d-WW
Wt.
■1
ch
M - MO
•z
-......W
■MW
U..,a
a: W
Z W
'Z>' "/
Eindruck gewonnen, daß die Lage Oesterreichs besser sei, als er vorher geglaubt habe. Er sei mehr als je von der Notwendigkeit überzeugt, die Unabhängigkeit Oesterreichs aufrechtzuerhalten. Wie verlautet, stehe Chamberlain grundsätzlich dem Gedanken einer Wieder Herstellung der österreichischen Monarchie freundlich gegenüber, ohne diese Frage im gegenwärtigen Augenblick als dringend zu betrachten.
Der diplomatische Korrespondent des „Daily Herald" meldet, daß Chamberlain nach seiner Rück- ^hr nach London sowohl dem Ministerpräsidenten Baldwin wie dem Außenminister Eden einen ausführlichen Bericht über seine Eindrücke in Mittel-
„Die lebende Front" der AGKOV
Eine Ausstellung, die in ganz Deutschland gezeigt werden soll.
Hl
|>4' tfl k bi.
fc'J
l en" *•
I 'J1 ®dhqe
K.
b »em8 P »°ch°n
hneenno
'9.5a ruf, *■ [9en‘fd)Qftsrr, ?!
5ren' um sh
London, 29. April. (DNB. Funkspruch.) Zum bschluß der Besuche Sir Austen Chamber- ains in Wien, Prag und Budapest schreibt der Wiener Reuter-Korrespondent, Chamberlain habe__wulut UUI
während seines Aufenthaltes in Mitteleuropa deneuropa erstatten werde
rsuhrung Starhembergs Schritte ergreifen Kerbe, um ihre Forderung durchzudrücken, daß die ^lasteten Minister im Kabinett Schuschnigg Massen werden sollen.
Chamberlains Reiseeindrücke.
Optimistisches Urteil über Oesterreich.
ürdieWiederherstellungderösterreichijchen Nionarchie.
gung.
etommen hck
an
allsten". Uebtt
inn bekMM
Zeucht ütoifen« | ■ führte, ] bezeichnen, A ’
titteilung beulet glicherweise ®.
schen Manne, der an der Front zu Schaden gekommen ist, und der deutschen Frau, die das höchste Opfer, ihren Ernährer, für das Vaterland hingegeben hat, still und ehrfürchtig den Dank im Herzen zu zollen, den sie ehrlich verdient haben. Gerade in diesen Tagen, in der die Welt von Krieg und Krie'gsgeschrei widerhalle, habe einer, der die Front wirklich kennengelernt hat, der Führer und Kanzler des deutschen Volkes, der Welt die Hand gereicht für einen Frieden, der nur auf gegenseitiger Achtung und Gleichberechtigung der Völker beruhen könne. Wie fruchtbar das Zusammenarbeiten der Frontsoldaten für die Nationen sein könne, zeige der Besuch der finnischen Frontkämpfer, die ein freundschaftliches Verhältnis mit ihren deutschen Kameraden verbinde.
Nach der Eröffnung der Ausstellung empfing der Staatskommissar der Stadt Berlin, Dr. Lippert, die finnischen Frontkämpfer, die heute zum Teil an hervorragender Stelle im öffentlichen Leben Finnlands tätig sind, im Reichstagsgebäude.
’ Landesleiiel Dberftleutnaii | tliche 3yi | ib später W j > Betrages j en Derweil
ur Zeit in Berlin weilenden finnischen Front- ämpfer erschienen.
Nach dem Fahneneinmarsch begrüßte der Haupt- geschüftsführer der NSKOV., Liebel, die Gäste. Er gedachte der Toten des Krieges und der Bewe-
Unser Bild zeigt Reichskriegsopferführer Oberlindober bei einem Rundgang durch die Ausstellung. Hinter ihm sieht man (mit Bart) den Führer der augenblicklich in Berlin weilenden Abordnung des Finnischen Frontkämpferbundes Lund ström. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Tagung der Reichsarbeitskammer
Leitgedanke: Erhöhung des Lebensstandards.
triebsführung und Gefolgschaft berichten. Seine Ausführungen waren von der Sorge um den deutschen Arbeiter getragen. Er führte zahlreiche Beispiele sozialer Werkaufgaben an: Sicherung des Arbeitsplatzes, Berufserziehung, Unfallverhütung, Entschuldung schuldlos in Not geratener Werkskameraden usw. Für einen Nationalsozialisten, erklärte er, sei es das größte Glück, Menschen im Betriebe betreuen zu dürfen.
