Ausgabe 
28.9.1936
 
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in den von den deutschen Minderheiten bewohnten Gebieten Ungarns.

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Der Danziger Polizeipräsident hat angeordnet, daß mit dem 26. September das Ver­bot aller politischen Versammlungen und Umzüge wieder aufgehoben wird.

In Schweden ist die erwartete Koali­tionsregierung der Sozialdemokraten und des Bauernbundes gebildet worden. Ministerpräsi­dent wurde der Sozialdemokrat S) a n f f o n , das Außenministerium wurde wiederum von dem So­zialdemokraten Sandler übernommen. Vier Bauernbündler gehören dem neuen Kabinett als Minister für Justiz, Verteidigung, Landwirtschaft und als Minister ohne Portefeuille an.

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König Eduard VIII. hielt im Schloß Balmoral in Schottland seinen ersten K r o n r a t ab, an dem Innenminister Simon und der Kolonialminister Ormsby-Gore teilnahmen. Wie verlautet, wurde die Lage in Palästina besprochen.

Aus aller Wett.

Erste r deutscher Reisebürotag in Frankfurt a. M.

Der 1. Deutsche Reisebürotag in Frank­furt nahm seinen Fortgang mit einer Haupttagung im Schumann-Theater. Der Direktor der Reichs­bahn Treibe sprach über die Reisebüros als Werber der Deutschen Reichsbahn. Der Leiter der Reichsbetriebsgemeinschaft Verkehr und öffentliche Betriebe, Körner, sprach über Soziale Selbst­verwaltung. Der stellvertretende Leiter der Wirl- fchaftsgruppe Gaststätten und Beherbergungsge­werbe, Fritz Gabler, nahm Stellung zu dem Problem der Zusammenarbeit zwischen Reisebüro und Gaststätten. Rach dem Vortrag des Leiters der Reichsoerkehrsgruppe Kraftfahrgewerbe, Direklor Benninghoff überKraftwagenoerkehr und Reiseverkehr" sprach der Leiter des Präsidialbüros des Deutschen Automobilclubs Freiherr von der Recke überDie Autotouristik im Dienste des Fremdenverkehrs".

Am folgenden Tage begrüßte der Leiter der Ta­gung, Direktor Kipfmüller, Reichsstatthalter und Gauleiter Sprenger und Staatsminister a. D. Hermann Esser und ging noch einmal auf die Entwicklung des Reiseverkehrs in den letzten Jahren ein.

Reichsstatthalter und Gauleiter Sprenger be­tonte, im heutigen Deutschland dienten die Reise­büros der Volksgemeinschaft, denn jeder schaffende Mensch solle heute seine Urlaubsreise haben. Die Männer, die dieser Aufgabe dienten, könnten sie nur erfüllen, wenn in ihnen der Geist der Volksgemein­schaft herrsche, wenn sie volks- und völkerverbindend arbeiteten.In die alten Anschauungen über das Reisen haben Sie eine Gasse gehauen, nun gilt es, in diese Gasse den breiten Strom der Massen zu lenken, auf daß sich das Volk untereinander kennen und schätzen lernt, auf daß die Völker einander näherkommen. Wenn Sie diese Aufgabe restlos erfüllen, dann dürfen Sie sich sagen, daß Sie Die­ner des Volkes geworden sind und daß Sie die vom Führer gestellte Aufgabe erfüllen. Ich habe den Wunsch, daß gerade diese Ausweitung des Ver­kehrs der Erfolg dieser Tagung in Frankfurt ist."

Staatsminister a. D. Hermann Esser sprach darauf überDeutsche Fremdenverkehrs­politik". Der Fremdenverkehr habe vor allen Dingen die Interessen der Allgemeinheit zu vertre­ten und dürfte sich nicht darin gefallen, ausschließlich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu handeln. Der Verkauf von Reisen setzte eine bestimmte Lage der Politik voraus. Diese politische Voraussetzung habe den Reisebüros in den letzten Jahren einen großen Aufschwung gebracht, und wenn die Reise­büros weiter in diesem Sinne arbeiteten, dann werde auch ihr persönlicher Nutzen immer größer werden.Es gilt namentlich den Mittelstand und das besser gestellte Bürgertum, das nicht auf eine Reiseunterstützung angewiesen ist, für die Reiselust zu gewinnen."

Schneefall im Riesengebirge und im Allgau.

