Ausgabe 
29.1.1936
 
Einzelbild herunterladen

OldShaiterhandundsemgroßerIreiindMnnetou

llr.24

slosvl

6

Wirtschaff

Giej

Dev!senmarkl Berlin - $ranffud a. 2TL

27.Januar

Amtliche Jlofierunq

PHIllvp Hol»mann .... Zementwerk Heidelberg Zementwerk Karlstadt..

95,5 | 124 128 |

96,13

95,75

26,9 1

89,5 89,5

199 l 198 | 198,5 I

Die hinter den

Reichsbankdiskont 4 o. H Lombardzinsfuß 5 v. S).

63,12

80,59

33,63

36,9

139 115,25 130,75 113,25

130

126,75

128,25

176, 125,75

112

88

97,25

108,4

110,5

88

159,75

129

84,5

83,75

55,25

94,5 119

82,25

99 147

32,75 288

172,5

54,25

94,5 119,25 82,25

97,75

145,25

33,9 288,5

172,25

165

98,75

55,9

93,9

119,25

82,25

121,75

98,4

147

79,5

32,65

289

165,5

151

111,5

120

117

0,679 41,93 0,139 3,047 54,86 46,80

12,285 5,415

16,39

168,59 19,85 0,717 5,654

61,69 48,95

11,15 63,34

80,77 33,97

10,28

2,458

63,38

80,91

33,77

16,4

17,75

105

115

87,25

86

86,5 183,75

98,25

108.5

109,25

88,75

129,25

85

84,25

16,13

28

17,5

105

115,5

87,25

86

86,5

183,75 |

151,25

211,5 111,75 120,75

117

151,9

112,5

120,9

117,5

97,75

55 93,75 119,5 82,4 122,25 97,9 145,25 80,25

33,4 289

172 164

26,75

198,5

0,676 41,91 0,138 3,047 54,86

46,80 12,285

5,415 16,39

168,61

19,85 0,717

5,654 61,69 48,95

11,15 63,34

80,70 33,97

10,28

2,461

37,25 138,65 114,75 130,75 113,25 129,40

127 129 176

125,65

16

17,25

104,9

116

87,25

86

87

183,75

Buderus

Deutsche Erdöl

37 138,75 115 130,5 112,75 129,5

126,25 128,75 176,25

126,5

36,9 138,75 115,25

131

113,25

130,5 127,25 126,65

128,75 175,75

125,9

0,680 41,99

0,140

3,053 54,96

46,90

12,315 5,425

16,43

168,95

19,89 0,719

5,666 61,81

49,05

11,17

63,46 80,86

34,03 10,30

2,461

Banknoten.

16

17,5 104,75

115

87,25

85,5

87

183,5

56000 3t um den Sie dem gewali der 3. Leis »eine 2Iusr o°n Jahr z,

2lm S°nr neid) über 1

WG. , Uhr allgeti Arbeitssro 19.30 bis ria-Palash Lichtsp die ist luf. Natur- um Snftitut, A ,Die Unter S)ilfe des ;

heute, vc retteDie kalische Lei W r e d e. woch-Äbon

Buenos Atre. Brüssel .... Rio de Jan.

Sofia Kovenhagen. Danzig London Helstngfors.. Paris Holland ...

Italien Jovan Jugoslawien Lslo Wien Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien....

Prag

Budapest ...

Neuyork ...

3n seinem BuchHans Schernm" erzählt uns Benedikt Loch müller, daß sich für Hans der Schulweg zum Jndianerpfande wandelte, auf dem er Karl Mays Bücher verschlang. Er habe alle Karl-May-Bände gelesen, und seine Eltern haben ihn dabei gewähren lassen, was ihnen, in einer Zeit, da Karl May von lebensfernen Erziehern als Ju­gendschrift bezeichnet wurde, gedankt sei.