Pg. König, Betriebswalter des Eisen- und Stahlwerkes Hoesch-Köln-Neuesfen AG., Dortmund, führte aus seinen Erfahrungen und seinem Wirken in diesem großen Werk viele Beispiele an. Er befürwortete den Ueberaang vom Wochen- und Tagelohn des Arbeiters zur monatlichen Entlohnung. In drei Abteilungen des Werkes sei dieser Uebergang zur vollsten Zufriedenheit der Arbeiterschaft vollzogen worden. Dieses Verfahren sei geeignet aur Beseitigung wirtschaftlicher und sozialer Härten. Hauswirtschaftlicher und Hausarbeitsunterricht der weiblichen Jugend führten zu wirtschaftlichem Denken _ der späteren Arbeiterfrauen und erhöhten ebenfalls den Lebensstandard.
Zum Schluß drückte Reichsorganisationsleiter Dr. Ley seine Freude über die zahlreichen Anregungen dieser Tagung aus. Der deutsche Arbeiter wisse echte Betriebsführer von unechten sehr gut zu unterscheiden. In der nationalsozialisti- schen Gemeinschaft werde von jedem eine Höchstleistung verlangt. Aber jeder könne sich in dieser Gemeinschaft nach seinen Fähigkeiten entfalten. Durch die Betriebsgemeinschaften sei eine saubere und vernünftige Ordnung der Gemeinschaft geschaffen worden. Man müsse den Menschen in seinem Beruf stark machen durch gute Berufsausbildung, müsse ihn gesund erhalten, einen vernünftigen Leistungslohn
Srs
9 W
st jedenfalls in ei den „Nab ' >4000 Schills amerwch b vermißt W
ie „namhafte iedrigem > maligen M • innt man deutlichen te- en die Betrtz hen Sturi»' i politisch nxa leiiaus höhen
men atW" mbe, »* hielten. 2» daß entgeh -n Andeutun' ^reiche tf rfonen, ersönlichteA werden- 2 it das W abt, d°ß ieien
) wegen , Lrgan'l^
jentlichten amt vkandal belaste n auslänbi^l daß niH
Berlin, 28. April. (DNB.) In der Wandelhalle
>es Reichstagsgebäudes eröffnete Dienstagvormit- Reichskriegsopferführer Oberlindober die K O V. - A u s st e l l u n g „Die lebende
tont wird, uz-.» B. sei bei {xii 'ausgabten & 0000
mffe man M Beam kn, I Zür noch ch I i rund W| ingen sei, in) I sprachen wert’ I
Berlin, 28. April. (DNB.) In Gegenwart des Neichsorganisationsleiters Dr. Ley fand am Diens- tagvorrnittag im Berliner Rathaus die 3 Tagung der Reichsarbeitskammer statt, auf deren Tagung allein das Thema „Erhöhung des Lebensstandards" stand.
Nach den Ausführungen des Leiters des Amtes Soziale Selbstverantwortung, Dr. Hupfauer, kann die Frage des gerechten Lohnes nur gelöst werden im Sinne und aus dem Gedankengut der nationalsozialistischen Weltanschauung heraus. Der völkische Mensch ist an einen bestimmten Raum und an eine bestimmte völkische Art gebunden. Die gesamte Leistung des deutschen Menschen muß zur Erhaltung der Lebenskraft und des Lebensraumes des Volkes dienen. Dem einzelnen Menschen muß als Lohn ein Anteil werden an dem Gesamtleben des Volkes, an allen Mühen und Segnungen. Eine Erhöhung des Lebensstandards liegt darin, den Wachstumswillen des Volkes dadurch anzuregen, daß man ihm artgemäße Wege weist. Beispiele dafür sind die Schaffung der Reichs- autobahnen, die immer neue Pulsschläge der Arbeit nach sich ziehen, die Schule des R e i ch s a r b e i t s d i e n st e s , die die seelischen und körperlichen Kräfte der jungen Menschen wachsen läßt, Erhaltung der Arbeitskraft durch U r - laub, Erholung und Feierabendgestaltung, wirtschaftliche Lenkung des Verbrauchs, Weckung und Erweiterung aller Aufbaukräfte überhaupt. Jedem muß die Möglichkeit geaeben werden, an den Vorzügen unserer gesamten Volkskultur teilzunehmen.