Auf dem Kamm des R i e s e n g e b i r g e s hat es am Sonntag mehrfach geschneit. Da der Schnee liegen blieb, findet man stellenweise bereits eine dünne Schneedecke. Im Tal verwandelt sich der Regen in Graupeln. Auch in den All­gäuer Bergen ist am Sonntag bis zur Baum­grenze herab Schnee gefallen.

Arnaleurpholographen» Schau in Frankfurt a. 211.

In Anwesenheit einer großen Zahl in- und aus­ländischer Amateurfotografen wurde in Frank­furt die Deutsche und II. Interna­tionale Schau der A m a t e u r f o t o g r a- f e n eröffnet. Der Verbandsvorsitzende L ü ck i n g unterstrich die große Beachtung, die die Bestrebun­

gen des Verbandes Deutscher Amateurfotografen- Vereine auch im Propagandaministenum fänden, was seinen beredten Ausdruck finde in der Tat­sache, daß das Reichspropagandaministerium zwei Ehrenpreise für die besten Photos der Ausstellung gestiftet habe, die übrigens beide, zusammen mit vier goldenen und verschiedenen silbernen und bronzenen Medaillen der Fotografischen Gesellschaft Frankfurt a. M. für Werke ihrer Mitglieder zuge­fallen sind. Dann erklärte Bürgermeister Linder, nachdem er die besten Wünsche des Gauleiters und Statthalters Sprenger und des Oberbürgermei­sters und Staatsrat Dr. Krebs überbracht hatte, die Ausstellung für eröffnet; er sprach auch der Fotografischen Gesellschaft Frankfurt anläßlich ihres 40jährigen Bestehens feine besten Wünsche aus.

ton inButterfly" und den Alfred Germont ht Traviata". War das schon physisch eine achtung­gebietende Leistung, so schien sie seinem weichen, im üppigsten Prunke strahlenden Tenor doch leicht zu fallen. Wenn er dreimal an der Leiche seiner Geliebten steht, so ist es wohl nicht verwunderlich, daß er die Skala des Schmerzes und der Leiden­schaft vorzüglich beherrscht. Aber auch seine Part- nerinnen waren untadelig in Gesang und Darstel­lung: Maria C e b o t a r i, die in Anmut und Zart­heit dem Idealbild der Butterfly in hohem Grade entspricht, und Käte Heidersbach, die der Mimi ihren zarten Sopran leiht, sich aber mit einer ge­wissen Kühle von dem morbiden Puccini-Geschöpf distanziert. In beiden Opern führte Rudolf Hart­mann klug, lebendig und werkgerecht Regie.

Reizvoll war schließlich die Feststellung, wie drei der besten Bühnenbildner ihre Aufgaben lösten. Benno von Arent erwies in der Oper Grae- n e r 5 und inBoheme" seine malerisch schwei­fende Phantasie, die in den Kostümen das Aparte bevorzugt und architektonisch zum Monumentalen strebt. Leo P a s e t t i tauchte dieTraviata" ganz in den repräsentativen Plüschmöbelprunk des fin de siede, in dem er die mondäne Atmosphäre der Handlung einfing und sie zugleich historisierend von uns absetzte. Besonders fesselnd war die Art, wie Emil P r e e t o r i u s in derButterfly" dis Doppelseitigkeit dieserjapanischen" Musiktragödie eines italienischen Komponisten herausarbeitete. Er unterstrich die innere Distanz, mit der wir den Vorgängen folgen, durch einen braunen Zwischen­vorhang vor der verkleinerten Bühne. Vor einer blauen japanischen Landschaft im Stil des Farben­holzschnittes errichtete er ein Landhaus, das eine beziehungsreiche Verbindung zwischen japanischem Teehaus und abendländischer Wochenendvilla dar­stellt. Mit diesen Neuausstattungen schuf sich die Staatsoper einen prachtvollen Ersatz für die beim Brande des Kulissenhauses vernichteten alten De­korationen.

Johannes Jacobi.

Wetterbericht

des Reichsmetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Eine neu vom Nordmeer südostwärts wandernde Störung brachte uns am Sonntag mit aufgleitender Warmluft leichte landregenartige Niederschläge, die Temperaturen hielten sich dabei in den Niederungen um etwa 6 Grad unter dem jahreszeitlichen Regel­werk. Erneut nachstoßende Kaltluft brachte in der vergangenen Nacht in den höheren Lagen vielfach leichten Frost und auch Schneefälle, so daß heute früh z. B. vom Hochschwarzwald Schneedecke ge­meldet wird. Mit der Kaltluftzufuhr hat sich gleich­zeitig ein Hochdruckgebiet aufgebaut, das wenigstens vorübergehend Witterungsbefferung, aber noch kei­nen Abschluß der Schlechtwetterperiode bringen wird.

