Ausgabe 
28.12.1936
 
Einzelbild herunterladen

Frau Elisabethe Weber, geb. Schimmel

85 Lebensjahr zu

im Alter von 55 Jahren.

der Entsch afenen

tiefem Schmerz:

In

Dutenhofen, Dorlar, Lieh, den 27 Dezember 1936.

8449 D

8454 D

Verschiedenes

8447 C

Gießen, im Dezember 1936.

V .

Kleinanzeigen

05854

Bi no an ge

Grundpreis von 5 Pf. für die Millimeterzelle veröffentlicht!

ab le' u' tt

Plötzlich und unerwartet verschied am Sonntagvormittag meine innigstgeliebte Gattin, unsere herzensgute, unvergeßliche Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

6t be d)( Äi tu eil ut D( PI

Für die liebevolle Anteilnahme an unserem Schmerz, sowie für die Ehrung unseres lieben, unvergeßlichen Entschlafenen sagen wir hier­mit unseren herzlichsten Dank.

iik ve au

n b

In tiefem Schmerz im Namen aller Angehörigen:

Familie Friedrich Weber, Gastwirt

d! F in

V ai Ä

n

9< le fd

stük l)ei dir Diu bre exo au< Eil hat Sef

0 in

8

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 30. Dezember, nachmittags 2% Uhr, vom Trauerhause aus statt.

Frau Margarethe Denhardt und Kinder.

ZweSSBekümpstmgoer Schwarzarbeit können Arbeits-Ange, bete von Handwerkern nur mit Namensnen­nung u. unter Vorlage beSGewerbenachweises ausgenommen werden.

Verlag »esGtebenerÄmelaen-

be w

2 n

illlllllllllllllllllililllllll (Ein Quell d. Freud« für den Naturfreund VelMkes

Lebe»

Kleine Kreatur in Waffer, Busch und Halm Von Kar! Otto Bartels, 164 Naturaufnahmen aus dem Leben der nie­deren Tierwelt mit er­läuternden Bildunter­schriften, Namenson- oab. u. ausführlichem Text (62 Seiten). Mit einem Geleitwort von Profess. Dr. Deegener, Universität Berlin. Dieses Werk bringt er­staunlich vielseitig« und trefflich gelungen« Einzelbilder und Bild, folgen aus dem reichen Leben der zahllose« kleineren Lebewesen. Aus der Freude am Be­obachten ist ein wert­volles naturgeschicht­liches Urkundenbuch geworden, das hervor­ragend geeignet tfa die Liebe auch zum kleinsten Naturgesche­hen zu erwecken.

Gebunden RM. 4,80. Bitte verlangen Sie kostenlos unsere bebud. Werbeblätterl Das Buch ist durch jede Buchhandlung zu beziehen!

HugoBermühler Verlag

Berlin «Lichterfelde illlllllllllllllllllllllllllll

Hat Amerika wieder Hoffnung?

Von Dr. Friedrich Gohn.

menarbeit der Beamten der Gas- und Elektrizitäts­werke, der Technischen Nothilfe, der Polizei und vor allen Dingen der Feuerwehr, war es zu ver­danken, daß der Brandherd nicht größer wurde. Nachdem die Macht der Flammen gebrochen und das Feuer im wesentlichen abgelöscht war, konnte der größere Teil der eingesetzten Züge von der Brandstelle zurückgezogen werden. In Zusammen­arbeit mit der Technischen Nothilfe wurde dann mit den Aufräumungsarbeiten begonnen.

Die erste Winterbesteigung des Matterhorns gelungen.

Die erste Winterbesteigung des Mat­terhorns ist von dem italienischen Alpinisten Giusto Ceroasutti aus Turin ganz allein aus­geführt worden, nachdem bisher alle derartigen Versuche, selbst mit Unterstützung erfahrener Berg­führer, mißlungen waren. Das kühne Unternehmen wurde durch den bisher außergewöhnlich milden Winter begünstigt. Der Aufstieg erfolgte über den Col de Lion zur italienischen Matterhorn - Hütte Luigi Amedeo von Savoyen, wo Cervasutti über­nachtete. Am Vortag vor Weihnachten gelang der Aufstieg nach Ueberwindung gewaltiger Schwierig­keiten am sogenannten Leichenbrette über die ver­eisten Felsenleitern und Schneebänder. Nachmittags um 2 Uhr erreichte der wagemutige Alpinist den Gipfel. Nach kurzem Aufenthalt trat er den Ab­stieg an. Am Weihnachtsabend sah man vom Tale in der italienischen Matterhornhütte, die sonst nur im Hochsommer erreichbar ist, wieder Licht brennen als Zeichen, daß das kühne Unternehmen gelungen war.