Zu der gleichen Frage sprachen dann je ein Betriebsführer und ein Betriebswalter. Dr. W o t s ch k e, Betriebsführer der Bayerischen Stlck- stoffwerke AG., Piesteritz, konnte von vertrauensvoller Zusa mmenarbeit zwischen Ve-
MutDöfi £9 tonnen. Gel:: ” ® „ - - - .-------o ..........
zur Beurteile 8 ron t". Zu dem feierlichen Akt waren auch die äher HartnäH»! ”r --—
Neichskriegsopferführer Oberlindober eröffnete die Ausstellung mit einer Ansprache. Die Schau solle in Erinnerung bringen, welche Schrecken der Frontsoldat des Weltkrieges viereinhalb Jahre lang zu bestehen hatte. Deshalb bringe die Schau, die im Laufe der Zeit in ganz Deutschland ilu gezeigt werden solle, einen Teilabschnitt der ben Wrt> Front im lebenden Modell. Hier könne fpn" i sich jeder ein Bild davon machen, was ein Tag im Schützengraben, ein Tag Trommelfeuer bedeutet habe. Dann werde er auch bereit fein, dem deut-
reich, gen. I
Ee seine Air ,e kollektive t ein 0'eser 'onatljch au-', 'bkgütungen i
aufbauen, den Menschen in seiner Freizeit kräftigen für neue Arbeit, ihn an den Kulturgütern teilnehmen lassen und ihn für Notzeiten sicherstellen. Dr. Ley teilte u. a. mit, daß für ein großzügiges Siedlungswerk die Pläne bereits fertig feien, und daß sie in wenigen Jahren in Angriff genommen würden.
Kleine politische Nachrichten.
Der Reichskriegsminister und Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Generalfeldmarschall von Blomberg, besichtigt am 28. und 29. April im Bereich der Wehrkreiskommandos VI (Münster) und X (Hamburg) Standorte des Heeres und der Luftwaffe.
♦
Der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst Freiherr von Fritsch, stattete gestern nachmittag dem Standort Mainz einen kurzen Besuch ab. Er besichtigte die Unterkünfte und wohnte dem laufenden Dienst der Truppenteile bei.
*
Der Generalstabschef der lettländischen Armee, General Hartman is, trat gestern eine Informationsreise nach Moskau an, zu der er vom sow
jetrussischen Generalstabschef Jegoroff eingeladen wurde. In seiner Begleitung befinden sich drei Offiziere des lettländischen Generalstabs und der sowjetrussische Militärattache in Riga.
Josef Stolzing-Cerny, der seit 1920 in München lebende Schriftleiter und Schriftsteller, ist vom österreichischen Bundeskanzleramt seiner österreichischen Staatsbürgerschaft für verlustig erklärt und damit ausgebürgert worden. Es wurde ihm gleichzeitig angedroht, daß er beim Überschreiten der österreichischen Grenze sofort verhaftet werden würde. Als einziger Grund wurde seine Zugehörigkeit zur NSDAP, angegeben. Dabei hat er sich während seiner langjährigen Mitarbeit beim „Völkischen Beobachter" niemals außenpolitisch betätigt.
Zusammenstöße in Nazareth.
Jerusalem, 29. April. (DNB.) In Nazareth kam es am Dienstag zwischen demonstrierenden Arabern, die vor das Regierungsgebäude gezogen waren, und Polizisten zu Zusammen st ö ß e n. Die Polizei feuerte mehrmals. Mehrere Araber und drei Polizisten erlitten Verletzungen.
DerReichsberufswettkampf abgeschlossen
Der Reichsjugendführer besucht die Wettkampfteilnehmer.
Königsberg, 28. April. (DNB.) Nach Abschluß des Reichsberufswettkampfes am Montagabend waren die Wettkämpfer und Teilnehmer die Gäste der Stadt Königsberg, Oberbürgermeister Dr. Will begrüßte den Reichsjugendführer, Gauleiter Koch und General von Brauchitfch und betonte, daß die Stadt Königsberg stolz darauf fei, den Reichsjugendwettkampf in ihren Mauern gesehen zu haben. Der Führer des Gebietes Ostland, Oberbannführer Boekmann, dankte dem Reichsjugendführer für sein Erscheinen.
Am Dienstag unternahmen die Wettkampfteilnehmer einen Ausflug nach Warnicken und Rauschen, während die Wettkampfleitung die praktischen und theoretischen Arbeiten des Reichsberufswettkampfes zur endgültigen Aufstellung der Siegerlisten prüfte. Am frühen Morgen brachte ein Son- derzug die 650 Jungen und Mädel nach Warnicken. Von dort ging es zu Fuß die Steilküste entlang nach Rauschen. Dort waren inzwischen Reichsjugendführer Baldur von Schirach, Ober
gebietsführer A x m a n n und der Führer des Gebietes Ostland Oberbannführer Boekmann ein- getroffen, die die Jungen und Mädel begrüßten. Immer wieder mußte der Reichsjugendführer den begeisterten Teilnehmern die Hand drücken.
Am Nachmittag gab Obergebietsführer A x - mann vor den Gaujugendwaltern der DAF. und den Sozialreferenten der HI. in der Handelshochschule noch einmal in großen Zügen eine zusammenfassende Uebersicht über die Arbeit des Schulungsganges für soziale Jugendarbeit. Der Hauptreferent für den Landdienst in der Reichsjugendführung, Bannführer Woyrsch, sprach über die Aufgaben des Landdienstes der HI. Der Landdienst, der eine Pioniertruppe im Kampf um den deutschen Boden sei, werde noch in diesem Jahre auf ganz Deutschland ausgedehnt.