Eines Tages verschleppte mich mein Sohn nach Dresden-Radebeul in das Karl-May-Mu- s e u m, in der Karl-May-Straße. Wenn ich auch wußte,es gibt ein Karl-May-Museum", so ging mein Wissen doch nicht viel über die mit meinem Jungen gemeinsam gelesenen dreiWinnetou"- Bände hinaus. Gehört hatte ich nur noch, daß die Witwe, Frau Klara May, dort in Radebeul lebe und im Verein mit Patty Frank, dem Trapper, und Dr. E. A. Schmidt den Karl-May-Verlag, das Museum und Werk des toten Schriftstellers hüte. Da standen wir und klingelten an der Gar­tenpforte eines wunderbar gepflegten weißen Hau­ses,Villa S h a t t e r h a n d". Standen zwi­schen dem Gartengitter und einem jenseits der Straße gelegenen Park, dem Karl-May-Hain. Dann trat ein großer, ungewöhnlicher Mann auf uns zu. Dieser Mann war Patty Frank, der Hüter des Museums.

Auf geschwungenen Wegen ging es durch den Garten zurVilla B ä r e n f e t t", einem rich­tigen Wildwestblockhaus. Im Innern war ein regel­rechtes Trapperheim mit Kamin, Lagerstatt und roh gezimmerten Möbeln eingerichtet und Bären­felle lagen rings umher. In einem Schrank wurde der Henrystutzen und der Bärentöter, daneben die Silberbüchse Winnetous aufbewahrt. Die vollkom­menste Jndianersammlung der Welt war hier zu­sammengetragen worden, von Indianern besucht und anerkannt, wie May überhaupt in den Jn- dianersiedlungen der meistgelesene Schriftsteller war. Wir warfen einen Blick in den Salon zumgrin­senden Präriehund", der Originalgoldgräberbar dieses Hauses und widmeten uns dann dem Wich­tigsten, der Besichtigung des eigentlichen Museums. Dieses kleinste Museum der an Sammlungen so reichen Elbestadt stellt seinem Inhalt nach viel mehr dar, als sich bei dem Begriff Karl May ver­muten läßt. Es ist wissenschaftlich streng durchgear­beitet und völkerkundlich hochinteressant. Zuerst wurde das Auge auf die von G ü t t n e r - München und Prof. H o e s e l - Meißen modellierten und be­malten lebensgroßen Jndianerfiguren gelenkt. Sie sind mit Originalgewändern bekleidet und gehören den Stämmen der Hirokesen, Apachen, Sioux und Tlingit an. Auch eine besonders schöne junge Schwarzfußindianerin ich dabei, an deren Gewand 88 Elkzähne verarbeitet wurden. Daneben standen die Büsten der großen Häuptlinge der Prärie. In einem Glasschrank war eine zweitau­sendjährige Mumie einer Inkafrau aufge­bahrt. Mit ihr ist Peru in dieser Sammlung ver­treten. Auch Kalifornien liefert einen Schädel, des­sen Kopfhaut noch gut erhalten ist, was also eine Skalpierung des ganzen Kopfes bedeutet. Diese < Methode" war bei den Stämmen nördlich von San Franzisko am Cap Mendo üblich. Die ' Skalpsammlung ist zugleich die reichhaltigste . der Welt. Sie umfaßt 20 Skalpe, worunter fünf Europäerskalpe sind. Die meisten, wie überhaupt eine große Zahl anderer Sammlungsstücke sind östliche, was ihren Wert an Rarität erhöht.

2ln der Wand hängt eine besonders interessante Büffelhaut. Sie ist bemalt und stellt das Blutbad . dar, das am Little Bighorn stattfand, als am 25. Juni 1876 sämtliche verbündeten Stämme unter den Häuptlingen Sitting Bull und Gall gegen den General C uster kämpften und das 7. amerika­nische Kavallerieregiment total aufgerieben und von 1200 Dakotas niedergemetzelt wurde. Ein anderer , Glasschrank zeigt Uniformen aus dem Jahre 1760, in dem die Indianer mit den Franzosen gegen die Engländer verbündet waren. Ferner Uniformen in 1 europäischem Schnitt aus dem Anfang des 19. Jahr- \ hunderts, und Offiziersröcke mit indianischer Bilder­schrift, etwa von 1853.

^unöfunrproflramm

Donnerstag, 30. Januar.

