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Buderus
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0,680 41,99
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Banknoten.
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3n seinem Buch „Hans Schernm" erzählt uns Benedikt Loch müller, daß sich für Hans der Schulweg zum Jndianerpfande wandelte, auf dem er Karl Mays Bücher verschlang. Er habe alle Karl-May-Bände gelesen, und seine Eltern haben ihn dabei gewähren lassen, was ihnen, in einer Zeit, da Karl May von lebensfernen Erziehern als Jugendschrift bezeichnet wurde, gedankt sei.
Eines Tages verschleppte mich mein Sohn nach Dresden-Radebeul in das Karl-May-Mu- s e u m, in der Karl-May-Straße. Wenn ich auch wußte, „es gibt ein Karl-May-Museum", so ging mein Wissen doch nicht viel über die mit meinem Jungen gemeinsam gelesenen drei „Winnetou"- Bände hinaus. Gehört hatte ich nur noch, daß die Witwe, Frau Klara May, dort in Radebeul lebe und im Verein mit Patty Frank, dem Trapper, und Dr. E. A. Schmidt den Karl-May-Verlag, das Museum und Werk des toten Schriftstellers hüte. Da standen wir und klingelten an der Gartenpforte eines wunderbar gepflegten weißen Hauses, „Villa S h a t t e r h a n d". Standen zwischen dem Gartengitter und einem jenseits der Straße gelegenen Park, dem Karl-May-Hain. Dann trat ein großer, ungewöhnlicher Mann auf uns zu. Dieser Mann war Patty Frank, der Hüter des Museums.
Auf geschwungenen Wegen ging es durch den Garten zur „Villa B ä r e n f e t t", einem richtigen Wildwestblockhaus. Im Innern war ein regelrechtes Trapperheim mit Kamin, Lagerstatt und roh gezimmerten Möbeln eingerichtet und Bärenfelle lagen rings umher. In einem Schrank wurde der Henrystutzen und der Bärentöter, daneben die Silberbüchse Winnetous aufbewahrt. Die vollkommenste Jndianersammlung der Welt war hier zusammengetragen worden, von Indianern besucht und anerkannt, wie May überhaupt in den Jn- dianersiedlungen der meistgelesene Schriftsteller war. Wir warfen einen Blick in den Salon zum „grinsenden Präriehund", der Originalgoldgräberbar dieses Hauses und widmeten uns dann dem Wichtigsten, der Besichtigung des eigentlichen Museums. Dieses kleinste Museum der an Sammlungen so reichen Elbestadt stellt seinem Inhalt nach viel mehr dar, als sich bei dem Begriff Karl May vermuten läßt. Es ist wissenschaftlich streng durchgearbeitet und völkerkundlich hochinteressant. Zuerst wurde das Auge auf die von G ü t t n e r - München und Prof. H o e s e l - Meißen modellierten und bemalten lebensgroßen Jndianerfiguren gelenkt. Sie sind mit Originalgewändern bekleidet und gehören den Stämmen der Hirokesen, Apachen, Sioux und Tlingit an. Auch eine besonders schöne junge Schwarzfußindianerin ich dabei, an deren Gewand 88 Elkzähne verarbeitet wurden. Daneben standen die Büsten der großen Häuptlinge der Prärie. In einem Glasschrank war eine zweitausendjährige Mumie einer Inkafrau aufgebahrt. Mit ihr ist Peru in dieser Sammlung vertreten. Auch Kalifornien liefert einen Schädel, dessen Kopfhaut noch gut erhalten ist, was also eine Skalpierung des ganzen Kopfes bedeutet. Diese < „Methode" war bei den Stämmen nördlich von San Franzisko am Cap Mendo üblich. Die ' Skalpsammlung ist zugleich die reichhaltigste . der Welt. Sie umfaßt 20 Skalpe, worunter fünf Europäerskalpe sind. Die meisten, wie überhaupt eine große Zahl anderer Sammlungsstücke sind östliche, was ihren Wert an Rarität erhöht.
