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Dienstag. 28. Zu» 1936
Nr. 174 Zweites Blatt
Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen)
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Memel
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Dann kam eine Zeit, wo er Jahre in Dreck und I preßt. Dann plötzlich hinter mir ein Kriechen und orümnel non der Welt und allen vergessen auf Rumoren: Man hatte mich entdeckt Ich wie der
Gerümpel von der Welt und allen vergessen auf einem Boden lag. Jochen, ein Freund, stöberte ihn da auf. Er vermachte ihn mir, weil ich keinen hatte. Ach, ich war ein Pimpf damals, einer, der durch den regennassen Wald stürmte mit Kameraden, der an nächtigen Feuern hockte, der über schwere, schlammige und weite Straßen tippelte, und der in all dem die Ganzheit seiner Jugend
Die Venus im Gckeinwerserlichr.
Die Lichtverhältnisse in den Museen sind nicht überall günstig für die Betrachtung der dort ausgestellten Kunstwerke, besonders, wenn es sich um Skulpturen handelt. Man hat sich jetzt in Paris entschlossen, einige berühmte Skulpturen im Reuen Louvre durch Scheinwerfer zu beleuchten und die Kunstwerke auf drehbare Sockel zu setzen. Was einige besorgte Künstler befürchteten, daß nämlich das elektrische Licht keine günstige Wirkung auf die Kunstgegenstände ausüben werde, hat sich nicht bestätigt. Man darf sogar sagen, daß das künstliche Licht bei den sich langsam drehenden Skulpturen wunderbare Wirkungen ausübt. Besonders trat das bei der berühmten Venus von Milo hervor, die bei den sich beständig ändernden Lichtwirkungen den Eindruck hervorrief, als ob sie lebte.
Gründungstag mit einer Weltausstellung gefeiert werden soll, und das neue kaiserliche Japan, das Japan der Volksertüchtigung, des Aufstiegs in allen Lebensäußerungen, das Japan des bewußten Friedens, aber auch der entschlossenen Selbstbehauptung.
Die 250 Kämpfer und die mehr als tausend Begleiter wollen den in Berlin versammelten Kämpfern aller Welt zeigen, daß Japan, falls die nächste Olympiade nach Tokio kommt, seine Gäste würdig und wohlvorbereitet empfangen wird. „Wir haben Berge, Schnee, Sprungschanzen und Rodelbahnen, und unser neues Stadion will Los Angeles und Berlin nacheifern. Klima? In den Bergen herrscht europäischer Winter, und in den Straßen Berlins, Reuyorks, Paris' oder Londons ist es im August nicht heißer oder kälter als in den Straßen Tokios. Und schön soll es bei uns werden. Seht euch nur unsere Sportmädels in Berlin an, wenn sie in heiter-bunten Kimonos, in schimmernden Obis auf zierlichen Zoris in den Hauptstraßen- der Olympia-Stadt spazieren gehen!" — Hier ruft aber der Verfasser dieser wohlmeinenden Arbeit dazwischen: „Eifert dem Vorbild Berlins nach und laßt die- Cafes und Vergnügungsstätten 1940 etwas länger offen. So wie jetzt, mit dem Elf-Uhr-Schluß, ist es
Sloria-palast: „Liebeserwachen."
