186. Jahrgang
Sietzener Anzeiger
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Mit tosendem Beifall wurde der Dank Dr. Leys an den Führer ausgenommen, daß er das deutsche Volk zur Schönheit, zum Edlen und Erhabenen geführt habe. Mit dem herrlichen ^-ciur-Konzert Georg Friedrich Händels, bei dem Professor Fritz Heitmann den Orgelspart übernommen hatte, leiteten die Philharmoniker wieder unter Professor Peter Raabe zu der Ansprache des Präsidenten der Reichskulturkammer, Reichsminister Dr. Goebbels, über.
„Ich bin in der glücklichenLage, bei der vierten großen Rechenschaftslegung der Reichskulturkammer und der in ihr vereinigten Einzelkammern des künstlerischen und kulturellen Lebens in diesem Jahre weniger von der Organisation und mehr von der Leistung sprechen zu können. „ ,
Jeder Künstler, der heute an den großen Aufgaben der Nation mitarbeitet, ist ein beredter Zeuge gegen die hier und da noch vorhandene, ebenso romantische wie falsche Vorstellung vom kunstschaffenden Menschen als einem Stubenhocker oder Hungerleider. Der deutsche Künstler von heute ist ein ernster, arbeitender, moderner Mensch, an Herz und Seele ausgeschlossen allen Fragen unseres nationalen und politischen Daseins. In den Einzelkammern der Reichskulturkammer wird er zu Standesbewußtsein, Disziplin und Korpsehre erzogen. Die Organisation soll darüber hinaus seine materiellen Bedürfnisse regeln, ihn, soweit das überhaupt möglich ist, für Alter und Krankheit sicherstellen, fie bringt die kunstschaffenden Menschen einheitlich zum Einsatz und erzielt damit bisher ungeahnte Wirkungen, sie appelliert für ihn und mit ihnen an die Oeffentlichkeit
Mit Absicht möchte ich es bei der diesjährigen Rechenschaftslegung der Reichskulturkammer vermeiden, ins Detail zu gehen, mit Zahlen und Daten den unaufhaltsamen Siegeszug unseres Kulturlebens darzulegen. Denn dieser Aufstieg liegt so offen und für jedermann sichtbar zu Tage, daß er kaum eines Kommentars oder begleitenden Wortes bedarf. Die leeren oder gar verschlossenen oder verödeten Theater von ehedem sind wieder zu überfüllten Stätten der Bildung, des Ansporns und des heiteren Genusses geworden. Der deutsche Film, früher eine Domäne jüdischer und marxistischer Jntellektualität, hat mit wahrhaften Meisterleistungen im vergangenen Jahr seine große Probe bestanden. Die deutsche Preise, vor vier Jahren noch internationalen Zerstorungsideen oder unkontrollierbaren, anonymen Kapitalinteressen dienstbar, von Juden ge-
Mchsminisier Dr. Goebbels als Führer der deutschen Künstler erstattet seinen Rechenschaftsbericht.
Arbeit und Kunst gehören zusammen!
Dr. Ley über das Bolkswerk „Kraft durch Freude".
Ley führte dann in seiner Ansprache
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Mein Führer!
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?.jfcre ritte Jahrestagung ab. Der große Saal der £8lM-rmonte war mit elfenbeinfarbenen Tüchern , ui) ivldumwirkten Girlanden geschmückt. Auf der oer:-; leuchtete auf rotsamtenem Tuch mit Herbst- m umkränzt das Freiheitszeichen des neuen Ihland. Darüber prangte die Mahnung aus Reistersingern: „Ehret eure deutschen j t e r l" Rechts und links vom Podium, das )en festlich gekleideten Mitwirkenden besetzt hatten die Träger des kulturellen Lebens in etrieben, die Werkscharmänner mit den
Deutsche Kulturpolitik als verantwortungsbewußte Kulturführung.
Oie Lahrestagung der RGG. „Kraft durch Freude" und der Neichskutturkammer
firmen.