2ln der Wand hängt eine besonders interessante Büffelhaut. Sie ist bemalt und stellt das Blutbad . dar, das am Little Bighorn stattfand, als am । 25. Juni 1876 sämtliche verbündeten Stämme unter den Häuptlingen Sitting Bull und Gall gegen den General C uster kämpften und das 7. amerikanische Kavallerieregiment total aufgerieben und von 1200 Dakotas niedergemetzelt wurde. Ein anderer , Glasschrank zeigt Uniformen aus dem Jahre 1760, in dem die Indianer mit den Franzosen gegen die Engländer verbündet waren. Ferner Uniformen in 1 europäischem Schnitt aus dem Anfang des 19. Jahr- \ hunderts, und Offiziersröcke mit indianischer Bilderschrift, etwa von 1853.
^unöfunrproflramm
Donnerstag, 30. Januar.
Die Ermordung des Polizeibeamten in Oberursel ‘ 45 Verletzungen am Körper des Ermordeten
LPD. Frankfurt a. M., 28. Jan. Die weiteren Ermittlungen in der Oberurseler Mordsache sind von der Staatsanwaltschaft übernommen worden und werden von Oberstaatsanwalt Dr. R a a s ch persönlich geleitet. Man hofft, die Untersuchungen bald abschließen zu können, um den Mörder dann vor ein Sondergericht zu stellen.
Bei seiner Vernehmung schilderte der Täter zunächst den Streit mit seinem zukünftigen Schwiegervater, den er im Laufe der Auseinanderfetzungen schließlich mit einem Dolchmesser an der Hand verletzt habe. Sein Schwiegervater habe ihm daraufhin mit Anzeige bei der Polizei gedroht, so daß er sich selbst schnellstens zur Polizei in Oberursel begeben habe, um seinem Schwiegervater zuvor- zukommen. Die stets verschlossene Glastür zur Polizeiwache wurde ihm auf mehrmaliges Schellen von Oberwachtmeifter Ho mm aufgeschlossen, der daraufhin die Tür wieder zufchloß. Der Beamte war vorher schon durch telephonischen Anruf von der Tat verständigt worden und stellte nun an Georg mehrere Fragen. Als er schließlich die Meldekarte des Täters zur Hand nehmen wollte, versuchte dieser zu fliehen, konnte aber, da die Tür ja verschlossen war, nicht aus dem Haus. Als nun der Polizeibeamte Georg aufforderte, feinen Dolch abzugeben, versetzte ihm dieser von hinten mehrere Stiche, so daß Homm sich wohl nicht mehr zur Wehr setzen konnte. Der Täter muß dann in einem wahren Blutrausch auf fein Opfer eingestochen haben, denn bei einer genauen Untersuchung der Leiche stellte man insgesamt 4 5 Verletzungen, darunter 35 Stiche, fest.
Der Hausmeister des Rathauses, der gerade im Keller die Heizung bediente, hörte die Hilferufe des Ueberfallenen und eilte ins Freie, um von außen durch den Haupteingang in das fragliche Zimmer zu gelangen. Da die Zwischentür jedoch versperrt war, kletterte er auf eine seitliche Mauer, um von hier aus in das Zimmer zu sehen. Hier bot sich ihm ein entsetzlicher Anblick. Der Beamte lag am Boden, während der Täter mit erhobenem Messer immer wieder aus ihn einstieß. Run alarmierte der Hausmeister einen anderen Polizeibeamten, der mit erhobener Schußwaffe in das Mordzimmer eindringen und hier schließlich den Mörder mit Hilfe des Hausmeisters und eines Pas- santen festnehmen konnte.
Festnahme einer Einmietediebin.