Die Ermordung des Polizeibeamten in Oberursel 45 Verletzungen am Körper des Ermordeten

LPD. Frankfurt a. M., 28. Jan. Die weiteren Ermittlungen in der Oberurseler Mordsache sind von der Staatsanwaltschaft übernommen wor­den und werden von Oberstaatsanwalt Dr. R a a s ch persönlich geleitet. Man hofft, die Untersuchungen bald abschließen zu können, um den Mörder dann vor ein Sondergericht zu stellen.

Bei seiner Vernehmung schilderte der Täter zu­nächst den Streit mit seinem zukünftigen Schwieger­vater, den er im Laufe der Auseinanderfetzungen schließlich mit einem Dolchmesser an der Hand ver­letzt habe. Sein Schwiegervater habe ihm darauf­hin mit Anzeige bei der Polizei gedroht, so daß er sich selbst schnellstens zur Polizei in Oberursel begeben habe, um seinem Schwiegervater zuvor- zukommen. Die stets verschlossene Glastür zur Po­lizeiwache wurde ihm auf mehrmaliges Schellen von Oberwachtmeifter Ho mm aufgeschlossen, der daraufhin die Tür wieder zufchloß. Der Beamte war vorher schon durch telephonischen Anruf von der Tat verständigt worden und stellte nun an Georg mehrere Fragen. Als er schließlich die Melde­karte des Täters zur Hand nehmen wollte, ver­suchte dieser zu fliehen, konnte aber, da die Tür ja verschlossen war, nicht aus dem Haus. Als nun der Polizeibeamte Georg aufforderte, feinen Dolch abzugeben, versetzte ihm dieser von hinten mehrere Stiche, so daß Homm sich wohl nicht mehr zur Wehr setzen konnte. Der Täter muß dann in einem wahren Blutrausch auf fein Opfer einge­stochen haben, denn bei einer genauen Unter­suchung der Leiche stellte man insgesamt 4 5 Ver­letzungen, darunter 35 Stiche, fest.

Der Hausmeister des Rathauses, der gerade im Keller die Heizung bediente, hörte die Hilferufe des Ueberfallenen und eilte ins Freie, um von außen durch den Haupteingang in das fragliche Zimmer zu gelangen. Da die Zwischentür jedoch versperrt war, kletterte er auf eine seitliche Mauer, um von hier aus in das Zimmer zu sehen. Hier bot sich ihm ein entsetzlicher Anblick. Der Beamte lag am Boden, während der Täter mit erhobenem Messer immer wieder aus ihn einstieß. Run alarmierte der Hausmeister einen anderen Polizeibeamten, der mit erhobener Schußwaffe in das Mordzimmer eindringen und hier schließlich den Mörder mit Hilfe des Hausmeisters und eines Pas- santen festnehmen konnte.

Festnahme einer Einmietediebin.

LPD. Fr anksurt a. M., 28. Jan. Vor eini­ger Zeit machte sich hier eine Einmietediebin sehr unliebsam bemerkbar. Sie nahm sich gewöhn­lich auf nur kurze Zeit ein Zimmer als Unter­mieterin, führte dann bei ihren Wohnungsgebern Geld- und Wäschediebstähle aus, um schließlich um ret irgendeinem Vorwand auszuziehen. Die Dieb- stähle wurden immer erst bemerkt, nachdem sie be- reits ausgezogen war.

Der Kriminalpolizei ist es nunmehr gelungen, die Diebin f e st z u n e h m e n. Es handelt sich um ein 28sähriqes Mädchen aus Karlsruhe, das nach längerem Leugnen mehrere Diebstähle zugab.

Kreis Dehlar.