uf.att auch dieser festlichen Tagung war das _,, b nten an d i e großen Toten, die etliche Schöpfung des einige Jahre vor dem iDliegi verstorbenen Tondichters Wilhelm Berger, Dia, Professor Bruno Kittel mit 320 Sängern fei ms Chores und dem Philharmonischen Orchester miieem Eindruck werden ließ. Heinrich George fpMih Worte aus Goethes „Götz von Berlichingen": „Tas soll unser letztes Wort sein, wenn mir ster-
ige Minuten nach 12 Uhr traf, von der Men- itemenge mit stürmischen Heilrufen begrüßt, der iiilser und Reichskanzler in der Phil- ; nlliiiDnie ein. Reben dem Führer nahmen in der ‘ e itei Reihe Platz der Präsident der Reichskultur- i f mrcr Dr. Goebbels, Reichsorganisations- ,-;leilfei2)r. Ley, der Vizepräsident der Reichskultur- :ktnir?r, Staatssekretär Funk, und die Präsite' der sieben Einzelkammern der Reichskultur- Mr. In den ersten Reihen sah man ferner lache Reichsminister, Reichsleiter und Gauleiter iliSDAP., die Staatssekretäre und Reichsstatt- tef, die Reichskulturwalter, die Vizepräsidenten i Fräsidialräte der Reichskulturkammer, särnt- > Neichskultursenatoren, hohe Vertreter der Wehret des Arbeitsdienstes und aller nationalsozia- !n Gliederungen. In den Parkettlogen hatten ^gehörigen des Diplomatischen Korps Platz
Vorposten.
Es war zu erwarten, daß das deutfch-japa- nische Abkommen gegen die bolschewistische Zersetzungsarbeit der Kommunistischen Internationale in der öffentlichen Meinung der Welt sowohl wie in den Staatskanzleien der Regierungen eine sehr verschiedene Beurteilung finden würde. Während wenigstens in der nichtmarxistischen Presse einer Reihe von Ländern, die die staats- und gesellschaftszerstörende Tätigkeit des Kommunismus am eigenen Leibe keimengelernt haben, wie z. B. Finnland, Oesterreich, Ungarn, Bulgarien, der deutsch-japanische Vertrag über gemeinsame Abwehr der bolschewistischen Gefahr auf volles Verständnis stößt, sucht man namentlich in Frankreich und England hinter dem klaren und vollkommen eindeutigen Wortlaut des Vertragstextes und des ihn ergänzenden Protokolls vielfach machtpolitische Zwecke, eine Unterstellung, die nirgends stichhaltig begründet werden kann und lediglich dazu dienen muß, die wahren Motive der beiden Vertragsmächte zu verdächtigen. Der Widerhall, den das Abkommen besonders in Paris und London gefunden hat, erhellt nur wieder einmal, wie sehr man doch noch in überlebten Vorstellungen befangen ist und eine allen Kulturnationen ye- meirtjam drohende Gefahr einfach nicht sehen will, wenn machtpolitische Erwägungen dies untunlich erscheinen lassen. Die englische Politik, die auf dem ostasiatischen Markt die japanische Exportwirtschaft als schärfsten Konkurrenten empfindet und auch ihre politische Vorrangstellung in China sowohl wie in der Südsee durch die Japaner bedroht fühlt, glaubt mit einer Annäherung an Sowjetruß- cmd einen Hebel in die Hand zu bekommen, mit dem sie nach Bedarf zum Schutz britischer Reichs- intereffen einen Druck ausüben könnte. Um dieses „höheren Zweckes" willen sind auch die englischen Konservativen, die bei sich zu Hause sich kommunistische Einmischungsversuche energisch verbitten und seinerzeit auch nicht vor Haussuchungen und Ausweisungen bei der sowjetrussischen Handels- delegation in London zurückgeschreckt sind, um sich den Kommunismus vom Leibe zu halten, gelegentlich nicht abgeneigt, gegenüber der von Moskau aus dirigierten kommunistischen Propaganda ein Auge zuzudrücken und mit der englischen Linken an einem Strang zu ziehen, um Sowjetrußland für den britischen Imperialismus einzuspannen.