LPD. Fr anksurt a. M., 28. Jan. Vor einiger Zeit machte sich hier eine Einmietediebin sehr unliebsam bemerkbar. Sie nahm sich gewöhnlich auf nur kurze Zeit ein Zimmer als Untermieterin, führte dann bei ihren Wohnungsgebern Geld- und Wäschediebstähle aus, um schließlich um ret irgendeinem Vorwand auszuziehen. Die Dieb- stähle wurden immer erst bemerkt, nachdem sie be- reits ausgezogen war.
Der Kriminalpolizei ist es nunmehr gelungen, die Diebin f e st z u n e h m e n. Es handelt sich um ein 28sähriqes Mädchen aus Karlsruhe, das nach längerem Leugnen mehrere Diebstähle zugab.
Kreis Dehlar.
6) L a u n s b a ch, 28. Jan. Bei der H o l z v e r - st e, gern ng aus dem hiesigen Gemeindewald wurden folgende Preise für den Raummeter erzielt: Eichenscheit 7,50 Mark, Eichenknüppel 5,30, Eichen- reifer II 1,20, Eichenreifer III 0,70, Hainbuchen- knüppel 8,70, Hainbuchenreiser II 1,80, Kiefernscheit 5, Kiefernknüppel 4,80, Lärchenscheit 4,40, Lärchen- knüppel 3,40 Mark. '
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2,43 41,96
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Eine Abteilung Kindersachen und Spielzeuge veranschaulicht die große Kinderliebe der Indianer, und eine Anzahl Glaspulte belehren über gewisse Begriffe, die allen May-Lesern wohlbekannt sind. Als da sind Tomahawks, Kriegsund Zeremonialpfeifen und welcher Winnetou-Leser kennt nicht das Kalumet und die verschiedenen Bogen, Pfeile und Keulen, Medizinbeutel und Kriegsbündel? Aber auch Handarbeiten, Töpfereien, Webereien, Flechtereien, vornehmlich der Pueblo- Indianer, find eigentlich komplett vertreten. Alle Sammlungen find von den primitivsten bis zu den neuesten europäischen Fabrikationen zu verfolgen.
Dann kam unser neuer Freund, der Trapper, der
Dalum
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Ein Besuch im Karl-May-Museum in Dresden.
Von Margot v. Enckevort.
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Mansfelder Bergbau .. Kokswerke Rheinische Braunkohlen Rheinstahl Bereinigte Stahlwerke Otovi Minen ....
Kaliwerke Aschersleben.' Kaliwerke Westeregeln. Kaliwerke Salzdetfurth
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Goldschmidt Rütgerswerke Metallgelellschaft
Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnasttk. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 10.15: Schulfunk. 10.45: Gaunachrichten. 11.30 Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei von Zwei bis Drei. 15: Wirtschaftsbericht. 15.15: Kinderfunk. 16: Häusliche Kammermusik. 16.30: Unterhaltungsmusik. 17.30: Launiger Leitfaden für Sprachfreunde. 17.45: Das aktuelle Buch. 18: Konzert. 19.45: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: Jdomeneo. Oper von Wolfgang Amadeus Mozart. 21.30: Aufbruch der Nation. Ein geschichtliches Hörbild zum 30. Januar. 22.15: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.30: Spätabendkonzert. 24 bis 2: Nachtkonzert.
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Abendbörse ruhig.
Bei sehr kleinen Umsätzen und nicht unfreundlicher Grundstimmung erfuhren die Kurse an der Abendbörse nur geringe Veränderungen. Für Montanwerte erhielt sich etwas Interesse, hauptsächlich für Harpener mit 112 (Berliner Schlußkurs 110,50), Stahlverein 80,75 (80,65), Klöckner 84,75 (84,50) Mannesmann 84 (83,75), dagegen gaben Rheinstahl auf 111,50 (111,95) nach. Auf den übrigen Marktgebieten bewegten sich die Abweichungen nach beiden Seiten im Rahmen von 0,25 bis 0,50 v. H. Etwas höher lagen erneut Westdeutsche Kaufhof mit 33,95 (33,40), dagegen gingen AKU. trotz festerer Kurse aus Amsterdam auf 54,25 (55) zurück. Am Kassamarkt notierten von Bankaktien DD-Bank 85,50 (86), dagegen Commerzbank 87,25 (87,13) und von Jndustriewerten Rhenser Mineral 64 (62). Renten lagen sehr still und unverändert; im Freiverkehr Kommunal-Umschuldung 87,20, Zinsvergütung 92,90 bis 93. Von Industrie-Obligationen zogen 6proz. Krupp auf 105 (104,13) an.