6) L a u n s b a ch, 28. Jan. Bei der H o l z v e r - st e, gern ng aus dem hiesigen Gemeindewald wurden folgende Preise für den Raummeter erzielt: Eichenscheit 7,50 Mark, Eichenknüppel 5,30, Eichen- reifer II 1,20, Eichenreifer III 0,70, Hainbuchen- knüppel 8,70, Hainbuchenreiser II 1,80, Kiefernscheit 5, Kiefernknüppel 4,80, Lärchenscheit 4,40, Lärchen- knüppel 3,40 Mark. '

""FheT"*

2,43 41,96

54,82

12,29

16,40

168,85

61,72

Eine Abteilung Kindersachen und Spielzeuge veranschaulicht die große Kinder­liebe der Indianer, und eine Anzahl Glaspulte be­lehren über gewisse Begriffe, die allen May-Lesern wohlbekannt sind. Als da sind Tomahawks, Kriegs­und Zeremonialpfeifen und welcher Winnetou-Leser kennt nicht das Kalumet und die verschiedenen Bogen, Pfeile und Keulen, Medizinbeutel und Kriegsbündel? Aber auch Handarbeiten, Töpfereien, Webereien, Flechtereien, vornehmlich der Pueblo- Indianer, find eigentlich komplett vertreten. Alle Sammlungen find von den primitivsten bis zu den neuesten europäischen Fabrikationen zu verfolgen.

Dann kam unser neuer Freund, der Trapper, der

Dalum

EFT 12 4 O ......0 5 5 .... ?y,

Ein Besuch im Karl-May-Museum in Dresden.

Von Margot v. Enckevort.

7| 151,75

9 211,5 5! 112,75 6 120.75

4| 117

0,683 42,01 0,141

3,053 54,96 46,90

12,315 5,425

-16,43 168,93

19,89 0,719 5,666 61,81

49,05 11,17 63,46 80,93

34,03 10,30

2,462

Mansfelder Bergbau .. Kokswerke Rheinische Braunkohlen Rheinstahl Bereinigte Stahlwerke Otovi Minen ....

Kaliwerke Aschersleben.' Kaliwerke Westeregeln. Kaliwerke Salzdetfurth

t G. yarben.Industrie . cheideanstalt

Goldschmidt Rütgerswerke Metallgelellschaft

Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnasttk. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 10.15: Schulfunk. 10.45: Gaunachrich­ten. 11.30 Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. 13.15: Mittags­konzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei von Zwei bis Drei. 15: Wirtschaftsbericht. 15.15: Kin­derfunk. 16: Häusliche Kammermusik. 16.30: Unter­haltungsmusik. 17.30: Launiger Leitfaden für Sprachfreunde. 17.45: Das aktuelle Buch. 18: Kon­zert. 19.45: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: Jdomeneo. Oper von Wolfgang Amadeus Mozart. 21.30: Auf­bruch der Nation. Ein geschichtliches Hörbild zum 30. Januar. 22.15: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.30: Spätabendkonzert. 24 bis 2: Nachtkonzert.

W Ä teiflerf ft ,ich, als "Nicht w Mgen " Tische steh

Äha, i*.er dem kle-ne gepläiilel n s so sstt pater W d°b 00» nicht Bestimmt^ gründ lauer Wicher e

>r .ein Aber weißt mir etwas

Selbstver Gatteetn »end, aber Wie alle 2 Backbier ur alle Jahre

Inventur mahlt zuer, zuerst in bi suchen und

Und siehe es ursprünc Berg von < gen lassen, ist? Die Nc wenn auch sicht auffefr wirklich nid für einen C

Männer 1 empsehlensv Geduld was ventur-Vett los.

Zwecklos, Zauberwort steht es in mßtsein. sie davon.

A.E.S.......................

Bekula io

Elektr. LieserungSgesellschaft ... S Licht und Kraft gy

Selten & Guilleaume 4 Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. g Rheinische Elektrizität g Rhein. Wests. Elektr 6 Schuckert L Eo Siemens L Halske Lahmeyer L Co

41 95,75 I 7 123,75

6| 128 I

Abendbörse ruhig.