In Frankreich steht die Regierung der Volksfront so völlig im Banne der Kommunisten, daß sie es nicht wagt, eine von Moskau unabhängige Außenpolitik zu treiben. Das französifch-fowjet- rufsifche Militärbündnis, von Barthvu, einem Manne der Rechten, angebahnt und von Laval, der der Volksfront nicht minder fernsteht, abgeschlossen, hat zwar aus innerpolitischen Gründen schon lange nicht mehr den ungeteilten Beifall der Rechten, aber man hält doch auch hier an ihm fest, weil man in ihm ein brauchbares Rezept gefunden zu haben glaubt, um sich vor einer Verständigung mit Deutschland Herumdrücken zu können, ohne sich Öen* Engländern aus Gedeih und Verderb ausliefern zu müssen. Und wenn auch die französische Rechte wiederum weit mehr aus dem innerpolitischen
Grunde ihres Kampfes gegen die Volksfrontregierung und die sie stützende Kommunistische Partei als aus außenpolitischen Ueberlegungen sehr scharf eine strikte Neutralitätspolitik im spanischen Bürgerkrieg gefordert hat, so hat die Regierung ihrem offiziellen Kurs zuwider doch die tatkräftige Unterstützung der bolschewistischen Revolution in Spanien durch die französischen Marxisten niemals ernsthaft hindern können, vielleicht auch gar nicht wollen. Auch im Londoner Nichteinmischungsausschuß haben sowohl die französische wie die englische Diplomatie gegenüber den Sabotageversuchen Moskaus und der dokumentarisch hundertfach einwandfrei belegten Hilfsaktion Sowjetrußlands für die spanischen Bolschewiken eine höchst zweifelhafte Rolle gespielt, obwohl grabe den konservativen, für Erhaltung von Staat und Gesellschaft sich einfetzenden Kräften in Frankreich sowohl wie in England angesichts der entsetzlichen bolschewistischen Greuel der bolschewistischen Revolution in Spanien und des offenbaren Bemühens Moskaus, aus Katalonien einen Stützpunkt des Bolschewismus in Westeuropa zu machen, nun endlich die Augen aufgehen follten über den wahren Charakter der roten Pest und ihr einziges Ziel der Vernichtung der abendländischen Kultur, auf deren Trümmern die jüdisch-kommunistische Unterwelt ihr Reich des Grauens zu errichten gedenkt.
Wir sehen, daß es im wesentlichen machtpolitische Gründe sind, weshalb die Mehrzahl der französischen und englischen Blätter und nicht minder auch die Regierungen den so eindeutig ausgesprochenen Sinn und Zweck des deutsch-japanischen Abkommens nicht verstehen wollen. Sie wünschen ihre Verbindung mit Sowjetrußland nicht zu lockern durch eine eindeutige Stellungnahme gegen die kommunistische Gefahr, übersehen dabei aber, daß sie, wenn sie die Kommunistische Internationale mit der Regierung der Sowjetunion gleichsetzen, einer Auffassung huldigen, der man in Moskau stets ganz entschieden widersprochen hat. Obwohl tatsächlich nur die enge und allen Ableugnungen zum Trotz tausendfach bewiesene Verbindung der bolschewistischen Auslandspropaganda mit den staatlichen Machtmitteln des russischen Rätebundes den Kommunismus 311 der Riesengefahr für die übrigen Mächte macht, hat man in Paris und London diese Behauptung des nationalsozialistischen Deutschlands trotz des auf den beiden letzten Nürnberger Parteitagen beigebra*. ten unanfechtbaren Beweismaterials immer wieder ignoriert, weil fie nicht in das außenpolitische Rezept paßte, das man sich für die Erhaltung des in Versailles konstruierten europäischen Hauses mit Hilfe des vielbesungenen kollektiven Sicherheits
geben haben, bis zu den gigantischen Bauten in Nürnberg und in München, in den Aufmärschen der Partei und in der straffen Disziplin unserer Soldaten, überall, mein Führer, führen Sie das Volk zu Schönem. Wir haben durch Sie gelernt, daß alleDeut- schen daran teithaben sollen. Schönheit der Arbeit, Freude am Leben, Mannestum und Disziplin, Zweckmäßigkeit und Kraft, mit einem Wort, die NSG. KdF. führt vielleicht am einfachsten diesen ungebändigten Lebenswillen durch deutsche Menschen aus. Wir wollen leben, wir glauben wieder an uns. Dadurch, daß wir die deutschen Menschen an die Schönheiten ihrer Kultur und ihres Landes heranführen, wecken wir in diesen Menschen selber ungeahnte schöpferische Kräfte. Jetzt entfaltet sich der faustische Mensch im deutschen Volk! Jehl werden selber Spiele geschrieben, Feste gemacht. Mit einem Wort: Veberall ist
Leben und Wirken.