U- a. notierten: Altbesitz 109,75, 4^proz. Heidelberg 88, 6proz. Krupp 105, JG.-Farben-Bonds 123,90, abgestemp. National-Mex. p. 1926 5,90 4proz. Rumänen 5,25, Commerzbank 87,25 DD- Bank 85,50, Dresdner Bank 87, Lur. Inter. Bank 6 Harpener 112, Klöckner 84,75, Mannesmann 84, Rhemstahl 111,50. Stahlverein 80,75, AKU. 54,25, AEG. 36,90, Scheideanstalt 211,50, Licht und Kraft 130,75, IG -Farben 151,25, Goldschmidt 111,75, Hochtief 110, Holzmann 95.50, Mainkraft 89 50 Schuckert 128,75, Siemens 176, Westdeutsche Kauf- hof 33,90, Südd. Zucker 198, Schöfserhof 173, AG für Verkehr 104,75, Hapag 16, Nordd. Lloyd 17,50.
Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.
^Frankfurt a. M., 28. Jan. Das Angebot blieb m allen Gemüse arten gut. Bei sehr schleppendem Geschäft blieben die Preise unverändert. Ueberstande verblieben in Feldsalat. Rosenkohl, Wirsing, Weiße Rüben und in Gelbe Rüben. Ausl Eskarol war stark angeboten. Blumenkohl geringer für letzteren Preise etwas höher, Geschäft befriedigend. U. a. notierten: Blumenkohl, Steige 12 und 18 Stuck, 2,80 bis 3,75 ital., Eskarol, Steige 15 2,50 bis 3,00 ital., Feldsalat, groß 20 bis 30, klein 60 bis 80, Gelbe Rüben 2,5 bis 3 5 ftoWraben 3 big 4, Rosenkohl 15 bis 18, Rotkraut 7 bis 10, Sellerie, je nach Größe, 15 bis 30, Spinat o bis 12, Schwarzwurzel 14 bis 22, Weißkraut o, b's 6. Wirsing 4 bis 8, Winterkohl 7 bis 8, Weiße Ruben 5 bis 6, Zwiebeln 9 bis 10.
Ob st und Südfrüchte: Deutsche Aepfel hatten gutes Angebot, dagegen sind Birnen kaum noch auf dem Markt. Bei unveränderten Preisen war die Nachfrage leicht gebessert. Zufuhren von Apfel- smen und Mandarinen stark, Preise nachgebenb, El”'?? wittelmäßig. U. a. notierten: Aepfel I 24 bis 30, II 18 bis 22, Wirtfchastsäpfel 14 bis 18, Gold- parmanen 25 bis 30, Schafsnase 12 bis 18, ame- ^awfche Aevfel, Kiste etwa 40 Pfund, rot, 15,50 ws 18' dieselben, gelb, 16,50 bis 18, Apfelsinen, blond, 17 bis 18 ital., Eßbirnen 25 bis 28, Koch-
I2 bis 20, Mandarinen 14 bis 20 span., Walnüsse 45 franz., Zitronen, Kiste 150 Stück, 3.00 ! bis 3,50, dieselben, 300 u. 350 Stück, 5,50 bis 6,50.