Ein vorgetäuschker Raubüberfall nach fünf Jahren entdeckt.

Eine sensationelle Aufklärung fand ein angeblich im Januar 1932 auf den Bahnhofsvorsteher Kel- I e r vom Bahnhof Wohldenberg im Regierungs­bezirk Hildesheim ausgeführter Raubüberfall. Die angeblichen drei Täter sollten maskiert in das Sta­tionsgebäude eingedrungen sein und dann aus der Stationskasse den Betrag von 435 Mark entwendet haben. Don der Gendarmerie wurde nunmehr zu­sammen mit der Landeskriminalpolizei Hannover festgestellt, daß der Stationsvorsteher diesen Raub­überfall in raffinierter Weise selbst vorgetäuscht hat, um sich in den Besitz des Geldes zu setzen. Der Täter wurde festgenommen und ein Haftbefehl gegen ihn erlassen.

Sechs Schwerverletzte

bei der Explosion eines Feuerwerkskörpers.

Ein schweres Unglück ereignete sich in Posi- lippo, einem Vorort von Neapel. Ein Mann stellte dort in seiner Wohnung im Geheimen Feuerwerks­körper her, wobei ihm seine beiden Söhne und drei ihrer Freunde behilflich waren. Wahrscheinlich durch die Unerfahrenheit eines Helfers ging ein großer Sprengkörper in die Luft. Alle Anwesenden erlitten schwere Brandwunden und mußten ins Krankenhaus gebracht werden. Selbst wenn sie mit dem Leben davon kommen sollten, werden alle sechs blind bleiben.

Zwei Todesopfer eines Rangierunfalls.

Im Bahnhof Essen-Nord fuhr ein Güterzug beim Rangieren gegen einen Prellbock. Der Zug bestand aus Großraumgüterwagen, die mit Koks beladen waren. Die Druckkraft der schweren Wagen, durch die Auffahrt auf den Prellbock plötzlich gehemmt, hob den Tender der Lokomotive hoch und klemmte das Lokomotivpersonal zwischen Tender und Loko­motive fest. Hierbei kamen der Lokomotivführer und der Heizer zu Tode.

Verheerende Kesselexplosion auf einem italienischen Dampfer.

Am Mittwoch explodierte, wie aus Massaua aemeldet wird, auf dem italienischen DampferCe­sare Battisti" aus bisher unbekannter Ursache der Kessel. Dabei wurden 26 Personen getötet, 100 wurden verwundet, darunter 20 lebensge­fährlich.

Neueres

Ein- oder Zwei- Familienhaos oder Bauplatz von schnellent­schlossen. Käufer geg. Barzahlung gesucht. Schrift!. Angebote unter 8452D an den Gießener Anzei­ger erbeten.

FfflMIta

Inh. 245D

Fr. W. Henkel Alicenstr. 40

iprecMinta wegen d.Feiertage am Mittwoch, dem 30 Dezemb. Vom 26. zum 27. Dezember neuer IMnHe abhanden gekommen Gegen gute Be­lohnung abzu­geben auf dem Fundbüro. 845?v

findet man überall die Felder mit Stacheldraht, zäunen umgeben, weil sie zeitweilig als Weide benutzt werden und weil bei Mais und anderen Früchten, um menschliche Arbeit elnzusparen, ein Teil der Felder von den Tieren selbst ge­erntet wird. Vielfach hat man zwischen den Mais- reihen Sojabohnen oder andere Früchte, um da­durch die Kost für die Tiere abwechslungsreicher zu gestalten. Die Rinder werden mit den Schweinen zusammen in die Felder geschickt, damit die Schweine die noch in den Exkrementen der Rinder enthaltenen Futterstoffe auswerten. Für das Abernten der Fel­der durch Schweine hat man sogar ein besonderes Zeitwort geprägt, man spricht von demhogging down" der Felder, was man wörtlich mitnieder- schweinen" übersetzen könnte. Diese Farm in Iowa, die nach den Maßstäben der Gegend erheblich über dem Durchschnitt steht, hat uns zwei Besonderheiten gezeigt, die für die amerikanische Farmwirtschaft in mehr oder weniger ausgeprägter Form Gültigkeit haben: das hohe Risiko, das den Besitzwechsel fördert und der Seßhaftigkeit der Menschen entgegenwirkt, und das Streben der Amerikaner, menschliche Ar- beitskräfte einzusparen, wenn immer sich Möglich- fetten dafür bieten.