Und zum zweiten: Nicht allein, daß im Einzel- menschen neue Kräfte entfaltet werden, noch vielmehr offenbart die NSG. „Kraft durch Freude" jene unsagbaren Energien, die in einem Gemeinschaftswerk sich ausleben können. Der Gemeinschaftssinn, allein die Tatsache, daß die NSG. „Kraft durch Freude" aus eigenem Können ihre Veranstaltungen finanziert, daß sie ohne jeden Zuschuß heute bereits arbeitet, ist der Beweis, daß wir hier einen Quell im Volke angeschlagen haben, der für uns alle völlig ungeahnte, neue Kräfte mobilisiert hat: Der Gemeinschaft s g e d a n k e, der Gemeinschaftssinn! Wer einmal mit „Kraft durch Freude" gereift ist, trotzdem die Schiffe überfüllt sind und die Waggons vollgestopft ihrem Ziel entgegenrollen, wird nie wieder anders reifen wollen. Es ist, als ob man hier eine ganz neue Umwelt antrifft. Die Menschen kommen alle hin mit dem Willen, sich zu freuen. Irgendein Griesgram, ein Meckerer, ein Miesmacher wird in diesen Reihen einfach nicht geduldet. Diese Menschen sind, ohne daß sie es wis
sen, wahre Sozialisten geworden! Sie haben das Bestreben, sich gegenseitig etwas Gutes zu tun. Das ist der größte Gewinn, den dieses Werk uns offenbart: Disziplin und Freude: Wahrer Sozialismus und Kameradschaft sind die Kennzeichen der NSG. „Kraft durch Freude".
So ist es nicht zu verwundern, daß heute, an dem Tag der dreijährigen Wiederkehr, die Reichskulturkammer und die N S G.- kdF. gemeinsam diesen Tag begehen. Damit soll bekundet werden, daß die Arbeit und die Kun st zusammengehören, und daß wir dafür sorgen wollen, daß nie wieder die Arbeit als etwas Dreckiges und häßliches und Minderwertiges gilt, von der sich die Kunst abstellen müsse. Nimmt man dem Arbeiter die Kunst, so macht man ihn zum Proleten, und der Klasfenhaß wird von ihm Besitz ergreifen. Und nimmt man der Kunst den Arbeiter, d. h. die Masse des Volkes, so wird auch sie verdorren und verdursten müssen, weil sie sich dann im luftleeren Raum befände.
Freude und Hoffnung sind die unverwüstlichen Grundlagen allen Schafiens. Von dieser Lebensfreude muß das ganze Leben erfüllt sein, alle Gebiete müssen davon erfaßt werden. So ist es mein Wunsch und meine Hoffnung, daß „Kraft durch Freude" einmal das gesamte deutsche Volk in all seinen Sparten und auf allen Gebieten erfassen möge. Unser Sozialismus ist uns kein Geschenk, das vom Himmel fällt, sondern die Mobilisation und die Organisation der Energien unseres Volkes. Deshalb richte ich an Sie den Appell: Deffnet dem Arbeiter, dem Bauer, dem Handwerker, dem gesamten Volke die Tore der Kunst weit und groß! Ruft das ganze Volk hinein in unsere Theater, in unsere Kunsttempel, laßt alle Menschen an dem Schönen teilnehmen. Schließt keinen Volksgenossen aus dieser Kulturgemeinschaft der Deutschen aus. Ich bin felsenfest überzeugt, daß wir alsdann ein Fundament für die Ewigkeitunseres Volkes bauen werden.
schrieben zur Verdummung des ganzen Volkes, vertritt heute wieder mit deutschen Federn deutsche Ziele und wird einheitlich und geschlossen eingesetzt für die Verfechtung unserer nationalen Ideale. Das Schrifttum ist gründlichst gereinigt worden von jenen Elementen, die in der Ziet unserer Erniedrigung den Verfall unseres Geisteslebens heraufführten, es ringt in schweren Wehen zu neuem Licht. Die deutschen bildenden Künstler haben neue Aufgaben und können an ihnen ihre schöpferischen Fähigkeiten erproben. Monumentalbauten nie gesehenen Ausmaßes, Tausende von Kilometer neuer Reichsautobahnen zeichnen den Weg unseres architektonischen Aufbaues. Die deutschen K 0 n - z e r t s ä l e füllen sich wieder mit musikbesessenen Menschen, junge musikalische Talente besinnen sich aufs neue auf die Grundlagen der musikalischen Kunst in Melodie und Harmonie, der Rundfunk übermittelt Tag für Tag ungezählten Millionen unseres schwer arbeitenden und mit vielen Sorgen belasteten Volkes die Schätze unserer Kultur und unseres Geistes.
Dann wandte sich Dr. Goebbels einer Reihe von Hindernissen und Hemmnissen zu, gegen die zur rechten Zeit angegangen werden müsse. Das habe nichts mit behördlicher Einmischung in die inneren Belange der Kunst zu tun, sondern diene zur Sicher st ellung der einheitlichen kulturpolitischen Linie. Eines dieser Probleme sei die Frage der Kunstkritik, die trotz aller Bemühungen immer noch Züge jener liberalistisch- jüdischen Zeit trage, die wir überwinden wollten. Die Kritik jener Zeit machte alles, was die Kunst zersetzen und verdammte alles, was ihr neue Lebenselemente zuführen konnte.