In der Ankündigung wurde auf das erstmalige Auftreten von Kammersänger Heinrich S ch l u s -- n u s im Tonfilm besonderer Wert gelegt. Schlus- nus singt in der Tat — man hat den Eindruck, daß es sich um einen Versuchsballon handelt — zwei Lieder („Das ist der Tag des Herrn" und „Orplid" von Mörike und Hugo Wolf) und wenn unsere Vermutung zutrifft, dann muß der Versuch als sehr geglückt bezeichnet werden: sein schöner, warmer und weicher Bariton kommt auch hier herrlich zur Geltung; es ist ein Genuß, ihn zu hören. Mit dem Film selbst hat allerdings diese Gesangseinlage — von einer Rolle kann man kaum sprechen — so gut wie nichts zu tun. Das Manuskript schrieben Ph. L. M a y r i n g und Fred Andreas nach einer Idee von Johannes Fethke für die Terra. Vielleicht hat ihnen ein Gegenstück zu „Vergiß mein nicht" vorgeschwebt. Die Idee ist jedenfalls nicht neu: Zusammenstoß zweier von Natur grundsätzlich geschiedenen Lebenskreise. Die Tochter eines schlichten Landarztes verliebt sich in einen berühmten Musiker Aus einer kurzen glücklichen Liebesgeschichte entwickelt sich eine verfehlte Ehe, und am Ende kehrt die Frau wieder in die vertraute, heimatliche Welt zurück, wo denn auch nicht nur der alte Vater, sondern auch dessen junger Assistent auf ihre Rückkehr gewartet haben. Das ist im ganzen nicht gerade unmöglich, aber in manchen Einzelheiten recht unglaubwürdig. Die Typen der beiden Partner sind auch nicht besonders glücklich gewählt; es war nicht ausgemacht, daß eine solche, immerhin seltene Begegnung durchaus zum Scheitern verurteilt war. Der Regisseur Herbert Maisch (früher am Nationaltheater in Mannheim) hat noch Möglichkeit die wenigen, filmisch wirksamen Motive herausgearbeitet. Einzelne musikalische Partien und ein paar lebendig empfundene Liebesszenen bestimmen die wesentlichen Eindrücke, die man (abgesehen von Schlusnus) in diesem Film empfängt. Karin Hardt, zart, lieblich und anmutig-weiblich, und Walther R i l l a als der nervöse, impulsive und unberechenbare Geiger sind in erster Linie zu nennen Daneben Klöpfers breite, gedrungene Menschlichkeit, obwohl ihm diese Rolle des bürgerlichen Vaters keine besonderen Entfaltungsmöglichkeiten gibt; ferner Steinbeck,gleicht komisch als betriebsamer Impresario, Hans Schl en ck, Gina Falckenberg, Elizza I l l i a r d und Heinz Salfner. — Im Beiprogramm sieht man zwei Fridericus-Episoden mit Otto Gebühr; dazu die neue Wochenschau mit einem Bildbericht von den Ausscheidungskämpfen der amerikanischen Olympiamannschaft. — r —
Deubel hoch, will weg. Ratsch — bums lag ich. Wieder hoch. Dasselbe. Ich flog wieder hin. Ich Idiot hatte auf meinen Mantel getreten. Ein langer Fetzen Stoff schleifte hinter mir her, als man
Bildbericht i om Lonöorfer EA.-Reit- und Lahrturnier.
getroffen. Sport, Sport und wieder Sport. Der politische Berichterstatter erlebt hier sorgenvolle Zeiten. Fragt er nach politischen Dingen, so wird er höflich belächelt. Politik? Jetzt? Hörten Sie nichts von Makinos neuem Rekord? — So desu ka! — Etwa: Ja, ja, mein Lieber! Aufgepaßt! Das ist viel wichtiger!
Film, Rundfunk und Presse erzählen sich Wunderdinge von dem Olympischen Dors und von dem Festkleid Berlins. Deutsche Zeitungen können kaum mehr Bilder vom Berliner Stadion bringen als die japanische Presse. Tschammer- O st e n ist hier ein festumrissener Begriff für einen etwas unheimlichen Mann, der überall und nirgends ist, der Stadien aus dem Boden stampft und über Millionen von Sportlern gebietet. Und warum dieser Feuereifer im Sehen und Hören und Lernen? Japan will die nächste Olympiade nach Tokio bringen. Schon heute rühren sich fleißige Hände, Kommissionen werden gebildet, Pläne geschmiedet und Sammlungen vorbereitet. Da muß ein neues Stadion gebaut werden, neue Hotels, Verkehrsstraßen, Verkehrsmittel usw. Groß ist 'die Aufgabe, und das Berliner Stadion mit feinem Olympischen Dorf ist das erstrebenswerte Vorbild. Japan will 1940 der Welt zweierlei zeigen: das alte kaiserliche Japan, dessen 2600.
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Tokio, im Juli 1936.