Aussichten für Dienstag: Stellenweise vorübergehend Nebel, sonst häufig aufheiternd und nur vereinzelte Schauer, bei lebhaften nordwestlichen Winden tagsüber frisch.

Aussichten für Mittwoch: Bei Luftzufuhr aus Nord für die Jahreszeit zu kalt, Unbeständig­keit voraussichtlich wieder zunehmend.

Lufttemperaturen am 27. September: mittags 8,1 Grad Celsius, abends 6,4 Grad; am 28. September: morgens 5,1 Grad. Maximum 8,2 Grad, Minimum heute nacht 5,1 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 27. September: abends 10,7 Grad; am 28. September: morgens 9,5 Grad. Niederschläge 3 mm.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VIII. 36: 9350. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags

15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Glanzvoller Beginn der Opernspielzeil in Berlin.

Bewährte Repertoirestücke - zeitgenössische Komponisten.

Wie auf Verabredung begannen die drei Opernbühnen Berlins Mitte September ihre Spielzeit. Das Deutsche Opernhaus be­schränkte sich zwar zunächst auf die Wiederaufnahme stehender Werke. Es stellte an den Anfang eine würdige Aufführung vonT r i ft a n undIsolde" und deutete damit an, daß die Pflege der Mufik- bramen Richard Wagners auch im kommenden Winter mit besonderer Sorgfalt fortgesetzt werden soll. Die Volksoper im Theater des Westens brachte aber in der ersten Woche gleich drei Neu­inszenierungen heraus:L o h e n g r i n", Lortzings Unöine" und dieB o h e m e". Sie zeigten die verstärkte Leistungsfähigkeit des Hauses, das feine zweite Spielzeit nur mit neueinstudierten Werken bestreiten will. Orchester und Chor wurden zahlen­mäßig erweitert, ein neuer Oberspielleiter, Dr. Carl Hagemann, und ein dritter Kapellmeister, Gustav König aus Stettin, sind verpflichtet wor­den. Auch im solistischen Personal war Intendant Orthmann um Verbesserungen bemüht. Die neuen Kräfte werden sich noch aufeinander einspie­len müssen. Erst wenn die Eile des Anfangs über­wunden ist, wird sich zeigen, welche Hoffnungen wirklich erfüllt wurden.

Ungestümer Tatendrang und künstlerische Abrun­dung der Leistung wurden zum Ausgleich gebracht beim Start der Staatsoper. Als Clemens Krauß nach München berufen wurde, konnte man wohl einen Augenblick im Zweifel fein, ob die Ziel­sicherheit und Arbeitsfreude im Haufe Unter den Linden während der Uebergangszeit nicht erschüttert werden würde. Die schnelle Entscheidung des Mi­nisterpräsidenten Göring hat eine klare Antwort geschaffen. Die Betrauung des Generalintendanten Heinz T i e t j e n mit der künstlerischen Leitung der Staatsoper war die beste Lösung, die man finden konnte.

Die erste Woche zeigte bereits den unbändigen Arbeitswillen der neuen Aera Tietjen. Drei Neu­inszenierungen und eine Erstaufführung sind das Ergebnis von sieben Tagen. Aber auch die unge­wöhnliche Tatsache, daß in der ersten Vorstellung ein lebender Komponist zu Worte kam, ist mehr als ein Zufall. Denn der Spielplan verheißt neben Paul 0 r a e n e r noch Max von Schillings, Siegfried Wagner und Wolf-Ferrari. Da­mit ist ein vorsichtiger, aber als Anfang doch begrü­ßenswerter Schritt aus dem starren Repertoire älte­rer Musik zur Gegenwart hin getan. Diese selbst wird durch die Uraufführung von P. von K l e n - aus neuer OperRembrandt van Rijn" vertreten sein.