Zu dem Betrieb gehören 130 Hektar Land, von denen etwa 100 Hektar auf Ackerland und der Rest in der Hauptsache auf Weiden entfallen. Von dem Ackerland sind 50 Hektar mit Mais, 23 Hektar mit Gerste und etwa 10 Hektar mit Lu­zerne bestellt. Der ganze Betrieb wird von dem Besitzer und zwei bezahlten Arbeitskräften bewirt­schaftet. Auf der Farm werden rund 350 junge Hereford-Stiere gehalten, die im Alter von etwa einem Jahre aus den Aufzuchtgebieten des Westens angekauft werden, um nach einjähriger Mait a l s marktreife Tiere verkauft zu werden. Es werden also im Jahr etwa 350 Tiere gekauft und etwa ebenso viele wieder verkauft. Außer den Herefords, die auf dieser Farm ver­treten sind, findet man in der Gegend auch viele Fleischrinder der Aberdeen Angus- und Shorthorn-Rasse. Auf der Farm des. Mr. B. werden nur zwei bis drei Kühe gemolken. Außerdem hält man je nach der Markt- und Futter­lage bis zu 12 Zuchtsauen mit dem entsprechenden Nachwuchs. Hierzu kommen vier Pferde und etwa 120 Hühner. Im Jahre 1935 betrugen die Bar­einnahmen dieser Farm rund 50 000 Dollar (125 000 Mark), von denen 43 000 Dollar auf das verkaufte Rindvieh und 6 500 Dollar auf die Schweine ent­fielen. Für den Zukauf von Futtermitteln wurden 1935 annähernd 16 000 Dollar, für die Viehkäufe 15 000 Dollar und für Mafchinenanschaffungen und -Verbesserungen 6600 Dollar ausgegeben.

Diese wenigen Zahlen geben ein eindrucksvolles Bild einmal von der Markt abhängigkeit einer solchen Farm, dann aber auch von der A r - beitsextensität, mit der in Amerika auf besten Böden gearbeitet wird. Durch die überaus starke Marktverpflechtung ist der Betrieb mit einem gewaltigen Risiko belastet. Man braucht sich nur einmal zu überlegen, welche Wirkungen entstehen können, wenn sich die Preisentwicklung im Ablauf der einjährigen Mastperiode der Stiere stark zu ungunften des Farmers verändert. Er bekommt dann vielleicht nicht einmal die Gelder zurück, die er beim Ankauf der jungen Tiere auslegte, hat aber durch den Kauf von Futtermitteln in d-iefer Zeit große Barausgaben gehabt. Solche Fälle find auch eingetreten: in dem ungünstigsten Jahr der Agrarkrise erhielt der Farmer z. B. für aufge­wendete Futtermittel im Werte von 100 Dollar nur 65 Dollar beim Verkauf der Schlachttiere zurück, während er im letzten Jahr 121 Dollar einnahm. Ein Betrieb wie dieser muß, wenn er nicht eines schönen Tages erliegen will, den Marktentwicklun­gen und Konjunkturen in weitem Umfang zu folgen versuchen. Den großen Gewinnmöglichkeiten steht ein ebenso großes Risiko gegenüber, das wir in Deutschland einmal durch die ausgeglichene Organi­sation des Betriebes, vor allem aber auch durch die Marktordnung weitgehend ausschalten.