Bei sehr kleinen Umsätzen und nicht unfreund­licher Grundstimmung erfuhren die Kurse an der Abendbörse nur geringe Veränderungen. Für Mon­tanwerte erhielt sich etwas Interesse, hauptsächlich für Harpener mit 112 (Berliner Schlußkurs 110,50), Stahlverein 80,75 (80,65), Klöckner 84,75 (84,50) Mannesmann 84 (83,75), dagegen gaben Rheinstahl auf 111,50 (111,95) nach. Auf den übrigen Markt­gebieten bewegten sich die Abweichungen nach bei­den Seiten im Rahmen von 0,25 bis 0,50 v. H. Etwas höher lagen erneut Westdeutsche Kaufhof mit 33,95 (33,40), dagegen gingen AKU. trotz feste­rer Kurse aus Amsterdam auf 54,25 (55) zurück. Am Kassamarkt notierten von Bankaktien DD-Bank 85,50 (86), dagegen Commerzbank 87,25 (87,13) und von Jndustriewerten Rhenser Mineral 64 (62). Renten lagen sehr still und unverändert; im Frei­verkehr Kommunal-Umschuldung 87,20, Zinsver­gütung 92,90 bis 93. Von Industrie-Obligationen zogen 6proz. Krupp auf 105 (104,13) an.

U- a. notierten: Altbesitz 109,75, 4^proz. Heidel­berg 88, 6proz. Krupp 105, JG.-Farben-Bonds 123,90, abgestemp. National-Mex. p. 1926 5,90 4proz. Rumänen 5,25, Commerzbank 87,25 DD- Bank 85,50, Dresdner Bank 87, Lur. Inter. Bank 6 Harpener 112, Klöckner 84,75, Mannesmann 84, Rhemstahl 111,50. Stahlverein 80,75, AKU. 54,25, AEG. 36,90, Scheideanstalt 211,50, Licht und Kraft 130,75, IG -Farben 151,25, Goldschmidt 111,75, Hochtief 110, Holzmann 95.50, Mainkraft 89 50 Schuckert 128,75, Siemens 176, Westdeutsche Kauf- hof 33,90, Südd. Zucker 198, Schöfserhof 173, AG für Verkehr 104,75, Hapag 16, Nordd. Lloyd 17,50.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

^Frankfurt a. M., 28. Jan. Das Angebot blieb m allen Gemüse arten gut. Bei sehr schlep­pendem Geschäft blieben die Preise unverändert. Ueberstande verblieben in Feldsalat. Rosenkohl, Wirsing, Weiße Rüben und in Gelbe Rüben. Ausl Eskarol war stark angeboten. Blumenkohl geringer für letzteren Preise etwas höher, Geschäft befriedi­gend. U. a. notierten: Blumenkohl, Steige 12 und 18 Stuck, 2,80 bis 3,75 ital., Eskarol, Steige 15 2,50 bis 3,00 ital., Feldsalat, groß 20 bis 30, klein 60 bis 80, Gelbe Rüben 2,5 bis 3 5 ftoWraben 3 big 4, Rosenkohl 15 bis 18, Rotkraut 7 bis 10, Sellerie, je nach Größe, 15 bis 30, Spinat o bis 12, Schwarzwurzel 14 bis 22, Weißkraut o, b's 6. Wirsing 4 bis 8, Winterkohl 7 bis 8, Weiße Ruben 5 bis 6, Zwiebeln 9 bis 10.

Ob st und Südfrüchte: Deutsche Aepfel hat­ten gutes Angebot, dagegen sind Birnen kaum noch auf dem Markt. Bei unveränderten Preisen war die Nachfrage leicht gebessert. Zufuhren von Apfel- smen und Mandarinen stark, Preise nachgebenb, El'?? wittelmäßig. U. a. notierten: Aepfel I 24 bis 30, II 18 bis 22, Wirtfchastsäpfel 14 bis 18, Gold- parmanen 25 bis 30, Schafsnase 12 bis 18, ame- ^awfche Aevfel, Kiste etwa 40 Pfund, rot, 15,50 ws 18' dieselben, gelb, 16,50 bis 18, Apfelsinen, blond, 17 bis 18 ital., Eßbirnen 25 bis 28, Koch-

I2 bis 20, Mandarinen 14 bis 20 span., Walnüsse 45 franz., Zitronen, Kiste 150 Stück, 3.00 ! bis 3,50, dieselben, 300 u. 350 Stück, 5,50 bis 6,50.