Im letzten Monat konnte man auf dem Hcmpt- bahnhoj Tokio, vor dem großen Kaiserpalast oder vor dem Meiji-Tempel, der Gedächtnisstätte für den großen Kaiser Japans, eigenartige Prozessionen beobachten, denen d i e Sonnenfahne und die olympischen Kreise vorangetragen wurden. Es waren die Sportmannschaften, deren Ausreise nach Berlin bevorstand, und die nun, begleitet von zahlreichen Vereinen und Freunden, um den Segen des großen Meiji baten oder vor dem Palast "ihren jetzigen Kaiser mit dem Versprechen ehrten, ihr Bestes für das Vaterland zu tun. Auf dem Bahnhof versammelten sich Tausende von begeisterten Sportfreunden, um den Kämpfern eine letzte Ermunterung mit auf den Weg zu geben. Fahnen wehten, Reden wurden gehalten, und den abfahrenden Zug begleiteten stürmische „Banzais". Die japanischen Kämpfer haben rastlos gearbeitet, um ihrem Lande Ehre zu machen. Es wurde geschwommen, gelaufen, gelungen, geturnt, Diskus, Hammer, Kugeln und Speere flogen über die olympischen Strecken, während die Reiter sich selbst und den Pferden letzten Schliff gaben. 250 Mann werden in Berlin antreten, und Deutschland kann gewiß sein, daß jeder von ihnen zäh, begeistert und erbittert um den Lorbeer kämpfen wird. „D a s japanische Volk hofft auf euch" — so hieß es bei den letzten großen Feierlichkeiten zu Ehren der Kämpfer. Es geht Japan aber nicht allein um den Rekord schlechthin, vielmehr erwartet das Volk, daß ihre Landsleute in Berlin zeigen werden, wie sich der junge japanische Sport als Mittel zur Ertüchtigung der Jugend entwickelt hat. Wenn auch ritterlicher Kampf in früheren Jahrhunderten im Ringen (Sumo), Schwertfechten, Bogenschießen ober später im Jiujitsu geübt wurde, so ist der Volkssport im besten Sinne des Wortes kaum 20 Jahre alt. Aber die natürlichen Veranlagungen des Japaners für gewisse Sportarten (Laufen, Schwimmen, Springen) holten das Versäumte rasch nach, und so dürfen die Japaner mit Recht hoffen, ihre in Los Angeles erreichten .Erfolge noch zu vergrößern. Dabei gehen die Behörden von dem volkssportlich gesunden Standvunkt aus, daß eine gute Gesamtleistung wichtiger ist als wenige Höchstleistungen. Das Kriegsministerium bat sich nicht ohne Grund gegen die Ausartungen des Sports gewandt, als es in einer Musterungsliste feststellen mußte, daß der allgemeine Tauglichkeitsbefund Rückgänge zeigte (tuberkulöse Erscheinungen, Kurzsichtigkeit, schlechte Zähne). Die Durch- sckmittsgröße des Japaners ist gestiegen, aber das Körpergewicht hat sich nicht verändert. Das Militär fordert'also, daß der Ernährungsfrage und einem gesunden Sport in Schule und Universitäten erhöhte Beachtung geschenkt wird. Es wird offen ausgesprochen, daß dem deutschen Volks sport gegenüber dem auf Rekorden abgestellten Berufssport der Vorzug zu geben sei.
An den O s y m n i a - W e r b e t a g en in den Staden. anf den Sportplätzen der Schulen und Universitäten herrschte ein geradezu lebensaesähr- liches G'dränae. Große Plakate, auch an Ballonen in der Luit hängend, die Olympia-Ringe auf den Sch'rmen hübscher Mädchen warben und riefen zur Sammlung auf. Der stöbere Minister Uchida konnte dem Svartsonds 750 000 Ben zuführen, eine hohe S"mme für japanische Verhältnisse. Daneben kielen Spenden aroßer Firmen, Banken ufm. Als eine besondere Ehruna nicht nur für die Kämpfer, sondern auch für die Berliner Olnmpiade darf man eine Sanderaabe des Kaisers bezeichnen.
Die Mannschaften stehen unter der Führung des )berhausmitgliedes H i r a n u m a , der sich dem
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mich abführte.