Die zweite Feststellung, die uns in Erstaunen ver­setzt, ist die Tatsache, daß eine solche Farm von drei Mann bewirtschaftet wird. Wir wür­den in Deutschland e»n Vielfaches an mensch­licher Arbeitskraft aufroenben. Des Rätsels Lösung liegt in der überaus starken Maschinenanwen­dung, durch die menschliche Arbeitskraft an allen Ecken und Enden eingefpart wird. Dabei ist es gänzlich nebensächlich, ob jedes Stückchen dieses fruchtbaren Landey in bester Weife ausgenutzt wird und ob nicht dies oder jenes verkommt. Unter den gegebenen Umständen wäre es falsch und der Be­trieb könnte sogar in Gefahr kommen, wenn der Farmer durch zusätzliche Aufwendungen, die einen verhältnismäßig geringen Nutzeffekt hervorbringen, das Verhältnis der Einnahmen zu den Ausgaben verschlechtern würde. Wir haben es mit Umständen zu tun, die mit denen in Deutschland in keiner Weise verglichen werden können. In der ganzen Maiszone

Amerikanische Weihnachten im Zeichen des Wirtschaftsaufschwunges.

Die Berichte der amerikanischen Blätter stimmen überein, daß das diesjährige Weihnachtsfest d a s fröhlichste feit vielen Jahren war. Die allgemeine Besserung der Wirtschaftslage brachte ein riesiges Weihnachtsgeschäft mit sich. Auch der Postverkehr, hatte Höchstzahlen aufzuwei­sen. So beförderten allein aus Neuyork zwei Flug­zeuge 6,5 Tonnen Weihnachtsgeschenke nach Chikago und San Franzisko. Das milde Wetter, das wäh­rend der Feiertage in allen Landesteilen herrschte, führte zu einem riesigen Reiseverkehr, aber auch zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Bis zum zweiten Feiertag waren bereits über 350 To­desopfer gemeldet. Allein 300 Personen waren bei Kraftwagenunfällen ums Leben ge­kommen, während etwa 40 Menschen Weih­nachtsbaumbränden zum Opfer gefallen waren.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Deutschland liegt noch immer im Bereiche eines kräftigen Hochdruckgebietes, das trockenes und ziem­lich heiteres, in den Niederungen aber vielfach ne­beliges Wetter bedingt. Da sich südlich von Irland ein neuer Wirbel entwickelt, kann bei auffrischenden östlichen Winden mit verstärkter Neigung zu Auf­heiterung gerechnet werden.

Aussichten für Dienstag: Neigung zu Nebelbildung nachlaffend und vielfach aufheiternd, trocken, bei lebhaften östlichen Winden kalt.

Aussichten für Mittwoch: Fortdauer der kalten und zeitweise heiteren Witterung, östliche und südliche Winde.

Lufttemperaturen am 27. 12.: mittags 1,6 Grad Celsius, am 27. 12.: abends1,0 Grad, am 28.12.: morgens4,3 Grad; Maximum 1,6 Grad, Mini­mum 5,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 27. 12.: abends 0,6 Grad, am 28. 12.: morgens 0,3 Grad, Sonnenfcheindauer 4,4 Stunden.

Hauptfchriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumfchein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XI. 36: 11 000. Druck und Verlag: Brühl'fche Univerfitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

| Einspaltige | werden zum ermäßigten

VI.

Sine Farm in der Miszone.

Wieder haben uns die beiden Fahrer Harry und Fred, die freundlich lächelnd die schwierigsten Si­tuationen mit vollendetem Geschick zu meistern ver­stehen, um einige hundert Kilometer weiter in den Kontinent hineingefahren. Das Land ist flacher geworden, der Mississippi liegt hinter uns, und die Milchviehherden Wisconsins sind den Schweinen und Schlachtrindern gewichen. Wir ha­ben das Herz der Maiszone erreicht und befinden uns mitten im Staate Iowa. Seit der ersten Besiedlung dieses Landes find etwa 50 bis 70 Jahre vergangen, und es haben sich in dem vorwiegend agrarischen Gebiet die demMittleren Westen" eigenen Lebensformen herausgebildet. Wir wollen im landwirtschaftlich besten Teil der Union unseren Einblick in die amerikanische Farmwirtschaft ver­tiefen, dabei aber auch die Menschen dieser Land­schaft kennenlernen.