I Hörnsheim, 28. Jan. Der älteste Einwoh- ner der hiesigen Gemeinde, Landwirt Johannes Mack, Hauptstraße 46, feierte gestern in geistiger und körperlicher Frische feinen 8 6. Geburtstag. Der Jubilar, der schon lange Jahre dem Presbyte­rium der hiesigen Kirchengemeinde angehört, ist eine geachtete Persönlichkeit. Bei der diesjährigen ersten Brennholzversteigerung im Ge- meindewald wurden gute Preise erzielt: Buchen- scheite 9 bis 11 Mark, Buchenknüppel 8 bis 10 Mark je Raummeter, Buchenwellen 9 bis 13 Mark je 50 Stück. In der hiesigen Volksschule wurde ttirzlich eine Schulerkasse errichtet. Die gesparten Gelder werden bei der Kreissparkasse Wetzlar ein- gezahlt.

D Hörnsheim, 28. Jan. Die erste Holz, ^/steigerung im hiesigen Gemeindewald Mochte folgende Preise: Vuchenscheitholz 2024 W. Suchenfnuppef 1618 RM., (je zwei Raum- Meter) Buchenwellen 1012 RM. je 50 Stück Cichenknuppelholz wurde mit 79 RM., je zwei Raummeter bezahlt, Eichenwellen kosteten 6 RM. je 50 Stuck.

Jsto Maza" genannt wird, das bedeutet Eisen- arm. Er selbst hat viel von dieser Sammlung zu­sammengetragen, sich aber immer gesträubt, auf Museumsangebote einzugehen. Patty Frank er­zählte von seinen künftigen Plänen: Oh ja, die Jugend sollte wohl seine Jndianerttophäen sehen, sie muß sie sogar sehen, denn wie sollte sie sonst die roten Männer richtig verstehen? Könnte man sonst Karl May so würdigen, wie er es verdient? Die gewöhnlichen Museen aber sind Gräber. Ein ganz besonderes Museum müßte es denn sein, eines, das noch nicht dagewesen ist. Jedes Jungenherz müßte sich daran begeistern, nicht nur wissenschaftlich: auch romantisch sollte es sein. Ein Museum, wie es Karl May geschaffen haben würde. So müßte es sein, ein echtes Wildwest-Blockhaus, das mitten in der Prärie, neben Marterpfählen und Zelten stehen könnte! Drinnen echte, kostbare Jndianerstücke, ein Squatter-Wigwam voller Reliquien, und voller An­denken an Karl May. Auch May hat viel gesam­melt auf seinen Reisen, dies alles zufammengestellt, das würde ein Museum werden! Wer könnte sich mit dieser Sammlung messen? Als Jndianernarr kümmert man sich nämlich um so was. Nur zwei stattliche Museen haben derartige Stücke. Aus dem Traum ward ein Entschluß. Patty Frank hat

Kurszettel der Berliner und Sranffurfer Börse

angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzl belch lodenen Dividende an.

J>ie fünf (Stuttgart) wtigen ga| w"d-. üßa $ iG.m-

te fc.*

üb $enr

U als de Q,eles Urt d "hutin h'FrZ

Spiele ,, Reifende

Die o .

U K NnletSi 'S aus 'm

'n fein,"'

!<yr

ro5; t letzt' Schaden i« da,

MM

Rhein-Mainische Börse.

rMllagsbörse behauptet.