„Die überheblichen Besserwisser", so erklärte der Minister, „die heule durch ewiges Querulanten tum den Aufbau unseres Kultur- und Kunstlebens mit ihrem mißtönenden Begleitgesang verfolgen, sind nur die getarnten Nachfahren dieser jüdischen Kritikerautokratie. Dir haben kein Mittel unversucht gelassen, die Kunstkritik auf den einzig richtigen Weg der Kun st betracht ung zurückzuführen und ihr damit die Möglichkeiten einer weiteren Existenz in die Hand zu geben. Alle diese versuche sind fehlgeschlagen.
Schluß der Goebbels-Rede auf der zweiten Seile.
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Z 2 As ich vor nunmehr drei Jahren meine Gedan- -> teil ü|er die NSG. „Kraft durch Freude" barlegte,
die Rede von vielen Menschen mit sehr ge= nitfätn Gefühlen ausgenommen. Es gehörte em felhr f: arter Glaube dazu, in dem ersten halben Mh,in dem das Werk „Kraft durch Freude" an- Iakij:n mußte immer wieder die Menschen von der Nichukeit dieses Wollens zu überzeugen. Jedoch wir Nationalsozialisten sahen in diesen Gedcmken- gäpicei die einzige Möglichkeit, das große Sehnen urii) .fioffen des deutschen Arbeiters zu befriedigen .— ---7 und;4 erfüllen. Der deutsche Arbeiter selbst faßte
-erg tetreuen zu unserem Wollen. So wurde die N<-G. "M1 durch Freude" aus theoretischen Gedanken 2 cy 3 & IT? Eröffnungen ein wahres Volks wer k.
k'-M im Frühjahr 1934 rollten die ersten Zuge. - C5 offenbar, daß wir mit diesem Werk,
fo'iclplitifd) gesehen, direkt ins Schwarze ge- trloj e n hatten. .
2? Kultur ist die Summe der Leistungen der P^(ir.genen Geschlechter. Jeder arbeitende Mensch ch Seinem Schassen ein Kulturträger, denn auch rS'-üal te Künster, Architekt und Ingenieur kann e nlulturwerk nicht ohne den arbeitenden Men- sck'ei vollbringen. Deshalb haben die Nachkommen b'»M«nsch?n, b. h. das getarnte Volk auf diese gen ihrer Vorfahren ein Anrecht. Der Schon- K'i-n der Menschen ist nicht gebunden an das und an die Examina, sondern an das (Erb= M urb an den Instinkt. Daraus kommt dann auch da r^-rständnis für die Kunst. Und zweitens: Jeder hat den Drang zum Höheren und zum Mhin. Es ist die heutige Staatskunst und deren We Erfüllung, das Volk an das Schone und heranzuziehen.
Führer! Venn man mich fragen sollte, Aciies das größte Werk von Ihnen ist, fo ! iliuie ich, dies damit zu beantworten, daß Si?. mein Führer, das deutsche Volk zur 5hänheit, zu Edlem und Erhabe- 'l'r geführt haben. Von der herrlichen W e, die Sie, mein Führer, der Partei ge
ben: Ls lebe die Freiheit!"
Kanmerfänger Rudolph Bockelrnann sang E'bett' 5 „Beherzigung" in der Vertonung von jpgo 5Bolf, begleitet von den Philharmonikern unter: Hrneralmusikdirektor Dr. Peter Raabe. Die M!ibring Goethes „Allen Gewalten zum Trutz sich eriqalim" war das feierliche Bekenntnis dieser der beMjcen Kultur geweihten Stunde.
H 279 Erster Blatt 186. Jahrgang ’ Samstag, 28. November 1956
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11686 Druck und Verlag: vrühl'sche Uulverfitätr-Vuch- und Sleindruckeret «.Lauge in Siehen. Schristlettung und Seschästsftelle: Schulftratze r M-ng-nabschlüss-Staffelb
Birlin, 27. Nov. (DNB.) In Anwesenheit des Stirer5, der gesamten Reichsregierung, der ragendsten Vertreter aus Staat, Bewegung Wehrmacht, Kunst und Kultur, Wissenschaft i.qgju Wirtschaft hielt in der Philharmonie die 9>e ih s k u l t u r f a m m e r gemeinsam mit der s;gri[5,:Gemeinschaft „Kraftdurch Freude"