DerMittwestler" ist ein anderer Typ als der Mensch des amerikanischen Ostens, mögen auch in der Kleidung und im Aeußern nur wenig Unter­schiede zu erkennen sein. Die unendliche Weite des Landes, der natürliche Reichtum der Scholle, die gewaltige Entfernung von den Zentren, an denen die Gegensätze der internationalen Politik aufein­anderprallen, haben ihren Einfluß auf den Men­schen ausgeübt. Aus derPionierzeit", die noch nicht allzu lange zurückliegt, erklären sich manche Eigenarten. Das Leben auf den Einzelhöfen und in den kleinen Städten, in denen viele Farmer ihre letzten Tage verbringen, ist gleichfalls von Einfluß. Will man die Besonderheiten der Menschen des Mittleren Westens mit wenigen Strichen zeichnen ein solches Vorhaben ist immer sehr schwer, so wird man neben der Ursprünglichkeit und Pri­mitivität vor allem die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft erwähnen müssen. Dabei läßt sich bei allen Fortschritten der amerikanischen Zivilisation, die auch diese wohlhabenden Gebiete völlig eroberte, ein gewisses Provinzlertum nicht verbergen. In vielem wird man lebhaft an die Vorkriegszeit in der Heimat erinnert, deren Lebens­formen uns heute nicht mehr als Ideal erscheinen können. Die Welt hat eben ein anderes Gesicht aus der Perspektive von Menschen und Völkern, die zu höchster Kraftanstrengung auf allen Gebieten ge­zwungen sind oder bei denen sich der Kampf um das Dasein auf einer völlig anderen Plattform ab- spielt. Bei allen Unterschieden, die sich zwischen uns und den Menschen des Mittleren Westens ergeben, zeigt sich aber doch im Untergrund ein Gleichklang des Fühlens und Denkens, der sich aus der rassi­schen Verwandtschaft zu den meistens dem nord- europäischen Raum entstammenden Menschen er­gibt.

In einem kleinen Landstädtchen, nicht weit von der Landeshauptstadt DesMoines entfernt, wird Halt gemacht. Einer meiner alten Freunde mit fei­ner Frau und verschiedenen anderen erwartet uns an der Landstraße. Mein ehemaliger Studienkame­rad, der auf einer Farm in Iowa aufwuchs und mit dem ich viele gemeinsame Erinnerungen habe, hat mehr als 100 Kilometer zurückgelegt, um uns in der Nähe der Reiseroute einige Farmen zu zeigen. Es geht zu einer Farm, die nach amerikanischen Maßstäben in ihrer Organisation und Bewirtschaf­tung über dem Durchschnitt steht und gerade dadurch die Unterschiede zur Landwirtschaft in Deutschland besonders deutlich hervorhebt. In einer Maistrocken- fcheune wird uns an einem Lageplan ie allgemeine Organisation der Farm erklärt, und dann geht es an die Besichtigung der Einzelheiten auf dem Hof und in der Umgebung d Farm.

Äüchläffevonzbis 20 v. s. erhalten Sie bei wiederholten Auf- nahmen einer Anzeige | Kaufgesuche Ganz kleiner, gut erhaltener

WW (links) zu kaufen gesucht. Schriftl. Angebote unter 05865 a.d.G.A.

Hobelbank

(gebraucht) zu kauf, gesucht. Preisangeb.unt. 05861 a.d.G.A.

Für die herzliche Teilnahme und zahlreichen Blumen­

spenden spreche ich auf diesem Wege allen meinen

tieigefühlten Dank aus.

geb. Bastert

am Freitag, dem 18. Dezember, im

sich in die Ewigkeit zu rufen.

Die Beerdigung fand auf Wunsch

in der Stille statt

Für die vielen Beweise wohltuender Teilnahme bei dem Heim­

gänge unserer lieben Entschlafenen sagen wir herzlichen Dank.

Ludwig Bremer und Angehörige.

Lollar, den 28. Dezember 1936.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine innigst­

geliebte, herzensgute Mutter

Frau Sophie Kaiser Wwe

Greta Kaiser.

Gießen, Bleichstr. 42, im Dezember 1936.

Nachruf.

Durch plötzlichen Tod ist unser lieber Kamerad

Adolf Sudheimer

aus unseren Reihen ge­schieden.

Ein tätiger Mitarbeiter, der sich in der langen Zeit seiner Mitgliedschaft 2-rößte Verdienste für die ehern. 116er er­

worben hat. ist von uns gegangen. Be­

sonders gedenken wir seiner segens­reichen Arbeit bei Errichtung des 116er Ehrenmals. In Dankbarkeit und Aner­

kennung ist ihm ein ehrendes Gedenken stets gesichert. Kameradschaft ehern. 116er.

er

te 0

i 2 ii d D

b

§ S

D

f * in