalt zu verschaffen, verlegte er sich auf großangelegte Betrügereien. So gelang es ihm, ausgerüstet mit einem falschen Sparkassen­buch, mit einem Lanbwirt in Zarpen über ben Kauf von besten ßanbgut im Werte von 35 000 Mark einig zu werden. Zwei Tage später ve^auste der neue Gutsherr einem Viehhändler vier Stück Vieh, die er miterworben hatte, für 900 Mark gegen sofortige Barzahlung. Noch ehe ber Hänbler bas Viels 'abholen konnte, verkaufte ber Hochstapler bas gleiche Vieh nochmals um 700 Mark an einen anbern Viehhändler, der 500 Mark als Anzahlung entrichtete. Als er das Vieh abholen wollte, hatte es der erste Käufer bereits abgetrieben. Schumann war mit dem Geld, unter Mitnahme eines ent­wendeten Fahrrades und Hinterlassung einer Zech- schuld von 48 Mark verschwunden. Bei all diesen Betrügereien hatte Schumann das Parteiabzeichen der NSDAP, anstecken, obwohl er nicht Mitglied ist. Ferner behauptete er, Bauernführer in Pirma­sens zu sein. Zahlreiche andere Betrügereien dieser Art kommen auf fein Konto. Schuchmann wurde wegen eines fortgesetzten Verbrechens des erschwer­ten Betruges, teilweise verübt in Tateinheit mit einem fortgesetzten Verbrechen ber gewinnsüchtigen Privaturkunbenfälschung unb mit einer Verfehlung gegen § 3 Abs. 1 bes Heimtückegesetzes zu vier Jahren Zuchthaus unb fünf Jahren Ehr- verlust verurteilt.

Vier lote beim Absturz eines französischen Bombers.

In ber Nähe bes Flugplatzes von Chartres stürzte ein französisches Bombenflugzeug bei einer Hebung ab. Vier der fünf Insassen fanden dabei ben Tob, ber fünfte konnte sich burd) Fall­schirmabsprung retten.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Die Umgestaltung der Großwetterlage hat weitere Fortschritte gemacht, lieber Westeuropa baut sich ein Hochdruckgebiet auf, das einen Abschluß oer lebhaften vom Atlantik ausgehenden Wirbeltätig­keit bringen wird. Dabei wird zunächst die bisher vorhandene überaus große Regenbereitschaft nach­lassen, doch muß anfänglich bei Zufuhr kühlerer Meeresluft aus Nordwesten noch mit einzelnen Schauern gerechnet werden.

Aussichten für Donnerstag: Wechselnd bewölkt mit häufiger Aufheiterung und nur noch einzelnen Schauern, bei lebhaften westlichen bis nordwestlichen Winden frisch.

Aussichten für Freitag: Häufig aufhei- ternb doch ziemlich frisch und noch nicht ganz regensicher.

Lufttemperaturen am 28. Juli: mittags 17,6 Srab Celsius, abenbs 14,9 Grab; am 29. Juli: morgens 14,5 Grad. Maximum 21,1 Grad, Minimum heute nacht 11,9 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 28. Juli: abends 18,6 Grad; am 29. Juli: mor­gens 15,6 Grad. Niederschläge 1,3 mm. Son­nenscheindauer 3,9 Stunden.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertr. Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Ver­antwortlich für Politik und für die Bilder i. V.: Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: i. V. Hans Thein. D. 21. VI. 36: 9400. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit ber Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

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Gießen (Marburger Straße 7 I). den 29. Juli 1936.

1

Die trauernden Hinterbliebenen: Frieda Niepoth, geb. Pabst und Tochter Elfriede nebst Angehörigen.

Das seither betriebene Geschäft führe ich im Sinne des Verstorbenen weiter und bitte um weiteres Vertrauen.

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Statt Karten.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen, für die Blu menspenden und Beileidsbezeugungen, sowie für die trosti eichen Worte des Herrn Pfarrers sagen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichen Dank.

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