Ja, das war eine Zeit, wo er nach Fahrten- qualm, nach Lehm, nach frischem Heu und nach säuerlichem Waldboden roch. Er wurde aus meiner Bude in den Keller geschmissen, angeblich weil er zu sehr stank. ,Jm Herbst holte ich ihn dann noch für ein paar Tage heraus — und seitdem liegt er oben zwischen Eisenbahnen, Soldaten, Burgen und Gerümpel, weil er einem anderen hatte Platz machen müssen.
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Das japanische Volk blickt nach Berlin
... und hofft die nächste Olympiade nach Tokio zu bringen.
Don unserem ständigen B. W -Berichterstatter.
suchte. ~ ...
Um mich herum zehn, fünfzehn Jungen; eine wilde Bande waren wir damals, verwegen und revolutionär. Jeder hatte einen grauen Stahlhelm, ein Seitengewehr am Koppel über dem Militärmantel, und stolz nannten wir uns: Rekruten.
Da war es natürlich ein Fressen für mich, als er in meine Hände geriet, der alte Soldatenmantel. Er wurde wieder in Ordnung gebracht, und ich durfte ihn in meine Bude hängen. Für meinen alten Militärmantel aber brach eine neue Zeit an. Ich war stolz auf ihn.
Das erstemal hatte ich ihn auf Fahrt an, es war so eine kalte Gottweißwohin-Fahrt im Herbst, mit Regenschauern und feuchten Winden, wie wir sie ja oft genug erlebten. Er ging mir beinahe bis zu den Fußknöcheln, und der Kragen, den ich hochgeschlagen hatte, überragte meine zerwehten Haarbüschel. Meine Hände hatte ich tief, zu Fausten geballt, in seine Taschen vergraben. Das war gut. Das gab meinem Schritt die nötige Breite und den Halt. Wie ein Ausgestoßener stelzte ich durch den Schlamm der Straße, irgendein Fahrtenlied trällernd. — Wir wollten bei einem Bauern pennen — aber der Himmel war uns nicht besonders hold gesinnt. Er spannte eine dicke dunkle Decke über uns mit großen Tintenklatschen und rostigen Mo - tenlochern. Es kam alles zu rasch mit der Dunkelheit und dem Regen. Da ließen wir uns in einen Graben fallen, spannten Zeltbahnen über uns und duselten frierend vor uns hin. Es waren ekelhas e Stunden, angefüllt mit Fluchen und monotonem Regengetrommel. Ich lag in einer Pfütze, eng den Mantel um meinen Körper gewickelt. Vielleicht habe ich da auch zum erstenmal daran gedacht, daß mein Mantel ähnliche Sachen aus eigener Erfahrung kennt. Davon habe ich aber nie gesprochen.
Da fällt mir auch gerade ein, daß ferne Vorderseite ganz verschieden lang ist. Links reicht sie mir etzt nur noch bis zum Knie und rechts bis an Die Wade. Aber seine Schuldigkeit hat er auch so getan; trotz der linken, kurzen und der rechten, langen Seite. — , . , ,,, ,
Wie das kam? - Das war auch 'M Herbst. Auch nachts. Aber bei einem Geländespiel. Wildfremdes Gelände, und keine zehn Meter weit konntest du sehen So lag ich da, an den nassen Boden ge-
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Hochschulnachnchten
Professor Dr. Karl Helm, Ordinarius für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Marburg, ist wegen Erreichung der Altersgrenze von den amtlichen Verpfli ch t u n - gen entbunden worden. Professor Helm, 1871 in Karlsruhe geboren, wurde 1899 Privatdozent m Gießen und hier fünf Jahre später zum Extraordinarius ernannt. 1919 erhielt er eine ordentliche Professur in Würzburg, siedelte 1920 nach Frankfurt über und ging von dort 1921 nach Marburg, wo er bis zu feiner Emeritierung wirkte. Von Helms Arbeiten seien die Untersuchungen zur alt- germanischen Religionsgeschichte und zur Literatur des Deutschen Ordens genannt. ~ h.