I Hörnsheim, 28. Jan. Der älteste Einwoh- ner der hiesigen Gemeinde, Landwirt Johannes Mack, Hauptstraße 46, feierte gestern in geistiger und körperlicher Frische feinen 8 6. Geburtstag. ■Der Jubilar, der schon lange Jahre dem Presbyterium der hiesigen Kirchengemeinde angehört, ist eine geachtete Persönlichkeit. — Bei der diesjährigen ersten Brennholzversteigerung im Ge- meindewald wurden gute Preise erzielt: Buchen- scheite 9 bis 11 Mark, Buchenknüppel 8 bis 10 Mark je Raummeter, Buchenwellen 9 bis 13 Mark je 50 Stück. — In der hiesigen Volksschule wurde ttirzlich eine Schulerkasse errichtet. Die gesparten Gelder werden bei der Kreissparkasse Wetzlar ein- gezahlt.
D Hörnsheim, 28. Jan. Die erste Holz, ^/steigerung im hiesigen Gemeindewald Mochte folgende Preise: Vuchenscheitholz 20—24 W. Suchenfnuppef 16—18 RM., (je zwei Raum- Meter) Buchenwellen 10—12 RM. je 50 Stück Cichenknuppelholz wurde mit 7—9 RM., je zwei Raummeter bezahlt, Eichenwellen kosteten 6 RM. je 50 Stuck.
„Jsto Maza" genannt wird, das bedeutet Eisen- arm. Er selbst hat viel von dieser Sammlung zusammengetragen, sich aber immer gesträubt, auf Museumsangebote einzugehen. Patty Frank erzählte von seinen künftigen Plänen: Oh ja, die Jugend sollte wohl seine Jndianerttophäen sehen, sie muß sie sogar sehen, denn wie sollte sie sonst die roten Männer richtig verstehen? Könnte man sonst Karl May so würdigen, wie er es verdient? Die gewöhnlichen Museen aber sind Gräber. Ein ganz besonderes Museum müßte es denn sein, eines, das noch nicht dagewesen ist. Jedes Jungenherz müßte sich daran begeistern, nicht nur wissenschaftlich: auch romantisch sollte es sein. Ein Museum, wie es Karl May geschaffen haben würde. So müßte es sein, ein echtes Wildwest-Blockhaus, das mitten in der Prärie, neben Marterpfählen und Zelten stehen könnte! Drinnen echte, kostbare Jndianerstücke, ein Squatter-Wigwam voller Reliquien, und voller Andenken an Karl May. Auch May hat viel gesammelt auf seinen Reisen, dies alles zufammengestellt, das würde ein Museum werden! Wer könnte sich mit dieser Sammlung messen? Als Jndianernarr kümmert man sich nämlich um so was. Nur zwei stattliche Museen haben derartige Stücke. — Aus dem Traum ward ein Entschluß. Patty Frank hat
Kurszettel der Berliner und Sranffurfer Börse
angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzl belch lodenen Dividende an.
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Rhein-Mainische Börse.
rMllagsbörse behauptet.
Frankfurt a. M., 28. Jan. Das Geschäft an der heutigen Mittagsbörse war bei Eröffnung überaus gering. Es bestand indes eher etwas Nachfrage, doch stand dieser auch etwas Abgabeneigung gegenüber, so daß im Vergleich zu gestern abend die Kurse am Aktien m a rkt meist unverändert oder nur um Bruchteile eines Prozentes verändert lagen. Das erheblich höhere Steueraufkommen im Dezember fand wohl starke Beachtung, eine stärkere Anregung vermochte diese Tatsache aber nicht zu bieten. Die Grundtendenz blieb auf allen Marktgebieten freundlich. Montanaktien lagen erheblich stiller als an den Vortagen und meist unverändert, Hoesch verloren aber 1 v. H. auf 88, Mannesmann 0'50 o.H. auf 84, während Buderus auf 98,25 (97,75) und Mansfelder auf 126,75 (125,50) anstie- gcn. Von chemischen Werten notierten IG. Farben mit 151,25—151,50—151 (151,75), Deutsche Erdöl und Rtugerswerke lagen behauptet. Am Elektromarkt ergaben sich meist leichte Erhöhungen von etwa 0,25—0,50 v. H. RWE. plus 0,75 v. H., Bekula jedoch minus 0,25 v. H. Daimler Motoren ließen etwas nach auf 98,50 (99), auch Muaq blieben mit 79,50 (79,65) nur knapp gehalten, Eßlinger Maschinen dagegen 0,25 höher mit 90,75, Deutscher Eisenhandel gewannen 1,25 v. H. auf 114 Sonst eröffneten u. a. Westdeutsche Kaufhof mit 33,13 (32,75), Aku mit 55,50 (55,25), AG. für Verkehr mit 104,75 (105), Nordd. Lloyd mit unv. 17,75, Aschaffenburger Zellstoff mit unv. 82,25 und Südd. Zucker mit unv. 199. Von Banken blieben Bank ur Brauindustrie mit 116 behauptet, Reichsbank bröckelten mäßig ab.