Frankfurt a. M., 28. Jan. Das Geschäft an der heutigen Mittagsbörse war bei Eröffnung über­aus gering. Es bestand indes eher etwas Nach­frage, doch stand dieser auch etwas Abgabeneigung gegenüber, so daß im Vergleich zu gestern abend die Kurse am Aktien m a rkt meist unverändert oder nur um Bruchteile eines Prozentes verändert la­gen. Das erheblich höhere Steueraufkommen im Dezember fand wohl starke Beachtung, eine stärkere Anregung vermochte diese Tatsache aber nicht zu bieten. Die Grundtendenz blieb auf allen Marktge­bieten freundlich. Montanaktien lagen erheblich stil­ler als an den Vortagen und meist unverändert, Hoesch verloren aber 1 v. H. auf 88, Mannesmann 0'50 o.H. auf 84, während Buderus auf 98,25 (97,75) und Mansfelder auf 126,75 (125,50) anstie- gcn. Von chemischen Werten notierten IG. Farben mit 151,25151,50151 (151,75), Deutsche Erdöl und Rtugerswerke lagen behauptet. Am Elektro­markt ergaben sich meist leichte Erhöhungen von etwa 0,250,50 v. H. RWE. plus 0,75 v. H., Be­kula jedoch minus 0,25 v. H. Daimler Motoren lie­ßen etwas nach auf 98,50 (99), auch Muaq blieben mit 79,50 (79,65) nur knapp gehalten, Eßlinger Maschinen dagegen 0,25 höher mit 90,75, Deutscher Eisenhandel gewannen 1,25 v. H. auf 114 Sonst eröffneten u. a. Westdeutsche Kaufhof mit 33,13 (32,75), Aku mit 55,50 (55,25), AG. für Verkehr mit 104,75 (105), Nordd. Lloyd mit unv. 17,75, Aschaffenburger Zellstoff mit unv. 82,25 und Südd. Zucker mit unv. 199. Von Banken blieben Bank ur Brauindustrie mit 116 behauptet, Reichsbank bröckelten mäßig ab.

Auch der Rentenmarkt lag sehr ruhig, aber freundlich, jedoch ohne Kursveränderungen. Altbesitz 109,75 (109,90), Kommunal-Umschuldung 87,30 (87,30), Zinsvergütungsscheine 93 (93), späte Schuld- buchforderungen 96,50 (96,50). Ausländer lagen still.

In der zweiten Börsenstunde dauerte die starke Geschäftslosigkeit fort und als Folge davon bröckel­ten die Kurse zumeist um etwa 0,250,50 v. H. ab, so einige Montanwerte, Motoren- und Ma­schinenwerte und IG. Farben. Dagegen waren Elektroaktien z. T. noch mäßig fester. Von später notierten Werten büßten Deutsche Linoleum 1,50 u-H- auf 145,50 ein, Gebr. Junghcms lagen 1 v. H. fefter mit 86. Am Kassamarkt wurden Schriftq. Stempel mit 55 (58,25) notiert. Faber & Schlei­cher blieben ebenso wie Andreae-Noris Zahn weiter gesucht.

Hamburg»Amerika»Paket o Hamburg-Südam. Dampfschiff . o Norddeutscher Lloyd o A G. für Verkehrswesen Akt. .. O Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Eommerz- und Privat-Bank ... O Deutsche Bank und Disconw»

Gesellschaft o

Dresdner Bank Retchsbank

Am Rentenmarkt bröckelten Kommunal-Umschul­dung auf 87,20 nach 87,30 ab, sonst lagen die va­riablen Papiere unverändert. Am Pfandbriefmarkt ergaben sich nur ganz geringfügige Abweichungen. Stadtanleihen lagen uneinheitlich und meist nur knapp gehalten. Etwas niedriger 4,50 (7) Frank­furt 91,75 (91,90), 4,50 (6) Frankfurt 91,25 (91,90), 4,50 Heidelberg 5000er 87,50 (88,25). Auslands­renten waren sehr ruhig und kaum verändert.

Im Freiverkehr lagen Karstadt fest mit 47 (43.50), ferner Wayß & Freytag mit 94,50 (93,50), auch Growag 79,50 nach 79. Tagesgeld unv. 2,50 v. H.

97,75 I 98,25

108,75 1 108,75

109

89 I

AkEheU Patzenhofer * Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O Bemberg .

Zellstoff Waldhof '' ''''"'' 5 Zellstoff Aschaffenburg O Dessauer Gas 7

Daimler Motoren 0

Deutsche Linoleum ,* g Orenstetn & Koppel 0

Westdeutsche Kaufhof 0 Chade............ 711

Accumulatoren.Fabrü12 Conti-Gummt................

Grttzner Matnkraftwerke Höchst 4 Süddeutscher Zucker 10

Harpener* q

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. g Ilse Bergbau g IUe Bergbau Genüsse g Klöcknerwerke ManneSmann-Röhren 0

Datum

4% vesgl. Sene II .............