Professor Dr. Wilhelm Hedemann, Ordinarius für bürgerliches Recht an der Universität Jena, wurde in gleicher Eigenschaft an die Universität Berlin berufen.
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Gelehrte sei» vagt: „Dürfen als er in sei. ltbild für den . Tempel de; e ausgezeich» vorlegte, die jatte?" H.H
Rechts: Der herrlich gelegene Turnierplatz zu Londorf, den unser Bild zeigt, war am vergangenen Sonntag der Schauplatz einer großen reitsportlichen Veranstaltung, das zahlreiche Freunde des Reitsportes mit den SA.-Reitern vereinigte.
Unten links: Frl. Erika S ch ö m b s (Gießen) beteiligte sich außer Konkurrenz an der Dressurprüfung A und sicherte sich einen ehrenvollen dritten Platz. Hier wird sie durch den Führer der Reiter- standarte, Truppführer ßeipolb, beglückwünscht.
Unten rechts: Ein schneidiger Sprung über eines der vielen Hindernisse. — (Aufnahmen: Pfaff, Gießen.)
letzten Transport angeschlossen hat. Viel Arbeit hat hat er hinter sich, und mit ihm der Olympiaausschuß, der Sportverband, das Hilfskomitee und nicht zuletzt der deutsche Sonderbeauftragte für die Olympiade, der im Film, Vortrag und Rundfunk eifrig warb. Sport und Olympia beherrschen heute die japanische Presse. Die großen Zeitungen entsenden richtige Mannschaften, bestehend aus Sport- und Bildberichterstattern. Die „Pomiuri" will am Eröffnungstage aus Berlin ein eigens zu diesem in Deutschland gekauftes Flugzeug mit den ersten Bildern nach Tokio starten lassen. Das Verkehrsministerium hat durch Entsendung einer eigenen Bildfunkmaschine nach Berlin alles vorbereitet, um Funkbilder nach Tokio zu senden, ein Versuch, der dem Funkbild Berlin— Ostasien neue Wege öffnet. Die Domei Tsushin Sha, das neue große japanische Nachrichten-Büro, hat mit dem Deutschen Nachrichten-Büro eine Sonderver- einbarung zur Berichterstattung auf dem Funkwege
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Gr ist ein verkommenes, zwischen Lumpen, Bur- gen und Bleisoldaten halbvergessenes Stuck, zerrissen und dreckig, mit einem Nimbus von Rauch und Tod Landstraßen und tollen Wettern, der um und in ihm hockt. Ein totes Ding ist er - etwas, was man mit einer abtuenden Geste wegwerfen oder verbrennen kann, wenn es einem nicht mehr payl. Man kann ihn sogar zwischen den Traumdingen eines Kinderreiches das weltvergessene Dasein einer willkommenen Mottenbehausung führen lassen. Alles das kann man, aber —
— aber man kann ihn, solange noch irgendwo ein feldgrauer Fetzen von ihm liegt, nie seines Schicksals berauben.' Viele tote Dinge haben oft eine Seele, hat ein Dichter gesagt: seitdem -ch d^ wußte zählte ich diesen alten grauen, zerfetzten Veteranen zu jenen Dingen, die eine Seele haben: für man chen ein Lumpen unter Lumpen, em unangenel) Etwas, was einen an Tage erinnerte, wo der Tod mit offenen Karten (einen Trumpf ausfpiette unv nahm, was und wen er wollte. —
Am Anfang mußte er einem jungen Soldaten gehört haben, der vielleicht Web^roder Muller o er Meier hieß. Ich weiß das nicht Er konnte aber s
es6als Pim^pf°Hgemach7 h^be,^wenn unsere ^Horde irgendwo zwischen Felsen oder
Kanten im GesILt, die ihm die Tage hier vorn meißelt hatten. Er wird nachts an
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Löcher, die Winkel und die vielen Brandstellen, die man an der unteren Rückseite sieht.
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Bilder il: Hans Thyriost tin. Anzeigen« len Inhalt der VI. 36: M its- Buch'B ch in Mn.
Mch M\. 5 M * iay> 15 Pf-, tyc.
n 1935 gültig.