Auch der Rentenmarkt lag sehr ruhig, aber freundlich, jedoch ohne Kursveränderungen. Altbesitz 109,75 (109,90), Kommunal-Umschuldung 87,30 (87,30), Zinsvergütungsscheine 93 (93), späte Schuld- buchforderungen 96,50 (96,50). Ausländer lagen still.
In der zweiten Börsenstunde dauerte die starke Geschäftslosigkeit fort und als Folge davon bröckelten die Kurse zumeist um etwa 0,25—0,50 v. H. ab, so einige Montanwerte, Motoren- und Maschinenwerte und IG. Farben. Dagegen waren Elektroaktien z. T. noch mäßig fester. Von später notierten Werten büßten Deutsche Linoleum 1,50 u-H- auf 145,50 ein, Gebr. Junghcms lagen 1 v. H. fefter mit 86. Am Kassamarkt wurden Schriftq. Stempel mit 55 (58,25) notiert. Faber & Schleicher blieben ebenso wie Andreae-Noris Zahn weiter gesucht.
Hamburg»Amerika»Paket o Hamburg-Südam. Dampfschiff . o Norddeutscher Lloyd o A G. für Verkehrswesen Akt. .. O Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Eommerz- und Privat-Bank ... O Deutsche Bank und Disconw»
Gesellschaft o
Dresdner Bank Retchsbank
Am Rentenmarkt bröckelten Kommunal-Umschuldung auf 87,20 nach 87,30 ab, sonst lagen die variablen Papiere unverändert. Am Pfandbriefmarkt ergaben sich nur ganz geringfügige Abweichungen. Stadtanleihen lagen uneinheitlich und meist nur knapp gehalten. Etwas niedriger 4,50 (7) Frankfurt 91,75 (91,90), 4,50 (6) Frankfurt 91,25 (91,90), 4,50 Heidelberg 5000er 87,50 (88,25). Auslandsrenten waren sehr ruhig und kaum verändert.
Im Freiverkehr lagen Karstadt fest mit 47 (43.50), ferner Wayß & Freytag mit 94,50 (93,50), auch Growag 79,50 nach 79. Tagesgeld unv. 2,50 v. H.
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Zellstoff Waldhof '' ''''"'' 5 Zellstoff Aschaffenburg O Dessauer Gas 7
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Deutsche Linoleum ,* g Orenstetn & Koppel 0
Westdeutsche Kaufhof 0 Chade............ 711
Accumulatoren.Fabrü12 Conti-Gummt................
Grttzner Matnkraftwerke Höchst 4 Süddeutscher Zucker 10
Harpener ’* q
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. g Ilse Bergbau g IUe Bergbau Genüsse g Klöcknerwerke ManneSmann-Röhren 0
Datum
4% vesgl. Sene II .............
5% Rumön. vereinh. Rente v. 1903 l^r'A.Rumäll.veretnh.Nentev.iSlg 4% Rumänische vereinh. Rente ..