©raeners heitere OperSchirin und Gertraude" machte den Anfang. 1920 ging sie von Dresden aus über die Bühnen. In Berlin be­sann man sich mit gutem Recht auf das liebens­würdige Werk. Es strebt nicht nach den derben Wirkungen so mancherkomischen" Oper, ©raeners Humor gewinnt einem Problem, das einen tragi­schen Kern umschließt, die heiteren Züge ab. Das leichte Spiel zwischen den Klippen des Daseins hat die Verbindung zur Tiefe, aber der Ernst spiegelt

sich in den Augen des Schalks. Der Komponist stützt sich auf das gleichnamige Scherzspiel von Ernst Hardt, das die bekannte Sage vom ©rasen von Gleichen mit den beiden Frauen nach der heiteren Seite wendet, so daß schließlich der Graf als der Geprellte erscheint, weil sich die beiden Frauen ver­tragen wie Schwestern. Die Handlung ist pikant, aber stets geschmackvoll geführt. Der sprachlich Hu­mor der Dichtung setzt sich auch in der Oper noch durch. Das Libretto hat freilich einen großen Man­gel: es ist zu breit, fließt idyllisch-episch dahin und verleitet auch den Komponisten zu lyrischer Klein­malerei, die die theatralische Wirkung einschränkt. Dennoch steckt die Musik voll köstlicher Einfälle und bestrikt durch die aufgelichtete Instrumentation mit ihren impressionistischen Reizen. Die stellenweise symphonisch durchwirkte Orchestersprache sprüht von illustrativem Humor. Die Aufführung der Staats­oper schöpfte die reichen gesanglichen Möglichkeiten aus. Jaro Prohaska stellte seinem meisterhaften Ochs von Lerchenau den artverwandten Grafen von Gleichen an die Seite. Käte Heidersbach und Rut Berglund spielten ausgezeichnet die beiden Frauenrvllen.

Offenbarte bereits diese Erstaufführung den fein enwickelten Klangsinn des neuen Staatskapellmei­sters Johannes Schüler (bisher in Essen), so zeigte die Neuinszenierung von VerdisTra­viata" vollends, welchen guten Griff die Staats­oper mit der Verpflichtung dieses Dirigenten getan hat. Das Orchester spiel unter seiner weich model­lierenden Hand berauschend schön. Schüler gibt der Musik Verdis eine dynamische Beweglichkeit, eine rhythmische Präzision und Klarheit der melo­dischen Linie, die dieser intimen Partitur orchestral hervorragend gerecht wird. Als Ganzes gehört diese Traviata"-Aufführung zu den prächtigsten Leistun­gen der Staatsoper. Was Sängern, die in deutscher Sprache fingen, an italienischem Belcanto zu er­reichen möglich ist, das verwirklichten Erna Ber­ger (Violette), Helga Roswaenge (Alfred Ger­mont) und Heinrich S ch l u s n u s (Vater Germont). Wesentlichen Anteil an der Geschlossenheit dieses glanzvollen Abends hatten die Regie des ebenfalls neu verpflichteten Oberspielleiters Josef Gielen. Was er als Gast schon mehrfach als feinen beson­deren Vorzug erwiesen hatte, das bewährte sich jetzt an ©raener und Verdi: die Selbstverständlich­keit der Bewegungsvorgänge, die Freiheit von aller Opernschablone, die Auflockerung des Bühnenge­schehens aus dem ©elfte der Schaufpielregie.

Die mufikalifche Leitung der beiden neuinszenier- ten Puccini-OpernM adame Butterfly" undB o h e m e" hatte Leo Blech. Es ist feit langem bekannt, mit welch subtilem Klangempfin­den er die schwirrenden sinnlichen Reize dieser Musik aufklingen läßt. Blech hält im Impressio­nismus noch die Form fest, er dämpft das Senti­mentale bis zur Innigkeit und legt mit ungewöhn­licher Gestaltungskraft dramatische Steigerungen an. Auf der Bühne war vor allem die Leistung Helge Roswaenges zu bewundern. Er fang in dieser einen Woche den Rudolf inBoheme", den Linker­

im 78. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit zu nehmen.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen (Moltkestraße 28), den 28. September 1936.

04434

Heuchelheim, den 28. September 1936.

6092V

Die Beerdigung findet Dienstag, den 29. September, nachmittags 5 Uhr vom Trauerhause, Marktstraße 41, aus statt

Am Freitag, dem 25. September, abends 8 30 Uhr, entschlief sanft nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden in der med. Klinik zu Gießen unser lieber, unvergeßlicher Sohn, mein lieber Bruder und Enkel

Am Samstagvormittag 10.30 Uhr hat es Gott dem Allmächtigen gefal'en, unsere innigstgeliebte. treubesorgte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

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Gießen, den 28. September 1936.

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