5% Rumön. vereinh. Rente v. 1903 l^r'A.Rumäll.veretnh.Nentev.iSlg 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2)4% Anatolier

158 i 129,25 I 129,25 85,5 I 84,75 84,5 | 84

Geio

2,41

41,80 54,60 12,25 16,34

168,17

61,48

28.Zanuar

Amtliche Notierung

Geld l Brief

Berlin, 28 3anuär Smertkantsche Roten/. Belgische Noten * Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, A 1OO Schilling Rumänische Noten Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Ungarische Noten

ich 35 Jahren Globetrotter wenig Lust weiter umherzuziehen. Er will ausruhen. Bei Karl May. Im Verein mit Frau Klara May wird ein roman­tisches Wildweftblockhaus geschaffen und das er­träumte Indianer-Museum wird eingerichtet wer­den. Und das alles, was wir hier sahen, wird bann der Grundstock des neuen Museums werden, erfütlung ist gerade der Kern der Gemeinschaft. Deshalb heißt es nichtZwang oder freiwillige Mitgliedschaft der DAF.", sondernFür oder wider die Volksgemeinschaft".

G. S)ibb eien, Gaupressewalter der DAF.

nai

Jraiitiun a. 2JL

Berlin

Schluß» kurs

Schluß!. Abend« börsc

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag- börsc

Dalum

27.1

28.1.

27-1

28 1.

6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Netchsanl. von 1934

100,65

98

100,5

100,5

100,5

t»¥i% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

102,75

103,13

103,25

103,5

Auslos.»Rechten .............

<*/.% Deutsche ReichSpostschatzan

109,9

109,75

109,9

109,80

Weisungen von 1934, I.......

6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929

99,9

99,9

99,9

99,9

(ruckzahlb. 102%)............

*¥*% ehem.8% Hessische Landes-

97,75

97,75

97,65

banl Darmstadt Gold R. 12....

W/o ehcm. 4^,% Hess. Landes.

Hypothekenbank DarmsladtLiaui

101 4

4)4% ehem. 8% Darmst. Komm

Landcsb.Goldschuldverlchr. R.6

Oberhcssen Provinz-Anleihe mll

AuSlos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. 9In.

119,5

119,5

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten *¥i% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

114

113,7

113,7

113,7

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

6Vi% ehem. 4y2% Franks. Hyp..

Bank°Liqu.»Psandbrtese.......

101,75

101,75

6)4% ehem. 4)4% Rheinische

-

Hyp.-Bank»Liqu.-Goldpfe.....

4y2% ehem. 8% Pr. Landespfand-

101,6

101,9

101,75

101,75

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

97

4V>% ehcm. 7% Pr. Landespfand-

97

97

vriefanst., Gold Komm. Lbl.Vl

Steuergutsch.BerrechnungSk. 34-38

108^5

108?5

97

108,5

97

108,5

4% Oeflerreichtsche Goldrente....

29,4

_

30,93

4,20% Oesterreichische Stlberrente

1,2

1,2

1,25

1.25

4% Ungarische Goldrente.......

,95

8,9

8,9

8,95

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

8,8

8,75

8,85

8,85

4*4% desgl. von 1913..........

8,9

8,9

6% abgest" Goldmexikaner von 99

13,5

13J50

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie 1.....................

9,65

9,65

Frankfu

Schluß­kurs

rf a.M.

Schluß!. Abend» börse

3c

Schluß­kurs

rlin

Schluß!. Mittag« börse

27-1

28-1.

27.1.

28-1

9,65

9,65

9,85

6,5

6,5

6,45

6,30

9,15

9,15

9,25

9,05

5,25

5,25

5,30

5,30

37,8

37,75

37,9

37,65

Sranffuri 0. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend» börse

Schluß« kurs

Schluß!. Mittag«

27.L

28-1

27.1-

28 1.

| 125,5

126,75

127

127

119,25

119,5

219

218,25

218,5

218,75

112,25

111,5

112

1'1,9

81,5

80,75

81,25

80,65

17,65

17,75

17,65

17,65

128,5

129,5

129

120,75

120,5

121

120,5

190

192,5

190,5

192,5