2)4% Anatolier
158 i — 129,25 I 129,25 85,5 I 84,75 84,5 | 84
Geio
2,41
41,80 54,60 12,25 16,34
168,17
61,48
28.Zanuar
Amtliche Notierung
Geld l Brief
Berlin, 28 3anuär Smertkantsche Roten/. Belgische Noten * Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, A 1OO Schilling Rumänische Noten Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Ungarische Noten
ich 35 Jahren Globetrotter wenig Lust weiter umherzuziehen. Er will ausruhen. Bei Karl May. Im Verein mit Frau Klara May wird ein romantisches Wildweftblockhaus geschaffen und das erträumte Indianer-Museum wird eingerichtet werden. Und das alles, was wir hier sahen, wird bann der Grundstock des neuen Museums werden, erfütlung ist gerade der Kern der Gemeinschaft. Deshalb heißt es nicht „Zwang oder freiwillige Mitgliedschaft der DAF.", sondern „Für oder wider die Volksgemeinschaft".
G. S)ibb eien, Gaupressewalter der DAF.
nai
Jraiitiun a. 2JL
Berlin
Schluß» kurs
Schluß!. Abend« börsc
Schlußkurs
Schluß!. Mittag- börsc
Dalum
27.1
28.1.
27-1
28 1.
6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Netchsanl. von 1934
100,65
98
100,5
100,5
100,5
t»¥i% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
102,75
103,13
103,25
103,5
Auslos.»Rechten .............
<*/.% Deutsche ReichSpostschatzan
109,9
109,75
109,9
109,80
Weisungen von 1934, I.......
6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929
99,9
99,9
99,9
99,9
(ruckzahlb. 102%)............
*¥*% ehem.8% Hessische Landes-
97,75
97,75
97,65
—
banl Darmstadt Gold R. 12....
W/o ehcm. 4^,% Hess. Landes.
—
Hypothekenbank DarmsladtLiaui
101 4
4)4% ehem. 8% Darmst. Komm
Landcsb.Goldschuldverlchr. R.6
Oberhcssen Provinz-Anleihe mll
AuSlos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. 9In.
119,5
119,5
—
—
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten *¥i% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
114
113,7
113,7
113,7
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
6Vi% ehem. 4y2% Franks. Hyp..
—
Bank°Liqu.»Psandbrtese.......
101,75
101,75
6)4% ehem. 4)4% Rheinische
—-
—
Hyp.-Bank»Liqu.-Goldpfe.....
4y2% ehem. 8% Pr. Landespfand-
101,6
101,9
101,75
101,75
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
97
4V>% ehcm. 7% Pr. Landespfand-
97
97
vriefanst., Gold Komm. Lbl.Vl
Steuergutsch.BerrechnungSk. 34-38
108^5
108?5
97
108,5
97
108,5
4% Oeflerreichtsche Goldrente....
29,4
_
30,93
4,20% Oesterreichische Stlberrente
1,2
1,2
1,25
1.25
4% Ungarische Goldrente.......
,95
8,9
8,9
8,95
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
8,8
8,75
8,85
8,85
4*4% desgl. von 1913..........
8,9
8,9
6% abgest" Goldmexikaner von 99
13,5
13J50
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie 1.....................
9,65
9,65
—
Frankfu
Schlußkurs
rf a.M.
Schluß!. Abend» börse
3c
Schlußkurs
rlin
Schluß!. Mittag« börse
27-1
28-1.
27.1.
28-1
9,65
9,65
—
9,85
6,5
6,5
6,45
6,30
9,15
9,15
9,25
9,05
5,25
5,25
5,30
5,30
37,8
37,75
37,9
37,65
Sranffuri 0. M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abend» börse
Schluß« kurs
Schluß!. Mittag«
27.L
28-1
27.1-
28 1.
| 125,5
126,75
127
127
—
—
119,25
119,5
219
218,25
218,5
218,75
112,25
111,5
112
1'1,9
81,5
80,75
81,25
80,65
17,65
17,75
17,65
17,65
128,5
—
129,5
129
120,75
120,5
121
120,5
190
192,5
190,5
192,5