Am Abend fand ein Besuch der Wettkampfteilnehmer im Neuen Schauspielhaus statt, wo sie der Aufführung des Shakespearschen Lustspieles „Was ihr wollt" beiwohnten.
Baldur von Schirach bet den Berufs-Wettkämpfern.
Der Reichsjugendführer Baldur von Schirach traf am Montag in Königsberg ein, um den Reichs» berufs-Wettkämpfen beizuwohnen. Hier sieht man ihn im Gespräch mit einer Teilnehmerin. Links: Ober- gebietsführer Axmann, der Schöpfer des Reichsberufs-Wettkampfes. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Badoglios Marsch auf Addis Abeba.
Die gewaltige Truppenmacht, die Marschall B a- doglio von Dessie aus in Bewegung gesetzt hat, um in schnellem Vormarsch die abessinische Hauptstadt zu erreichen, läßt darauf schließen, daß Italien auf jeden Fall ein baldiges Ende des afrikanischen Krieges herbeiführen will, sie läßt aber auch erkennen, daß die italienische Heeresleitung mit unvorhergesehenen militärischen Überraschungen während dieses Vormarsches durchaus rechnet. Die Ausrüstung, die Vorhutsicherung, die Seitendeckung, alles das sind die Merkmale eines letzten gewaltigen Schlages, der den Gegner zum Frieden zwingen soll.
Es sind verschiedene Gründe, die zur Eile drängen: einmal das Bedürfnis der römischen Regierung, den Völkerbund, England und die übrigen Sanktionsmächte alsbald vor eine vollendete Tatsache zu stellen, die den Beginn von Einigungsoerhandlungen ermöglicht und den politischen Sieg des Faschismus sicherstellt, und zum andern das bevorstehende Einsetzen der großen Regenzeit. Nach amtlichen und privaten Regenmessungen aus den letzten Jahrzehnten beginnt nämlich die Hauptregenzeit im Süden Abessiniens Ende Mai, im Norden Abessiniens Mitte oder Ende Juni. Während die kleine Regenzeit, die im April und Anfang Mai eintritt, etwa den Niederschlagsmengen in unseren Breitengraden entspricht und daher auch keine ernstliche Behinderung der Kriegführenden mit sich bringt, kann die große Regenzeit die italienischen Heeresbewegungen ganz erheblich beeinträchtigen, ja vielleicht unmöglich machen. Addis
Abeba muß also unbedingt noch im Laufe des Monats Mai erobert werden.
Die Berichte, die bisher von der Expeditionstruppe eingetroffen sind, die auf d e r Kaiserstraße nach Addis vorstößt, lauten recht günstig. Zwar müssen die Wege oft erst fahrbar gemacht, gesprengte Brücken wieder hergestellt werden, aber selbst wenn das bisherige langsame Tempo des Vorrückens durchgehalten werden kann, reicht die zur Verfügung stehende Zeit und das mitgenommene Kriegsmaterial aus, um das Ziel des Vormarsches in etwa zehn Tagen zu erreichen. Neben diesem Kriegsschauplatz gibt es jedoch in Abessinien noch drei weitere Kriegsschauplätze, auf denen italienische Truppen kämpfen, und von diesen bereitet mindestens einer dem Marschall Badoglio Sorgen. Es ist die Front in Dgaben, wo der General Graziani seit dem Freitag vergangener Woche vergeblich versucht, den wichtigen abessinischen Stützpunkt Sassabaneh einzunehmen. Monatelang hatte der ehemalige türkische General Wehib Pascha, der hier unter dem formellen Oberbefehl Ras Nasibus die Abessinier befehligt, genügend Zeit, die ganze Gegend um den Ort Sassabaneh in ein ausgebautes System von Verteidigungsstellungen zu verwandeln, in denen sich die schwarzen Krieger nun mit dem Mute der Verzweiflung gegen den italienischen Ansturm wehren.
Der strategische Plan, der den Operationen Gra- zianis zugrunde liegt, sah die Umfassung des gan- zen abessinischen Verteidigungssystems durch die
MU
> der
ODOL L 83 wirkt vorbeugend gegen Infektionen, also gegen Schnupfen, Halsschmerzen, Grippe und ähnliche Gefahren. ODOL L83 beseitigt peinlichen Mundgeruch, erfrischt, belebt.
3) L 83 ist das Kennzeichen für ein weiter vervollkomlri-
netes Odol mjt erhöhter bakterientötender Wirkung.


